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„Lieler Zero“: gluten- und lactosefreies Mineralwasser aus dem Markgräflerland

Lieler Zero

Es gibt etwas Neues auf dem Getränke-Markt! Das neue Produkt kommt aus meiner Markgräfler Heimatgemeinde Liel und ich durfte es schon vorab als eine der Ersten testen.

Der  Lieler Schlossbrunnen bringt am heutigen Dienstag, 1. April, mit „Lieler Zero” eine Weltneuheit auf den Markt. „Lieler Zero” ist das erste vegane Mineralwasser speziell für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz.

Das sind gute Nachrichten für alle, die sich gesundheitsbewusst und/oder vegan ernähren wollen (oder wegen Laktose- oder Glutenunverträglichkeit sogar müssen):

„Lieler Zero” ist wunderbar erfrischend und dabei absolut

  • zuckerfrei
  • kalorienfrei
  • glutenfrei
  • laktosefrei
  • 100 % vegan
  • rein im Geschmack

„Lieler Zero“ wird aus gluten- und weizenfreien Rohstoffen hergestellt und ist komplett frei von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen. Gleichzeitig müssen für das vegane Mineralwasser keine Tiere sterben: „Lieler Zero ist frei von Tierversuchen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Aber auch kalorienbewusste Verbraucher will das Unternehmen aus meiner Markgräfler Heimatgemeinde mit „Lieler Zero”ansprechen: „Zero Zucker und zero Kalorien” heisst es auf dem Etikett. Bestens geeignet auch für Sportler wegen der isotonischen Wirkung.

Aufgrund seiner idealen Mineralstoffzusammensetzung ist dieses Mineralwasser besonders rein im Geschmack. Das Lieler Mineralwasser ist ein unverfälschtes Naturprodukt aus einer seit mehr als 450 Jahren sprudelnden Quelle, die ihre Zuflüsse aus den benachbarten, eisensteinhaltigen Höhenzügen des Markgräflerlandes erhält. Erstmalig erwähnt wurde der Mineralbrunnen übrigens im Jahre 1560, als Hans Balthasar von Baden den Badbrunnen zu Liel suchen und erschließen ließ. Heute wird beim Familienunternehmen viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: So wird mit allen Ressourcen sorgsam umgegangen und durch den Einsatz von modernster Technik der ökologischen Verträglichkeit Rechnung getragen.

Unbedingt ausprobieren – ich werde mir heute gleich noch eine Kiste davon besorgen.

Es war ein Aprilscherz!

Aprilscherz
Es war natürlich ein Aprilscherz – „Lieler Zero” gibt es gar nicht, die meisten von euch haben es gemerkt – aber immerhin habe ich damit mehr als 300 Besucher meines Blogs zum Schmunzeln gebracht!

Hier geht es zum Beitrag vom 2. April 2014 zum Nachlesen, was ich damit bezwecken wollte.
Das Thema ist nach wie vor aktuell.

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Eis am Stiel – Watermelon and Mint Popsicles

watermelon mint popsicles2
Eis am Stiel – Wassermelone, Minze und Limette – das kühlt und erfrischt

34, 1 Grad Celsius im Schatten, heute 17:00 Uhr auf unserer Terrasse – und am Wochenende soll es bis zu 40 °C geben. Zum Glück habe ich da schon mal was vorbereitet….

Das Rezept ist von einer englischsprachigen Seite http://cookingequipment.about.com.

Ich habe es entdeckt und nachgemacht. Es ist einfach super erfrischend. Statt Maissirup, der im Rezept angegeben ist, habe ich Ahornsirup verwendet, es müsste aber auch mit Agavensirup gehen.

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Watermelon & Mint Popsicles

(reicht etwa für 8 Formen)

4 Cups (etwa 800 – 1000 ml) Wassermelone, geschält und ohne Kerne
1 Esslöffel frische Minze-Blätter, fein gehackt
2 Esslöffel Ahornsirup (oder Agavensirup)
1 Esslöffel frischer Limettensaft
eine Prise Salz

Etwa 1/4 der Wassermelone (in Stücken)  in einen Mixer geben, hacken und pürieren. Dann portionsweise die übrige Wassermelone dazugeben und pürieren. Mit der letzten Portion die Minze zufügen. Dann Sirup, Limettensaft und Salz dazugeben und mit der Pulse Taste vermischen/shaken.

Die Mischung in die Eis-am-Stiel Formen gießen und für mindestens 4 Stunden in den Tiefkühler stellen – am besten am Vortag zubereiten und über Nacht in den TK stellen.

Um das Wassermelonen-Eis besser aus den Förmchen zu bekommen, lässt man kurz heisses Wasser über die Formen laufen.

Ach ja, die Minze ist natürlich wieder mal aus dem heimischen Kräutergarten.

Watermelon popsicle4

Das Original-Rezept:

Prep Time: 15 minutes

Freeze Time: 4 hours

Total Time: 4 hours, 15 minutes

Yield: 8 3-ounce pops

Ingredients:

  • 4 cups seedless watermelon, cut into chunks
  • 1 tablespoon fresh mint leaves, chopped
  • 2 tablespoons light corn syrup
  • 1 tablespoon fresh lime juice
  • Pinch salt

Preparation:

  1. Put about a cup of the watermelon chunks into a blender. Blend until pureed. Gradually add the remaining watermelon chunks until all of them are pureed, adding the mint with the last portion of watermelon. Add the corn syrup, lime juice and salt and pulse to combine.

  2. Pour the watermelon mixture into popsicle molds and freeze until completely frozen, at least 4 hours, or overnight. If necessary, run hot water over the outside of the plastic popsicle molds for a second or two to help unmold them.

Watermelon popsicle2 Und damit übersteht man bestimmt die heissen Tage!

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Salbei-Minze-Limonade

Salbei-Minze Limo2
Der Sommer kommt wieder – und hier ist eine erfrischende Limo mit Kräutern aus dem Garten, die hervorragend den Hitzedurst löscht.
Praktisch: man füllt alle Zutaten in einen 1 Liter Wasserkrug. Gesüsst wird mit Honig. Dann stellt man den Krug für eine Stunde in den Kühlschrank, giesst die fertige Limo durch ein Sieb und man kann sie sofort trinken.

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Salbei-Minze-Limonade

Zutaten für 1 Liter:

5 Esslöffel Honig (ich habe würzigen Waldhonig verwendet)
5 unbehandelte Zitronen
10 Blätter Salbei
1 Bund Minze

Zubereitung:

Vier Zitronen auspressen und zusammen mit dem Honig im Mineralwasser auflösen. Die Salbeiblätter un die Minze in dünne Streifen schneiden. Allle in einen Wasserkrug geben und 1 Stunde kalt stellen. Vor dem Servieren durch ein Sieb giessen. Die restliche Zitrone heiss abwaschen, in Scheiben schneiden und in die Limo  geben.

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Ich habe die Limo in meine neue WMF-Wasserkaraffe gefüllt (gab’s vom Markgräfler zum heutigen Hochzeitstag)

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Chässchnitte – oder: Ofenaufstrich selbstgemacht!

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Neulich, beim Durchsehen der meist gelesenen Artikel des Jahres auf Paperblog fiel mir ein Artikel über einen fertigen Ofenaufstrich eines bekannten (Schmelz-)Käse-Herstellers auf …. einer der meist gelesenen Blogposts unter Essen&Trinken! Aber Hallo – habt ihr den alle die altbewährten Chässchnitten (Käseschnitten) vergessen?

Der Aufstrich für diese Chässchnitten ist eigentlich superschnell gemacht. Mit Salat eine vollwertige Mahlzeit oder ein feines Abendessen. Ich habe mir den Ofenaufstrich im Laden noch nicht angeschaut, aber wahrscheinlich ist das auch besser so. Vermutlich sind ganz leckere Schmelzsalze und andere feine Sachen drin…

😦 Danke – Nein!

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Großmutters Kochbuch liefert das Grundrezept ohne unbekannte Zusatzstoffe. Unendlich viele Variationen sind hierbei möglich, z. B. mit Paprikawürfelchen belegt, mit Zwiebel, Speck oder Schinken, Knoblauch, verschiedenen Gewürzen oder Kräutern – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Oder man verwendet mal eine mildere, mal eine rezentere Käsesorte.

Ich habe Vollkorntoast verwendet, selbstverständlich kann man aber auch aufgeschnittene Brötchen, Bauernbrot oder Baguette damit bestreichen, dann sollte man sich aber an die Backzeit ein wenig herantasten…

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Der Aufstrich geht im Ofen schön auf und wird richtig locker. Hier eine traditionelle Chässchnitte, aufgeschnitten, ohne weitere Zutaten

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Für 4 große Chässchnitten braucht man:

4 große Vollkorn Sandwichscheiben
etwas Butter
125 g geriebener Hartkäse (entweder selbst gerieben oder Reibekäse aus dem Kühlfach)
z. B. Emmentaler, Pizzakäse mit Mozzarella, Greyerzer oder eine Mischung
3 Eier
30 g Mehl
Salz
1 Prise Pfeffer, Salz, Muskat

Käse, Eier und Mehl mit etwas Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Muskatnuss würzen, gut vermischen. (Wer mag, kann hier schon individuell würzen, z. B. mit italienischen Kräutern, Knoblauch oder Paprikapulver, Chili, Thymian…), was eben gefällt.

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Ein Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegen. Den Ofen auf 220 °C vorheizen.

Die Sandwichscheiben mit ein wenig Butter bestreichen.

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Dann die Sandwichscheiben mit der gebutterten Seite nach unten aufs Blech legen.

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Mit Hilfe eines Löffels die Käsemasse gleichmäßig auf den Brotscheiben verteilen.

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Nach Belieben mit weiteren Zutaten belegen, wie z. B. hier: mit roten Paprikawürfelchen, aber nicht zu dick – weniger ist hier mehr an Geschmack.

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In der Mitte des Backofens bei 220 °C werden die Chässchnitten dann ca. 12 – 15 Minuten gebacken, bis der Käse goldgelb und leicht aufgegangen ist.

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Möglichst heiss servieren. Gut passt dazu ein feiner Blattsalat, oder Paprika-Gurkensalat mit roter Zwiebel und einem Dressing aus Olivenöl, Provencekräutern, Salz  und Kapuzinerkresse-Blüten-Essig.

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Chaesschnitten12

Mmmh – wer braucht jetzt noch die Fertigpampe aus dem Kühlregal???

So schwer ist das nun wirklich nicht – und es schmeckt zudem bestimmt sehr viel besser.

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Aus meinem Garten Ende Oktober: Apfelernte und 165 Liter eigener Bio-Apfelsaft


Vergangene Woche hat ab und zu mal die Sonne runtergeschaut, am Sonntag gab es sogar noch einmal fast 24 °C.


Brettacher Apfel

Und heute morgen: Schneeregen!


Mein Apfelbaum, auf den Blättern bleibt der Schnee schon liegen

Naja, die Winterräder sind trotzdem vergangene Woche aufmontiert worden (zumindest meine, der Markgräfler muss heute noch bei dem Ekelwetter wechseln) und ich habe fleissig Äpfel aufgesammelt. Als hätte ich geahnt, dass dieses Wochenende der große Wetterumschwung kommt.


Das sind die Äpfel, die noch in der Küche verarbeitet werden.

Am Dienstag war es dann neblig, aber die richtige Apfelernte musste unbedingt gemacht werden. Unser Freund Hubi kam mit seiner langen Leiter, ist damit auf den Baum geklettert und hat kräftig geschüttelt:



Von mehreren Seiten wurde in der Baumkrone geschüttelt. Das reinste Plöpp, Plöpp und Gekuller. In einer halben Stunde waren wir dann zu zweit fertig mit Auflesen, Hubi hat die Äpfel, für die die mitgebrachten Sammeleimer nicht ausgereicht haben, einfach so auf den Hänger geladen und dann am nächsten Tag zur Familie Kammerer in Müllheim-Feldberg gebracht.



Es ist ja derzeit große Mode, aus eigenen Äpfeln Saft zu mosten (d. h. Apfelsaft bzw. Süßmost trotten=keltern). Ich habe schon vor 6 Jahren das erste Mal bei der Familie Kammerer meinen eigenen Bio-naturtrüben Apfelsaft machen lassen und alle, die davon getrunken haben waren begeistert. 85 Liter waren es damals, also etwa 120 kg Äpfel, denn man sagt, dass 2/3 des Gewichts der Äpfel Saft ergeben.



Zuerst werden die Äpfel mit Wasser gewaschen und danach zerkleinert, d. h. zu Maische vermahlen.


Äpfel waschen, mahlen

Dann wird der Apfelbrei auf Tücher gefüllt, die in einem Rahmen liegen. Dann werden die Tücher nach innen eingeschlagen und der Saft aus der Maische gepresst. Anschliesend wird er auf 85 °C erhitzt und damit pasteurisiert, damit er nicht anfängt zu Gären.


hinten rechts steht der Apparat zum Erhitzen des Safts, dann wird er in Plastikbeutel mit Zapfhahn gefüllt und damit das ganze stabil ist, in 5 Liter Kartons verpackt.

Diese 5 Liter Kartons mit Plastikbeutel und Zapfhahn sind genial. Den Karton stellt man leicht schräg, mit dem Zapfhan nach unten auf. Der Apfelsaft muss nicht gekühlt werden, da sich im Beutel ein Vakuum bildet, es kommt keine Luft von aussen dran. Frisch gezapfter Apfelsaft – einfach herrlich.



Am Freitagabend konnte ich dann meinen Apfelsaft abholen – 165 Liter, das heisst, es müssen knapp 250 kg Äpfel gewesen sein…