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Adventskalender 2014 – Nr. 10: Popcorn mit Ahornsirup

Adventskalender 2014_10
Jetzt kommt was für diejenigen, die nicht auf Plätzchen stehen… Ist auch eine süße Nascherei, hat aber wesentlich weniger Kalorien als eine Ladung Plätzchen.
Könnte aber auch gefährlich werden – denn wenn man einmal zu naschen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören….

Yummy!

Popcorn
mit Ahornsirup

Zutaten:
2-3 Esslöffel Speiseöl
50 g Maiskörner
1 Esslöffel Ahornsirup
1 Teelöffel Zucker

Das Öl in einem Topf oder einer tiefen Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen. Die Maiskörner zugeben und auf dem Topfboden verteilen.
Den Deckel fest auf den Topf legen. Warten, bis die ersten Körner aufplatzen. Den Topf regelmäßig schütteln. Nach ca. 2 Minuten den Topf vom Herd nehmen und warten, bis die letzten Körner geplatzt sind.
Ahornsirup und Zucker in eine Pfanne geben und unter Rühren erwärmen. Ist der Zucker vollständig aufgelöst, das Popcorn hinzugeben und darin schwenken.
Popcorn in Portionsschälchen füllen und servieren.

Adventskalender 2014_10_1

Popcorn
with maple syrup

ingredients:
2-3 tablespoons cooking oil
50 g of corn grains
1 tablespoon maple syrup
1 teaspoon sugar

Heat the oil in a saucepan or deep skillet over medium temperature. Add the corn and spread on the bottom of the pot.
Place the lid on the pot. Wait until the first grains burst. Shake the pot from time to time. After about 2 minutes, remove the pan from the heat and wait until the last grains have burst.
Give maple syrup and sugar into a pan and heat while stirring. If the sugar is completely dissolved, add the popcorn and swing it in the pan.
To serve, fill the popcorn in small bowls.

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Das Alimentarium von Nestlé in Vevey am Genfersee

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Vor lauter Adventskalender-Rezepten hätte ich es beinahe vergessen – ich wollte doch noch über meinen Besuch im „Alimentarium” dem Museum der Ernährung des in Vevey ansässigen Nestlé Konzerns berichten.

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Die Gabel, die im Genfersee steckt, gibt es wirklich…..

Gabel und Löffel – sie stehen als Symbol für das Museum der Ernährung.

Alimentarium 2

Im Museum gibt es keinen vorgeschriebenen Rundgang, man kann anfangen und aufhören, wo man will – je nachdem, wofür man sich interessiert.
Die Markgräflerin – als ausgeprägter Foodie – hat sich natürlich für alles interessiert. Leider hatte ich viel zu wenig Zeit und für die Sonderausstellung „Detox” (Ernährung – woran glauben?) hat es leider nicht gereicht.

DETOX, die neue und zugleich letzte Sonderausstellung des Alimentarium vor der Schliessung und der Neugestaltung, hat ihre Türen am 18. Mai 2014 anlässlich des Internationalen Museumstages geöffnet.

 

Alimentarium 3

Die Ausstellung, die man als Familie oder allein entdecken kann, präsentiert fünf Themen  – Körper, Nahrungsmittel, Diäten, Überzeugungen, Milch – und zwar auf spielerische wie auch auf überraschende Art…,  denn DETOX will aufzeigen, dass die Vorstellung des Menschen von den Auswirkungen seiner Ernährung auf seinen Körper im Laufe der Jahrhunderte einem endlosen Hin und Her und mehr oder weniger wissenschaftlich begründeten Hypothesen unterworfen war. Was zu manchem köstlichen Meinungsumschwung geführt hat! DETOX. Ernährung – woran glauben, vom 18. Mai 2014 bis 23. August 2015.
Ausstellung in französischer Sprache. Deutsche und englische Texte liegen in jedem Raum in Form von Broschüren für die Besucher auf.

Schon vor dem Eingang musste ich stehenbleiben, um den wunderschön angelegten Kräuter- und Gemüsegarten anzusehen.

 

Alimentarium 6

Angefangen hatte die Erfolgsgeschichte des Firmengründers mit der Erfindung des Nestlé Kindermehls – eine Mischung aus Milch und Weizenmehl.

Die Firma Nestlé ging aus dem 1905 erfolgten Zusammenschluss der beiden auf Milchverarbeitung spezialisierten Unternehmen Anglo-Swiss Condensed Milk Company in Cham (Kanton Zug) und Société Henri Nestlé in Vevey hervor und erweiterte dann seine Produktpalette. Zum bisherigen Nahrungsmittelangebot kamen insbesondere Schokolade, Kaffee, kulinarische Produkte und Mineralwasser hinzu.

 

In der Küche des Museums:

Alimentarium 11Kochstellen – von ihren Anfängen bis in die Gegenwart….

In diesem Raum befindet sich auch die Museumsküche. Hier finden auch verschiedene Workshops für Erwachsene, Kinder, Schulen und Familien statt. Diese gibt es nur in französischer Sprache.
Dort wird auch das tägliche Mittagsmenü vor den Augen der Besucher gekocht und man kann es sich dann nebenan im Restaurant schmecken lassen.

Restaurant
Das Café-Restaurant des Museums La Verrière mit seinem „hängenden Garten“ ist ein wahres kulinarisches Paradies. Dort wachsen zahlreiche essbare exotische Pflanzen, wie Maracujapflanzen, Orangenbäume, Kakaobäume, Kaffeesträucher, Bananenstauden, Vanille-Orchideen oder Steviapflanzen von der Decke.

Jeden Monat bieten die Küchenchefs den Besuchern zwei neue, von Saisonprodukten inspirierte Gerichte an: das Schnuppermenü für CHF 18.– bzw. Assiette La Verrière für CHF 15.-.

Mittagessen im Museumsrestaurant (Reservation empfohlen):
Dienstag bis Freitag : 12.00 – 13.30
Samstag und Sonntag: 12.00 – 14.00
Montags geschlossen

Zudem sorgen Konditoren mit ihren Leckereien für genussvolle Kaffeepausen während der gesamten Öffnungszeit des Museums. Der Zugang zum Restaurant ist für alle Gäste kostenfrei, bitte melden Sie sich am Empfang.

Das werde ich mir für meinen nächsten Besuch auf jeden Fall vormerken.

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Küchenutensilien zur Verarbeitung von Getreide

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Das Alimentarium ist nicht nur ein Museum zum Anschauen – es ist überwiegend interaktiv – man kann hier und da Schubladen herausziehen, Räsel lösen, seinen Geruchssinn testen, am Touchscreen die menschlichen Organe an der richtigen Stelle platzieren, die Ausstellungsvitrinen auf Knopfdruck beleuchten und drehen und, und, und….

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Getreidearten v. l. n. r. : Buchweizen, Gerste, Quinoa, Reis, Weizen, wilder Reis
Alimentarium 16
auf der gegenüberliegenden Seite, v. l. n. r.: Hafer, Roggen, Amaranth, Hirse, Mais und Dinkel

Na, hättet Ihr die Tafeln zuordnen können? Die kleinen Tafeln, auf denen die Getreideart steht, sind am Fuß so zugeschnitten, dass sie – ähnlich wie ein Schlüssel – nur an der richtigen Stelle passen.

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Eine Urform unseres heutigen Brots: Bier

Es gibt sehr viel zu entdecken! Ich habe mir einen Ausstellungskatalog mitgebracht, in dem es zahlreiche Fotos der Ausstellungstücke mit Erläuterung gibt. Deshalb habe ich nur diese wenigen Fotos im Museum gemacht. Unter anderem habe ich auch bei einer Live-Vorführung in einer kleinen Gruppe gezeigt bekommen, wie man Käse herstellt – und natürlich durfte man den auch verkosten.
Unter diesem Link zum Alimentarium könnt ihr noch mehr Informationen abrufen und einen Rundgang in Bildern machen.

…und dann ging es schnell zurück zum Martinimarkt, denn schon bald fuhr mein Bus wieder in Richtung Heimat…

Alimentarium 18

 

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Das Kürbisparadies – Siedlung im Stein, Neuenburg am Rhein und ein paar Worte zu Halloween

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Ich hatte es ja schon angekündigt – es sollte noch ein Bericht über die Kürbisse der Familie Scheidereiter in Neuenburg/Siedlung im Stein folgen. Ich hatte mich dort Ende September mit Kürbissen eingedeckt, dabei noch ein paar Worte mit dem Landwirt gewechselt und mir auch unweit des Hofes die schon fast abgeräumten Kürbisfelder angesehen.
Wer zu Halloween einen Kürbis aushöhlen möchte, sollte sich sputen – jetzt bekommt man noch die schönsten Exemplare.
Der Brauch, an Halloween – dem Vorabend von Allerheiligen (=All Hallows‘ Eve) Kürbisse auszuhöhlen, Fratzen hineinzuschneiden und sie dann zu beleuchten, ist eigentlich ein alter europäischer Brauch, der von irischen Einwanderern nach Amerika gebracht wurde.
Am Vorabend zu Allerheiligen war es damals Sitte, aus Rüben Laternen zu basteln um der Seelen der verstorbenen Angehörigen zu gedenken. In Amerika entdeckten sie den Kürbis und stellten fest, dass sich dieser viel besser dazu eignete.

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Kürbis Jack O’Lantern

Der Jack O’Lantern Kürbis ist der wohl berühmteste der Pumpkinkürbissorten und gehört zu der Cucurbita pepo Art (gemeiner Gartenkürbis).
Er wirkt sehr dekorativ und eignet sich besonders gut zum Aushöhlen. Zum Aushöhlen nimmt man am besten Suppenschöpfer und stabile Eiscreme-Portionierer.
Man kann ihn auch als Speisekürbis verwenden, er hat aber ein eher hellgelbes Fruchtfleisch, welches ich geschmacklich nicht besonders aromatisch finde. Das heißt man muss gut würzen. Kommt wohl am besten als sauer eingelegter Kürbis zur Geltung. Dieser Kürbis wird besonders gern in den USA angepflanzt.
Die Pflanze ist rankend und produziert zwischen 3 und 5 Früchte, die bis zu 3,5 kg auf die Waage bringen. Die Früchte sind mit ca. 5 Monaten aber nicht sehr lange haltbar. Deshalb lässt sie Walter Scheidereiter so lange wie möglich auf dem Feld.

Vor langer Zeit lebte in Irland ein Hufschmied namens Jack. Am Abend vor Allerheiligen saß der geizige und trunksüchtige Jack in seinem Dorf in einer Kneipe, als plötzlich der Teufel neben ihm stand, um ihn zu holen. Jack bot ihm seine Seele an für einen letzten Drink. Der Teufel hatte nichts dagegen, ihm einen letzten Drink zu spendieren, stellte aber fest, dass er keine Münze zur Hand hatte. So verwandelte er sich selbst in eine Sixpence-Münze, um den Wirt zu bezahlen. Jack aber steckte die Münze schnell in seinen Geldbeutel und verschloss ihn fest. Und weil er im Geldbeutel ein silbernes Kreuz bei sich trug, konnte der Teufel sich nicht zurückverwandeln. Jack handelte mit dem Teufel: Er ließ ihn frei und der Teufel versprach, dass Jacks Seele noch zehn Jahre frei sein solle.

Als die zehn Jahre um waren, kam der Teufel abermals in der Nacht vor Allerheiligen zurück, um Jack zu holen. Dieser bat ihn erneut um einen letzten Gefallen: Seine Henkersmahlzeit solle ein Apfel sein, den der Teufel ihm pflücken solle. Der Teufel tat ihm den Gefallen und kletterte auf einen Apfelbaum. Jack zog blitzschnell sein Messer und schnitzte ein Kreuz in die Rinde des Baumes; der Teufel war auf dem Baum gefangen. Jack handelte abermals mit dem Teufel: Er entfernte das Kreuz, und der Teufel versprach, Jacks Seele bis in alle Ewigkeit in Ruhe zu lassen.

Nachdem Jack viele Jahre später starb, bat er im Himmel um Einlass. Da er in seinem Leben nicht gerade ein braver Mann gewesen war, wurde er abgewiesen. Er wurde zu den Höllentoren geschickt. Aber auch dort wurde ihm der Eintritt verwehrt, weil der Teufel ja sein Versprechen gegeben hatte, niemals Jacks Seele zu holen. Der Teufel schickte ihn zurück, woher er gekommen war – und weil es so dunkel, kalt und windig und der Weg so weit war, bekam der Teufel Mitleid und schenkte Jack eine glühende Kohle direkt aus dem Höllenfeuer. Jack steckte die Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, die er als Wegzehrung mitgenommen hatte. Seitdem wandelt seine verdammte Seele mit der Laterne am Vorabend von Allerheiligen durch die Dunkelheit.

Quelle: Wikipedia

Der Brauch selbst stammt noch aus heidnischen Zeiten. Damals feierte man Anfang November ein Fest für die Toten, das später in die christlichen Jahresfeste aufgenommen wurde.

Kuerbisse Scheidereiter 2

Soweit zum alten Brauch.
Vor ein paar Jahren ist dann der Halloween-Brauch in kommerzialisierter Form wieder über den großen Teich nach Europa zurückgeschwappt.
Süßwaren-, Snack- und Dekoartikel-Hersteller haben die alte Sitte für sich genutzt und freuen sich auf das Geschäft mit dem Kürbis. Es gibt Halloween-Partys landauf, landab – man verkleidet sich gruselig und die Kinder verlangen nach Süßem – und wer nichts gibt, soll Saures bekommen. Auch die Spirituosen-Hersteller haben was davon – die Erwachsenen feiern nicht mit süßen, sondern mit harten Sachen.

Schade, eigentlich….

Ruebenfratze
Dabei kennt man im Markgräflerland diesen Brauch auch schon lange – in meiner Kindheit haben wir Futterrüben ausgehöhlt und Fratzen hineingeschnitten. Beleuchtet wurden sie mit Kerzen oder Grablichtern.
Ich erinnere mich auch noch an „Kartoffelfeuer”, die man angezündet hat, um nach der Ernte das dürre Kartoffelkraut zu verbrennen. In der Glut am Rande des Feuers hat man Kartoffeln gegart.

Die Rüben galten als Arme Leute Essen und haben im Krieg viele Menschen vor dem Verhungern gerettet. Vereinzelt erleben sie ein Comeback und man findet sie inzwischen ab Oktober wieder auf Märkten.

Kommen wir wieder zu den Kürbissen der Familie Scheidereiter.

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Kürbisse Jack’O Lantern – für die Halloween- Kürbis Schnitzerei

 

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Warzenkürbis/Erdnusskürbis
Die französische Bezeichnung lautet „Galeux d’Eysines”

Der Kürbis ist an der Oberfläche dicht bedeckt mit warzigen Auswüchsen.
Er sieht damit aus, als wäre er mit Erdnüssen beklebt. Diese Sorte ist ein Verwandter des „Gelben Zentner” und erreicht ein Gewicht von 4-9 kg.
Das Fruchtfleisch ist kräftig orange-rot und sehr weich

Hokkaido-Kürbis

Der Hokkaido-Kürbis  gehört zu der Familie der Riesenkürbisse (Cucurbita maxima) , ist aber ein eher kleiner Vertreter dieser Gruppe, der von der  japanischen Insel Hokkaidō stammt.
Er ist der wohl am häufigsten genutzte Kürbis. Der Hokkaido ist sowohl außen als auch innen leuchtend orange.
Dieser Kürbis gehört zu der Familie der Potimarrons und heisst im Kürbisjargon uchiki kuri. Bei einer Fruchtgrösse von 11-20 cm wird er ca. 1-3 kg schwer
Die Kerne des Hokkaido befinden sich in der Mitte und können nach einmaligen Spalten leicht mit einem Löffel entfernt werden. Der Hokkaido ist bei optimalen Bedingungen bis zu 12 Monate haltbar und deshalb fast ganzjährig erhältlich. Er eignet sich ideal für die Zubereitung im Ganzen (z. B. mit einer Füllung), da man diesen Kürbis mitsamt der Schale essen kann. Die Zubereitung einer Suppe ist deshalb auch erheblich einfacher, als bei Verwendung eines anderen Kürbisses. Hierfür ist er aufgrund seines charakteristischen Aromas sehr beliebt.
Die Kerne lassen sich trocken und zum Hokkaido Anbau verwenden. Geröstet geben die Kerne einer Suppe noch mehr Aroma. Verfeinern lassen sich Hokkaido Kürbissuppen mit Ingwer, denn dadurch verstärkt sich der würzige Geschmack des Kürbisses.

Nährwerte pro 100 g Kürbis
Energie 63 kcal
Eiweiß 1,7 g
Fett 0,6 g
Kohlenhydrate 12,6 g
Ballaststoffe 2,5 g
Vitamin C 32,1 mg

 

Kuerbisse Scheidereiter 14

Zierkürbisse

In der Regel findet der Zierkürbis keine Verwendung in der Küche. Zum einen liegt das daran, dass er bedeutend weniger Fruchtfleisch ausbildet als die Speisekürbisse. Zum anderen enthält der Zierkürbis Inhaltsstoffe, die zu Magenkrämpfen und Übelkeit führen.

Es gibt aber auch Speisekürbisse, die  aufgrund ihres besonderen Aussehens auch als Zierkürbis verwendet werden. Das gilt zum Beispiel für den Turbankürbis und die UFO-förmigen Patissons.

 Türken Turban Kürbis (Bischofsmütze)

Diese Sorte wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den USA eingeführt. Die exklusive Form verdanken sie ihrem großen Blütenansatz. Bei den meisten Kürbissen ist der Fruchtknoten tief in der Blüte, nicht aber bei den Türkischen Turbanen. Hier ist er halb in der Blüte. Sobald die Blütenblätter abfallen, bleibt ihre Narbe bestehen und bildet die Krone.
Das Fruchtfleisch ist dunkel-gelborange, fest, feinkörnig und süß. Der Kürbis findet in der Küche Verwendung für Suppen und zum Füllen. Man kann ihn ganz im Ofen garen und das Fruchtfleisch anschließend auskratzen und zu Gnocchi verarbeiten. Die Schale ist unbekömmlich und sollte nicht gegessen werden.

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Patisson

Das Kürbisgewächs Patisson gehört zu den ältesten Sorten. Patisson soll nämlich schon zu Zeiten der Inkas in Amerika angebaut worden sein. Bei uns ist der kleine Kürbis leider nur sehr selten zu finden.
Patisson wird wegen seiner an ein UFO erinnernden Form auch Bischofs- oder Kaisermütze genannt. Das Gemüse mit nur 10-25 cm Durchmesser kann weiß, grün oder gelb gefärbt sein. Es gibt Patisson aber auch manchmal zweifarbig.
Patisson ist in unterschiedlichen Größen erhältlich. Die kleineren Varianten haben häufig einen leicht süßlichen Geschmack, der an Artischocke erinnert. Ein größerer Patisson ist in der Regel eher neutral im Geschmack.
Patisson ist eine Sorte des Gartenkürbis. Charakteristisch für Patissons ist ihre linsenförmig abgeplattete Form; sie haben einen Durchmesser von 10 bis 25 cm und sind meist grün, gelb oder weiß gefärbt. Es gibt aber auch Sorten mit grünen Streifen oder gelb und grün geteilten Früchten.

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Patisson ‚Ufo‘

Patissons sind einjährig und werden daher jedes Jahr neu aus Samen im Warmhaus oder am Fenster ausgesät und nach den letzten Frösten ins Freie gepflanzt. Die Ernte erfolgt von Juni bis September. Das ständige Abernten der jungen Früchte regt die Pflanze zur Bildung immer neuer Blüten und Früchte an.

Patissons werden „unreif“ geerntet und sind jung geerntet am zartesten und schmackhaftesten. Patissons können geschält und geschnitten als Gemüse zubereitet oder gefüllt werden. Häufig werden sie geschmort, um dem geschmacksneutralen Gemüse mehr Aroma zu geben. Sie können aber auch gedünstet oder gekocht werden. Außerdem werden sie wie Gurken sauer eingelegt oder konserviert. Für den Rohverzehr dagegen sind Patissons nur bedingt geeignet. Mini-Patissons werden im Ganzen zubereitet. Die Blüten sind ebenfalls essbar und können z. B. in Backteig frittiert oder zur Dekoration genutzt werden.
Patisson ist ein Sommerkürbis. Diese Sorten sind, anders als Winterkürbisse, nicht zur langen Lagerung geeignet.

Den kleinen Patisson kann man mit Schale essen und auch roh, zum Beispiel in einem Salat. Meist wird Patisson aber kurz gegart. Je nach Größe dauert das 5 bis 15 Minuten.

Patisson eignen sich auch zum prima zum Füllen (zum Beispiel mit Hackfleisch oder vegetarisch mit Couscous oder Bulgur) und im Ofen Garen. Natürlich eignet sich Patisson auch sehr gut für Suppen und Eintöpfe oder mit Kräutern verfeinert als Beilage zu Fisch und Fleisch.
Auch die Blüten des Patisson sind essbar. Man kann sie frittieren und damit Teller ausgarnieren oder sie als Beigabe für den Salat verwenden.

Mit circa 13 kcal pro 100 g ist der Patisson ein leichtes Gemüse. Der fettarme Minikürbis enthält außerdem wertvolles Kalium, das sich positiv auf das menschliche Zellwachstum auswirkt.

 

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Flat White Boer

Klassiker aus Südafrika

Die Früchte von Flat White Boer sind flachrund, weiß, leicht gerippt und etwas 5-10 kg schwer. Neben ihrer dekorativen Erscheinung sind die Früchte sehr gute Speisekürbisse. Unter der dünnen und zarten weißen Haut verbirgt sich ein kräftig gelboranges Fruchtfleisch bester Qualität. In Südafrika werden die geernteten Früchte bis zu ihrer Verwendung auf den Dächern der Hütten in der prallen Sonne gelagert.

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Muscade de Provence (Speisekürbis)

Klassiker, deutlich gerippt, von Grün nach Braun verfärbend.

Da diese französische Züchtung bei uns nicht ausreifen kann, sollte sie so spät wie möglich geerntet werden. Sie reifen während der Lagerung nach und sind lange haltbar. Muscade de Provence hat sehr massives und gutes Fruchtfleisch, sein Gewicht beträgt 5-12 kg. Leider erreicht er unter mitteleuropäischem Klima nur bei Vorkultur und einem warmen Sommer die rundum leuchtend dunkle Ockerfärbung

Neben seinem dekorativen Wert ist der Kürbis auch sehr gesund. Er enthält unter anderem Kalium, Eisen und Carotinoide. Durch seine entwässernde Wirkung sowie den geringen Kaloriengehalt eignet er sich sogar zur Gewichtsreduktion und schmeckt dabei sehr gut – ob als Suppe, Chutney, frittiert oder sauer eingelegt.

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links: Kleiner Muskat Kürbis Panther

Panther ist ein ganz neuer Muskattyp, ertragsstark.Mit Früchten von etwa 4-5 kg attraktiver als der größere Muscade de Provence (rechts), hat aber nicht den ganz hohen Carotingehalt.
Sehr attraktive, gut haltbare Früchte.

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Sweet Dumpling („Süßer Knödel”)

Dieser aus Mexiko stammende Kürbis hält, was er verspricht. Die etwa 300-600 g schweren, cremefarbenen Früchte sind grün gestreift und sehr hübsch. Das feste und knackige Fruchtfleisch ist süß und entwickelt ein intensives Marroni -Aroma. In Frankreich ist die Sorte unter dem Namen „Patidou” bekannt. Eignet sich bestens zum Füllen.

Hier ist ein passendes Rezept der Markgräflerin: Sweet Dumpling, orientalisch gefüllt

Kuerbis gefuellt 2

Noch mehr Kürbisse:

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 Feigenblattkürbis
Anderer Name: Courge de Siam

Die Frucht ist rund bis oval-elliptisch. Die harte Schale ist 3-5 mm dick und grenzt sich scharf vom Fruchtfleisch ab. Dieses schmeckt leicht süßlich, ist aber ohne Eigengeschmack. Es enthält wenige Vitamine und Mineralien, bescheidene Mengen an Kohlenhydraten und, wie durch das weiße Fleisch ersichtlich, im Gegensatz zu vielen anderen Kürbissen nahezu kein Carotin. Die Samen sind wie bei Melonen im Fruchtfleisch verteilt.
Verwendung: Für Salate und zum Dünsten, für Marmeladen.

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links im Bild: Blue de Hongrie / Blauer Ungar

Traditionsreiche Sorte ungarischer Herkunft

Die Früchte sind grau-blau, flachrund und etwa 4-8 kg schwer. Das kräftig orangefarbene und feste Fruchtfleisch steht in einem starken farblichen Kontrast zur Schale.
Bleu de Hongrie wird auch Bratkürbis genannt. Der Bratkürbis zeichnet sich durch seine der Kartoffel ähnliche, mehlige Konsistenz aus, er zerkocht nicht.
Tipp: Fruchtfleisch in Würfel schneiden, wie Bratkartoffeln in Öl anbraten.

rechts im Bild: Blue Hubbard

Grau-Blau, leicht gewarzt und gerieft, sehr dekorativer Kürbis. Durch seine längliche Form, seine außergewönliche Farbe und die tolle Oberflächenstruktur eine Augenweide.

Verwendung: Für Rohkost, zum Füllen, für Gratins und zum Überbacken, für Suppen, Pürees und Süßspeisen.

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Ein alter Bekannter – der Spaghetti Kürbis

Es sind schon seltsame Dinge, die die Natur oder der Mensch hervorbringen können.
Spaghetti Kürbisse und deren Nach- und Neuzüchtungen verdanken wir wohl dem japanischen Züchter Sakata. Bereits 1930 gezüchtet, konnte die Züchtung auf den Märkten Japans und der USA keine Freunde gewinnen. Erst 1960, als Einführung unter dem Namen Vegetable Spaghetti, zu Deutsch Gemüse Spaghetti, erlangte diese Sorte Rum und Ehre.
Weltweit ist der Spaghetti Kürbis heute beliebt. Wird er als ganze Frucht gekocht (man braucht ihn nicht zu schälen):
Kürbis danach halbieren, Kerne mit einem Löffel entfernen und Fruchtfleisch (Spaghetti) herausdrehen. Diese Spaghetti können Sie wie normale Spaghetti servieren.

Rezepte mit Spaghetti Kürbis

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…und noch einer – der Butternut (Moschuskürbis)

Die Form dieses Kürbisses erinnert auf den ersten Blick an eine Birne, was ihm auch den Namen Birnenkürbis eingetragen hat.
Die Bezeichnung Butternuss, im Englischen butternut squash, leitet sich von der butterweichen Konsistenz und dem feinen, nussigen Aroma des orangefarbenen Fruchtfleisches her.
Das Gemüse zählt zu den Moschuskürbissen und kann ein Gewicht von etwa bis zu 2 kg erreichen. Die Zubereitung ist vergleichsweise einfach, da er nur wenige Kerne und viel Fruchtfleisch besitzt.
Er eignet sich ausgezeichnet für Suppen und zum Kuchenbacken.
Auch in Eintöpfen und Marmelade findet der Kürbis Verwendung, sogar roh kann man ihn genießen. Das wohlschmeckende orangefarbene Fruchtfleisch ist reich an Carotin und hat einen sahnigen Geschmack, welcher durch die Lagerung noch intensiver wird.

Rezepte mit Butternut

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links: Garbo

Schöner, rötlicher und flacher Kürbis, ca. 2-4 kg, guter Suppenkürbis. Garbo präsentiert sich in der Farbgebung orange-rötlich-terracotta bis hin zu einem tiefen rot – äußerst dekorativ.
Von der Form ist es eine Art kleiner Rouge Vif, aber stärker gerippt.

Rechts: Golden Hubbard

Orange-Rot, länglich rund, leicht gewarzt; Goldener Hubbard ist dekorativer als Uchiki Kuri, aber ungleichmäßiger in Größe, Form und Farbe. Die Früchte werden etwa 2-4 kg schwer. Wie bei allen Hubbards ist das Fruchtfleisch hervorragend in der Küche zu verwenden, z. B. als Rohkost-Salat.

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Pink Banana

Interessante Sorte: In einigen europäischen Ländern, z. B. in Ungarn, sehr beliebt und weit verbreitet. Sie stammt ursprünglich aus den USA und wird vor allem in Kalifornien sehr geschätzt. Die Frucht hat eine längliche Samenhöhle. Dank ihrer Form können die Früchte leicht in Scheiben geschnitten werden und sind unter anderem zum Trocknen geeignet.

Fruchtform: walzen- bis bananenförmig
Fruchtgröße: 12-20 cm x 40-70 cm
Gewicht: 4,5 – 5 kg
Fruchtfleisch: dunkelgelb bis orange, dick, fest, trocken, süß, ausgezeichnete Qualität, feiner Kürbisgeschmack
Lagerzeit: 5-7 Monate

Verwendung: für Pürees, Gratins, zum Braten, für Kuchen, Konfitüre etc.

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Jarrahdale

Orange-Grau-Blaue sehr schöne Sorte

Die altbewährte Australische Sorte liefert bauchige, fast kugelrunde, leicht gerippte und sehr fleischige Früchte mit 5-7 kg Gewicht.
Sein Fruchtfleisch ist von helloranger Farbe und ist festkochend.
Hoher dekorativer wert.

 

Die Scheune als Show- und Verkaufs- Raum

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 Hier findet man auch leckere Rezepte zum Mitnehmen und Kürbismarmelade….

Und ausserdem:

Kuerbisse Scheidereiter 39

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Erntedank

Erntedank
Zum Erntedankfest gibt es heute von mir ein Bild mit Mais und Kürbis. Und noch ein ganz einfaches Rezept dazu.

Mais ist ja kein einheimisches Gewächs – es kommt ursprünglich aus Mexiko. Ich habe Zuckermais das erste Mal als Teenager in England probiert und fand das ziemlich lecker. Dazu gab es gesalzene Butter, mit der man den Mais bestreicht oder ihn einfach darin wendet.
Damit man den Maiskolben beim Essen besser halten kann, steckt man oben und unten einfach einen Zahnstocher oder einen kleinen Bambusspieß hinein.

Zuckermais2

Die Zubereitung ist ganz einfach:

Die Maiskolben in Topf mit Wasser und etwas Salz geben. Ca. 20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Fertig!

Zuckermais1

Laut Wikipedia enhalten 100 g Zuckermais:

kcal kJoule Kohlenhydrate Wasser Fett Kalium Calcium Magnesium Vitamin C
87 369 16g 75 g 1,0 g 290 mg 2 mg 27 mg 12 mg

Zuckermais 3Und hier noch ein paar Bilder:

 

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Brazil 2014 kulinarisch: USA – Butterkaramell-Popcorn!!!

Popcorn3

Die letzten Vorbereitungen für das heutige Spiel USA vs. Deutschland laufen! Frisches Popcorn – selbst aufgepoppt.

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Die Fußball-WM 2014 in Brasilien kulinarisch bei der Markgräflerin

Popcorn gehört zum Kinobesuch ebenso wie zum Besuch eines Football- oder Baseball-Spiels. Der Klassiker unter den amerikanischen Knabberartikeln passt daher auch bestens zum Fußball schauen.
Als Topping bekommt das Popcorn noch eine Butterkaramell Haube. Das schmeckt zum Reinliegen gut!
Für Popcorn braucht man nur wenige Zutaten: Einen großen Topf mit Deckel, etwas Pflanzenöl und Popcorn-Mais und außerdem eine Würzung nach Wahl: mit Zucker, Salz, Chili, Wasabi, Schokolade – oder eben mit Karamell, was selbstverständlich auch selbst gemacht ist.

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Butterkaramell Popcorn

2-3 Esslöffel Speiseöl
50 g Mais
***
20 g Butter
60 g Zucker
150 g Sahne

Das Öl in einem Topf oder einer tiefen Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen. Die Maiskörner zugeben und auf dem Topfboden verteilen. Den Deckel fest auf den Topf legen. Warten, bis die ersten Körner aufplatzen. Den Topf regelmäßig schütteln.
Nach ca. 2 Minuten den Topf von der Herdplatte nehmen und warten, bis die letzen Körner aufgepoppt sind.

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Butter in einer Pfanne bei mittlere Hitze zerlassen. Zucker zugeben und unter Rühren karamellisieren lassen. Sahne zugeben und unter Rühren einköcheln, bis das Ganze eine dickliche Konsistenz hat.
Das Popcorn in kleinen Bechern, Schalen oder Papierförmchen anrichten und mit der Karamellsauce beträufelt servieren.
Wer den Geschmack von Salzkaramell gerne hat, kann das Popcorn vor dem Beträufeln mit Karamell noch mit etwas Salz bestreuen.

Kleiner Tipp: Die Eisbecher aus der Eisdile eignen sich sehr gut dafür.

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These are the  final preparations for tonight’s game USA vs. Germany: Homemade popcorn.
Popcorn belongs to watching a movie at the cinema as well as to a football or baseball game. So, this classic American snack fits very well with watching soccer.
And as a topping we’ll have butter caramel – of course homemade as well. That tastes so yummy!

For popcorn you only need a few ingredients: a large pot with a lid, a little vegetable oil and popcorn maize and also a seasoning of your choice: sugar, salt, chili, wasabi, chocolate – or caramel. Here is the recipe.
Popcorn4
Butter caramel popcorn
2-3 tablespoons of vegetable oil
50 g corn
***
20 g butter
60 g sugar
150 g cream

Heat the oil in a pot or a deep frying pan on medium temperature. Add the corn and spread on the bottom of the pot, then close the pot tightly with a lid. Wait until the first grains pop. Shake the pan regularly.
After about 2 minutes, remove the pan from the heat and wait until the last grains have popped.

Heat the butter in a skillet over medium heat and melt. Add sugar and let caramelize while stirring.  Add the cream and let simmer while stirring, until it has a thickish consistency.
Arrange the popcorn in small cups, bowls or paper cases and serve drizzled with caramel sauce.
If you like the taste of salted caramel, you can sprinkle the popcorn with some salt before drisszling it with the caramel sauce.

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Brasil 2014 kulinarisch: Kolumbien – Samstagseintopf – Maiscremesuppe

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Kolumbien – was gibt es in Kolumbien zu essen? Da heute Samstag ist, habe ich eine typische Suppe aus Kolumbien ausgesucht – eine Maiscremesuppe mit Milch, oben drauf kommen geröstete Brotwürfel, die Deko besteht aus Kerbel und einer Gewürz-Tagetes-Blüte.

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Feine Maiscremesuppe aus Kolumbien

(6 Portionen)

300 g gekochter Mais (Dose)
1 kleine Zwiebel
3 mehlig kochende Kartoffeln
2 Stangen Sellerie
5 Esslöffel Butter
1 Liter Gemüsebrühe
1/2 Liter Milch
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
2 Scheiben Toastbrot

Den Mais in eine Sieb geben und gut abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Kartoffeln waschen, schälen und würfeln. Sellerie putzen und in dünne Scheiben schneiden.

In einem Topf 2 Esslöffel Butter zerlassen, Zwiebel und Sellerie darin anschwitzen. Kartoffeln zufügen, die Gemüsebrühe und die Milch angießen und einmal aufkochen. Den Mais zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und 20-25 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren.

Das Toastbrot entrinden und das Brot in kleine Würfel schneiden. In der restlichen Butter knusprig goldbraun ausbraten.

Die Suppe vom Herd nehmen und mit dem Stabmixer püriern. In Suppenschalen verteilen und mit den Brotwürfeln bestreuen.

Maissuppe3

Colombia – what do people eat in Colombia? Since today is Saturday, I chose a typical soup from Colombia – a creamy corn soup with milk, on top of it there are toasted bread cubes, the decoration consists of chervil and a spicy marigold flower (edible marigold).

Fine and creamy corn soup from Colombia

(6 servings)

300 g cooked corn (canned)
1 small onion
3 floury potatoes
2 stalks of celery
5 tablespoons butter
1 litre of vegetable stock
1/2 litre of milk
salt
freshly ground pepper
2 slices of white bread

Put the corn in a colander and drain well. Peel the onion and finely chop. Wash, peel and dice the potatoes. Clean and cut celery into thin slices.

In a saucepan, melt 2 tablespoons butter, sauté onion and celery in it. Add potatoes, pour vegetable broth and the milk bring to a boil. Add the corn, season with salt and pepper and simmer for 20-25 minutes, stirring occasionally.

Cut off the brown edges of the bread and cut the bread into small cubes. Melt the remaining butter in a pan and toast the bread until it is crispy and golden brown.

Remove the soup from the heat and puree with a hand blender. Distribute into soup bowls and sprinkle with bread cubes.

Maissuppe4

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Konfetti-Nudelauflauf

Konfetti Nudeln3

Und dann gab es noch …. einen Konfetti-Nudelauflauf mit Orecchiette, Erbsen, Mais, Paprika und Würstchen. Ein absoluter Sattmacher und so lecker. Die Menge reicht für 6 Personen.

Offiziell ist die Fastnacht ja vorbei – ausser bei uns im Markgräflerland, denn es naht die Buurefasnacht! Die findet zur gleichen Zeit wie die bekannte Basler Fasnacht statt.

Konfetti Nudeln1

Konfetti-Nudelauflauf

500g Orecchiette („Öhrchennudeln”)
Salz
200g TK-Erbsen
1 Dose Maiskörner (abgetropft 285g)
1 rote Paprikaschote
1 Esslöffel Butter
4 Würstchen (etwa 300g)
200g Schmand
100 ml Milch
4 Eier
Pfeffer, nach Belieben Chili oder Cayennepfeffer
2 Knoblauchzehen, italienische Kräuter
100g geriebener Käse (Bergkäse, Emmentaler, Gruyère)

Konfetti Nudeln4

Die Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser garen, abgießen und abtropfen lassen.
Inzwischen die Erbsen antauen lassen. Mais in ein Sieb geben, mit Wasser abbrausen und abtropfen lassen. Paprika waschen, Stiel, Kerne und Trennwände entfernen und mit einem Sparschäler die Haut abschneiden. Die Paprika sehr fein würfeln und in 1 Esslöffel Butter einige Minuten andünsten. Die Würstchen in Scheiben schneiden.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Nudeln mit Paprika, Würstchen, Erbsen und Mais gut mischen und in eine große, gefettete Auflaufform geben.
Schmand mit Milch und Eiern verquirlen, mit Salz, Pfeffer, fein gehacktem Knoblauch, italienischen Kräutern und Chili/Cayennepfeffer nach Belieben würzen. Die Mischung gleichmäßig über den Auflauf gießen, den geriebenen Käse aufstreuen und etwa 30 – 45 Minuten backen.

Konfetti Nudeln5

And then there was …. a confetti-pasta casserole with Orecchiette, peas, corn, red peppers and sausage. An absolute filling dish and so delicious. The recipe is for 6 people.
I prepared it for the last day of carnival – officially, the carnival’s all over – except in my area, the Markgraeflerland, because we also have the Buurefasnacht at the same time the Swiss have there carnival or Fasnacht (for more information see Carnival of Basel).

Confetti Pasta Casserole
500g orecchiette pasta
salt
200g frozen peas
1 can of corn kernels (drained 285g)
1 red pepper
1 tablespoon butter
4 sausages (about 300g)
200g sour cream
100 ml milk
4 eggs
pepper, chili or cayenne pepper to taste
2 cloves of garlic, Italian herbs
100g grated cheese (Alpine cheese, Emmentaler, Gruyère)

Cook the pasta according to package instructions in salted water, drain.
In the meantime,  thaw the peas. Pour the corn in a sieve, rinse off thoroughly with water and drain. Wash peppers, remove stem, seeds and partitions and peel with a potato peeler. Dice the peppers very finely and sauté for a few minutes in 1 tablespoon butter. Cut the sausages into slices.
Preheat the oven to 200 °C (392 °F). Mix the pasta with peppers, sausage, peas and corn and pour into a large, greased baking dish.
Whisk the sour cream with milk and eggs, season with salt, pepper, finely chopped garlic, Italian herbs and chili / cayenne pepper to taste. Pour the mixture evenly over the casserole, sprinkle with the grated cheese and bake for about 30 – 45 minutes.
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Bella Italia – Venezia – Fegato alla veneziana (Leberle auf italienisch) mit Polenta

fegato veneziana

Eine weitere Spezialität aus Venedig. Kalbsleber in Brühe gegart. Diese Portion war il secondo piatto = der zweite Gang bzw. die Hauptspeise vom Markgräfler. Für den Markgräfler Geschmack fehlt ein wenig die Säure, die durch Zugabe von trockenem Wein und ein wenig Weißweinessig entsteht. Zum Vergleich, hier die Suuri Leberle mit Rösti.

Die Polenta wird zuerst zubereitet, am besten am Vortag. Die Rezepte sind wieder für 4 Portionen.

Für die Polenta:

1 Liter Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen, 250 g Maisgrieß (Polenta) unter ständigem Rühren einrieseln lassen, aufkochen und kräftig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Hitze auf niedrigste Stufe reduzieren und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dabei öfters umrühren.

Die Polenta auf ein Holzbrett oder einen flachen Teller stürzen (ich verwende eine eckige Auflaufform) und glattstreichen. Vollständig auskühlen lassen.
In breite Streifen schneiden oder Kreise (Taler) ausstechen, diese in Butter von beiden Seiten goldbraun anbraten.
Polenta, auf diese Weise zubereitet, eignet sich auch hervorragend zum Grillen – für die Grillparty im Sommer vormerkten. Passt ausserdem fantastisch zu gebratenen und gegrilltem Fisch, Mailänder Rinderschmorbraten aus dem Römertopf  😉   …..

Fegato alla veneziana

500 g Kalbsleber
350 g milde Zwiebeln
1 Bund glatte Petersilie
4 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Butter
100 ml kräftige Fleischbrühe
(oder fertiger Kalbsfond aus dem Glas)
Salz, Pfeffer aus der Mühle

1. Kalbsleber in schmale Scheiben schneiden. 350 g Zwiebeln in dünne Ringe schneiden, die Hälfte der Petersilie sehr fein hacken.

2. In einer Pfanne 4 Esslöffel Olivenöl erhitzen, 2 Esslöffel Butter darin schmelzen lassen. Zwiebelringe und die gehackte Petersilie hineingeben, bei milder Hitze 10 Minuten dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.

3. 100 ml Brühe angießen und die Temperatur erhöhen. Leberscheibchen hineingeben, unter häufigem Wenden in etwa 4 Minuten garen. Übrige Petersilie grob hacken. Leber mit Salz abschmecken, frisch aus der Mühle pfeffern und Petersilie aufstreuen.

Tipp: Wer’s säurlich mag, kann als Variante selbstverständlich die Brühe durch trockenen Weißwein ersetzen und zum Würzen noch einen Schuss Essig dazugeben.

Maske Venezianer

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Ein Herbstspaziergang bei Sommerhitze – Teil 2: Vögisheim

Auch andere Gärtner haben schöne Blumen. Hier in Vögisheim sind viele Privatgärten liebevoll bepflanzt. Ausserdem findet man ein paar sehr interresante Ecken – und, sogar den Froschkönig habe ich getroffen.

Der Froschkönig im Bach

Da hat wohl irgendwas am Mais genabbert…

Wenn das nicht die Boten des Herbsts wären, könnte man sie doch schön finden:

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Polenta und Prosciutto di Parma

Für den Sonntagsbraten hatte ich zwei Beilagen vorbereitet und nach Achern in die Kochfabrik mitgenommen.
Es waren die Safrannocken, die ich dann schliesslich auch zum Braten gekocht habe.
Die andere Idee war, aus Polenta zurest Kreise und dann Halbmonde auszustechen und in Butter anzubraten. Ein Teil der Polenta wurde dann für einen Teller eines anderen Teilnehmers verwendet, den Rest habe ich mit nach Hause genommen.

Für die Polenta:

1 Liter Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen, 250 g Maisgries (Polenta) unter ständigem Rühren einrieseln lassen, aufkochen und kräftig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Hitze auf niedrigste Stufe reduzieren und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dabei öfters umrühren.

Die Polenta auf ein Holzbrett oder einen flachen Teller stürzen (ich verwende eine eckige Auflaufform) und glattstreichen. Vollständig auskühlen lassen (am besten am Vortag zubereiten).
Kreise ausstechen, diese in Butter von beiden Seiten goldbraun anbraten.
Ich habe eine Rosette aus Parmaschinken darauf gelegt und als Deko ein paar Cocktailtomaten und Basilikum.

Mmmmmmh! So wird aus einer Beilage eine kleine Mahlzeit.

Polenta passt übrigens auch sehr gut zu Gegrilltem (Fisch oder Fleisch) und kann auch auf den Grillrost gelegt werden (vorher evtl. ein wenig mit Olivenöl bestreichen).