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Die Markgräflerin als Aushilfswinzerin

helle Trauben: Gutedel
dunkle Trauben: Spätburgunder

Gestern war es mal wieder soweit. Wenn die Zeit zum „Herbsten“ kommt, und die Weinlese meiner Bekannten gerade auf einen Samstag fällt – dann bin ich dabei! (Bei uns heisst die Weinlese „Herbsten“.) In den Reben bei Niederweiler wurden die Spätburgunder Trauben geerntet.

Früher hatte meine Oma auch noch Reben, und die ganze Verwandtschaft musste helfen. Das ist aber schon lange nicht mehr, und deshalb gehe ich auch nur noch aus Aushilfswinzerin durch…

Hier bin ich auf dem Weg nach unten, nachdem die beiden Reihen schon abgelesen sind.

Manfred schüttet die Trauben aus dem Eimer direkt in den großen Bottich auf dem Hänger des Traktors. Büggen (Transportbehälter auf dem Rücken) sind hier keine mehr im Einsatz.

Es sieht hier auf dem Bild vielleicht nicht so aus, weil man den Dunst der Berge in der Ferne sieht, aber wir durften bei strahlend schönem Wetter, Sonnenschein, 24 °C und blauem Himmel mit ein paar Wölkchen in den Reben arbeiten. „Die schönste Arbeit des Jahres, wenn das Wetter so schön ist…“ hörte ich jemanden sagen.
Hier hat der Hagel zum Glück nicht alles vernichtet, wie an anderen Orten in der Umgebung. Im Gegenteil – die Trauben waren dieses Jahr wunderschön und wir waren auch recht zügig fertig.

Und zum Abschluss gibt es natürlich immer ein zünftiges Vesper, direkt im Weinberg. Hans und Mina bereiten es gerade vor – dicke Schüblig Würste!
Hans ist immer derjenige, der anheizt und aufpasst, dass das Wasser die richtige Temperatur hat, damit die Würste schön heiss sind und nicht platzen.

Dazu Brot, Senf, Käse und natürlich eine Weinschorle!

…ob ich wohl auch eine Wurst bekomme? Immerhin habe ich schön aufgepasst, dass die frechen Krähen die Trauben nicht klauen…
…fein gemacht, aber jetzt müssen wir erst mal dein Fell säubern…

…zuhause dann der Erntedank-Tisch
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