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Hacksteak im Paprikanest mit Käse überbacken und Couscous

Hacksteaks Paprika 2


Das kommt davon, wenn man es nicht gleich aufschreibt – das Rezept, meine ich.

Aus einer plötzlichen Lust auf Burger und in Ermangelung von Burger Patties kam die Markgräflerin auf die Idee, Paprikaringe mit Rinderhackfleisch zu füllen.
Gefüllte Paprika mal anders!


Hacksteaks Paprika 5


Immerhin weiß ich noch ungefähr die Zutaten – und dass ich Zwiebel- und Paprikawürfel in der Pfanne mit etwas Olivenöl angebraten hatte, bevor ich alles gemischt habe.
Gewürzt wurde die Masse mit Salz, Pfeffer, etwas frisch gemahlenem Kreuzkümmel und frischem Thymian aus meinem Garten.
Außerdem habe ich das ganze mit einem Ei vermischt – in Wasser eingeweichtes Brötchen oder Semmelbrösel habe ich weggelassen.

Dann kam noch grob geriebener Käse drauf – vorzugsweise Gruyère oder Mozzarella bzw. eine Mischung aus beiden Käsesorten.
Dafür gab es Couscous mit Paprikawürfeln und Minze. Mmmh.

Ich habe die Hacksteaks für etwa 20 -30 Minuten in den Backofen geschoben, mit Sicherheit kann man das aber auch auf dem Grill machen.
Wenn man als Beilage den Couscous durch Reis ersetzt, hat man sogar ein glutenfreies Gericht!!!


Hacksteaks Paprika 1


Hacksteak im Paprikanest mit Käse überbacken und Couscous


• 3 Paprikaschoten, rot, gelb, grün
• 1 Zwiebeln, fein gehackt
• Olivenöl
• 500 g Rinderhack
• 1-2 Eier
• grobes Meersalz aus der Mühle
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• etwas frisch gemahlenerKreuzkümmel
• frischer Thymian, nach Belieben
• Worcestersauce, nach Belieben
• grob geriebener Käse zum Überbacken (z. B. Gruyère, Mozzarella, Emmentaler…)

Zubereitung
Die Paprikaschoten waschen, Stiel und Kerne entfernen, dann quer in je 3 daumendicke Ringe schneiden.
Paprikaringe auf ein mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegtes Blech setzen.
Übrige Paprikastücke fein würfeln. Zwiebel schälen und fein hacken. In einer Pfanne 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen und die Zwiebel- und Paprikawürfel darin andünsten, bis die Zwiebel glasig ist und die Paprikawürfel fast weich sind.
Vom Herd nehmen  und abkühlen lassen.
Das Hackfleisch und das gedünstete Gemüse in eine ausreichend große Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Thymianblättchen und Worcestersauce würzen.
Eier aufschlagen und dazugeben. Alles gut mischen.
Die Fleischmasse in die vorbereiteten Paprikaringe füllen, leicht flachdrücken und mit geriebenem Käse bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 20 Minuten backen.

Dazu passt Couscous – entweder als Salat (Orientalischer Couscous Salat mit Minze) oder mit einem kleinen Stück Butter verfeinert, Paprikawürfelchen oder Tomaten und Minze.


Couscous-salat2
Orientalischer Couscoussalat mit Minze

Basisrezept für Couscous
• 200 g Couscous
• 300 ml Wasser

Couscous in eine Schüssel mit Deckel geben, etwas Salz darüber streuen, mit 300 ml kochendem Wasser übergießen, den Deckel auflegen und 5 Minuten quellen lassen. (Wer mag, kann auch statt des kochenden Wassers Gemüsebrühe verwenden, dabei vorsichtig mit Salz umgehen, evtl. ist dann gar kein Salz notwendig.

Nach Belieben im Butter und Gewürzen verfeinern.


Hacksteaks Paprika 3


Burgers in pepper nests with cheese and couscous


3 peppers, red, yellow, green
1 onion, finely chopped
olive oil
500g minced beef
1-2 eggs
coarse sea salt from the mill
freshly ground black pepper
some freshly ground cumin
fresh thyme, to taste
Worcestershire sauce, to taste
coarsely grated cheese for au gratin (e.g. Gruyere, Mozzarella, Emmenthal …)

Preparation
Wash peppers, remove the stalks and seeds, then cut each pepper crosswise into three, inch-wide rings.
Place pepper rings on a baking sheet which is lined with baking paper.
Finely dice the leftover pepper pieces. Peel onion and chop finely. In a pan, heat 1 tablespoon of olive oil and sauté diced onion and pepper in it until the onions are translucent and the peppers are almost tender. Remove from heat and let cool.
Give minced meat and steamed vegetables in a sufficiently large bowl, season with salt, pepper, cumin, thyme and Worcestershire sauce to taste.
Open eggs and add. Mix everything well.
Fill the beef mixture into the prepared peppers rings and slightly flatten. Then sprinkle with grated cheese.
Bake in a preheated oven at 200 °C = 392 °F for about 20-30 minutes.

Serve with couscous – either as a salad (Oriental couscous or bulgur salad with mint) see image above – or refined with a small piece of butter, some chopped peppers or tomatoes and mint.
If you want to prepare a gluten-free meal, you should replace couscous by rice as side-dish.


Hacksteaks Paprika 4


Basic Recipe for
Couscous

200 g couscous
300 ml of water

Give couscous in a bowl with lid, sprinkle some salt over it, pour boiling water, cover the pan and let swell for 5 minutes. (You might want to use vegetable broth instead of the water – if you do, you should season only carefully with salt, possibly no additional salt will be needed.
Refine with a little butter and season to taste.

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Bretagne – Eine Wanderreise mit AVANTI (9): Das Pünktchen auf dem I – Von der Pointe de Brezellec zur Pointe du Raz (1)

Pointe Brezellec_Pointe du Raz 1


Unser letzter Tag in der Bretagne hatte begonnen.
Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem roten Avanti Bus in Richtung Pointe du Brezellec. Wie immer wurden vorher die Zutaten für’s Picknick auf alle Rucksäcke verteilt.
Und zum Höhepunkt unserer Reise, die Wanderung zur Pointe du Raz, dem westlichten Zipfel Frankreichs, waren wieder alle Wanderer mit dabei. Das wollte sich keiner entgehen lassen.
Das Wetter war angenehm. Nicht zu heiß, stellenweise etwas bewölkt aber trocken!


Pointe Brezellec_Pointe du Raz 2


Unterwegs machten wir in dem kleinen Ort „Confort” Halt, wo einer der für die Bretagne typischen Kalvarienberge vor der Kirche steht.
Als Kalvarienberg bezeichnet man lebensgroße Nachbildungen der Kreuzigungsszene Jesus Christus.
Sie befinden sich auf kleinen Hügeln, natürlichen oder dafür angelegten.
Kalvarienberge sind auch das Wahrzeichen der Bretagne. Besonders im Département Finistère sind sie verbreitet. Sie stammen aus der Zeit der bretonischen Renaissance (zwischen 1450 und dem 17. Jahrhundert). Hier sind sie besonders häufig in eigens geschaffenen umfriedeten Pfarrbezirken entstanden.



Das Rad-Glockenspiel in der Kirche von Confort ist eine Besonderheit.

Es wurde früher immer anlässlich von Taufen geläutet. Vor allem aber, wenn kleine Kinder eine Behinderung hatten. Die Leute kamen dafür von weit her.
Im 16. Jahrhundert soll nämlich das stumme Kind von Alain de Rosmadec geheilt worden sein.
Zum Dank baute er die schöne Kirche von Confort und spendete das Glockenspiel. Heutzutage werden die Glocken bei Taufen, Hochzeiten und Festen geläutet.



Pointe Brezellec_Pointe du Raz 12


Und danach machten wir uns auf den Weg unserer letzten Wanderung. Es war etwas bewölkt und von der Temperatur gerade richtig zum Wandern.
Hier sind ein paar Eindrücke – die Markgräflerin hat auf dieser Wanderungen unzählige Bilder gemacht – nach jeder Wegbiegung gab es neue grandiose Ausblicke!
Deshalb gibt es von dieser Wanderung auch ein Bericht in zwei Teilen.
Es war wirklich der Höhepunkt unseres Urlaubs in der Bretagne – und wüsste man nicht, dass wir hier in der Bretagne sind, könnte man fast glauben, man stünde mitten in einer Szenerie eines Rosamunde Pilcher Films.


Pointe Brezellec_Pointe du Raz 13


Wenn man genau hinsieht, kann man in der Ferne Windräder entdecken – von wegen alles nur Atomkraft in Frankreich…
Schon in der Champagne („Kornkammer Frankreichs”) sieht man auf den Feldern überall diese Windräder. Auf einem Feld haben wir bei unserer Fahrt in die Bretagne sogar riesige Solarzellen mitten auf einem Feld gesehen.



Bei einer schönen Bucht kamen wir an einer Buvette vorbei. Traumhafte Lage.



Und endlich blühender Besen-Ginster – so hatte sich die Markgräflerin die Bretagne vorgestellt!


Pointe Brezellec_Pointe du Raz 44



Ein paar malerischin der Landschaft platzierte Häuschen dürfen auch nicht fehlen…




Und dann fanden wir einen schönen Picknickplatz mit Ausblick auf das noch etwas entferte Ziel unserer Wanderung…



Fortsetzung folgt..

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Aus meinem Garten – Juni

Passionsblume 1


Dieses Wochenende war Gartenarbeit angesagt. Der Rasen – wenn man das bei der Markgräflerin überhaupt so nennen kann – musste endlich mal wieder gemäht werden, dann wurden lange Gräser und Unkraut gezupft, das Verblühte von den Rosen abgschnitten…. Was man halt so im Garten alles zu tun hat.
Jedenfalls habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich meine Passionsblume näher angeschaut habe. Die ist über und über voll mit Blütenknospen und einige sind schon aufgeblüht.
So üppig wie dieses Jahr war sie noch nie.



Und Mitte Mai hatte ich mal etwas ausprobiert: Gemüse in untypische Behälter gepflanzt. Ich hatte zwei Tomatenpflanzen gekauft, je eine gelbe und grüne Zucchini und eine Pflanzsack. Ausserdem musste ein Plastikkorb von Aldi für meine Versuche herhalten. Der Markgräfler hat am Boden kreisrund mit einem Nagel Abflusslöcher gemacht.
Dann kam die Bepflanzung mit Tomaten, Zucchini und Kapuzinerkresse-Samen.
Auf dem Kompost, den ich im Frühjahr umgeschichtet hatte, waren Kartoffeln und Kürbisse aufgegegangen. Ausserdem meinte eine Rote Bete, die schrumplig geworden war und deshalb auch auf dem Komposthaufen gelandet war, Blätter zu bekommen und wieder zu wachsen. Na sowas!
Jedefalls habe ich eine der Kürbispflanzen, eine gekaufte grüne Zucchini und Rote Bete im Pflanzsack platziert, ausserdem auch ein paar Kapuzinerkresse Samen.



Und der Sack sieht jetzt so aus:


Pflanzsack 1


Bald können die ersten Zucchini geerntet werden. Die Rote Bete hat schon Blütenansätze und sollte bald mal aus der Erde gebuddelt werden und im Kochtopf landen…

Die Tomaten im Plastikkorb gedeihen auch wunderbar, sie sind mit zwei Tomatenstangen ausgestattet und haben seit der Pfanzung schon die dreifache Höhe erreicht. Davon habe ich noch kein Foto gemacht. Sobald die ersten Tomaten rot sind (es hängen nämlich schon kleine, grüne Früchte dran) gibt es davon auch ein Bild.



Ansonsten bestimmen Clematis, Lavendel und Taglilien derzeit das Bild.



Fortsetzung folgt…

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Aus meinem Garten: Frühling!

Krokusse 2

Ich hatte es schon im vorigen Post angekündigt: Der Frühling kommt! Und hier ist der Beweis – die Bienen sammeln fleissig Nektar und sind froh um die ersten Blüten, die es gibt. Die Kornelkirschen blühen schon, im Vorgarten gibt es noch ein paar letzte Schneeglöckchen

Schneeglöckchen 4

… und auf der Südseite des Hauses blühen die Krokusse!

Krokusse 1

Hier noch ein paar Krokusse in Gelb:

Krokusse 3

Und die ersten Frühlings-Anemonen – noch nicht geöffnet, aber vielleicht tut sich da morgen was:

Anemone 1

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Erntedank

Erntedank
Zum Erntedankfest gibt es heute von mir ein Bild mit Mais und Kürbis. Und noch ein ganz einfaches Rezept dazu.

Mais ist ja kein einheimisches Gewächs – es kommt ursprünglich aus Mexiko. Ich habe Zuckermais das erste Mal als Teenager in England probiert und fand das ziemlich lecker. Dazu gab es gesalzene Butter, mit der man den Mais bestreicht oder ihn einfach darin wendet.
Damit man den Maiskolben beim Essen besser halten kann, steckt man oben und unten einfach einen Zahnstocher oder einen kleinen Bambusspieß hinein.

Zuckermais2

Die Zubereitung ist ganz einfach:

Die Maiskolben in Topf mit Wasser und etwas Salz geben. Ca. 20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Fertig!

Zuckermais1

Laut Wikipedia enhalten 100 g Zuckermais:

kcal kJoule Kohlenhydrate Wasser Fett Kalium Calcium Magnesium Vitamin C
87 369 16g 75 g 1,0 g 290 mg 2 mg 27 mg 12 mg

Zuckermais 3Und hier noch ein paar Bilder:

 

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Ein Wochenende im Schwarzwald (3): Frisches Holzofenbrot vom Mummelsee, Knabenkraut, Wollgras und Ginster

Schwarzwälder Spezialitäten

Auf unserem Heimweg haben wir endlich mal am Mummelsee angehalten. Bei früheren Ausflügen in den Schwarzwald wurden wir immer von den vielen Autos und Bussen auf den Parkplätzen abgeschreckt und sind wieder weitergefahren. „Touristenfalle” dachten wir uns immer. Aber dieses Mal wollten wir mindestens mal den Mummelsee sehen, von dem man soviel hört… Wir waren nämlich noch relativ früh dran. Erste Überraschung: hier wird frisches Holzofenbrot gebacken – da mussten wir eines mitnehmen. Echtes Schwarzwälder Brot!

Mummelsee1
Vor Ort haben der Markgräfler und ich uns noch eine dicke Scheibe Schmalzbrot geteilt, noch ein kleines Büchlein mit Rezepten aus dem Schwarzwald und Postkarten gekauft  – und natürlich haben wir uns noch ein wenig umgesehen.

Mummelsee Postkarte

Mummelsee 5

Aber bevor ich es vergesse: bei der Jugendherberge in Herrenwies haben wir uns auch noch ein wenig umgesehen und ich musste noch ein Foto von mindestens einer Orchidee haben:

Knabenkraut Herrenwies

Und hier die Bilder vom Mummelsee.

Es gibt natürlich auch jede Menge Touristen-Kitsch:

Mummelsee 2

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Weiter ging es durch den Nationalpark Schwarzwald auf der Schwarzwaldhochstraße:

Nationalpark Schwarzwald Schild

Hochmoore mit Wollgras:

Schwarzwaldhochstrasse 1

Schwarzwaldhochstrasse

Schwarzwaldhochstrasse 4

Schwarzwaldhochstrasse 5

Einer der zahlreichen Haltepunkte – es sind viele Motorradfahrer unterwegs – manche vernünftig und andere wieder wie Wahnsinnige, die im Geschwindigkeitsrausch die Straße entlangdonnern, blind für die Schönheit der Natur.

Schwarzwaldhochstrasse 2

An Felsen und Hängen blühender Ginster:

Ginster 4

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Aus meinem Garten: März – Frühlingsboten

Garten Maerz2
Dieses Jahr bin ich recht früh dran – ich war nämlich schon in diversen Gärtnereien und Gartencentern unterwegs und habe einige Pflanzen für meinen Garten gekauft. Unter anderem auch zwei Schlüsselblumen, die jetzt unseren Vorgarten schmücken.
Der lateinische Name „Primula veris“ bedeutet übersetzt „die Erste des Frühlings“ (Primus = der Erste, ver = Frühling).

Die wild wachsenden Wiesen-Schlüsselblumen sind immer das erste Zeichen dafür, dass der Frühling Einzug hält.

Bisher habe ich noch keine wilden Schlüsselblumen gesehen… Diese sollte man übrigens auf jeden Fall stehen lassen – also nicht pflücken – da die ersten umherfliegenden Bienen die Blüten dringend für die Honigproduktion brauchen… ach ja, und auf keinen Fall sollte man die Pflanzen ausgraben – sie sind nämlich nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt, da sie regional gefährdet sind.
Also Finger weg und lieber im Gartencenter die gezüchteten Pflanzen kaufen!

Garten Maerz1

Daneben blüht auch schon ein weiterer Frühlingsbote – das Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Garten Maerz3

Würde mich nicht wundern, wenn bei diesem schönen Anblick nicht eine echte Blumenfee / Fairy vorbeischauen würde!

Garten Maerz15

Einer der letzten Krokusse…

Garten Maerz4

Und hier schon die ersten Mini-Narzissen und Osterglocken:

Garten Maerz6

Garten Maerz5

Garten Maerz7
Ich habe auch ein wenig umgeräumt – eine Gartenbank, die vorher auf meinem Naturstein-Sitzplatz stand, hat jetzt endlich ihren Platz unter dem alten Apfelbaum gefunden und meine Nachbarin hat mir ihren Gartentisch aus Metall mit zwei Stühlen abgetreten – sie wollte etwas Platz schaffen. Da musste ich doch gleich mal den Tisch richtig ausstatten:

Garten Maerz13
Steinbrech Saxifraga, weiß

Ich freue mich schon auf die erste Kaffeepause an diesem Tischchen – momentan ist es leider wieder etwas kühler geworden.

Garten Maerz14Die beiden Pflanzen werden später in den Garten gesetzt, solange sie noch so attraktiv blühen, beiben sie im Körbchen auf dem Tisch.

Bald gibt es in meiner Küche wieder Bärlauch-Gerichte!

Garten Maerz8

Garten Maerz9
Der alte Kinderwagen aus vergangenen Zeiten wurde mit Hornveilchen aufgewertet
(die noch etwas braune Majoranpflanze hat ein Namenschild bekommen Efeu und Mini-Narzissen stammen noch aus den Vorjahren, ausserdem sind da noch weiße Traubenhyazinten, die auch schon wieder grüne Triebe haben…)

Garten Maerz10
Garten Maerz11

Garten Maerz12

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Aus meinem Garten: September

September2Obwohl es heute draussen nochmal über 30 °C hatte, wird es doch langsam herbstlich. Spuren des Altweibersommers sind schon an meinen Rosen zu sehen – eine Spinnwebe im Gegenlicht und die jungen Triebe, die jetzt nochmal ausschlagen sind schon rötlich. Ein paar letzte Blüten sind noch da…

Sonnenbraut
Sonnenbraut im Herbst

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Neues aus meinem Garten: Ausgeflogen…

Amselnest leer

Amsel Ei
Gestern Morgen wurden wir von lautem, aufgeregten Gezwitscher geweckt. Das Amselnest im Rosenbusch befindet sich nämlich direkt von unserem Schlafzimmerfenster. Ausserdem war in der hohen Weide noch eine Elster zu hören, die es wohl auf die Amselkinder abgesehen hatte.
Sie sind ausgeflogen – das Nest verlassen, bis auf ein Ei, aus dem wohl nichts wurde, und nun ist es plötzlich still ums Nest herum.

Garten Juli 14_4

Dann zeige ich euch mal meine Neuerwerbungen von der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin in Laufen vom vergangenen Wochenende.

Taglilie Garten2

Taglilie Garten1

Garten Juli 14_1

Das waren die drei Neuen im Garten, und jetzt kommen die bereits vorhandenen Stauden, die wieder wunderschön blühen:

Taglilie Garten4

Taglilie Garten5

Der Rosenmeister (Phuiopsis stylosa) kam auch erst vor kurzer Zeit dazu und fängt jetzt gerade an, zu blühen. Der Rosenmeister ist ein hübscher Bodendecker für Steingärten oder Schotterflächen. Er hat einen zart blumigen Duft, der manchmal auch als eher moschusartig empfunden wird. Er steht gern an sonnigen Plätzen im Garten.

Garten Juli 14_3

Der Rosenmeister hat vom Aussehen her große Ähnlichkeit mit dem Waldmeister. Anstelle der weißen Blütenquirle erscheinen jedoch pinkfarbene Blüten.

Das hier ist eine Rosenmelisse. Sie blüht ähnlich wie eine Indianernessel (Monarda) und kann auch als Zutat in einer Teemischung verwendet werden…

So sieht sie kurz vor der Blüte aus:

Rosenmelisse vor Blüte1

Rosenmelisse vor Blüte2

Hier blüht sie fast komplett – wunderschön und winterhart – sie kommt also jedes Jahr zuverlässig wieder. Ich habe sie in einem großen Topf zusammen mit Ingwerminze im Kräuterbeet stehen, das sieht sehr hübsch aus.

Rosenmelisse 1

Diese pinkfarben blühende Schafgarbe hat dieses Jahr den üblichen Schneckenangriff überstanden…. (freu…)

Schafgarbe pink

Die Blumenfee freut sich auch über die Blüte auf ihrem Sitzplatz:

Fairy
Der Lavendel blüht – allerdings bisher nicht so üppig wie im vergangenen Jahr (hier zusammen mit Mutterkraut):

Lavendel Mutterkraut
Ich finde, ich habe noch viel zu wenig Lavendel im Garten. Das muss sich ändern….

Und das war es erstmal für heute, Fortsetzung folgt.