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Bellini – aus Venedig mitgebracht

Bellini Venedig1
…. und neulich hatten wir dann auch mal den Bellini, den wir als Souvenir aus Venedig mitgebracht hatten kalt gestellt und probiert.

Bellini Venedig2

Bellini Venedig3
Bellini ist ein Cocktail-Aperitif mit Saft und Fruchtfleisch aus weißen italienischen Pfirsichen. Kaloriengehalt 57 kcal/100 g, Alkoholgehalt 5% Vol. Gut gekühlt servieren.

Wer den Bellini selber machen möchte, findet hier das Rezept (es gibt ja noch italienische, weißfleischige Pfirsiche….)

Wir haben den Bellini diesmal in einem Martini-Glas mit Zuckerrand serviert, dazu italienisches Knabber- bzw. Aperitifgebäck (Taralli). Für den Zuckerrand schneidet man eine Zitrone in der Mitte durch und presst den Saft aus. Dann streut man etwas Zucker auf einen flachen Teller, taucht den Glasrand zuerst in den Zitronensaft, dann in den Zucker – fertig ist der Zuckerrand.

Bellini Venedig5

Nochmal zur Erinnerung – so sah der Bellini in Harrys Bar in Venedig aus:

Harrys Bar 3

So sah der frische, selbstgemachte Bellini aus – der dem Original mindestens ebenbürtig ist:

Bellini7Und hier der in Venedig gekaufte Bellini:

Bellini Venedig6

Und welcher jetzt am besten geschmeckt hat? Es waren alle gut, auf jeden Fall haben alle nach Sommer und Sonne geschmeckt – bevorzugen würde ich natürlich den preisgünstigen, selbst gemachten.

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Pfirsichzeit = „Bellini”-Zeit

Bellini5
Mmmh, jetzt gibt es die wunderbar duftenden, weißfleischigen Plattpfirsiche aus Italien.  Die sahen so toll aus – ich musste sie haben – denn seit Januar, als wir in Venedig den Original-Bellini in Harry’s Bar probiert hatten, warte ich darauf, dass es endlich diese Pfirsiche gibt. Bei uns werden sie auch Weinbergpfirsiche genannt. Kenner bestehen darauf, dass nur diese Pfirsiche und Prosecco aus dem Veneto dafür verwendet werden dürfen.

Bellini7

Ich hatte etwa 8 Pfirsiche und habe gleich alle verarbeitet – übriges Pfirsichpüree kann man nämlich wunderbar einfrieren. Man sollte evtl. ein wenig Zitronensaft dazugeben, damit es nicht zu bräunlich wird.

Bellini4

Zuerst ritzt man die Pfirsiche mit einem Messer kreuzweise ein und überbrüht sie mit heissem Wasser. Dann nimmt man sie heraus und schreckt sie mit kaltem Wasser ab.
So kann man ganz einfach die Haut abziehen. Das Fruchtfleisch vom Kern lösen, grob zerkleinern und im Standmixer oder mit dem Stabmixer zusammen mit 1-2 Esslöffel Rohrzucker fein pürieren. Das sieht dann so aus:

Bellini6Dann füllt man ein Glas zu etwa 1/3 mit Pfirsichpüree (=1 Teil)

+

 füllt  2/3 mit sehr gut gekühltem Prosecco auf (=2 Teile)Bellini2

Mmmmh! Jetzt kann das Wochenende anfangen!

Bellini3

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Bella Italia – Venezia – „Bellini” in Harry’s Bar

Harrys Bar2
Harry’s Bar – noch mit weihnachtlicher Girlande am Fenster

Harry’s Bar in Venedig (1931 eröffnet). Hier wurde der berühmte Cocktail „Bellini” von Giuseppe Cipriani erfunden. In Venedig kann man den selbstverständlich schon fertig in Flaschen kaufen. Eine Flasche kostet zwischen 6 und 9 Euro. Ein Preisvergleich lohnt. Wir haben uns auch eine Flasche zum Mitnehmen besorgt, aber wir wollten unbedingt noch das Original probieren. Wieder mal ein nicht besonders preisgünstiges Vergnügen, aber wenn man schon mal in Venedig ist….

Harrys Bar1

Das Grundrezept für den „Bellini” lautet: 1 Teil Fruchtpürree vom weißen Pfirsich (Weinbergpfirsich) mit 3 Teilen Prosecco brut auffüllen. Alle Zutaten sollen so kalt wie möglich sein. Das Glas wird ebenfalls vorgekühlt.  Das schäumt zuweilen heftig. Der Bartender hat auch immer ein wenig Schaum abgießen müssen. In Gläser füllen. Wenn frische Pfirsiche vorhanden sind, mit einer Pfirsichspalte garnieren.

Als Glas verwendet man entweder ein Apéritifglas oder einen Sektkelch.

Bei Hagen Grote gibt es als Neuheit Weinbergpfirsich-Fruchtpüree im Glas, damit man das ganze Jahr über Bellini genießen kann, auch wenn es gerade keine frischen Pfirsiche gibt.

Wer zur Saison das Pfirsichpüree selbst machen möchte, kann folgendes Rezept verwenden:

Sehr reife Weinbergpfirsiche mit kochendem Wasser überbrühen und die Haut abziehen. Die Pfirsiche halbieren, den Stein entfernen und auch etwas von dem Fruchtfleisch drumherum, das kann nämlich unerwünschte Bitterstoffe enthalten. Dann die Pfirsiche durch die flotte Lotte drehen oder durch ein Sieb drücken, den Saft auffangen. Am schnellsten geht es mit einem Blender (Standmixer).  Ich würde die Saftpress-Methode bevorzugen. Wer mag, kann noch etwas Rohrzucker dazugeben und einen Spritzer Zitronensaft.

Harrys Bar 3

Was der Spass kostet??? An der Bar haben wir für einen Bellini 16,50 Euro bezahlt. Der war wirklich superlecker. Dazu gab es ciccheti, je eine Fleischpraline… Eigentlich isst man ja Oliven dazu, die haben wir dann doch weggelassen. Eine berühmte Persönlichkeit haben wir nicht getroffen, aber da die Kellner das feine Essen an uns vorbeigetragen haben, konnten wir einmal das berühmte Carpaccio begutachten, das Giuseppe Cipriani ebenso erfunden und nach einem venezianischen Künstler benannt hat, wie den Bellini.

Harry’s Bar befindet sich in der Nähe der Piazza San Marco – besser gesagt westlich davon.

Piazza San MARCO1

Piazza San MARCO3

Piazza San MARCO4

Piazza San MARCO5

Piazza San MARCO2

Piazza San MARCO6

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Bella Italia – Venezia – Teil 1

Rialto
Rialtobrücke

Unsere Reise nach Venedig in den ersten Tagen des neuen Jahres war wunderschön. Am Abend der Anreise regnete es und die folgenden Tage waren zwar kalt, aber sonnig. Es muss ungefähr 30 Jahre her sein, als ich das letzte Mal in Venedig war. Seither hat es nichts von seinem Charme verloren.

Früh Aufstehen war angesagt, denn wir wollten die „Blaue Stunde” vor Sonnenaufgang nutzen, um schöne Fotos zu machen. Die Rialtobrücke oben auf dem Foto ist der Dreh- und Angelpunkt Venedigs – dort ist die zentralste Vaporetto (Wasserbus) Station RIALTO, wenn man den Weg durch die kleinen Gassen dorthin und somit zum Canale Grande zurückfindet, findet man auch den Weg zurück zum Hotel. Wir waren im Universo&Nord in der Nähe des Bahnhofs (FERROVIA) untergebracht.

Piazza San Marco
Dieses Bild ist vom Markgräfler – zur Blauen Stunde fotografiert
Gondole
Dieses Foto ist eines von mir, am späten Vormittag aufgenommen

Und dieses Bild ist am Tag unserer Anreise entstanden, regnerisch und bewölkt, aber auch interessant für die Fotografie:

Cannaregio

Das ist mal ein kleiner Vorgeschmack auf meine Berichte, die noch folgen. Denn selbstverständlich waren wir nicht nur zum Schauen, Fotografieren und Staunen da, sondern auch zum Genießen. Wir haben sehr fein gegessen, und haben es wie die Italiener gehalten – Mittags nur ein Spuntino – ein kleiner Snack in Form von Pizza, Tramezzini und Co. und Caffè al Bar oder süße Stückchen aus einer Pasticcieria. Wir waren oft zu Fuß oder mit dem Wassebus unterwegs. Geschlemmt wurde am Abend….
Und wir haben in Harry’s Bar den berühmten Bellini probiert – zu einem stolzen Preis, aber immerhin gab es cicheti (=tapasartige kleine Snacks) dazu, und wenn man in Venedig ist, muss man das einfach mal machen. Genauso wie ein Besuch im Caffè Florian (dort ist man gut beraten, wenn man sich nicht von den Kellnern zu einem Tisch geleiten lässt, sondern nach einem „caffè al bar” verlangt. In normalen Bars hat der Kaffee (italienisch: caffè), der in Deutschland als Espresso bezeichnet wird, wenn man ihn im Stehen oder auf dem Hocker an der Bar trinkt, den Standardpreis von 1 Euro. Im Caffè Florian kostet der schon 2,50 Euro, dazu gibt es ein mit Schokolade umhülltes Kaffeeböhnchen – und ein Zuckertütchen vom Tresen als Souvenir 😉 ….

Das Caffè Florian ist direkt an der Piazza San Marco, Harry’s Bar um die Ecke. Man kann davon ausgehen, das alles, was sich in der Nähe des Markusplatzes befindet recht teuer ist. Um die Ecke kann man z. B. auch im HARD ROCK CAFE einen exklusiven Hamburger essen. Aber wir haben uns natürlich an die italienischen ristorante, bars und trattorie gehalten.