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Unterwegs im Markgräflerland: Z’Lörrach uff’em Märt

Loerrach Markt 1


Neulich waren der Markgräfler und die Markgräflerin zum Bummeln in Lörrach. Es war Samstag, und es bot sich die Gelegenheit, einmal über den Marktplatz zu schlendern.
Dass man hier so richtig im Markgräflerland ist, beweist das Angebot an den Bauernständen.
Heimischer Spargel, Obst und Gemüse, Kräuter, Tomaten- und Chilipflanzen und allerlei Selbstgemachtes – von Eierlikör über Eingemachtes bis hin zur Linzertorte mit ihren Varianten Mailänder (heller Teig mit Aprikosenmarmelade gefüllt) und Hüsi(n)ger (mit Nuss- und Marmeladenfüllung).
Von der Stadt Lörrach gibt’s übrigens einen netten Flyer „Wochenmärkte in Lörrach“ mit den Wochenmarkt-Terminen. Auf der Rückseite ist ein Kalender, der zeigt, welches Gemüse gerade Saison hat.


Loerrach Markt 4



An einem Bauernstand habe ich weißen Spargel aus dem Örtchen Fischingen mitgenommen. An einem anderen gab es Brunnenkresse im Topf. Ausserdem haben ein paar Oliven, gefüllte Weinblätter, Grünspargel und neue Kartoffeln und frisches Holzofenbrot von der Bäckerei „Heiners Backparadies” … den Weg in den Ikea-Einkaufstrolley („Hackenporsche”) gefunden.


 Blumen


Loerrach Markt 11



Gemüse


Loerrach Markt 6


Loerrach Markt 5


Kräuter und Gemüsepflanzen


Loerrach Markt 19


Loerrach Markt 25


Loerrach Markt 7


Und dann, auf unserem Rückweg zum Parkhaus waren wir froh, dass wir auf dem Markt noch Spargel bekommen hatten:


Loerrach Markt 26
Alle wollen Spargel….

Spargelrezepte folgen….


Vorschau:

Spargel Brunnenkresse neue Kart 1
Spargel mit Brunnenkresse

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Reisen, Rezepte, Sommer, Vegetarisch

Brazil 2014 kulinarisch: Spiel- und kochfrei mit Antipasti

Antipasti

Spielfrei – wir genießen Antipasti:

WM Brasilien Logo Blog
Die Fußball-WM 2014 in Brasilien kulinarisch bei der Markgräflerin

Gefüllte Weinblätter, gefüllte Oliven, Pilze und Fetakäse.
Dazu einfach nur ein Stück Weißbrot und ein leichter Sommerwein….

Essen & Trinken, Food, Rezepte

Armenisch-Griechische Küche – Die gefüllten Weinblätter von Arawni, ein privater Kochkurs

Vor ein paar Jahren habe ich bei Arawni am Weihnachtsmarkt-Stand gefüllte Weinblätter mitgenommen. Unvergleichlich gut – da kommen selbst die vom Stand auf dem Müllheimer Wochenmarkt nicht dran…
Und seit ewigen Zeiten hat sie mir versprochen, die Weinblätter mit mir zusammen zu kochen.
Jetzt endlich hat es geklappt – wir hatten beide einen freien Tag (denn für die gefüllten Weinblätter braucht man viel Zeit).

Arawni stammt aus Armenien (die Mutter ist Griechin) und lebt schon seit ihrer Jugend in Deutschland. Deshalb hier ihr Rezept für gefüllte Weinblätter auf armenisch-griechische Art.

Die Zutaten:

1 kg Zwiebel
150 ml Olivenöl
300 g Rundkornreis (Milchreis oder Risottoreis)
Salz/Pfeffer
1/2 Bund Dill
1/2 Bund Petersilie (glatte!)
getrocknete Minze
Weinblätter aus dem Glas oder 1 Packung
1/2 Zitrone
1 Teelöffel Zucker

Zuerst muss man die Zwiebeln in Würfel schneiden – das Wetter war einigermaßen schön, und deshalb haben wir das im Freien getan, das gibt weniger Tränen…

Arawni mit den geschnittenen Zwiebeln – im Hintergrund das Freibad in Müllheim:
da es zu kühl zum Schwimmen war, war es an diesem Tag bis 17 Uhr geschlossen,
und wir konnten „unter Aufsicht“ von Karlheinz, dem Chef vom Müllheimer Freibad ungehemmt in der Küche werkeln.

Danach verteilt man das Olivenöl über die Zwiebeln und dünstet diese glasig. Bei einem Kilo dauert das ein Weilchen – und ständiges Rühren nicht vergessen, damit sie nicht anbrennen!  😉

Dann den Reis hinzufügen, mit den Zwiebeln vermischen und mit andünsten, anschließend etwas Pfeffer, Salz, gehackte Petersilie, getrocknete Minze (1 x darüberstreuen) und zuletzt den gehackten Dill hinzufügen

Alles gut vermischen und abkühlen lassen.

Dann die Weinblätter vorbereiten. Weinblätter aus dem Glas abschütten (oder einfach aus der Packung nehmen), in einen Topf mit Wasser geben und leicht erhitzten, damit sich das Salz/die Salzlake, in die die Blätter gelegt sind, lösen kann.

In ein Sieb geben, abtropfen lassen und eventuell vorhandene Stiele entfernen. Etwas trocknen lassen.

Den Topf, in dem die gefüllten Weinblätter gegart werden sollen, mit den etwas weniger schönen Weinblättern auslegen.
Wenn der Reis abgekühlt ist, kann man die Blätter füllen:

Arawni zeigt wie’s geht.
Weinblatt auf den Handteller legen, 1 Löffel voll Reis darauf geben, die seitlichen Blätter einklappen und von hinten her satt aufrollen. Dabei seitlich überstehende Blattteile mit einrollen.

Zuerst noch etwas ungeübt, aber nach ein paar klappt es ganz gut.

Zu zweit macht das sogar Spass und nebenbei gab’s noch ein Gläschen Aperol.

Die gefüllten Weinblätter in den Topf schichten. Saft einer 1/2 Zitrone mit einer Gabel ausdrücken, darüber verteilen und mit Zucker bestreuen, dann einen passenden Teller umgekehrt darauf legen und bis zum Tellerrand mit warmem Wasser auffüllen.
Bei sanfter Hitze garen, bis das Wasser verdampft ist (das dauert ca. 40-45 Minuten).

Gut abkühlen lassen. Dann in ein Aufbewahrungsgefäss mit Deckel geben und im Kühlschrank über Nacht durchziehen lassen.
Warm schmecken Sie noch nicht…
Man kann die gefüllten Weinblätter etwa 1 Woche im Kühlschrank aufbewahren, wenn sie überhaupt so lange reichen.

Die gefüllten Weinblätter sind nur eine von vielen Vorspeisen, die für besondere Ereignisse vorbereitet werden.
Dazu gehören  verschiedene Häppchen aus Auberginen und Zucchini oder Oliven.

Serviert werden die Weinblätter mit etwas glatter Petersilie und einer dünn geschnittenen, halben Zitronenscheibe.
Und so sah das dann am nächsten Abend bei uns aus (mit Oliven vom Müllheimer Wochenmarkt, Petersilie aus dem eigenen Garten und Bio Zitronenscheiben), dazu gibt’s Fladenbrot.