Belgien, Bier, Englisch, Essen & Trinken, Festtagsgerichte, Food, Fotografie, Kartoffeln;, Rezepte

Schweinekotelett Brabanter Art


Zum 1. Advent gibt es heute ein festliches Gericht.

Die Markgräflerin hat mal wieder mit Bier gekocht – natürlich wieder was auf belgische Art mit belgischem Bier. Diesmal habe ich ein helles Bier mit ausgeprägter Hopfennote verwendet.

Das Gericht aus der klassischen Küche hat seinen Ursprung in Brabant, einer geschichtlichen Landschaft zwischen Maas und Schelde, im Nordosten Belgiens und im Süden der Niederlande.
Das Kernland ist heute die belgische Provinz Brabant.
Seit 1840 trägt der jeweilige Kronprinz der Belgier den Titel Herzog von Brabant.

Dazu gab es selbstgemachte Kartoffelkroketten und Erbsen-Möhren-Gemüse. Statt der Kartoffelkroketten passen auch Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree.



Schweinekotelett Brabanter Art


Zutaten
Für 4 Personen
• 4 Schweinekoteletts (je 150g)
• frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
• 30 g Mehl
• 3 Esslöffel Rapsöl (30 g)
• 4 Zwiebeln (160 g)
• 125 ml Bier
• 125 ml Fleischbrühe
• 1 Teelöffel Speisestärke (5 g)

Zubereitung

Die Schweinekoteletts waschen, mit Haushaltspapier abtupfen. Salzen und pfeffern.
Mehl auf einen Teller geben und die Koteletts darin wenden.
Rapsöl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Koteletts darin auf jeder Seite 3 Minuten anbraten.
Zwiebeln schälen und in dünne Scheibe schneiden. Zu den Koteletts geben und alles weitere 5 Minuten braten. Dabei das Fleisch einmal wenden. Dann Bier und Fleischbrühe angießen.
Alles 15 Minuten zugedeckt schmoren lassen.Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Koteletts auf eine vorgewärmte Platte geben. Speisestärke mit wenig kaltem Wasser glattrühren und den Fond damit verquirlen. Einmal aufkochen lassen.
Sauce über die Koteletts verteilen und servieren.


This recipe comes from Belgium and is cooked with beer!

Pork chops Brabant style

Ingredients
For 4 people
4 pork chops (150 g each)
black pepper, freshly ground 
30 g flour
3 tablespoons of rapeseed oil (30 g)
4 onions (160 g)
125 ml beer
125 ml beef broth
1 teaspoon corn starch (5 g)

preparation

Wash the pork chops, dab with kitchen paper. Salt and pepper.
Place flour on a plate and turn the chops in it.
Heat rapeseed oil in a deep pan. Fry the pork chops on each side for 3 minutes.
Peel the onions and cut into a thin slices. Add to the chops and fry for another 5 minutes. Turn the meat once. Then pour beer and broth.
Allow to cook for 15 minutes. Season with salt and pepper.
Place pork chops on a preheated plate. Stir the corn starch with a little cold water and mix the stock. Bring to the boil once.
Pour the sauce over the chops and serve with peas and carrots and potato croquettes, mashed potatoes or just boiled potatoes

Werbeanzeigen
Bier, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Rezepte

Lens: Filet mignon de porc à l’Avesnoise (Schweinefilet mit Käsesauce)

Filet Mignon Avesnoise 1


Heute habe ich nochmal ein Gericht aus dem Norden Frankreichs für euch.

Es gibt Schweinefilet in einer Maroilles-Käsesauce.

Dazu servieren wir rosaschalige, buttrig schmeckende Roseval-Kartoffeln und Rucola-Salat.

Im Originalrezept gibt es dazu Feldsalat und auch gebratene Apfelringe. Das war mir dann aber doch zu herbstlich und deshalb habe ich die Äpfel weggelassen.
Der Rucola-Salat ist mit Olivenöl-Balsamico Dressing angemacht.


EM_2016_France_Lens

Filet Mignon Avesnoise 4


Filet mignon de porc à l’Avesnoise


Rezept von Monsieur Helminiak von Restaurant „Le Pain de la Bouche“ in Lens

Zutaten
(für 4 Personen)

• 800 g Schweinefilet
• 500 ml Bier
• 100 g Maroilles Käse
• 600 g Kartoffeln
• Crème fraîche
• 1 bouquet garni (Kräutersträußchen aus Lobeer, Petersilie und Salbei)
• 100 g Butter
• Öl
• Schalotten
• Mehl
• 1 Strauß Petersilie
• frisch geriebene Muskatnuss
• Rucola-Salat

Zubereitung:

Das Filet in etwa zwei bis drei Zentimeter dicke Stücke schneiden. Etwa drei bis vier Stunden zusammen mit einem bouquet garni in Bier einlegen und marinieren lassen.

Butter und Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Das Fleisch etwa 5 bis 6 Minuten drin anbraten. Die kleingehackten Schalotten hinzugeben und andünsten.
Anschließend das Fleisch mit Mehl bestäuben.

Parallel dazu die Kartoffeln mit Schale kochen (Pellkartoffeln).

Den Maroilles Käse in kleine Stücke schneiden und mit der Crème fraîche in einen Topf geben und darin schmelzen. Anschließend mit Muskatnuss und Pfeffer würzen.
Kurz vor dem Servieren die Käsesauce über das Fleisch geben und mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.
Die Kartoffeln schälen und zusammen mit dem Fleisch und Salat servieren.


Filet Mignon Avesnoise 2

 

Filet Mignon Avesnoise 5


 Filet mignon de porc à l’Avesnoise


Recette proposée par M. Helminiak du restaurant „Le Pain de la Bouche“ à Lens

Ingrédients
pour 4 personnes

800 gr de filet de mignon de porc
50 cl de bière de garde
100 gr de Maroilles
600 gr de pommes de terre roseval
Crème fraîche
1 bouquet garni
100 gr de beurre
Huile
Echalotes
Farine
1 botte de persil
1 noix de muscade
roquette

Couper le filet de porc en morceaux (2 à 3 cm) et les faire mariner dans la bière avec le bouquet garni et une pincée de sel pendant 3 à 4 heures.

Faire colorer du beurre et l’huile dans une poêle puis ajouter la viande, la faire saisir 5 à 6 minutes. Ajouter les échalotes et laisser mijoter. Singer la viande avec la farine et mélanger.

Faire des pommes de terre sautées.

Faire fondre le maroilles coupé en petits morceaux dans la crème fraîche, ajouter la noix de muscade et poivrer légèrement.

Verser la sauce sur les assiettes au moment de servir et décorer avec un peu de roquette.


 Filet mignon de porc à l’Avesnoise


Ingredients
(for 4 people)

800g Pork tenderloin
50cl of lager beer
100g Maroilles cheese
600g roseval potatoes
Crème fraîche
1 bouquet garni
100g butter
Oil
Shallots
Flour
1 bunch of parsley
freshly grated nutmeg
rocket

Preparation

Cut the pieces pork tenderloin into 2-3 cm sized cubes and marinate in beer, together with the bouquet garni and a pinch of salt, for 3 to 4 hours.

Brown butter and oil in a pan and add the meat, sear for 5-6 minutes. Add shallots and let simmer. Sprinkle the meat with the flour and mix.

Boil the potatoes potatoes in water.

Cut Maroilles cheese into small pieces and melt in a pan togehter with the crème fraîche. Season with nutmeg and pepper.

Place the meat on plates and pour the sauce over it just before serving. Serve with boiled potatoes, sprinkle with a little chopped parsley and garnish with rocket.

 

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte

1000 RECIPES TO TRY BEFORE YOU DIE – Belgien

Kabeljau Belgien1
Eigentlich wollte ich einfach nur ein wenig in der Buchhandlung stöbern, ich hatte nichts Bestimmtes gesucht – und bin natürlich wieder mal in der Kochbuch-Ecke gelandet. Nichts wollte mir so richtig gefallen und bei jedem zweiten Buch dachte ich: „Diese Rezepte kennst Du schon in der einen oder anderen Variante, sind zwar tolle Bilder, aber im Regal zu Hause stehen schon so viele Bücher und ein paar Ordner mit Rezepten, die aus irgendwelchen Zeitschriften ausgeschnitten wurden – müsste ich dringend mal ausmisten…” Ich wollte schon wieder rausgehen, da blieb mein Blick an diesem 9 cm dicken Buch hängen:

1000 Recipes To Try Before You Die. Rezepte aus der ganzen Welt.
1000 Recipes To Try Before You Die. Rezepte aus der ganzen Welt.

Da standen einige Rezepte aus aller Welt drin, die ich noch nicht kannte und auch einige, die allein von den Zutaten her schon toll klangen. Also habe ich zugegriffen. Ein Schnäppchen für 20 Euro. Und ich habe mir vorgenommen, aus jedem Land mindestens ein Gericht zu kochen. Gestern Abend gab es das erste Gericht. Das Buch beginnt mit derm Kontinent Europa, von Norden nach Süden. Der erste Buchstabe ist hier das B für Belgien, gefolgt von Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Irland, Niederlande, Österreich, dann kommt die Schweiz, Griechenland, Italien, Kroatien, Malta, Portugal, Spanien, Zypern. Dann geht es mit den östlichen Gebieten weiter, Estland, Lettland, Littauen, Polen über Russland, Tschechien, Türkei, Ungarn, Ukraine. Dann kommt Skandinavien mit Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden.

Danach geht es nach Afrika,  den Nahen Osten, China, Japan, die USA und Südamerika. Ein buntes Programm. Alle Rezepte werde ich vermutlich nicht schaffen, zum einen, weil Zutaten dabei sind, die bei uns entweder schwer erhältlich sind, zum anderen Zutaten, die wir nicht mögen. Die Autoren haben all diese Rezepte auf ihren Reisen zusammengetragen und ermutigen dazu, auch mal eine Zutat gegen etwas anderes auszutauschen oder wegzulassen. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Die Rezepte sind für 4 Personen gedacht.

Kabeljau Belgien8

Belgien ist für vier Lebensmittel bekannt: Bier, Pommes, Schokolade und Waffeln. Der Markgräfler war vor vielen Jahren einmal dort und konnte entsprechend berichten. Erste Schwierigkeit für dieses Rezept war das Bier. Es sollte ein hochprozentiges Trappistenbier sein. Im nahegelegenen Frankreich, in einem kleinen Dorfsupermarkt wurden wir fündig, was Belgisches Bier betrifft. Der Alkoholgehalt von belgischem Bier kann bis zu 18 Vol. % betragen. Wir haben nur eines mit 8,5 % gefunden. Mit einem stärkeren Bier wird das Gericht vermutlich etwas herber.

Belgien Kabeljau2

Ich war so frei und habe zum Fisch einen Kartoffelsalat gemacht. Im Buch steht leider nicht, was man üblicherweise dazu isst – aber Kartoffelsalat schien mir passend.

Überbackener Kabeljau in Biersauce
unter einer Zwiebelkruste

2 weiße Zwiebeln
100 g Butter
und Butter für die Form
200 ml helles Trappistenbier (ersatzweise helles Bockbier)
3 Cornichons
4 Scheiben Kabeljau à 200 g
Saft von 1 Zitrone
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
2 Eigelb
200 g süße Sahne
2 Esslöffel Semmelbrösel

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Die Hälfte der Butter zerlassen und die Zwiebeln darin hellgelb anschwitzen. Mit dem Bier aufgießen und ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Den Backofen auf 175 °C erhitzen. Cornichons fein hacken und zu den Zwiebeln geben.

Den Kabeljau mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Fischstücke nebeneinander in eine gebutterte Auflaufform legen und die Zwiebelmischung darüber verteilen.

Kabeljau Belgien6

Kabeljau Belgien5

Das Eigelb mit der Sahne verquirlen und über die Fischstücke gießen. Mit den Semmelbröseln bestreuen und die restliche Butter in Flöckchen daraufsetzen.

Kabeljau Belgien4

Im heißen Ofen ca. 15 Minuten goldbraun überbacken.

Belgien Kabeljau

Essen & Trinken, Rezepte

Das Café & Bistro Mondweide in Badenweiler-Sehringen

Heute gibt es von mir mal einen Ausgehtipp.
Gestern abend war ich im Café Mondweide in Badenweiler zu einem „Stimmungsvollen Leseabend“ mit Heidi Knoblich.

Sie hat aus ihrem Buch „Winteräpfel“ über das Leben der Feldbergmutter Fanny Mayer vorgelesen und bei Kerzenlicht eindruckvoll ihre Erlebnisse geschildert.

Winteräpfel: Über das Leben der Feldbergmutter Fanny Mayer
Winteräpfel: Über das Leben der Feldbergmutter Fanny Mayer

Dazu wurden kleine Speisen aus dem Buch angeboten, wahlweise Kartoffelsuppe mit oder ohne (Bio-) Würstchen und Apfelküchle mit Vanille-Eis. Ich hatte mich für die Apfelküchle entschieden.
Ein alter Stall wurde liebevoll zum kleinen Café ausgebaut.

Die Speisekarte bietet eine Auswahl an saisonalen Speisen.
Es gibt weitere Sonderveranstaltungen, wie den Rossini-Freitag (Speisen bei Kerzenschein und Rossini Musik), Raclette-Abende am Samstag, Feuerzangenbowle….
Wichtig: unbedingt vorbestellen, die Platzzahl ist nur begrenzt.
Ausserdem kann man sonntags frühstücken und zum Nachmittagskaffee den hausgemachten Kuchen genießen.

Es bietet sich auch als gemütliche Einkehr bei einer Wanderung rund um Badenweiler an.

Apfelküchle mit Vanilleeis
Apfelküchle mit Vanilleeis

hier geht’s zu meinem Rezept für Apfelküchle mit Vanillesauce

Vanille-Eis

1 Liter Sahne
200 g Zucker
10 Eigelb
Mark von 1 Vanilleschote

Ei und Zucker über dem heißen Wasserbad schaumig rühren. Die Sahne erhitzen und sobald sie kocht, vom Herd nehmen. Den Eizucker löffelweise unter die Sahne geben, gut verrühren. Die Masse nochmals erwärmen, bis sie eine dickliche Konsistenz hat. Dann mit dem Vanillemark in die Eismaschine geben und nach Anleitung zubereiten.

Hier habe ich noch ein Rezept für Apfelküchle im Bierteig

150 ml Bier (es geht auch alkoholfreies)
125 g Mehl
1 Eigelb

Aus diesen Zutaten einen glatten Teig rühren und 1 – 2 Stunden ruhen lassen.

4 saure Äpfel
schälen, Kerngehäuse ausstechen, pro Apfel rund 5 Scheiben schneiden.
Das Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen, sorgfältig unter den Bierteig ziehen.
Reichlich stark erhitzbares Öl (z. B. Erdnuss-oder Sojaöl) in einer Gusseisenpfanne erhitzen. Apfelscheiben in den Bierteig tauchen und im Öl schwimmend goldbraun backen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Wer mag kann 1 Teelöffel Zimt mit 4 Esslöffeln Zucker mischen und die Apfelküchlein damit bestreuen.

Hier geht’s zu meinem Rezept für Kartoffelsuppe (mit Merquez) – die Würstchen können auch durch Wienerle oder Debreziner Würste ersetzt werden.

Essen & Trinken, Rezepte, Samstagseintopf

Hirsch-Gulasch mit Guinness

Nicht erst durch die Serie „Kochen mit Bier“ der Badischen Zeitung habe ich Geschmack an Gerichten, die mit Bier zubereitet werden gefunden.
Alle reden von Wild und Rotwein – wieso nicht Wild und Bier? Im Keller war noch irisches Guinness Bier, das hatten wir für Halloween besorgt.

Aus dem Fotoalbum: Kostprobe im Guinness Hop Store Dublin 1993

Was hatten wir damals im Guinness Hop Store in Dublin gelernt? – Ein Guinness ist gut gezapft, wenn man darauf einen Penny legen kann, ohne dass dieser untergeht…
Selbst das Guinness aus der Flasche bekommt eine dicke Schaumschicht, wenn man es in ein Glas gießt!

O-Ton Horst Lichter: „Lecker Bierchen“

Also los:

Als Zutaten für 3 – 4 Personen (je nach Beilage) braucht man:

1 – 2  Esslöffel Olivenöl
500 g Hirsch-Gulasch
2 rote Zwiebeln, in Ringe geschnitten
1 große Karotte, geschält, in Stücke geschnitten
2 Knoblauchzehen, durch die Presse gedrückt
1 Esslöffel helles Dinkelmehl
1 Teelöffel Senfpulver
5 Wacholderbeeren, grob zerdrückt
1 großes Lorbeerblatt
400 ml Guiness
etwas Wasser
2 Teelöffel hellbrauner Zucker
2 Esslöffel Balsamico Essig (ich habe einen Essig auf Basis von Holunderbeeren verwendet)
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Beilage: Gnocchi, breite Bandnudeln oder Spätzle, und wer mag, kann dazu Rotkraut servieren.
Nach Belieben etwas Meerrettich und Wild-Preiselbeeren aus dem Glas.

Und so geht’s:

Den Backofen auf 180 °C  (160 °C Umluft) vorheizen. Etwas Öl in einem hitzebeständigen Schmortopf  heiß werden lassen. Das Hirschgulasch portionsweise braun anbraten und auf einen Teller geben und beiseite stellen. Die Zwiebeln und Karottenstücke in etwas Öl in fünf Minuten andünsten. Dann zuerst den Knoblauch und das Hirschgulasch hinzufügen.

Mehl und Senfpulver in einer kleinen Schüssel vermischen, über das Hirschgulasch streuen und unterrühren. Wacholderbeeren und Lorbeerblatt hinzufügen.
Nach und nach Guinness, Zucker und Essig untermischen. So viel Wasser dazugießen, dass das Fleisch bedeckt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Leicht zum Kochen bringen.


Zugedeckt im Backofen 2 Stunden und 15 Minuten garen, bis es zart ist. Gelegentlich umrühren und nach Bedarf etwas Wasser nachgießen (das kennen wir schon vom Carbonata Rezept).

Essen & Trinken, Rezepte

Kochen mit Bier


Mein Rezept für Carbonata – italienischer Rindfleisch Eintopf mit Bier und Senfsauce – erschien heute in der Badischen-Zeitung im Rahmen der Serie Kochen mit Bier.

„Italienisch kochen mit Bier? Dass dies gut zusammengeht, beweist Karin Schindler aus Müllheim mit diesem Rindfleischeintopf. Es stimmt ja auch – zumindest in Norditalien sind einige renommierte Brauereien zu Hause“, schreibt BZ-Kolumnist Hans-Albert Stechl.

Noch mehr Rezepte aus der Serie gibt es unter www.badische-zeitung.de/bier-rezepte.

Als Dankeschön für das Rezept gab’s das BZ-Buch „Badisch schmeckt’s – Nachspeisen“ aus dem Freiburger Rombach-Verlag.

Badisch schmeckt's - Nachspeisen: Leserinnen und Leser der Badischen Zeitung präsentieren ihre besten Rezepte
Badisch schmeckt's - Nachspeisen
Essen & Trinken, Rezepte

Schinkenpastete im Bierteig

Was man mit Bier so alles machen kann…
Eigentlich wollte ich schon lang einmal eine elsässische „Tourte à la Viande“, eine Fleischpastete machen. Dann bin ich aber auf folgendes Rezept gestoßen.

Für den Teig:

500 g Mehl
200 g Butter
1/8 Liter Sauerrahm
1 Ei
etwas Bier

Für die Füllung:
300 g gekochter Schinken
1 große Zwiebel
4 Eier
1/2 Liter süße Sahne
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
etwas Knoblauch(-granulat)
gehackte Petersilie

Aus Mehl, Butter, Ei und saurer Sahne mit soviel Bier, wie nötig, einen gut ausrollbaren Teig kneten. Ruhen lassen und dann in 4 Teile schneiden. Die Teile zu runden Platten etwas größer als die Größe der Springform (26 cm Duchmesser) ausrollen.
Den gekochten Schinken und die Zwiebel durch den Fleischwolf drehen. Mit Eiern und Sahne vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Knoblauch würzen, nach Belieben gehackte Petersilie hinzufügen und zu einer streichbaren Farce rühren.
Die erste Teigplatte in die mit Backpapier ausgelegte Springform legen, Rand formen. Mit einem Drittel der Schinkenfarce bestreichen. Die zweite und dritte Teigplatte darauflegen und mit dem zweiten und dritten Teil bestreichen. Zum Schluß mit einer Teigplatte abdecken. Mit flüssiger Butter oder etwas Olivenöl bestreichen und in dem auf 200 °C vorgeheizten Backofen 1 Stunde lang backen. Nach dem Abkühlen vorsichtig stürzen und kalt zu Bier servieren.

Das Rezept habe ich in dem folgenden Buch gefunden:

Hopfen und Malz. Rezepte rund ums Bier
Hopfen und Malz. Rezepte rund ums Bier

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Rezepte

Schäufele mit Kartoffelsalat

&

=

Das Schäufele (knapp 700 g) braucht im siedenden Wasser etwa 90 Minuten.

Kartoffelsalat für 4 Personen:

800 g Kartoffeln (festkochende Sorte)
knapp mit Wasser bedecken und 20 – 30 Minuten kochen.
Das Wasser abgießen, die Kartoffeln noch heiß pellen, in Scheiben schneiden (Tipp: mit einem Mozzarella-/Eierschneider bekommt man gleichmäßige Scheiben).
Kartoffelscheiben in eine Salatschüssel geben.

1 kleine Zwiebel würfeln, auf die Kartoffeln geben.
Salz, Pfeffer und 1 Teelöffel Senf hinzufügen.

2 Esslöffel Branntwein- oder Weißweinessig hinzufügen.
Dann mit ca. 1/4 Liter Brühe vom Schäufele übergießen und vermischen.
Durchziehen lassen!
Kurz vor dem Servieren 4 Esslöffel Öl (Sonnenblumen, Raps oder Sojaöl) untermischen.
Gehackte Petersilie überstreuen.

Den Kartoffelsalat nicht in den Kühlschrank stellen, er sollte lauwarm serviert werden.

Mit etwas Maggi abschmecken und evtl. noch mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen

Wer mag, kann noch etwas Mayonnaise zufügen – dann ist es aber nicht mehr ein echter Markgräfler oder auch Badischer Kartoffelsalat!
Es sind allenfalls noch ein paar ausgelassene Speck- oder Schinkenwürfelchen erlaubt!

Eigentlich ist das ein typisches Heiligabend-Essen im Markgräflerland. Aber ich hatte mal wieder richtig Lust darauf.
Zu dieser Jahreszeit würden übrigens auch Kartoffelbrei oder Salzkartoffeln und Sauerkraut dazu passen.

An dieser Stelle Danke an Katja I., die sich per E-Mail für das Kartoffelsalat Rezept bedankt hat – das hat mich wieder daran erinnert, dass ich es noch posten wollte…

Nachtrag:  Schäufele in Bier

Zutaten: 150 ml Weizen-Bier ins Kochwasser geben. Ausserdem 1 Bund Suppengrün (Sellerie, Karotten, Lauch, Zwiebel): waschen und grob schneiden. Das Schäufele ins kochende Gemüse-Bier-Wasser geben.
Gewürze: 1 Nelke (in die Zwiebel stecken), 1 großes Lorbeerblatt, 4 Pimentkörner, 6 Pfefferkörner
Das Fleisch wird wunderbar zart und ist sehr saftig…

Nachtrag: Eine kleine Anregung, Kartoffelsalat mal ein wenig anders zu machen, nämlich bunt! Nein, die Kartoffeln sind nicht gefärbt, das gibt es wirklich!

Kartoffelmarkt in Neuenburg, Oktober 2012

Nachtrag aus der Austellung “ZU TISCH – A TABLE” im Museum in Lörrach 21.09.2012 bis 24.02.2013