Fotografie, Frühling, Garten, Markgraeflerland, Natur & Garten

Aus meinem Garten: Mai (1)

Garten Mai 1
Es ist unglaublich – wir haben den 20. Mai und die Zeit vergeht wie im Fluge. Anfang Mai ist dieses Foto in meinem Garten entstanden – Maiglöckchen, dieses Jahr pünktlich im Vorgarten erschienen. Daneben schon die ersten Blüten der Walderdbeere.

Garten Mai 2014_05_01_2
Der Waldmeister hatte auch schon wieder geblüht, dabei wollte ich dieses Jahr unbedingt einmal Waldmeistersirup machen – zu spät…

Garten Mai 2014_05_01_1
Kennt ihr eigentlich Rosenmeister? Diese Pflanze hatte ich im vergangenen Jahr gepflanzt (Bezugsquelle: Kräuterhof in Hügelheim) – dieses Jahr hat sie sich schon fleißig ausgebreitet (daneben sind noch ein paar Vergißmeinnicht).

Garten Mai 2014_05_16_1Garten Mai 2014_05_16_2
Und der bepflanzte Stuhl im Vorgarten ist auch wieder grün geworden, darunter wuchern Frauenmantel, Waldmeister und Giersch um die Wette.

Garten Mai 2014_05_07_3
Das war der erste Teil – der zweite folgt demnächts…

Backen, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Garten, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Sommer

Für den Grillabend: Rucola Butter

Lammsteak Rucolabutter 3
Ja, ja  – die Grillsaison hat schon längst wieder angefangen, aber ausgerechnet zum 1. Mai wurde es wieder kühler und es fiel so einiges wortwörtlich ins Wasser… Wir hatten unsere Lammkoteletts deshalb in der Grillpfanne zubereitet, damit es in der Wohnung gemütlich warm wurde, hatten wir den Backofen angeworfen und Backofenpommes als Beilage reingeschoben.
Aber etwas ganz köstliches gab es trotzdem noch: Rucola-Butter mit frischem Rucola (wilde Rauke) aus dem eigenen Garten. Ausserdem sind noch ein paar essbare Blüten drin – zum Beispiel Schnittlauchblüten, wie hier im Bild.

The Barbecue Season has just started – on May, 1st we once again had very bad weather, it was cold and rainy and so there was no barbecue outside – just at the past few years. For this case I once got a barbecue pan, so we cooked our pieces of lamb in the pan and on the side there were french fries from the oven (which warmed our home).

Lammsteak Rucolabutter 1

Die selbstgemachte Kräuterbutter kennt ihr ja schon  – diesmal habe ich Meersalz-Butter dafür verwendet – die mit den Salzkristallen drin.
Also: 1 Rolle Meersalzbutter (250 g) eine Handvoll frischen Rucola (säubern, klein hacken), getrocknete Blüten, Schnittlauchblüten.

Den Rucola und die Blüten im Mörser mit der Butter vermischen (ersatzweise mit einer Gabel einarbeiten). Fertig!

You probably already know my homemade herb butter (with seasalt, herbs, garlic, shallot, tabasco) – this time I made it with crystal sea salt butter (250 g), one handfull of fresh wild rocket (arugula) from my garden, dried edible flowers and fresh chives flowers.

Clean rocket and chop, then work into the butter with a mortar or a fork, together with the eatable flowers. Ready!

Fruehlingssalat
Ausserdem gab es noch einen frischen Salat mit wachsweich gekochtem Ei, Radieschenscheiben, frischem Schnittlauch und Schnittlauchblüten aus dem Garten (Dressing: Essig, Öl, Senf, Salz, Pfeffer).

There was also a fresh salad with egg, radishes, fresh chives and chive blossoms from the garden.

Lammsteak Rucolabutter 2

Fotografie, Frühling, Garten, Natur & Garten

Aus meinem Garten: Mai – Die Akelei

Akelei May 17_11

Die Akeleien (Aquilegia) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Es scheint unendlich viele Sorten zu geben. Ich hatte einmal vor ein paar Jahren nur 1-2 Pflanzen in meinem Vorgarten. Vermutlich sind aus anderen Gärten noch weitere
hinzugekommen. Jedes Jahr bin ich gespannt, in welcher Ecke des Gartens eine neue Überraschung in Form einer neuen Akelei auf mich wartet.

Ich habe heute eine regenfreie Phase genutzt, um mir die Planzen mal genau vorzunehmen. Hier sind die Fotos….

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Es scheint, dass in diesem Jahr rosé, pink und lachsfarben vorherrschen, ich hatte auch schon weisse oder hellblaue mit weiss und gelbe mit dabei. Im Garten hinter dem Haus sind auch viele violette Akeleien dabei.

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Garten, Natur & Garten, Rezepte, Schweden, Sommer

Holunder Teil 4 – Erdbeeren und Holunderblüten-Gelee

Ich bin kaputt, die Küche klebt überall – aber ich hab’s geschafft: Holunderblütensirup und Holunderblüten-Gelee gekocht und dabei jede Menge Zucker verarbeitet, Apfelkuchen gebacken, zwischendurch die auf dem Markt eingekauften Basilikumpflänzchen (1x Purpurbasilikum, 1x Genoveser und 1x Kleinblättriger) eingepflanzt, gefüllte Weinblätter mit Oliven angerichtet….darüber berichte ich später noch,
tja, und am Ende haben die Marmeladengläser für’s Gelee nicht gereicht. Also gut, dachte ich, dann wird der Rest eben in ein Trinkglas gefüllt, nach Abkühlen mit Klarsichtfolie abgedeckt und in den Kühlschrank gestellt – für einen zeitnahen Verbrauch.  🙂

Dann waren da noch die Erdbeeren (natürlich Badische – vom Kaiserstuhl, dort gibt’s schon welche), die ich kurzerhand gewaschen, abgetrocknet und in das noch warme und leicht flüssige Holunderblütengelee getaucht habe. Mmmmmmmh!

Hier nun das Rezept für das

Holunderblütengelee

8 Holunderblüten-Dolden mit 1 1/2 Liter Wasser ansetzen und zwei Tage lang stehen lassen (das kommt uns doch bekannt vor…)
Absieben. Den Saft einer Zitrone und 2 kg Gelierzucker (1:1) beigeben, 4 Minuten sprudelnd kochen lassen – Achtung, das schäumt stark.
In mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser geben, sofort verschließen.
(Die Gläser bereite ich vor, indem ich kochendes Wasser hineingieße und einige Minuten drin lasse. Den Deckel reibe ich mit etwas Alkohol aus.)

Holunderblütensirup (links) – getrocknete Holunderblüten (rechts)
Erdbeer-Foto aus dem Archiv

Essen & Trinken, Food, Natur & Garten, Rezepte, Schweden, Sommer

Holunder Teil 2 – Holunderblüten Likör

Ansatz für Holunderblüten-Likör

Eine weitere Möglichkeit Holunderblüten zu verarbeiten, ist die Herstellung eines Likörs.

Dafür braucht man:

100 g trockene Blüten des schwarzen Holunders
zwei unbehandelte Zitronen
Saft von zwei bis drei weiteren Zitronen
300-400 g Zucker
250 ml Wasser
1 Liter Vodka (40 Vol.-%)

Die Mittelstiele der Blütendolden herausscheiden. Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Blüten darauf ausbreiten.
Bei 50 °C (Umluft) ca. 1 Stunde trocknen lassen. (Die Methode eignet sich auch, wenn man die Blüten für Tee verwenden möchte)

Die Blüten abwechselnd mit Scheiben von zwei unbehandelten Zitronen in eine große Schüssel schichten. Den Zitronensaft dazugeben und den Zucker, der zuvor im kochendem Wasser aufgelöst wurde, abgekühlt hinzufügen. Dann das Ganze mit Vodka übergießen.

Mit einer Frischaltefolie abdecken und fünf bis sieben Wochen an einem warmen Ort durchziehen lassen.
Danach den Ansatz filtrieren, in Flaschen abfüllen und an einem dunklen Ort lagern (z. B. Keller). Der Holunderblütenlikör schmeckt besonders gekühlt sehr gut.

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Natur & Garten, Rezepte, Schweden, Sommer

Alle Jahre wieder – Holunder, Holunder und nochmals Holunder – Teil 1

Mein Mann war in den Rebbergen spazieren und hat von dort einen riesigen Sack voll Holunderblüten mitgebracht:

Natürlich gab’s wieder die feinen Holunderküchle.

 Holunderblütensirup habe ich auch wieder angesetzt (im Bild hinten).