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Erdbeeren mit Schokolade zum Wimbledon-Auftakt

Erdbeeren Belgische Schokolade 7


„Das Publikum nimmt traditionell Erdbeeren mit Sahne zu sich und erträgt den nicht selten vorkommenden und Spielpausen erzwingenden Regen mit Gleichmut”, ist im Wikipedia-Artikel über die Wimbledon Championships zu lesen.

Zum Start des Tennisturniers gibt’s von mir wieder ein kleines Erdbeer-Rezept. Dieses Mal etwas, was ich im vergangenen Jahr im Urlaub in Belgien entdeckt habe: Erdbeeren mit Schokolade. Das gibt’s in Brügge bei den Chocolatiers an jeder Ecke.
Ich fand, dass die weiße Schokolade besonders gut zu den Erdbeeren gepasst hat. Allerdings muss man dabei sehr zügig arbeiten und darauf achten, dass die Schokolade nicht zu warm wird.
Der hohe Anteil an Kakaobutter in der weißen Schokolade führt anscheinend dazu, dass die Schokolade schneller schmilzt und wenn sie dann zu warm wird, kann es leicht passieren, dass sie  klumpt. Dann kann man sie allenfalls noch durch Zugabe von etwas Butter retten.
Besser geht es mit der den dunkleren Schokoladen, die sind nicht so wärmeempfindlich.


Erdbeeren Belgische Schokolade 2
Erdbeeren mit belgischer Schokolade überzogen / Strawberries coated with Belgian chocolate

Erdbeeren mit belgischer Schokolade


Zutaten

Belgische Schokolade (Chips zum Schmelzen) nach Wahl: Zartbitter, Vollmilch oder weiße Schokolade
• 1 Schale mittelgroße Erdbeeren

Zubereitung

Die Erdbeeren vorsichtig waschen und mit Küchenkrepp trockentupfen.
Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen, dann die Erdbeeren hineintauchen und mit Schokolade überziehen. Auf einem Pralinengitter abtropfen lassen.
Wenn die Schokolade fest ist kann man die Erdbeeren genießen.


Erdbeeren Belgische Schokolade 3


Traditionally, the audience have strawberries with cream and endure the frequent interruptions of a tennis match caused by pissing rain with equanimity“, can be read in the German Wikipedia article about the Wimbledon Championships.

Today I have another strawberry recipe for you which I had discovered in the past year while spending my summer holiday in Belgium:

Strawberries coated with chocolate. You can find them at the Chocolatiers all over Bruges.
I found that the white chocolate has particularly well matched with the strawberries. However, I had to work very quickly and make sure that the chocolate didn’t get too warm.
The high percentage of cocoa butter in white chocolate apparently leads to the fact that the chocolate melts faster and if it becomes too hot, it can easily happen that the chocolate makes lumps. Then you can possibly only save it by adding a little butter.
It is better to use the darker chocolates, which are not so sensitive to heat.

Strawberries with Belgian chocolate

Ingredients

Belgian chocolate (chips to melt) of your choice: dark, milk or white chocolate
500 g  of medium sized strawberries

Preparation

Wash the strawberries and gently pat dry with paper towels.
Melt chocolate over hot water, then dip the strawberries and cover with chocolate. Drain on a chocolate lattice.
When the chocolate is solid, you can enjoy the strawberries.


Hier geht’s zum Klassiker Erdbeeren mit Sahne und grünem Pfeffer à la Wimbledon.

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It’s Teatime: Was gibt’s zum Tee im Schloss Bellevue? – Bakewell Tarts

Bakewell Tarts 4
Kleine Bakewell Tarts

Queen Elisabeth II ist zu Gast in Deutschland!
Heute Nachmittag findet ihr zu Ehren ein Empfang des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue in Berlin statt. Was es da wohl zum Tee gibt?

Ich hätte da einen Vorschlag….

Ein britischer Teatime-Klassiker ist hier sicherlich angebracht: Es gibt kleine Bakewell Tarts.


Bakewell Tarts 1


Man erzählt sich, dass die erste Bakewell Tart auf ein Mißverständnis zwischen Mrs. Greaves, der Inhaberin des Rutfort Arms Inn in Bakewell und dem Koch beruht.
Mrs. Greaves wollte eine Tarte mit einer Mischung aus Marmelade und Puddingcreme gefüllt.
Statt die Marmelade mit der Vanillecreme zu mischen, verteilte der Koch jedoch zuerst die Marmelade auf dem Kuchenboden, dann die Puddingcreme.
Bei den Gästen von Mr. Greaves kam der Kuchen sofortso gut an, dass dieser seither berühmt ist.

Bakewell Tart oder Bakewell Pudding, wie er manchmal auch genannt wird, bäckt man immer noch im Ort Bakewell in Derbyshire.
Im britischen Kochbuch (Great British Cooking, A Well-Kept Secret von Jane Garmey) wird empfohlen, Schlagsahne dazu zu servieren.
Ich habe nicht das Rezept für die große Tarte, sondern das Rezept für 12 kleine Törtchen gebacken.
Die sind handlich und passen wunderbar zur Teatime, wenn es noch andere feine Sachen, wie zum Beispiel Sandwiches oder Scones mit frischen Erdbeeren und Clotted Cream gibt.


Bakewell Tarts 3


Bakewell Tarts


Zutaten
(für 12 Stück, in der Muffinform gebacken)

Shortcrust Pastry

• 225 g Mehl, gesiebt,
plus 50-75 g zum Bemehlen des Backbretts und die Muffinförmchen
• 1 Prise Salz
• 50 g weiche Butter plus einen Esslöffel Butter für die Muffin Form
• 3-4 Esslöffel kaltes Wasser

Zubereitung

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen, das Fett in kleinen Stückchen hineingeben und untermischen, bis eine krümelige Masse entsteht. Etwas Wasser hinzugeben und mit einer Gabel zu einem festen, aber geschmeidigen Teig verarbeiten. Ein paar Minuten locker von Hand durchkneten, bis der Teig weich ist – aber nicht zu lange, da er sonst zäht wird. In Folie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank durchkühlen lassen.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Die Vertiefungen des Muffinblechs buttern und mit etwas Mehl bestäuben.

Zutaten für die Füllung

• 50 g weiche Butter
• 50 g Zucker
• 1 großes Ei, geschlagen
• ½ Teelöffel Mandelaroma
• 30 g Mehl, gesiebt
• ½ Teelöffel Backpulver
• 15 g gemahlene Mandeln
• ca. 150 g Erdbeermarmelade
• 6 kandierte Kirschen (Belegkirschen), halbiert

Zubereitung

Für die Füllung Butter und Zucker verschlagen, bis die Mischung weich und schaumig ist. Ei und Mandelaroma unterschlagen.
Mit einem Metalllöffel das Mehl und die gemahlenen Mandeln unterheben und alles gut durchmischen.
Den Teig auf einem bemehlten Brett etwa 2-3 mm dünn ausrollen. Mit einem mehlbestäubten Ausstecher (9 cm Ø) 12 Kreise ausstechen.
Die vorbereitete Muffinform mit den Teigkreisen auslegen, je 1 gehäuften Teelöffel Marmelade einfüllen und die Mandelfüllung mit einem Löffel darüber häufen.
15-20 Minuten backen, bis die Törtchen gut aufgegangen und goldgelb sind.
Aus dem Backofen nehmen und je mit einer halben kandierten Kirsche belegen.
In den Formen 5-10 Minuten abkühlen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter völlig erkalten lassen.


Bakewell Tarts 2


Queen Elizabeth II is paying a visit to Germany!
This afternoon, there will be a reception in honor of her Majesty, held by the German President at Bellevue Palace in Berlin. And what’s for tea?

I have a suggestion ….

A British teatime classic is certainly appropriate here: There are small Bakewell Tarts.

The story goes that the first Bakewell Tart was the result of a misunderstanding between Mrs. Greaves, the proprietress of the Rutford Arms Inn at Bakewell, and her cook.
Mrs. Greaves requested a jam custard tart. However, instead of mixing in the jam with the custard, her cook spread it on the bottom separately. The incorrect tart was an instant success with Mrs. Greaves’s guests and has been famous ever since. Bakewell Tart or Bakewell Pudding, as it is sometimes called, is still made in the village of Bakewell in Derbyshire. Serve with whipped cream.

Bakewell Tarts

Ingredients
(For 12 pieces, baked in a muffin tin)

Shortcrust pastry

225 g flour, sifted
plus 50-75 g of flour for the baking board and the muffin cups
1 pinch of salt
50 g softened butter plus a tablespoon of butter for the muffin tin
3-4 tablespoons cold water

Preparation

Mix flour and salt in a bowl, pour in the fat in small pieces and mix until you receive a crumbly mass. Add a little water and process with a fork to a firm but pliable dough. Easily knead by hand for a few minutes until the dough is soft – but not too long, because otherwise it will become too tough. Wrap in foil cool in the refrigerator for 30 minutes .
Preheat the oven to 180 ° C.
Butter the muffin wells and dust with a little flour.

Ingredients for the filling

50 g butter
50 g sugar

1 large egg, beaten
½ teaspoon almond extract
30 g flour, sifted
 ½ teaspoon baking powder
15 g ground almonds
150 g strawberry jam
6 candied cherries halved

Preparation

For the filling, beat butter together with the sugar until the mixture is soft and fluffy. Then add egg and almond extract, beat again.
With a metal spoon, fold in flour and ground almonds and mix everything well.
On a floured board, roll out the dough about 2-3 mm thin. With a flour-covered cookie cutter (9 cm in diameter) cut out 12 circles.
Line the prepared muffin tin with the dough circles. Fill with 1 heaped teaspoon of strawberry jam, each and spoon over some of the almond filling.
Bake for 15-20 minutes, until well risen and golden.
Remove from the oven and garnish each tart with the half of a candied cherry.
Allow to cool in the mould for 5-10 minutes, then remove and let cool completely on a wire rack.

Bakewell Tarts 5

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Cheddar-Käse-Suppe mit Bier

Cheddar Käse Suppe mit Bier1

Cheddar in Großbritannien ist für seinen Käse bekannt. Die Markgräflerin war auch schon zweimal dort – einmal als Teenager und ein anderes Mal auf einer Rundreise durch England, zusammen mit dem Markgräfler. Als Teenager war ich dort sogar mal beim „Adventure Caving” – denn dort gibt es auch zahlreiche Höhlen, in denen man als Besucher damals auch im Rahmen einer Führung rumkrabbeln durfte und es den Höhlenforschern gleich tun konnte. Später dann, habe ich mit dem Markgräfler dort wandernd die Gegend erkundet und wir sind natürlich auch bei dem einen oder anderen Käsemacher eingekehrt und haben unser Käsevesper für unterwegs eingekauft.

Für uns damals unverständlich: In Cheddar wird nicht nur Käse hergestellt – man ist auch besonders stolz auf das selbstgemachte Speiseeis und es ist absolut unüblich, mehr als eine Kugel Eis auf ein Waffelhörnchen (ice cream cone) zu stapeln, so wie wir es von den italienischen Eisdielen kennen. Die ältere Dame, die uns von ihrem selbstgemachter Eiscreme verkaufte, schaute mich nur mit großen Augen und fast ein wenig missbilligend an, als ich danach verlangte – und wollte es auch partout nicht tun. Eine Kugel Eiscreme hatte damals in Cheddar auch einen hohen Preis. 1,70 Pounds – was damals umgerechnet etwa 2,30 Euro entsprach.

Und an all das habe ich mich wieder erinnert, als ich irgendwo im Netz auf dieses Suppenrezept in englischer Sprache aufmerksam geworden bin…

Cheddar Käse Suppe mit Bier2Zur Suppe passen übrigens die Mini Muffins mit Käse und Kümmel von neulich.

Wer keinen Cheddar Käse hat, kann auch einen mittelalten Gouda verwenden. Ach ja – Cheddar Käse muss nicht zwingend orangerot sein, sondern sieht meist wie ganz normaler, goldgelber Käse aus und sollte auch nicht mit den Chester-Schmelzkäse-Scheiben verwechselt werden!!! Unbedingt auf gute Käsequalität achten.

Cheddar-Käse-Suppe mit Bier

Zutaten:

3 Esslöffel  Olivenöl
1 Zwiebel, gehackt
1 große Karotte, in dünne Scheiben geschnitten
Salz und frisch gemahlenen Pfeffer
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
4 Esslöffel  Butter
50 g Mehl
750 ml Gemüsebrühe
1 Flasche = 330 ml helles Bier (keine Schwarzbier – die Suppe wird sonst bitter)
125 g Creme Double (z. B. von Dr. Oetker)
1 Lorbeerblatt
225 g geriebenen Cheddar-Käse
gehackte Petersilie zum Garnieren

Das Olivenöl in einem großen, schweren Topf erhitzen. Die Zwiebeln und Karotten bei mittlerer Hitze darin andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen und unter gelegentlichem Umrühren dünsten, bis das Gemüse weich ist – etwa 6-8 Minuten. Den Knoblauch hinzufügen und etwa 1 Minute mitdünsten. Die Butter hinzufügen und rühren, bis sie geschmolzen ist. Das Gemüse mit dem Mehl bestäuben und so lange rühren, bis alles gut vermischt ist. Dann Brühe, Bier und Sahne angießen und einrühren. Das Lorbeerblatt hinzufügen und die Suppe bei starker Hitze zum Kochen. Die Hitze reduzieren und unter gelegentlichem Rühren weitere 10-12 Minuten köcheln lassen, bis die Suppe eindickt. Dann den Käse langsam einrühren. Den Topf vom Herd nehmen und einen Deckel auflegen. 5 Minuten ziehen lassen. Danach den Deckel abnehmen, kurz verrühren und das Lorbeerblatt entfernen. Die Suppe in einem Mixer oder mit dem Mixstab pürieren, bis sie glatt ist. Abschmecken und nach Belieben nachwürzen. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und servieren. Cheddar Käse Suppe mit Bier3

Cheddar Cheese Soup with Beer

Ingredients

3 tablespoons olive oil
1 yellow onion, chopped
1 large carrot, sliced into thin rounds
salt and fresh ground pepper, to taste
1 garlic clove, minced
4 tablespoons butter
⅓-cup all-purpose flour
3 cups vegetable broth
1 bottle (12-ounces) beer (do not use dark beer – the soup will be bitter)
½-cup heavy cream
1 bay leaf
1 bag (8-ounces) shredded Cheddar cheese
chopped fresh parsley for garnish

Instructions

Heat olive oil in a large heavy pot over medium heat. Add onion and carrots to the pot and season with salt and pepper. Continue to cook, stirring occasionally, until vegetables are tender; about 6 to 8 minutes.

Add garlic and cook for 1 minute, or until fragrant. Add butter and stir until melted. Add flour and cook, stirring constantly until well blended. Stir in broth, beer, and heavy cream. Add bay leaf and cook over high heat and bring soup to a boil.

Reduce heat to a simmer, continue to cook, stirring occasionally, until thickened; about 10 to 12 minutes. Slowly stir in the cheese. Remove from heat and cover with a lid; set aside for 5 minutes.

Remove lid and stir. Discard bay leaf. Transfer soup to a blender and purée until completely smooth.Taste for seasoning and adjust accordingly.

Ladle into bowls, garnish with chopped fresh parsley and serve.

I served some Mini muffins with cheese and caraway seeds with it.

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Crostini di Cavolo – mit Flower Sprouts

Flower Sprouts 7

Kennt ihr Flower Sprouts??? Ich habe diese neue Kohlart neulich im Supermarkt entdeckt. Eine Kreuzung aus Rosenkohl und Blattkohl/Grünkohl/Federkohl. Nussig und mild im Geschmack, schnell und ohne großen Aufwand zuzubereiten. Niedliche kleine Kohlköpfchen, deren Farbe zwischen grün, violett und schwarz changiert.
Da kam mit ein Rezept aus der Toskana in den Sinn, welches ich einmal in einem Büchlein über die Küche der Toskana entdeckt hatte.
Die Crostini di Cavolo werden normalerweise mit Grünkohl oder Wirsing zubereitet. Ganz scharf sind die Toskaner auf den Cavolo nero, den Schwarzkohl bzw. Palmkohl, welchen ich bei uns im Markgräflerland noch nirgends entdeckt habe. Er ist nicht winterhart und ist deshalb vermutlich im Anbau etwas heikel.

Aber zurück zum neuen Gemüse. Es wurde 2010 erstmals von der Britischen Kette Marks&Spencer in Großbritannien auf dem Markt eingeführt. Wer hätte das gedacht?
Und die Holländer bauen das Blattgemüse inzwischen auch an – der den ich gekauft habe, stammt zumindest von dort.

Flower Sprouts 1
Und jetzt machen wir uns aber schnell an die Zubereitung. Man braucht den Kohl nur zu kurz zu waschen, dann kann er gleich weiterverarbeitet werden und das geht superschnell:

  • Zum Dünsten, Sprossen in einem Dampfdruckkochtopf für 5-6 Minuten garen.
  • In der Mikrowelle bei 800 Watt 2-3 Minuten kochen.
  • In einer großen Pfanne auf der Herdplatte 2-3 Minuten braten.
  • Zum Kochen, einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Sprossen hinzufügen und 3-5 Minuten sieden lassen, bis die Sprossen weich sind.
  • Zum Blanchieren Sprossen nur 3-4 Minuten kochen, vom Herd nehmen, und sofort unter eiskaltes Wasser halten um den Garprozess zu stoppen.

Wenn man die Flower Sprouts kocht, verliert er weitgehend seine violette Farbe und wird grün. Wenn man ihn blanchiert, behält er eher die Farbe, wenn man das möchte.

Flower Sprouts 4

Crostini di cavolo mit Flower Sprouts

200 g Flower Sprouts
4 Scheiben gutes Hausbrot
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz und schwarzer Pfeffer

Flower Sprouts waschen, in einem Sieb abtropfen lassen.
Dann die Flower Sprouts mit wenig Wasser und etwas Salz in einen Kochtopf geben und in etwa 5 Minuten weich kochen. Durch ein Sieb abschütten und leicht ausdrücken.
Die Brotscheiben auf beiden Seiten in einer Pfanne rösten.

Die Knoblauchzehen schälen, halbieren und das heiße Brot damit einreiben.
Die Brotscheiben auf eine Platte oder in eine flache Schüssel legen, mit Flower Sprouts bedecken mit Pfeffer bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.
Fertig.

Flower Sprouts 6

Hey – found a new vegetable… an old recipe from Tuscany…

How to prepare
Flower Sprouts® only need a simple rinse and they’re ready to cook.

How to cook
Flower Sprouts® can be steamed, micro waved, stir fried, boiled or blanched.

To steam, place the sprouts in a steamer and cook for 5-6 minutes.
Cook in the microwave at 800w for 2-3 minutes.
Stir fry in a large pan on the hob for 2-3 minutes.
To boil, bring a pan of water to boiling point and add the sprouts, leave to simmer
for 3-5 minutes, until tender.
When blanching boil for just 3-4 minutes, take off of the heat and immediately plunge into ice-cold water to stop the cooking process.

Flower Sprouts Crostini

Crostini di Cavolo with Flower Sprout

200 g Flower Sprouts
4 slices of bread
2 cloves of garlic
olive oil
salt and black pepper

Was flower Sprouts, drain in a colander.
Then put the Flower Sprouts with a little water and a little salt in a saucepan and cook until tender in about 5 minutes. Drain through a sieve squeeze slightly.
Roast the bread slices on both sides in a pan.
Peel and halve the garlic cloves and rub the hot bread with it.
Place the bread slices on a plate or in a shallow bowl, cover with Flower Sprouts, sprinkle with pepper and drizzle with olive oil.
Done.

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Happy Halloween

Jack O'Lantern: Die Markgräflerin wünscht viel Spaß an Halloween.
Jack O’Lantern: Die Markgräflerin wünscht viel Spaß an Halloween.

Den Kürbis hatten wir schon zu Monatsbeginn gekauft (siehe: Das Kürbisparadies – Siedlung im Stein, Neuenburg am Rhein und ein paar Worte zu Halloween). Für heute Abend hat der Markgräfler den Kürbis ausgehöhlt und mit einer schaurig-schönen Fratze versehen.

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Mein Mann kann: Erdbeeren mit Sahne und grünem Pfeffer à la Wimbledon

Erdebeer_Pfeffer_5

Ab heute schwingen wieder der Basler Roger Federer & Co die Tennisschläger auf dem grünen Rasen. Zur kulinarischen Tradition rund um das Tennisturnier im englischen Wimbledon gehören natürlich Erdbeeren. Knapp drei Euro kostet dort ein Schälchen mit zehn Erdbeeren – soviele müssen es mindestens sein – und etwas flüssiger Schlagsahne, trotzdem werden alljährlich während des Turniers von den Besuchern zwischen 20 und 30 Tonnen von den süßen Früchtchen vertilgt. Diese stammen übrigens aus der Grafschaft Kent, dem „Obstgarten“ der britischen Insel.

Bei den Briten gehört oftmals auch (grüner) Pfeffer zu den Erdbeeren dazu. Der Markgräfler hat sich für ein Erdbeerdessert inspirieren lassen und einen feinen Nachtisch mit wenig Aufwand gezaubert.

Erdebeeren_1

Zutaten:
1 Schale Badische Erdbeeren
1 Becher Schlagsahne
1-2 Teelöffel grüner Pfeffer pro Portion
Minze- oder Zitronenmelisse-Blätter zur Deko

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, vierteln und in ein Dessertschälchen (es geht auch ein großes Rotweinglas) geben. Ein bis zwei Teelöffel grünen Pfeffer (gut abtropfen lassen) zu den Erdebeeren geben und durchmischen. Sahne leicht anschlagen, so dass sie noch leicht flüssig ist. Anschließend die Sahne über die Erdbeeren geben und nach Belieben mit einen Blättchen Minze oder Zitronenmelisse dekorieren.

Erdebeeren_4

Erdebeer_Pfeffer_1

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Erwachsene können das ganze auch noch mit einem Schuss Grand Marnier verfeinern. Wem es nicht süß genug ist, der kann gerne etwas Ahornsirup an die Erdbeeren geben oder die Sahne mit etwas Vanillezucker aufschlagen.

Erdebeer_Pfeffer_4

Der Markgräfler hat’s lieber einfach und gut. Etwas aufwändiger und ebenso lecker geht’s natürlich auch mit einem Erdbeer-Carpaccio mit Balsamico und Basilikum.

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Rhabarber-Crumble auf Schwedisch

Rhabarbercrumble1

Jetzt habe ich noch ein einfaches Dessert, das fast schon als Sonntagskuchen zählen könnte – da es aber keinen Boden hat, ist es wohl doch nur ein Dessert – aber was für eines. Fast jeder kennt das Britische Dessert mit den köstlich-buttrigen Streuseln obendrauf. Man kann wohl viele verschiedene Obstsorten verwenden, der Klassiker ist hierbei wohl Apple Crumble mit Vanillesauce. Aber – die Schweden machen Crumble mit Rhabarber. Das heisst dann:„Smulpaj med rabarber” – Rhabarberauflauf mit Streuseln. Die Streusel sind mit gemahlenen Walnusskernen verfeinert – wer also noch welche von der Weihnachtsbäckerei übrig haben sollte – hier ist die beste und köstlichste Möglichkeit, diese aufzubrauchen. Man kann Vanillesauce (Englisch: Custard) darüber geben, oder noch einfacher: Vanilleeis. Dazu sollte das Crumble noch lauwarm sein.

Rhabarbercrumble3

Rhabarberauflauf mit Streuseln nach schwedischem Rezept

Für 4 Portionen (kann auch in einer großen, flachen Auflaufform zubereitet werden)

120 g Mehl
(wer mag, kann hier halb Dinkel- halb geröstetes Hafermehl = Skrädmjöl verwenden)
100 g Zucker
150 g Walnusskerne
100 g Butter
450 g Rhabarber
1 Esslöffel Speisestärke (Maisstärke oder Kartoffelmehl)

Das Mehl mit dem Zucker in einer Schüssel mischen. 50 g Walnusskerne fein mahlen und darunter mischen. Die Butter nach und nach in die Mischung kneten, bis kleine Streusel entstehen. den Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Den Rhabarber putzen, die Haut abziehen und den Rhabarber in kleine Stücke schneiden. Die Stücke mit Zucker und Speisestärke mischen. Eine große Auflaufform oder vier kleine ofenfeste Förmchen mit Butter einfetten. Die Rhabarbermischung hineingeben und die Streusel darauf verteilen.

Den Crumble im Ofen ca. 30 Minuten backen, mittlere Schiene, bis die Streusel hellbraun geworden sind. Die restlichen Walnüsse hacken und über den Auflauf streuen.
Etwas abkühlen lassen, lauwarm servieren.

Nach Geschmack mit Vanilleeis, Vanillesauce, geschlagener Sahne und evtl. Erdbeersauce servieren.

Da ich kleine Formen verwendet habe, habe ich auf das Bestreuen mit gehacken Walnüssen verzichtet. Aber in der großen Form kommt das ganz gut…

Rhabarbercrumble2

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Karfreitag (Good Friday) in Great Britain: Hot Cross Buns

Hot Cross Buns7

Heute gibt es zum Tee oder zum Kaffee etwas, das in Großbritannien am Karfreitag traditionell gebacken und über die Osterfeiertage gegessen wird. Sollte jemand noch etwas Neues für das Osterbrunch suchen – hier ist es:

Es handelt sich um gewürzte Hefebrötchen mit kandierten Früchten (Zitronat, Orangeat, kandierte Kirschen, Korinthen). Also eine Art Rosinenbrötchen. Schmeckt sehr lecker – man isst es am besten ganz frisch, noch lauwarm.

Heisswecken wäre die deutsche Bezeichung dafür. Wikipedia Heisswecken

Es beruht auf einem christlichen Brauch. Der Name bezeichnet das Kreuz (cross), an dem Jesus gestorben ist. „Hot” steht für heiss bzw. auch für die Gewürze. Man verwendet dafür „Mixed Spice”, ein typisches Gewürz für süßes Gebäck in Grossbritannien.

Wer das Gewürz selbst machen möchte, kann dieses Rezept verwenden, oder die im unten genannten Rezept angegebene Mischung bereits gemahlener Gewürze oder etwas Lebkuchengewürz. (Das wird sicher dem einen oder anderen Zuckerbäcker entgegenkommen, um die Reste von Weihnachten aufzubrauchen)
In Irland bäckt man an Halloween übrigens ein ähnliches Gebäck in Form eines runden Brots, das Barm Brack.

Mixed Spice

Mixed Spice oder Pudding Spice

Ist eine typisch britische Gewürzmischung, die für Kuchen, Puddings, Früchtebrot, Lebkuchen und Plumpudding verwendet wird.

Da sich das Aroma sehr schnell verflüchtigt, sollte nur eine kleine Menge davon hergestellt und schnellstmöglich verbraucht werden.

Zutaten (für 2 Esslöffel):

1 TL Pimentkörner
1 Zimtstange, 2,5 cm lang
1 TL Gewürznelken
1 TL geriebene Muskatnuss
1 TL gemahlener Ingwer

Wer möchte, kann außerdem noch etwas Kardamom und Koriander hinzufügen.

  • In einer Kaffeemühle fein vermahlen

Hot Cross Buns5

Hot Cross Buns (10 Stück)

Für den Teig:

1 Packung Trockenhefe
1 Teelöffel Zucker
1/8 Liter Wasser
500 g griffiges Mehl
(ich habe helles Dinkelmehl Type 630 verwendet, es geht auch Weizenmehl Type 550)
1 gestrichener Teelöffel Salz
1,5 Teelöffel „Mixed Spice”

(oder 1 gestrichener Teelöffel Zimt
eine Prise Nelkenpulver
eine Prise Piment
eine Prise gemahlener Ingwer
eine Prise gemahlener Kardamom)

50 g Korinthen oder Sultaninen
25 g Orangeat
25 g Zitronat
25 g kandierte Kirschen
50 g Butter
1 Ei
1/8 Liter Milch

Für das Kreuz:

30 g Mehl
40 g Puderzucker
3 Esslöffel Wasser

Für die Zuckerglasur:

3 Esslöffel Wasser
3 Esslöffel Zucker

Zubereitung:

Die Trockenhefe in eine kleine Schüssel geben und mit 1 Teelöffel Zucker mischen. 1/8 Liter lauwarmes Wasser zufügen und mit der Trockenhefe verrühren. Die Hefemischung zugedeckt ca. 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

500 g Mehl in eine Rührschüssel geben und mit 1 gestrichenen Teelöffel Salz und mit Mixed Spice (1 gestrichener Teelöffel Zimt, je einer Prise Nelkenpulver, Piment, Ingwer, Kardamom) mischen.

50 g Zucker, und gemischte Früchte zum Mehl geben und gut durchmischen. Eine Mulde in die Mitte des Mehls drücken und die aufgelöste Hefe hineingiessen und mit etwas Mehl vermischen. Ein Ei hinzufügen.
Die Butter zusammen mit der Milch in einen Topf geben und auf niedrigster Stufe schmelzen lassen. Die Milchmischung etwas abkühlen lassen und nach und nach mit dem Mehl und Ei verkneten bis ein fester, geschmeidiger Teig entsteht, der sich leicht vom Schüsselrand löst.

Den Hefeteig zugedeckt ca. 1 – 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis er die doppelte Größe erreicht hat.

Hot Cross Buns1

Den Teig noch einmal kurz durchkneten. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer langen Rolle formen und in 10 gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück zu einer Kugel rollen, mit der Hand etwas flach drücken und mit etwas Abstand auf zwei  mit Backpapier belegte Bleche setzen.

Ein Handtuch über die Hot Cross Buns legen, dann das Blech in eine große Plastiktüte geben, unter dem Blech umschlagen, oder mit einem Gummiring zusammenbinden.

Nochmals ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Die langen Gehzeiten sind unbedingt einzuhalten, damit die Hot Cross Buns beim Backen schön locker werden.

Das Blech wieder auspacken, die Hot Cross Buns mit einem Teigspatel oder mit einem stumpfen Messerrücken über Kreuz leicht eindrücken.
Aus 30 g Mehl, 40 g Puderzucker und 3 EL Wasser eine dickliche Paste rühren, in einen Spritzbeutel mit langer Lochtülle füllen und weiße Osterkreuze in die Markierungen spritzen (der Cupcake Frosting-Spritzbehälter von Tchibo eignet sich hierfür überigens ganz hervorragend, mit der dünnen Tülle kann man ganz sauber das Dekor aufspritzen).

Hot Cross Buns2
Den Backofen auf 190 – 200 °C vorheizen.

Die Hot Cross Buns auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Hot Cross Buns3

Für die Glasur  3 EL Wasser und 3 EL Zucker in einen Topf geben. Unter Rühren den Zucker langsam auflösen und die heißen Hot Cross Buns mit der Zuckerlösung bestreichen.

Hot Cross Buns4

Hot Cross Buns etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren.

Hot Cross Buns8

Übrigens verwendet man in Großbritannien Lyle’s Golden Syrup, einen honigfarbenen Zuckersirup aus der Dose dafür – das spart ein wenig Arbeit. Den gibt es in Deutschland z. B. bei British Shop.

Das britische Originalrezept von BBC-Food-Recipes, ergibt 12 Stück, daher differieren die Mengen.

Hot Cross Buns6

Hot cross Buns

For the buns

For the topping

Preparation method

  1. For the buns, sieve the flour, salt and ground mixed spice into a large mixing bowl, then rub in the butter using your fingertips. Make a well in the centre of the mixture, then add the sugar and lemon zest and yeast.
  2. Beat the egg and add to the flour with the tepid milk. Mix together to a form a soft, pliable dough.
  3. Turn out the dough onto a lightly floured work surface. Carefully work the mixed dried fruit into the dough until well combined. Knead lightly for 5 minutes, or until smooth and elastic.
  4. Grease a large, warm mixing bowl with butter. Shape the dough into a ball and place it into the prepared bowl, then cover with a clean tea towel and set aside in a warm place for one hour to prove.
  5. Turn out the proved dough onto a lightly floured work surface and knock back the dough. Shape it into a ball again and return it to the bowl, then cover again with the tea towel and set aside for a further 30 minutes to rise.
  6. Turn out the dough onto a lightly floured work surface and divide it into 12 equal pieces. Roll each piece into a ball, then flatten slightly into a bun shape using the palms of your hands. Cover the buns again with the tea towel and set aside to rest for 5-10 minutes.
  7. Grease a baking tray with butter and transfer the buns to the tray. Wrap the tray with the buns on it loosely in greaseproof paper, then place inside a large polythene bag. Tie the end of the bag tightly so that no air can get in and set aside in a warm place for a further 40 minutes to rise.
  8. Preheat the oven to 240C/475F/Gas 8.
  9. Meanwhile, for the topping, mix the plain flour to a smooth paste with 2 tablespoons of cold water.
  10. When the buns have risen, remove the polythene bag and the greaseproof paper. Spoon the flour mixture into a piping bag and pipe a cross on each bun.
  11. Transfer the buns to the oven and bake for 8-12 minutes, or until pale golden-brown. As soon as you remove the buns from the oven, brush them with the hot golden syrup, then set aside to cool on a wire rack.