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Brot im Holzofen Backen mit Susi

Bamlacher Bauernbrot aus dem Holzofen

Brot selbst backen wird immer beliebter – das war im vergangenen Jahr besonders während des ersten Corona Lockdown daran zu sehen, dass es im Supermarkt auf einmal keine Hefe mehr zu kaufen gab.
Die Markgräflerin hat sich schon länger einmal gewünscht, in einem Holzbackofen backen zu dürfen. Schon beim Besuch des Schwarzwälder Freilichtmuseums Vogtsbauernhof war sie begeistert vom alten Backhaus, in dem auch noch Schnaps gebrannt wurde.
Im vergangenen Herbst kam dann via Social Media eine Einladung von einer erfahrenen Hobbybäckerin zum Brotbacken in Bad Bellingen – Bamlach.
Die Freude war groß und da die Markgräflerin Ende September /Anfang Oktober ein paar Tage Urlaub hatte, wurde auch gleich ein Termin ausgemacht.


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Susanne bäckt in einem gemauerten Holzofen, der von ihrem Mann ursprünglich als Garten-Grillplatz gemacht wurde. Nachdem der Grill aber nur selten genutzt wurde, hat er ihn für Susanne zum Backofen umgebaut.


Holzofen Bamlach


Einmal in der Woche wird gebacken, für Familie, Feriengäste und Freunde – und das schon seit etwa 25 Jahren: Scharwaie und Bauerbrot sind immer mit dabei und dann gibt es je nach Saison Brot mit unterschiedlichen Zutaten, zum Beispiel mit Kartoffeln, Walnüssen oder Feigen aus dem eigenen Garten, mal auf Basis eines Hefeteigs, mal mit Sauerteig.
Für das Bauernbrot verwendet sie Weizenmehl Type 550 – für diesen Backtag hatte sie 8 Kilo Mehl mit 8 Litern Wasser, 6 Gramm Frischhefe und je Kilo Mehl 20 Gramm Salz verarbeitet.


Brot Backen mit Susi 10


Susanne verarbeitet die unterschiedlichsten Mehle: Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer. Aber auch Flammkuchen, Ziebelewaie und Pizzen stehen auf dem Backplan oder auch süßes Hefegebäck und Kuchen.


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Am Backtag muss zuerst der Holzofen befeuert werden. Es dauert etwa zwei Stunden, bis die nötige Temperatur erreicht ist. In der Zwischenzeit wird alles für die Brote vorbereitet. Der Teig geht noch etwas auf und wird abgewogen und in Form gebracht.



Zuerst kommt die Scharwaie in den Ofen, die mit größerer Hitze gebacken wird, dafür darf die Glut noch im Ofen bleiben. Die Teiglinge hatte Susanne schon vorbereitet. Sie müssen nur noch kurz in Form gebracht werden, die Oberfläche wird mit Rapsöl bestrichen und mit Salz und Kümmel bestreut.


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Brot backen ist anstrengend, deshalb stärken wir uns zwischendurch mit frisch gebackener Scharwaie – mit Butter bestrichen.



Ich durfte auch noch eine Scharwaie mit nach Hause nehmen – einen Teil davon habe ich mit roten und gelben Tomaten und Knoblauch belegt, dann mit Olivenöl beträufelt, mit ein wenig Salz bestreut und kurz in den Ofen geschoben – Scharwaie Bruschetta!


Susis Scharwaie als Bruscetta


Danach kommt das Bauernbrot dran. Ist das Feuer aus, bleibt lediglich glimmende Glut übrig. Dann wird die Asche mit dem Schieber  in einen Behälter befördert. Mit einem nassen Lappen werden die Aschereste aus dem Ofen geputzt. Jetzt können die Teiglaibe auf den heißen Stein geschoben werden.


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Katze Emma ist immer irgendwo mit dabei und schaut, dass alles richtig gemacht wird 🙂


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Dann standen noch weitere Sorten auf dem Backplan – Kartoffelbrot, Apfelbrot und Roggensauerteig-Brot, in der Form gebacken. In einem Brot wurden auch Feigen verarbeitet, denn in Susannes Garten hatte der Feigenbaum gerade besonders viele Früchte.
In den Brotteig werden gewürfelte, tiefgefrorene Feigen eingearbeitet.


Brot mit Feigen



Brot mit Roggensauerteig


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Leider konnte ich nicht den ganzen Backtag dabei sein, aber ich habe Susanne am nächsten Tag nochmal besucht und sie hat mir noch Kostproben der verschiedenen Brote mitgegeben:


Brot backen mit Susi 44


Tja, und dann hatte Susanne noch die Idee, dass wir an einem Backtag zusammen verschiedene Teige für Pizza, Pinsa und Flammkuchen ausprobieren könnten und wir haben uns dann für einen Samstag im Oktober verabredet. Darüber berichte ich demnächst in einem weiteren Beitrag.


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Fortsetzung folgt…


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Ein Wochenende im Schwarzwald (3): Frisches Holzofenbrot vom Mummelsee, Knabenkraut, Wollgras und Ginster

Schwarzwälder Spezialitäten

Auf unserem Heimweg haben wir endlich mal am Mummelsee angehalten. Bei früheren Ausflügen in den Schwarzwald wurden wir immer von den vielen Autos und Bussen auf den Parkplätzen abgeschreckt und sind wieder weitergefahren. „Touristenfalle” dachten wir uns immer. Aber dieses Mal wollten wir mindestens mal den Mummelsee sehen, von dem man soviel hört… Wir waren nämlich noch relativ früh dran. Erste Überraschung: hier wird frisches Holzofenbrot gebacken – da mussten wir eines mitnehmen. Echtes Schwarzwälder Brot!

Mummelsee1
Vor Ort haben der Markgräfler und ich uns noch eine dicke Scheibe Schmalzbrot geteilt, noch ein kleines Büchlein mit Rezepten aus dem Schwarzwald und Postkarten gekauft  – und natürlich haben wir uns noch ein wenig umgesehen.

Mummelsee Postkarte

Mummelsee 5

Aber bevor ich es vergesse: bei der Jugendherberge in Herrenwies haben wir uns auch noch ein wenig umgesehen und ich musste noch ein Foto von mindestens einer Orchidee haben:

Knabenkraut Herrenwies

Und hier die Bilder vom Mummelsee.

Es gibt natürlich auch jede Menge Touristen-Kitsch:

Mummelsee 2

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Weiter ging es durch den Nationalpark Schwarzwald auf der Schwarzwaldhochstraße:

Nationalpark Schwarzwald Schild

Hochmoore mit Wollgras:

Schwarzwaldhochstrasse 1

Schwarzwaldhochstrasse

Schwarzwaldhochstrasse 4

Schwarzwaldhochstrasse 5

Einer der zahlreichen Haltepunkte – es sind viele Motorradfahrer unterwegs – manche vernünftig und andere wieder wie Wahnsinnige, die im Geschwindigkeitsrausch die Straße entlangdonnern, blind für die Schönheit der Natur.

Schwarzwaldhochstrasse 2

An Felsen und Hängen blühender Ginster:

Ginster 4