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Lemon Lavender Bundt Cake: Gugelhupf Zitrone-Lavendel


Im Garten blüht derzeit der Lavendel und ich wollte unbedingt noch ein weiteres Rezept mit meiner neuen Nordicware Backform ausprobieren…
Das Originalrezept ist in Englisch – ich habe es übersetzt und nachgebacken.
Ein lockerer Sonntagskuchen nicht nur für den Sommer! Die Glasur aus dem Originalrezept habe ich weggelassen und den Kuchen stattdessen mit wenig Puderzucker bestäubt.



Lemon Lavender Bundt Cake


Prep: 15 Minutes
Cook: 55 Minutes

Ingredients

3 cups cake flour
1 ½ teaspoons baking powder
1 teaspoon baking soda
¼ teaspoon salt
1 cup butter
1 ½ cups sugar
1 tablespoon dried or 2 tbsp. fresh lavender flowers
4 eggs
2 tablespoons fresh lemon juice
1 cup sour cream or plain yogurt
2 tablespoons finely grated lemon zest

Glaze
1 ½ cups sifted powdered sugar
3 tablespoons honey
1 tablespoon fresh lemon juice

Directions
Heat oven to 325°F (165°C). Grease and flour Bundt pan; set aside. In medium bowl,sift together flour, baking powder, baking soda and salt; set aside. In large bowl, beat the butter and sugar on medium speed, 2 minutes, until light and fluffy. Add lavender and beat 3 minutes longer, scraping bowl often. Add eggs, one at a time, beating well after each addition; stir in lemon juice. Reduce speed to low and gradually add the flour mixture, alternating with the sour cream, scraping bowl often. Fold in lemon zest. Spoon batter into the prepared pan, spreading the batter so the sides are higher than the center. Bake 55-60 minutes, until toothpick inserted comes out clean. Cool in pan 10 minutes. Invert onto serving platter and cool completely.

Glaze: In small bowl, combine powdered sugar, honey and lemon juice. Mix well, adding additional lemon juice if needed to reach desired consistency. Spoon over cooled cake.



Zitrone Lavendel Gugelhupf


Vorbereitung: 15 Minuten
Backzeit  55 Minuten
12 Portionen

Zutaten
• 3 Tassen = 375 g Dinkelmehl Type 630
• 1 ½Teelöffel Backpulver
• 1 Teelöffel Natron

• ¼ Teelöffel Salz
• 1 Tasse =225 g Butter
• 1 ½ Tassen =  340 g Zucker
• 1 Esslöffel getrocknete oder 2 Esslöffel frische Lavendelblüten
• 4 Eier
• 2 Esslöffel frischer Zitronensaft
• 1 Tasse = 225 g Sauerrahm oder Naturjoghurt
• 2 Esslöffel fein geriebene Zitronenschale

Glasur
• 1 ½ Tassen gesiebter Puderzucker
• 3 Esslöffel Honig
• 1 Esslöffel frischer Zitronensaft

Zubereitung
Den Ofen Ofen auf 165°C vorheizen. Die Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen und in eine Schüssel sieben. In einer großen Schüssel die Butter und den Zucker bei mittlerer Geschwindigkeit, 2 Minuten, locker und cremig aufschlagen. Lavendel hinzufügen und weitere 3 Minuten schlagen, dabei öfters die Butter vom Rand lösen.
Eier nach und nach hinzufügen, und jeweils gut verrühren; Zitronensaft unterrühren.
Die Geschwindigkeit auf ein Minimum reduzieren und die Mehlmischung nach und nach, abwechselnd mit der sauren Sahne, hinzufügen.
Den Teig in die vorbereitete Backform geben und so verteilen, dass die Seiten höher als die Mitte sind.
55-60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form 10 Minuten abkühlen lassen. Dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Glasur
In einer kleinen Schüssel Puderzucker, Honig und Zitronensaft mischen. Gut mischen und bei Bedarf zusätzlichen Zitronensaft hinzufügen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
Den Guss mit einem Löffel über dem Kuchen verteilen.

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Flashback: Ein Besuch auf dem Hardhof Pfrengle


Vor zwei Jahren hatte ich euch schon einmal vom Hardhof Pfrengle in Hartheim berichtet.
Damals inmitten der Spargelsaison – denn im Hofladen kann man das köstliche Stangengemüse nebst frischen Salaten, Kräutern, Beeren und mehr finden.

Beim Sichten meines Fotoarchivs bin ich dann auf diese Bilder von einem Besuch im Juli vergangenen Jahres gestoßen.
Es war der erste Sonntag im Juli, als ich mit meiner Nachbarin Gertrud auf dem Rückweg vom Englischen Garten in March-Hugstetten noch einen kurzen Fotostop in Hartheim eingelegt hatte.
Der Hofladen war natürlich am Sonntag geschlossen, aber wenn die Rosen und der Lavendel auf dem liebevoll angelegten Feld vor dem Hardhof blühen, ist das immer ein besonderes Erlebnis für die Sinne. Ein richtiges Idyll.

Hier sind die Fotos – vielleicht habt ihr auch einmal Lust, dort vorbeizuschauen. Es lohnt sich!


Vor dem Hofladen



Der Kräutergarten



Der Rosengarten



Rittersporn



Lavendel



alle Bilder/all images
©markgraeflerin.wordpress.com / Karin Schindler 2016


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Ein Sonntagsausflug in den englischen Garten von Hugstetten


Es ist schon wieder ein Jahr vergangen, seit ich mit meiner Nachbarin Gertrud einen Ausflug in den Englischen Garten von Hugstetten gemacht habe.
Höchste Zeit, euch davon zu berichten.

Hugstetten ist ein Ortsteil der Gemeinde March bei Freiburg, die zwischen Kaiserstuhl und Tuniberg liegt.
Dort veranstaltet der Heimatverein March alljährlich im Sommer am ersten Sonntag im Monat Aktionstage mit verschiedenen Themen.

Im Garten wird bewirtet, man kann durch den Park spazieren und es gibt Konzerte.
Vergangenes Jahr war es am 3. Juli das Thema Lavendel – der Park ist aber auch ohne diese Aktionstage einen Besuch wert….


Gemeindezentrum mit Heimatmuseum in Hugstetten

Aktionstag-Thema 3. Juli 2016: Lavendel



Lavendelruten binden



Blick in die Scheune / Heimatmuseum



Garten und Englischer Park


 


Hinter der Kirche geht’s zum Schloss und in den Park.
Das Schloss ist in Privatbesitz und nicht zu besichtigen.



Der Englische Garten


In der Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich in England eine neue Art der Gartenarchitektur: Weg von strengen geometrischen Formen hin zu Wiesenflächen, lockeren Baumgruppen, gewundenen Wegen, aber auch Teichen, einzelnen kleinen Bauwerken und Plätzen zum Verweilen.

Um 1830 ließ der damalige Schlossherr, Conrad von Andlau, der ein Faible für solche Englische Gärten hatte, diesen Park anlegen.
Vorbild war der Park der Burg in Arlesheim (Schweiz), der ebenfalls seiner Familie gehörte.

Heute sind knapp 5 Hektar des Parks öffentlich zugänglich, der Rest in direkter Umgebung des Schlosses ist in Privatbesitz.
Es braucht allerdings einiges an Vorstellungskraft, um den Schlosspark in seiner ursprünglichen Schönheit zu sehen, derart verwildert sind manche Stellen.



Das Backhaus



An diesem Tag war der Heimatverein March auch im Backhaus aktiv – ich durfte Fotos machen und natürlich haben wir noch den Flammkuchen und das Brot mit Bibeleskäs probiert!


 


Der Bäcker hat mir auch die Mehl-Zusammensetzung des Brotteigs verraten – 80% Weizenmehl Type 1000 und 20% Roggenmehl.
Rezept für Flammkuchen / Rezept für Bibeleskäs

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Versunkener Rhabarberkuchen mit Lavendelblüten für den kleinen Haushalt

Versunkener Rhabarberkuchen 1


In meinem Garten habe ich kein besonderes Glück mit Rhabarber. Zumindest nicht mit dem Himbeer-Rhabarber, dessen Stangen intensiv rot gefärbt sind.
Nur wenige dünne Stangen sind an einer Pflanze, die unterm Apfelbaum steht, vorhanden. An der zweiten Pflanze im Kräuterbeet waren es anfangs 2 Stängel, wovon bei einem das Blatt plötzlich gelb geworden und abgestorben ist.
Naja, wenigstens hat meine Mutter im Garten drei Pflanzen vom normalen Rhabarber stehen, den ich zum Wochenende plündern durfte!
Und heute gibt es einen kleinen Rhabarber-Blechkuchen aus der Brownie-Form. Ein einfacher Rührteig  – fast ohne Schnick-Schnack… nur ein paar getrocknete Lavendelblüten vom vergangenen Jahr habe ich noch aufgestreut  – und damit kann der Sommer kommen!
Ein Lavendel in meinem Garten hat nämlich schon Blütenansätze. Und ausserdem hat sich auch sonst einiges in meinem Garten getan. (Bericht folgt).

Aber nun zum Rhabarberkuchen-Rezept


Versunkener Rhabarberkuchen 2


Versunkener Rhabarberkuchen mit Lavendelblüten


Zutaten
(für eine kleine Backform ca. 20 x 30 cm)

• 600 g Rhabarberstangen
• etwas Butter für die Form
• Semmelbrösel
• 125 g weiche Butter
• 1 Prise Salz
• gemahlene Vanille
• 1 Teelöffel abgeriebene Bio-Zitronenschale
• 150 g Zucker
• 3 Eier
• 200 g Mehl
• 25 g gemahlene Mandeln
• 2 gestrichene Teelöffel Backpulver
• 3 Esslöffel Amaretto oder Mandelaroma-Sirup
• unbehandelte getrocknete Lavendelblüten
• Puderzucker

Zubereitung
Rhabarber putzen, abbrausen und in etwa 6-8 cm lange Stücke schneiden. Backofen auf 180 °C vorheizen.
Rechteckige Backform (Brownie Form, ca. 20 x 30 cm) einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Butter, 1 Prise Salz, etwas gemahlene Vanille, abgeriebene Zitronenschale und Zucker hellcremig rühren. Eier einzeln gründlich unterrühren.
Mehl, gemahlene Mandeln und Backpulver mischen und mit Amaretto im Wechsel in 2-3 Portionen unter die Eicreme rühren.
Teig in die Form geben und gleichmäßig verstreichen. Rhabarber darauf verteilen.
Kuchen im heißen Ofen ca. 45-50 Minuten backen.
In der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Nach Belieben mit Lavendelblüten und Puderzucker garnieren.


Versunkener Rhabarberkuchen 4


Versunkener Rhabarberkuchen 6


Versunkener Rhabarberkuchen 7


Versunkener Rhabarberkuchen 3


Rhubarb Cake
Ingredients
(For a small baking pan, about 20 x 30 cm)

600 g rhubarb
Some butter for the tin
some bread crumbs
125g softened butter
1 pinch of salt
Some ground vanilla
1 teaspoon grated organic lemon peel
150 g sugar
3 eggs
200g flour
25g ground almonds
2 teaspoons baking powder
3 tablespoons Amaretto or almond syrup
Dried organic lavender flowers
Icing sugar

Preparation
Clean rhubarb, rinse off thoroughly and cut into 6-8 cm long pieces. Preheat oven to 180 °C = 356 °F.
Butter a rectangular baking dish (brownie tin, about 20 x 30 cm) and sprinkle with breadcrumbs.
Stir butter, 1 pinch of salt, some ground vanilla, lemon zest and sugar until creamy. Add eggs one by one while mixing thoroughly.
Mix flour, baking powder and ground almonds. Stir into the creamy mass, alternating with Amaretto in 2-3 steps.
Give the batter into the baking dish and evenly spread. Distribute rhubarb on it.
Bake in the preheated oven for about 45-50 minutes.
Allow to cool in the baking dish on a wire rack.
To serve, sprinkle with lavender flowers and icing sugar to taste.

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Ein Sommernachtstraum mit Bernd Lafrenz im Rosengarten und ein Elizabethan Dinner Buffet

Sommernachtstraum 3


Ostler’s Potage, Winchester Geese, Yeoman’s Ham, Capon’s Leg, Sir Toby’s Pie, Poor Tom, Herbalist Sweetmeats, Ye saucie Knaves, Nor flesh nor fowl, Homebaked Bread Plates, Medieval Gooseberry Fool, Good Swabber’s Compote, Elizabethan Almond Tart, Coddled Welkin, Cider…

So las sich die Speisekarte des Elisabethanischen Dinner Buffets im Rosengarten Landhaus Ettenbühl in Bad Bellingen-Hertingen am 31. Juli.
(Schon wieder viel zu lange her und beinahe schon wieder vergessen.)
Anlass war eine Aufführung von William Shakespeare’s Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream) von Bernd Lafrenz mit seinem Ein-Mann Theater.
Da heute Abend in Badenweiler noch einmal eine Freiluft-Aufführung (Naturbühne am Kurhaus, ohne Buffet) stattfindet, möchte ich euch noch die Bilder von diesem schönen Erlebnis zeigen.



Einlass für die Abendveranstaltung war schon am späten Nachmittag und so hatten wir noch die Gelegenheit, den Garten anzusehen.
Die Rosen hatten weitgehend verblüht, aber die prächtigen Staudenbeete waren auch sehr sehenswert.
Und wir hatten noch die Gelegenheit auf der Terrasse des Tearooms einen Rosensekt zu trinken. Eine perfekte Einstimmung für den Abend.

Im Frühjahr war ich mit meiner Freundin Zoë schon hier, allerdings haben wir aus Zeitgründen nicht den Garten angeschaut – damals gab’s Kaffee mit Sahnehäubchen und Rosenzucker bestreut, Rosen-Kräutertee und Rosenmeringue mit Eis.



Landhaus Ettenbühl am 31. Juli 2015



Nach dem Gartenrundgang haben wir uns einen Rosensekt gegönnt und dann fing auch schon die Vorstellung an.
Das Buffet gab es in der Pause. Ein gelungener Abend – und weil wir wussten, dass es kühl werden könnte, hatten wir Woll- bzw. Fleece-Decken mitgenommen.



Das Buffet



Sommernachtstraum 1


Ostler’s Potage
– Kräftiger Eintopf mit Rindfleisch und Gemüse
Winchester Geese
– Kleine saftige gewürzte spareribs mit altem Portwein und Äpfeln
Capon’s Leg
– gebackene, gewürzte Geflügelbeine / eine Capon ist eigentlich ein Kapaun, d. h. ein kastrierter Hahn
Yeoman’s Ham
– gekochte, mit Honig glasierte Schinkenscheiben
Sir Toby’s Pie
– Schweinefleisch-Pastete
Poor Tom
– kleine, mit Spinat gefüllte Pasteten
Herbalists Sweetmeats
– gewürzte Würste mti Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian
Ye Saucie Knaves
– Speck auf Tudor-Art mit Aprikosen, Pflaumen und Lavendel
Nor flesh nor fowl
– Mousse von Scholle und Lachs mit Kapern und Kräutern
Homebaked Bread Plates
– Fladenbrot, als Teller zu verwenden

Deserts:
Medieval Gooseberry Fool
– Stachelbeeren mit Sahne
Good Swabber’s Compote
– Früchte in gewürztem Rotwein
Elizabethan Almond Tart with rosewater
– Mandeltörtchen mit Rosenwasser
Coddled Welkin
– Milchreis mit Gewürzen

Drinks:
Cider  – The English answer to wine
Water – almost Avon-like


Die elizabethanischen Essgewohnheiten

Wie heute Abend, bestand die Diät der Elizabethaner vorwiegend aus Brot und Fleisch.
Das gemeine Volk musste mit grobem Roggenbrot auskommen, während vornehmere Schlünde das Gleiten eines reibungsfreien Weizenbrotes spürten.
Es gab ein reiches Angebot an Fleisch vom Schwein, Ziege und Lamm bis zu Hirsch, Waldschnepfe, Fasan und Kapaun.
Besonders bei Veranstaltungen wie Jahrmärkten oder Theateraufführungen wurden fertig-gekochtes Fleisch und diverse Pasteten verkauft.
Die Elizabethaner mochten also schon ihr „Fast Food“.

Es gab auch Fisch und Gemüse, aber Gemüse betrachteten sie mit ein wenig Misstrauen und aßen Fleisch eigentlich lieber zusammen mit Brot, wobei dieses oft als Teller benutzt wurde, so wie wir es heute Abend auch tun.

Aus Übersee kamen bereits neue Gemüse und Früchte ins Land, Kartoffeln durch Sir Walter Raleigh, Tomaten – Liebesäpfel- , Kidney-Bohnen und Truthühner. Aber noch fehlten entsprechende Zubereitungsmethoden, sodass sie nicht so gut waren, wie sie hätten sein können.

Süßes war besonders beliebt, man buk Törtchen und Kuchen, viel Zucker und Marzipan, Nüsse und Mandeln wurden benuzt, Cremes und süße Saucen genossen.
Obst, besonders Äpfel, Birnen und die „Waldrüchte” Erdbeeren, Brombeeren, aber auch Stachelbeeren und Johannisbeeren wurden in Sirup, Kuchen oder Fool genossen.
Die besser gestellten Leute tranken gerne Weine aus Frankreich „Claret”, Deutschland „Rhenish” und Spanien „Sack” oder „Sherry”. Aber nachdem der Import solcher Produkte durch Kriegshandlungen erschwert wurde, gewann der heimische Apfel- oder Birnenmost, Cider, den auch wir heute Abend anbieten, an Beliebtheit.

Wohlfeil war auch das Ale, ein hopfenloses Bier aus Gerste hergestellt, verfeinert mit frischem Gewölle.

Hatte es einem geschmeckt, wurde leidenschaftlich gebölkt.

Guten Appetit.

 

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Aus meinem Garten: Ende Juni

Passionsblumen Juni_


Sind sie nicht wunderbar, diese Passionsblumen-Blüten? So üppig, wie in diesem Jahr, hat die Pflanze noch nie geblüht.
Ich könnte ewig davorsitzen und sie bestaunen.


Passionsblumen Juni 1


Ausserdem habe ich nochmal ein paar Fotos von den Taglilien für euch.



Lavendel



Rose Schneewittchen und eine unbekannte, lilafarbene Rose im Vorgarten



Färberkamille und Mutterkraut



 Australisches Eisenkraut



Kürbisblüten


Kuerbisblüte


…und noch ein gern gesehener Gast in meinem Vorgarten – Weinbergschnecken


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Aus meinem Garten – Juni

Passionsblume 1


Dieses Wochenende war Gartenarbeit angesagt. Der Rasen – wenn man das bei der Markgräflerin überhaupt so nennen kann – musste endlich mal wieder gemäht werden, dann wurden lange Gräser und Unkraut gezupft, das Verblühte von den Rosen abgschnitten…. Was man halt so im Garten alles zu tun hat.
Jedenfalls habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich meine Passionsblume näher angeschaut habe. Die ist über und über voll mit Blütenknospen und einige sind schon aufgeblüht.
So üppig wie dieses Jahr war sie noch nie.



Und Mitte Mai hatte ich mal etwas ausprobiert: Gemüse in untypische Behälter gepflanzt. Ich hatte zwei Tomatenpflanzen gekauft, je eine gelbe und grüne Zucchini und eine Pflanzsack. Ausserdem musste ein Plastikkorb von Aldi für meine Versuche herhalten. Der Markgräfler hat am Boden kreisrund mit einem Nagel Abflusslöcher gemacht.
Dann kam die Bepflanzung mit Tomaten, Zucchini und Kapuzinerkresse-Samen.
Auf dem Kompost, den ich im Frühjahr umgeschichtet hatte, waren Kartoffeln und Kürbisse aufgegegangen. Ausserdem meinte eine Rote Bete, die schrumplig geworden war und deshalb auch auf dem Komposthaufen gelandet war, Blätter zu bekommen und wieder zu wachsen. Na sowas!
Jedefalls habe ich eine der Kürbispflanzen, eine gekaufte grüne Zucchini und Rote Bete im Pflanzsack platziert, ausserdem auch ein paar Kapuzinerkresse Samen.



Und der Sack sieht jetzt so aus:


Pflanzsack 1


Bald können die ersten Zucchini geerntet werden. Die Rote Bete hat schon Blütenansätze und sollte bald mal aus der Erde gebuddelt werden und im Kochtopf landen…

Die Tomaten im Plastikkorb gedeihen auch wunderbar, sie sind mit zwei Tomatenstangen ausgestattet und haben seit der Pfanzung schon die dreifache Höhe erreicht. Davon habe ich noch kein Foto gemacht. Sobald die ersten Tomaten rot sind (es hängen nämlich schon kleine, grüne Früchte dran) gibt es davon auch ein Bild.



Ansonsten bestimmen Clematis, Lavendel und Taglilien derzeit das Bild.



Fortsetzung folgt…

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Brügge/Belgien – Shopping (1): SHOCK-O-LATIER Dominique Persoone

Chocolate Line 2
In Brügge hat uns das Schaufenster von „The Chocolate Line” fasziniert – feinste Schokoladen und ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen: Cannabis, weiße Safran-Curry, Wasabi, Tomate-Basilikum, Miss Piggy mit Bacon, Cebolla mit frittierten Zwiebeln, Havanna mit Tabak, Chili, Sake, Lemongras…. um nur einige zu nennen.

Chocolate Line 10
Und so standen die Schokoladenkreationen von Dominique Persoone auch auf unserer Shopping-Liste.

The Chocolate Line 7
Vor dem Geschäft in der Simon Stevinplein 19 mussten wir uns ersteinmal in eine Menschenschlange einreihen. Um die Sache ein wenig zu beschleunigen, habe ich mich angestellt und gleichzeitig notiert, was mir der Markgräfler vom Schaufenster aus zurief:

2x Guarana, 2x Cannabis, 2x Provence, 1x Chili (für die Markgräflerin), 2x Bollywood, 2x Earl Grey Tea, 2x Wasabi und 2x Tomate-Basilikum.

The Chocolate Line 2
Zartbitter Ganache mit Hanfsamen
The Chocolate Line 3
Zartbitter Ganache und Marzipan mit japanischem Wasabi

Chocolate Line 8

The Chocolate Line 4
Zartbitter Ganache und Marziipan mit geräuchertem „Piment d’Espelette” (Chili)

Chocolate Line 5

The Chocolate Line 5
Weiße Schokoladenganache, aromatisiert mit Safran und mildem Curry
The Chocolate Line 6
Weiße Schokoladenganache mit frischem Basilikum und Marzipan mit einem Chutney aus sonnengetrockneten Tomaten und schwarzen Oliven

Chocolate Line 7

Chocolate Line 3
Earl Grey: Milchschokoladen-Ganache mit Earl Grey Tea (Schwarztee, aromatisiert mit Bergamotte)
Guarana: Die Brazil 2014 Schokolade mit Guarana – speziell für die Fußball WM kreiert
Provence: Lavendelganache mit Lavendelmarzipan

Chocolate Line 1

The Chocolate Line 1Und an einem anderen Tag, als es draußen sonnig und heiß war, gab es natürlich keine so langen Schlangen vor dem Geschäft. Rechts hinten kann man in die Schokoladenwerkstatt hineinsehen – das kann man in Brügge übrigens häufig erleben, wie hier bei „Pralinette” in der Wollestraat 31B, wo gerade handgemachte Tafelschokolade hergestellt wird:

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Eine Gartenfahrt mit Hansjörg Haas (1): Die Herrenmühle in Bleichheim

Bleichheim 1
Links das Schloss, rechts die Herrenmühle in Bleichheim

Was passiert, wenn mehr als 20 Gartenbegeisterte unterwegs sind?  – es regnet (fast) nicht.
Drei wunderschöne Gärten standen auf dem Plan der Besichtigungs-Tour am Samstag. Es war Regen vorhergesagt – wir hatten Glück und sind fast trocken durch den Tag gekommen. Drei Gärten – drei Blog Beiträge: Ich habe so viele Bilder gemacht… Beginnen wir mit Teil 1. Der Garten von Hansjörg Haas – die Herrenmühle in Bleichheim.

Bleichheim 3
Die Markgräflerin hatte sich gestern zu einer Gartenfahrt mit Hansjörg Haas angemeldet. Ausgeschrieben war die Fahrt über die VHS Müllheim, an der Hansjörg Haas schon seit vielen Jahren Dozent ist – ob es nun um den Schnitt von Obst- und Ziergehölzen oder um Gartengestaltung geht – bei diesen Kursen ist man immer richtig. Ich selbst habe schon an zwei Vorträgen teilgenommen und war vor drei Jahren schon einmal bei einer Gartenfahrt dabei.
Damals ging es in die Gärten von Anny und Helmut Hohenstein in Herbolzheim-Tutschfelden und Ursula Hauber in Freiamt. Die Herrenmühle in Bleichheim und den noch recht neu angelegten Garten von Hansjörg Haas hatten wir damals schon besichtigen dürfen. Damals habe ich nur wenige Bilder gezeigt – heute werdet ihr mehr sehen. Natürlich hat sich im Garten rund um die Herrenmühle seither einiges getan.
Mit jedem Schritt hat man einen neuen Blickwinkel und man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus.

Bleichheim 2Die weiße Hortensie „Annabell” säumt den Pfad am Eingang des Gartens.

Der erste Sitzplatz unter einem Nussbaum lädt bereits zum Verweilen ein. Unter dem Nussbaum soll eine kleine Pilzzucht entstehen.

Bleichheim 4

Das Gewächshaus:

Bleichheim 14

Der Garten:

Bleichheim 18
Salat muss sein…. Salatköpfe in rot und grün mit Amaranth

Bleichheim 37

Bleichheim 20

Bleichheim 21

Der Obstgarten:

Bleichheim 19

Verbena bonariensis und Wegwarte (Cichorium intybus), auch Zichorie genannt:

Bleichheim 35

Sonnenhut/Echinacea in verschiedenen Farben:

Bleichheim 25

Der Senkgarten:

Bleichheim 36

Bleichheim 48

Bleichheim 56

Wasser -/ Schattenbereiche im hinteren Garten:

Bleichheim 54
Das Spanische Gänseblümchen findet man überall hier im Garten. Es versamt sich selbst und ist anspruchslos.

Bleichheim 76

 

Bleichheim 69

Bleichheim 82

Natürlich gab es auch was zu Essen – Imbiss in der Herrenmühle (oder an einem lauschigen Plätzchen draußen…)

Bleichheim 78

Ganz besondere Freude für mich Foodie: In die Küche durften wir auch…

Bleichheim 86

Geht man durch die Küchentür nach draußen durch eine weitere Tür, blickt man auf eine Laube und das Gewächshaus.

Bleichheim 91

Blick von der Laube auf die Eingangstür und zur Küche:

Bleichheim 89

Und selbstverständlich kann man bei Hansjörg Haas auch verschiedene Pflanzen kaufen, die es in seinem Garten zu sehen gibt.

Wer noch mehr sehen will und nicht selbst hinfahren kann: Im Juli ist der Garten der Herrenmühle in zwei Sendungen über kreative Menschen im ländlichen Raum des Schwarzwaldes zu sehen.

Termine:

Sonntag, 6. Juli, 19:45 Uhr auf ARTE „Landträume”

Sonntag, 13. Juli, 14:00 Uhr im ZDF „Landgut”

Hier noch ein interessanter Blog, bei dem Hansjörg Haas als Gastautor schreibt.

Hier noch ein paar Bilder zum Abschluss – bald folgt Teil 2 – er führt uns ins elsässische Plobsheim, in den Garten von Marguerite und Michel Goetz.

 

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Aus meinem Garten: Juni

Garten Juni 7
Clematis

Der Juni ist schon fast wieder vorbei, und ich habe euch schon lange nicht mehr zu einem Spaziergang in meinem Garten eingeladen. Vor lauter Fußball-Rezepten bin ich nicht dazu gekommen und als ich heute morgen meinen Sonntags-Gartenrundgang gemacht und Pflanzen gegossen habe, fiel mir ein, dass der Garten hier im Blog wieder mal viel zu kurz gekommen ist. Auch die Gartenpflege hat ein wenig gelitten, aber da es gestern noch recht lange hell war am Abend, habe ich doch noch ein wenig im Garten arbeiten können. Während in der Nachbarschaft die Vuvuzelas mehr oder weniger gequält wurden, habe ich kleine grüne Äpfel aufgelesen, die der heftige Wind heruntergefegt hatte, und ein wenig Gestrüpp entfernt. Am Vormittag hatte ich auch schon Johannisbeeren geerntet und am Nachmittag einen Midsommar-Kuchen gebacken. Aber davon in einem weiteren Bericht, der noch folgen wird.

Jetzt steht also der Garten im Mittelpunkt und ich will auch gar nicht mehr schreiben – lehnt euch zurück und genießt die Blütenpracht von Anfang Juni bis jetzt.

Garten Juni 8

Anfang Juni:

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Orangerotes Habichtskraut, ist wild im Garten aufgegangen
Orangerotes Habichtskraut, ist wild im Garten aufgegangen

 Vor wenigen Tagen:

Garten Juni 22

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Noch mehr Rosen:

Stockrosen/Malven:

Garten 46