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Sonntagskuchen: Haferflockentorte mit Äpfeln


Der Markgräfler hatte mal wieder Lust auf Apfelkuchen.
Das Rezept für diese Haferflockentorte mit Äpfeln habe ich in einem alten Backbuch aus den 90er Jahren gefunden, ausprobiert und für gut befunden.
Von außen sieht der gebackene Kuchen relativ unspektakulär aus – es sind die inneren Werte, die hier das Besonderere ausmachen.



Für die Füllung werden die Äpfel nämlich erst in einem Topf mit etwas Cidre gedünstet, das ist die erste Schicht der Füllung. Darauf kommt dann noch eine zweite Schicht aus gehackten Mandeln, die zuvor mit Zucker, Zimt und zerlassener Butter gemischt wurden – das ergibt sozusagen eine Mandel-Zimt-Karamell Schicht, wenn der Kuchen gebacken ist.

„Den darfts Du wieder mal backen” – tönte es aus dem Mund des Markgräflers.



Haferflockentorte mit Äpfeln


Zutaten
(Für eine Springform mit 24 cm ∅)

Für die Füllung
• 500 g Äpfel
• abgeriebene Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone
• 2 Esslöffel Cidre (ersatzweise trockener Weisswein)
• 75 g brauner Zucker
• ½ Teelöffel Zimt
• 75 g abgezogene, gehackte Mandeln
• 3 Esslöffel zerlassene Butter

Für den Teig
• 150 g weiche Butter
• 125 g Zucker
• 2 Päckchen Vanillezucker
• 1 Prise Salz
• 3 Eier
• 125 g zarte Haferflocken
• 50 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 1 Teelöffel Backpulver

Für die Form
• Butter
• kernige Haferflocken

Zubereitung
Für die Füllung die Äpfel vierteln, schälen, vom Kerngehäuse befreien und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. In einem Topf mit der Zitronenschale, Zitronensaft  und dem Cidre bei schwacher Hitze halbweich dünsten und abtropfen lassen.
Den Zucker mit dem Zimt mischen und mit den gehackten Mandeln und der zerlassenen Butter in einer Schüssel vermengen.
Die Form gut einfetten und mit kernigen Haferflocken ausstreuen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Für den Teig die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz sehr schaumig rühren. Die Eier nach und nach untermischen. Wenn die Masse cremig ist, die Haferflocken unterziehen. Das Mehl mit dem Backpulver über den Teig sieben und unterrühren.
Drei Viertel vom Teig in die Form geben, die Äpfel darauf verteilen, die Mandelmasse darüber verteilen und den Rest des Teiges mit einem Esslöffel in kleinen Häufchen auf die Füllung setzen.

Den Kuchen auf der mittleren Schiene des Ofens in etwa 50 Minuten goldbraun backen.
In der Form etwas abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Mit Schlagsahne servieren.



Oatmeal cake with apples


Ingredients
(For a springform pan with 24 cm ∅)

For the filling
500 g apples
grated zest and juice of 1 organic lemon
2 tablespoons Cider (alternatively dry white wine)
75 g brown sugar
½ teaspoon cinnamon
75 g peeled and chopped almonds
3 tablespoons melted butter

For the dough
150 g soft butter
125 g sugar
2 sachets vanilla sugar
1 pinch of salt
3 eggs
125 g oatmeal
50 g spelt flour (Type 630)
1 teaspoon baking powder

For the springform
Butter
 Oat flakes

Preparation
For the filling, quarter the apples, peel them and remove the core. Cut the apple quarters into not too thin slices. Steam in a pan with the lemon peel, lemon juice and cider over a low heat until half soft and drain.
Mix sugar with cinnamon, then mix in a bowl with chopped almonds and melted butter.
Butter the springform well and sprinkle with oat flakes. Preheat the oven to 200 °C = 392 °F.

For the dough, mix butter with sugar, vanilla sugar and salt until very frothy. Mix in the eggs one by one. When the mixture is creamy, fold in the oat flakes. Sift flour and baking powder over the dough and stir in.
Fill three quarters of the dough into the springform, spread the apples and after that the almond mixture on top and place the rest of the dough in small heaps onto of the filling using a tablespoon.

Bake the cake in the middle of the oven for about 50 minutes until golden brown.
Allow to cool slightly in the springform. Then remove the cake from the springform and allow to cool completely on a cake rack.

Serve with whipped cream.


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11. Dezember: Karamellschnittchen nach Leila Lindolms kleiner Schwester Petronella

Karamellschnittchen 3


Diese köstlichen Karamellschnittchen habe ich im Buch „Backen mit Leila” von Leila Lindholm entdeckt:

„Dieses geniale Rezept stammt von meiner kleinen Schwester Petronella. Die Schnittchen schmecken umwerfend gut!”

– beschreibt sie diese Plätzchen. Und es stimmt -sie schmecken wirklich fantastisch und sind ausserdem superschnell zusammengerührt und gebacken.

Ein Last-Minute Rezept für Spätzünder, was das Backen vor Weihnachten angeht.
Ja, ja – denn morgen ist schon wieder die Hälfte der Adventstage rum. Nur noch 12 Tage sind es dann bis zum Heiligabend – keine zwei Wochen mehr!

In hübsche Einmachgläser verpackt, eignen sich diese buttrigen Karamellschnittchen auch hervorragend als Geschenk für Süßschnäbel.


Karamellschnittchen 2


Karamellschnittchen


Zutaten
(Für 25 Stück)

• 100 g weiche Butter
• 80 g Zucker
• 2 Esslöffel heller Sirup (z. B. Grafschafter)
• 140 g Weizenmehl
• ½ Teelöffel Natron
• etwas gemahlene Vanille
• 1 Teelöffel Ingwerpulver

Zubereitung

Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
Butter, Zucker und Sirup cremig rühren.
Mehl, Natron, gemahlene Vanille und Ingwerpulver mischen und unter die Buttermasse heben.
Den Teig halbieren und zu zwei Laiben formen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, leicht flach drücken und mit einer Gabel ein Muster ziehen.
In der Mitte des vorgeheizten Ofens 12-15 Minuten backen.
Leicht abkühlen lassen, dann in Schnitten schneiden. Die Karamellschnitten auf dem Backblech auskühlen lassen.



Caramel Slices

Ingredients
(For 25 pieces)
100g softened butter
80g sugar
2 tablespoons light syrup (Lyle’s Golden Syrup or  „Grafschafterin Germany)
140 g flour
 ½ teaspoon baking soda
some ground vanilla
1 teaspoon ground ginger


Preparation
Preheat the oven to 175 °C = 347°F.
Stir butter, sugar and syrup until creamy.
Mix flour, baking soda, ground vanilla and ginger and fold into the butter mixture.
Divide the dough in half and shape each into a loaf. Place on a baking sheet lined with baking paper, press slightly flat and draw a pattern using a fork.
Bake in the middle of the pre-heated oven for 12-15 minutes.
Let cool slightly, then cut into slices. Allow to cool on the baking sheet.

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Einen Cupcake zum Dessert – Cupcake Affair in Basel


Im Bericht über unseren Besuch in Basel hatte ich ja schon erzählt, dass ich zum Dessert bei Cupcake Affair (Spalenberg 16) einkehren wollte….
Das taten wir dann auch. Ein Träumchen in Rosa und Weiß!
Und vor lauter schönen Cupcakes konnte ich mich zuerst gar nicht entscheiden, welchen ich denn nehmen sollte…
Es wurde dann ein Vanille-Cupcake im Grace Kelly-Look (Bourbon Vanille & Vanille-Cream Cheese Topping), der Markgräfler bekam nur einen Mini Cupcake (Salzkaramell) – denn er hatte zuvor ja schon ein Dessert!



Hier steckt das liebevolle Detail auch in der Zuckerdose…


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Wie wäre es mit einer Hochzeitstorte aus Cupcakes?



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In der Frühling-/Sommerausgabe des Magazins Zut!, das zweisprachig (Französisch und Deutsch) über Kultur, Trends und Lifestyle in der Regio berichtet, steht ein Artikel über „Cupcake Affair”

„Der kleine weiße Laden mit der rosafarbenen Markise, der sich zu 100% auf Cupcakes spezialisiert, bietet 1001 köstliche Rezepte zum Genießen in einer hübschen Verzierung an.
Das Unternehmen bietet auch einen Partyservice an, was perfekt ist für eine Hochzeit oder eine baby shower!

Geöffnet von Montag bis Mittwoch,
sowie freitags jeweils von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr
donnerstags von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr
und samstags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Aus Zut! City magazine Colmar – Mulhouse – Freiburg – Basel


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Zum Tag des deutschen Apfels: Apfelkuchen mit Skrädmjöl, Mandeln und Karamell

Apfel Jonagold Heute ist der „Tag des deutschen Apfels”, und zur Feier des Tages gibt es deshalb einen besonderen Apfelkuchen – Grundlage ist das Rezept für den Marbackakaka, den schwedischen Kuchen mit geröstetem Hafermehl, dem Skrädmjöl. Den habe ich etwas anders zubereitet. Die Eier habe ich diesmal getrennt und das Eiweiß zu Schnee geschlagen. Als Belag habe ich die Apfelsorte Jonagold verwendet, eigentlich kein typisch deutscher Apfel, es handelt sich um eine Kreuzung der Sorten Golden Delicious und Jonathan (USA 1943) und gehört zu den in Mitteleuropa am häufigsten angebauten Sorten. Ich selbst habe in meinem Garten einen Brettacher Apfelbaum (eine alte deutsche Apfelsorte aus dem Schwarzwald), der zweijährig ist und im vergangenen Herbst kaum Äpfel hatte (dafür umso mehr Laub). Im Jahr zuvor hatte dieser Baum so gut Früchte getragen, dass es für 165 Liter Apfelsaft gereicht hat, den ich von einem Obstbauern in unserer Nähe habe pressen lassen. Alte Deutsche Apfelsorten sind z. B. Edelborsdorfer, Gravensteiner und der gelbe Richard.

Äpfel sind gesund – das weiss jedes Kind und nicht umsonst heisst es in dem englischen Sprichwort: „An apple a day keeps the doctor away“ (1913 von Elizabeth Mary Wright) / „Ein Apfel am Tag und dir bleibt der Gang zum Arzt erspart“ .

Der Spruch: “Eat an apple on going to bed, and you’ll keep the doctor from earning his bread“ (deutsch etwa „Iss einen Apfel vorm Zubettgehen und dein Arzt kann sich seine Brötchen nicht mehr verdienen“) ist noch älter – er tauchte erstmals in einer walisischen Zeitschrift von 1866 auf.

Ein roher, ungeschälter Apfel (ca. 150 g) enthält:

nur 75 Kilokalorien

0,3 g Eiweiß

0,9 g Fett

15,4 g Kohlehydrate

4,5 g Ballaststoffe

2 mg Natrium

216 mg Kalium

11 mg Kalzium

15 mg Phosphor

0,5 mg Eisen

0,05 mg Thiamin

0,03 mg Riboflavin

0,08 mg Pyridoxin

10 mg Vitamin C

ausserdem: Phenylalanin, Magnesium, Jod (in Schale und Gehäuse) Kupfer, Zink, Vitamine B1, B2, B6

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Apfelkuchen mit skrädmjöl (geröstetes Hafermehl)

Zutaten für eine Springform 24×24 cm:

200 g Butter 250 ml Zucker (im IKEA Metallmessbecher abgemessen),
3 Eier,
200 g geröstetes Hafermehl (Stöpafors Mühle in Sunne),
1 gehäufter Teelöffel Backpulver,
1-2 Esslöffel Wasser,
3 Tropfen Bittermandelöl

Für den Belag:
500 g Äpfel (hier: Jonagold),
50 g Mandelstifte,
oder Mandelblättchen ein paar Karamellbonbons (z. B. Werthers), grob gehackt

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden (z. B. mit einem Apfelspalter), dann in dünne Scheiben schneiden. Die Eier trennen, das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und beiseite stellen. Eigelb mit Zucker schaumig rühren, dann die weiche Butter mit Bittermandelöl unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und über die Masse sieben, unterrühren, Wasser dazugeben. Dann den Eischnee vorsichtig unterheben. Die Backform mit Butter fetten, den Teig einfüllen, die Apfelscheiben darauf verteilen, mit Mandeln und gehackten Karamellbonbons bestreuen. In der Mitte des Backofens bei 175 °C (vorgeheizt) etwa 50-55 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

Skraedmjoel Apfelkuchen3-2
11. Januar 2013: Apfelkuchen mit Skrädmjöl, Mandelsplittern und Karamell
Skraedmjoel Apfelkuchen2
September 2010: Apfelkuchen mit Skrädmjöl und Mandelblättchen

Nach Belieben mit Schlagsahne servieren.

Skraedmjoel Apfelkuchen5-2

In einem kleinen Apfel
da sieht es niedlich aus:
Es sind darin fünf Stübchen,
grad wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen
zwei Kernlein, schwarz und klein,
die liegen drin und träumen
vom warmen Sonnenschein.

Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am schönen Weihnachtsbaum.

(der Verfasser des Kinderlied Textes ist unbekannt/Musik von Wolfgang A. Mozart)

Today is the „Day of the German apple „, and to celebrate the day I made a special apple pie – it is based on the recipe for Marbackakaka, a Swedish cake with toasted oatmeal, the Skrädmjöl . I modified this recipe slighty – this time I have separated the eggs and whipped the egg whites. The topping consists of apples (I used Jonagold, not really a typically German apple, it is a crossing of the varieties Golden Delicious and Jonathan (USA 1943) and is one of the most commonly grown varieties in Central Europe. In my garden I have a Brettnacher apple tree (an old apple variety from the German Black Forest), which is bi-annual, i. e. every other year I have loads of apples. Last fall I had hardly any apples (but lots of leaves) . The year before this tree had borne fruit so well that it was enough for 165 litres of apple juice, which I have had made from a fruit grower in our area.

Old German apple varieties are eg Edelborsdorfer , Gravenstein and the yellow Richard . Apples are healthy – every child knows that, and not for nothing there is the English proverb, saying: “ An apple a day keeps the doctor away“ (1913 by Elizabeth Mary Wright ) The saying : „Eat an apple on going to bed , and you’ll keep the doctor from earning his bread“ is even older – it first appeared in a Welsh magazine of 1866.

A raw , unpeeled apple (150 g) contains :

only 75 kilocalories, 0.3 g protein,  0.9 g fat,  15.4 g of carbohydrates,  4.5 g fiber,  2 mg sodium,  216 mg of potassium,  11 mg calcium,  15 mg of phosphorus, 0.5 mg of iron,  0.05 mg thiamine,  0.03 mg of riboflavin,  0.08 mg of pyridoxine,  10 mg of vitamin C,  also : Phenylalanine , magnesium, iodine ( in peel and core ) copper, zinc, vitamins B1 , B2, B6

Skraedmjoel Apfelkuchen4

Apple Cake with Swedish Skrädmjöl (roasted oatmeal flour) Ingredients for a springform pan 24×24 cm:

200 g of butter , 250 ml sugar , 3 eggs , 200 g toasted oatmeal (Stöpafors mill in Sunne ) , 1 heaped teaspoon of baking powder ,  1-2 tablespoons water ,  3 drops of bitter almond oil

For the topping : 500 g apples ( here: Jonagold ) ,  50 g cut almonds or almond slivers , a few caramels (eg Werther’s candy), coarsely chopped

Peel the apples , remove the core , cut into wedges (eg with an apple splitter ) , then cut into thin slices. Separate the eggs , beat the egg whites until stiff and set aside. Beat egg yolks and sugar until light and fluffy, then stir in the softened butter together with oil of bitter almonds . Mix the flour with the baking powder and sift onto the mass, stir , add water . Then carefully fold in the egg whites . Grease the baking pan with butter , fill in the dough , spread the apple slices on top , sprinkle with almonds and chopped caramels . Bake on the middle rack of the oven at 175 ° C ( 347 °F , preheated ) for 50-55 minutes. Remove from the oven, let cool and remove from the mould. Serve with whipped cream to taste.

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Adventskalender 2013: Nr. 10 -Süsse Karamell-Brezeln

Karamellbrezeln2
Heute gibt es leckere Butterteig-Brezeln mit Karamell! Vergangenes Jahr hatte ich mir für die Badenweiler Brezeln speziell einen Brezel-Ausstecher besorgt.
Das Rezept der Badenweiler Brezeln kannte ich bis dort noch nicht, erst durch Zufall habe ich sie in einem Badischen Backbuch gefunden – und das, obwohl ich ganz in der Nähe von Badenweiler wohne….Karamell Brezeln1

Today there are delicious butter cookie Pretzels with caramel!
Last year I had bought a pretzel cookie cutter especially for the Badenweiler pretzels.
The recipe of Badenweiler pretzels I found by chance in a baking book from Baden – I did not know it before that day – even though I live quite near to Badenweiler

BW Brezeln5
Badenweiler Brezeln

Dann habe ich noch dieses Rezept mit Karamell-Füllung entdeckt und war begeistert. Heute einfach nur ein paar Bilder und das Rezept.
Then I found another recipe with caramel filling and thought it was great. Today I will not write too much, just a few images and the recipe…

Karamellbrezeln5

Süsse Karamell-Brezeln
(für ca. 30 Stück)

250 g Mehl
60 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
125 g kalte Butter
Mehl zum Ausrollen
150 g harte Karmellbonbons (z. B. Werthers)
1 Eigelb
2-3 Esslöffel Hagelzucker

Mehl, Zucker, Salz, Ei und Butterflöckchen zuerst mit dem Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Die Bonbons in einen Gefrierbeutel geben, mit einem Nudelholz auf einer festen Arbeitsplatte in kleine Splitter zertrümmern.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dick ausrollen. Mit einem Brezelausstecher Plätzchen daraus  ausstechen. Brezeln auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Das Eigelb verquirlen, die Brezeln damit bestreichen und den Hagelzucker darüber streuen. Die Löcher in den Brezeln jeweils mit den gehackten Bonbons füllen. Die Brezeln im Ofen etwa 12-14 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig auf dem Blech abkühlen lassen. Mit einer Palette vorsichtig vom Papier lösen.

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Sweet caramel pretzels
(For about 30 pcs)

250 g flour
60 g sugar
1 pinch of salt
1 egg
125 g cold butter in flakes
flour for rolling out the dough
150 g hard caramel candy (eg Werther)
1 egg yolk
2-3 tablespoons coarse granulated sugar

Knead flour, sugar, salt, egg and butter flakes first with the dough hook of the hand mixer, then quickly with your hands to form a smooth dough. Cover the dough and let it rest for about 1 hour in the refrigerator.
Put the candy in a freezer bag, smash into small fragments on a solid work surface using a rolling pin.
Preheat the oven to 180 °C (356 °F). Roll out the dough (about 4 mm thick) on a lightly floured work surface. Cut out cookies with a Brezel cookie cutter. Put the pretzels on  baking sheets lined with baking paper. Whisk the egg yolk, brush the pretzels with it and sprinkle the coarse sugar over it. Fill the holes in each pretzel with the chopped candy. Bake the pretzels in the oven for about 12-14 minutes. Remove and allow to cool completely on the sheet. Carefully get the pretzels off the paper using a palette. 

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Crème brûlée squares à la lavande – oder: Lecker Bakery plus Lavendel und Erdbeeren

creme brulee squares lavande2
Crème brûlée squares à la lavande

Ich hatte euch vom Grillabend am Samstag noch das Rezept zum Dessert versprochen. Das Rezept stammt eigentlich aus der Lecker Bakery (Special 01/13). Diese Crème Brûlee Squares gab es nämlich neulich bei einer Geburtstagsfeier, zu der wir eingeladen waren. Natürlich habe ich mir sofort das Rezept mailen lassen – und ich hatte noch eine andere Idee:

Wieso sollte man dazu nicht eine sommerliche Geschmacksnote à la Provence hinzufügen? Der Lavendel blüht derzeit, ein paar Erdbeeren gibt es auch noch – und schon war mein persönliches Dessert kreiert.

creme brulee squares lavande

Crème brûlée squares à la lavande

Man kann die Squares entweder in einer eckigen Form 24 x 24 cm oder in einer runden Form mit 26 cm Ø backen.
Zutaten für den Teig:
75 g weiche Butter
und etwas Butter zum Einfetten der Form
1 Päckchen Vanillezucker
75 g Puderzucker
2 Eier (Größe M)
150 g Mehl
1/2 Teelöffel Backpulver
40 ml kalter Espresso
Zutaten für die Creme:
1/2 Liter Milch
3 gestrichene Esslöffel Speisestärke (Kartoffelmehl)
100 g Zucker
6 Eigelb (Größe M)
1 Päckchen Vanillezucker und etwas gemahlene Vanille
(z. B. Dr. Oetker Vanillemühle)
1 gehäufter Teelöffel getrocknete Lavendelblüten
5 Esslöffel Puderzucker (evtl. etwas weniger und dafür noch etwas braunen Zucker nehmen)
Küchengasbrenner
Zubereitung:
Den Backofen auf 175 °C (Ober- Unterhitze oder 150 °C Umluft) vorheizen. Die Form mit etwas Butter einfetten.Butter und Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker cremig rühren, die Eier nach und nach dazugeben und unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Zuletzt den Espresso unterheben. Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen auf unterster Schiene bei ca.  8 Minuten backen.
 Für die Creme die Stärke mit 5 Esslöffel Milch anrühren. Die restliche Milch zusammen mit dem Zucker, gemahlener Vanille und Lavendelbüten aufkochen. Die angerührte Stärke einrühren und unter Rühren ca. 1 Minute köcheln lassen, bis die Creme leicht dick wird. Den Topf vom Herd nehmen. Die Eigelb mit Vanillezucker verrühren und unter die Creme heben.
Die Form aus dem Ofen nehmen, die Vanillecreme auf den Espressoteig geben und verstreichen, dann weitere 12 Minuten im Ofen backen, herausnehmen und abkühlen lassen.
Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit einem Brenner karamellisieren. Wir haben festgestellt, dass man mit braunem Zucker eine schönere Karamellschicht bekommt, die viel knackiger ist, als der Puderzucker Karamell, der viel zu schnell auf der Creme zerläuft.
Beim nächsten Mal werde ich nur braunen Zucker für die Karamellschicht verwenden!
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In quadradische Stücke schneiden. Wir haben dazu mit Ahornsirup gesüßte Erdbeeren gereicht….
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Absolute Lecker Bakery mit Lavendel (und Erdbeer) – Plus!
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Kanelkräm med blåbär – Crème Brulée auf Schwedisch

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Gestern gab es was zu feiern – irgendwann am Dienstagabend war der 150’000. Klick auf meinem Blog da. Vielen lieben Dank. Deshalb habe ich auch ein besonderes Dessert vorbereitet. Ein schwedische Zimtcreme auf Blaubeeren, mit braunem Zucker bestreut und karamellisiert. Schmeckt genial und die Zubereitung ist auch gar nicht so schwer.

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Zimtcreme mit Blaubeeren (Schweden)

Ergibt 4 Portionen

100 ml Milch
100 ml Sahne
1 Zimtstange
3 Eigelb
2 Teelöffel Speisestärke (Kartoffelmehl)
100 g Zucker
300 g Blaubeeren (frisch, gefroren oder aus dem Glas)
3 Esslöffel brauner Zucker

Die Milch mit der Sahne verrühren, die Zimtstange dazugeben und die Mischung in einem Topf aufkochen.Vom Herd nehmen und stehen lassen, damit der Zimtgeschmack sich entfalten kann.

Die Eigelbe, die Speisestärke und den Zucker verrühren und die Mischung in die Milchsahne geben. Das Gemisch unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis die Creme dick wird.

Die Blaubeeren putzen, waschen und abtropfen lassen – (oder vorher aufgetaute TK-Ware oder Heidelbeeren aus dem Glas – abgeschüttet, verwenden, den Saft für etwas anderes nehmen, Smoothie oder mit Mineralwasser gemischt trinken). Dann die Blaubeeren auf vier Gläser oder Glasschälchen verteilen.

Die Zimtstange aus der Creme entfernen. Zimtcreme auf die Gläser verteilen und abkühlen lassen. Mit brauem Zucker bestreuen und den Zucker mit einem Gasbrenner karamellisieren lassen (oder bei Oberhitze in den Backofen schieben).

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Mmmmh – zimtig lecker.

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Apfel-Zimt-Muffins / Apple-Cinnamon Muffins

Auf dem Terrassentisch lagen noch ein paar Äpfel, und da heute mein Geburtstag ist, und ich meinen Kollegen etwas mitbringen wollte, habe ich gestern Apfel-Zimt Muffins gebacken. Das Rezept ist aus dem Apfelbüchlein der Landfrauen in Auggen. Ich habe aber etwas mehr Buttermilch verwendet und zusätzlich ein paar Apfelscheibchen auf den Muffins verteilt, mit braunem Zucker bestreut und die Hälfte des Zimts darübergestreut. Das gibt eine feine Zimtzucker-Apfel-Karamell Schicht.

Die Zutaten für 12 Stück:

12 Papierbackförmchen
125 Butter, geschmolzen
125 g Zucker
1 Prise Salz
250 g Mehl (Dinkelmehl Type 630), 1/2 Päckchen Backpulver
1 Teelöffel gemahlener Zimt
1 großer, säuerlicher Apfel (ca. 200 g)
2 Eier
100 ml Buttermilch

Für den Belag:

ein paar Apfelscheibchen
1-2 Esslöffel brauner Rohrohrzucker
ein Teelöffel Zimt

Die Papierförmchen in die Mulden des Muffinblechs legen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Zucker und Eier mit einer Gabel verrühren, dann Buttermilch und die flüssige, abgekühlte Butter unterrühren.
Mehl, Backpulver, Salz und Zimtpulver gut miteinander vermischen.

Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die trockenen Zutaten vorsichtig unter die feuchten Zutaten heben, zum Schluss die Apfelwürfelchen unterheben.

Den Teig in den Muffinförmchen verteilen, mit Apfelscheibchen belegen, mit Zimt und braunem Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.

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Dampfnudeln aus dem RÖMERTOPF® mit Vanillesauce, Walnuss-Karamel und Zwetschgenkompott

Dampfnudeln – Kindertraum! Ich habe sie heute das erste mal im RÖMERTOPF® gemacht. Eine schöne Karamelschicht am Boden, wie wenn man sie mit dem Topf auf dem Herd macht, gibt’s leider nicht. Dafür gehen die Dampfnudel auf wie ein Luftballon, den Römertopf kann man hinterher mühelos mit heißem Wasser und Spülbürste sauber machen, weil nichts ansitzt. Dafür habe ich zusätzlich zur Vanillesauce noch eine Walnuss-Karamelsauce gemacht. Ausserdem gibt es bereits wunderbare Markgräfler Zwetschgen, und Zwetschgenkompott zu Dampfnudeln ist eine einfach wunderbare Kombination!

Zwetschgenkompott mit feiner Orangennote

(4 Portionen):

750 g Zwetschgen waschen,

halbieren, entsteinen

und mit 100 g Zucker, Vanillemark und einer ausgeschabten Vanilleschote sowie etwas Orangensaft in einer Pfanne 30 Minuten ziehen lassen. Langsam zum Kochen bringen. 4 Minuten leicht kochen lassen, vom Feuer nehmen und erkalten lassen. Vanillestange entfernen.

Vanille-Sauce
4 Personen:
2/3 Liter Milch (660 ml)
2 Eier
6 getrichene Esslöffel Zucker
gemahlene Vanille
3 Teelöffel Mais- oder Kartoffelstärke
Eier mit dem Zucker schaumig rühren, dann die Speisestärke unterrühren und langsam die mit Vanille heiß gemachte Milch unterrühren. Die Mischung wieder in den Topf geben, auf den Herd stellen und unter Rühren kurz aufkochen.
In einen Krug füllen abkühlen lassen, dann im Kühschrank kalt stellen.

Dampfnudeln im RÖMERTOPF®

Zutaten:
1 Päckchen Trockenhefe
85 g Zucker
500 ml Milch
500 g Mehl
Salz
2 Eier
110 g Butter
Für die Walnuss-Karamel Sauce:
100 g Butter
50 g Walnüsse, gehackt
6 Esslöffel Zucker
100 g flüssige Sahne

Hefe mit 1 Teelöffel Zucker in 1/4 Liter (250 ml) Milch auflösen. Mehl, Salz, 2 Esslöffel Zucker, Eier und 80 g zerlassene lauwarme Butter dazukneten, Teig so lange schlagen, bis er Blasen wirft, dann unter einem Tuch mit guter Zimmertemperatur ca. 30 Minuten auf doppelte Größte aufgehen lassen. (…ist ja bei der Wärme draussen kein Problem)
Noch einmal gut durchkneten. Übrige Milch mit restlicher Butter, Zucker und etwas Salz in einem Topf erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die lauwarme Flüssigkeit in den RÖMERTOPF® gießen, Form in lauwarmes Wasser stellen. Teig noch einmal durchkneten, etwa eigroße Stücke abnehmen und hinein setzen.


Topf schließen, 20 Minuten so wässern. Bei 175 °C / Umluft 160 °C (in den kalten Ofen schieben, nicht vorheizen) 45 Minuten garen. Topf keinesfalls vor Ende der Backzeit öffnen – die Dampfnudeln könnten dabei in sich zusammenfallen.

In der Zwischenzeit die Walnuss-Karamelsauce zubereiten. 50 g Walnüsse hacken, mit 100 g Butter und 6 Esslöffel Zucker andünsten, die Sahne angießen und so lange unter Rühren köcheln lassen, bis sie hellbraun ist.

Und weil’s soooooo gut geschmeckt hat, gibt’s auch einen Nachschlag:

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Kirschcreme mit Caramel

Der „Kirsch“ in dieser Kirschcreme kommt nicht von den Kirschen, sondern vom Kirschwasser, mit dem diese Creme aromatisiert ist.

Kennt Ihr eigentlich Betty Bossi? Sie ist die Schweizer Fee für schnelle, unkomplizierte Küche. Eigentlich wurde Sie einmal von einer findigen Werbemacherin erfunden, um den Margarineverkauf eines Herstellers anzukurbeln. Irgendwann wurde eine Kooperation mit Coop ins Leben gerufen, und mittlerweile werden auch Betty Bossy Convenience-Produkte verkauft. Inzwischen ist Sie eine richtige Kultfigur, die es in persona nie gegeben hat. Dieses Rezept ist eines von Betty Bossi (Migros hat übrigens im Gegenzug ihre Convenience Marke „Anna’s Best“ genannt).

Def Markgräfler meinte: Also entweder muss da mer Karamell rein, oder etwas Fruchtiges … o. K. das nächste mal etwas Kirschstückchen dazu mischen.

Kirschcreme mit Caramel (nach Betti Bossy)

250 ml Greyerzer Doppelrahm (Crème double)
250 g Halbfettquark (in meinem Fall Fromage blanc mit 20% Fett)
4 Esslöffel Puderzucker
3 Esslöffel Kirsch(wasser)

alles in einer Schüssel gut verrühren.

75 g weiche Nideltäfeli (=Rahmtäfeli oder Rahmkaramell)

darunterrühren, in 4 Gläser à 200 ml verteilen, ca. 1 Stunde kühl stellen.