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Feierabend-Cocktailzeit: Campari Champagner

Campari-Champagner-Cocktail


Jetzt kann man abends oft wieder draußen sitzen und die Sonne genießen. Das heißt, Freitagabend ist Cocktailzeit!
Es darf gechillt werden…


Campari2


Das Markgräflerland ist die Toskana Deutschlands, warum also nicht mit einem italienisch anmutenden Cocktail zur Einstimmung auf das Wochenende: Campari Champagner.
Statt Champagner haben wir jedoch einen badischen Winzersekt in Glas gemogelt.


Campari Champagner


Zutaten:
• 3-4 cl Campari
• 1 Spritzer Grand Marnier (oder Cointreau)
• Spritzer von einer Zitronenscheibe
• Winzersekt

Campari und Grand Marnier in einen Sektkelch geben, mit Zitronenscheibe abspritzen und mit Winzersekt/Champagner auffüllen.


Campari Cocktail 2


Campari Champagne


Ingredients
3-4 cl Campari
1 dash of Grand Marnier (or Cointreau)
 1 slice of lemon
Winzersekt

Give Campari and Grand Marnier  in a champagne glass, slightly squeze lemon slice and add to the glass. Fill up with sparkling wine / champagne.

 

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Bratwürstchen-Panzanella (Brotsalat)

Panzanella mit Bratwurst 1


„Was soll es denn heute zum Abendessen geben?” – fragte ich mich neulich.
Ein Blick in den Kühlschrank sagte mir, dass noch eine Packung Bio-Nürnberger Rostbratwürstchen da war.
Außerdem noch ein Stück Gurke und in der Küche stand noch eine kleine Schüssel mit den letzten Tomaten der Saison aus dem eigenen Garten und noch ein kleiner Rest altbackenes Brot.
Zwiebeln sind immer im Haus – in diesem Fall rote Zwiebeln und im Garten gibt es noch frischen Basilikum – der dieses Jahr, ganz nebenbei bemerkt zu einem riesigen Busch gewuchert ist.
Ich wollte schon immer mal einen „Toskanischen Brotsalat” (Panzanella) machen. Kapern, die eigentlich in den Panzanella reingehören, hatte ich nicht da…
Deshalb gab es statt Rostbratwürstchen vom Grill mit Panzanella die Panzanella mit Würstchen drin.

Das Ergebnis:
Eine fast noch sommerliche und doch schon ein wenig herbstliche Brotzeit! Dazu ein leckeres Bierchen und der Feierabend war perfekt.


Panzanella mit Bratwurst 2


Bratwürstchen-Panzanella


Zutaten
für 3-4 Personen

• 200 g altbackenes Weißbrot
• 2-3 rote Tomaten
• eine Handvoll orangefarbene Cocktailtomaten
• ½ Gurke
• 1 rote Zwiebel
• 1 Knoblauchzehe
• ½ Bund Basilikum
• 2 Esslöffel Rotweinessig
• 100 ml Olivenöl
• Salz und Pfeffer
• 10 kleine Bio-Nürnberger Bratwürstchen

Zubereitung

Das Brot in ca. 2 cm große Würfel schneiden. In der (Grill-) Pfanne vorsichtig rösten, bis die Brotwürfel eine goldene Farbe haben.
Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
Die Rostbratwürstchen in der Pfanne anbraten. Abkühlen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Die roten Tomaten in Würfel schneiden, die Cocktailtomaten vierteln. Die Gurke schälen, halbieren und mit einem Löffel die Kerne entfernen. Dann die Gurke in kleine Würfel schneiden.
Die rote Zwiebel in dünne Ringe schneiden. Die Basilikumblättchen in feine Streifen schneiden.

Tomaten und Gurkenwürfel mit den Zwiebelringen in eine große Schüssel geben. Die Knoblauchzehe dazu pressen, Essig und Olivenöl dazugeben. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Zum Schluss die gerösteten Brotwürfel und Bratwurst-Stücke dazu geben. Mit Basilikum bestreuen und alles vorsichtig mischen.
20 – 30 Minuten durchziehen lassen.


Panzanella mit Bratwurst 3


I changed the original recipe for „Panzanella“ (bread salad from Tuscany) a bit and left out the capers but put some fried Bavarian sausages (Nürnberger Rostbratwürstl) in it.
A cold beer was the perfect match – and it made a perfect dinner.

Sausage-Panzanella

Ingredients
for 3-4 people

200 g stale white bread
2-3 red tomatoes
a handful of small orange tomatoes
½ cucumber
1 red onion
1 clove of garlic
½ bunch of basil
2 tablespoons red wine vinegar
100 ml olive oil
Salt and pepper
10 organic Bavarian small sausages

Preparation

Cut the bread into cubes (about 2 cm). Gently toast in a (barbecue) pan until the bread cubes are golden.
Remove from pan and let cool.
Fry the sausages in the pan. Let cool and cut into bite sized pieces.

Cut the red tomatoes into cubes, small tomatoes into quarters. Peel the cucumber, halve and remove the seeds with a spoon. Then cut the cucumber into small cubes.
Cut the red onion into thin slices. Cut the basil leaves into thin strips.

Give tomatoes and cucumbers along with the onion slices into a large bowl. Press the garlic and add together with vinegar and olive oil. Season with some salt and pepper.

Finally add toasted bread cubes and sausage pieces. Sprinkle with basil and fold in everything carefully.
Let soak for 20-30 minutes.

Panzanella mit Bratwurst 4

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Panino mit Cheddar, Salami, Tomaten und Rucola

Panino Cheddar 1


Bei dieser Affenhitze, wie wir sie derzeit erleben, mag man nicht gerne lange in der Küche stehen, um etwas zu kochen.
Machen wir es doch einfach wie die Italiener: Ein Sandwich mit dem belegen, was gerade im Kühlschrank ist – in meinem Fall etwas Butter, Cheddar Käse, Salami, Tomaten und etwas Rucola oder wilde Rauke aus dem Garten, dann in den Sandwichgrill legen und einige Minuten backen. Fertig.
Dazu gibt es italienische Limonade aus Bitterorangen: Chinotto.


Panino Cheddar 2


In this scorcher, as we are currently experiencing, no one wants to spend much time cooking.
Let’s do it just like the Italians: Prepare a sandwich with only a few ingredients from the refrigerator – in my case: Some butter, Cheddar cheese, salami, tomatoes and some rocket or wild arugula from the garden. Then put in the sandwich grill and bake for a few minutes. Done.
To drink there is an Italian lemonade made from bitter oranges: Chinotto.

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Erfrischender Wassermelonen-Smoothie

Melonen Smoothie 1


Wassermelonen  – der geschmackliche Inbegriff von Sommer, Sonne Strand und Meer.
Kindheitserinnerungen von den Sommerferien an der Adria werden wach, als man mit Genuss ein Stück Melone vertilgte und vorher die großen braunen Kerne herauspulen musste.
Der Saft sabberte über’s Kinn – aber uns hat es damals nicht gestört, denn wir waren sowieso den ganzen Tag im und um’s Wasser herum unterwegs.

Inzwischen gibt es kernarme Wassermelone-Sorten, die längst nicht mehr so schmecken, wie damals. Kommt euch das auch so vor?
Mit diesem Wassermelonen Smoothie kann man jedenfalls die Erinnerungen von früher wieder hervorholen und dabei noch gepflegt aus dem Glas trinken.
Melone für Fortgeschrittene mit Zitrone und Minze!


Melonen Smoothie 2


Wassermelonen Smoothie


 Zutaten

• ½ Wassermelone
• Saft einer halben Zitrone
• zwei Esslöffel Honig (alternativ auch zwei Esslöffel Rohrzucker)
• Blätter von 1 Zweig Minze und ein paar Blätter für die Deko
• 12 Eiswürfel


Zubereitung:

Das Fruchtfleisch von einer halben Wassermelone in kleine Würfel schneiden, zusammen mit dem Zitronensaft, dem Honig, den Minzeblättern und den Eiswürfeln in den Mixer/Blender geben und pürieren. Anschließend in ein Glas geben, mit Minzeblättern dekorieren und servieren.


Watermelons – the taste of summer, sun, beach and sea.
Childhood memories of the summer holidays on the Adriatic become awake:
…when you were eating a piece of melon with pleasure and previously had to pick out the large brown seeds.

The juice dribbled over your chin – but you didn’t care, because you were out all day – in and around the sea.

Meanwhile, there are seedless watermelon varieties that no longer taste as back then. Same with you?
Anyway, this watermelon smoothie can bring back the memories of times gone by and after all you can drink it out of a glass without having the juice dripping and sticking all over.


Melonen Smoothie 3

Watermelon smoothie

Ingredients

½ watermelon
Juice of half a lemon
two tablespoons of honey
leaves from 1 sprig of mint and a few leaves for decoration
12 ice cubes

Preparation:
Cut the flesh of half a watermelon into small cubes.Put in a blender, together with lemon juice,  honey, mint leaves and ice cubes and puree.
Then pour into a glass, garnish with some mint leaves and serve.

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Africani – Feines Gebäck aus der Toskana (glutenfrei)

Africani 1

Vor ein paar Jahren war die Markgräflerin über Ostern in der Toskana unterwegs und hatte sich ein kleines Büchlein mit süßen Rezepten aus der Toskana als Souvenir mit nach Hause gebracht.
Gebacken wurde daraus noch nicht viel und jetzt fiel es mir wieder ein…

Africani heißen diese, an Pralinen erinnernden, zart-luftigen Gebäckteilchen, die am besten in Begleitung von einem Likörchen (Eierlikör), Vin Santo oder Limoncello schmecken.

Africani 2

Africani

200 g Zucker
6 Eigelb
40 g Butter
Mandelöl

Die Eigelb mit dem Zucker schlagen und am Schluss die Butter zufügen; der Teig muss glatt und dickflüssig werden. Kleine Papiertütchen (wie für Pralinen) mit Mandelöl einpinseln und die Masse hineingeben, dann bei mittlerer Hitze (150 °C  – 180 °C) backen, bis sie richtig schön braun sind. Das dauert etwa 15 Minuten.

***

Africani 4

A few years ago, I spent Easter in Tuscany and had brought a little book with sweet recipes from Tuscany as a souvenir back home.
This Easter I realised that I haven’t tried almost any recipe of this booklet so now I’m finally coming back on it …

Africani are delicate, airy pastries, that taste best when accompanied by an eggnog, Vin Santo or limoncello.

Africani 3

Africani

200 g sugar
6 egg yolks
40 g butter
almond oil

Beat the egg yolks with the sugar and finally add the butter. The dough should be smooth and thick. Brush small paper cases (as for chocolates) with almond oil and pour in the batter, then bake at medium heat (302 °F- 356 °F) until they are browned. This takes about 15 minutes.

 

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Geröstete Sulz (Kutteln, Kaldaunen) mit Brägele

Sulz 1
Sulz, so werden im Markgräflerland die Kutteln genannt. Und es ist gerade wieder Saison dafür.
Sulz ist eine typische Fasten- oder Freitagsspeise, denn obwohl die Kutteln vom Tier stammen (Rinder- oder Kalbsmagen) werden sie von jeher nicht zum Fleisch gezählt.
In nördlicheren Gefilden sind Innereien wie Leber („Suuri Leberle”), Nieren und Sulz eher selten anzutreffen. Aber im Süden („…das Markgräflerland – die Toskana Deutschlands … und: wo der Süden beginnt…”) haben sie oft eine lange Tradition.

Auch in der Toskana sind sie äusserst beliebt. Zum Beispiel die „Trippa alla Fiorentina” aus Florenz, ein preiswertes und nahrhaftens Gericht aus Kutteln, Gemüse und Fleischbrühe, das zum Schluss – eigentlich für die toskanische Küche unüblich – mit reichlich Butter und geriebenem Parmesan  verfeinert wird. Aber darauf komme ich irgendwann später nochmal zurück.

Beim Metzger unseres Vertrauens gab es neulich auch wieder Sulz. Bisher kannte ich als Zubereitungsart nur die saure Sulz / saure Kutteln.

Sulz6

Und nun habe ich mich an eine zweite Variante gewagt – geröstete Sulz. Dazu serviert man Brägele (Bratkartoffeln) oder Brot und Salat.

Sulz 3
Geröstete Sulz

500 g weichgekochter Rindermagen, in dünne Streifen geschnitten
40 g Butterschmalz
1 Zwiebel
etwas trockener Weißwein, z. B. Chardonnay
aus dem Markgräflerland
Salz, Pfeffer
Petersilie oder Schnittlauch zum Bestreuen

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Butterschmalz erhitzen. Die Zwiebeln darin andünsten, Sulz dazugeben und rösten, bis alles Wasser verdampft und die Sulz goldgelb ist.

Sulz 2
Dabei immer wieder umrühren, weil die Sulz schnell am Pfannenboden ansitzt. Einen Schuss Weißwein dazugeben.
Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Petersilie oder Schnittlauch bestreuen.

Braegele

Mit Brägele und Salat servieren.

Zum Brägele Rezept geht es hier: Bibeleskäs und Brägele

***

Sulz, is what we call the tripe in my area the Markgraeflerland. And it is just in  season at the moment.
Sulz is a typical fasting or Friday dish, because although the tripe is made from animals (beef or veal stomach) they are not counted for meat.
In most northern regions innards / offal such as liver („Suuri Leberle“), kidneys and Sulz/tripe are rather rare. But in the South („… the Markgräflerland – the Tuscany of Germany … and: where the South begins …“), they often have a long tradition.
In Tuscany, they are extremely popular. For example, the „tripe alla fiorentina“ of Florence, an inexpensive and nutritional dish of tripe, vegetables and meat broth, which in the end – which is really unusual for Tuscan cuisine -is refined with plenty of butter and grated Parmesan cheese. But I will come back to that sometime later on.

At the butcher we trust the other day there was Sulz/tripe. So far, I knew only the preparation for Sour Sulz / sour tripe (see picture above-with onions, tomatopaste and white wine).
Today I tried another typical recipe – which is roasting the tripe in a pan – with onions and white wine, again but without the tomatoes.
There are German fried potatoes (Bratkartoffeln or Brägele, as we say) and lettuce on the side – you’ll find a recipe for the potatoes in English here: Bibeleskäs und Brägele

Roasted Sulz / Tripe

500 g soft boiled beef stomach, cut into thin stripes
40 g ghee
1 onion
some dry white wine, such as Chardonnay
from the Markgraeflerland
salt and pepper
parsley or chives for sprinkling

Peel the onion and chop finely. Heat the ghee in a pan. Sauté the onions, add the tripe. Roast until all liquid has evaporated and the tripe is golden.
Stir again and again because the tripe tends to quickly sticking to the bottom of the pan. Pour a dash of white wine.
Season with salt and pepper. Sprinkle with parsley or chives.

 

 

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Grünkohl / Federkohl: Pasta mit Pesto (zufällig vegan)

Gruenkohl 3
Nein, keine Angst! Die Markgräflerin wird nicht plötzlich zur Veganerin.
Mir ist erst später aufgefallen, dass weder im Grünkohlpesto noch in der Pasta irgendwelchen tierischen Erzeugnisse sind – kein Käse, kein Ei (vorausgesetzt man verwendet wirklich nur die original italienische Pasta mit Hartweizengrieß, Wasser und Salz). Und man vermisst nichts.

Das Rezept für das Pesto stammt aus Italien. In der Toskana hat das Kochen mit Kohl eine lange Tradition. Das Pesto wird dort gerne mit Pasta gegessen oder es werden Gemüsesuppen (Minestrone) damit verfeinert oder man bestreicht geröstete Brotscheiben damit (Crostini). Normalerweise besteht es nur aus Grünkohl, Knoblauch, Salz und Olivenöl. Ich habe dann doch noch eine Markgräfler Variante daraus gemacht, und eine Handvoll geröstete Walnusskerne hinzugefügt. Ein Träumchen….
Man kann das Pesto übrigens auch mit anderen Kohlsorten zubereiten: Weiß-, Rot-, Schwarz- oder Wirsingkohl sind ebenso geeignet.

Gruenkohl 1
500 g Grünkohl reichen für etwa zwei Marmeladengläser Pesto. Das Pesto hält sich mit etwas Olivenöl bedeckt und im Kühlschrank aufbewahrt etwa 1 Woche.

Gruenkohl 4

 Grünkohl-Pesto

500 g Grünkohl (Federkohl)
4 Knoblauchzehen
ca. 150 ml Olivenöl
Meersalz
eine Handvoll Walnusskerne, in der Pfanne geröstet

Den Grünkohl waschen, abtropfen lassen und die harten Strunkteile entfernen. Die Grünkohlblätter in kochendes, gesalzenes Wasser geben und 15 Minuten weich kochen.
Herausnehmen, in ein Sieb geben und gut ausdrücken.
Knoblauchzehen schälen und zusammen mit den gerösteten Walnusskernen, etwas Salz, Olivenöl und Grünkohl im Mixer pürieren.
In Marmeladengläser mit Schraubdeckel oder Schnappverschluss füllen, mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken und verschließen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Gruenkohl 5-3

Gruenkohl 6Pasta mit Grünkohl-Pesto und gerösteten Walnüssen

Pasta nach Packungsanweisung al dente Garen. Vom Pasta-Kochwasser eine Schöpfkelle voll entnehmen und Beiseite stellen.
Die Pasta in ein Sieb abschütten und wieder in den Topf geben. Nach Belieben Pesto hinzufügen und ein wenig von dem Kochwasser, gut mischen und mit gehackten, gerösteten Walnusskernen bestreut servieren.

Gruenkohl 7

Kale Pesto (vegan)

500 g kale
4 cloves of garlic
150 ml olive oil
sea salt
a handful of walnuts, toasted in a pan

Wash the kale, drain and remove the hard stalk parts. Add the kale leaves into boiling, salted water and cook for 15 minutes until soft.
Lift the kale out of the water with a slotted spoon, place in a colander and squeeze the kale.
Peel the garlic cloves and mix together with the toasted walnuts, some salt, olive oil and kale in a blender.
Fill in jam jars with screw or snap closure, cover with a thin layer of olive oil and seal. Store in the refrigerator and use within a week.

Pasta with kale pesto:

Prepare pasta according to package directions until al dente. Put aside one ladle full of cooking water.
Drain the pasta in a colander and pour back into the pot. Add pesto to taste and a little of the cooking water, mix well and serve sprinkled with chopped, toasted walnuts.

 

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Pizza Margherita mit Mozzarella di Bufala

Pizza Margherita 1

Heute Abend duftet es bei uns in der ganzen Wohnung nach Pizza! Und das geht auch ganz schnell, wenn man den Teig vorbereitet und im Kühlschrank gelagert hat.
Hier ist das Rezept für den Teig (Standardrezept wie immer):

Pizzateig

Für einen dünnen Boden nimmt man:
(ergibt 2 Pizzen auf rundem Blech, 1 Pizza auf eckigem Blech)

• 375 g Mehl (z. B. Hartweizenmehl/Spezialmehl für Pizza Tipo 00)
• 20 g Hefe
• ½ TL Zucker
• 1/8 l lauwarmes Wasser
• 3 Essl. Olivenöl
• ½ TL Salz

Backen:
230-240 °C (Ober-/Unterhitze)
oder falls es bei Umluft eine Pizzabackfunktion mit Unterhitze gibt bei 160 – 180 °C backen

ca. 15-20 Min. bis der Belag sich bräunt und der Teig schön kross ist.

Zubereitung:

  • frische Hefe mit Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen
  • Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe hineingeben
    Mit etwas von dem Mehl zu einem Vorteig verrühren. Mit einem Tuch abdecken.
  • an einem warmem Ort etwa 15 Minuten gehen lassen
    Salz, Wasser und Olivenöl hinzufügen und kneten
  • nochmals gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat
  • Arbeitsfläche dünn mit Mehl bestäuben, den Teig von Hand nochmals kurz durchkneten
  • Teig ausrollen, auf ein Pizzablech legen und mit ein wenig Olivenöl bestreichen, dann mit geschälten, gehackten Tomaten (Pizzatomaten aus der Dose) belegen. Mit Salz, Pfeffer, Oregano, gehacktem Knoblauch und nach Belieben mit Chilipulver oder Piment d’Espelette würzen. Mehrere kleine Mozzarella di Bufala in Scheiben schneiden und auf der Pizza verteilen.
  • wie oben beschrieben backen

Pizza Margherita 3Vor dem Servieren mit frischen Basilikumblättern belegen.

Pizza Margherita 2

Today there’s this delicious smell of freshly baked pizza all over the flat. I prepared the pizza dough a few days ago and stored it in the refrigerator – so this makes a very quick dinner!

Pizza Margherita 4

Pizza Margherita with Mozzarella di Bufala

For the pizza dough:

For a thin bottom, you’ll need:
(makes 2 pizzas on a round baking tray, 1 pizza on a square tray)

375 g of flour (e.g. durum wheat flour)
20 g of yeast
½ tsp sugar
1/8 l of warm water
3 Tbsp. olive oil
½ tsp salt

Approx. 1 hr -2 hr time for proving the dough / store in the refrigerator if you only use it in a few days

Baking:
230-240 ° C (446 – 464 °F)
if you have oven with a special convection program for Pizza (with bottom heat) 160 – 180 °C (320-356 °F)
for about 15-20 minutes until the topping turns brown and the dough is crispy.

Preparation:

Dissolve fresh yeast or dried yeast with sugar in a little warm water.

Place the flour in a bowl, press a hole in the middle and pour in the dissolved yeast.

Mix with some of the flour to a pre-dough. Cover with a cloth.

Leaven the dough for about 15 minutes in a warm place.

Add salt, water and olive oil and knead into a smooth dough.

Leaven the dough again until the volume has doubled.

Dust the working place lightly with flour, knead the dough by hand again briefly.

Roll out the dough, place on a pizza tray, brush with a little olive oil, then spread peeled and chopped tomaoes (from the tin) on it, season with salt, pepper, finely chopped garlic and oregano (and if you like with chili powder or Piment d’Espelette). Cut several small Mozzarella di Bufala into slices and place onto the tomatoes. Bake as described above. To serve, add some fresh basil leaves.

 

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Spuntino: Italienisches Barfood und Chinotto

Spuntino 1
Heute gibt es einen schnellen Samstags-Snack. Auf Italienisch nennt man einen Imbiss „Lo Spuntino”.
Für ein gegrilltes Sandwich braucht man zwei Brotscheiben, etwas Butter, Rucola und Käse nach Wahl – für die Fleischesser dürfen es dann noch ein paar Rädle italienische Salami sein, roher Schinken und ganz lecker auch Chorizo aus Spanien. Ich habe Ziegenkäse für ein Sandwich und für das andere Bergkäse verwendet. Camembert schmeckt auch super.
Die Brotscheiben mit Butter bestreichen, die untere Hälfte mit der gebutterten Seite auf den Grill des Sandwichtoasters legen, mit Käse, Salami, Schinken etc. und Rucola belegen, die zweite Brotscheibe wieder mit der gebutterten Seite nach unten drauflegen und den Sanwichtoaster / Grill schließen.
Nach zwei bis drei Minuten nachschauen, ob das Brot schön getoastet ist und herausnehmen. Mit Salat servieren.
Natürlich passen auch gegrillte Auberginenscheiben, Zuccini oder Tomaten dazu. Mit etwas Fantasie kommt ein ganz tolles Toastsandwich dabei heraus.

Als Getränk: Chinotto aus Italien.

Spuntino 4This is a grilled cheese sandwich – Italian style….

In Italian a snack is calle „Lo Spuntino“.
For a grilled sandwich you need two slices of bread, some butter, rocket and cheese of your choice – meat eaters might want to add a few slices of  Italian salami, smoked ham and or  – also quite tasty – Chorizo ​​from Spain. I have used goat’s cheese for one sandwich and for the other mountain cheese. Camembert also tastes great.
Spread the slices of bread with butter, put the bottom half with the buttered side on the grill of the sandwich toaster, cover with cheese, salami, ham etc. and rocket, top with the second slice of bread -again with the buttered side down, then close the toaster/grill.
After two to three minutes you should hava a look, if the bread is nicely toasted  – removea and serve with a salad.
Of course, you could also fill the sandwich with grilled eggplant slices, zucchini or tomatoes. With a little imagination you’ll have a really great toast sandwich in the end.

Spuntino 2

As a drink: chinotto from Italy.

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Farfalle mit grünem Spargel

Farfalle Spargel2
Nochmal ein Spargel-Rezept vor Ende der Saison. Der Mann auf dem Markt in Müllheim meinte, er wäre kommende Woche nochmal da, dann sei die Saison für ihn vorbei….

Dieses Rezept stammt aus Italien  – wiederum aus „Bei den Brunettis zu Gast” von Donna Leon. Eigentlich werden dafür Orecchiette (Öhrchennudeln) verwendet. Ich hatte aber keine mehr im Vorratskeller und deshalb habe ich stattdessen Farfalle verwendet.
Grüner Spargel hat den Vorteil, dass man nur das untere Drittel schälen muss. Also eine recht schnelle Zubereitung.

Farfalle Spargel1

Farfalle (Orecchiette) mit Spargel
Orecchiette agli asparagi

350 g Farfalle (Orecchiette)
1 kg grüner Spargel, mitteldick
1 Schalotte, gehackt
8 Esslöffel Olivenöl extravergine
2 Teelöffel Salz
60 g frisch geriebener Parmesan
1 Prise Pfeffer
4 hartgekochte Eier

Den Spargel waschen, die unteren, harten Teile abschneiden und das untere Drittel schälen, dann den Spargel in 2-3 cm große Stücke schneiden.
Das Olivenöl, 2 Esslöffel Wasser und Salz in eine große, beschichtete Pfanne geben und die gehackte Schalotte darin andünsten, dann die Spargelstücke dazu geben und 4 Schöpfkellen lauwarmes Wasser angießen.
Gut umrühren, Deckel auflegen und bei mäßiger Hitze kochen, bis die Spargelstücke ganz zart sind und nur noch ein wenig Kochsud zurückgeblieben ist.
Die hartgekochten Eier schälen, mit einer Gabel in einer kleinen Schüssel zerkrümeln und beiseite stellen.
Die Farfalle (Orecchiette) kochen, abgießen und mit den Spargelstücken in der Pfanne mischen, mit einer Prise Pfeffer und dem Parmesan bestreuen.
Die Spargel-Pasta-Mischung auf eine vorgewärmte Servierplatte geben und mit den zerkrümelten Eiern bestreuen.

Farfalle Spargel3
This is a quickly prepared recipe for green asparagus. In the original recipe from Italy Orecchiette pasta is used – I did not have any, so I took Farfalle.

Farfalle (Orecchiette) with asparagus
Orecchiette agli asparagi

350 g Farfalle (Orecchiette)
1 kg of green asparagus, medium thickness
1 shallot, chopped
8 tablespoons extra virgin olive oil
2 teaspoons salt
60 g freshly grated Parmesan
1 pinch of pepper
4 boiled eggs

Wash the asparagus, cut off the hard parts at the bottom and peel one third of the bottom, then cut the asparagus into 2-3 cm pieces.
Put the olive oil, 2 tablespoons water and salt in a large, nonstick skillet and sauté the chopped shallot in it, then add the asparagus pieces and pour 4 ladles of lukewarm water.
Stir well, cover with a lid and cook over moderate heat until the asparagus pieces are very tender and just a little cooking liquid is left.
Peel the boiled eggs, crumble with a fork in a small bowl and set aside.
Cook the Farfalle (or Orecchiette), drain and mix with the asparagus pieces in the pan, sprinkle with a pinch of pepper and Parmesan.  Serve on a preheated dish/platter and sprinkle with the crumbled eggs.