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Chriesitötsch (Kirschauflauf) mit hausgemachter Vanillesauce

Chriesitoetsch 3


In Ergänzung zu den Rezepten für Kirschplotzer, die ich bereits 2011 hier veröffentlich hatte- also noch in den Kinderschuhen meines Bloggerdaseins – habe ich kürzlich noch ein Rezept aus der Nordwestschweiz ausprobiert.
Ähnlich wie bei den alten Rezepten für den Markgräfler Kirsch- oder Chriesiplotzer oder die Chriesichueli, werden hierfür altbackene Brötchen verwendet.


Kirschplotzer03
Markgräfler Kirschplotzer

Kirschkuechlein 1


Früher hat man noch öfters mit altbackenem Brot gekocht oder gebacken – man hat sich so einiges einfallen lassen, um Brotreste einer köstlichen Verwertung zuzuführen.
Leider sind diese köstlichen Rezepte mit der Zeit in Vergessenheit geraten.

Die Menge im Rezept ist für vier bis 6 Personen und eine Form mit 26 cm Durchmesser gedacht. Ich habe diese halbiert und in einer 22 cm Form gebacken.


Chriesitoetsch 1


Chriesitötsch (Kirschauflauf)


Zutaten
(Für 4 – 6 Personen / eine ofenfeste Form mit 26 cm Ø)

• 4 altbackene Brötchen
• 500 ml Milch
• 150 g gemahlene Mandeln
• 1 Teelöffel geriebene Bio-Zitronenschale
• 4 Eier, getrennt
• 1 Prise Salz
• 150 g Zucker
• 150 g Butter plus Butter für die Form
• 1 kg Kirschen, entsteint
• 2 Esslöffel Mandelblättchen oder gehackte Mandeln

Zubereitung
Die Brötchen in kleine Stücke schneiden, mit warmer Milch übergießen und 15 Minuten stehenlassen.
Mandeln und Zitronenschale untermischen.

Das Eiweiß sehr steif schlagen, beiseite stellen.

Eigelbe und Zucker schaumig rühren und zur Brotmischung geben. Die Butter schaumig rühren und unter den Teig ziehen.
Eine ofenfeste Form (26 cm Durchmesser) mit Butter einfetten. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen.

Die KIrschen unter den Teig mischen und den Eischnee unterheben.
In die Form füllen und mit Mandelblättchen bestreuen.

Auf der mittleren Schiene des Backofens 35 – 40 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Vanillesauce servieren.


Chriesitoetsch 2


Vanille-Sauce


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 660 ml Milch
• etwas gemahlene Vanille oder 1-2 Teelöffel Vanillepaste
• 2 Eier
• 6 getrichene Esslöffel Zucker
• 3 Teelöffel Mais- oder Kartoffelstärke

Zubereitung
Die Milch mit Vanille erhitzen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, dann die Speisestärke unterrühren und langsam die heiße Milch unterrühren.
Die Mischung wieder in den Topf geben, auf den Herd stellen und unter Rühren kurz aufkochen. In einen Krug füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen.


Chriesitoetsch 4


 Chriesitötsch (Cherry Soufflé)


Ingredients
(For 4 – 6 persons / an ovenproof dish with 26 cm Ø)

4 stale rolls
500 ml milk
150 g ground almonds
1 teaspoon grated organic lemon zest
4 eggs, separated
1 pinch salt
150 g sugar
150 g butter plus butter for the dish
1 kg cherries, pitted
2 tablespoons almond flakes or chopped almonds

Preparation
Cut the rolls into small pieces, pour warm milk over them and leave to stand for 15 minutes.
Mix in the ground almonds and lemon zest.

Beat the egg whites until very stiff, set aside.

Beat the egg yolks and sugar until frothy and add to the bread mixture. Stir the butter until foamy and fold into the dough.
Grease an ovenproof dish (26 cm Ø) with butter. Preheat the oven to 200 °C top/bottom heat or 180 °C circulating air.

Add the cherries to dough and fold in the beaten egg whites.
Pour into the mould and sprinkle with almond flakes.

Bake in the middle of the oven for 35 – 40 minutes. Leave to cool and serve with vanilla custard sauce.


Homemade Vanilla Custard Sauce


Ingredients
(Serves four)

660 ml milk
some ground vanilla or vanilla paste
2 eggs
6 tablespoons sugar
3 teaspoons corn- or potato starch
Preparation
Heat milk and vanilla in a pot.
Beat eggs with the sugar until light and fluffy, then stir in the starch and slowly stir in the vanilla milk.
Pour the mixture back into the pot, replace on the stove and bring to the boil while stirring.

Fill the vanilla custard sauce  in a jug and allow to cool in the refrigerator.
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500’000 Klicks – und ein Markgräfler Öpfel Waie (Apfel Wähe) und die 10 Top Posts

Apfel Waie 2-1

Am Dienstag Abend war es soweit:
500’000 Klicks auf Lebensart im Markgräflerland

Zur Feier des Tages gibt es eine kleine Apfelwähe mit Rahmguss, wie sie im Markgräflerland typisch ist. Normalerweise verwendet man als Boden einen Hefeteig, Quark-Öl-Teig, Mürbeteig oder
Quarkblätterteig.
Mitten unter der Woche, wenn man wenig Zeit hat, tut es auch mal ein gekaufter Blätterteig.
Dieser wird mit Apfelhälften (mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden) belegt, die mit einem Messer an der Oberseite eingeritzt wurden. Wer es süß mag, kann die Äpfel mit ein wenig Zimtzucker bestreuen. Ausserdem kann man noch Rosinen oder Cranberries darüberstreuen.
Der Guss besteht aus Ei, Rahm, Zucker, Speisestärke (Kartoffelmehl) und nach Belieben etwas gemahlene Vanille.

Apfel Waie 6-1

Rahmguss für eine Waie mit 26 cm ∅:

2-3 Eier
½ – ¾ Becher Sahne
2-3 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Speisestärke
(bei 20 cm ∅ etwa halbieren)
Zutaten miteinander verquirlen und gleichmässig über dem Belag verteilen.

500,000 clicks on Lebensart im Markgräflerland!

To celebrate, there is a small tart with a cream topping, as is typical in Markgraeflerland. Usually the tart is based on a a yeast dough, quark-oil dough, shortcrust or
quark pastry.
In the midst of the week, if you have very little time, I sometimes use a convenience puff pastry from the supermarket.
The tart is filled with halved apples (sprinkle with lemon juice so that they do not turn brown), which were carved with a knife. If you like it sweet, you can sprinkle the apples with a little cinnamon sugar. Furthermore, you can in addition the tart with raisins or cranberries.
The topping consists of egg, cream, sugar, food starch (potato flour) and to taste a bit of powdered vanilla.

Rahmguss (cream topping)
for a tart/Waié with 26 cm
:

2-3 eggs
½ – ¾ cup cream
2-3 tablespoons of sugar
1 tablespoon cornstarch
(at 20 cm approximately halved)
Whisk ingredients together and spread evenly on top of the apples.

Apfel Waie 3-1

Die Teigrezepte beziehen sich jeweils auf ein großes, rundes Blech. Bei kleinen Blechen mit etwas 20 cm ø halbiert man einfach die Menge.
Backen bei 175 – 200 °C, ca. 30 – 40 Minuten.

Here are some basic dough recipes for fruit tarts.
(Bake at about 392 °F for 30-40 Minutes)

Hefeteig:
(dünn ausgewellt ca. 32 cm ø)

250 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
20 g frische Hefe
30 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 dl (=100 ml) Milch
25 g Butter

Für den Teig die Zutaten abmessen und auf Zimmertemperatur erwärmen. Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Die Milch in einem Topf auf kleiner Flamme erwärmen. Vom Herd nehmen. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, 2 Esslöffel Mehl zufügen, alles zu einem dicken Brei verrühren. Eine Prise Zucker hinzufügen. Den Hefebrei mit einem Tuch bedecken und 30 Minuten gehen lassen.

Das Mehl mit Zucker und Salz mischen, eine Mulde hineindrücken. Das Ei aufschlagen und in die Mulde gleiten lassen. Die Butter in Flöckchen schneiden und auf den Rand geben. Den Hefebrei in die Mitte geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig leicht mit Mehl bestäuben, mit dem Tuch abdecken und zwei bis drei Stunden gehen lassen.

Yeast Dough
(thinly rolled out to about 32 cm ø)

250 g flour (spelled flour type 630)
20 g fresh yeast
30 g sugar
1 pinch of salt
1 egg
1 dl (= 100 ml) of milk
25 g butter

For the dough weigh ingredients and warm to room temperature. Sieve the flour into a large bowl. Warm the milk in a saucepan over low heat. Remove from heat. Crumble yeast in the lukewarm milk, add 2 tablespoons of flour, stir everything into a thick porridge. Add a pinch of sugar. Cover the pre dought with a cloth and leaven for 30 minutes.

Mix the flour with sugar and salt, make a well in the middle. Open the egg and add. Cut the butter in small pieces and place on the rim. Pour the pre dough and knead until you receive a smooth dough. Sprinkle the dough lightly with flour, cover with a cloth and leaven for another two or three hours.

Apfel Waie 1

Quark-Öl Teig:
26 cm ø

150 g Quark
6 Esslöffel Milch
6 Esslöffel geschmacksneutrales Öl
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
eine Prise Salz
400 g helles Dinkelmehl
1 Päckchen Backpulver

Aus diesen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten.

Quark-Oil Dough
26 cm ø

150 g quark
6 tablespoons milk
6 tablespoons vegetable oil
75 g sugar
1 sachet vanilla sugar
400 g flour
1 sachet baking soda
Mix and knead the ingredients until you receive a smooth dough.

Apfel Waie 5-1

Quarkblätterteig

150 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
1 Teelöffel Salz
150 g Magerquark
150 g Butter

Das Mehl in eine Schüssel sieben, Salz dazugeben und mischen. In der Mitte eine Vertiefung machen, den Quark hineingeben und die Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen. Mit einem Suppenlöffel zu einen Teig verarbeiten, bis dieser zart und geschmeidig ist. Ca. 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Backen: Ca. 45 Minuten bei 200 °C (kleinere Teile etwa 30 Minuten)

Quark Puff Pastry

300 g flour (spelt)
2 teaspoons salt
300 g low fat quark
300 g butter

Sift the flour into a bowl, add salt and mix. Make a well in the center, add the quark and distribute the butter in small pieces onto the edge. Process with a tablespoon until the dough is soft and smooth. Leave to rest for 3 hours in the refrigerator.
Baking: Approx. 45 minutes at 200 ° C / 392 °F (about 30 minutes for smaller pieces)

Ach ja, wolltet ihr noch wissen, welches die TOP 10 Beiträge in meinem Blog seit Beginn im Februar 2010 sind?

Tocco Rosso
Tocco Rosso

1. Hugo wird rot – Tocco Rosso: der Sommercocktail 2013

Couscous-salat2
2. Für den Grillabend: Orientalischer Couscous-Salat
mit Minze

Schäufele mit KartoffelsalatKartoffelsalat3
3. Schäufele mit Kartoffelsalat

Hugo Cocktail
Hugo Cocktail

4. Hugo Cocktail

Rosensirup und Konfitüre
5. Feine Rezepte mit Rosen- Rosensirup und Rosenblütenkonfitüre

Markgräfler Kirschplotzer
Markgräfler Kirschplotzer

6. Kirschplotzer

Holunderblütengelee-Erdbeeren
7. Erdbeeren und Holunderblüten Gelee

Kornelkirsche2
8. Kornelkirschen – Marmelade

Gummibaerchentorte1 (1 von 1)
9. Gummibärchen-Torte

Hüsinger Torte
Hüsinger Torte

10. Hüsinger Torte

Amerika, Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frankreich, Frühling, Freitagsfisch, Garten, Grossbritannien, Handarbeiten, Herbst, Italien, Kleine Kuchen und Torten, Markgraeflerland, Mein Mann kann ..., Natur & Garten, ohne Mehl - gluteen free, Reisen, Resteverwertung, Rezepte, Samstagseintopf, Schweden, Schweiz, Sommer, Tanzen, Vegetarisch, Wandern, Winter

300.000 Klicks – Herzlichen Dank und ein 4-Jahres Rückblick: Die Highlights

Torta di pane 1-2
Etwa vor vier Jahren – im Februar 2010 habe ich mit diesem Blog angefangen. Heute war es soweit: „Lebensart im Markgräflerland” feiert seinen 300.000 en Klick! Vielen Dank an meine Leser und alle, die mich in dieser Zeit mit allerlei Ideen und Ratschlägen unterstützt haben, sei es in Kommentaren oder Fragen zu meinen Beiträgen, bei meiner Recherche für Blog Themen oder die Motivation, weiterzumachen.
Ganz besonderer Dank gilt meinem Mann, dem Markgräfler, der überhaupt erst die Idee zum Blog hatte und ohne den es diesen Blog gar nicht geben würde. ♥

Anlässlich dieses „Jubiläums” habe ich einen Rückblick für euch vorbereitet – die Highlights seit Beginn (nach höchster Anzahl Klicks pro Monat):

300’000 hits at „Lebensart im Markgräflerland“ – thanks to all – without you this blog would not exist! Here are your favourite blog posts ever (listed in order of highest number of clicks per month):

Februar 2010:

Torta di Pane – Tessiner Brottorte
1’370 hits

März 2010:

St. Patrick’s Day (Irish Stew)
82 hits

Dann kam eine Pause…

Oktober 2010:

Barm Brack (Irisches Halloween Brot)
134 hits

November 2010:

Kürbisküchle mit Schafskäse
794 hits

Dezember 2010

Horst Lichters Schoko-Bananen-Baileys Torte
1’615 hits

Januar 2011:

Galette des Rois – Königskuchen aus Frankreich
1’017 hits

Februar 2011:

Fasnachtsküchle
1’533 hits

März 2011:

Badische Scherben
420 hits

April 2011:

– Pause –

Mai 2011:

Kirschplotzer
2’058 hits

Juni 2011:

Scharwaie
504 hits

Juli 2011:

Suuri Leberle mit Rösti – Saure Leber mit Rösti
1’787 hits

August 2011:

Bounty Muffins
476 hits

September 2011:

Schäufele mit Kartoffelsalat
1’570 hits

Oktober 2011:

Markgräfler Linzertorte
908 hits

November 2011

Hüsinger Torte
2’172 hits

Dezember 2011

Mousse au Chocolat
461 hits

Januar 2012:

Speckgugelhupf zum Neujahrsempfang
1’457 hits

Februar 2012:

Gummibärchen Torte
2’054 hits

März 2012:

Kandierte Veilchen – es ist Frühling!
294 hits

April 2012:

Rhabarber, Rhaberaber – best of Rhabarberkuchen
336 hits

Mai 2012:

Hugo Cocktail
5’029 hits

Juni 2012:

Hugo Minze
338 hits

Juli 2012:

Zitronen-Mohn-Cupcakes nach Leila Lindholm
212 hits

August 2012:

Die Weihstube – das Kaffee/Restaurant Klemmbachmühle in Niederweiler
1’185 hits

September 2012:

Kornelkirschen Marmelade
1’863 hits

Oktober 2012:

50 Jahre James Bond – Das Geburtstagsmenü
653 hits

November 2012

Maronenmousse im Glas
592 hits

Dezember 2012:

Weihnachtsmarkt-Futter: Heisse Seelen mit Schinken und Käse
527 hits

Januar 2013:

Ein unfreiwilliger Produkttest: Dr. Oetker Mousse au Chocolat
493 hits

Februar 2013:

Schwedische Hefeschnecken mit Vanille und Mandel
180 hits

März 2013:

Fingerfood: Mini-Croissants mit Würstchen und Ketchup
316 hits

April 2013:

Der Markt von Mulhouse
782 hits

Mai 2013:

Tocco Rosso: der Sommercocktail 2013
6’567 hits

Juni 2013:

Orientalischer Couscous Salat mit Minze
1’381 hits

Juli 2013:

Sonntags-Gartenrundgang
625 hits

August 2013:

Samstagseintopf: Best of Pumpkin Soup (mit Ingwer)
323 hits

September 2013:

Im Rausch der Beeren – Kuchen ohne Backen?!
404 hits

Oktober 2013:

Die legendären Brownies von Rofl Hiltl – Zürich
271 hits

November 2013:

Maronenkuchen nach Hildegard von Bingen (glutenfrei)
222 hits

Dezember 2013:

Gingerbread Man
117 hits

Allgemeines: etwa 134’900 Klicks entfallen auf die Startseite und sind deshalb nicht genau zuzuordnen.

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200’000 Klicks – die 20 Top Beiträge der Markgräflerin

Tocco Rosso
Der original Tocco Rosso mit Campari und Prosecco

Und jetzt kommt noch ein Auszug aus meiner Blog Statistik zum 200’000. Klick hier auf Lebensart im Markgräflerland – die 20 Top-Posts:

Hugo wird rot – Tocco Rosso: Der Sommercocktail 2013

Tocco Rosso2

5.130
Holunder Teil 6 – Hugo Cocktail (mit viel Limette)Hugo2 4.326
Holunder Teil 4 – Erdbeeren und Holunderblüten-GeleeHolunderblütengelee1 3.989
Holunder Teil 2 – Holunderblüten LikörHolunderlikör 2.415
Feine Rezepte mit Rosen – Rosensirup und RosenblütenkonfitüreRosensirup und Konfitüre 2.005
KirschplotzerKirschplotzer03 1.873
Fasnachtsküchle

Omas Fasnachtsküchle
Omas Fasnachtsküchle
1.437
Hüsinger Tortehuesinger3 1.420
Gummibärchen-TorteGummibaerchentorte3 (1 von 1) 1.393
Suuri Leberle mit Rösti – Saure Leber mit Röstisurileberle frei01 1.313
Horst Lichters Schoko-Bananen-Baileys TorteSchoko_Bananen_Baileys_Torte001 1.258
Torta di Pane – Tessiner BrottorteTorta di pane10 1.208
Über michEDEKA Buch Sonntagsbraten Portraits Markgraeflerin 1.057
Speckgugelhupf zum NeujahrsempfangSpeckgugelhupf 888
Die Weinstube – das Kaffee/Restaurant Klemmbachmühle in NiederweilerKlemmbachmuehle12 768
Galette des Rois – Königskuchen aus Frankreichgalettedesrois 708
Schäufele mit KartoffelsalatSchaeufele Kartoffelsalat 655
Kastanieneis – Glacé aux marrons

 

621
Holunder Teil 3 – Holunderblütenlimo mit ApfelsaftHolunderlimo Apfelsaft 610
Skrädmjölsvaffla – Schwedische Waffeln mit geröstetem HafermehlWaffelfreiblog 580
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Kirschenzeit im Markgräflerland

Chriesiwaije2
Ich hatte schon gedacht, es gäbe keine Kirschen dieses Jahr, nachdem das Frühjahr überhaupt nicht besonders war. Aber jetzt sieht man wieder die Stände an den Straßen und wer ein Schild mit der Aufschrift „Kirschen” am Straßenrand sieht, bekommt plötzlich Lust auf die dunkelroten, saftig-süßen Früchte.
Derzeit wird auch der Blog Beitrag „Kirschplotzer” wieder ganz häufig aufgerufen.

verschiedene Rezepte für Kirschplotzer

Ich habe dieses Jahr etwas ganz besonderes für euch. Das Markgräflerland ist ja auch durch die Einflüsse aus der Schweiz geprägt und deshalb gibt es heute mal eine Basler Chriesiwaije, die ich übrigens von meiner Großmutter und von meiner Mutter so kenne. Der Boden besteht aus leicht gezuckertem Hefeteig, der Guss aus Eiern, Zucker und Rahm (süße Sahne).
Chriesi = Kirschen, so nennt man sie auch im Markgräflerland, die Chriesichratte ist der Erntekorb mit zwei Schlaufen, durch die man den Gürtel ziehen und ihn so transportieren kann, nur zur Erklärung, falls ein Nicht-Markgräfler einmal diese Wörter hören oder lesen sollte…. Eine Waije ist ein flacher Kuchen, ähnlich wie eine französische Tarte, mit Eier-Rahm Guss, meist süß, mit Obst belegt, aber auch salzig, z. B. als Ziibelewaie/-waije (Zwiebelkuchen)  (den es auch bald wieder gibt)  oder in der Schweiz auch Chäswaije (pikanter Käsekuchen), Lauchwaie, Wirsingwaie

Chriesiwaije11
Basler Chriesiwaije

Für den Hefeteig:
250 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
20 g frische Hefe
30 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 dl (=100 ml) Milch
25 g Butter

Für den Belag:
400 g Kirschen, entsteint gewogen
(nach meinem Geschmack könnten es ruhig mehr sein…)
4 Eier
1/4 Liter Rahm
4 Esslöffel Zucker
1/2 Teelöffel Zimt
Puderzucker zum Bestäuben
(im Originalrezept sind hier 500 g angegeben, ich habe einfach 2-3 x mit wenig Puderzucker bestäubt)

Chriesiwaije3

Zubereitung:

Für den Teig die Zutaten abmessen und auf Zimmertemperatur erwärmen. Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Die Milch in einem Topf auf kleiner Flamme erwärmen. Vom Herd nehmen. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, 2 Esslöffel Mehl zufügen, alles zu einem dicken Brei verrühren. Eine Prise Zucker hinzufügen. Den Hefebrei mit einem Tuch bedekcne und 30 Minuten gehen lassen.

Das Mehl mit Zucker und Salz misschen, eine Mulde hineindrücken. Das Ei aufschlagen und in die Mulde gleiten lassen. Die Butter in Flöckchen schneiden und auf den Rand geben. Den Hefebrei in die Mitte geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig leicht mit Mehl bestäuben, mit dem Tuch abdecken und zwei bis drei Stunden gehen lassen.

Chriesiwaije4

Inzwischen die Kirschen entsteinen.
Den Teig nach der Gehzeit nochmals kräftig durchkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn und für den Rand etwas größer als der Durchmesser des Blechs (ich habe mir in der Schweiz noch ein Waije-Blech mit 32 cm Ø besorgt, da die Beschichtung mein alten sich langsam auflöst…) ausrollen. Auf ein mit Butter gefettetes Waije-Blech legen.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Kirschen auf dem Teigboden verteilen. Eier, Rahm, Zucker und Zimt verquirlen und darüber gießen. Die Waije /Wähe / Waie bei 180 °C 40 Minuten lang backen.

Chriesiwaije12

Leicht abkühlen lassen und noch warm mit Puderzucker bestreuen und sofort genießen…

Chriesiwaije10

Chriesiwaije7

Chriesiwaije2

Chriesiwaije9

Bei uns gab es einen englischen Tee dazu – Kaffee passt natürlich auch…

Chriesiwaije8
Hier ein Stück mit weniger Kirschen, dafür haben wir noch frische dazugelegt…

Essen & Trinken, Food, Rezepte

Das Balinea Schlemmerkochbuch – mit drei Rezepten von mir!

Balinea Schlemmerkochbuch1

Vergangenes Jahr hatte das Team der Balinea-Thermen ind Bad Bellingen die Kur- und Badegäste dazu aufgerufen, ihr Rezept für ein Kochbuch abzugeben. Da habe ich doch gerne dazu beigetragen und es wurden auch tatsächlich drei meiner Rezepte abgedruckt.

Herausgekommen ist eine bunte Mischung an Rezepten, geordnet nach Vorspeisen, Hauptspeisen und Desserts. Zu finden sind Markgräfler Klassiker wie die Gutedelrahmsuppe, Winzerbrötchen, aber auch Glasnudelsalat oder Schichtsalat, Schnitzelpfanne, Saarländischer Eierschmier, Feuerwehrkuchen, und, und, und…

Meine Rezepte:

zum Nachlesen im Blog: Scharwaie

Balinea Schlemmerkochbuch2

zum Nachlesen im Blog: Kirschplotzer

Balinea Schlemmerkochbuch3

zum Nachlesen im Blog: Schwarzwälder-Kirsch-Muffins

Balinea Schlemmerkochbuch4

Essen & Trinken, Food, Rezepte

Es ist wieder Kirschplotzer-Zeit…

Lebensart im Markgräflerland

Impressionen von der Kirschblüte im Eggenertal und das Ergebnis aus der Arbeit der fleißigen Bienchen:

Im Eggenertal/bei Feldberg gibt es schon wieder dunkelrote Süßkirschen. Sie werden überall an Ständen am Straßenrand angeboten.

Am besten schmecken sie natürlich knackig frisch vom Baum.

Aber auch im Kuchen sind sie sehr lecker. Hier ist ein altes Markgräfler Rezept von einem Kirschkuchen, für den die Kirschen nicht entsteint werden müssen.

 Kirschplotzer

Altes Rezept von Mama
(für eine Springform mit Durchmesser 26 cm):

1 kg Kirschen
5 Eier, getrennt
160 g Zucker
160 g Haselnüsse, gemahlen
3 Esslöffel Kirschwasser
2 Kaffeelöffel Zimt
4 Esslöffel Hartweizengrieß

Backen: 40 Minuten bei 210 °C

Zutaten für den kleinen Haushalt (eine Form mit Durchmesser 20 cm):

500 g Kirschen
3 Eier, getrennt
100 g Zucker
100 g Haselnüsse, gemahlen
2 Esslöffel Kirschwasser
1 Kaffeelöffel Zimt
3 Esslöffel Hartweizengrieß

Backen: 40 Minuten bei 200 °C

Zubereitung:

Eiweiß mit einer Prise…

Ursprünglichen Post anzeigen 601 weitere Wörter

Essen & Trinken, Food, Rezepte

Clafoutis – ganz klassisch

Ja, bald beginnt wieder die Kirschenzeit – und hier ist, um allen die es kaum noch erwarten können den Mund wässrig zu machen, ein klassisches, französisches Rezept für einen Kirschkuchen, oder eher einen Auflauf.
Der Teig und die Zubereitung erinnern etwas an den Far Breton. Ich meine sogar einmal gehört zu haben, dass es den Auflauf mit den getrockneten Backpflaumen eher im Winter gibt und natürlich zu Zeiten, in denen man gerade keine frischen Kirschen zur Hand hat – denn der Clafoutis schmeckt nur mit frischen, knackigen Kirschen. Wer lieber einen Kirschkuchen aus dem Markgräflerland backen will, der schaut am besten mal bei meinen Rezepten für den Kirschplotzer nach.

Der Clafoutis geht auf jeden Fall sehr leicht, die Kirschen entsteint man auch bei diesem nicht (also wenig Sauerei in der Küche…).

Clafoutis

500 g süße Schwarzkirschen
200 g Mehl
1 1/2 Teelöffel Backpulver
50 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
500 ml Milch
30 g Butter

Die Kirschen waschen, vorsichtig abtrocknen und die Stiele entfernen. Die Kirschen nicht entsteinen!
Da mit dem Backpulver vermengte Mehl in eine Schüssel geben. Zucker, Salz, Eier und Milch dazugeben. Alles gut durchrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Es darf keine Klümpchen geben (im Notfall durch ein Sieb streichen).
Die Kirschen hinzufügen und das Ganze gut aber sachte mischen.
Den Teig einer flachen, gebutterten Kuchenform für ca. 45-60 Minuten im auf 180 °C vorgeheizten Backofen backen.
Den noch heißen Clafoutis mit Zucker bestäuben. Man kann ihn warm (für Ungeduldige) oder kalt servieren.

Mmmmmh – Kirschen satt!

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Kirschplotzer

Impressionen von der Kirschblüte im Eggenertal und das Ergebnis aus der Arbeit der fleißigen Bienchen:

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Im Eggenertal/bei Feldberg gibt es schon wieder dunkelrote Süßkirschen. Sie werden überall an Ständen am Straßenrand angeboten.

Am besten schmecken sie natürlich knackig frisch vom Baum.

Aber auch im Kuchen sind sie sehr lecker. Hier ist ein altes Markgräfler Rezept von einem Kirschkuchen, für den die Kirschen nicht entsteint werden müssen.

 Kirschplotzer

Altes Rezept von Mama
(für eine Springform mit Durchmesser 26 cm):

1 kg Kirschen
5 Eier, getrennt
160 g Zucker
160 g Haselnüsse, gemahlen
3 Esslöffel Kirschwasser
2 Kaffeelöffel Zimt
4 Esslöffel Hartweizengrieß

Backen: 40 Minuten bei 210 °C

Zutaten für den kleinen Haushalt (eine Form mit Durchmesser 20 cm):

500 g Kirschen
3 Eier, getrennt
100 g Zucker
100 g Haselnüsse, gemahlen
2 Esslöffel Kirschwasser
1 Kaffeelöffel Zimt
3 Esslöffel Hartweizengrieß

Backen: 40 Minuten bei 200 °C

Zubereitung:

Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen.

Zucker und Eigelb schaumig rühren. Grieß, gemahlene Haselnüsse und Gewürze mischen, zur Eiermasse geben und zusammen mit dem Eischnee unterheben, zum Schluss das Kirschwasser hinzufügen.

Die Kirschen waschen und vom Stiel befreien.

Den Teig in die Form füllen, und die Kirschen darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen 40 Minuten backen.

Wer altbackene Brötchen verwerten möchte, kann das Rezept nach dem Schulkochbuch von Paula Horn backen:

Kirschkuchen

Zutaten:

8 altbackene Milchbrötchen
¼ Liter Milch
8 Eier, getrennt (Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen)
¼ Pfund Butter (125 g)
¼ Pfund Mandeln (125 g)
1 Teelöffel gemahlener Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
1 Kelch Kirschgeist
½ Pfund Zucker (250 g)
3-4 Pfund Kirschen (1,5 -2 kg)
Etwas Puderzucker

• Die Milchbrötchen abreiben und in Stücke schneiden. Die Milch aufkochen, die Brötchen Stücke in eine Schüssel geben und mit der heißen Milch übergießen.

Zugedeckt 1 Stunde stehen lassen, während der Zeit öfter durchrühren.

• Die Kirschen waschen und vom Stiel befreien.

• Eine Form (26 cm Durchmesser) einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.

• Den Zucker mit den Eiern cremig rühren, bis der Zucker ganz aufgelöst ist.

Den Kirschgeist, Zimt, Nelken und die geriebene Zitronenschale unterrühren.

• Die gemahlenen Mandeln in die Crememasse mischen. Alles mit der Brotmasse vermengen. Den Eischnee unterheben.

• Den Backofen auf 195°C vorheizen.

• Den Teig in die Form füllen, und die Kirschen darauf verteilen.

• Auf der mittleren Schiene 50 – 60 Minuten backen.

Nach 15 Minuten Backzeit auf 175 °C zurückschalten.

• Mit Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist.

• Den Kuchen aus der Form lösen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit dem Puderzucker bestäuben.

Das Rezept für „Dicker Kirschkuchen“ nach Paula Horn ist ähnlich:

6 Brötchen je 50 g, vom Tag zuvor, kaltes Wasser, 80 g Butter oder Margarine, 125 g Zucker, 2-3 Eier, 1 Eßl. Zimt, 1 Messerspitze Nelken, 2 Eßl. Kirschwasser, 1 kg Kirschen

Die Brötchen werden in kaltes Wasser eingeweicht, ausgedrückt, und in einer Schüssel fein verrührt. Die Butter rührt man schaumig, gibt den Zucker und die Eigelb zu und rührt noch 20 Minuten. Nun fügt man das Gewürz, die verrührten Brötchen, Kirschwasser die gewaschenen entstielten Kirschen bei und mengt das zu Schnee geschlagene Eiweiß daunter. Man füllt die Masse in eine mit Pflanzenfett oder Butter ausgestrichene, mit Weckmehl ausgestreute schwarze Kachel und bäckt den Kuchen 1 1/4 Stunden in guter Hitze. Wenn er etwas abgekühlt ist, kann er gestürzt werden. Man kann die geschnittenen Brötchen auch mit 1/2 l kochender Milch übergießen, zudecken und dann verrühren; dadurch wird der Nährwert erhöht.

Der Vollständigkeit halber ist hier noch ein Rezept für kleine Kirschplotzer vom Café Decker in Staufen:

Zutaten für den Teig:

200 g Butter
40 g Zucker
8 Eigelb
6 Eiweiß
160 g Zucker
160 g Biskuitbrösel
160 g gemahlene Haselnüsse
1 g Zimt
2 cl Kirschwasser

Für die Füllung:
800 g Kirschen mit Steinen
50 g Mehl

Zum Bestreuen:
Puderzucker

Backform:
10 Minikuchenformen mit Butter ausfetten und mit 2-3 EL fein gemahlenen Haselnüssen aussstreuen.

Backzeit:
Den Ofen auf 190 °C vorheizen, dann auf 170 °C reduzieren und ca. 50 Minuten backen

Zubereitung:
Die weiche Butter mit 40 g Zucker schaumig schlagen, dann die Eigelbe und den Zimt dazugeben. In einer anderen Schüssel das Eiweiß  mit 160 g Zucker zusammen zu cremigem Schnee schlagen.

Den Eischnee, die Biskuitbrösel und die Haselnüsse vorsichtig unter die Butter-Eigelbmischung heben. Zum Schluss das Kirschwasser unterheben. Die Kirschen mit Mehl bestreuen, behutsam wenden und unter die Masse heben. Den Kirschplotzerteig in die vorbereiteten Kuchenformen füllen und backen. Nach dem Erkalten mit Puderzucker bestäuben.