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Brazil 2014 kulinarisch: Frankreich – Tarte aux abricots à la lavande

Aprikisen Lavendel Tarte2 Frankreich gegen die Schweiz ist heute dran….

Es ist wieder Aprikosenzeit in Frankreich – und ich liebe schon einfach nur den Duft der reifen Aprikosen. Und – ich muss dann zur Saison auch immer Aprikosenmarmelade aus Frankreich haben (Bonne Maman). Natürlich könnte ich sie auch selber machen, aber die original französische Marmelade hat schon was…

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Die Fußball-WM 2014 in Brasilien kulinarisch bei der Markgräflerin

In der Schweiz gibt es auch leckere Aprikosen – die aus dem Wallis, bzw. der Welschschweiz/französischen Schweiz. Kenner wollen nur diese, sie haben ein unvergleichliches Aroma. Aus Frankreich kommt dann noch der Lavendel dazu, mit dem diese Tarte aromatisiert wird. Also ist das eigentlich keine Tarte „wer spielt gegen wen und wer gewinnt”, sondern eine, die aus beiden Ländern kommen könnte…. Einigen wir uns auf ein Unentschieden für das heutige Match?

Aprikosen Tarte 5

Tarte aux abricots à la lavande – Aprikosentarte mit Lavendel

(für eine Tarte oder Waie Form mit 30 cm Ø)

½ unbehandelte Zitrone
200 g Mehl
3 Esslöffel Zucker
Salz
100 g kalte Butter
1 Eigelb
250 g Crème fraîche
800 g Aprikosen
8 Zweige Lavendel mit Blüten
(oder 1 Esslöffel getrocknete Blüten)
4 Esslöffel Lavendelhonig
2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Pinienkerne
(ersatzweise Mandelstifte)
1 Ei

Die Zitronenschale abreiben und mit Mehl, Zucker, 1 kräftigen Prise Salz Butter in kleinen Stücken, Eigelb und 1 Esslöffel Crème fraîche verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und auf einer bemehlten Silikonmatte rund und dünn, etwas größer als die Form ausrollen. Die Tarteform mit dem Teig auskleiden – hierfür die Silikonmatte über der Tarteform wenden, in die Form legen. Die Silikonmatte vorsichtig abziehen. Die Form für ca. 30 Minuten ins Tiefkühlfach stellen. Inzwischen die Aprikosen waschen, halbieren und ensteinen. Die Lavendelblüten abzupfen.

Den Backofen auf 220 °C vorheizen. 2 Esslöffel Lavendelhonig mit den Lavendelblüten in 2 Esslöffel Butter schmelzen (nicht zu heiß werden lassen!), die Aprikosen hinzufügen und bei schwacher Hitze etwa 3 Minuten garen. Umdrehen und weitere 3 Minuten garen, dann abkühlen lassen. Die Pinienkerne/Mandelstifte goldgelb rösten und sehr fein hacken.

Den Teig im heißen Ofen etwa 10 Minuten vorbacken.

Das Ei mit den Pinienkernen und 1 Esslöffel Crème fraîche verrühren. Die Eimasse auf dem vorgebackenen Teig verstreichen und mit den Aprikosen belegen. Etwa 20 Minuten fertig backen. Zum Servieren die übrige Crème fraîche mit dem restlichen Honig verrühren und auf der Tarte verteilen. Aprikisen Lavendel Tarte1

Today France vs. Switzerland is on the schedule….

Again it is the time of year when there are apricots from France on the market- and I love the scent of ripe apricots. And every apricot season I have got to get some apricot jam from France (Bonne Maman). Of course, I could also make it myself, but the original French jam is really delicious

In Switzerland, there are also very delicious apricots – which are from the Valais/ Welsh Switzerland / French Switzerland. Connoisseurs only want these, because they have an unique flavour. From France there is again the lavender with which this tart is flavoured. So this is not really a tart of „who’s playing against whom and who is going to win“, but one that could originate from both countries …. Shouldn’t we agree on a draw for tonight’s match?

Tarte aux abricots à la lavande – apricot tart with lavender

(For a tart tin with 30 cm Ø)

½ untreated lemon
200 g of flour
3 tablespoons sugar
salt
100 g cold butter
1 egg yolk
250 g crème fraîche
800 g apricots
8 stems with lavender flowers
(or 1 tablespoon of dried flowers)
4 tablespoons lavender honey
2 tablespoons butter
2 tablespoons pine nuts (can be substituded by almonds)
1 egg

Grate the lemon peel and mix with flour, sugar, 1 good pinch of salt, add the butter in small pieces, egg yolk and 1 tablespoon of crème fraîche.
Shape the dough into a ball and roll out on a floured silicone mat, round and thin, slightly larger than the mould.
Line the tart tin with the pastry by turning the silicone mat over the tart tin. Peel off the silicone mat carefully. Place the tart tin for about 30 minutes in the freezer.

Meanwhile, wash the apricots, cut in half and pit. Pluck the lavender flowers.
Preheat the oven to 220 °C (428 °F). Melt 2 tablespoons lavender honey with the lavender flowers in 2 tablespoons butter (must not be too hot!), add the apricots and cook over low heat for about 3 minutes. Turn and cook for another 3 minutes, then let it cool.
Toast the pine nuts / almonds in a pan until golden yellow then chop very finely.
Pre-bake the dough in the hot oven for about 10 minutes.
Spread the egg mixture onto the pre-baked dough and top with the apricots. Bake for about another 20 minutes.

Aprikosen Tarte 4
To serve, mix the leftover crème fraîche with the remaining honey and spread on the tart.

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Feierabend-(Sch)leckerei: Lavendel-Honig- Eis

Honig Lavendel Eis1
Im vergangenen Spätsommer hatte ich von meinem Schwiegervater eine mindestens 20 Jahre alte Eismaschine bekommen – die stand schon seit vielen Jahren unbenutzt im Keller – ob ich die nicht mal ausprobieren möchte?

Also gut, dachte ich – falls sie nicht mehr funktioniert, kann man sie immer noch zum Elektroschrott bei der städtischen Entsorgungsstation bringen.
Es waren zwei Schüsseln dabei – eine hatte Löcher und es kam eine undefinierbare Kühlflüssigkeit raus – Sondermüll!
Die zweite Schüssel war noch intakt und ich machte mich erst einmal daran, Schüssel, Rührvorrichtung und Maschine gründlich zu reinigen.  Sobald im Gefrierschrank genügend Platz zum Kühlen der Schüssel war, wurde sie reingestellt – und vergessen.

Vor ein paar Tagen wollte ich es dann wissen: Selbst gemachte Eiscreme.
Ich hatte ein Rezept rausgesucht, das man notfalls – wenn die Maschine nicht mehr geht – auch wie ein Parfait einfrieren könnte.
Weil im Garten gerade die Lavendelblüte beginnt, gibt es ein Lavendeleis.

Aber: Die Eismaschine lief! Zum Lavendeleis gab es Erdbeeren mit Balsamico (mit etwas Puderzucker verrühren).
Es war sehr lecker – noch perfekter zu dem cremigen Eis wäre gegrillter Weinbergpfirsich….

Honig Lavendel Eis2Hier ist das Rezept für ein 1a Sommer-Feierabend-Eis:

Lavendel-Honig-Eis (oder Parfait)

(ergibt 800 ml )

200 ml Milch
250 g Sahne
1 gehäufter Teelöffel getrocknete Lavendelblüten
4 sehr frische Eigelb (Größe M) – ohne Spuren von Eiweiß
130 g Lavendelhonig

Die Milch und 50 g Sahne in einen Topf gießen. Die Lavendelblüten einrühren und alles bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Die Eigelbe mit dem Honig mit dem Quirl der Küchenmaschine aufschlagen, bis die Masse weiß-cremig ist.

Die Lavendelmilch durch ein feines Sieb gießen und auffangen. Nach und nach unter die Eiercreme rühren. Alles wieder in den Topf geben und bei kleiner bis mittlere Hitze erwärmen, bis die Creme leicht andickt. Die Masse darf dabei auf keinen Fall kochen, sonst gerinnt das Eigelb. Wird sie aber nicht genügend erhitze, dickt sie nicht an. Deshalb unter leichtem Rühren mit dem Schneeesen so lange erhitzen, bis sie zu dampfen beginnt. Diese Temperatur beibehalten, ggfs. wieder etwas reduzieren und ständig rühren, bis die Creme dicker wird.

Die Creme vom Herd nehmen, in die Rührschüssel umgießen und bei mittlerer Stufe etwa 15 Minuten lang luftig aufschlagen, bis sie abgekühlt ist.
Anschließend für etwas 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dann die übrigen 200 g Sahne steif schlagen und unter die abgekühlte Creme heben. Wer keine Eismaschine hat, füllt die Creme nun in eine verschließbare zum Einfrieren geeignete Plastikform und lässt sie mindestens 4 Stunden gefrieren. Zum Servieren leicht antauen lassen, das Parfait aus der Form stürzen und in Scheiben schneiden.

Wer eine Eismaschine hat: Etwa 20 -30 Minuten laufen lassen (Angaben des Herstellers beachten – ich hatte leider keine Bedienungsanleitung für die Eismaschine und habe einfach so lange rühren lassen, bis die Masse relativ fest war).
Dann ins Gefrierfach stellen.
Zum Servieren mit einem Eisportionierer zu Kugeln formen.

***

Lavender and honey ice cream (or Parfait)

(Makes 800 ml)

200 ml milk
250 g cream
1 heaped teaspoon of dried lavender flowers
4 very fresh egg yolks (size M) – without any trace of egg white
130 g lavender honey

Pour the milk and 50 g cream into a saucepan. Stir in the lavender flowers and let simmer for about 5 minutes over low heat, stirring occasionally. Whisk the egg yolks with the honey with the whisk of the food processor until the mixture is white and creamy.

Pour the lavender milk through a fine sieve and collect the milk. Gradually stir into the egg cream. Pour back into the pot and warm at low to medium heat until the cream thickens slightly. The mass must not cook, otherwise the egg yolks will curdle – but if you do not heat it enough, the cream will not thicken. Therefore, heat while stirring gently with a whisk until the cream begins to steam. If this temperature is maintained, reduce the heat a little, if necessary, stirring constantly until the cream thickens.

Remove the pot from the stove, pour the cream back into the mixing bowl and whisk for about 15 minutes until the cream has cooled down.
Then cool for about one hour in the refrigerator.

Whisk the remaining 200 g of cream until stiff and fold into the cooled cream. Those who have no ice cream-maker, now pour the cream into a sealable plastic mould, suitable for freezing and let it freeze for at least 4 hours. To serve, slightly let thaw, turn the mould upside down onto a dish and and cut the Parfait into slices.

If you have an ice-cream maker: run it for about 20 to 30 minutes (follow manufacturer’s directions – I did not have a manual for my machine just left it in there, stirring until the mass was quite solid). Store in the refrigerator.

To serve, scoop into balls with an ice cream scoop.

Mmmmh – very creamy and delicious!

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Die Feinschmecker-Messe „Agrogast” in Hagenthal-le-Haut

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Am Samstag waren wir ein wenig im Elsass, besser gesagt im Sundgau in der Nähe von Basel unterwegs. In Hagenthal-le- Haut fand am Wochenende die alljährliche Feinschmecker-Messe „Agrogast” statt, die aus der früheren „Degustha” hervorgegangen ist.
Natürlich haben wir Käse, Salami und viele andere Leckereien eingekauft, die es reichlich zu probieren gab. Und wir haben eine Spezialität aus der Camarque zum Mittagessen verspeist – Stierfleisch aus der Camarque. Aber mehr dazu in einem späteren Bericht.

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Ein Lebensmittel – Künstler bei der Arbeit. Mit einem Speziellen Pinsel, in den man flüssige Zutaten einfüllen kann, malt er wunderschöne, essbare Dekorationen auf Teller und Servierplatten. Joghurt, Fruchtpüree oder fein püriertes Pesto – die Möglichkeiten scheinen fast grenzenlos…

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Ich war besonders von den süßen Köstlichkeiten begeistert.

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Typisch Frankreich:

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Confit de Canard, Cassoulet,  Patè, Foie gras….
Weinbergschnecken
Weinbergschnecken
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Eine Ölmühle zur Herstellung von Olivenöl
verschiedene Salamisorten, zum Beispiel vom Esel
verschiedene Salamisorten, zum Beispiel vom Esel (Ane), mit Feigen, Kräutern oder Nüssen….

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Käse
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Käsespezialitäten aus dem französischen Jura / Comté

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Gewürze wie auf einem orientalischen Bazar:

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Macarons, aber diesmal pikant / salé, zum Beispiel Tomate-Basilikum oder Ziegenkäse mit Kräutern als Apéro Häppchen….

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Und wir kommen wieder zu den süßen Sachen:

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Marzipanfrüchte
Marzipanfrüchte

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Nougat in mit verschiedenen Zutaten – z. B. mit kandierten Rosen- oder Veilchenblüten
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kandierte Blütenblätter Rose und Violette (Veilchen)

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Unsere Mitbringsel
Unsere Mitbringsel: Holzofenbrot, Caramel aus Ahornsirup – Ahornzucker – Ahornsirup-Cranberry Vinaigrette (aus Quebec), Nougat, kandierte Veilchen- und Rosenblüten, Tapenade noire, Piment d’Espelette, schwarzer Pfeffer aus Madagaskar, Salami mit Provencekräutern ummantelt, Käse: Morbier, Klosterkäse der Abbaye de Tamié, Beaufort

Die Bretagne haben wir allerdings etwas vermisst – es war zwar ein Restaurant mit Austern und Moules & Frites da, die uns nicht interessiert haben – aber die Gateaux Bretons mit salzigem Karamell oder Aramagnacpflaumen haben gefehlt… 😦