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Rund um den Steinacker: Auggen – Mauchen – Feldberg

Wanderung Auggen Mauchen 6


Karte


Wanderung Auggen Mauchen 1


Diese Wanderung haben wir am Sonntag vor knapp zwei Wochen unternommen.
Was für ein Unterschied – gestern Abend ist der Herbst nun wohl endgültig eingetroffen, vergangene Woche hatten wir noch sommerliche Temperaturen. Sommerlich heiß war es auch auf unserer Wanderung.
Wir waren von Müllheim aus ganz ohne Auto unterwegs und hatten „ganz zufällig” den passenden Wein dabei. Den gab es zwar nicht im Auggener Weinberg, sondern erst oberhalb von Mauchen, wo wir eine Vesperpause eingelegt haben.


Auggener Schäf – Spätburgunder Rotwein Trauben



Von Müllheim ging es über Vögisheim nach Auggen. Von dort weiter durch die Reben in Richtung Schliengenener Weinlehrpfad.

Blick in Richtung Norden

Schliengener Weinlehrpfad:

Blick auf den Blauen – Reben oberhalb von Mauchen
Vesperpause mit Aussicht – an einem Rebhäuschen mit Aussicht
Mauchen

Und weiter geht es über den Berg und durch den Wald über den Steinacker zurück nach Müllheim.

Ausgrabungstelle Steinacker – hier wurden kürzlich Funde aus der Zeit der Neandertaler gemacht

Seit 2018 finden Ausgrabungen an der überregional bedeutsamen paläolithischen Fundstelle am Steinacker in Feldberg bei Müllheim statt.

Die Funde stammen hauptsächlich aus einer frühen Phase des mittleren Jungpaläolithikum, dem sogenannten Gravettien (vor etwa 30.000 Jahren). Wie OSL-Datierungen (Optisch-Stimulierte Lumineszenz) der Lößsedimente zeigen, wurde die Hangfläche am Steinacker aber bereits vor über 70.000 Jahren in der mittleren Altsteinzeit besiedelt, in der Zeit des Neandertalers.

Es handelt sich hierbei um den ersten Nachweis jungpaläolithischer Besiedlung in Baden-Württemberg außerhalb der Welterbestätten im Ach- und Lonetal. Zudem handelt es sich um die erste Freilandfundstelle aus der Zeit des Neandertalers im Südwesten. Die außergewöhnlichen Oberflächenfunde, wie Projektilspitzen vom Typ Font-Robert oder bidirektionale Klingenkernsteine aus Bohnerzjaspis, belegen die Jagdtätigkeit und die anschließende Weiterverarbeitung der Beute durch die frühen Jäger und Sammler.
Ein weiteres Ziel der Arbeiten ist es, neue Erkenntnisse zur Lebensweise, Mobilität, Netzwerken und Landnutzungsmustern der nicht-sesshaften paläolithischen Jäger und Sammler zu gewinnen und die Forschungsergebnisse vom Steinacker mit den Daten der gut untersuchten Höhlenfundplätze des schwäbischen Jura und der rheinabwärts gelegenen Freilandfundstellen zu verknüpfen.

Die Siedlung am Steinacker befindet sich circa 30 Kilometer südlich von Freiburg im Breisgau in der auch als Markgräfler Hügelland bezeichneten Kandern-Müllheimer Vorbergzone. Von hier aus konnten die Eiszeitjäger die Tiere in der Mauchener Talmulde erfolgreich beobachten und zur Strecke bringen. Zudem konnten sie für die Herstellung der Steingeräte auf die lokalen Hornstein-Vorkommen zugreifen.

Die Fundstelle wurde bereits 1969 durch Werner Mähling entdeckt. Durch Erosion und intensive landwirtschaftliche Nutzung wurden zahlreiche Funde an die Erdoberfläche befördert. Mit den neuen Ausgrabungen soll der weitere Verlust wertvoller Substanz durch archäologische Ausgrabungen gestoppt werden. Ein weiteres Ziel der Arbeiten ist es, neue Erkenntnisse zur Lebensweise, Mobilität, Netzwerken und Landnutzungsmustern der nicht-sesshaften paläolithischen Jäger und Sammler zu gewinnen und die Forschungsergebnisse vom Steinacker mit den Daten der gut untersuchten Höhlenfundplätze des schwäbischen Jura und der rheinabwärts gelegenen Freilandfundstellen zu verknüpfen.
Quelle: Pressemitteilung des Landesamtes für Denkmalpflege

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Gnocchi mit Wirsing und Walnüssen – … und die Krone in Mauchen

Gocchi mit Wirsing 01
Vor der Winterpause unseres Nordic Walking Trainings gehen wir zum Abschluss immer nach einer etwas kürzeren Laufstrecke eine Kleinigkeit essen.
In der vergangenen Saison, die Mitte Dezember zuende war, sind wir im Gasthaus zur Krone in Mauchen eingekehrt.

Leckere Gerichte – sowohl für den großen als auch für den kleinen Hunger standen auf der Speisekarte. Ich hatte mich für die Gnocchi mit Wirsing und Walnüssen entschieden. Die waren so lecker, dass ich das Gericht inzwischen nachgekocht habe.
Diesmal zwar nicht mit selbst gemachten Gnocchi, aber wenigstens war der Wirsing frei Schnauze gekocht.
Ein wenig mehr Sahne hätte die Sauce von mir beim Nachkochen vertragen können, aber da muss jeder ausprobieren, wieviel er mag.

So sahen die Gnocchi im Restaurant aus:

Gnocchi mit Wirsing 02_Krone

Gnocchi mit Wirsing-Rahmsauce und Walnüssen

Wirsing waschen, abtropfen und in Streifen schneiden. In kochendem Salzwasser blanchieren, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.

Gnocchi Wirsing und Walnüsse
Gnocchi nach Packungsanweisung kurz kochen, mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und ebenfalls abtropfen lassen.
Walnüsse in einer Pfanne rösten. Wirsing dazugeben, kurz in der Pfanne schwenken und nach Belieben Sahne angießen.

Gnocchi Wirsing und Walnüsse 1

Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen. Sauce etwas eindicken lassen, Gnocchi untermischen und sofort servieren.

Gnocchi Wirsing und Walnüsse 3

Gnocchi with creamed savoy and walnuts

Wash savoy, drain and cut into stripes. Blanch in boiling salted water, rinse with cold water and drain well.
Cook gnocchi according to package directions lift out of the water with a slotted spoon and also allow to drain.
Toast walnuts in a skillet. Add savoy, briefly swing in the pan and pour cream to taste.
Season with salt, pepper and nutmeg. Leave the sauce to thicken, add gnocchi, mix and serve immediately.