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8. Dezember: Schoko-Spekulatius-Mousse

Schoko-Spekulatius Mousse 1


Hinter dem heutigen Adventskalender-Türchen befindet sich ein raffiniertes Weihnachtsdessert, dass sich sehr gut vorbereiten lässt:

Eine lockere Mousse aus zartbitterer Schokolade mit würzigem Spekulatius! Mehr muss ich doch wirklich nicht dazu sagen, denke ich…
Und ein Nachtisch wie dieser geht doch immer – oder etwa nicht?
Hier ist das Rezept.


Schoko-Spekulatius Mousse 2


Schoko-Spekulatius-Mousse


Zutaten
(für 6 Personen)

• 60 g Spekulatius
• 2-4 cl Grand Marnier
• 150 g Zartbitterschokolade
• 3 Eier, getrennt
• 200 g süße Sahne
• etwas gemahlene Vanille

Zum Servieren
• Orangenfilets oder Mangostücke
• Spekulatius
• Schokoladendekor

Zubereitung

Spekulatius in kleine Stücke zerbrechen und mit Grand Marnier beträufeln.
Schokolade zerkleinern, im Wasserbad schmelzen und wieder etwas abkühlen lassen.
Eiweiße steif schlagen und kühl stellen.
Sahne steif schlagen.

Eigelbe mit gemahlener Vanille in einer Schüssel weißschaumig rühren.
Schokolade unter die Eigelbmasse ziehen. Spekulatiusstückchen zusammen mit Schlagsahne unterheben.
Zuletzt den steifen Eischnee vorsichtig unterziehen.

Mousse für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zum Servieren mit einem Löffel Nocken abstechen. Mit Orangenfilets, Spekulatius und Schokodekor auf Desserttellern anrichten.


Schoko-Spekulatius Mousse 3

Chocolate and speculoos mousse

ingredients
(for 6 persons)
60g speculoos
2-4 cl Grand Marnier
150g dark/plain chocolate
3 eggs, separated
200g cream
some ground vanilla

to serve
Orange segments or mango pieces
Speculoos
chocolate for decoration

preparation
Break the speculoos into small pieces and sprinkle with Grand Marnier.
Crush chocolate, melt in a double boiler. Take off the heat and let cool slightly.
Whisk egg whites until stiff. Then chill in the refrigerator.
Whip the cream.

In a bowl, whisk egg yolks together with ground vanilla until white and fluffy.
Fold melted chocolate into the egg yolk mass. Then fold in the speculoos pieses along with whipped cream.
Last,  gently fold in the stiff egg whites.
Chill the mousse for at least 3 hours in the refrigerator.
To serve, arrange on dessert plates and decorate with orange segments, speculoos and chocolate décor.

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Adventskalender 2013: Nr. 3 – Advents Brunch mit French Toast Cake

Adventskalender 2013_3

Hier ist Teil 3 meines kulinarischen Adventskalenders. French Toast (US), das sind Arme Ritter, Pain Perdu (Frankreich) oder Fotzelschnitten (Schweiz). Dieses Rezept ist ganz raffiniert, denn man brät nicht jede Scheibe einzeln in der Pfanne an, sondern bäckt alles im Ofen. Vorteil: Man kann den Cake super gut für’s Advents-Brunch vorbereiten. Mit gedörrten Aprikosen und Pflaumen kommt das Ganzen sehr winterlich daher. Natürlich kann man den French Toast Cake auch als Dessert mit Vanillesauce servieren – als Brotpudding sozusagen.

Arme Ritter Cake Brunch4
Here is part 3 of my culinary Advent calendar. „Arme Ritter“ (German for poor knights) which is French toast, pain perdu (France) or Fotzelschnitten (Switzerland). This recipe is very clever, because you do not fry each slice individually in the pan, but everything is baking in the oven. Advantage: You can prepare the cake for Advent brunch. With dried apricots and prunes the whole thing is very wintery. Of course you can serve the French Toast Cake as a dessert with vanilla sauce/custard as a bread pudding, if you like.

Arme Ritter Cake Brunch2

French Toast Cake / Arme Ritter Kuchen / Pain Perdu Cake

Für 6 Personen, 1 Kastenform (1 Liter)

Butter für die Form
200 g Weissbrot oder Hefezopf-Reste
350 ml Milch
80 g getrocknete Aprikosen
80 g entsteinte Pflaumen
2 Eier
1 Beutel Vanillezucker
60 g Zucker
1/2 Teelöffel Zimt
2 Esslöffel Zimtzucker

Die Form mit Alufolie auslegen,dabei oben einen Rand lassen und dick mit Butter bestreichen.
Brot oder Zopf in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf einer Platte ausbreiten und mit 250 ml Milch übergießen. Warten, bis die gesamte Flüssigkeit aufgesaugt ist.
Die Dörrfrüchte grob hacken. Getränkte Brotscheiben abwechselnd mit den Früchten in die Form schichten.
Restliche 100 ml Milch mit 2 Eiern, Vanillezucker, Zimt und Zucker verquirlen. Die Eiermischung gleichmäßig über das Brot giessen. Die Form vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen, damit sich die Flüssigkeit verteilen kann. 10 Minuten durchziehen lassen.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Cake in der Ofenmitte ca. 40 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form auskühlen lassen
Mit Hilfe der Alufolie aus der Form heben. Die Folie sorgfältig entfernen.
Den Cake dick mit Zimtzucker bestreuen und lauwarm servieren.

Arme Ritter Cake Brunch5

French Toast Cake / French toast cake / Pain Perdu Cake

Serves 6 , 1 cake tin (1 liter)

Butter for the tin
200 g white bread or brioche leftovers
350 ml milk
80 g dried apricots
80 g dried and pitted prunes
2 eggs
1 sachet of vanilla sugar
60 g of sugar
1/2 teaspoon cinnamon
2 tablespoons cinnamon sugar

Line the tin with aluminum foil, leaving some foil at the top edge and spread with butter thickly.
Cut bread or brioche in 1 cm slices. Spread on a plate and pour 250 ml of milk . Wait until all the liquid is absorbed.
Coarsely chop the dried fruit. Lay the soaked bread slices in the tin alternating with the fruits.
Whisk the remaining 100 ml milk with 2 eggs , vanilla sugar, cinnamon and sugar. Pour the egg mixture evenly over the bread. Gently tap the tin onto the work surface so that the liquid can spread . Let stand for 10 minutes.
Preheat the oven to 180 ° C (356 °F). Bake the Cake in the middle of the oven for about 40 minutes. Remove and let cool in the tin.
Get out of the tin using the aluminum foil. Remove the foil carefully .
Sprinkle the cake thickly with cinnamon sugar and serve warm.

Arme Ritter Cake Brunch8

 

Essen & Trinken, Food, Rezepte

Wochenrückblick 1: Blätterteig-Spinatstrudel mit Walnüssen und Hüttenkäse

Nicht dass Ihr noch glaubt, ich sei die vergangene Woche über in meiner Küche untätig gewesen – hier kommt der Wochenrückblick von Sonntag bis Mittwoch. Irgendwie hatte ich diese Woche ziemlich viel Arbeit und am Donnerstag war der letzte Nordic-Walking Abend. Jetzt ist Sommerpause unserer NW-Gruppe und das Wetter zeigt sich dementsprechend. Naja – die Natur freut’s wenn es regnet. Während unseres Abschluss-Trainings sind wir bei Zunzingen durch die Reben gelaufen, bei idealer Temperatur um die 20 °C, sonnig. Der Wein scheint dort prächtig zu gedeihen…

Anschliessend waren wir in der Krone in Zunzingen zum Schnitzelessen (der Kronenwirt macht die weit und breit besten Schnitzel – die normale Portion besteht aus zwei hauchdünn geschnittenen und sorgfältig geklopften Schnitzeln und normalerweise Kartoffelsalat- aber der war leider diesmal schon alle: Hochbetrieb) und dazu gab’s Weinschorle.

Und nun kommen wir zum Spinatstrudel, den es am Sonntag gab:

Dafür braucht man eine Rolle Blätterteig à 275 g, ca. 250 g TK-Blattspinat, 1 rote Zwiebel, etwas Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, eine Handvoll Walnusskälften, 1/2 Becher Hüttenkäse, ein verquirltes Ei zum Bestreichen.

Ich hatte noch ein kleines Schüsselchen voll tiefgekühlter Steinpilz-Stücke, die ich kleingeschnitten und mit dem Spinat angedünstet habe…..

Es geht ganz einfach:

Den Blattspinat etwas antauen lassen. Die Zwiebel in Würfel hacken, in einer beschichteten Pfanne glasig dünsten. Den Spinat hinzufügen und bei sanfter Hitze und aufgelegtem Deckel langsam zerfallen lassen. Die Knoblauchzehe durch die Presse dazudrücken, salzen und pfeffern. Vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.

Den Blätterteig auf dem Backpapier ausbreiten. Bei Bedarf etwas Semmelbrösel auf den Teig verteilen. Dann die Spinatmischung darauf verstreichen, an beiden Längsseiten ca. 2 cm aussparen. Einen Teil der Walnusshälften auseinanderbrechen, darüber verteilen. Dann den Hüttenkäse darauf geben und evtl. noch etwas nachwürzen),

Den Teig von der vorderen Längsseite aufrollen, die hintere Längsseite so darüber legen, dass die „Nahtstelle“ unten auf dem Blech liegt.

Mit verquirltem Eigelb bestreichen, mit Walnusshälften dekorieren und ca. 25 Minuten bei 220 °C goldbraun backen.

Der Strudel schmeckt warm und kalt!