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Wochenrückblick, die Highlights: Basel Tattoo und ZZ Top


Es war sehr, sehr ruhig hier im Blog in der vergangenen Woche….
Nein, die Markgräflerin ist noch nicht im Urlaub. Es war einfach zu viel los – zu Beginn der Woche war es ja wieder sehr heiß, und das bedeutet, dass jeden Abend der Garten zu gießen ist!
Da bleibt keine Zeit mehr, sich noch an den Computer zu setzen und einen Beitrag zu schreiben.
Am Donnerstag waren wir am Basel Tattoo – der Markgräfler hat bereits berichtet. Vorher waren wir noch am Rhein und haben in einer Buvette etwas getrunken und eine Kleinigkeit zu Abend gegessen – wie es viele Basler an diesem Abend auch getan haben.


Am Rhein


 


Basel Tattoo


 


Es war, wie im vergangenen Jahr, eine gelungene Vorpremiere des Basel Tattoo.
Mehr Bilder vom Basel Tattoo 2017 gib es beim Markgräfler im Blog.



Am Freitagabend gab es hier im Blog nicht wie üblich einen Feierabend-Cocktail – wir waren nämlich beim Stimmenfestival in Lörrach und haben uns auf dem Marktplatz das Konzert von ZZ Top angesehen. Wiederum ein abendfüllendes Ereignis. Zuvor gab es noch ein heftiges Gewitter in und um Lörrach und wir hatten schon Sorge, dass das Konzert nicht stattfinden würde.
Wir haben uns zuerst noch an einem Food Truck mit einem Pastrami Sandwich gestärkt (wegen des Regens leider ohne Foto) und dann hieß es erst eimal Schlangestehen.
Noch ein Eis auf die Hand und dann ging es auch schon los. Pünktlich um 20 Uhr hat es dann auch aufgehört zu regnen.
Super Konzert!


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Ein Ausflug nach Basel und „Falsche Schnägge” in einer Basler Beiz mit Tradition

Basel 17
Kleinhüningen: Blick vom Fußgängersteg über die Wiese auf den Roche Turm

Nach dem Urlaub in der Bretagne hatte die Markgräflerin noch eine Woche Urlaub, während der Markgräfler schon wieder arbeiten musste.
Einen Tag konnte er sich jedoch freimachen und so haben wir mal wieder einen Ausflug nach Basel gemacht.
Unser Auto hatten wir im etwas preisgünstigeren Stücki Parkhaus in Kleinhüningen abgestellt.
Denn – in der Innenstadt werden die günstigen Parkplätze immer rarer. Die Stadt Basel möchte nämlich eine verkehrsberuhigte Innenstadt – sprich: am liebsten gar keine Blechkarossen mehr.
Erst kürzlich war dann noch  in der Zeitung zu lesen, dass die Parkgebühren am Rheinufer – frührer noch ein Geheimtipp für’s günstige Parkieren in Innenstadtnähe – demnächst auf satte 3 Franken pro Stunde hochgeschraubt werden sollen!!!
Die Basler Geschäftsleute freut es gar nicht, zumal sowieso schon viele Kunden wegen des günstigen Euro-Tauschkurses und der MwSt-Rückerstattung ihre Kaufkraft ins „Deutsche” tragen.
Der Einzelhandel verzeichnet deshalb gravierende Umsatzeinbußen und einige Geschäfte mussten deshalb schon aufgeben.
Seit der Ausweitung der Tramlinie 8 bis nach Weil am Rhein im vergangenen Jahr ist der Einkaufstourismus sowieso schon stärker angestiegen.
Wer aus Deutschland also überhaupt noch zum Shoppen (zum Beispiel wegen der guten Schoggi, Teigwaren, Kaffee) oder der Kultur wegen nach Basel reist ist gut beraten, sein Auto gleich auf der deutschen Seite zu lassen und die Stadt per Tram zu bereisen.
Die vielen Velofahrer in Basel wird es aber bestimmt freuen, dass sie in Zukunft womöglich ein wenig sorgloser in der Stadt herumfahren können.

Genug davon. Das Gesicht von Basel wird neuerdings von dem Bau im Bild oben geprägt. Das neue Roche-Bürogebäude überragt inzwischen alles.
Und wer sich noch erinnern kann – im Frühjahr hatten wir schon gestaunt, wie gut man den Turm vom Markgräflerland aus sehen kann…

Mit der Tram fuhren wir also in die Stadt.
Und es war trotz allem doch wieder mal schön, einfach durch Basel zu schlendern, mal wieder in der Feinkostabteilung bei Globus am Marktplatz zu stöbern oder altbekannte Ecken wieder zu entdecken.


Sehenswert – das Tram Depot am Wiesenplatz


Tramdepot Wiesenplatz
Tram Depot

Am Tinguely Brunnen kann man im Schatten der Bäume eine Pause einlegen und den Wasserspielen zusehen.


Tinguely Brunenn
Tinguely Brunnen

Am Spalenberg



Das ist der grösste Nischenbrunnen von Basel. Die beiden Säulen müssen das darüberliegende Haus stützen.
Dank der symmetrischen Anordnung der Säulen fallen sie beim Betrachten des Brunnens gar nicht als Störfaktoren auf. Das Wandbild vom Maler Numa Donzé zeigt Ausschnitte aus dem Leben von Johannes dem Täufer.




Schaufensterdekorationen: Selbst beim Christbaumschmuck ist die Basler Fasnacht präsent.
Bei Johann Wanner gibt es das ganze Jahr über Weihnachtsschmuck – um den ersten August rückten aber rot-weiße Dekorationen und Lampions mit Schweizerkreuz in den Vordergrund.



Innenhöfe


Basel 22


Der Affenbrunnen in Basel auf dem Andreasplatz:

Bereits im 14. Jahrhundert wird ein Affenbrunnen in Basel erwähnt. Dieser wurde im Jahre 1585 abgebrochen. Ein „neuer“ Affe entstand im 17. Jahrhundert.
Er trägt neben einem Hut auch ein Hemd und verspeist gerade Trauben.
Der Affe wurde 1867 auf den heutigen Affenbrunnen gesetzt. 1916 musste Jean Hym eine Nachbildung von diesem Affen anfertigen, weil das Original ins Historische Museum abgegeben wurde. Bereits 1973 musste der Affe ein weiteres Mal nachgehauen werden. 1974 wurde er mit Mineralfarben bemalt.


Alte Beizen mit Tradition



Restaurant Gifthüttli (bekannt für die saftigen Cordon Bleu in zahlreichen Varianten)

Hasenburg (wird derzeit renoviert – Eröffnung im Spätherbst 2015)


Mittagessen im Restaurant Schnabel


Basel 5


Das Restaurant Schnabel ist bekannt für die  „Falsche Schägge” = Falsche Schnecken.
Das sind grillierte Rindfleisch-Würfel mit Café de Paris Sauce überbacken und im Schneckenpfännchen serviert.
Dazu gibt es Pommes Frites.
Die musste ich unbedingt probieren. Als Vorspeise habe ich noch einen Salat bestellt – hätte ich gewusst, dass beim Mittagsmenü des Markgräflers so viel Salat dabei war, hätte ich mir den Vorspeisensalat sparen können.
Für ihn gab es grillierte Schweinerippchen (Spareribs) mit Pommes. Die Vorspeise bestand wahlweise aus Tomatensalat oder Suppe – und er hatte Tomatensalat gewählt, weil es an diesem Tag so heiß war…



Ich hatte auf ein Dessert verzichtet, denn ich wollte noch bei Cupcake Affair auf einen Espresso einkehren….
Davon berichte ich aber in einem anderen Beitrag.


Basel 38


Am Marktplatz / Rathaus


Basel 41
Schokolade!!!

Noch ein alter Bekannter – der Lällekönig (Lälle oder Lälli = Zunge auf Alemannisch)



Über den Rhein ins Kleinbasel



Unsere Badesachen hatten wir nicht dabei – aber das Schwimmen im Rhein haben wir im August beim traditionellen Rheinschwimmen der SLRG Basel nachgeholt.
Das Rheinschwimmen, bei dem der Rhein für den Schiffsverkehr gesperrt wird, findet immer am 1. Dienstag nach den Sommer-Schulferien statt.



Über den Dächern von Basel
Blick von der Dach-Terrasse des Claramarkts (Migros) in Richtung Rhein / Uni-Kantonsspital.


Basel 58


Und wenn man nach dem Schwimmen noch eine Stärkung braucht, oder abends nach der Arbeit ein wenig am Rhein chillen will, wird man an den Buvetten bestens versorgt….
z. B. Flora Buvette oder Oetlinger Buvette – geöffnet nur bei schönem Wetter.



Und eins noch zum Schluss… der Müll gehört natürlich in die extra dafür aufgestellten Container!


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Ein Besuch auf dem Glocknerhof in Münstertal

Glocknerhof Muenstertal 3
Markgräfler Mäuse lieben Käse… besonders den vom Glocknerhof in Münstertal

Am Montag vergangener Woche bekam die Markgräflerin Besuch von einer lieben Freundin aus Paris.

Gleich am Nachmittag haben der Markgräfler und die Markgräflerin mit ihr einen Ausflug ins Münstertal gemacht, um etwas Landluft zu schnuppern.
Ausserdem wollte ich Zoë, so heisst die Freundin – die übrigens Britin ist – zeigen, woher der leckere Käse kommt, den es in Müllheim immer am Dienstag auf dem Markt zu kaufen gibt.

Die Käserei „Glocknerhof” in Münstertal Kaltwasser war unser Ziel. Wir haben also unser Auto auf dem Parkplatz beim Schaubergwerk Teufelsgrund abgestellt und sind dem Schild zur Käserei gefolgt.

These are the pictures of a visit to an organic cheese farm in the Black Forest („Glocknerhof“ – see link above).


Glocknerhof Muenstertal 10


Die angegebenen 15 Minuten Gehzeit sind wohl für Leute gedacht, die nicht so gut zu Fuß sind. Wir hatten das Gefühl, dass wir nicht so lange unterwegs waren.

Aber der Weg zum Hof ist auch besonders schön…


 Glocknerhof Muenstertal 1


Wiesen, Berge und Hügel, Obstbäume, Blumen und Kräuter, an den Bachufern blüht der Bärlauch… Ein kleines Paradies.

Wir waren im vergangenen Sommer schonmal hier – damals war Sonntag und die Käserei geschlossen. Weitere Bilder von der Wanderung und vom Glocknerhof findet ihr in diesem Beitrag.


Glocknerhof Muenstertal 5


Hier haben echte Mäuse wohl keine Chance, an den Käse ranzukommen 😉


Glocknerhof Muenstertal 4


Und dann haben wir uns natürlich mit Käse eingedeckt….

Und von mir war reichlich Vokabular gefragt: Was zum Teufel heißt Schabzigerklee auf Englisch? Natürlich hatten wir kein Wörterbuch dabei…: „…it grows on meadows and you feed cows with it? – not a shamrock but … is it clover? – yes but a special kind of…  – Bockshornklee??? – I think it is often an ingredient of spices???”

Ojeoje. Zu Hause wurde gleich im Wörterbuch nachgeschlagen. Denn wir haben einen Schafskäse mit Bärlauch (wild garlic) und Schabzigerklee (Trigonella caerulea) gekauft. Bockshornklee heisst „fenugreek“ auf Englisch, Schabzigerklee ist der „blue fenugreek„.


Glocknerhof Muenstertal 2


Auf dem Rückweg…


Glocknerhof Muenstertal 7


Und nach dem Abendessen gab es eine Käseplatte zum Dessert.


Glocknerhof Muenstertal 11
Käse vom Glocknerhof mit gerösteten Pinienkernen und Himbeeren – Cheese Board with raspberries and toasted pine nuts

Von links um Uhrzeigersinn:

Ziegenkäse mit Bärlauch, Ziegenkäse Münster Art, Belchenkäse (Bergkäse) aus Kuhmilch/Rohmilch mit Kreuzkümmel, Ziegenkäse mit Schabzigerklee und ein gereifter Belchenkäse aus Kuhmilch. Alle absolut lecker und sehr aromatisch. Alle hergestellten Käse sind Bio-Käse. Mehr Infos zur Herstellung hier.

Mit auf der Käseplatte sind geröstete Pinienkerne und Himbeeren.


Glocknerhof Muenstertal 12
Käsestand auf dem Marktplatz in Müllheim

Und am nächsten Tag haben wir dann die Käserin Conny an ihrem Stand auf dem Markt in Müllheim besucht. Dort haben wir dann noch einen Kuhmilchkäse (Herrenwälder) mit Karotten und einen mit Kräutern gekauft, ausserdem frischen Joghurt – davon habe ich kein Foto mehr gemacht, dafür gibt es an dieser Stelle ein Rezept für ein einfaches und köstliches Dessert, das ich daraus gemacht habe.


Joghurt Himbeeren 1
Joghurt vom Glocknerhof

Rezept:

Joghurt nach Belieben mit Honig oder Ahornsirup süßen, in Gläser füllen und mit Schoko Balls (Schoko-Getreide-Kugeln mit Vollmilch Schokolade) bestreuen.
Ein paar Himbeeren darauf verteilen und mit Zitronenmelisse Blättchen garnieren.

Recipe:

Sweeten yogurt to taste with honey or maple syrup, fill in glasses and sprinkle with chocolate cereal balls.
Top with some raspberries and garnish with lemon balm leaves.


Backen, Brunch, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Herbst, Reisen, Sommer, Vegetarisch, Winter

Auf kulinarischer Entdeckungsreise (2): Brügge/Belgien – Markttage mit reicher Vielfalt

Bruegge Markt 1
Samstag – unser zweiter Tag der nicht nur kulinarischen Entdeckungsreise in Brügge.

Nach dem reichhaltigen Frühstück (Croissants, verschiedenen Brotsorten, Kaffee, Tee, Orangensaft, gekochtem Ei, Rosinenbrot, Spekulatiuscreme, Obst, Wurst, Käse) und kurzem Spaziergang in Richtung City entdeckten wir den ersten Stand des Samstagsmarkts.

Bruegge Markt_

Zuerst sah der Markt nur nach kleinem Quartiermarkt aus, aber mit jedem Schritt bot sich ein immer vielfältigeres Angebot – von Blumen, Kräutern, Obst, Gemüse mit Marktschreiern fast wie auf dem Hamburger Fischmarkt und lebendem Federvieh, über Brot, Käse, Feingebäck, Waffeln bis zur Hundenahrung in Form von getrockneten Hühnerfüßen und den Anbietern von Ananasschneidern, scheinbar Wunder wirkenden Putzmitteln und Gurkenhobeln, Klamotten … alles dabei.

Saturday – the second day of our culinary trip to Bruges / Belgium.

Geography of Belgium

The terrain of Belgium can be devided into three categories: coastal plains, fertile central areas and the highlands of the Ardennes. Each of these is especially suited for growing and rearing dirfferent foods, which has given rise to regional specialities made from ingredients that are available on the markets. In Bruges there are markets twice a week – on Saturday all around the concert hall and on Wednesday in front of the Belfort. From Tuesday to Saturday in the afternoon there is a fish market at the old Vizmarkt where you can get fresh fish that comes from the main fishing ports that are situated along the short North Sea coastline- Zeebrugge and Ostend.

And here I will show you, what’s on offer:

Bruegge Markt 2

Belgien kann aus geografischer Sicht in drei Abschnitte eingeteilt werden:
Die flachen Küstengebiete, die Gebiete mit fruchtbaren Böden im Zentrum und das Hochland der Ardennen. Jede dieser Regionen bietet vielfältige Möglichkeiten für den Anbau und die Gewinnung verschiedenster Nahrungsmittel.

Dies spiegelt sich auch in der Angebotsvielfalt auf den Märkten wieder. In Brügge gibt es ausser dem großen Wochenmarkt am Samstag rund um das Konzerthaus (Concertgebouw) noch den etwas kleineren Markt am Mittwoch, auf dem Marktplatz vor dem Belfried, dem Wahrzeichen Brügges. Ausserdem gibt es auf dem alten Fischmarkt jeweils Dienstag bis Samstag vormittags frischen Fisch (Vizmarkt am Steenhouwersdijk).

Bruegge Markt 3

Meer und Küste:

Von den beiden größten Fischereihäfen Zeebrugge und Oostende kommen fangfrische Fische wie Scholle, Seezunge, Hering, Kabeljau aber auch Austern, Muscheln, Shrimps und Nordseegarnelen.

The coastal plains

Daily catches of plaice, sole, herring, cod, grey shrimps, oysters and mussels…

Bruegge Markt 11
Wer den Fisch probieren möchte, kann das direkt gegenüber im Restaurant tun (links im Bild) ….

Bruegge Markt 6

 

Und wer kein Interesse an Fisch hat, kann sich tagsüber über Künstler und Kunsthandwerker freuen, die hier ihre Erzeugnisse feilbieten.

If you don’t like fish, maybe you would like to buy some pieces of arts or handcraft from Bruges artists‘ that are also on offer.

Bruegge Markt 16

…. oder man nutzt den Fischmarkt einfach als Unterstellplatz für sein (motorisiertes) Zweirad:

Bruegge Markt 19

Die zentralen Regionen von Belgien

Hier gibt es vor allem fruchtbare Täler mit lehmigen und sandigen Böden, die von zahlreichen Wasserwegen durchflossen werden. Die Region Flandern ist hauptsächlich für Viehzucht und Milchwirtschaft bekannt. Auch verschiedene Getreidearten wie Hafer, Roggen, Weizen, Dinkel sowie Zuckerrüben, Chicoree, Obst und Gemüse, Kartoffeln und , Hopfen, Flachs und Zierpflanzen werden hier angebaut.

Central Belgium

Further inland are ferteile valleys with clay and sandy soils, irrigated by a number of waterways. The area of Flanders is mostly dedicated to intensive cattle breeding, dairy farming, rearing calves or veal, and pig-keeping. A range of crops also flourish in this region, including oats, rye, wheat, spelt, sugar beets, belgian endive, hops and flax, as well as potatoes and other vegetables, fruits and ornamental plants.

Bruegge Markt 24

Obst und Gemüse

Bruegge Markt 36

Blumen, Pflanzen und Kräuter

Federvieh und Hundefutter

Oder gleich gebraten und gegrillt:

Bruegge Markt 45

Vielleicht noch ein paar Kroketten dazu? (mit Käse, Garnelen, Kartoffeln….) – die müssen allerdings erst noch in die Fritteuse.

Bruegge Markt 51
Zum Dessert Käse?

 Oder doch lieber frisch gebackene Waffeln?

Bruegge Markt 52
Wir haben uns für die Waffeln entschieden – in der kleinen Snack-Version:

Bruegge Markt 56

Bruegge Markt 57

Bruegge Markt 59

Natürlich muss man auch ein geeignetes Transportmittel für die ganzen Einkäufe haben – und da Fahrradfahren in Belgien sehr beliebt ist, gibt es hierzu auch verschiedene Arten von Fahrradkörben:

People in Belgium love to ride their bikes – and there have to be suitable containers to transport the food you bought on the market to your home- here are various baskets for all purposes.

Bruegge Markt 58

Und es gibt ausserdem noch den klassischen Obst- und Gemüsehändler:

Bruegge Markt 61

Ach ja, und die Ardennen hätten wir dann noch:

Wälder, in denen Wild gejagt wird, Berge, Hügel, Bäche und Flüsse in denen Süßwasserfische wie die Forelle gefischt werden und natürlich der bekannte Ardennen Schinken kommen von dort. Vom Schinken habe ich leider kein Bild gemacht – ihr werdet es mir verzeihen.

The Ardennes highlands

This hilly landscape of forests, streams and steep river valleys is home to a wealth of indegenous animals, making it prime hunting and fishing territory.
(fishing trouts, hunting game – and of course the famous Ardennes ham comes from this region)sorry I forgot to take pictures of that one…

Fortsetzung folgt / to be continued...

Bruegge Markt 60

 

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Auf kulinarischer Entdeckungsreise (1): Brügge/Belgien

Bruegge 4

Markgräflerin goes North – auf kulinarischer Entdeckungsreise

Vergangene Woche waren die Markgräflerin und der Markgräfler auf Entdeckungsreise in Flandern, genauer gesagt in Brügge – wegen seiner Grachten auch das „Das Venedig des Nordens” genannt.

Bruegge 5

Am ersten August ging es los in Richtung Norden. Schon nach wenigen Kilometern auf der Autobahn waren wir im Stau gestrandet. Zum Glück konnten wir über Frankreich ausweichen und sind dann mit etwas Verzögerung am späten Nachmittag in Brügge angekommen. Natürlich zog es uns gleich in die Stadt und wir sind mit einem Stadtplan, den wir im Hotel überreicht bekamen losmarschiert.

Bruegge 2

Das Wetter war wunderschön und nach kurzer Zeit – bevor wir überhaupt noch am Marktplatz ankamen – schon die ersten Schaufenster weltbekannter Chocolatiers:
Macarons vom Erfinder der Pralinen, Jean Neuhaus (1912). Seine Frau, Louise Agostini hatte übrigens damals die Idee für eine neuartige Verpackung – die Ballotin (Pralinenschachtel).
Bei Neuhaus bekommt man nicht nur Schokolade, Pralinés und Macarons – auch Eiscreme im kleinen Becher ist hier zu haben.

Bruegge 6
Und es duftet nach Schokolade – der Schokoladenbrunnen übt magische Anziehungskraft aus….
Bruegge 1
Schaufenster des Chocolatiers „GODIVA” am Marktplatz in Brügge – im Fenster spiegelt sich ein historisches Gebäude, in dem unter anderem die Provinzialregierung ihren Sitz hat und sich das Postamt befindet

Bruegge 3Godiva

Kaum am Marktplatz angekommen – das nächste Highlight. Saftige, süße belgische Erdbeeren, in weiße Schokolade getaucht… Die Belgier sind ganz besonders stolz auf ihre Erdbeeren. Ich kann sie gut verstehen!

Bruegge 9

Man kann sie auch mit Milch- oder Zartbitter-Schokolade haben und sie werden frisch gemacht – das schauen wir uns doch mal genauer an:

 Und natürlich muss auch probiert werden…. göttlich!

Fortsetzung folgt…..

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Schwetzinger Spargel im Sesam-Tempurateig auf Wildkräutern mit Zitronenschmand

Schwetzinger Spargel1

Vergangenes Wochenende waren wir im äussersten Norden Badens unterwegs. Schwetzingen, Weinheim und Heidelberg haben wir besucht. Anlass waren die Badischen Landesmeisterschaften der DLRG. Den Samstag Vormittag hatten wir als HLW Wettkampfrichter zu tun, am späten Nachmittag waren wir fertig. Am Freitagabend und am Samstag Vormittag hatte es in Strömen geregnet. Dann kam endlich die Sonne raus und wir sind noch in den Schwetzinger Schlosspark gegangen. Die Wolken waren zwar immer noch da, aber es hatte sich ausgeregnet.

Schwetzingen 3
Das Schwetzinger Schloss

Mehrere Stunden sind wir so umherspaziert, das macht einen ordentlichen Hunger. Während der Sommerzeit-Monate hat der Schlosspark nämlich bis 20 Uhr geöffnet.

Wenn man schonmal in Schwetzingen ist, sollte man mal den Schwetzinger Spargel probieren. Schwetzingen und vor allem Bruchsal haben ein großes Anbaugebiet. Der Bruchsaler Spargelmarkt soll der größte sein. Übernachtet haben wir in Weinheim, weil rund um Schwetzingen wegen verschiedener Veranstaltungen an diesem Wochenende nahezu ausgebucht war.

Schwetzingen 5

Wir fuhren also nach Weinheim zurück – irgendwo wird es ja Spargel geben, wenn man hier in der Gegend ist.

Im Restaurant Diebsloch in Weinheim am Marktplatz wurden wir dann fündig… Verschiedene Spargelgerichte standen zur Auswahl. Der Markgräfler hielt sich an den klassischen Spargel mit Schinken, Kartoffeln und Sauce Hollandaise.

Schwetzingen 4

Ich wollte mal was anderes probieren:

Schwetzinger Spargel2
Spargel im Sesam-Teigmantel auf Wildkräutersalat mit Zitronenschmand – superlecker

Natürlich habe ich für euch ein passendes Rezept dafür aufgeschrieben:

Spargel im Sesam-Teigmantel auf Wildkräutersalat mit Zitronenschmand

Zutaten:

500 g weisser Spargel

Für den Sesam – Tempura Teig:
1 Ei
1 Prise Salz
50 g Mehl
25 g Speisestärke
50 g Sesam
1/4 l eiskaltes Wasser

Wildkräuter-Salat
Cocktailtomaten, Gurkenscheiben

1 Becher Schmand, 1 unbehandelte Zitrone, Salz

Zubereitung

Für den Salat:

Gemischte Wildkräuter und nach Belieben essbare Blüten, wie z. B. Feldsalat, Bärlauch, Sauerampfer (Blutampfer), Rucola, Löwenzahn, Giersch, Chicoree etc., Gänseblümchen, Veilchenblüten…
Ein Dressing aus Olivenöl, Balsamicoessig, Salz und Pfeffer cremig anrühren.

Sesam -Tempura -Teig:
Den Sesamsamen in einer kleinen Stielpfanne ohne Fett leicht anrösten. Das Mehl mit der Speisestärke und 1 Prise Salz mischen und mit dem kalten Wasser glatt rühren.
Das Ei und den gerösteten Sesam unterrühren, alles ca. 30 min. kalt stellen.
Zitronenschmand:
1 Becher Schmand, etwas Zitronensaft, abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone (vorher heiss abspülen und abtrocknen)
Schmand in eine Schüssel geben, die Zitronenschale dazugeben, mit etwas Zitronensaft glattrühren. Mit etwas Salz abschmecken.
Den Spargel schälen, die Enden um ca. 1 cm. kürzen.
Den Spargel einzeln durch den Teig ziehen, etwas abstreifen und bei 180 °C in Pflanzenöl goldgelb ausbacken, auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Die Wildkräuter und evtl. Gurkenscheiben und Cocktailtomaten auf einem Teller anrichten, die Salatsauce darüber träufeln, dann den Spargel darauf geben und einen Klecks Zitronenschmand dazu geben.
Dazu passt ein Riesling. Wir mussten unbedingt den hiesigen probieren. Wir waren natürlich mit der Straßenbahn unterwegs – das Auto blieb vor der Unterkunft stehen…
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Weinheim bei Nacht – der Marktplatz
Weinheim2
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Ein Ausflug nach Bad Säckingen

Leider befinden sich die Fassaden der Häuser am Marktplatz von Bad Säckingen fast immer im Schatten – das macht das Fotografieren ein wenig schwierig.

Eigentlich war Ziel unseres Ausflugs der Schlosspark in Bad Säckingen, um die dort stattfindende Gartenmesse (Gartenlust) zu besuchen.
Als die Menschenmassen langsam eintrafen, sind wir in Richtung Marktplatz geflüchtet, um im Restaurant „Fuchshöhle“ ein wunderbares Mittagessen zu genießen.
Es gibt nur eine Handvoll Tische draussen, vor dem Restaurant (Vom Marktplatz her gesehen auf der Rückseite). Wir hatten Glück und konnten uns ein Plätzchen im Freien sichern.

Vorspeise:

Süßkartoffelsuppe mit Wolfsbarsch und Chorizotartar
(mit Kokosmilch und Kerbel …)

oder


Salat mit Roquet, Frisee und Eichblatt, Mandeln, Kürbiskernen und Bärlauch-Vinaigrette.

2. Gang


gebratenes Fischfilet an leichter Buttersauce mit gedünsteten Cocktailtomaten und Bärlauchgnocchi…..

Zum Abschluss gab es einen feinen Espresso.

Bewertung insgesamt: absolut empfehlenswert!

Der Trompeter von Bad Säckingen

Mehr zum Trompeter von Bad Säckingen

Behüt‘ dich Gott

Das ist im Leben häßlich eingerichtet,
daß bei den Rosen gleich die Dornen stehn,
und was das arme Herz auch sehnt und dichtet,
zum Schlusse kommt das Voneinandergehn.
In deinen Augen hab‘ ich einst gelesen,
es blitzte drin von Lieb und Glück ein Schein:
Behüt‘ dich Gott, es wär zu schön gewesen,
behüt‘ dich Gott, es hat nicht sollen sein.

Leid, Neid und Haß, auch ich hab‘ sie empfunden,
ein sturmgeprüfter müder Wandersmann.
Ich träumt‘ von Frieden dann und stillen Stunden,
da führte mich der Weg zu dir hinan.
in deinen Armen wollt‘ ich ganz genesen,
zum Danke dir mein junges Leben weih’n.
Behüt‘ dich Gott, es wär zu schön gewesen,
behüt‘ dich Gott, es hat nicht sollen sein.

Die Wolken flieh’n, der Wind saust durch die Blätter,
ein Regenschauer zieht durch Wald und Feld,
zum Abschiednehmen just das rechte Wetter,
grau wie der Himmel steht vor mir die Welt.
Doch, wend‘ es sich zum Guten oder Bösen,
du schlanke Maid, in Treuen denk‘ ich dein.
Behüt‘ dich Gott, es wär zu schön gewesen,
behüt‘ dich Gott, es hat nicht sollen sein.

Fotografie

Vor der Cortège ist nach dem Morgestraich – Basler Fasnacht Teil 2

Die Larven (Masken) warten auf ihren Einsatz

Etwas zu tief ins Glas geschaut…?

Mimösli und rote Nelken warten darauf, verteilt zu werden...
Die Tram-Haltestellen am Marktplatz sind mit Stacheldraht ausgerüstet, damit keiner auf die Idee kommt, raufzuklettern...
Hier wird in den Gassen schon einmal vorgetrommelt und gepfiffen.
Noch mal mit Mehlsuppe stärken (hääää -vegetarisch???) - Konfetti heissen hier "Räppli"

 

 

...für ein Foto posieren...
...und es kann losgehen!