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World Pasta Day – 25. Oktober 2012: Pasta Swiss Style…Ghackets und Hörnli

Zum World Pasta Day – Welt Nudel Tag gibt es dieses Jahr bei uns einen Schweizer Küchenklassiker: Ghackets und Hörnli – Gehacktes und Hörnlinudeln.
Dazu gehört auf jeden Fall Apfelmus, wie bei den Älplermagronen. (Wer das in Kombination nicht mag, kann den Apfelmus ja zum Nachtisch essen.)
Während die Älplermagronen vegetarisch sind, ist die Fleischvariante etwas für besondere Nudeltage.

Nudeln machen glücklich!!!

Apfelmus

6 säuerliche Äpfel
150 g Zucker
Wasser

Äpfel schälen, entkernen in Stücke schneiden und mit 50 g Zucker und wenig Wasser zu einem Mus kochen. Bei Bedarf mit dem Stabmixer zu Mus pürieren.

Ghackets und Hörnli

für 4 Personen

4 Zwiebeln
2 kleine Karotten oder eine große
2 Esslöffel Butter
400 g Rinderhackfleisch
Salz, Pfeffer (frisch gemahlen)
2 Esslöffel Tomatenpüree
400 ml Weisswein
200 ml Bratensauce oder Rinderfond
2 Lorbeerblätter
240 g Hörnli
2 Esslöffel Butter
100g rezenter (gereifter, kräftiger) Bergkäse
100 ml Sahne

Die Hälfte der Zwiebeln fein hacken, die restlichen in Ringe schneiden und beiseite legen. Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden.
Gehackte Zwiebeln und Karottenwürfel in Butter weich dünsten. Hackfleisch dazugeben und mitdünsten, mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Tomatenpüree hinzufügen , kurz mitdünsten, dann den Wein angießen, aufkochen und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen.
Als nächstes die Bratensauce oder Rinderfond dazugeben und so lange köcheln lassen, bis die Sauce dickflüssig wird.

Die Hörnli im kochenden Salzwasser al dente kochen, abgießen.
Die Zwiebelringe in der restlichen Butter andünsten. Den Käse fein reiben und mit der Sahne und unter die Hörnli mischen. Mit dem Hackfleisch auf Teller anrichten, die Zwiebelringe darauf geben und mit dem Apfelmus servieren.

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Hörnli mit Liebstöckel und Bratwurstscheibchen in Orangensenf-Weißburgunder Sauce

Die Kräuterzeit hat begonnen und der Liebstöckel in meinem Kräuter-Garten wächst wieder mal besonders üppig:

Liebstöckel, auch Maggikraut genannt:

Die getrockneten Wurzeln finden Verwendung in harntreibenden Aufgüssen, die frischen Blätter sind beliebt als Würze in Suppen und Eintöpfen (Maggikraut).

Er gehört übrigens in das Kräuterbündel, das an Mariä Himmelfahrt geweiht wird. Er soll Kraft gegen jede Zauberei haben.

Die Hörnli (man kann natürlich auch jede andere Teigwarensorte verwenden) sind nach einem Rezept von Kathrin Rüegg/Werner O. Feist („Grossmutters Kräuterküche“) gemacht. Das Rezept für die Bratwurstscheibchen habe ich selbst entwickelt.

Für die Teigwaren (2 Personen – für 4 Personen die Mengen verdoppeln)

2 Liter Wasser
1/2 Esslöffel Salz
1 Esslöffel Olivenöl
200 g Hörnlinudeln
2 Esslöffel fein geschnittene Liebstöckel Blättchen
1 Esslöffel Butter

Das Wasser mit dem Salz und dem Öl aufkochen. Die Teigwaren beigeben, weichkochen (nach 2/3 der auf der Packung angegebenen Kochzeit jede Minute ein Versuchsmuster entnehmen und prüfen).
Wenn die Teigwaren al dente sind, das Kochwasser bis auf 1-2 Esslöffel abschütten.

Die Liebstöckel Blättchen und Butter zum verbleibenden Kochwasser geben, einmal aufkochen , über die in einer angewärmten Terrine mit Deckel angerichteten Teigwaren geben. Drei Minuten stehen lassen, die Schüssel zugedeckt auf den Tisch stellen. Den Kräuterduft, der den Teigwaren beim Herausschöpfen entströmt, genießen.

Wir haben noch etwas geriebenen Pecorinokäse darüber gestreut – das passt wunderbar!

Für die Bratwurstscheibchen:

3 dünne Bratwürste, in Scheibchen geschnitten
etwas Butter zum Anbraten
1-2 Teelöffel Orangensenf
etwas Mehl zum Bestäuben
Weisser Burgunder zum Ablöschen

Bratwurstscheibchen in zerlassener Butter anbraten, Orangensenf hinzufügen. Mit etwas Mehl bestäuben, kurz weiterbraten und mit weissem Burgunder ablöschen, cremig einkochen lassen.