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Eine dreiviertel Million Klicks


750000

Oktober 2014 - Das SWR Fernsehen zu Gast bei der Markgräflerin
Highlight einer Bloggerin: Das SWR Fernsehen bei der Markgräflerin zu Gast

Ich bin begeistert! Seit dem Start meines Blogs „Lebensart im Markgräflerland“ vor fünf Jahren wurden die Seiten 750.000 Mal aufgerufen. Aktuell zählt die Statistik etwas mehr als 1000 Seitenaufrufe pro Tag.

Erfolgreichste Beiträge sind der bei Grillfreunden beliebte Orientalische Couscous-Salat mit Minze mit über 13.874 Aufrufen, der Markgräfler Festtags-Klassiker Schäufele mit Kartoffelsalat mit über 9733 Aufrufen und Hugo wird rot – Der Sommer-Cockatail 2013: Tocco Rosso mit über 8573 Aufrufen. Nicht zu vergessen ist natürlich die Startseite mit über 335.266 Aufrufen.

Gefreut habe ich mich auch darüber, dass das SWR-Fernsehen mit seiner Reihe Essgeschichten auf meinen Blog aufmerksam wurde, und im vergangenen Herbst zum Filmdreh in die Küche der Markgräflerin kam. Gesendet wurde der Beitrag am 29. Januar, der mir an diesem Tag 4743 rekordverdächtige Blogaufrufe bescherte.

Mächtig stolz bin ich auch darauf, dass ich für den neuen Internetaufrtitt der Werbegemeinschaft Markgräflerland die Markgräfler Rezepte beisteuern durfte.

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Der Glocknerhof in Münstertal und eine Besichtigung der Käserei

Glocknerhof 1


Am Samstag vor einer Woche hatte es endlich geklappt – der Markgräfler und die Markgräflerin durften an einer Käserei Besichtigung bei Conny Brenneisen vom Glocknerhof in Münstertal Kaltwasser teilnehmen.

Von zwei früheren Besuchen und Einkäufen hatte ich bereits hier im Blog berichtet, und dadurch kam dann auch der Kontakt zustande. Hier zu den Berichten vom Sommer 2014 und Ende April 2015.

Die Führung sollte etwa eine Stunde dauern, mit anschließender Käseprobe, – ob wir ein wenig Zeit mitgebracht hätten? Ja klar! Und es gab dann so viel Interessantes zu erfahren, dass es am Ende insgesamt mehr als 2 Stunden waren, die wir auf dem Glocknerhof verbracht hatten.

Alles kann und werde ich hier nicht genau wiedergeben – für mehr Information einfach ins Web gehen: http://www.kaeserei-glocknerhof.de/ Hier sind also ein paar Eindrücke – und anschließend hatten wir noch die Möglichkeit, auf dem Hof einzukaufen, um unseren Kühlschrank mit bestem Bioland-Käse und Joghurt aufzufüllen.

These are the pictures of a visit to a cheese maker in the Black Forest. You will find best organic cheeses made from goat’s and cow’s milk.


Glocknerhof 2


Wir hatten unser Auto wieder mal beim Besuchsbergwerk Teufelsgrund abgestellt und sind noch ein paar Minuten durch die schöne Landschaft spaziert.

Was hier so idyllisch aussieht, ist nicht so romantisch, wie manch einer meint…. Steile Hänge machen die Bewirtschaftung mit Traktoren und Geräten nahezu unmöglich – die Geißen fühlen sich aber an den Hängen wohl und betreiben so zusammen mit den Bauern vor allem Landschaftspflege. Manch eine Auflage, die vom Land und der EU erlassen wird, erschwert die Arbeit im „Naturpark Schwarzwald” zusätzlich.

Die Geißen aber kommen fast überall hin – wäre das Gelände nicht mit Zäunen gesichtert, würden sie sogar ständig ausbüchsen. Sie haben nämlich ihren eigenen Willen und sind, was ihre Nahrungsaufnahme angeht, äussert wählerisch:

So fressen sie nicht nur an einem Platz, bis alles abgegrast ist und ziehen dann weiter, so wie das zum Beispiel Schafe tun, sondern sie pendeln von einem Hälmchen zum andern – wer weiß, ob die Gräser drei Meter weiter nicht noch delikater sind, als das eben geknabberte? Aus diesem Grund gibt es auf dem Glocknerhof nur weiße Ziegen – die sieht man nämlich besser und findet sie dadurch schneller wieder, obwohl die weißen Ziegen eher bessere Fleischlieferanten sind. Es gibt im Münstertal insgesamt etwa 1.200 Ziegen – hauptsächlich die braunen Ziegen, welche die besseren Milchlieferanten sind.

Geißen- bzw. Ziegenmilch gibt es nur von April bis Oktober, wenn die Geißen Zicklein haben – also etwa nur ein halbes Jahr. Und dann durften wir die Zicklein im Stall besuchen und ihnen ein paar Streicheleinheiten geben. Von den Zicklein dürfen nicht alle überleben, gebraucht werden überwiegend die weiblichen. Es dauert relativ lange, bis man erkennt, ob es Geißein oder Böcke sind. Und nur die weiblichen geben eben die Milch. Wer Zickleinbraten mag, der kann auf Vorbestellung auch das Fleisch kaufen.



Und Regen – ja, den mögen die Geißen gar nicht. Sie können sich aber jederzeit im Stall aufhalten, wenn sie möchten. Conny  mag den Regen auch nicht so gerne – aber aus einem anderern Grund, wie die Geißen. Rennen die Geißen nämlich ständig hin und her, um vor dem Regen zu flüchten, gibt es weniger Milch.


Glocknerhof 37


Kühe gibt es hier auch…. Weiter geht es zum Kuhstall  – welche Überraschung, der ist ja ganz hell und freundlich und seitlich offen mit viel Licht von oben: Nein, die Kühe frieren nicht im Winter. Im Sommer ist es vielen sogar zu heiß. Und mit mehr Licht fühlt sich nicht nur der Mensch, sondern auch die Kuh viel wohler. Sogar eine SB-Massagebrüste gibt es für die Kühe. Für die Kühe gibt es nur Weide oder getrocknetes Heu – „aus Silofutter-Milch kann man keinen Käse machen” – meint Conny – der Käse würde nicht schmecken. Um gutes Heufutter zu bekommen, braucht es 3-4 Tage schönes heißes Wetter bis das Heu gebrauchsfertig getrocknet ist  – mit der auf dem Hof angewandten Heutrocknung ist man nicht mehr so sehr vom Wetter abhängig.



Anschließend ging’s zum Herz der Käseproduktion  – hinein durften wir aus hygienischen Gründen nicht… aber es gibt große Türen. Glocknerhof 19


Für 9 kg Bergkäse braucht man übrigens 110 Liter Milch. Frische Rohmilch wird im großen Kessel auf 36 °C erwärmt. Dann wird Lab (Enzym aus dem Kälbermagen, das die Milch zum Gerinnen bringt) zugegeben. Nach etwa einer Stunde ist die Milch puddingartig fest. Jetzt zerschneidet man die Käsemasse mit der ”Käseharfe”,  je nach gewünschter Käseart, in verschiedene Bruchgrößen – grober oder feiner. Dann wird gerührt und gewärmt. Sobald sich genug Molke aus dem Käsebruch abgesondert hat, wird die Bruchmasse in Formen gefüllt, und gepresst. (Hartkäse) Da die Glocknerhof-Kühe ausschließlich Heu und kein Silofutter, zu fressen bekommen, wird dem Käse – anders als in großen Käseindustrien – KEIN Lysozym (Enzym aus Hühnereiweiß), Nitrat o.ä zugegeben. Nach einigen Stunden pressen kommt der Käse für einige Zeit in ein Salzbad. Wenn sich eine stabile Kruste gebildet hat, kommt der Käse in den Gewölbe-/Käsekeller. Dort werden die Käse jeden zweiten Tag gewendet, zur Konservierung mit Salzwasser abgerieben und auf ein frisches Holzbrett gelegt. Diese arbeitsintensive Käsepflege ist notwendig um auf den, in BIO-Käse sowieso nicht zugelassenen, antibiotisch wirkenden Konservierungsstoff Natamycin (E235) verzichten zu können! Die Rinde des Glocknerhof Käses kann man also ohne Bedenken mitessen.



Gewölbekeller


Glocknerhof 34



VERKOSTUNG



Glocknerhof 53

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Zeit für einen Jahresrückblick 2014 – und freuen auf einen TV Beitrag in 2015!

SWR TV Oktober 2014_Foto Alex
Die Markgräflerin (rechts) mit Kirsten Ruppel (Mitte) vom SWR Fernsehen und Nachbarin Gertrud (links) beim Dreh für die Sendung „Essgeschichten” im Oktober 2014

Liebe Frau Schindler,

jetzt ist es raus: am 29.1.2015, 18.15 Uhr senden wir den Beitrag über Sie in den Essgeschichten im SWR Fernsehen. (…)

Herzliche Grüße

Kirsten Ruppel

SWR Fernsehen

Dieser Jahresrückblick der Markgräflerin wird ein wenig anders, als die bisherigen – ich beginne nämlich mit einer Vorschau auf ein besonderes Ereignis in meiner Geschichte als Food-Bloggerin.
Eines Abends im September kam ich nach der Arbeit nach Hause und sah, dass das rote Licht vom Anrufbeantworter blinkte – eine Nachricht vom SWR Fernsehen in Stuttgart!
Im Rahmen einer neuen Sendereihe „Essgeschichten” im Vorabendprogramm Baden Württemberg soll unter einer Rubrik über „ Kulinarische Blogger” berichtet werden.
Auf meinen Blog „Lebensart im Markgräflerland ist der SWR unter anderem durch meinen Blogbeitrag „Meine Nachbarin kann…” aufmerksam geworden.

SWR TV Oktober 2014_1
Es folgten mehrere Telefongespräche, in denen grob der Inhalt einer solchen Sendung abgesteckt wurde… Ob ich mir das vorstellen könnte und ob der SWR denn bei mir drehen dürfte?
Die Zeit drängte, denn den Catalogna – der am Kaiserstuhl wegen seines Aussehens unter der Bezeichnung „Vulkanspargel” vermarktet wird, gibt es nur für begrenzte Zeit (etwa Oktober bis Anfang November).
Im Markgräflerland wird diese Zichorienart von der Demeter Gärtnerei Piluweri in Müllheim-Hügelheim angebaut. Im Dezember und Januar folgt dann der Cicorino Rosso, der auch zu dieser Pflanzenfamilie gehört.
Am 17. Oktober war es dann soweit, ich hatte mir einen Tag Urlaub genommen und das Drehteam rückte an mit Kirsten Ruppel, die die Aufnahmen leitete in Begleitung von Kameramann, Licht- und Tontechnikern. War das aufregend.
Zuerst wurde die Küche inspiziert, auf Lichtverhältnisse geprüft, ich wurde mit einem Mikrofon verkabelt und dann ging es erst mal an mein -neben der Küche – wichtigstes Blogger-Werkzeug: den Computer, an dem Bilder bearbeitet und die Texte verfasst werden.
Und was macht mein Laptop? Schaltet nicht auf den externen Bildschirm, den vor Wochen schon mit dem Laptop verbunden hatte, weil der Laptop Bildschirm nicht mehr wollte (Panik!). Naja, nach einiger Zeit, mehrmaligem Neustart und gutem Zureden ging er dann doch.
Zu Weihnachten gab es nun endlich einen neuen Laptop…. 😉

Und ich wurde dabei gefilmt, wie ich Bilder bearbeite und blogge – und auch wo und wie ich meine Fotos mache.

SWR TV Oktober 2014_2Neben dem Catalogna sollten auch noch typische Markgräfler Rezepte im Fernsehbeitrag vorkommen. Hierzu hatte ich eine „Hüsinger Torte” vorbereitet, die dann als durch mich zu fotografierendes Objekt auf meiner Terrasse genutzt wurde.

SWR TV Oktober 2014_3
Dann ging es weiter nach Hügelheim zur Demeter Gärtnerei Piluweri, wo uns Herr Christ zuerst mit Gummistiefeln ausstattete- denn es hatte am Vortag noch stark geregnet – und dann aufs Feld zum Catalogna führte. Die Sonne strahlte vom blauen Himmel und das Markgräflerland zeigte sich von seiner besten Seite.

SWR TV Oktober 2014_4

SWR TV Oktober 2014_5

SWR TV Oktober 2014_8Catalogna
„italienische Spezialität”

ist eine Blattzichorienart und eng mit Chicoree,
Endivie und Radicchio verwandt.
Catalogna wurde ursprünglich von italienischen
Gastarbeitern in unsere
Breiten eingeführt, hat viele Bitterstoffe und
wirkt sich sehr positiv auf die
Verdauung und die Blutgefäße aus.
Catalogna kann ganz einfach in leicht
gesalzenem Wasser gekocht werden.
Gut abtropfen lassen, mit etwas geriebenem
Parmesan bestreuen, wenig Olivenöl beträufeln,
dazu Ciabatta-Brötchen, einfach lekcer!
Es kann aber auch jedes Spinat- oder Mangold Rezept verwendet werden.

Ach ja, Mangold gab es auf dem Feld auch:

Zurück zum Catalogna, hier sind ein paar Fotos von der Ernte für den kommenden 2. Drehtag…

SWR TV Oktober 2014_17


Die Blüte des Catalogna ist wunderschön – dann kann man ihn allerdings nicht mehr ernten….

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Die Dreharbeiten auf dem Feld waren beendet und für die Markgräflerin ging es in Nordic Walking Klamotten noch in die Rebberge bei Müllheim, wo unsere schöne Gegend gefilmt wurde …. und wie ich mit meinen Nordic Walking Stöcken den Berg hoch laufe, mit Blick auf den Schwarzwald im Osten und die Vogesen im Westen rund um das „Jägerhäusle”.

Tag 2: Es wird gekocht!

Am nächsten Morgen wurde dann gekocht – zuerst alleine, später mit Unterstützung meiner Nachbarin Gertrud, die ein Jahr zuvor den Catalogna vom Müllheimer Markt auf den Tisch der Markgräflerin gebracht hatte und somit ein bißchen mit dafür sorgte, dass die Markgräflerin jetzt auch im Fernsehen kocht.

SWR TV Oktober 2014_221. Suuri Erdäpfel mit Fleischwurst

Auch das war eine Premiere in meiner Küche – meine Nachbarin Gertrud und ich haben das erste Mal zusammen gekocht – und das als perfektes Team. Das wird mit Sicherheit mal wiederholt!

SWR TV Oktober 2014_25 2. Catalogna – eine neue Variante mit Trauben und „Weisser Gutedel”!

Und zum Schluss wurde alles gemeinsam verspeist und ein Gläschen Gutedel dazu getrunken. Schön war’s…

Ich habe den Film selbst noch nicht gesehen und bin ganz gespannt, wie der Film geschnitten wurde – denn von den fast 2 Tagen bleiben nur etwa 6 Minuten übrig.

Das neue Rezept – Catalogna mit Trauben und Weißer Gutedel, sowie die Rezepte für Suuri Erdäpfel und Hüsinger Torte erscheinen nochmal gesammelt zur Sendung am 29. Januar 2015.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mal reinschaut.

Hier ist noch der link zu den Zeitungsartikeln, die am 29. Oktober zu meinem Geburtstag erschienen sind:

Ihre Kochleidenschaft hat viele Fans

Lebensart im Markgräflerland: Jetzt zieht die Catalogna Kreise
Was es sonst noch in 2014 gab, erfahrt ihr demnächst in einem Beitrag, erstellt von den WordPress Statistik Elfen…. Bis dann.

Eure Markgräflerin

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Ziibelewaie und Neue Wy

Ziibelewaie1Es ist Wochenende – Anfang Oktober. Zeit für eine Markgräfler Ziibelewaie und neue Wy – Zwiebelkuchen und neuer Wein/Sauser oder mancherorts auch Federweiser genannt.
Den neuen Wein bekommt man überall in den Winzergenossenschaften und Weingütern im Markgräflerland.
Wir haben unseren aus der benachbarten Winzergemeinde Auggen – dort kann man sich aus dem großen Behälter über einen Zapfhahn selbst etwas davon in seine mitgebrachten Kanister oder Flaschen füllen – es gibt sowohl weißen als auch roten neuen Wein. Und probieren darf man vor Ort natürlich auch 😉
Am Wochenende herrscht dort immer großer Andrang. Da der Traubenmost gärt, sollte man die Behälter zum Transport nicht zu fest verschließen, da sonst ein zu hoher Druck darin entsteht.

Ziibelewaie Neue Wii 4

Und zum Neuen Wein gehört unabdingbar Ziibelewaie oder auch Flammkuchen. Winzerweck passt auch.
Hier ist also nochmal das Zwiebelkuchen-Rezept:

Ziibelewaie Neue Wii 6

Ziebelewaie – Zwiebelkuchen
(2 Stück / rundes Blech mit 32 cm Ø
)

1 Päckchen Trockenhefe
80 g zerlassene Butter
1/8 Liter lauwarme Milch
300 g Mehl
1 Teelöffel Salz
1 1/2 kg Zwiebeln
100 g durchwachsener Speck
2 Becher saure Sahne
4 Eier
1 Prise Salz
1 Esslöffel Kümmel

Das Mehl in eine Schüssel sieben, die Trockenhefe untermischen. Salz hinzufügen, mit dem Knethaken die zerlassene (nicht zu heisse) Butter und die Milch nach und nach unterkneten. So lange kneten, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst. Den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen.
Den Teig in zwei Hälften teilen und jeweils auf Größe der Form auswellen. Die Form mit Butter einfetten, mit Teig auslegen und einen Rand hochziehen.
Zugedeckt auf dem Blech gehen lassen.

Für den Belag die Zwiebeln in Scheiben schneiden (bei 1,5 kg Zwiebeln nehme ich meine Küchenmaschine).
Ein Tipp:
Gegen die Tränen beim Zwiebelschneiden hilft, wenn man einen Schluck Wasser um Mund hat.

Den Speck in dünne Streifen schneiden und in einer Pfanne ausbraten. Die Zwiebelringe zugeben und glasig werden lassen.

Ziibelewaie Neue Wii 1

Die saure Sahne mit den Eiern, dem Salz und dem Kümmel verquirlen, Zwiebelscheiben und Speckwürfel darunter mischen und die Masse auf den Teigplatten verteilen.

Ziibelewaie Neue Wii 2

Etwa 15 Minuten gehen lassen, den Backofen auf 200 °C vorheizen und dann in der Mitte des Backofens für ca. 45 Minuten backen.
Leicht abkühlen lassen, aus der Form lösen und warm servieren.

Ziibelewaie Neue Wii 3

Schmeckt auch noch am nächsten Tag / still delicious – the next day:

Ziiebelewaie 1It’s a weekend at the beginning of October. Time for a Markgraefler Ziibelewaie and Wy Onion Tart  and „New Wine“ or „Sauser“ or in some places also calledFederweiser“.
The new wine you can get anywhere at the cooperative of the winegrowers and wineries in Markgraeflerland.
We got some at the nearby cooperative in Auggen there you can fill it yourself from the tap of a large container into cans or smaller containers  there are both white and red new wine. And – of course you can taste it before you buy some ;-)

On weekends there is always a large crowd over there. Since the grape juice is fermented, the container for transport should not be closed too tightly, otherwise it might burst because of the high pressure that develops in it….

With the new wine we usually have onion tart or tarte flambée. And here is my recipe for wonderful and homemade onion tart!

Ziibelewaie Neue Wii 5Ziebelewaie Onion Tart
(2 pieces / round pan with a diameter of 32 cm)

1 packet of dried yeast
80 g melted butter
1.8 liter lukewarm milk
300 g flour
1 teaspoon of salt
1 1/2 kg onions
100 g streaky bacon
2 cups of sour cream
4 eggs
1 pinch of salt
1 tablespoon of cumin

Sieve the flour into a bowl, mix in the dry yeast. Add saltgradually knead in the melted (not hot) butter and the milk with the dough hook of the food processor. Knead until the dough separates from the edge of the bowl. Leaven the dough for about 1 hour until it has doubled.
Divide the dough into two pieces and roll out each one at the size of the pan/mould. Grease the mould with butter, line it with the dough and pull up an edge.
Cover and leaven again.

For the topping cut the onions into slices (for 1.5 kg of onions I use my food processor!).
A tip:
A sip of water in your mouth will help you not to burst out into tears while cutting the onions.

Cut the bacon into thin stripes and fry in a pan. Add the onion rings and fry while turning frequentluy until they are glassy.

Whisk the sour cream together with the eggs, salt and cumin then fold in the onion slices and bacon. Spread onto the dough.
Leaven for another 15 minutes, preheat the oven to 200 °C (392 °F). Bake each onion tart for about 45 minutes.
Take out of the oven, let cool a bit then take out of the mould and serve.
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Adventskalender 2013: Nr. 5 – Weihnachtsgebäck aus aller Welt in Basel

Dezember 5Das heutige Adventkalender Tütchen ist diesmal wirklich ein Türchen, das ich geöffnet habe, um in einer fremden Backstube herumzuschnüffeln…. Das Spielzeug Welten Museum Basel zeigt seit dem 30. November eine Sonderausstellung: Weihnachtsgebäck aus aller Welt. Eine wunderschöne Ausstellung, die sich jede(r) Backbegeisterte einmal ansehen sollte.

Today’s Advent calendar bag is actually a door that I have opened to snoop around in a foreign bakery …. The toy worlds Museum Basel shows a special exhibition (since 30 November): Christmas cookies from all over the world. A beautiful exhibition that everyone who’s enthusiastic about baking should visit.

Puppenmuseum Basel1
Weihnachtsschmuck im Schaufenster des Museums

Für diejenigen, die nur dorthin mitgeschleppt werden (Männer?), gibt es in einem anderen Stockwerk noch die Marilyn Monroe Sonderausstellung. Ausserdem gibt es noch ganz viele Teddybären aus alten Zeiten zu sehen.
Wer keine Gelegenheit hat sich die Ausstellung anzusehen, ist eingeladen, mit mir zusammen virtuell durch diese Ausstellung zu gehen – ich habe die schönsten Bilder für euch herausgesucht…

For those who are just dragged there (men?), there is another floor with the Marilyn Monroe exhibition. In addition, there are still quite a lot of teddy bears to see from ancient times.
Those who have not the opportunity to see the exhibition are invited to go with me virtually through this exhibition – I have picked out the most beautiful pictures out for you…

Spielzeug Welten Basel2

Spielzeug Welten Basel 3
Dieses Foto hat der Markgräfler von mir gemacht.

Puppenmuseum Basel3

Hier auf diesem Bild sieht man Basler Brunsli (braune Schokoladenkekse), Zimtsterne, Mailänderli (Butterplätzchen) und Badener Chräbeli (Anisplätzchen).  Klassisch für die Schweiz.

Here on this picture you can see Basel Brunsli (brown chocolate biscuits), Cinnamon Stars, Mailänderli (butter cookies) and Baden Chräbeli (aniseed cookies). Switzerland Classics.

Rezept für Basler BrunsliBrunsli

Rezept für
Badener Chärbeli:

Zutaten:
4 Eier (220 g)
500 g Puderzucker
5 gestrichene Esslöffel gemahlener Anis
550 g Mehl
1 Esslöffel Kirschwasser
1/2 geriebene Zitronenschale
1 Prise Salz

Teig zubereiten:
1. Eier und Zucker mit dem Schneebesen mindesten 10 Minuten schaumig rühren.
2. Zitronenschale, Kirschwasser und Anis dazugeben.
3. Zum Knethaken wechseln, Mehl portionenweise einarbeiten.
4. Den Teig in der Schüssel zugedeckt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Formen/Trocknen:
Den noch leicht klebenden Teig vierteln, jeden Teil von Hand zu einem Stab ausrollen. Nochmals in vier Teile teilen und jedes Stück 4 cm dick, möglichst gleichmässig, ausrollen. Davon 4 Chräbeli formen (fingerdicke, ca. 4 cm lange Teigröllchen machen, mit einem sehr scharfen Messer 3-4 Mal einschneiden und zu einem Halbmond biegen) und auf ein eingebuttertes Backblech legen. 10 Stunden trocknen lassen.

Backen:
Im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten bei 150-160°C backen. Während der ersten 10 Minuten die Backofentüre nicht öffen!

Recipe for
Baden Chärbeli :

ingredients:
4 eggs (220 g)
500 g icing sugar
5 level tablespoons ground anise
550 g of flour
1 tablespoon kirsch
1/2 lemon rind, grated
1 pinch of salt

Preparing dough :
1 Whisk eggs and sugar for at least 10 minutes until frothy.
2 Add lemon rind, kirsch and anise.
3 Switch to the dough, incorporate flour in portions.
4 Put the dough in the bowl, cover and let it rest in the refrigerator for 1 hour.

Moulding / drying :
Divide the still slightly sticky dough into quarters and roll each piece into a bar by hand. Divide again into four parts and roll each piece 4 cm thick, as evenly as possible . Of these, form 4 Chräbeli (roll the dough into fingers, about 4 cm long and finger-thick. cut 3-4 times with a very sharp knife and turn into a half moon) and place on a buttered baking sheet. Allow to dry for 10 hours.

Baking:
Bake in preheated oven 12-15 minutes at 150-160 ° C (302-320 °F). During the first 10 minutes oven door must not be opened!

Puppenmuseum Basel2
Kartonteller mit Weihnachtsszenen, Deutschland ca.1920-1940)
Spielzeug Welten Basel 9
Holzmodel mit Herz für Lebkuchen, Deutschland, ca. 1850

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Eiscreme Form Tannenbaum, USA 1900-1930
Eiscreme Form Tannenbaum, USA 1900-1930
Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte

Eckart Witzigmann und das Buch vom Sonntagsbraten – mein drittes Rezept in einem Buch

Witzigmann2

Welch eine Überraschung – da fährt man mal ein paar Tage weg – der Markgräfler und ich haben die ersten Tage des Jahres 2013 in Venedig verbracht – da erscheint ein Artikel über das Sonntagsbraten – Kochbuch von Eckart Witzigmann mit einem Rezept von mir im Edeka Heft „Diese Woche”, KW 02/2013.
Dort ist mein Rezept vom Sonntagsbraten im Römertopf auf den Seiten 34 und 35 abgedruckt, mit Bild von mir….

Sonntagsbraten: Der Klassiker aus der häuslichen Küche

Das Buch hatte ich mir schon vor ein paar Wochen bei Amazon bestellt und auch zu Weihnachten welche davon verschenkt.

Meine Mutter hatte den Artikel zuerst entdeckt und mir voller Freude davon erzählt – da Sie zu Weihnachten natürlich auch ein Buch von mir bekam.

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An dieser Stelle muss ich das Rezept leicht korrigieren.
Ich hatte bisher immer den Tontopf, den ich von der Schwiegeroma geschenkt bekommen hatte für die Zubereitung des Bratens verwendet.

Sie sagte mir, dass man ihn ca. 2-3 Stunden wässern muss. Dieser Tontopf, der landläufig auch als Römertopf bezeichnet wird, ist schon über 40 Jahre alt. Die neueren Töpfe von der Firma RÖMERTOPF® müssen nur 10 Minuten gewässert werden. Ich hatte vergangenes Jahr von der Firma RÖMERTOPF® nach dem Wettbewerb mit Eckart Witzigmann und meinen Berichten im Blog freundlicherweise einen Original RÖMERTOPF® zur Verfügung gestellt bekommen.

Witzigmann4

Beim Fleisch darauf achten, dass man eines mit Fettschicht bekommt. Ich hatte beim Event nämlich eines ohne, und hatte mir damit beholfen, den Braten mit dünn geschnittem Lardo (fetter, weißer Speck) zu belegen.

Im April, als der Kochevent zum Sonntagsbraten in Achern (Kochfabrik Scheck-In Center) stattfand, hatte ich mir auch noch das Fleischwurst- und Lyoner  Buch (bei dem ich auch schon mitgewirkt hatte) von Eckart Witzigmann mit einer Widmung signieren lassen:

Witzigmann1

Ein schönes Erlebnis.

Hier geht’s zum Video

Sonntagsbraten Bericht EDEKA und mein Rezept  Seite 34/35 als PDF Datei

Bild Bericht Edeka

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Mein neues Profilbild – wie gefällt’s euch?

Die Markgräflerin hat endlich ein neues, passendes Profilbild auf „Lebensart im Markgräflerland“.

Gefällt’s Dir?

(Das Fotomodell steht im Museum in Müllheim und trägt die Markgräfler Tracht.)