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Mousse aux spéculoos – Spekulatius Mousse aus dem iSi Gourmet Whip

Spekulatius Mousse 2
Passend zum Kaninchen in Bier, bei denen Spekulatius in der Sauce verarbeitet ist, gibt es jetzt auch noch ein passendes Dessert. Ein Rahmbläser (z. B. iSi Whip / Kisag) muss nicht unbedingt vorhanden sein, wer einen hat, sollte diesen auf jeden Fall benutzen, er erspart nämlich den Dressierbeutel und ist so eine ganz praktische und saubere Sache.
Und wer von Weihnachten noch Spekulatius übrig hat, sollte sie unbedingt für diese wundervolle, schnell zubereitete Mousse aufbrauchen.
Gefunden habe ich dieses geniale Rezept in einen Rezeptbüchlein, das ich vergangenes Jahr aus unserem Urlaub in Brügge mitgebracht hatte.

Spekulatius (in Südbayern auch Spekulatis) ist ein aus Belgien und den Niederlanden, aber auch dem Rheinland und Westfalen stammendes Gebäck aus Mürbeteig. Niederländisch wird es als Speculaas, französisch als spéculoos bezeichnet.
In Belgien gibt es Spekulatius nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über und übrigens auch in Indonesien, einer ehemals niederländischen Kolonie.

Der häufigste Spekulatius ist der Gewürzspekulatius, der durch die Gewürze Kardamom, Gewürznelke und Zimt seinen typischen Geschmack erhält. Neben ihm gibt es noch den Mandelspekulatius, der etwas dezenter gewürzt ist und neben einer größeren Menge Mandelmehl auch an der Unterseite vor dem Backen mit Mandelsplittern beschichtet wird. Ebenfalls beliebt ist der Butterspekulatius, der einen erheblichen Anteil Butter enthält. Niederländische und belgische Spekulatius haben ein charakteristisches Karamellaroma, das durch die Zugabe von Zucker mit hohem Melasse-Anteil erreicht wird.

In Belgien hat dieses Gebäck mit aromatischen Gewürzen eine sehr alte Tradition und taucht in vielen Rezepten auf:

The Crusades (AD 1095-1272) led to a revolution in medieval cooking, and the distinctive cuisine of modern Belgium first started to emerge. The leader of the First Crusade, Godfrey of Bouillon, Duke of Lower Lorraine, and his men brought back spices – nutmeg, cloves, ginger, saffron, cinnamon and peppercorns – from the Holy Land. These were enthusiastically incorporated into local Belgian dishes, including peperkoek, a delicious spice cake and speculaas, a spice cookie.
Belgium went on to become the centre of the northern European spice trade, with spices increasingly used by royalty and the nobility in cooking and as gifts, or for trading. Condiments such as mustards and vinegars were combined with dried fruits in recipes, giving a sweet-sour flavour to many dishes that are part of the Belgian cuisine to this day. (…)

Die Kreuzzüge (AD 1095-1272) führten zu einer Revolution in der mittelalterlichen Küche und die unverwechselbare Küche des modernen Belgien begann zu entstehen.
Der Führer des ersten Kreuzzuges, Gottfried von Bouillon, Herzog von Nieder Lothringen und seine Männer brachten Gewürze – Muskatnuss, Nelken, Ingwer, Safran, Zimt und Pfefferkörner – aus dem Heiligen Land. Diese wurden begeistert in die regionalen belgischen Speisen aufgenommen, unter anderem peperkoek, einem köstlichen Gewürzkuchen und Spekulatius, ein Gewürzkeks.
Der vornehme Adel verwendete die Gewürze in der Küche und als Geschenke, oder es wurde damit gehandelt und Belgien entwickelte sich bald zum Zentrum des nordeuropäischen Gewürzhandels. Zutaten wie Senf und Essig wurden in Rezepten mit getrockneten Früchten kombiniert, was vielen Gerichten einen süß-sauren Geschmack gab, die bis heute Teil der belgischen Küche sind.

Hier zum Beispiel das Kaninchen in Bier mit Spekulatius von neulich…

Spekulatius Mousse 1Die Windmühle, die auf diesem Spekulatius abgebildet ist, ist eines der typischen Motive in Belgien und den Niederlanden.

Mousse aux spéculoos
Préparation : 10 min

Pour 4 personnes
50 cl de crème liquide très froide
20 spéculoos
chicorée liquide

À l’aide d’un fouet, monter la crème en chantilly pas trop épaisse car les spéculoos vont l’épaissir. Vous pouvez aussi utiliser un siphon à chantilly. Il ne faut pas ajouter de sucre dans la crème.
Concasser seize spéculoos et les mélanger à la crème à l’aide d’une spatule afin de bien les incorporer. Ajouter une ou deux cuillerées à soupe de chicorée liquide selon votre goût et mélanger à nouveau.
Dresser dans des verrines ou dans des pots et déposer un spéculoos sur le dessus.

***

Spekulatius Mousse
Zubereitung: 10 Minuten

Für 4 Personen
500 ml sehr kalte Sahne
20 Spéculoos (Gewürzspekulatius)
chicorée liquide

Mit einem Schneebesen, die Sahne nicht zu steif schlagen, weil der Keks die Sahne festigen wird. Man kann für die Zubereitung auch einen Rahmbläser verwenden. (Zutaten wie folgt mischen und einfüllen, 1 Gaspatrone verwenden).
Es ist nicht notwendig, Zucker hinzuzufügen – die Kekse sind süß genug.
Sechzehn Spekulatius zerbröseln und mit Hilfe eines Spatels gründlich unter die Sahne mischen. Mit ein bis zwei Esslöffel chicorée liquide abschmecken und nochmals mischen.
Zum Servieren in kleine Gläser oder Schalen spritzen und mit einem Spekulatius dekorieren.

***

Speculoos Mousse
Preparation: 10 min
for 4 people
50 cl very cold cream
20 spéculoos biscuits
liquid chicory

Using a whisk, whip the cream to chantilly – not too thick because the biscuit will thicken the cream. You can also use a siphon for whipped cream. There’s no need to add sugar in the cream.
Crush sixteen speculoos biscuits and mix with the cream using a spatula to fully incorporate. Add one or two tablespoons of liquid chicory to taste and mix again.
Serve in small glasses or in pots and place a biscuit on top.

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Adventskalender 2014 – Nr. 4: Totenbeinli nach Adele Duttweiler

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Heute habe ich ein ganz besonderes – wenn auch etwas makaberes – Gebäck für euch. Es handelt sich um ein Originalrezept aus der Schweiz aus dem Jahre 1912.
Adele Duttweiler, die Gattin von Gottlieb Duttweiler, dem Gründer der Migros. Sie hatte das Rezept damals als 20-jährige an der Kochschule aufgeschrieben.
Das Rezept wurde ab den 1930er Jahren als Vorlage für die Produktion der berühmten Totenbeinli (Bâtonnets aux noisettes) verwendet.
Traditionell hat man früher dieses Gebäck bei Abdankungen den Trauergästen angeboten, und daher soll auch die alte deutsche Bezeichnung „Totenbeinli” stammen.
Das Gebäck ist aber nicht nur in der Schweiz bekannt und äußerst beliebt – bei uns in Deutschland sind Sie am Hochrhein weit verbreitet.
Mich erinnern sie geschmacklich und von der Konsistenz her an italienische Cantuccini und sie eignen sich sehr gut als süße Knabberei zum Kaffee. Ein italienischer Vin Santo oder ein trockener Sherry, aber auch ein trockener Gutedel passen bestimmt hervorragend.

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Für das Rezept braucht man ganze, geröstete Haselnüsse (200 g). Hierfür die geknackten Haselnüsse auf ein Backblech geben, im Ofen bei 150 °C Umluft etwa 15-20 Minuten rösten. Dabei aufpassen, dass die Nüsse nicht zu dunkel werden. Wenn die Häutchen aufplatzen, kann man sie aus dem Ofen nehmen. Man gibt sie dann in ein Küchentuch und rubbelt die Nüsse damit aneinander, damit sich die braunen Häutchen lösen. Nach Möglichkeit macht man das irgendwo im Freien – die Häutchen landen dabei nämlich überall!

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Originalrezept für Totenbeinli, aufgeschrieben von Adele Duttweiler

 Totenbeinli

250 g Zucker
3 Eier
abgeriebene Schale ½ unbehandelten Zitrone
200 g geröstete, ganze Haselnüsse
1 Messerspitze Hirschhornsalz (Triebsalz)
250 g Mehl

Schlage in einer Schüssel ½ Pfund feinen Zucker mit 3 Eiern + einer halben fein gehackten Zitronenschale schaumig, mische hierauf 200 g geröstete, ganze Haselnüsse darunter sowie eine Messerspitze Hirschornsalz und ½ Pfund Mehl. Walle diesen Teig auf dem mit Mehl besträuten Tisch aus zu einem Stück von 1 cm Dicke, schneide dasselbe in 1 cm breite Streifen von ca. 12 cm Länge. Gebe diese Stücke so auf ein Backblech , dass sie einander nicht berühren, bestreiche die Oberfläche mit aufgeschlagenem Ei + backe die Totenbeinli im Ofen langsam braun. Sie lassen sich an einem trockenen Ort lange aufbewahren.

Ich habe den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) eingestellt und die Totenbeinli etwa 20 Minuten gebacken.

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Today I have a recipe for very special biscuits for you. The name is a bit macabre – „Totenbeinli” (death men’s bones). This is an original recipe from Switzerland, of the year 1912.
Adele Duttweiler, the wife of Gottlieb Duttweiler, founder of Migros had written down this recipe at cooking school, when she was 20 years old
The recipe was used in the 1930s as a template for the production of the famous Totenbeinli (Bâtonnets aux noisettes).
Traditionally, this pastry was offered to the mourners at funerals, and this is why they were called „Totenbeinli“ in German.
The pastry, however, is not only well-known and very popular in Switzerland but also here in Germany. You‘ ll find them all over the Region Hochrhein (Upper Rhine).
Taste and in consistency remind me of Italian biscotti and make a very nice sweet snack to serve with coffee. An Italian Vin Santo or a dry sherry, but also a dry Chasselas would match perfectly.
For this recipe you’ll need toasted hazelnuts (200 g) which can be prepared as follows:

Put the peeled hazelnuts on a baking sheet, roast for 15-20 minutes in the oven at 150 ° C (302 °F) convection/fan oven. Make sure that the nuts don’t get too dark. When the skins burst, you can take them out of the oven. Put them onto a a kitchen towel and rub the nuts with the cloth, to loosen the brown skin. If possible, do that somewhere outdoors – that makes a lot of mess.

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Totenbeinli
(Bâtonnets aux noisettes)
250 g of fine sugar

3 eggs
Zest of ½ lemon untreated
200 g toasted, whole hazelnuts
1 pinch of
sal volatile (raising agent)

250 g flour

In a bowl, whisk 250 g of fine sugar,  3 eggs + finely chopped lemon zest until fluffy; then fold in 200 g roasted, whole hazelnuts as well as a pinch of sal volatile and 250 g of flour. Roll out this dough on the floured table to a piece of 1 cm thickness, cut stripes with 1 cm in width and about 12 cm in length. Put those pieces on a baking sheet so that they do not touch, brush with with beaten egg. Slowly bake in the oven until golden brown. They can be kept in a dry place for a long time.

I baked it at 180 ° C = 356 °F (top / bottom heat) for about 20 minutes.

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It’s Teatime – Lemon Thyme Shortbread nach Gordon Ramsay

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Draussen regnet es wie aus Eimern, es ist kalt und im Schwarzwald liegt schon der erste Schnee – Zeit, den Backofen anzuwerfen, leckeres Teegebäck zu backen und bei einer Tasse Tee abzuwarten, bis es wieder besser wird. Dazu ein gutes Buch (ich lese gerade BLACK OUT von Marc Elsberg) und auf dem Sofa einmummeln und sich freuen, dass man es so gut hat.
Für euch habe ich sogar mal wieder meine alte Sammeltasse (meine einzige!) aus dem Keller geholt… It’s Teatime – und die Briten mögen es ja gern ein wenig nostalgisch und kitschig.

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Outside it is raining cats and dogs, it’s cold and in the Black Forest they have the first snow this fall – time to heat the oven and bake biscuits and wait on the sofa with a cup of tea until things are getting better. You just need a good book, lying on the sofa being wrapped in a blanket and know that you are happy.
(I’m reading BLACK OUT, of Marc Elsberg:

The power supply breaks down in Europe on a cold February day. The total blackout. The Italian computer scientist Piero Manzano suspects a hacker attack and tries to get through to the authorities – without success. As Europol Commissioner Bollard finally listens to him, dubious e-mails are found on his computer. Even under suspicion Manzano is aware: the opponent is just as refined as merciless. Meanwhile, Europe is in the dark, and the people are facing their greatest challenge: survival.)
For you, I even have got my old collection cup out of the cellar (my only one!) … It’s tea time – and the Brits like things like a little nostalgia and kitsch.

Und nun kommt etwas Ungewöhnliches – Der Markgräfler hatte mir ein Buch von Gordon Ramsay auf meinen E-Book Reader geladen – Original in Englisch – und deshalb übersetze ich heute mal von Englisch in Deutsch.

And now something unusual – the Markgraefler had charged me a book by Gordon Ramsay on my E-Book Reader – and therefore I translate from English into German this time.lemon thyme shortbread 3

Lemon Thyme Shortbread / Zitronen-Thymian-Shortbread

Makes about 20 fingers / für etwa 20 Stücke

340 g plain flour, plus extra for rolling / 340 g Mehl und Mehl zum Ausrollen
¼ tsp fine sea salt / ¼ Teelöffel feines Meersalz
225 g unsalted butter, softened / 225 g weiche Butter
140 g caster sugar / 140 g Zucker
2 tbsp finely chopped lemon thyme / 2 Esslöffel fein gehackter Zitronenthymian
butter for greasing / Butter zum Einfetten des Backblechs
sugar to sprinkle / Zucker zum Bestreuen

Sift the flour into a bowl with the salt and set aside. Put the butter and sugar in a mixing bowl and beat with an electric mixer until smooth and creamy.
Turn the mixer to its lowest setting and, with the motor running, add the lemon thyme, then the flour, a little at a time. Stop mixing as soon as the dough comes together. Shape into a flattened ball, wrap in cling film and chill for at least 20 minutes.
Meanwhile, preheat the oven to 180 °C/Gas 4.
For shortbread fingers, gently pack the dough in a lightly buttered Swiss roll tin (roughly 30 x 20 cm). Score the surface to mark out the fingers and prick all over with a fork. If you want to make circular biscuits, roll out the dough on a lightly floured board to 5-7 mm thick, then stamp out the rounds using a 6 cm cutter. Transfer to 2 lightly buttered baking sheets, leaving a little space between each biscuit, then prick them with a fork.
Bake for 15-20 minutes until pale golden, checking often as ovens vary and the shortbread can easily burn. Cool in the tin or on the sheet until firm, then tranfer to a wire rack to cool completely.
Sprinkle with caster sugar, if you like, and store in an airtight container.

lemon thyme shortbread 4

Mehl mit dem Salz in eine Schüssel sieben und beiseite stellen. Butter und Zucker in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine so lange rühren, bis die Masse glatt und cremig ist. Die Maschine auf die niedrigste Einstellung stellen und fügen bei laufendem Motor den Zitronenthymian, dann nach und nach esslöffelweise das Mehl hinzufügen. Sobald der Teig sich zusammenfügt nicht mehr rühren. Den Teig  aus der Schüssel nehmen und zu einer flachen Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.Inzwischen den Backofen auf 180 ° C / Gas 4 vorheizen. Für Shortbread Fingers den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche auf Größe des Blechs (ca. 20 x 30 cm) ausrollen, vorsichtig auf das leicht gefettete Blech legen. An der Oberfläche die Kekse mit einem Messer markieren und mit einer Gabel leicht einstechen.Für runde Kekse wird der teig etwa 5-7 mm dick ausgerollt, dann Kekse mit einem Ausstecher von 6 cm ø ausstechen. Auf 2 leicht gebutterte Backbleche setzen, dabei ein wenig Abstand zwischen den einzelnen Keksen lassen, dann mit einer Gabel einstechen.

Im vorgeheizten Ofen 15-20 Minuten backen, bis die Kekse blass golden sind, dabei öfters kontrollieren, da Backöfen unterschiedlich sind und das Shortbread leicht anbrennen kann. Auf dem Blech leicht abkühlen lassen, (die Kekse mit einem Messer ausschneiden). Wenn die Kekse fest sind, vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Nach Belieben mit etwas Zucker bestreuen und in in einem luftdichten Behälter lagern.

Mein Beitrag zum Blogevent
Mein Beitrag zum Blogevent „It’s Tea Time“

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Oreo Easter Egg Cookies – homemade

Oreo Easter Egg Cookies3

Schon vergangenes Jahr hatte ich mir Oster-Ausstechformen gekauft, solche, mit dem man auch ein Muster stempeln kann. Sogenannte Cookie Stamps sind das. Mit dabei waren ein Häschen, ein Schmetterling und ein Küken. Ursprünglich hatte ich vor, Oster-Spitzbuben zu  backen. Das heisst heller Keks mit Marmeladenfüllung und Osterei-Muster. Von Dr. Oetker bekam ich erst kürzlich ein Päckchen, in dem auch weiße Zuckerschrift enthalten war. Und die Idee war da! Dunkle Oreo Easter Cookies mit weißer Zuckerschrift verziert. Die sehen nicht nur genial aus, die schmecken auch so. Der Markgräfler meinte, dass ihm diese Kekse viel besser schmecken, als die Original Oreo Cookies, viel schokoladiger und die Creme sei viel cremiger. Kein Wunder, denn diese Kekse sind mit viel Liebe und speziell zu Ostern gemacht! 😉

Oreo Easter Egg Cookies2

Oreo Easter Egg Cookies

( 30 Stck.)

Teig:

125 g weiche Butter
100 g Puderzucker
50 g Dr. Oetker Kakao zum Backen
1/2 TL Salz
1 Teelöffel gemahlene Vanille
125 g Mehl

Cremefüllung:

125 g Puderzucker
75 g weiche Butter
Prise Salz, 1 Teelöffel gemahlene Vanille

Deko:

1 Tube Dr. Oetker weiße Zuckerschrift

Kakao zum Backen

Butter schaumig rühren, dann Puderzucker, Kakaopulver, Salz und Vanille (Dr. Oetker Vanillemühle) einrühren. Mehl einarbeiten, so dass ein weicher, aber nicht klebriger Teig entsteht. Leicht durchkneten und eine Stunde kalt stellen. Teig zwischen zwei Lagen Backpapier 2 mm dünn ausrollen, mit dem Cookie Cutter/Stamp Ostereier oder Kreise von drei Zentimetern Durchmesser ausstechen. Kekse auf ein Backblech legen und bei 175 Grad etwa zehn Minuten backen, abkühlen lassen.
Zutaten für die Füllung solange mit dem Mixer cremig rühren, bis die Masse weißschaumig und locker ist. Jeweils einen Klecks auf einem Plätzchen verstreichen und mit einem weiteren Keks bedecken.

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Frohe Ostern – Happy Easter!

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Quickie-Kekse: American Christmas Cookies – mit Schokotropfen und Walnüssen

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Dieses Rezept habe ich schon ewig und es wurde früher öfters gebacken. Die Kekse gehen superschnell, der Teig muss nicht ruhen und setzt ihn dann mit Löffeln auf das Blech – Löffelkekse. Man braucht dafür Schokotropfen und die gibt es leider nicht in jedem Geschäft. Bei Edeka wurde ich fündig …ja, der gute alte Dr. Oetker…
Im Originalrezept werden gehackte Haselnüsse verwendet. Ich dachte mir, dass diese Cookies bestimmt auch ganz toll mit Walnüssen schmecken. Richtig gedacht, die Cookies sind göttlich geworden.

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American Christmas Cookies
(ca. 50 Stück)

150 g Butter
100 g Zucker
80 g Rohrzucker
1-2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
180 g Dinkelmehl Type 630
1/2 Teelöffel Backpulver
1/4 Teelöffel Salz
100 g gehackte Walnusskerne
(Originalrezept: 100 g gehackte Haselnüsse)
150 g Schokoladentröpfchen

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Den Vanillezucker dazugeben und zusammen mit dem Ei unterschlagen. Das mit Backpulver und Salz gemischte Mehl unterrühren, gehackte Nüsse und Schokoladentröpfchen einarbeiten. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen mit genügend Abstand (die Cookies zerlaufen stark) auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C 12-14 Minuten backen, bis sie auseinander gebacken und goldbraun sind.

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In einer Dose aufbewahren.

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Leilas Lavendeldrömmar – Lavendelträume

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Adventskalender – das 5. Fenster wird geöffnet.

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Das Foto des Fensters ist übrigens in einem Schwedenurlaub (im Sommer) entstanden. Wir durften dort unseren Urlaub im Ferienhäuschen einer guten Bekannten verbringen. Gekocht wurde auf Gas – und Licht brauchte man kaum, ausser sehr spät am Abend, wenn es dann doch schon etwas dunkler wurde. Midsommar war schon vorbei. In der Holzhütte im Wald hatten wir einen Kamin und abends machten wir es uns dort mit einem guten Buch, Tee und Kerzenlicht gemütlich. Zum Tee gab es natürlich die allerfeinsten Vanilledrömmar. Übersetzt heissen die Kekse „Vanilleträume“ und so schmecken sie auch.

Backen mit Leila
Backen mit Leila

Im Buch „Backen mit Leila“ von Leila Linholm habe ich dann ein ganz besonderes Drömmar-Rezept endeckt,  nämlich mit Lavendelblüten. Beim Backen war die ganze Küche voller Lavendelduft und es kam fast ein wenig das Gefühl vom Sommer in der Provence auf. Eine ganz tolle Idee… Wer Lavendel nicht mag (…wer mag den bitte keinen Lavendel???) kann selbstverständlich statt der Lavendelblüten etwas gemahlene Vanille verwenden und ganz gewöhnliche Vanilledrömmar backen.

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Lavendeldrömmar

Für 20 Stück

100 g weiche Butter
80 g Zucker
1 Teelöffel Vanillezucker
150 g Weizenmehl
1/4 Teelöffel Hirschhornsalz
1 Esslöffel frische oder getrocknete Lavendelblüten

1. Den Backofen auf 150 °C vorheizen.

2. Butter und Zucker zu einer hellen, cremigen Masse rühren.

3. Die trockenen Zutaten mit den Lavendelblüten mischen, zur Buttermasse geben und alles zu einem krümeligen Teig verarbeiten

4. Den Teig zu kleinen Kugeln formen und diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.

5. 15-20 Minuten in der Mitte des vorgeheizten Ofens backen.

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Vorsichtig vom Blech nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

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Besonders hübsch sehen die Kekse in einem Glas mit Deckel aus. Sie eignen sich auch hervorragend als Mitbringsel aus der Küche.
Ein Rezept, das sich auch unter dem Jahr lohnt, zu backen.

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Badenweiler Brezeln

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Und schon machen wir wieder ein Türchen am Adventskalender auf.

Die Badenweiler Brezeln kannte ich bis vor wenigen Wochen auch noch nicht, obwohl ich sozusagen in direkter Nachbarschaft von Badenweiler wohne. Dieses Rezept habe ich in einem Badischen Kochbuch bei der Ausstellung  ZU TISCH – À TABLE  entdeckt… und das nicht nur in einem der Bücher, nein sogar in zwei ganz verschiedenen war es abgedruckt. Eigentlich nicht das typische Weihnachtsgebäck, man kann die Brezeln auch während des Jahres knabbern, sie passen nämlich vorzüglich zu einem Gläschen Gutedel…

Brezeln haben im Markgräflerland eine lange Tradition. Der Bio Brezel- und Snackhersteller MAYKA (der Name kommt von Mayer, Kandern, gegründet 1899) war viele Jahre in Kandern ansässig, bis dort nicht mehr genügend Platz war. In Schliengen fand man dann schließlich einen passenden Ort und baute ein passendes Firmengebäude.
Aber ausser der Form haben die Badenweiler Brezeln mit den MAYKA Brezeln nichts gemeinsam.
Sie bestehen nämlich aus Mehl, Zucker, Butter, Zimt, Eiern, gemahlenen Mandeln und einer ordentlichen Portion Kirschwasser.
Bestreut werden sie mit Hagelzucker…

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Badenweiler Brezeln

Zutaten:
750 g Mehl
250 g Zucker
250 g Butter (oder Margarine)
100 g gemahlene Mandeln
(ungeschälte – ich habe geschälte verwendet)
1 Prise Zimtpulver
3 Eier, mit 6 Esslöffel Kirschwasser vermengt
2 Eigelb, glatt geschlagen zum Bestreichen
100 g grober Zucker (Hagelzucker) zum Bestreuen

Auf dem Backbrett Mehl zum Brunnen formen, die Zutaten hineingeben und alles zu einem Teig vermengen und 30 Minuten ruhen lassen. Teig zu einer dicken Rolle formen, kleinfingerdicke Scheiben abschneiden, 15 cm lang ausrollen und zur Brezel formen.

Aha, das sah dann so aus: BW Brezeln1

BW Brezeln2

Da wäre ich stundenlang beschäftigt gewesen….. Zum Glück hatte ich mir zuvor ein passendes Ausstecherle besorgt und die Brezeln damit ausgestochen.

BW Brezeln3 Das sieht schon besser aus!
Die Brezeln mit Eigelb bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und bei 200 °C ca. 10 Minuten backen.

BW Brezeln7

Sie sollten nicht zu dunkel, sondern goldgelb sein.
Ich habe nicht gezählt, wieviele Brezeln es sind, ich konnte aber eine große Keksdose damit füllen…

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Löffelkekse: Karamellos

Was isch denn des für ä neumodisch Zuegs? – Keine althergebrachten Zuckerbrödli, sondern knusprig-karamellige Hafer-Mandel Taler mit Orangengeschmack, jawohl, weg von Omas Rezepten, heute mal was Modernes. Naja, es erinnert schon etwas an Florentiner und die Kalorienanzahl, die neben dem Rezept steht (so wie es sich neuerdings gehört) werde ich absichtlich unterschlagen.

Das Rezept ist aus dem Dr. Oetker Buch „Löffelkekse“ und geht ganz einfach:

1 Becher Schlagsahne (200 ml)
150 g Zucker
100 g sehr fein gehacktes Orangeat
80 g blütenzarte Haferflocken
150 g abgezogene, ganze Mandeln

1. Für den Teig Sahne mit Zucker in einem weiten, hohen Topf unter gelegentlichem Rühren bei mittlere Hitze zum Kochen bringen und etwa 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren sprudelnd kochen lassen. Topf von der Kochstelle nehmen. Sahne abkühlen lassen.

2. Klein geschnittenes Orangeat, Haferflocken und Mandeln zur Sahnemasse geben und unterrühren.

Den Teig mit zwei Teelöffeln in Häufchen auf Backbleche (mit Backpapier belegt) geben, dabei genügend Abstand zwischen den Häufchen lassen. Die Backbleche nacheinander (bei Heißluft zusammen) in den Backofen schieben.

Ober-Unterhitze: etwa 180°C (vorgeheizt)
Heißluft: etwa 160 °C (vorgeheizt)
Gas: Stufe 2-3 (vorgeheizt)
Backzeit: etwa 12 Minuten je Backblech
Tipp: Karamellos müssen kross sein.

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Zuckerbrödli – Nr. 8: Haferflockenplätzchen

Knusprig-krosse Haferflockenplätzchen. Das Rezept habe ich schon ewig und backe es immer wieder.
Die Häufchen sollten nicht zu groß sein, das Gebäck fliesst stark auseinander. Ansonsten ist das Rezept unkompliziert!

Haferflockenplätzchen

Zutaten:
250 g Butter
500 g kernige Haferflocken
250 g Zucker
3 Eier
1 gehäufter Teelöffel Backpulver
3 Esslöffel Mehl

Die Butter in einem Topf kochend heiß werden lassen, die Haferflocken zugeben, gut umrühren und erkalten lassen.
Eier mit Zucker schaumig schlagen, Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Dann die Haferflocken zugeben, mit der Eiermasse vermischen.
Mit Hilfe von zwei Teelöffeln flache, kleine Häufchen auf das mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegte Backblech setzen (nicht zu dicht!).

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C ca. 15 Minuten backen. Darauf achten, dass sie nicht zu dunkel werden.
Vorsichtig mit einem Palettenmesser oder einem Tortenheber vom Blech nehmen und auf einem Drahtgitter abkühlen lassen.

***

Oatmeal cookies

ingredients:
250 g butter
500 g oatmeal
250 g sugar
3 eggs
1 heaped teaspoon of baking soda
3 tablespoons flour

Melt the butter in a saucepan and heat until very hot. Reduce the heat,  add the oatmeal, stir well and leave to cool.
Beat the eggs with sugar until fluffy, stir in flour and baking powder. Then add the oatmeal, mix with the egg mixture. Line a baking sheet with baking paper.
Using two teaspoons, place flat, small piles onto the baking sheet (not too close!).

Bake in the preheated oven at 200 ° C (392 °F) for about 15 minutes. Make sure that they do not become too dark.
Carefully remove with a palette knife or a cake server from the sheet and let cool on a wire rack.

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Skrädmjölsdrömmar – Skädmjölträume (Schwedische Kekse mit geröstetem Hafermehl)

Srädmjölsdrömmar – schwedische Kekse zum Espresso

…zergehen auf der Zunge und sind wunderbar locker!

Hier ist das Originalrezept aus Schweden:

SKRÄDMJÖLSDRÖMMAR
Ca. 30 st

160 gram smör
2 dl socker
3 dl skrädmjöl
2 dl vetemjöl
1 1/2 – 2 tsk hjorhornssalt
2 tsk vaniljsocker

Blanda alla ingredienserna pa bakbordet. Rulla till drömmar. Grädda i ugn 160°C ca 30 minuter.

Übersetzung:

Zutaten für ca. 30 Stück:
160 g Butter
200 ml Zucker
300 ml geröstetes Hafermehl
200 ml Weizenmehl
1 1/2 – 2 Teelöffel Hirschhornsalz
2 Teelöffel Vanillezucker

Die Zutaten auf einem Backbrett mischen und zu einem Teig kneten. Kleine Kugeln formen, auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und etwas flachdrücken. Bei 160 °C für ca. 30 Minuten backen.