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Ein kulinarischer Kurzurlaub in der Lorraine- Teil 1: Von St. Dié nach Lunéville

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EM-Fußball Finale 2016 / Frankreich gegen Portugal am 10. Juli in einem Café in Lunéville, Frankreich: Ronaldo liegt gerade am Boden

Es ist schon wieder drei Wochen her, als der Markgräfler und die Markgräflerin sich aufmachten, für ein paar Tage auszuspannen und ein wenig Urlaub zu genießen.
Am späten Sonntagvormittag ging es los.
Ursprünglich war eine Reise nach Belgien mit AVANTI geplant, die aber ein paar Wochen vorher mangels Beteiligung abgesagt wurde.
Kurzfristig hatten wir uns dann für ein etwas näher gelegenes Ziel in Frankreich entschieden.

Unser erster Stop war in St. Dié in den Vogesen, wo wir uns die Kathedrale mit dem „unvollendeten Kreuzgang” angesehen haben.
Außerdem soll man dort noch die einzige von Le Corbusier entworfene Fabrikanlage ansehen können, aber weil es an diesem Tag so heiß war, haben wir diese ausgelassen.

St. Dié kann auf eine lange Geschichte zurückblicken – sie beruht auf einer 4.000 Jahre alten vorkeltischen Siedlung, die sich etwa 7 km entfernt befindet.
Und noch eine Besonderheit: Im Jahr 1507 veröffentlichte Martin Waldseemüller hier seine Weltkarte, auf der erstmals die Bezeichnung „Amerika” zu lesen ist.
Er wurde übrigens in Wolfenweiler bei Freiburg im Breisgau geboren und hat an der Universität in Freiburg Mathematik und Geografie studiert.


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Cathédrale St-Dié-des-Vosges, Lothringen

Die Linde, die links im Bild zu sehen ist, soll etwa 800 Jahre alt sein…


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rechts im Bild: der unvollendete Kreuzgang

An der oberen Meurthe


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Und weiter ging es nach Lunéville, wo wir unser Hotel für die nächsten Tage gebucht hatten.



Das Hotel Les Pages befindet sich direkt gegenüber vom Schloss von Lunéville.
Das Schloss ließ Herzog Leopold von Lothringen zwischen 1703 und 1720 von den Baumeistern Pierre Bourdict, Nicolas Dorbay und vor allem Germain Boffrand errichten.

Das Meisterwerk der Architektur des 18. Jahrhunderts wird auch als „lothringisches Versailles“ bezeichnet und wurde im Jahr 1901 als „monument historique“ klassifiziert.
Der letzte Herzog von Lothringen, Stanislaus I. Leszczyński, starb hier 1766 an den Verletzungen, die er durch einen Brand in seinem Zimmer erlitt. Dieses Datum markiert die Annexion des Herzogtums Lothringen durch Frankreich. Die ehemals fürstlichen Räume gehören heute dem Verteidigungsministerium und der Rest des Gebäudes dem Conseil Général de la Meurthe-et-Moselle.

Leider wurde das Schloss im Januar 2003 bei einem Brand schwer beschädigt.
Der Conseil Général de la Meurthe-et-Moselle in Nancy sammelt Spenden zur Wiederherstellung der durch den Brand zerstörten Teile des Schlosses.

Von unserem Hotelzimmer konnten wir auf einen Teil des Schlosses schauen.


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Zum Hotel gehört auch ein Restaurant „Le Petit Comptoir”, wo man sehr fein Essen kann.
Da das Restaurant am Sonntagabend geschlossen hat, und wir sowieso keinen großen Hunger hatten, weil es draußen so heiß war, haben wir uns mit unseren belegten Broten, die wir vom Reiseproviant noch übrig hatten, begnügt.
Das Zimmer war übrigens mit Klimaanlage ausgestattet, außerdem Wi-Fi zum kostenlosen Surfen im Internet, Fernseher, Heißwasserkocher und Tablett mit Tee, Kaffee und Keksen, breites französisches Bett, großzügige Dusche und separates WC.
Als erstes haben wir dann einen kleinen Spaziergang in den Schlosspark unternommen.
Dort gab es einen sonntäglichen Tanztee beim Musikpavillon mit Bewirtung…


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Und den Abend haben wir dann in einem kleinen Café, in dem man – typisch für Frankreich – auch Sportwetten abschließen kann, haben wir unseren ersten Urlaubstag bei Bier und Pastis und dem Fußball EM Finale ausklingen lassen…


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French Cheeseburger mit Apfel-Cidre-Zwiebel-Sauce und Camembert

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Für meinen Blogevent zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich fehlte noch ein Rezept für die Grill- und Burgerfans.


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Ein Cheeseburger mit dem französischten aller Käse – dem Camembert – sollte es sein. Es fehlte nur noch eine Sauce dazu.
Cidré könnte dazu passen, dachte ich – und so entstand die Idee einer feinen Apfel-Cidre-Zwiebel-Sauce.

Et voilà: Hier präsentiere ich euch den „French Cheeseburger“ zum Finale! – Egal, wer gewinnt…


French Burger 4


French Cheeseburger


Zutaten
(für 4 Burger)

• 600 g Rinderhackfleisch
• 1 Teelöffel Worchester Sauce
• 250 g Camembert (Le Rustique)
• 4 Burger Buns (Burgerbrötchen)
• 2 rote Zwiebeln
• Dijon-Senf
• 1-2 Äpfel
• 1 Flasche Cidre
• Salz
• Pfeffer
• Cayenne-Pfeffer
• Salatblätter

Zubereitung:

Hackfleisch mit Worchestersauce, Salz und Pfeffer würzen und vier Burger-Patties daraus formen. Die Patties auf den Grill (oder in die Grillpfanne) legen.
Den Camembert in Scheiben schneiden. Nach ca. 3-4 Minuten, wenn die Patties auf einer Seite gut gebräunt sind, diese wenden und die Käse-Scheiben oben drauf legen.
Weitere 3-4 Minuten grillen.

Für die Sauce einen Apfel auf der Raffel fein reiben. Eine Zwiebel fein hacken. Äpfel und Zwiebelwürfel mit 200 ml Cidré in einen Topf geben und köcheln lassen, bis ein dickes Mus entsteht. Bei Bedarf noch etwas Cidre nachgießen. Anschließend mit Cayenne-Pfeffer abschmecken.

Für den Belag ein Salatblätter waschen, eine Tomate in Scheiben schneiden. Die zweite Zwiebel in Ringe schneiden.

Die Burger-Buns in der Mitte quer durchschneiden und die Schnittflächen kurz antoasten. Den unteren Teil mit etwas Dijon-Senf bestreichen, Salatblatt und Tomatenscheiben drauflegen.
Dann dünn mit Apfel-Cidré-Zwiebel-Sauce bestreichen und die fertig gegrillten Burger-Käse-Patties drauflegen.
Mit Zwiebelringen garnieren. Die obere Hälfte des Brötchens mit Sauce bestreichen und den Burger zuklappen. Fertig!



French cheeseburger

Ingredients
(For 4 burgers)

600 g minced beef
1 teaspoon Worchester sauce
250g Camembert (Le Rustique)
4 burger buns
2 red onions
Dijon mustard
1-2 apples
1 bottle of cider
Salt
Pepper
Cayenne pepper
lettuce

 

Preparation

Season minced beef with Worchester sauce, salt and pepper and form four burger patties of it. Place the Patties put on the grill (or grill pan).
Cut the Camembert into slices. After about 3-4 minutes, when the patties are well browned on one side, turn and place the cheese slices on top.
Barbecue for another 3-4 minutes.

For the sauce, finely grate one or two apples. Finely chop one of the onions. Give apples and onions together with 200 ml of cider in a pot and let simmer until the apples are mushed. If necessary, pour some more cider.
Season to taste with cayenne pepper.

For the filling, wash some lettuce leaves, cut tomato into slices. Slice the second onion into rings.

Cut the burger buns in half and toast the cut sides for a short time. Spread the bottom part with a little Dijon mustard, put lettuce and tomato slices on it.
Then thinly brush with apple-cider and onion sauce and place the grilled burger and cheese patties on it.
Garnish with onion rings.  Sprinkle with applesauce and top with the upper part of the bun. Done!

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Marseille – Ein Pastis am Abend….

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Heute gibt es nicht viele Worte, sondern Pastis, denn in Marseille heisst es heute entweder: Allez les Bleus oder …schlaaaand!


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Pastis

Pastis wird traditionell mit (Eis-)Wasser (5–6 Teile Wasser auf einen Teil Pastis) getrunken. Die dabei auftretende Verdünnung sorgt dafür, dass zuvor im Alkohol gelöste ätherische Öle unlöslich werden. Die Farbe des eigentlich dunkelgelben bis bronzefarbenen Schnapses schlägt so in ein opaleszierendes, milchiges Weißgelb (Louche-Effekt) um….
Mit Absinth oder Ouzo passiert das gleiche.
Man bekommt meist das Glas mit Pastis pur und einen Krug mit Wasser zum Selbermischen serviert.
In Marseille und Umgebung, wo der Pastis häufig als Erfrischung an heißen Tagen getrunken wird, hat er den Spitznamen „Pastaga” der das Provencialische Lebensgefühl ausdrücken soll.
Man muss unwillkürlich an Platanen-Bäume und abendliche Petánque/Boule Spieler denken, die genüßlich ihren abendlichen Pastis genießen, wobei ein überzeugter Pastistrinker diesen auf keinen Fall mit Eiswürfeln sondern ausschließlich mit kühlem Quellwasser aufgegossen trinken würde.


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Pastis is normally diluted with water before drinking, generally five volumes of water for one volume of pastis, but often neat pastis is served together with a jug of water for the drinker to blend together according to preference. The resulting decrease in alcohol percentage causes some of the constituents to become insoluble, which changes the liqueur’s appearance from dark transparent yellow to milky soft yellow, a phenomenon also present with absinthe and known as the ouzo effect. The drink is consumed cold and considered a refreshment for hot days. Ice cubes can be added (after the water, in order to avoid crystallization of the anethole in the pastis). However, many pastis drinkers decline to add ice, preferring to drink the beverage with cool spring water.

Although consumed throughout France, pastis is generally associated with southeastern regions of the country, particularly the city of Marseille, where it is nicknamed Pastaga, and with such clichés of the Provençal lifestyle as pétanque.

Pastis is probably one of the most popular beverages in France where 130 million liters are sold each year (more than 2 liters per inhabitant).

 

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Lyon: Es geht in den Fußball-EM-Endspurt -Oeufs en meurette

Oeufs en Meurette 1
Sie eignen sich zum Brunch, als Vorspeise oder leichtes Mittagessen: Oeufs en meurette – ein Rezept aus Lyon

Bei der Fußball EM geht es heute mit dem ersten Spiel im Halbfinale in den Endspurt.
Und auch meine kulinarische Reise durch Frankreich geht langsam zuende.

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Heute möchte ich euch nocheinmal einen Klassiker aus Lyon zeigen – die Oeufs en Meurette, das sind pochierte Eier in einer sagenhaften Rotweinsauce!
Die Sauce bereitet man zuerst zu, sie muß einige Minuten köcheln. Dann kann man sich auf das Pochieren der Eier konzentrieren….

Ich weiß gar nicht mehr, warum mir das Pochieren von Eiern früher immer so schwierig vorkam.
Sicherlich gibt es dafür unterschiedliche Methoden, aber eigentlich ist es ganz einfach:

Eier pochieren
Die Eier dürfen nicht zu frisch, aber auch nicht zu alt sein. Ideal sind 5 – 14 Tage alte Eier.

In einem hohen Topf Wasser zum Kochen bringen, mit Essig würzen.
Dann durch kreisrundes Rühren am einen Strudel in der Mitte des Wassers erzeugen.
Die Eier einzeln in eine Tasse oder einen Suppenlöffel aufschlagen und langsam in das Auge des Strudels gleiten lassen.
Das Eiweiß schließt sich dann sofort ums Eigelb.
Mit einem Schaumlöffel herausheben.

Und hier ist das Rezept für die Sauce.


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Oeufs en meurette


Zutaten für die Rotweinsauce

• 1 Zwiebeln, fein gehackt
• 1 Selleriestange, fein gehackt
• 1 Möhre, fein gehackt
• 30 g durchwachsener, geräucherter Speck, gewürfelt
• 30 g Butter
• 30 g Mehl
• 500 ml warme Kalbs- oder Rinderbrühe
• 1 Esslöffel Tomatenmark
• 175 ml kräftiger Rotwein
• 1 Bouquet Garni (Kräutersträußchen aus Lorbeerblatt, Petersilienstängel, Thymian)
• 5-6 Pfefferkörner
• Salz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung
Gemüse und Speckwürfeln in einer Pfanne bei mittlerer Hitze goldgelb braten. Mit einem Schaumlöffel herausheben.
Butter in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl hinzugeben  und unter ständigem Rühren dunkelbraun rösten.
Die warme Brühe bei schwacher Hitze langsam zugießen, dabei kräftig rühren.
Tomatenmark und Wein dazugeben und weiterrühren, bis sich das Tomatenmark vollständig aufgelöst hat.
Speck, Gemüse, Bouquet garni und Pfefferkörner hinzufügen. Etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen.
Die Sauce durch ein Spitzsieb in einen sauberen Topf passieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Sanft erwärmen.

Dann die Eier pochieren, mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und auf frisch geröstetem Brot anrichten.
Mit Rotweinsauce übergießen und sofort servieren.


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Oeufs en Meurette 2


Here is another classic recipe from Lyon

Oeufs en Meurette – Poached Eggs with Red Wine Sauce

First, prepare the sauce.

Ingredients for the red wine sauce

1 onion, finely chopped
1 stick of celery, finely chopped
1 carrot, finely chopped
30g streaky, smoked bacon, diced
30g butter
30g flour
500ml warm veal or beef broth
1 tablespoon tomato paste
175ml strong red wine
1 bouquet garni (bouquet garni of bay leaf, parsley stalks, thyme)
5-6 peppercorns
Salt
freshly ground black pepper

Preparation
In a skillet, fry vegetables and diced bacon over medium heat until golden brown. Lift out with a slotted spoon.
Add butter to the pan and melt over medium heat. Add flour and toast until marron, stirring constantly.
Slowly pour the warm broth over low heat, while stirring vigorously.
Add tomato paste and wine. Cook and continue stirring until the tomato paste has completely dissolved.
Add bacon, vegetables, bouquet garni and peppercorns. Gently simmer for about 15 minutes.
Strain the sauce through a conical strainer into a clean pot. Season with salt and pepper.
Gently heat.

Then poach the eggs, raise with a skimmer from the water and serve on freshly toasted bread.
Cover with red wine sauce and serve immediately.

How to poach eggs
The eggs should neither be too fresh nor be too old. Ideal are the 5-14 day-old eggs.

Bring a high pot of water to the boil, season with vinegar.
Then,  by circular stirring with a spoon, generate a vortex in the middle of the water.
Open the eggs into a cup or a ladle and let slide slowly into the eye of the vortex.
The protein then closes immediately around the yolk.
Lift out with a slotted spoon.

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Lens: Filet mignon de porc à l’Avesnoise (Schweinefilet mit Käsesauce)

Filet Mignon Avesnoise 1


Heute habe ich nochmal ein Gericht aus dem Norden Frankreichs für euch.

Es gibt Schweinefilet in einer Maroilles-Käsesauce.

Dazu servieren wir rosaschalige, buttrig schmeckende Roseval-Kartoffeln und Rucola-Salat.

Im Originalrezept gibt es dazu Feldsalat und auch gebratene Apfelringe. Das war mir dann aber doch zu herbstlich und deshalb habe ich die Äpfel weggelassen.
Der Rucola-Salat ist mit Olivenöl-Balsamico Dressing angemacht.


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Filet mignon de porc à l’Avesnoise


Rezept von Monsieur Helminiak von Restaurant „Le Pain de la Bouche“ in Lens

Zutaten
(für 4 Personen)

• 800 g Schweinefilet
• 500 ml Bier
• 100 g Maroilles Käse
• 600 g Kartoffeln
• Crème fraîche
• 1 bouquet garni (Kräutersträußchen aus Lobeer, Petersilie und Salbei)
• 100 g Butter
• Öl
• Schalotten
• Mehl
• 1 Strauß Petersilie
• frisch geriebene Muskatnuss
• Rucola-Salat

Zubereitung:

Das Filet in etwa zwei bis drei Zentimeter dicke Stücke schneiden. Etwa drei bis vier Stunden zusammen mit einem bouquet garni in Bier einlegen und marinieren lassen.

Butter und Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Das Fleisch etwa 5 bis 6 Minuten drin anbraten. Die kleingehackten Schalotten hinzugeben und andünsten.
Anschließend das Fleisch mit Mehl bestäuben.

Parallel dazu die Kartoffeln mit Schale kochen (Pellkartoffeln).

Den Maroilles Käse in kleine Stücke schneiden und mit der Crème fraîche in einen Topf geben und darin schmelzen. Anschließend mit Muskatnuss und Pfeffer würzen.
Kurz vor dem Servieren die Käsesauce über das Fleisch geben und mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.
Die Kartoffeln schälen und zusammen mit dem Fleisch und Salat servieren.


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 Filet mignon de porc à l’Avesnoise


Recette proposée par M. Helminiak du restaurant „Le Pain de la Bouche“ à Lens

Ingrédients
pour 4 personnes

800 gr de filet de mignon de porc
50 cl de bière de garde
100 gr de Maroilles
600 gr de pommes de terre roseval
Crème fraîche
1 bouquet garni
100 gr de beurre
Huile
Echalotes
Farine
1 botte de persil
1 noix de muscade
roquette

Couper le filet de porc en morceaux (2 à 3 cm) et les faire mariner dans la bière avec le bouquet garni et une pincée de sel pendant 3 à 4 heures.

Faire colorer du beurre et l’huile dans une poêle puis ajouter la viande, la faire saisir 5 à 6 minutes. Ajouter les échalotes et laisser mijoter. Singer la viande avec la farine et mélanger.

Faire des pommes de terre sautées.

Faire fondre le maroilles coupé en petits morceaux dans la crème fraîche, ajouter la noix de muscade et poivrer légèrement.

Verser la sauce sur les assiettes au moment de servir et décorer avec un peu de roquette.


 Filet mignon de porc à l’Avesnoise


Ingredients
(for 4 people)

800g Pork tenderloin
50cl of lager beer
100g Maroilles cheese
600g roseval potatoes
Crème fraîche
1 bouquet garni
100g butter
Oil
Shallots
Flour
1 bunch of parsley
freshly grated nutmeg
rocket

Preparation

Cut the pieces pork tenderloin into 2-3 cm sized cubes and marinate in beer, together with the bouquet garni and a pinch of salt, for 3 to 4 hours.

Brown butter and oil in a pan and add the meat, sear for 5-6 minutes. Add shallots and let simmer. Sprinkle the meat with the flour and mix.

Boil the potatoes potatoes in water.

Cut Maroilles cheese into small pieces and melt in a pan togehter with the crème fraîche. Season with nutmeg and pepper.

Place the meat on plates and pour the sauce over it just before serving. Serve with boiled potatoes, sprinkle with a little chopped parsley and garnish with rocket.

 

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Asterix Tour de France: Von TOLOSA (Toulouse) über AGINUM (Agen) nach BURDIGALA (Bordeaux)

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Backpflaumen in Bordeaux Rotweinsirup mit Safranmilchreis

Asterix und Obelix haben jetzt schon fast alle kulinarischen Souvenirs auf ihrer Tour de France beisammen und auch die Fußball EM kommt langsam in ihre Endphase.
Heute Abend entscheidet sich im Spiel gegen Italien, ob es Deutschland ins Halbfinale schafft. Das Spiel findet in Bordeaux statt.

Bevor Asterix und Obelix sich wieder auf den Heimweg in ihr „Kleines Gallisches Dorf” machen, müssen Sie erst noch einmal Zwischenstopp in Agen machen, von wo es dann weitergeht nach Bordeaux.
Hier ein kleiner Rückblick, was die beiden bereits in ihrem Souvenir-Sack haben:

  1. Rotamagus (Rouen) – Lutetia (Paris): Jambon de Paris
  2. Lutetia – Camaracum (Cambrai): Betises de Cambrai
  3. Camaracum – Durocortorum (Reims): Champagner
  4. Durocortorum – Dividurum (Metz): – hier waren keine Spezialitäten zu besorgen
  5. Dividurum – Lugdunum (Lyon): Saucisses de Lyon
  6. Lugdunum – Nicae (Nizza): Salade niçoise
  7. Nicae – Massilia (Marseille): Bouillabaisse
  8. Massilia – Tolosa (Toulouse): Saucisses de Toulouse

Und nun sind unsere beiden Helden in Aginum (Agen) angekommen. Von dort sollen Sie „Pruneaux d’Agen”  – Pflaumen aus Agen mitbringen.


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Nächste Etappe


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Agen und Bordeaux


Von Aginum nach Burdigala


Bordeaux ist natürlich für den Wein, der dort angebaut wird, berühmt. Heutzutage denkt man bei Bordeaux Weinen gleich an die dunklen, kräftigen Rotweine. Zu Zeiten der Römer gab es aber eher Weißwein, der damals ziemlich sauer gewesen sein muss.
Oft hat man den Wein deshalb mit allerlei Gewürzen angesetzt (Mulsum).
Wir haben deshalb im französischen Supermarkt nach einen weißen Bordeaux gesucht und haben sogar einen gefunden (siehe unten).

Aber kommen wir erst einmal zum heutigen Rezept, das ich für die Verwendung der Pflaumen ausgesucht habe und wofür wir einen roten Bordeaux nehmen.


Agen und Bordeaux 4


Pruneaux au vin rouge – Backpflaumen in Rotweinsirup


Zutaten
(für 4 Portionen)
• 500 g Backpflaumen ohne Stein
• 500 ml Bordeaux-Rotwein
• 8 Esslöffel Puderzucker
• 1 Vanilleschote
• 1 Prise gemahlener Zimt

Zubereitung
Die Backpflaumen etwa 3 Stunden in Wasser einweichen. Dann abtropfen lassen und mit dem Wein und dem Puderzucker in einen Topf geben. Die Vanilleschote längs aufschneiden und zusammen mit dem Zimt dazugeben.
Die Pflaumen im offenen Topf bei sehr milder Hitze etwa 45 Minuten köcheln bis der Wein eine sirupartige Konsistenz hat.


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Pruneaux au vin rouge – prunes in red wine syrup

Ingredients
(4 servings)
500g pitted prunes
500ml Bordeaux-red
8 tablespoons icing sugar
1 vanilla pod
1 pinch ground cinnamon

Preparation
Soak the prunes in water for about 3 hours. Drain and give the wine and the icing sugar into a saucepan. Split the vanilla bean lengthwise and add along with the cinnamon.
Simmer the prunes, pot open and over very low heat, for about 45 minutes until the wine has a syrupy consistency.


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Safran Milchreis


Zutaten
(für 4-6 Portionen)

• 150 g Milchreis
• 1 Liter Vollmilch
• 1 Zimtstange
• 1 Prise zerstoßene Safranfäden
• 1 Prise Salz
• 1 Vanilleschote
• 75 g Zucker

Zubereitung
Den Reis in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abspülen. Einen schweren Topf mit kaltem Wasser ausspülen, das überschüssige Wasser ausleeren, den Topf aber nicht abtrocknen. Das verhindert, dass der Reis später nicht im Topf ansitzt.
Milch, Reis, Zimtstange, Safran, Vanilleschote und Salz in den Topf geben. Zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren und zugedeckt, unter gelegentlichem Rühren mit einem Holzlöffel 30 Minuten  köcheln lassen.
Wenn der Reis weich ist, aber noch „Biss“ hat, den Zucker einrühren und weitere 5 Minuten köcheln.
Sobald die Milch aufgesogen ist und der Milchreis dick und cremig ist, Zimtstange und Vanilleschote herausnehmen.
In Dessertschalen füllen und warm oder kalt servieren.


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Rice porridge with saffron

Ingredients
(serves 4-6)

150g medium grain rice
1 litre full cream (whole) milk
1 cinnamon stick
1 pinch of crushed saffron threads
pinch of salt
1 vanilla pod (bean), split
75g sugar

Preparation

Put the rice in a colander and rinse under cold water. Rinse a heavy pan in cold water, tip out the excess but do not dry the pan as this will help to stop the rice from sticking.
Add the milk, rice, cinnamon stick, saffron, vanilla pod and salt to the pan. Bring to the boil, reduce the heat, cover and simmer for 30 minutes while stirring occasionally with a wooden spoon.
When the rice is tender but still retains some „bite“, stir in the sugar. Simmer for another 5 minutes.
When all the milk has been absorbed and the rice porridge is thick and creamy, remove the cinnamon stick and vanilla bean.
Spoon into dessert bowls. Serve warm or cold.


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Außerdem stehen auf der Liste von Asterix und Obelix  noch Austern aus Bordeaux.
Darauf haben der Markgräfler und ich verzichtet, aber ich habe ein Foto für euch, von unserem Urlaub in der Bretagne im vergangenen Jahr.

Bordeaux ist bekannt für sein historisches Stadtbild, das sich im Laufe der Geschichte kaum verändert hat. Zentraler Platz ist die im 18. Jahrhundert enstandene Place de la Bourse am Fluss Garonne.

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Lille: Croque gallois oder Welsh rarebit mit Maroilles Käse

 

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Zum heutigen Spiel in Lille ein reichhaltiger Imbiss aus den Brasserien der Region Nord-Pas de Calais. Der Welsh, auch Welsh Rarebit oder Croque gallois genannt.

Den Welsh Rarebit kennt man normalerweise aus Großbritannien.
Daher wird er in Frankreich wohl mancherorts auch mit Cheddar Käse zubereitet. Wir haben passend zur Region einen Maroilles Käse verwendet.

Schmeckt am besten mit einem Trapistenbier aus einer nordfranzösischen oder belgischen Abtei. Dazu passen als Beilage ein Chicorée-Salat oder Pommes frites.

In einigen Brasserien wird zusätzlich – wie beim Croque Madame – ein Spiegelei oben drauf gesetzt.


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 Croque gallois oder Welsh rarebit mit Maroilles Käse


Zutaten
(für 2 Personen)

• 200 g Maroilles Käse
• 2 Scheiben Toastbrot
• 2 Scheiben gekochter Schinken
• 2 EL dunklen Senf
• Bier
• Salz, Pfeffer
Für die Variante mit Spiegelei
• Butter zum Anbraten
• 2 Eier

Zubereitung

Das Brot toasten und jede Scheibe in ein ofenfestes Auflaufschälchen geben. Eine Scheibe Schinken auf das Brot legen.

Den Maroilles Käses in Stücke schneiden und unter ständigem Rühren in einem Topf bei schwacher Hitze schmelzen lassen.
Sobald der Käse geschmolzen ist, Bier und Senf hinzuzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die noch warme Masse in die kleinen Auflaufformen geben.

Rund 10 Minuten bei 200 °C im Ofen überbacken.Sobald der Käse goldbraun ist, servieren.

Für die Variante mit Spiegelei, dieses in einer Pfanne anbraten und vor dem Servieren auf den Welsh setzen.


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 Croque gallois or Welsh rarebit with Maroilles cheese


Ingredients
(serves 4)

400 g Maroilles cheese
4 slices of bread
4 slices of ham
4 tablespoons dark mustard
Amber beer
Salt
Pepper

For the Welsh Croque Madame
Butter for frying
4 eggs

Toast the bread and put each slice in an ovenproof casserole dish. Place a slice of ham on top.

Cut the Maroilles cheese into pieces. In a saucepan,  melt the cheese over low heat while stirring constantly. Once the cheese has melted, add beer and mustard and season with salt and pepper. Pour the still warm mixture over the bread in the ramekins.

Bake in a preheated oven at 200 °C = 392 °F for about 10 minutes until the chees is browned. Let cool a bit then serve.


Weitere Croque-Rezepte:


Croque Madame 2
Croque Madame
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Toulouse: Cassoulet mit Saucisses de Toulouse

Toulouse Cassoulet 4
Toulouse: Cassoulet

Obelix: „C’est joli, Tolosa … et la saucisse, c’est bon?“
Asterix: „Un régal, Obelix, un régal!“
(régal = Gaumenfreude)


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Saucisse de Toulouse“ sind das Mitbringsel unserer gallischen Helden aus Toulouse (lat. Tolosa), und Asterix lobt diese als Gaumenfreude. Für das heutige Spiel in Toulouse habe ich mich daher für Cassoulet mit „Saucisse de Toulouse“ entschieden.
Das Cassoulet, ein Eintopf aus weißen Bohnen und verschiedenen Fleischsorten ist typisch für die Küche der Stadt an der Garonne.
Neben den Würstchen gehört hier auf jeden Fall noch „Confit de Canard“ in das Cassoulet, dazu noch Speck, Schweine- und Lammfleisch. Was nach einem einfachen, deftigen und bodenständigen Eintopf klingt, ist wirklich eine Delikatesse aber extrem zeitaufwändig.



Ich habe die komplette Menge für 6-8 Personen zubereitet und die Reste als Gericht für schmuddelige Herbsttage eingefroren.
Sollte man aber mal in der Gegend von Toulouse sein, empfehle ich, den Cassoulet unbedingt vor Ort zu probieren. Ich habe gelesen, dass der Eintopf in der Brasserie Flo Les Beaux Arts am besten schmecken soll.


Toulouse Cassoulet 1


Die Farbe Indigoblau machte die Stadt Toulouse einst reich. Sie wurde früher im großen Stil aus dem Blaupigment der Pflanze Färberwaid (in Frankreich Pastel genannt) gewonnen und wurde überwiegend für das Färben von Stoffen verwendet.
Pastel erlebt heutzutage zwar gerade ein Comeback, aber die Stadt profitiert vor allem von der Flugzeugindustrie. In Toulouse montiert Airbus den A380.
Aber kommen wir zurück zum Cassoulet.


Toulouse Cassoulet 13


 Cassoulet


Zutaten
(für 6 bis 8 Personen)

• 500 g getrocknete weiße Bohnen
• 4 Möhren
• 4 Zwiebeln
• 6 Gewürznelken
• 6 Knoblauchzehen
• 10 Zweige Thymian
• 5 Stängel Petersilie
• 2 Lorbeerblätter
• 350 g ungeräucherter frischer Speck mit Schwarte (gepökelter Schweinebauch)
• Salz
• Pfeffer
• 1 großer Tontopf/Römertopf
• 2 Entenconfitkeulen und Confitfett
• 400 g Lammschulter (ohne Knochen)
• 300 g mageres Schweinefleisch (Bauch oder Nacken)
• 2 Saucisses de Toulouse
• 3 Stangen Staudensellerie
• 1 Dose (400 g) gewürfelte Tomaten
• 100 g Semmelbrösel
• 2 Esslöffel gehackte Petersilie

Zubereitung

Bohnen 12 Stunden oder über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen. In ein Sieb abgießen, kalt abbrausen und abtropfen lassen.

2 Möhren schälen und klein würfeln (brunoise). 2 Zwiebeln schälen, halbieren und die Zwiebelhälften mit Nelken spicken. 2 Knoblauchzehen schälen und halbieren.
Kräuter waschen und trocken tupfen.
Bohnen mit Möhren, Zwiebeln, Lorbeerblättern, 5 Thymianzweigen, der Petersilie und dem Speck in einen großen Topf geben und mit ca. 1,3 Liter Wasser aufgießen.
Zum Kochen bringen, dabei anfangs ab und zu den aufsteigenden Schaum abschöpfen.
Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde 15 Minuten garen, bis die Bohnen gar, aber nicht ganz weich sind.
Kurz vor Garzeitende salzen und pfefern, dann die Bohnen in ein Sieb abgießen. Dabei den Sud auffangen.
Kräuterzweige, Zwiebeln, Knoblauch und Lorbeerblätter entfernen.



Den Tontopf 10 Minuten wässern.
Entenkeulen aus dem Confitfett lösen, überschüssiges Fett abkratzen.
Lamm- und Schweinefleisch in ca. 5 cm große Würfel schneiden. Die Würste in breite Stücke schneiden.
Übrige Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein würfeln. Die Möhren schälen, Selleriestangen waschen und putzen, dann alles klein würfeln.
Vom übrigen Thymian die Blättchen abzupfen und hacken.
Den Speck aus den Bohnen nehmen, von der Schwarte befreien und nicht zu klein würfeln.

In einer großen, schweren Pfanne 2 Esslöffel von dem Entenconfitfett erhitzen.
Lamm- und Schweinefleisch darin bei großer Hitze rundum anbraten, eventuell portionsweise und falls nötig, noch etwas von dem Fett dazugeben.
Das Fleisch aus der Pfanne nehmen. 2 Esslöffel Fett zum Bratensatz geben, Zwiebeln und Knoblauch darin sanft andünsten, bis sie goldgelb sind.
Das Gemüse dazugeben und kurz mitdünsten, dann Tomaten, Thymian und Bohnen dazugeben.
Die Pfanne vom Herd nehmen, alles salzen und pfeffern. Angebratenes Fleisch und Wurststücke untermischen.

Den Boden des gewässerten Tontopfes mit Speckwürfeln bestreuen. Darauf die Bohnen-Fleisch-Mischung geben und die Entenkeulen einlegen. Die Keulen sollen von Bohnen bedeckt sein.
Bohnensud darüber gießen.
Das Cassoulet auf den untersten Rost des kalten Ofens stellen. Die Temperatur auf 160 °C (Ober-Unterhitze) oder 140 °C Umluft einstellen und das Cassoulet ca. 1 Stunde garen.


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In einer kleinen Pfanne 3 Esslöffel Confitfett schmelzen, Semmelbrösel unterrühren.
Brösel vom Herd nehmen, mit gehackter Petersilie mischen und auf den Bohnen verteilen.
Das Cassoulet 1 Stunde bis 1 Stunde 15 Minuten weiter garen, bis sich eine goldbraune Kruste gebildet hat.
Dazu passt frischer Salat und Baguette.


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Cassoulet

Ingredients
(For 6 to 8 people)

500g dried white beans
4 carrots
4 onions
6 cloves
6 cloves of garlic
10 sprigs of thyme
5 sprigs of parsley
2 bay leaves
350g unsmoked fresh bacon with rind (salted pork belly)
Salt
Pepper
1 large clay pot (Römertopf)
2 Duck confit legs and fat
400g lamb shoulder (without bones)
300g lean pork (belly or neck)
2 Saucisses de Toulouse
3 celery stalks
1 can (400g) diced tomatoes
100g breadcrumbs
2 tablespoons chopped parsley

Preparation

Soak beans in plenty of cold water for 12 hours or overnight. Rinse with cold water and drain in a colander.

Peel 2 carrots and finely dice (brunoise). Peel onions, halve and prick the cloves into the onion halves. Peel 2 garlic cloves and cut in half.
Wash herbs and pat dry.
Give beans together with carrots, onions, bay leaves, 5 sprigs of thyme, sprigs of parsley and bacon in a large saucepan and pour in about 1.3 liters of water.
Bring to a boil, while skimming the rising foam at the beginning.
Cover with a lid and cook at medium heat for about 1 hour 15 minutes until the beans are cooked, but they should not become too soft.
Salt and pepper shortly before the end of cooking, then drain the beans in a colander collecting the cooking water.
Remove herb sprigs, onions, garlic and bay leaves.

Water the clay pot for 10 minutes.
Loosen the duck legs from the confit fat, scrape off excess fat.
Cut lamb and pork in cubes of about 5 cm. Cut the sausages into wide pieces.
Peel remaining onions and garlic and dice small. Peel the remaining carrots, wash and clean celery sticks, then finely dice.
Pluck the leaves off the remaining thyme and chop the leaves.
Remove the bacon from the beans, free from the rind and cut into pieces (not too small).

In a large, heavy skillet, heat 2 tablespoons of the Duck confit fat.
Sear lamb and pork in it in all around at high heat. Sear in portions if needed and, if necessary, add some more of the fat.
Remove the meat from the pan. Give 2 tablespoons of confit fat in the skillet and heat again. Gently sauté onions and garlic in it until golden.
Add the vegetables and fry briefly, finally add tomatoes, thyme and beans.
Remove the skillet from the heat. Salt and pepper and mix with the meat and sausage pieces.

Sprinkle the bottom of the watered clay pot with diced bacon. Then enter the meat and bean mixture and place the duck legs in the center. In the end, the legs should be covered with beans.
Pour the preserved cooking water of the beans over it.
Place the Cassoulet on the bottom rack of the cold oven. Set temperature to 160 °C =320 °F) conventional heat or 140 °C=284 °F convection.
Cook for about 1 hour.

In a small pan, melt 3 tablespoons of confit fat. Stir in bread crumbs and remove from the heat.
Mix with chopped parsley and distribute over the beans.

Cook the cassoulet for approx. another 1 hour and 15 minutes  until a golden crust has formed.
Serve with fresh salad and baguette.


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Saint-Etienne: Râpée de Saint-Etienne

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Wir haben lange nach einem typischen Rezept für den heutigen Spielort Saint-Etienne gesucht, und wurden schließlich mit „Râpée de Saint-Etienne“ fündig.
Eine leckere Mischung aus Schwarzwälder Brägele, Schweizer Kartoffel-Rösti, Spanischer Kartoffel-Tortilla und Kartoffelpuffern.

Dazu gibt es Salat, mit essbaren Blüten aus dem Garten dekoriert.


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Râpée de Saint-Etienne / Râpée de pommes de terre


Zutaten
(für 4 Personen)

• 600 g mehligkochende Kartoffeln
• 4 Eier
• 2 EL Mehl
• Öl und Butter zum Braten
• Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die rohen Kartoffeln waschen, schälen und in nicht zu feine, aber auch nicht zu grobe Stifte hobeln.

Eier, 2 Esslöffel Mehl, Salz und Pfeffer verrühren und unter die Kartoffeln mischen.

In einer Pfanne etwas Öl und Butter erhitzen, die Kartoffelmasse hineingeben und flach drücken.
Auf beiden Seiten etwa je 10 Minuten garen bis der Kartoffelkuchen goldbraun gebacken ist.

Auf eine Platte geben und wie einen Kuchen in Stücke schneiden.

Mit buntem Salat und einem Glas Rotwein aus der Lorraine servieren.


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Râpée de Saint-Etienne / Râpée de pommes de terre


600g floury potatoes
4 eggs
2 tablespoons flour
Oil and butter for frying
Salt and pepper

Preparation

Wash, peel and slice the raw potatoes into pins – not too finely, but also not thick.

Mix eggs, 2 tablespoons flour, salt and pepper with the potatoes.

In a frying pan, heat a little oil and butter, add the potato mixture and press flat.
Bake on both sides for about 10 minutes each, until the potato cake is golden brown.

Transfer to a plate and cut like a cake into pieces.

Serve with lettuce and a glass of Lorraine red wine.


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Asterix Tour de France-Nizza: Salade Niçoise oder Pan bagnat

Salade Nicoise 1


EM_2016_France_Nizza


Nizza – die mondäne Hafenstadt gilt als Königin der Côte d’Azur. Hier mischt sich der Glamour der Belle Époque mit provenzialischer Lebensart.
Auch Asterix und Obelix haben bei ihrer Tour durch Frankreich hier Halt gemacht.
Die Küche ist mediterran geprägt und dabei ist die Nähe zu Italien nicht zu übersehen.
Oliven, Olivenöl, Charentais Melonen, Tomaten, Knoblauch, Auberginen und Zucchini werden hier angebaut.
Hier gibt es zwar keine Kühe, aber im gebirgigen Hinterland gibt es Schafe und daher Schafs- und Ziegenkäse.
Der Weichkäse Banon wird zum Beispiel aus roher Ziegenmilch gemacht und ist in Edelkastanienblätter eingewickelt (59).

Außerdem gibt es hier große Lavendel-Anbaugebiete und in den Wäldern wachsen Korkeichen, aus deren Rinde Korken für den Wein gemacht werden.
Wegen des milden Klimas werden hier auch sehr viele Blumen angebaut, die beim Karneval in Nizza verschwenderisch eingesetzt werden, vor allen Dingen Mimosen.


Provence du gout


Und was bringen nun Asterix und Obelix aus Nizza mit???
Selbstsverständlich Salade Niçoise.

Nizza ist auch Austragungsort der Fußball EM.

Passend zum Austragungsort an der Côte d’Azur noch ein kleiner Buchtipp für alle, die den Krimi lieber zwischen zwei Buchdeckeln als auf den grünen Rasen haben.
Hier lernt der Kommissar das „Pan Bagnat“, von dem ihr unten auch das Rezept findet, in einem kleinen Restaurant kennen:
„Mörderische Côte d’Azur: Der erste Fall für Kommissar Duval“ von Christine Cazon. Der Krimi spielt im benachbarten Cannes während des Filmestivals.


Mörderische Côte d’Azur: Der erste Fall für Kommissar Duval (Kommissar Duval Krimi 1)

Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d’Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption.


 

Salade Nicoise 2


Salade Niçoise
oder
Pan bagnat


Zutaten
(Für 4 Personen)

• 3 Eier
• 1 Landgurke
• 1 grüne Paprikaschote
• 4 Tomaten
• 1 rote Zwiebel
• 1 kleiner Römersalat (ca. 150 g)
• 6 Artischockenherzen in Salzlake
• ca. 250 g Thunfisch in Olivenöl
• 6 Sardellenfilets in Salzlake
• 50 g schwarze eingelegte Oliven, nach Belieben mit oder ohne Stein
• 2 kleine Knoblauchzehen
• 1 Teelöffel Dijon-Senf
• 3 Esslöffel Weißweinessig
• 4 Esslöffel Olivenöl
• Pfeffer
• 3 Stängel Basilikum
• 3 Stängel Petersilie

Zubereitung

Eier hart kochen (in kochendem Wasser ca. 10 Minuten oder im Eierkocher) und mit kaltem Wasser abschrecken.
Gurke waschen, längs halbieren und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Paprika vierteln, putzen, waschen und in Streifen schneiden.
Tomaten waschen, halbieren, den grünen Stielansatz entfernen. Die Tomatenhälften in je 4 Spalten schneiden.
Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.
Strunk vom Salat großzügig wegschneiden. Die Blätter waschen, trocken schütteln und quer in breite Streifen schneiden.
Alles auf einer Platte oder in einer flachen Schüssel auslegen.

Artischocken abtropfen lassen und längs halbieren oder vierteln. Thunfisch abgießen,das Olivenöl in einer Schale auffangen. Thunfisch gut abtropfen lassen, und mit einer Gabel in große Stücke teilen. Sardellen mit kaltem Wasser abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und quer halbieren. Abgekühlte Eier schälen und längs sechsteln.
Alles mit den vorbereiteten Gemüsen auf dem Salat anrichten.
Entsteinte Oliven in Ringe schneiden, Oliven mit Stein ganz lassen und über den Salat streuen.
Knoblauchzehen schälen, ganz fein hacken. Mit Senf und Essig verrühren, dann mit Öl vom Thunfisch und Olivenöl  zu einer cremigen Vinaigrette verschlagen.
Basilikum und Petersilie waschen, trocken schütteln. Die Blättchen abzupfen und mit dem Wiegemesser hacken. Unter die Vinaigrette mischen.
Salzen, pfeffern und über den Salat gießen
Den Salat erst kurz vor dem Servieren kurz mischen.


Pan Bagnat 2


Pan bagnat


Für 4 Personen die Hälfte des Salats (mit einer Paprikaschote und nur einem Ei) zubereiten und die Zutaten evtl. etwas kleiner schneiden.
1 Baguette in 4 Stücke schneiden. Die Stücke längs halbieren und etwas Brotkrume herauskratzen.
Den Salat auf die unteren Brothälften verteilen, die oberen Hälften auflegen, festdrücken und ca. 30 Minuten durchziehen lassen.


Salade Nicoise 3


Salade Niçoise
or
Pan bagnat


Ingredients
(For 4 people)

3 eggs
1 small farm cucumber
1 green pepper
4 tomatoes
1 red onion
1 small romaine lettuce (about 150g)
6 artichoke hearts in brine
250g tuna in olive oil
6 anchovy fillets in brine
50g black olives, with or without stone
2 small cloves of garlic
1 teaspoon Dijon mustard
3 tablespoons white wine vinegar
4 tablespoons olive oil
pepper
3 stalks basil
3 sprigs of parsley

Preparation

Cook eggs in boiling water for about 10 minutes or in the egg cooker and rinse with cold water.
Wash cucumber, cut in half lengthwise and cut into thick slices. Cut pepper into quarters, clean, wash and cut into strips.
Wash the tomatoes, cut in half, remove the green stalk. Cut each halved tomato into 4 columns.
Peel onion  and cut into rings.
Generously cut off the stalk from the salad. Wash the leaves, shake dry and cut crosswise into wide strips.
Place everything on a plate or in a shallow dish.

Drain artichokes and cut in half lengthwise or quarter. Drain tuna collecting the oil in a small bowl. Drain tuna well and divide into large pieces using a fork.
Rinse anchovies with cold water, cut in half diagonally and dry with paper towels. Peel cooled eggs and cut into 6 wedges.
Arrange everything on the salad together with the prepared vegetables .
Cut pitted olives in rings, leave unpitted olives as a whole and sprinkle over the salad.
Peel garlic cloves and cut very finely. Mix with mustard and vinegar. Then add oil from tuna and olive oil and whisk to receive a creamy vinaigrette.
Wash basil and parsley, shake dry. Pluck off the leaves and chop with a chopping knife. Fold into the vinaigrette.
Season with salt and pepper and pour over the salad.
Mix the salad carefully and only for a short time just before serving.


Pan Bagnat 1


Pan bagnat

For 4 people prepare half of the salad (with one pepper and only one egg) and cut the ingredients a bit smaller, if needed.
Cut 1 baguette into 4 pieces. Cut the bread pieces lengthwise and scrape out some of the bread crumb.
Arrange the salad on the bottom bread halves and cover with the top halves. Firmly press together and let soak for 30 minutes.