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Müllheimer Mühlenweg

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Brunnenplatte mit Müllheimer Stadtwappen 1806 aus Britzinger Kalksandstein – Markgräfler Museum Müllheim

In unserem Urlaub haben wir unsere Heimatstadt erkundet.
Auf einer kleinen Wanderung sind wir dem Müllheimer Mühlenweg gefolgt.

Unterwegs haben wir uns bei der Bäckerei Kotz mit Kaffee und Kuchen gestärkt.
Hier ist die Tour mit Plan und in Bildern.


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Einen Flyer zum Müllheimer Mühlenweg mit Wegbeschreibung und Erläuterungen bekommt man in der Touristik Information, Wilhelmstraße 14, 79379 Müllheim. Die Wegbeschreibung (in kursiver Schrift) in diesem Beitrag habe ich aus dem Flyer entnommen. 


Karte


Marktplatz Müllheim

Das Markgräfler Museum



Der Müllheimer Mühlenweg

Unser Rundgang beginnt an der Toreinfahrt zum Blankenhorn-Palais des Markgräfler Museums. Nach der Toreinfahrt sehen wir rechts ein Eisentor, durch das wir in den Möbiushof einbiegen. Geradeaus treffen wir auf den Klemmbach und das Alte Wehr.



Wir verlassen den Möbiushof zur Wilhelmstraße. Dort wenden wir uns nach links und biegen gleich nach der Klemmbachbrücke rechts in die Marktraße ein. Auf der gegenüberliegenden Seite des Baches sehen wir die ehemalige Färberei Thommen.


Die ehemalige Färberei Thommen – heute befindet sich im Erdgeschoss das Restaurant Taberna – mit Terrasse und Balkon, die über den Klemmbach ragt


Einige Meter weiter befindet sich auf der linken Seite die ehemalige Dornsche Gerberei.




Wir überqueren die Brücke vor der „Alten Schol” und biegen in die Gerbergasse ein.



Dort gehen wir geradeaus weiter. An der Fußgängerampel überqueren wir die Östliche Allee.

Wir gelangen zu einem schmalen Gebäude, einem ehemaligen Gerberhaus.



Wir folgen weiter dem Verlauf der Gerbergasse. Gleich links in der Himmelreichstraße liegt die ehemalige Weißgerberei Krauss.



Zurück in der Gerbergasse gelangen wir nach wenigen Schritten zu einer alten Loh- und Schleifmühle.



Am Ende der Gerbergasse, vor der Klemmbachbrücke, treffen wir rechts auf das Mühlenmuseum Frick-Mühle.


Mühlen-Mäusle – Laugengebäck, das es anlässlich des Mühlentags 2018 gab

Wir verlassen das Mühlenareal, überqueren die Brücke, wo sich 1896 eine Furt durch den Bach befand, wenden uns nach rechts und gehen am Bach entlang durch die idyllische Erngupfe. Bei der Brücke nach etwa 400 m überqueren wir die Brunnmattstraße und stehen vor der Mühle an der Erngupfe.



Wenn wir von hier aus nicht als Kurzvariante den Weg zurückgehen wollen, wenden wir uns nach Süden in die Brunnmattstraße. Nach 200 m zweigt links der Wolfackerweg ab. Er ist als Wanderweg ausgeschildert und führt nach Badenweiler. Nach 150 m erblicken wir den Damm des Rückhaltebeckens.


Leider haben Vandalen dieses Schild beschmiert.
Der komplette Text lautet:

Vom Damm des Rückhaltebeckens Blick auf Müllheim und zum Sirnitzgebiet, wo der Klemmbach auf 1110 m Höhe entspringt und durch die Talenge „die Klemm” fließt.
20 km langer Lauf in Ost-West-Richtung mit 900 m Höhenunterschied. Durch natürliche Eigenschaften (nicht zu tief liegende Bachsohle, Fließgeschwindigkeiet u. a. ) ein günstiger Standort für Wassermühlen. Müllheim hatte die höchste Mühlendichte im Umkreis.
1758 gab es 7 Getreidemühlen mit 16 Mahlwerken sowie 7 Nebenwerke zum Antrieb z. B. von Öl- und Sägemühlen und Hanfreiben. Durch die Energiewende sinkendes Interesse an der Wasserkraftnutzung.


Wir kehren zur Brunnmattstraße zurück, wenden uns nach links und folgen dem Straßenverlauf bis zur Anhöhe Siebeneichenstraße. Nach dem Überqueren der Straße nehmen wir den steilen Fußweg hinunter in den Kalchen (Kalkgrube), der direkt auf die ehemalige Sprengenmühle zuführt. Linkerhand im Schwimmbad hinter dem Schwimmbecken gelegen befindet sich die Warmbachquelle.



Gleich nach der Sprengenmühle biegt unser Weg links ab. Wir kommen an den Ziegleweg und wenden uns nach rechts. Wir folgen dem Ölwegle entlang des Warmbachs. Nach ca. 200 m finden wir das Hinweissschild auf die frühere Ölmühle, die auf der gegenüberliegenden Bachseite lag. Im Zuge der Neubauten auf diesem Grundstück wurden die letzten Reste der Ruine 2017 entfernt.



An der Fußgängerampel überqueren wri die Östliche Allee. Vor uns liegt die ehemalige Mühlenwerkstatt Meßmer, rechts sehen wir die Rotgerberei Krauss.



Wir wenden uns nach links und gelangen über den Steg in die Hebelstraße. Bei der Confiserie Krauss biegen wir nach links ab und gehen durch die Passage zum Bürgerhauspark. Dort wenden wir uns nach rechts und dann, in der kleinen Lindenallee, nach links. So erreichen wir die Plattform oberhalb des Grayer Platzes. Von hier aus sehen wir das Fachwerkhaus der ehemaligen Mattenmühle.



Wer den Rundweg hier beenden will, überquert die Hauptstraße und schlägt den Fußweg ein, der parallel zum Mühlgraben bis zum Klemmbach führt. Nach dem Steg biegen wir rechts in die Krafftgasse ein und gelangen über das alte Wehr zurück in die Wilhelmstraße.
Wenn wir den Rundweg weiter gehen wollen, lassen wir die Mattenmühle rechts hinter uns liegen und wenden uns nach links bis zum Unteren Brühl, dem wir etwa 300 m folgen. Auf der linken Seite befindet sich zurückgesetzt im hinteren Hofbereich die Diethelm-Mühle.



Weiter führt unser Weg durch den Schlossmattweg bis zur Ampel an der Rosenburgschule. Von hier folgen wir dem Weg links entlang des Klemmbachs. Nach wenigen Schritten erreichen wir die ehemalige Koger-Mühle.



Wir folgen dem Weg weiter am Klemmbach entlang und erreichen das Hinweisschild auf die 1969 abgebrochene Kaiser-Mühle.



17. Kaiser-Mühle
Mühle aus dem 16. Jahrhundert, im 30jährigen Krieg abgebrannt, 1655 neu errichtet. In der Folgezeit Pächter aus der Schweiz, daher auch „Schweizermühle” genannt.
1768 vollständiger Neubau. Um 1843 im Besitz der Müllerfamilie Kaiser. 1896 Ersatz der Wasserräder durch Turbinen.



Wir gehen 250 m weiter und gelangen an den Teilstock des Klemmbachs.

Jetzt ist es Zeit für eine Pause – wir machen einen Abstecher in die Kanalgasse und kehren bei unserer Hausbäckerei ein.


Von hier beginnt der Rückweg bis zur Ampel an der Rosenburgschule aber auf der anderen Klemmbachseite – wir benutzen die Promenade.
Promenade am Klemmbach
Der Klemmbach nahm früher ein breites Gebiet zwischen Geröllflächen und Wiesen ein. Dadurch gab es häufig Überschwemmungsschäden. Auf Veranlassung von Bürgermeister Nikolaus XI. Blankenhorn wurden die Ufer um 1830 befestigt und mit Pappeln oder Linden bepflanzt. Die neuen Uferwege dienten als Promenade zur Naherholung. Der Warmbach mündete bis etwa 190 erst unterhalb der Kaiser-Mühle kurz vor dem Teilstock in den Klemmbach, heute gleich am Beginn der Promenade gegenüber.


Im Klemmbach entdecken wir übrigens neben Enten ganz viele Fische!


Am Parkplatz bei der Feuerwehr überqueren wir den Bach und folgen der Mühlenstraße bis zur Einmündung in die Hauptstraße.

Das Weingut Dörflinger ist zwar nicht in der Tour beschrieben, aber man kommt dort kurz vor der Einmündung in die Hauptstraße vorbei.
Da habe ich doch glatt noch ein Bild vom Gutedeltag gefunden, das ich im Innenhof des Weinguts gemacht und hier im Blog noch gar nicht gezeigt hatte….

Wir gehen rechts bis zum Grayer Platz und nehmen links den Fußweg entlang des alten Mühlenkanals. Nach dem Steg biegen wir rechts in die Krafftgasse ein und gelangen über das alte Wehr zurück in die Wilhemstraße.

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Feierabendcocktail: Gin Tanne

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Tja, unser Urlaub zu Hause ist schon wieder vorbei. Zeit für einen Feierabend-Cocktail am Freitagabend.

Wir haben neulich „Tannenliebe“ entdeckt, eine leckere Limonade aus Schwarzwälder Tannenspitzen und Honig. Aus Tannenspitzen haben wir schon einen feinen Tee gemacht (hilft bei Erkältungen), und in meiner Rezeptsammlung warten schon lange Rezepte für Tannenspitzensirup und -likör auf’s ausprobieren.
Leider haben wir auch dieses Frühjahr wieder den richtigen Zeitpunkt verpasst, um Tannenspitzen zu sammeln.

Aber mit der „Tannenliebe“-Limo – die übrigens aus Freiburg im Breisgau kommt – kann man ja auch schon einiges anfangen, und so haben wir dann auch gleich einen Cocktail gemixt:
Gin Tanne statt Gin Tonic. Das könnte einer unserer Lieblingscocktails werden und ist ganz bestimmt unser Sommercocktail 2019. Der Geschmack erinnert etwas an den Holunderblüten-Gin-Tonic.


Gin Tanne


Zutaten
• 4 bis 5 cl Gin (Monkey 47 oder Cherry Blossom Gin)
• ¼ Bio-Limette (falls ihr keine Limetten habt, geht auch eine Zitrone)
• ½ Flasche Tannenliebe (0,33 Liter)
• 3-4 Eiswürfel

Zubereitung
Gin und Limettenspalte in ein mit Eis gefülltes Longdrink-Glas geben und mit Tannenliebe auffüllen.

Dazu Mayka Salzbrezeln als Snack reichen.


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Gin Tanne / Gin Fir


Ingredients
4 to 5 cl gin (Monkey 47 or Cherry Blossom Gin)
¼ organic lime
½ bottle (0.33 litres) of „Tannenliebe“ (lemonade with fir tips flavour)
3-4 ice cubes

Preparation
Put the gin and lime slices into a longdrink glass filled with ice. Fill up with „Tannenliebe“.

Serve Mayka pretzels as a snack.


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Gemütliche Herbstwanderung mit Einkehr: Kreuzweg – Kälbelescheuer – Haldenhof und zurück


Was für ein wunderbares Herbstwetter!
Der Markgräfler und die Markgräflerin waren mal wieder in der Heimat unterwegs zum Wandern und dabei sollte der Genuss nicht zu kurz kommen….
Unser Auto hatten wir am Kreuzweg abgestellt, von wo man übrigens auch zum Nonnenmattweiher wandern kann, und haben dann eine gemütliche Rundwanderung mit Mittagessen in der Kälbelescheuer und danach Kaffee und Kuchen im Haldenhof gemacht….


Blick vom Kreuzweg auf den Belchen


Gleich zu Beginn der Wanderung  – na das kann ja heiter werden…


Die Rinder waren aber vollkommen unbeeindruckt von uns und saßen wiederkäuend im Gras.



Mittagessen auf der Terrasse der Kälbelescheuer


Heidelbeerwein

 


…weiter geht’s in Richtung Haldenhof



Einkehr im Haldenhof – zum Dessert gibt es Torte aus der hauseigenen Konditorei



Es gab Himbeer-Sahne Torte und Schwarzwälder Torte…

Der Haldenhof, Baujahr 1969, steht übrigens derzeit für eine knappe Million Euro zum Verkauf. Ein Schmuckstück, das aber sicherlich an der einen oder anderen Stelle modernisiert werden muss…

Zurück ging es bergauf zurück zum Kreuzweg. Zum Glück hatten wir uns vorher nochmal gestärkt!

Selbstverständlich kann man den Rundweg auch in entgegengesetzter Richtung wandern und im Haldenhof zu Mittag essen – hier gibt es von kleinen Vespergerichten bis hin zu regionalen Spezialitäten eine wunderbare Auswahl – und sich danach in der Kälbelescheuer ein Dessert genehmigen…
Wer eine ausgedehntere Tour machen möchte, der kann vom Haldenhof aus noch eine Schleife zum Nonnenmattweiher machen, bevor es zurück zum Kreuzweg geht.



Am Wegesrand haben wir noch mehr Pilze entdeckt. Leider kenne ich mich bei Pilzen überhaupt nicht aus…..
Außerdem wachsen hier Heidelbeeren und jede Menge Heidekraut – leider schon verblüht!



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Chriesiküechli – Markgräfler Kirschküchlein mit Vanillesauce

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Nachdem es jetzt bei „Brazil 2014 kulinarisch bei der Markgräflerin” so viele verschiedene Köstlichkeiten aus aller Welt gab, kommen wir – wie Jogi Löw – heim nach Südbaden:

Es ist wieder Kirschenzeit im Markgräflerland!

Im Vergleich zum vergangenen Jahr gibt es dieses Jahr sehr viele Kirschen.
Dieses Rezept wird – ähnlich wie der klassische Kirschplotzer – mit trockenem Brot oder Brötchen gemacht.
Früher war das eine übliche und äusserst köstliche Art der Resteverwertung.

Bei der Markgräflerin zu Hause gab es solche Gerichte oft freitags – denn am Freitag gab es traditionell vegetarische Kost oder Fisch. Das hatte meist religiöse Hintergründe. Der Freitag galt bei den Katholiken als fleischloser „Fastentag”.
Aber man wusste sich ja zu helfen und so entstanden diese Freitagsspeisen – die es, nur nebenbei bemerkt, ganz schön in sich haben, was die Anzahl der Kalorien betrifft. Was euch jetzt aber keinesfalls davon abhalten sollte, diese köstlichen „Chriesiküechli” nachzubacken. Ihr würdet etwas verpassen!

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Markgräfler Chriesiküechli (Kirschküchlein)

(für 24 Küchle)
8 trockene Brötchen
125 g Mehl
1/5 Liter (=200 ml) Milch
4 Eier, getrennt
1 Prise Salz
90 g Zucker
1/2 Teelöffel Zimt
1 kg Kirschen
Butterschmalz zum Ausbacken
Zucker zum Bestreuen

Die Kirschen waschen, entstielen und abtropfen lassen.

Die trockenen Brötchen auf dem Reibeisen über einer Schüssel abreiben (ich habe eine altmodische Kartoffelreibe verwendet, das funktioniert super).
Die Brötchen in einer Schüssel mit kaltem Wasser einige Minuten einweichen, ausdrücken, fein zerrupfen und in die Schüssel mit den abgeriebenen Brotbröseln geben. Mehl, Milch, Eigelb, Zimt und Zucker hinzufügen.
In einer sauberen, fettfreien Schüssel das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und zusammen mit den Kirschen unter die übrigen Zutaten heben.
Etwas Fett in einer Eisenpfanne oder Pfannkuchenpfanne erhitzen, mit einem Esslöffel runde Küchlein im Durchmesser von 6-7 cm in die Pfanne setzen. Von beiden Seiten knusprig anbraten und mit Zucker bestreuen.

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Mit gekühlter Vanillesauce servieren.

Kirschkuechlein 6

Rezept für selbstgemachte Vanillesauce:

Vanille-Sauce
Grundrezept für 2 Personen
1/3 Liter Milch (330 ml)
1 Ei
3 getrichene Esslöffel Zucker
gemahlene Vanille
1 1/2 Teelöffel Mais- oder Kartoffelstärke

Die Milch mit Vanille erhitzen. Das Ei mit dem Zucker schaumig rühren, dann die Speisestärke unterrühren und langsam die heiße Milch unterrühren. Die Mischung wieder in den Topf geben, auf den Herd stellen und unter Rühren kurz aufkochen.
In einen Krug füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Mmmh – himmlisch!!!

****************

Kirschkuechlein 5

It’s time for cherries, again!
This recipe is typical for my area and it’s very traditional.
If you have leftover stale bread rolls this is a perfect way to not throw it away and use it up….

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Sweet Cherry Fritters

(for 24 fritters)
8 dry bread
125 g of flour
1/5 litre (= 200 ml) milk
4 eggs, separated
1 pinch of salt
90 g of sugar
1/2 teaspoon cinnamon
1 kg cherries
clarified butter for frying
sugar for sprinkling

Wash the cherries, remove the stalks and drain.

Rub the dry buns on the grater over a bowl (I used an old-fashioned potato grater, which works great!).
Soak the bread in a bowl of cold water for a few minutes then press out the water, finely pull into pieces and add to the bowl with the bread crumbs. Add flour, milk, egg yolks, cinnamon and sugar.
In a clean, grease-free bowl, whisk the egg whites with a pinch of salt to until stiff and fold into the remaining ingredients together with the cherries.
Heat some fat in an iron pan or pancake pan, put a tablespoon of the fritter mass (each 6-7 cm in diametre) into the pan. Fry crispy and golden brown on both sides and sprinkle with sugar.

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Serve with Vanilla Custard. Ohhh, thist tastes like heaven.

Homemade Vanilla Sauce (custard)
serves two:

330 ml milk
1 egg
3 tablespoons sugar
ground vanilla
1 and 1/2 teaspoons corn- or potato starch
Heat milk and vanilla in a pot. Beat the egg with the sugar until light and fluffy, then stir in the starch and slowly stir into the vanilla milk. Pour the mixture back into the pan, put on the stove and bring to the boil while stirring.
Pour the custard in a jug and allow to cool in the refrigerator.

 

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Frühling im Markgräflerland – Rebberge, Kirschblüten und Tulpenfeld

Kirschblüte

Gestern Abend – Sonnenstrahlen, Wärme und der süße Duft von Kirschblüten weht um die Nase. Ich war nicht mehr zu halten, habe schnell meine Laufklamotten und die Nordic-Walking Stöcke geschnappt und bin losgelaufen. Auf dem Rücken ein leichter Rucksack – mit dem Auftrag des Markgräflers, im Hofladen der Familie Rüdlin in Auggen Spargeln einzukaufen und für’s Abendessen mitzubringen. Dort gibt es übrigens auch hervorragendes Bauernbrot, Wein und andere selbstgemachte Köstlichkeiten.

Natürlich hatte ich auch den Fotoapparat eingepackt. Über Felder und Wiesen, Reben und das Örtchen Hach (dort führt teilweise auch das Markgräfler Wiiwegli entlang):

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Blick auf unseren „Hausberg”, den Hochblauen (bei uns einfach: Blauen), mit einer Höhe von 1165 m ü. NHN[1]  bei strahlend blauem Himmel.

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Dort kommt man auch an den Spargelfeldern des Hoflandens vorbei – hier kann das edle weiße Stangengemüse ungestört etwas abseits der Straße wachsen – das ist ganz bestimmt ein ganz guter Spargel, für den sich ein Fußmarsch auch lohnt! Die aufgeschütteten Erdwälle nennt man übrigens „Bifang”.Nordic Walking3

In Reben / Weinstöcke eingebettet – der Löwenzahn blüht schon wieder besonders üppig.

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Taubnesseln

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Und hier noch ein besonders schönes Exemplar eines Spargelgewächses, das aus Zwiebeln heranwächst – ein Milchstern. Ganz häufig findet man hier in den Weinbergen im Frühling den  Dolden Milchstern, bei diesen Exemplaren handelt es sich vermutlich um einen Nickenden Milchstern.

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Endlich bei Rüdlins angekommen (neben dem Hofladen wird noch eine Straußwirtschaft = Strauße betrieben, die derzeit geöffnet ist) – sagte man mir, dass hier wegen der schlechten Witterung noch gar kein Spargel gestochen werden konnte – das ist voraussichtlich erst am kommenden Wochenende soweit. Ein bißchen müssen wir uns also noch gedulden.

Also kein Spargel zum Abendessen, aber im Kühlschrank waren sowieso noch Reste, die aufgebraucht werden mussten.

Weiter ging es durch die Weinberge in Richtung Müllheim.

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An der B3 gibt es ein Blumenfeld zum Selbstpflücken (0,45 € pro Stück – bitte ehrlich sein und in die Kasse werfen):

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Langsam wechselt das Licht in warme Abendsonne, hier eine Gegenlicht-Fotografie:

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Bammert-Häuschen, und letzte Kirschblüten, bevor ich zu Hause bin…

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Richtig schön! Und hier bin ich daheim!