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Tagliatelle mit Gorgonzola-Sauce („Cravattini-Sauce“)


Diese Sauce alla Mamma Miracoli kennt ihr schon von einem Post aus vergangenen Zeiten.
Damals hatte ich das Pasta Produkt mit Kräuter-Käse-Sauce, welches es in den 1980 er Jahren im Supermarkt unter der Bezeichnung „Cravattini” zu kaufen gab, nachgeahmt.
Die Zutaten für dieses Gericht waren in einen Karton verpackt und bestanden aus Farfalle und je einem Beutelchen Käsemischung und Gewürzmischung.

Für die Sauce musste man nur Milch mit einem Stückchen Butter erhitzen, dann Kräuter- und Käsemischung hinzufügen und unter Rühren aufkochen, bis die Sauce schön sämig war.
Als Jugendliche hatte ich die „Cravattini mit Käse-Kräuter-Sauce” immer geliebt. Zum Schluss wurde der Saucentopf bis aufs letzte Restchen mit Brot aufgetunkt. Herrlich!



Basis für die Sauce ist eine klassische Mehlschwitze mit Milch und Gorgonzola oder Blauschimmel-Weichkäse, Parmesan, italienischen Kräutern, wenig Salz, frisch gemahlener Pfeffer, viel Knoblauch, ein wenig gekörnte Brühe – und, jetzt kommt der Clou – mit trockenem Weißwein abgeschmeckt. Einfach nur köstlich.
Diesmal habe ich statt der Farfalle Tagliatelle verwendet. Ganz wunderbar passen übrigens auch grüne Spinat-Tagliatelle.



Tagliatelle mit Gorgonzola-Sauce


Für die Sauce (3-4 Portionen)
Ausreichend für 250-300 g Pasta

• 1 Esslöffel Butter
• 2 Esslöffel Mehl
• ca. 500 ml Milch
• ca. 200 ml trockener Weisswein
• 2-3 Knoblauchzehen
• Salz
• Pfeffer
• 1 Esslöffel getrocknete italienische Kräuter
• 2 Teelöffel gekörnte Brühe
• 100 g Gorgonzola
• 2 Esslöffel frisch geriebener Parmesan

•  Parmesan zum Bestreuen

Zubreitung
Reichlich Wasser für die Pasta aufkochen, salzen, dann die Pasta hinzufügen und nach Packungsanweisung al dente kochen.
Die Butter in einem beschichteten Topf zerlassen, das Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach unter Rühren die Milch hinzufügen. Knoblauch durch die Presse drücken, zur Sauce geben, mit Kräutern, wenig Salz, etwas Pfeffer und gekörnter Brühe würzen, den Blauschimmelkäse in Stücken dazu geben und in der Sauce schmelzen. Mit Weisswein abschmecken, etwas einköcheln lassen, zum Schluss den Parmesankäse kurz unterrühren.
Die Pasta abschütten, gut abtropfen lassen, dann auf vorgewärmte Teller geben, mit Sauce übergießen und mit wenig Parmesan bestreuen.
Dazu gibt es Salat und ein Glas von dem verwendeten Weißwein.



Pasta with gorgonzola cheese and herbs sauce


Ingredients
(makes 3-4 servings)

For the sauce

1 tablespoon butter
2 tablespoons flour
approx. 500 ml milk
approx. 200 ml dry white wine
2-3 cloves of garlic
Salt
Pepper
1 tablespoon dried Italian herbs
2 teaspoons granulated broth

100 g Gorgonzola
2 tablespoons freshly grated Parmesan
+ Parmesan to sprinkle
300 – 400 g Farfalle or Tagliatelle pasta
Instructions
Boil plenty of water for the pasta, add salt, then add the pasta and cook according to package directions until al dente.

Melt the butter in a coated saucepan, add the flour and stir with a whisk. Gradually add the milk while stirring. Press the garlic into to the sauce, season with herbs, a little salt, some pepper and granulated broth, add the Gorgonzola in pieces and melt. Season to taste with white wine, let simmer a little, briefly stir in the Parmesan cheese.
Drain the pasta well, then place on a warmed plate, pour the sauce over it and sprinkle with a little Parmesan cheese.
On the side there is a salad and you can have a glass of the white wine.
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Best of British Food: Bangers and Mash (…and peas)

Bangers and Mash 3


Kartoffel LogoHeute hüpfen wir mal über den Kanal und probieren ein britisches Kartoffelgericht aus.

Bangers and Mash oder auf Deutsch: Würstchen mit Kartoffelbrei.

Beim Metzger unseres Vertrauens gibt es kleine, mit Kräutern gewürzte Bratwürste „Hügelheimerle”.
Als ich die zum ersten mal probiert hatte, kam mir sofort der Gedanke, sie für diesen Klassiker aus der englischen Küche zu verwenden.

Für einen gesunden, grünen Farbtupfer sorgen gekochte Erbsen.
Und genau diese Erbsen erinnern mich wieder an meine Aufenthalte in England als Teenager.

Ich weiß noch genau, wie die Schwester meiner britischen Freundin Zoë allem, was auf dem Teller lag, den obligatorischen Spritzer Essig und einen Klecks Ketchup hinzufügte. Vorzugsweise über die knallgrünen Erbsen, die meist komplett ohne Würzung waren…

Das muss man aber nicht unbedingt nachmachen 😉

Dazu passt ein Bierchen.


Bangers and Mash 2


Bangers and Mash


Zutaten

Kartoffelbrei
• 4 große Kartoffeln, geschält und in Stücke geschnitten
• 2 Esslöffel Milch
• 30 g Butter
• Salz
• Pfeffer
• frisch geriebene Muskatnuss
• fein geschnittene Petersilie

Würstchen
• 1 Esslöffel Speiseöl
• 8 kleine Bratwürstchen
• 2 mittelgroße Zwiebeln, in Scheiben geschnitten
• 1 Esslöffel gekörnte Brühe
• 350 ml Wasser

Zubereitung

Für den Kartoffelbrei die Kartoffeln in einem Kochtopf mit Salzwasser gar kochen. Gut abtropfen lassen.
Mit einem Kartoffelstampfer pürieren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
Milch und Butter dazugeben und mit einer Gabel zu einem glatten, cremigen Brei verarbeiten.
Nach Belieben Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss dazugeben.
Vor dem Servieren kleingeschnittene Petersilie darüberstreuen.

Die Würstchen mit einer Gabel einstechen.
In einer großen Bratpfanne Öl erhitzen, Würstchen hineingeben und bei mittlerer Hitze braten, bis sie braun und durchgebraten sind.
Die Würstchen auf einem mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen.

Den größten Teil des in der Pfanne verbleibende Fetts bis auf einen Eßlöffel abgießen.
Zwiebeln hineingeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis sie weich und goldgelb sind.
Gekörnte Brühe in einem Rührbecher mit 350 ml Wasser gut verrühren.
In die Pfanne zu den Zwiebeln gießen und vermengen.

Unter ständigem Rühren 2 Minuten köcheln lassen, bis die Brühe einzukochen beginnt.
Die Würstchen wieder in die Pfanne geben. Mit den Zwiebeln mischen und sofort mit Kartoffelbrei servieren.
Dazu passen Erbsengemüse oder grüne Bohnen.


Bangers and Mash 1


Bangers and Mash

Ingredients
Mashed potatoes
4 large potatoes, peeled and cut into pieces
2 tablespoons milk
30g butter
Salt
Pepper
Freshly grated nutmeg
Finely chopped parsley

Bangers
1 tablespoon cooking oil
8 small sausages
2 medium sized onions, sliced
1 tablespoon granulated bouillon/broth
350 ml water

Preparation
For the mashed potatoes, boil the potatoes in a saucepan with salted water. Drain well.
With a potato masher puree until no lumps are present.
Add the milk and butter and process with a fork to a smooth, creamy mash.
Add salt, pepper and grated nutmeg to taste.
Sprinkle with chopped parsley before serving.

Prick the sausages with a fork.
In a large skillet, heat oil, add sausages and fry over medium heat until they are brown and well done.
Put the sausages on a plate lined with paper towels.

Pour off most of the fat remaining fat,  leaving one tablespoon of drippings in the pan.
Add onions and cook for 5 minutes over medium heat until they are soft and golden brown.
In a bowl, mix well granulated broth and 350ml water.
Pour into the frying pan and stir.
Simmer for 2 minutes while stirring continuouslyuntil the broth begins to thicken.

Give the sausages back into the pan. Mix with the onions and serve immediately together with with mashed potatoes.
You might want to add some vegetables? Peas or green beans are the perfect match.

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Wiener Schnitzel mit Jägersoße und selbstgemachten Backofen-Pommes

Schnitzel Jaegersauce 3


Ein fast vergessener Klassiker aus der deutschen Küche – Jägersoße!
Die passt hervorragend zu Wiener Schnitzel und Pommes. Die Pommes sind selbst aus Kartoffeln geschnitten, wurden leicht mit Olivenöl überzogen und dann im Backofen zubereitet.
Einfach wunderbar!


Schnitzel Jaegersauce 2


Wiener Schnitzel mit Jägersoße und selbstgemachten Backofen Pommes


1. Für die Pommes aus dem Backofen:

Beliebige Menge Kartoffeln waschen, dünn schälen, und in dicke Stifte schneiden.
Etwas trocken tupfen, dann in eine Schüssel geben und mit wenig Olivenöl beträufeln – die Schüssel schwenken, damit alle Kartoffeln etwas von dem Öl abbekommen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Kartoffeln auf ein großes Blech geben, so dass nicht übereinander liegen  und etwa 20-25 Minuten im Ofen rösten. Aus dem Ofen nehmen, mit Salz bestreuen. Nach Belieben mit geräuchertem Paprikapulver bestreuen.


Jägersoße


Zutaten
• 150 g frische Steinpilze oder braune Champignons
• 1 Esslöffel Olivenöl (10 g)
• 4 Schalotten (40 g)
• ¼ Liter = 250 ml heißes Wasser
• 1 Teelöffel gekörnte Fleischbrühe
• Pfeffer aus der Mühle
• 1/8 Liter = 125 ml Weißwein
• 2 Esslöffel Tomatenmark (30 g)
• Salz
• 1 Prise Zucker
• 25 g Butter
• 4 Stengel Petersilie
• ½ Teelöffel zerriebene Estragonblätter

Zubereitung
Die Pilze mit einer Pilzbürste putzen, dann halbieren (bei sehr großen Pilzen die Lamellen entfernen) und grob zerschneiden.
Olivenöl in einem Topf erhitzen. Pilze und die geschälten, gehackten Schalotten 8 Minuten darin braten. Heißes Wasser angießen. Mit gekörnter Brühe und Pfeffer würzen.
10 Minuten bei schwacher Hitze kochen.
Weißwein und Tomatenmark verrühren. In die Soße geben. Mit Salz und Zucker abschmecken. Erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen.
Mit einem Schneebesen flöckchenweise die Butter unterrühren. Dei Soße soll etwas schaumig sein.
Petersilie unter fließendem Wasser abspülen. Mit Küchenpapier trocken tupfen und fein hacken. Die Soße vor dem Servieren mit Petersilie und Estragonblättern bestreuen.

Wiener Schnitzel

4 Kalbsschnitzel (aus der Schulter) mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
Danach mit Mehl bestäuben. Eier in einem Suppenteller verquirlen und die Schnitzel darin wenden, anschließend mit Semmelbröseln panieren.
In einer gusseisernen Pfanne Butterschmalz zusammen mit etwas Rapsöl zerlassen und die Schnitzel darin von beiden Seiten sanft braten, bis sie eine goldbraune Kruste haben.


Schnitzel Jaegersauce 1

Wienerschnitzel with mushroom-sauce and homemade oven fries

1. For the oven fries

Wash any quantity of potatoes, peel thinly then cut into thick sticks.
Pat dry, then place in a bowl and sprinkle with little olive oil – swivel the bowl so that all potatoes are coated with oil.
Preheat the oven to 200 ° C (392 °F).
Spread the potatoes onto a baking sheet, so that there is not one above the other. Roast for about 20-25 minutes in the oven.

Remove from the oven, sprinkle with salt and to taste with smoked paprika powder.

Mushroom Sauce

Ingredients
150 g fresh porcini mushrooms or chestnut mushrooms
1 tablespoon of olive oil (10 g)
4 shallots (40 g)
¼ litre = 250 ml hot water
1 teaspoon granulated bouillon
Pepper from the mill
1/8 litre = 125 ml white wine
2 tablespoons of tomato paste (30 g)
Salt
1 pinch of sugar
25 g butter
4 stalks of parsley
½ teaspoon grated tarragon leaves

Preparation
Clean the mushrooms with a mushroom brush, then halve (with very large mushrooms remove the slats) and coarsely cut into pieces.
Heat olive oil in a pot. Fry mushrooms and the peeled and finely chopped shallots for 8 minutes. Pour hot water, season with granulated broth and pepper.
Simmer for 10 minutes over low heat.
Mix white wine and tomato paste. Pour it into the sauce then season with salt and sugar. Heat but do not allow to boil.
Add the butter in flakes while stirring with a whisk. The sauce should be slightly frothy.
Rinse parsley under running water. Pat dry with kitchen paper then finely chop. Before serving, sprinkle the sauce with parsley and tarragon leaves.

Wienerschnitzel

Season 4 thin veal cutlets (from the shoulder) with salt, pepper and paprika powder. Then sprinkle with flour.
In a soup plate, whisk one egg. Turn the Schnitzel in egg, cover with breadcrumbs, one after the other.
Melt some butter with a little rapeseed oil in a cast iron pan and fry the cutlets in it, gently from both sides until they have a golden brown crust.

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Moussaka

Moussaka 1


Schon ewig gab es im Hause der Markgräflerin keine Moussaka mehr….

Und da man überall wunderschöne Auberginen bekommt, wurde es höchste Zeit, diesen überaus leckeren Auflauf aus Griechenland wieder einmal zu machen.
Dazu kommt frischer Oregano aus dem eigenen Garten.


Moussaka 2


Moussaka
(für 6 Personen)


Zutaten

• 2 Esslöffel Olivenöl
• 2 Esslöffel frisch gehackter Oregano
• 1 große Zwiebel, fein gehackt
• 2 Knoblauchzehen, gepresst
• 675 g mageres Lammhackfleisch
• 1 große Aubergine, in Scheiben geschnitten
• 800 g geschälte, gehackte Tomaten aus der Dose
• 3 Esslöffel Tomatenmark
• 2 Teelöffel gekörnte Brühe
• 2 mehligkochende Kartoffeln, geschält und halbiert
• 115 g Hartkäse, gerieben (ich habe Gruyère verwendet)
• 150 ml Sahne
• Salz und schwarzer Pfeffer
• frisches Brot zum Servieren

Zubereitung

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Oregano und gehackte Zwiebeln und Knoblauch bei geringer Hitze unter häufigem Rühren etwas 5 Minuten garen, bis die Zwiebeln weich sind.
Das Hackfleisch einrühren und 10 Minuten garen, bis es braun wird.

Inzwischen die Auberginenscheiben 5 Minuten braten, einmal wenden.
Tomaten und Tomatenmark in die Fleischmischung einrühren, die gekörnte Brühe unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und 15 Minuten köcheln.

Währenddessen die Kartoffeln in schwach gesalzenem Wasser 10 Minuten weich kochen. Abseihen, etwas abkühlen lassen und in dünne Scheiben schneiden.
Auberginen, Hackfleisch ud Kartoffeln in eine ovale Backform mit 1,75 Liter Volumen schichten. Mit Kartoffeln abschließen.
Käse und Sahne in einer Schüssel vermischen und über das Gericht gießen.
45-50 Minuten im Ofen backen, bis die Oberfläche bräunt und Blasen wirft.
Sofort heiß servieren und frisches, knuspriges Brot dazu reichen.


This is a very delicious and famous dish from Greece.
I haven’t made it for quite a long time. Now, that there are fresh eggplants on the market, it’s time for a Moussaka with fresh oregano from my garden.

Moussaka 3

Moussaka
(for 6 persons)

Ingredients

2 tablespoons olive oil
2 tablespoons fresh oregano, chopped
1 large onion, finely chopped
2 cloves of garlic, pressed through a garlic press
675 g lean minced lamb
1 large eggplant, sliced
800 g peeled and chopped canned tomatoes
3 tablespoons tomato paste
2 teaspoons granulated broth
2 floury potatoes, peeled and halved
115 g cheese, grated (I used Gruyère)
150 ml cream
Salt and black pepper
fresh bread for serving

Preparation
Preheat the oven to 180 °C (359 °F).
Heat the olive oil in a large skillet. Fry oregano and chopped onions and garlic over low heat while stirring frequently until the onions are soft (for about 5 minutes).
Stir in the minced lamb and cook for 10 minutes until it is brown.

Meanwhile, fry the aubergine slices for 5 minutes, turning once.
Stir tomatoes, tomato paste and granulated broth into the sauce, season with salt and pepper and simmer for 15 minutes.

Meanwhile, cook the potatatoes in slightly salted water for 10 minutes until soft. Strain, let cool slightly and cut into thin slices.
Alternately fill eggplant, minced lamb sauce and potatoes in an oval baking dish with a capacity of 1.75 litres. Complete with a layer of potatoes.
In a bowl, mix cheese and cream and pour over the dish.
Bake for 45-50 minutes in the oven until the surface browns and bubbles.
Serve immediately while still hot with fresh, crusty bread.

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World Pasta Day – 25. Oktober 2013: Farfalle mit Käse-Kräuter-Sauce à la Cravattini

Cravattini

Ihr habt bestimmt schon gedacht, ich hätte dieses Jahr den World-Pasta-Day vergessen?! Nein, wir waren gerade eben erst fertig damit, diese leckere Pasta zu genießen! Nachdem es in 2012 Ghackets und Hörnli – Pasta Swiss Style gab, habe ich heute mal Mamma Miracoli nachgeahmt.
Um mal ganz ehrlich zu sein: Als Jugendliche habe ich Mamma Miracolis „Cravattini mit Käse-Kräuter-Sauce” immer geliebt. Zum Schluss wurde der Saucentopf bis aufs letzte Restchen mit Brot aufgetunkt. Herrlich!
Das war in den 80er Jahren. Die Spaghetti mit Tomatensauce haben wir immer selbst gemacht – aber die Crawattini, die waren toll, wie sie waren.
Irgendwann sind die heissgeliebten Cravattini vom Markt genommen worden (welcher Marketing-Mensch ist den eigentlich auf diese doofe Idee gekommen?). Jedenfalls gab es ab dann nur noch eine komische Pilzsauce, die Tomatensauce und Spaghetti mit einer Käsesauce und mir blieb nichts anderes übrig, als mir etwas einfallen zu lassen. Dieses Rezept kam dabei heraus.

Basis für die Sauce ist eine klassische Mehlschwitze mit Milch, mit Blauschimmel-Weichkäse (oder Gorgonzola), Parmesan, italienischen Kräutern, wenig Salz, frisch gemahlener Pfeffer, viel Knoblauch, ein wenig gekörnte Brühe – und, jetzt kommt der Clou – mit trockenem Weißwein abgeschmeckt. Einfach nur zum Reinliegen gut.

Krawattini1

You’ve probably already thought I’d forget the World Pasta Day this year! No, we have only just finished to enjoy this delicious pasta ! After Ghackets und Hörnli – pasta was Swiss style in 2012, today I have imitated Mamma Miracoli .
To be honest : As a teenager I ‚ve always loved Mamma Miracoli’s „Cravattini with cheese and herbs sauce“. Finally, the sauce on the bottom of pot always was scooped down to the last remnant with the help of some bread. Gorgeous !
That was in the 80s. The spaghetti with tomato sauce was always homemade – but the Cravattini were just great .
Eventually , the beloved Cravattini were withdrawn from the market (which wise marketing guy came up with this stupid idea? ). Anyway, from then on there was only a strange mushroom sauce, tomato sauce and spaghetti with cheese sauce and I had no other choice than think of something else. This recipe was the result. Base for the sauce is a classic roux with milk, with blue soft cheese ( or gorgonzola ) , Parmesan cheese, Italian herbs , a little salt, freshly ground pepper, lots of garlic , a little granulated broth – and here comes the kicker – it is seasoned with dry white wine. Just fantastic!

Krawattini7

Farfalle mit Kräuter-Käse-Sauce („Cravattini”)
Pasta with cheese and herbs sauce
Für die Sauce (3-4 Portionen):
Sauce (3-4 servings)
Ausreichend für 250-300 g Pasta
1 Esslöffel Butter / 1 tablespoon butter
2 Esslöffel Mehl / 2 tablespoons flour
ca. 500 ml Milch / approx. 500 ml milk
ca. 200 ml trockener Weisswein / approx. 200 ml dry white wine
2-3 Knoblauchzehen / 2-3 cloves garlic
Salz, Pfeffer, 1 Esslöffel getrocknete italienische Kräuter, 2 Teelöffel gekörnte Brühe /
salt, pepper, 1 tablespoon dried Italian herbs, 2 teaspoons granulated broth
100 g Blauschimmel-Weichkäse oder Gorgonzola / 100 g blue cheese or Gorgonzola
Krawattini42 Esslöffel frisch geriebener Parmesan + Parmesan zum Bestreuen
2 tablespoons freshly grated Parmesan + Parmesan to sprinkle
Reichlich Wasser für die Pasta aufkochen, salzen, dann die Pasta hinzufügen und nach Packungsanweisung al dente kochen (ca. 11 Minuten).
Die Butter in einem beschichteten Topf zerlassen, das Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach unter Rühren die Milch hinzufügen. Knoblauch durch die Presse drücken, zur Sauce geben, mit Kräutern, wenig Salz, etwas Pfeffer und gekörnter Brühe würzen, den Blauschimmelkäse in Stücken dazu geben und in der Sauce schmelzen. Mit Weisswein abschmecken, etwas einköcheln lassen, zum Schluss den Parmesankäse kurz unterrühren.
Die Pasta abschütten, gut abtropfen lassen, dann auf vorgewärmte Teller geben, mit Sauce übergießen und mit wenig Parmesan bestreuen. Dazu gibt es Salat und ein Glas von dem verwendeten Weißwein.
Krawattini6
Boil plenty of water for the pasta, add salt, then add the pasta and cook according to package directions until al dente (about 11 minutes).
Melt the butter in a coated pann, add the flour and stir with a whisk. Gradually add the milk while stirring. Press the garlic into to the sauce, season with herbs, a little salt, some pepper and granulated brot, put the blue cheese in pieces into the sauce and melt. Season to taste with white wine, let simmer a little, briefly stir in the Parmesan cheese.
Drain the pasta well, then place on a warm plate, pour the sauce over it and sprinkle with a little Parmesan cheese. On the side there is a salad and you can have a glass of the white wine.
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Enchiladas mit Spinat, Lachs und Hüttenkäse

Enchiladas3

Gestern abend stand ich etwas ratlos vor dem Kühlschrank: Eine angefangene Packung Räucherlachs, 1 Becher Hüttenkäse zwei Tage vor Verfalldatum. Es sollte weg. Dann fiel mir ein, dass ich im Keller noch eine Packung Enchiladas hatte – seit etwa drei Monaten abgelaufen. Die Packung aufgemacht, daran geschnuppert – riecht noch gut. TK-Spinat war noch im TK Schrank.
Also gut – wieso nicht mal Enchiladas (dünne Maispfannkuchen) mit Spinat, Lachs und Hüttenkäse füllen.?

Ich habe also eine Zwiebel in feine Würfel geschnitten, in etwas Butter angedünstet, dann den gefrorenen Spinat dazugeben. Bei milder Hitze und unter Rühren in der Pfanne auftauen. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und nach Belieben mit gekörner Brühe würzen und den Hüttenkäse untermischen. Den Lachs auf die Enchiladas legen, einen Klecks Spinat darauf verteilen und einrollen. In eine Auflaufform legen, ein wenig Hartkäse (Emmentaler, Cheddar, Greyerzer etc.) darüber reiben und bei 200 °C im Backofen überbacken, bis der Käse zerlaufen ist.

Einige Minuten abkühlen lassen, dann servieren.

Enchiladas1

Enchiladas2

Ich war überrascht – die Kombination hat sehr gut geschmeckt, wenn auch die Enchiladas einwenig auseinandergefallen sind – aussen waren sie superknusprig…. Die restlichen Enchiladas habe ich übrigens in Tortenstücke geschnitten und auf der Dauerbackfolie (direkt auf den Rost legen) zu Tortilla Chips knusprig aufgebacken. So kann man die Resthitze des Ofens ausnutzen.

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Hausmannskost: Fleischkäse-Burger auf Spinat-Kartoffelwiese mit Spiegelei

Fleischkaesburger3
Jetzt kommt’s deftig daher – Heute gibt es mal was für Männer. Eine gebratene Fleischkäsescheibe, rund ausgestochen, darauf ein Spiegelei und darunter Blattspinat und Bratkartoffel-Würfelchen.

Pellkartoffeln vom Vortag pellen, in kleine Würfel schneiden. Beiseite stellen. Mit einem runden Ausstecher (oder einfach einer leeren, sauberen Konservendose) aus den Fleischkäse-Scheiben einen Kreis ausstechen. Ebenfalls beiseite stellen.

Für den Blattspinat habe ich TK-Blattspinat verwendet. 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe abziehen, fein würfeln. Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl sanft glasig dünsten, dann den TK-Spinat und nach Belieben etwas gekörnte Brühe dazugeben. Ca. 10 Minuten köcheln, bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen. Mit Sahne, Salz und falls gewünscht, mit ein wenig Pfeffer abschmecken.

In einer großen, gusseisernen Pfanne zuerst Kartoffeln (leicht salzen) und Fleischkäse in etwas Butter oder Butterschmalz anbraten, zum Schluss das Spiegelei braten, falls vorhanden in einer runden Spiegelei-Form.

Fleischkaesburger2

Fleischkaesburger4

Zum servieren Blattspinat in die Mitte des Tellers geben, die Kartoffeln rundherum anrichten, Fleischkäse auflegen und zum Schluss das Ei. Salz und Pfefferstreuer für das Ei bereitstellen.

Fleischkaesburger1

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Jetzt wird’s deftig – Bratwurst mit Rosenkohlgemüse und Salzkartoffeln

Bratwurst Kartoffeln Rosenkohl

So sieht wohl ein ausgewogener Lunch-Teller aus: viel Gemüse, Kohlenhydrate in Form von Kartoffeln und eine klitzekleine (Kalbs-) Bratwurst (Eiweiß) mit gerösteten Zwiebelringen. O. k., die Buttersauce am Rosenkohl müsste nicht unbedingt sein, aber es schmeckt soooo fein…..

Den Rosenkohl putzen, waschen, am unteren Ende kreuzweise einschneiden. In Salzwasser etwa 15 Minuten kochen.
In einem Topf 1-2 Esslöffel Butter schmelzen, 1 Esslöffel Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach etwas von dem Kohlwasser dazugeben und immer wieder mit dem Schneebesen glatt rühren, bis die gewünschte Saucenkonsistenz erreicht ist. Mit etwas gekörnter Brühe und Muskatnuss würzen. Dann den Rosenkohl (gut abgetropft) hinzufügen und in der Sauce aufkochen. Mit einem Schuss Milch oder Sahne verfeinern und ggfs. nachwürzen.

Die Kartoffeln waschen, schälen und je nach Größe vierteln. Ebenfalls in Salzwasser kochen, ca. 20 Minuten.

Für die Bratwurst nach Belieben Zwiebel in Ringe schneiden, in etwas Butter und Öl zusammen mit der Bratwurst bräunen. Mmmmmh….

Bratwurst Kartoffeln Rosenkohl1

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Kartoffelgratin mit Spinat und Fetakäse

Sonntagabend sollte es noch was zum Abendessen geben. Aber da wir am Wochenende unterwegs waren und nicht eingekauft hatten, musste ich was aus Vorräten zaubern.
Kartoffeln habe ich immer im Haus. Im Kühlschrank war ausserdem noch eine Packung Fetakäse(Ziege-/Schaf)  und im Tiefkühlfach noch etwa 150 g Blattspinat.
Semmelbrösel und gekörnte Brühe ist auch immer da….

Spinat auftauen (notfalls mit ein wenig Wasser in der Pfanne). Die Kartoffeln schälen und mit dem V-Hobel in ganz dünne Scheiben schneiden. Den Fetakäse zerbröseln.
Eine Auflaufform mit Butter einfetten, mit einer dünnen Schicht Kartoffeln belegen, den Spinat darauf geben, eine zweite Schicht Kartoffeln darauf und zum Schluss den Fetakäse darüber verteilen. Mit etwas heißer Brühe begießen (nicht zu viel, sonst verwässert das Gratin) und mit Olivenöl beträufeln.
Damit der Käse knusprig wird, leicht mit Semmelbröseln bestreuen. Der Fetakäse ist salzig genug und die Brühe würzt das Ganze – es wird kein zusätzliches Salz benötigt.

Etwa 1 Stunde bei 200 °C im Backofen garen. Ganz einfach….