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Adventskalender 2014 – Nr. 14: 3. Advent… Kleiner Gewürzgugelhupf mit belgischer Schokolade

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Es ist schon der 3. Advent – und zum Advent-Sonntagskaffee gibt es wieder mal einen kleinen Gugelhupf. Diesmal mit feinster dunkler Schokolade aus Belgien und weihnachtlichen Gewürzen.
Die Schokolade habe ich aus Brügge mitgebracht – im Schokoladenmuseum (Choco-Story) kann man verschiedene Sorten Schokoladendrops kaufen.
Für diesen Kuchen habe ich eine dunkle Sorte mit 71 % Kakaogehalt verwendet, die Kakaobohnen dafür stammen aus Ecuador. Sehr edel und fein.
Die Schokodrops kann man übrigens auch über den eshop des Schokoladenmuseums bestellen.

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Kleiner Gewürzgugelhupf mit belgischer Schokolade
(für eine kleine Gugelhupfform mit 16 cm Ø)

Für den Teig:
125 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Teelöffel gemahlene Vanille
2 Eier
1 Prise Salz
¼ Teelöffel gemahlene Nelken
1 Messerspitze frisch geriebene Muskatnuss
1 Messerspitze gemahlener Kardamom
150 g helles Dinkelmehl Type 630
1 Esslöffel Kartoffelmehl (Speisestärke)
1 Esslöffel Kakaopulver
70 g geriebene dunkle Schokolade
(Ecuador 71)
2 Esslöffel Kirschwasser
2 Esslöffel Milch

Butter zum Einfetten der Form und etwas Mehl zum Bestäuben

Für den Guss
125 g Puderzucker
1 Esslöffel Kakaopulver
1 Teelöffel Butter
goldene und silberne Zuckerperlen
Puderzucker zum Bestäuben

Die Butter in einer Schüssel schaumig rühren. Zucker und Vanille einrühren. Eier, Salz, Nelken, Muskat und Kardamom ebenfalls einrühren
Mehl, Backpulver, Speisestärke und Kakaopulver mischen und sieben. Mit der Schokolade, dem Kirschwasser und der Milch unter die Buttermasse rühren. Der Teig soll schwer reißend vom Löffel fallen, wenn nötig noch etwas Milch hinzufügen.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen (Umluft 180 °C, Gas Stufe 3).
Die Backform innen mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
Den Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten backen. Herausnehmen, 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.
Für den Guss die Butter in einem Esslöffel heißem Wasser auflösen. Puderzucker mit Kakaopulver mischen, sieben und mit der aufgelösten Butter zu einer dickflüssigen Masse verrühren.
Den Kuchen mit der Schokoladenglasur überziehen, mit etwas Puderzucker bestäuben und mit Zuckerperlen verzieren.
Köstlich!
Und hier ist für Interessierte noch mein altbewährtes Rezept für Frau Zimmermanns schokoladigen Gewürzkuchen – gebacken in der Kastenform – für die großere Kaffeerunde….

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Mini Bundt Cake with Belgian Chocolate and Spices
(for a small bundt cake with 16 cm diameter)

For the dough:
125 g soft butter
100 g sugar
1 teaspoon of powdered vanilla
2 eggs
1 pinch of salt
¼ teaspoon ground cloves
1 pinch of freshly grated nutmeg
1 pinch of ground cardamom
150 g flour (spelt flour type 630)
1 tablespoon potato flour (or cornstarch)
1 tablespoon cocoa powder
70 g grated plain chocolate
(Ecuador 71% cacao – see choco-story eshop)
2 tablespoons kirsch
2 tablespoons milk

butter to grease the baking dish and some flour for dusting

For the topping
125 g icing sugar
1 tablespoon cocoa powder
1 teaspoon butter
gold and silver sugar pearls
icing sugar for dusting

Melt the butter in a bowl until light and fluffy. Stir in sugar and vanilla. Then add eggs, salt, cloves, nutmeg and cardamom and also stir.
Mix flour, baking powder, cornstarch and cocoa powder and sift. Stir this mixture along with the grated chocolate, the kirsch (cherry brandy) and milk into the butter mixture. The dough should be thick and only fall off the spoon slowly – if necessary add some more milk.
Preheat the oven to 200 ° C (fan/convection oven 180 ° C, gas mark 3).
Grease the baking mould with butter on the inside and dust with flour.
Pour the dough into the mould and bake in the preheated oven for about 45 minutes. Remove from the oven, allow to cool for 10 minutes in the mould, then turn upside down and place onto a wire rack and allow to cool.
For the icing, dissolve the butter in a tablespoon of hot water. Mix icing sugar with cocoa powder, sift and stir in the dissolved butter to form a viscous mass.
Coat the cake with chocolate icing, dust with a little icing sugar and decorate with sugar sprinkles.
Delicious!

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Zucchetti Cake (mit Olivenöl-Schokoladen Glasur)

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Vergangene Woche hatte ich von meiner Mutter aus dem Garten eine etwas groß geratene Zucchini mit etwa 600 Gramm geschenkt bekommen – ein kräftiger Regenguss und das war’s gewesen, mit den niedlichen, kleinen Zucchinis ( in der Schweiz sagt man Zucchetti). Da hilft nur ein Kuchen.

Das Rezept liegt schon ewig bei mir rum, ich hatte es mal vor vielen Jahren von einer Arbeitskollegin bekommen – zur Bekämpfung der Zucchini-Schwemme. Für die Glasur habe ich etwas Zartbitter Kuvertüre mit ein wenig fruchtiges Olivenöl im Wasserbad geschmolzen. Das schmeckt richtig gut. Man kann den Cake aber auch nur mit Puderzucker bestäuben, wenn man gerade keine Kuvertüre hat. Dann hatte ich von der Weihnachtsbäckerei noch etwa 75 g Schokotropfen übrig – die habe ich ausserdem noch mit in den Kuchen getan, obwohl es nicht im Rezept steht.

Gut eingewickelt (z. B. in Butterbrotpapier und Alufolie hält sich der Kuchen recht lange frisch.

Da meine Kasten-Springform zu klein war, gab es noch einen kleinen runden Kuchen. Man kann den Kuchen nämlich auch wunderbar einfrieren.Zucchini Cake3

Zucchetti-Cake

3 Eier
400 g Zucker
500 g geriebene Zucchini
200 g geschmacksneutrales Öl
(Sonnenblumenöl)
500 g Mehl
150 g gemahlene Mandeln
1 Teelöffel Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
3 Teelöffel Zimt

Die Eier mit dem Zucker zu einer hellgelben Creme schlagen. Dann das Öl unterrühren und die Zucchini untermischen. Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln, Salz, Vanillezucker, Backpulver und Zimt vermischen und langsam unter ständigem Rühren zu den anderen Zutaten geben. Eine grosse oder zwei kleine Kastenformen gut fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen oder mit Papier auslegen.
ich habe eine Kasten-Springform, da löst sich der Kuchen auf jeden Fall nur mit Einfetten.

Den Teig in die vorbereitete Backform füllen und 60 – 80 Minuten bei 180 °C backen. Die Stäbchenprobe machen – wenn man einen Zahnstocher in der Mitte einsticht und kein Teig mehr daran hängen bleibt, ist der Kuchen fertig.
Nach dem Backen etwas 15-20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder mit Olivenöl-Kuvertüre bestreichen.

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Das ist übrigens auch ein hervorragender Picknick-Kuchen!

Zucchini Cake5

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Pain d’épices aux miel – französischer Honiglebkuchen

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Für das 14. Adventskalender-Fenster duftet es in meiner Küche nach Waldhonig und Weihnachtsgewürzen – Anis, Zimt, Nelken, Kardamom, Ingwer, Muskatnuss.
Vor allem die Muskatnuss soll stimmungsaufhellend wirken, aber auch die anderen Gewürze tun ihr ganz spezielles zu dem besonderen Geschmack der Pains d’épices.
Gewürzbrot heisst es eigentlich, wenn man das übersetzt, und es sollte eigentlich auch wie ein Kastenbrot-Lebkuchen aussehen, aber ich hatte keine Kastenform in der passenden Größe für dieses Rezept, deshalb ist es eher ein Gewürz-Fladenbrot geworden. Aber der Geschmack zählt. Lebkuchen kann man übrigens hervorragend für eine Wildsauce verwenden (etwas Lebkuchen hineinbröseln), das bindet zum einen die Sauce, zum anderen harmonieren die Gewürze im Lebkuchen mit dem Bratensaft und unterstreichen das Aroma der Sauce. Im Elsaß ist das pain d’épices eine beliebte Unterlage für foie gras – Gänseleber, die traditionell zu Weihnachten gegessen wird. (Muss gleich noch auf meine Einkaufsliste für den vorweihnachtlichen Ausflug ins benachbarte Mulhouse. Und die Mini-Kastenform kommt noch auf meine Haushalts-Wunschliste.)
Mit Ziegenkäse überbacken soll das auch ganz gut schmecken.

Pain d'epices6

Aber ich habe die Situation noch gerettet – mir fiel ein, dass ich ja Mini-Backförmchen aus Karton in Schrank hatte, und so habe ich das pain d’épices einfach in Stücke geschnitten und reingelegt – wie dumm von mir, ich hätte ja gleich den Teig da hineinfüllen  und ganz kleine Lebkuchen backen können. Aber man kann ja nicht immer einen guten Tag haben, was die Kreativität angeht.

Hier ist also das Rezept :

Pain d'epices5

Pain d’épices

250 g Waldhonig
100 ml lauwarme Milch
100 g zerlassene Butter
200 g Mehl
1/2 Päckchen Trockenhefe
1 Ei
eine Prise Salz
je 1 Teelöffel:
geriebene Muskatnuss
Nelkenpulver
Ingwerpulver
Anis
Kardamom
Zimt

Alle Zutaten zu einem Teig verrühren. In eine Mini-Kastenform, die mit Backpapier ausgekleidet ist, füllen und bei 200 °C 35-40 Minuten backen.

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Pain d'epices2

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Frau Zimmermanns schokoladiger Gewürzkuchen – zum 100.000 en Klick bei Lebensart im Markgräflerland

Der Gewürzkuchen hat eine kleine Geschichte. Beim Kindergeburtstag bei den Nachbarmädchen, damals in Liel (dort wo das gute Mineralwasser herkommt) hatte Frau Zimmermann immer diesen besonders feinen Gewürzkuchen gebacken. Als Teenager hatte ich mir das Rezept geben lassen und immer mal wieder erfolgreich nachgebacken – natürlich mit Kirschwasser und frisch geriebener Schokolade. Sarotti Schokolade nahmen wir früher immer zum Backen – vermutlich wegen dem Sarotti Mohr auf der Verpackung (ist der eigentlich politisch korrekt?)…

Das Rezept stand schon lange in meinem persönlichen, handgeschriebenen Backbüchlein, eigentlich ein belgisches „Schulheft“ von Atoma, bei dem man nach Belieben Seiten einlegen und wieder herausnehmen kann – super praktisch beim Kochen und Backen, man muss nicht immer ein ganzes Buch rumliegen haben.

Einen Kochbuchständer habe ich zwar auch, aber bei meinen Aktivitäten in der Küche ist dort meist kein Platz auf den möglichen Stellflächen, die werden alle als Arbeitsfläche gebraucht…

Ich habe diesmal Moser Roth ZB Schokolade mit 70% Kakaogehalt verwendet und wie immer die Variante: „etwas weniger als 1/4 Liter Milch und 1-2 Schnapsgläschen Kirschwasser“, (auch aus Liel, Andreas Hecker)

150 g Dinkelmehl und 150 g gemahlene Mandeln. Zimt: 1 Teelöffel, gemahlene Nelken: 1 Messerspitze, Kakaopulver: 1 Esslöffel

Heute gibt es was zu feiern! Am Donnerstag, den 22. November 2012 hat irgendjemand von Euch den 100.000 en Klick auf meinen Blog getan… Und ich habe es verpasst.!

Deshalb der Kuchen. (Zubereitung hier)

Hier gibt es erst einmal einen kleinen Überblick, welche meiner Artikel bzw. Rezepte die meist gelesenen sind. Meine Artikel erscheinen ja nicht nur hier, sondern seit Ende September 2011 auch bei Paperblog. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, beide Statistiken miteinander zu vergleichen.

Zur Erklärung: Null Klicks bei Paperblog heisst nicht dass es dort keine Aufrufe gab, sondern dass diese Artikel schon vor meiner Teilnahme bei Paperblog in Lebensart im Markgräflerland gepostet wurden…

November 22, 2012, 7:43 pm
Top Artikel für alle Tage bis 2012-11-22 (Zusammengefasst)
Aller Zeiten
Titel Blog paperblog
Holunder Teil 4 – Erdbeeren und Holunderblüten-Gelee 3.942 201
Holunder Teil 6 – Hugo Cocktail (mit viel Limette) 2.779 538
Holunder Teil 2 – Holunderblüten Likör 2.135 280
Torta di Pane – Tessiner Brottorte 977 498
Kirschplotzer 899 118
Hüsinger Torte 775 396
Horst Lichters Schoko-Bananen-Baileys Torte 732 0
Suuri Leberle mit Rösti – Saure Leber mit Rösti 671 0
Gummibärchen-Torte 663 962
Holunder Teil 3 – Holunderblütenlimo mit Apfelsaft 572 239
Über mich 562 0
Fasnachtsküchle 519 165
Galette des Rois – Königskuchen aus Frankreich 458 149
Herbschtmäss und Jahrmarkt – Rahmtäfeli und Biberli Konfekt 372 341
Kastanieneis – Glacé aux marrons 366 0
Alle Jahre wieder – Holunder, Holunder und nochmals Holunder – Teil 1 349 211
Holunder Teil 5 – Holunder-Pudding 349 154
Ideen für’s Halloween Buffet Nr. 7: Lakritz-Spinnen 341 1.094
Ideen für’s Halloween Buffet Nr. 2: Chickenwings mit Honigmarinade 334 487
Speckgugelhupf zum Neujahrsempfang 309 191
Basler Leckerli Parfait 306 0
Nüssli(-salat) = Feldsalat = Döchterli-(salat) mit Speck und Kracherle 297 409
Skrädmjölsvaffla – Schwedische Waffeln mit geröstetem Hafermehl 284 834
Ideen für’s Halloween Buffet Nr. 5: Gruseliges Grabstein Tiramisu 101 545
Ideen für’s Halloween Buffet Nr. 6: Blutorangen-Pudding 91   832
Herbstliche Ideen für’s Halloween Buffet Nr. 1: Ziegenfrischkäse-Pralinen mit gerösteten Walnüssen 75 538
Baileys Cupcakes 55 484
Hugo-Minze 209 480
Marroni-Crème Suppe 95 475
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26. JULI – Hermann wird vernascht

Nach dem Abkühlen (in unserem Fall über Nacht) liebt Hermann es, wenn man ihn mit Genuß vernascht – z. B. zum Frühstück, mit etwas Puderzucker bestreut.

Hermann- der Brief mit dem Rezept, den Du Deinen Freunden mit ihrer Portion übergeben solltest:

Damit Hermann gut gelingt und nicht eingeht, sind einige Grundregeln zu beachten:
Hermann verträgt kein Metall, es dürfen also nur hölzerne Löffel benutzt werden.  Da die wenigsten Leute im Kühlschrank wohnen, sollte Hermann dies auch nicht zugemutet werden. Er fühlt sich bei normaler Zimmertemperatur am wohlsten und äußert dies, indem er mehr oder weniger stark vor sich hin blubbert.

1. Am ersten Tag möchte Hermann in Ruhe gelassen werden, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen.
2. Am zweiten Tag sollte er einmal umgerührt werden,3. desgleichen am dritten Tag,
4. ebenso am vierten Tag.
5. Am fünften Tag hat Hermann Hunger. Er möchte jeweils eine Tasse Zucker (150 g), Milch (150 ml) und Mehl (100 g). Während der Fütterung hat er es gern, wenn man ihn rührt, bis er wieder ganz glatt ist.
6. Am sechsten Tag
7. am siebten Tag        wirkt es sich sehr positiv auf
8. am achten Tag         Hermann aus, wenn man ihn
9. am neunten Tag       wieder einmal täglich umrührt.
10. Der zehnte Tag ist Hermanns großer Tag:
Zuerst wird er noch einmal gefüttert und gerührt wie am fünften Tag.
Anschließend wird er in vier gleiche Portionen geteilt und an gute Freunde verschenkt, die auf die gleiche Weise verfahren sollen, wie hier beschrieben.

Zur vierten Portion, die man selbst behält, gebe man noch zwei Tassen Mehl (200 g) eine Tasse Zucker (150 g) und eine Tasse Milch (150 ml) und ½ Tasse neutrales Öl (ca. 75 ml) sowie drei Eier, je ein Päckchen Vanillezucker und Backpulver und eine Prise Salz.
Je nach Geschmack verträgt Hermann auch etwas Zimt, Nüsse/Mandeln Früchte, Rosinen, Kakao oder alles auf einmal.

Jedenfalls möchte er noch ein letztes Mal durchgerührt werden und dann bei 190°C für 40-45 Minuten in einer gefetteten Form gebacken werden.


Nach dem Abkühlen liebt Hermann es, wenn man ihn mit Genuss vernascht.