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Freitags-„Fisch“(?) – Bratreis mit Krabben

Was sind eigentlich Garnelen bzw. Krabben??? Meeresfrüchte, das ist die übliche Bezeichnung, wenn sie mit Muscheln und Tintenfischen gemischt sind.

Das sagt Wikipedia dazu:
Als Garnelen werden unterschiedliche Gruppen in der Bodenzone lebender oder freischwimmenderKrebse bezeichnet. Der Begriff fasst nicht unmittelbar verwandte Krebse in einer Gruppe zusammen, allerdings gibt es auch Ausnahmen. Langusten, Hummerartige (beispielsweise „Scampi“ oder Kaisergranat) und in Süßwasser lebende Flusskrebse, wie der Louisiana-Flusskrebs (Procambarus clarkii), werden nicht zu den Garnelen gezählt.

Also Krebse – aber da sie aus dem Wasser kommen, gilt für mich hier die Kategorie „Freitags-Fisch“….

Ich hatte noch Jasminreis vom Kartoffel-Lamm-Curry übrig. Der wurde dafür „verbraten“.  Ausserdem etwas Butter, 2 kleine rote Zwiebeln (oder Schalotten), 200 g Garnelen aus dem Kühlregal, 2 Eier, verquirlt, 1/2 rote Paprikaschote, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Sojasauce, Schnittlauchröllchen.

Die Eier mit Salz und Pfeffer verquirlen und mit dem Reis gut vermischen. Paprika in kleine Würfel schneiden und mit den Krabben unter den Reis mischen. Die Zwiebeln schälen, in feine Würfel schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne schmelzen, die Zwiebeln darin andünsten dann den Reis dazugeben und einige Minuten anbraten, bis die Eier beginnen, krümelig zu werden. Mit Cayennepfeffer und Sojasauce abschmecken. In Schalen servieren, mit Schnittlauchröllchen bestreuen.

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Kartoffel-Lamm-Curry mit Glockenchili und Kokosmilch

Gestern war ich richtig kreativ und habe mal ohne Rezept gekocht – ein Lammcurry mit Kokosmilch und dem, was mein Garten noch hergab.

Auf der Terrasse steht noch ein Kasten mit Paprikapflanzen, die sind dort ein wenig geschützt und deshalb hat der leichte Frost von vergangener Woche ihnen nicht geschadet. Ausserdem hatte ich ja die Glockenchilies geerntet und die sind einfach genial für ein Curry. Damit es ein mildes Curry wird, habe ich Kartoffeln mitgekocht.
Dem Markgräfler hat’s geschmeckt (wo er doch nicht so für Koch-Experimente zu haben ist) und hat sich nochmal Nachschlag auf den Teller getan:

Die Zutaten (für 2-3 Personen):

300 g Lammfleisch aus der Schulter, ausgelöst und in Würfel geschnitten
etwas Olivenöl
4-5 Kartoffeln, geschält, in Würfel geschnitten
1 grüne Paprika, in Würfel geschnitten
1 Zwiebel, gehackt
200 ml Kokosmilch
etwas Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, frisch gemahlen
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Glockenchili, Kerne entfernt und in feine Würfelchen geschnitten
1/2 Zimtstange
1 Esslöffel Tomatenmark
1 Esslöffel mildes Currypulver
1/2 Bund frischer Koriander
Saft von 1/2 Limette

In einem Schmortopf etwas Olivenöl erhitzen und darin die Lammfleisch-Würfel kräftig anbraten. Dann die Zwiebeln und nach und nach  Kartoffeln und Paprika dazugeben.
Ein paar Minuten dünsten, dann Knoblauch und Chili dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und die Kokosmilch angießen. Gut umrühren und aufkochen lassen. Zimtstange, Tomatenmark, Currypulver und gehackte Korianderblättchen dazugeben (davon etwas für die Deko zurückbehalten) und wieder gut mischen.

Den Deckel auflegen, die Hitze etwas reduzieren und das Curry ca. 1 Stunde sanft schmoren lassen. Zwischendurch umrühren und sobald das Curry zu dickflüssig wird, etwas von der Gemüsebrühe angießen. Zum Schluss mit Limettensaft abschmecken und nach Belieben noch mit etwas Salz und Pfeffer und evtl. Curry nachwürzen.

Dazu passt Jasminreis (für zwei Personen eine Tasse Reis mit zwei Tassen Wasser und Salz kochen – dauert ca. 12 Minuten).