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Neu im Kühlregal: Skyr von Lidl

Skyr 1


Schon vor längerer Zeit hatte ich im Fernsehen einmal eine Dokumentation über Island gesehen. Daher war mir der „Skyr”, eine Art fettarmer Joghurt mit hohem Proteingehalt schon bekannt.

Im Frühsommer hatte ich dann in einer Zeitschrift Werbung für Skyr gesehen, der von Arla Foods hergestellt wird.
Für die Produktion von Skyr wird ausschließlich entrahmte Milch verwendet – viermal soviel wie für einen Joghurt.
Also die ideale Sportlernahrung.
Der Hersteller beruft sich auf ein über 1.000 Jahre altes Rezept und bietet diesen in den Sorten Himbeere-Cranberry, Heidelbeere-Holunder, Aprikose-Sanddornbeere und Nordische Kirsche an  – nur mit natürlichen Zutaten. Auf der Seite von Arla Foods kann man auch jede einzelne Sorte anklicken, um sich die Zutatenliste anzusehen.
Bei uns im Handel hatte ich den Skyr von Arla noch nicht gesichtet, sonst hätte ich ihn bestimmt schon probiert.

Soweit so gut.

Nicht schlecht haben wir deshalb gestaunt, als wir im August dann auch Skyr im Kühlregal von Lidl (Eigenmarke Milbona) entdeckt haben.
In unserem Discounter um die Ecke gab es die Sorte Walderdbeere und Blaubeere. Wir haben einen Becher Heidelbeere mitgenommen und etwa eine Woche später den Skyr pur.


 


Im Presseportal wird von Lidl so dafür geworben:

Neckarsulm (ots) – Skyr – was einst die Wikinger stark machte, in Island heute noch in jedem Kühlschrank steht und auch in Skandinavien, in den USA und einigen westeuropäischen Ländern immer beliebter wird, ist jetzt im Begriff, Deutschland zu erobern. Lidl brachte das beliebte und trendige Milchprodukt, das in etwa mit Quark oder dickflüssigerem Joghurt zu vergleichen ist, als erster Lebensmitteleinzelhändler in die heimischen Kühltruhen. „Lidl steht mit seiner Eigenmarke Milbona neben dem klaren Qualitätsversprechen auch für Innovation, Trendbewusstsein und Experimentierfreude. Dies beweisen wir auch jetzt mit der Vorstellung dieses neuen Produkts, das ebenso lecker wie gesund ist“, sagt Geert van der Velden, in der Geschäftsleitung von Lidl Deutschland zuständig für den Einkauf.

In vielen Lidl-Filialen gibt es Skyr ab sofort unter dem Label der Lidl-Qualitätseigenmarke Milbona. Der Kunde hat die Wahl unter folgenden Verpackungsgrößen und Sortierungen: Im 350-g-Becher sind die Geschmacksrichtungen Heidelbeere, Erdbeere, Himbeere, Vanille und pur verfügbar. Im 150-g-Becher, der im Deckel noch mit einem praktischen Löffel für den sofortigen Verzehr ausgerüstet ist, stehen Erdbeere, Himbeere, Heidelbeere, Pfirsich-Maracuja und pur zur Auswahl.

Skyr war einst eine wichtige Nahrungsgrundlage für die Bauern Islands. Heute gilt das Milchprodukt, das zugleich fettarm und reich an Protein ist, als optimaler Begleiter für Menschen, die auf das achten, was sie essen. Skyr steht für einen guten Start in den Tag oder dient als echte Zwischenmahlzeit – ideal also für eine gesunde, figurbewusste Ernährung. Gerade Anhänger der Low Carb-Bewegung werden begeistert sein von Milbona Skyr.


Wir haben dann zuerst den Skyr Blaubeere probiert. Aber vom Hocker gehauen hat uns diese Sorte geschmacklich gar nicht.

Und jetzt kommt’s: Was haben denn bitte die Süßstoffe Aspartam und Acesulfam K in einem so vermeintlich wunderbar gesunden Produkt zu suchen???
Im Typ Blaubeere ist der nämlich drin, was wir leider erst festgestellt haben, nachdem wir uns die Zutatenliste zu Hause näher angesehen haben!!!
Die Wikinger kannten bestimmt noch keinen künstlichen Süßstoff, wieso muss der dann da rein???
Was sonst noch drin ist, könnt ihr hier bei Codecheck.info nachlesen.


 


Naja, den Skyr pur haben wir dann mit einer frischen, in Würfelchen geschnittenen Nektarine (ohne Zucker, versteht sich) probiert. Auch nicht typisch isländisch, aber immerhin natürlich süß.
Im Skyr pur ist übrigens wirklich nur das drin, was reingehört.
Fazit:
Von den Fruchtsorten mit unnötigen Zusatzstoffen lassen wir zukünftig die Finger weg.
Den Milbona Skyr pur finden wir durchaus empfehlenswert.


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Freitagsfisch: Dorschfilet auf Wasabi-Rahm-Wirsinggemüse und Kartoffelpü

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Gestern Abend, seit langer Zeit wieder mal Fischgericht. In unserem Lidl Markt um die Ecke gibt es seit neustem Donnerstag bis Samstag frischen Fisch. Zur Auswahl standen Lachsfilet mit Haut oder Dorschfilet ohne Haut. Der Fisch ist leider fast sofort, nachdem ich ihn in der Pfanne angebraten hatte, auseinandergefallen. Aber, er blieb trotzdem saftig. Vielleicht sollte man diesen Fisch eher für schwedische Fiskbullar oder Fishcakes (Fischfrikadellen) verwenden.
Ein feines Fisch-Winteressen:

1. Kartoffelpüree (damit anfangen)
Für 4 Personen (2 Personen)

1 kg mehligkochende Kartoffeln (500 g)
Salz
250 ml Wasser (125 ml)
375 ml Milch (knapp 200 ml)
frisch geriebene Muskatnuss
50 g Butter (25 g)

Kartoffeln waschen, mit dem Sparschäler schälen und alle Keimansätze ausstechen. Die geschälten Kartoffeln nochmals kurz abspülen, dann in nicht zu große, gleichmäßige Stücke schneiden. Die Kartoffeln mit 1 Teelöffel (1/2 Teelöffel ) Salz und dem Wasser in einen Topf geben und zugedeckt bei mittlerer, später bei schwacher Hitze ca. 25 Minuten garen, bis sie weich sind.

Die Kartoffeln abgiessen und etwas ausdämpfen lassen.

Die Milch zum Kochen bringen, mit Salz und Muskatnuss würzen. Die Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit dem Schneebesen nach und nach die Milch unter die Kartoffelmasse rühren. Mit Butter verfeinern.

2. Wasabi-Wirsinggemüse (zubereiten, während die Kartoffeln kochen)

Vom Wirsing die äusseren, unschönen Blätter entfernen. In der Mitte durchschneiden, den Strunk herausschneiden, dann in Streifen schneiden und waschen.

Je nach Menge 1-2 Zwiebeln schälen, würfeln und in etwas Butterschmalz und Olivenöl glasig dünsten. Den Wirsing hinzufügen, ebenfalls andünsten und mit ganz wenig Gemüsebrühe auffüllen. So lange bei niedriger bis mittlerer Hitze kochen, bis der Wirsing in sich zusammenfällt. Er sollte dabei aber nicht zermatschen. Bei Bedarf noch etwas Gemüsebrühe beigeben.Dann etwas Sahne hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und geriebenem Wasabi (1-2 Teelöffel, je nach Geschmack) abschmecken.

3. Der Fisch (ganz zum Schluss)

Den Fisch mit kaltem Wasser abspülen, abtrocknen, mit Zitronensaft säuern, salzen, pfeffern und nach Belieben mit ein wenig Mehl bestäuben. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und den Fisch darin von beiden Seiten kurz anbraten.

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