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Martinsgans – Essen im Markgräflerland

Martinsgans Markushof 1


Im Markgräflerland kann man in der Woche um St. Martin in vielen Restaurants ein Martinsgans-Menü essen.
Dieses Jahr waren wir im Markushof in Bad Bellingen – der Bruder der Markgräflerin war zu Besuch und hatte am 11.11. Namenstag – er heißt nämlich Martin und da kam uns die
Martinsgans gerade recht, um mit der Familie essen zu gehen.


Martinsgans Alte Post 7


Beim Bearbeiten der Fotos fiel mir ein, dass wir im vergangenen Jahr in Müllheim in der Alten Post waren und ich noch gar nicht darüber berichtet habe!
Deshalb bekommt ihr jetzt zuerst eine Zusammenfassung des Martinsgans-Menus aus dem Jahr 2016…
Das gleiche Menü rund um Gans und Ente gibt es übrigens dieses Jahr auch wieder vom 12.11. bis 21.12.2017 – und wer seine Gans lieber zu Hause essen möchte, der kann sich das Gänsetaxi bestellen.


Martinsgans Menü
Hotel-Restaurant Alte Post in Müllheim


Martinsgans Alte Post 10
Z‘ Müllen an der Post,
Tausigsappermost!
Trinkt me nit e guete Wii!
Goht er nit wie Baumöl ii,
z’Müllen an der Post!

Aus: Der Schwarzwälder in Breisgau
Johann Peter Hebel


1. Gruß aus der Küche: Kartoffelsüppchen mit Shrimps, gebratene Kartoffelscheibe mit lila Kartoffelpüree und Röstzwiebelchen



2. Entenconsommé / Sellerieravioli



3. Knusprig gebratene Freilandgans mit Thymianjus, Rotkraut, Maronen, Kartoffelknödel und mit Mandeln gefüllter Apfel



4. Ein kleines Zwischendessert: Original Beans Schokolade mit Zimtparfait, Karamell und Cranberries



5. Das Dessert
Dreierlei Quitten – Sorbet, gekocht und als Gelee, mit Madeira verfeinert



Martinsgans im Markushof
Bad Bellingen



Vorspeise:
Feldsalat mit Speck und Kracherle (Bacon und Croutons)

Die Hauptsache:
Knusprig gebratene Gans mit in Weißwein pochieren Äpfeln, mit Preiselbeeren gefüllt

Das Dessert:
Café Gourmand – Espresso und saftiger Schokoladenkuchen, Vanilleeis


 

Und wer zu Hause selbst Gans kochen möchte, dem empfehle ich mein

Rezept für Gänsekeulen aus dem Römertopf mit Rotkraut und Kartoffelklößen

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Fotografie, Frühling, Markgraeflerland, Natur & Garten

Kirschblüte im Markgräflerland 2017 – Jetzt geht’s los!


Gute zwei Wochen früher als in den vergangenen Jahren gibt es im Markgräflerland – hier im Eggenertal bei Feldberg/Obereggenen – schon die ersten Kirschblüten!

Ein sensationelles Wetter mit Sonnenschein satt und Temperaturen über 20 °C boten sich uns in den vergangenen Tagen.
Nachts ist es zwar noch ziemlich kühl, aber das heißt auch, dass wir die Kirschblüte noch ein wenig genießen können.
Am Sonntag, 9. April und am Ostermontag, 17. April ist in Feldberg übrigens wieder Blütenhock! Die Termine solltet ihr euch unbedingt vormerken.



Zur Kirschblüte noch ein Gedicht von Johann Peter Hebel.

Das Lied vom Kirschbaum

Zum Frühling sagt der liebe Gott-
»Geh, deck dem Wurm auch seinen Tisch!«
Gleich treibt der Kirschbaum Laub um Laub,
vieltausend Blätter, grün und frisch.

Das Würmchen ist im Ei erwacht,
es schlief in seinem Winterhaus;
es streckt sich, sperrt sein Mäulchen auf
und reibt die blöden Augen aus.

Und darauf hat’s mit stillem Zahn
an seinen Blätterchen genagt;
es sagt: »Man kann nicht weg davon!
Was solch Gemüs‘ mir doch behagt!« –

Und wieder sagt der liebe Gott:
»Deck jetzt dem Bienchen seinen Tisch!«
Da treibt der Kirschbaum Blüt‘ an Blüt‘,
vieltausend Blüten, weiß und frisch.

Und’s Bienchen sieht es in der Früh
im Morgenschein und fliegt heran
und denkt: Das wird mein Kaffee sein;
was ist das kostbar Porzellan!

Wie sind die Täßchen rein gespült!»
Es steckt sein Züngelchen hinein,
es trinkt und sagt: Wie schmeckt das süß!
Da muß der Zucker wohlfeil sein!«

Zum Sommer sagt der liebe Gott:
»Geh, deck dem Spatzen seinen Tisch!«
Da treibt der Kirschbaum Frucht an Frucht,
vieltausend Kirschen, rot und frisch.

Und Spätzchen sagt: »Ist’s so gemeint?
ich setz‘ mich hin, ich hab‘ Appetit,
das gibt mir Kraft in Mark und Bein,
stärkt mir die Stimm‘ zu neuem Lied.« –

Da sagt zum Herbst der liebe Gott:
»Räum fort, sie haben abgespeist!«
Drauf hat die Bergluft kühl geweht,
und ’s hat ein bissel Reif geeist.

Die Blätter werden gelb und rot,
eins nach dem andern fällt schon ab,
und was vom Boden stieg herauf,
zum Boden muß es auch hinab.

Zum Winter sagt der liebe Gott:
»Jetzt deck, was übrig ist, mir zu!«
Da streut der Winter Flocken drauf;
nun danket Gott und geht zur Ruh‘!

Johann Peter Hebel



Bei Niedereggenen/Gennenbach


Blick auf Niedereggenen

Wiesenschaumkraut
Natur & Garten, Wandern

Wii Wegli

Panorama Hochblauen
Panorama Hochblauen
Neu 2010
Wegweiser nach Hach

Ein kurzer Spaziergang durch die Reben bis zum Aussichtspunkt oberhalb der Rossberghütte.

Und wenn de amme Chrützweg stohsch,
und nümme weisch, wo’s ane goht,
halt still, und frog di Gwisse z’erst, ’s cha dütsch, Gottlob, und folg si’m Roth.
Johann Peter Hebel

Hacher Schrenne







Auf Hochdeutsch:

Und wenn Du an einem Kreuzweg stehst,
und nicht mehr weißt, wo es hingeht
halte still und frage
zuerst Dein Gewissen, es kann deutsch, Gottlob, und folge seinem Rat.

Blick vom Rastplatz auf Hach