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Ein Sonntagsausflug in den englischen Garten von Hugstetten

2. Juli 2017


Es ist schon wieder ein Jahr vergangen, seit ich mit meiner Nachbarin Gertrud einen Ausflug in den Englischen Garten von Hugstetten gemacht habe.
Höchste Zeit, euch davon zu berichten.

Hugstetten ist ein Ortsteil der Gemeinde March bei Freiburg, die zwischen Kaiserstuhl und Tuniberg liegt.
Dort veranstaltet der Heimatverein March alljährlich im Sommer am ersten Sonntag im Monat Aktionstage mit verschiedenen Themen.

Im Garten wird bewirtet, man kann durch den Park spazieren und es gibt Konzerte.
Vergangenes Jahr war es am 3. Juli das Thema Lavendel – der Park ist aber auch ohne diese Aktionstage einen Besuch wert….


Gemeindezentrum mit Heimatmuseum in Hugstetten


Aktionstag-Thema 3. Juli 2016: Lavendel



Lavendelruten binden



Blick in die Scheune / Heimatmuseum



Garten und Englischer Park


 


Hinter der Kirche geht’s zum Schloss und in den Park.
Das Schloss ist in Privatbesitz und nicht zu besichtigen.



Der Englische Garten


In der Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich in England eine neue Art der Gartenarchitektur: Weg von strengen geometrischen Formen hin zu Wiesenflächen, lockeren Baumgruppen, gewundenen Wegen, aber auch Teichen, einzelnen kleinen Bauwerken und Plätzen zum Verweilen.

Um 1830 ließ der damalige Schlossherr, Conrad von Andlau, der ein Faible für solche Englische Gärten hatte, diesen Park anlegen.
Vorbild war der Park der Burg in Arlesheim (Schweiz), der ebenfalls seiner Familie gehörte.

Heute sind knapp 5 Hektar des Parks öffentlich zugänglich, der Rest in direkter Umgebung des Schlosses ist in Privatbesitz.
Es braucht allerdings einiges an Vorstellungskraft, um den Schlosspark in seiner ursprünglichen Schönheit zu sehen, derart verwildert sind manche Stellen.



Das Backhaus



An diesem Tag war der Heimatverein March auch im Backhaus aktiv – ich durfte Fotos machen und natürlich haben wir noch den Flammkuchen und das Brot mit Bibeleskäs probiert!


 


Der Bäcker hat mir auch die Mehl-Zusammensetzung des Brotteigs verraten – 80% Weizenmehl Type 1000 und 20% Roggenmehl.
Rezept für Flammkuchen / Rezept für Bibeleskäs

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Eine Genuss-Wanderreise im Herbst mit AVANTI: BURGUND (1) – Ein Picknick und die Abbaye de Fontenay

30. September 2016

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Die Markgräflerin war wieder mal in kulinarischer Mission unterwegs….
Ganz kurzfristig hatte ich mich für eine Wanderreise mit AVANTI Reisen aus Freiburg entschieden.
Schon im vergangenen Jahr war ich zusammen mit dem Markgräfler mit AVANTI in der Bretagne zum Wandern (und Genießen). Diesmal musste der Markgräfler arbeiten, und so bin ich alleine mitgefahren.
Am Sonntagmorgen ging die Reise ab Freiburg los – ich konnte etwas später in Neuenburg am alten Zoll zusteigen.
Unser Fahrer und Reisebegleiter war diesmal der Chef von AVANTI, Hans-Peter Christoph selbst. Unterstützt wurde er von Gerhard Dees, den ich schon von der Bretagne-Reise kannte.

Auf der Autobahn ging es über Besançon – wo wir an einer Autobahnraststätte mit Kaffee und bretonischen Madeleines aus der „Bus-Bordküche” von Hans-Peter und Gerhard versorgt wurden – in Richtung BURGUND zu unserem ersten Etappenziel Montbard.

Bevor wir aber zu unserer ersten Wanderung aufbrechen konnten, mussten wir uns selbstverständlich erst noch einmal stärken, denn es war schon Mittagszeit.
Und das haben wir mit einem der berühmten AVANTI-Picknicks getan – die Zutaten dafür hatte Hans-Peter am Vortag im nahegelegenen Elsass besorgt.


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Ihr wisst nicht, was ein AVANTI-Picknick ist?
Dann erkläre ich das kurz:

Auf den Touren und Wanderungen von AVANTI gibt es unterwegs oft ein Picknick, wofür die regionalen Zutaten – darunter auch lokale Spezialitäten –  meist auf die Rucksäcke aufgeteilt und bis zum Picknickplatz transportiert werden.
(Das mussten wir diesmal nicht, denn der Bus stand direkt neben dem Picknickplatz, von wo unsere erste Wanderung starten sollte.)


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Dann wird alles gemeinsam geschnibbelt und angerichtet und anschließend genüsslich verspeist.
Als persönliche Ausrüstung sollte jeder ein Speck- bzw. Vesperbrett oder Tellerchen und ein Messer dabei haben – und ganz wichtig: Einen Becher!
Denn es gibt immer einen Wein – außer für den Fahrer natürlich!


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Èpoisses de Bourgogne (Weichkäse)


Époisses de Bourgogne


Bei diesem Picknick habe ich auch eine für mich unbekannte, unglaublich cremige Käsespezialität aus der Bourgogne kennengelernt, den Époisses.
Der Époisses ist ein traditioneller Weichkäse mit Rotkultur aus dem Burgund mit EU-weit geschützter Ursprungsbezeichnung AOC (Appellation d’Origine Contrôlée).
Er wird handwerklich aus Kuhrohmilch hergestellt.
Während der Reifezeit von 4-8 Wochen wird der Époisses anfangs mit Salzlake, danach regelmäßig mit größer werdendem Anteil Marc de Bourgogne (Tresterbrand) gewaschen.

Der reife Käse wird direkt aus der Spanschachtel gelöffelt. Er hat eine weiche Naturrinde, innen ist er elfenbeinfarben und mit einem Fettgehalt von 50% Fett in Tr. ist er besonders cremig.
Der Époisses hat einen  würzig-aromatischen Geschmack und einen intensiven Geruch, bei dem der Marc herauszuriechen ist.

Dieser Käse wurde im frühen 16. Jahrhundert von Zisterziensermönchen der Abtei von Citeaux erfunden und er zählte zu den Lieblingskäsen Napoleons.
Ab dem Zweiten Weltkrieg geriet er fast in Vergessenheit, bis Robert und Simon Berthaut 1954 ihre Fromagerie Berthaut gründeten und 1956 wieder mit seiner Produktion begannen.
Dieser durchdringend und vielschichtig schmeckende Käse kann in verschiedenen Reifestadien genossen werden.


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Und dann wurde es Zeit, zusammenzupacken und unsere erste Wanderung zu starten.
Eine leichte Wanderung durch den Wald mit einem kurzen und steilen Abstieg war zu bewältigen. Die Wegstrecke betrug etwa 7 Kilometer und führte von Montbard zur Abbaye de Fontenay, wo um 15 Uhr für uns eine geführte Tour gebucht war.
Würde man in entgegengesetzter Richtung wandern, käme man in Vézelay an – bedeutender Wallfahrtsort und Ausgangsort einer der Routen des Jakobswegs nach Santiago de Compostela.
Aber dazu komme ich später – wir haben Vézelay nämlich am darauffolgenden Tag besucht.


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Die Abtei von Fontenay, eine der bedeutendsten in Burgund, liegt im Département Côte-d’Or, etwa 60 km nordwestlich der Stadt Dijon in einem entlegenen, ursprünglichen Bachtal (Ruisseau de Fontenay).
Sie besitzt die älteste erhaltene Zisterzienserkirche. Die Lage entspricht der zisterziensischen Tradition, Klöster in entlegenen Tälern an einem Wasserlauf zu errichten. Da Fisch als Hauptbestandteil der Küche der Zisterzienser galt, gehören zu Teichen aufgestaute Bachläufe häufig zum Erscheinungsbild von Zisterzienserabteien. Durch die umgebende Wildnis konnte eine Ablenkung und Versuchung durch die weltlichen Geschäfte der Städte und Dörfer vermieden werden. Die Landstraße D 32, die von Marmagne nach Touillon führt, verbindet heute das ehemalige Kloster mit der Außenwelt.


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Was es in der Abbaye de Fontenay zu sehen gab, folgt in einem weiteren Beitrag.


Aspergette oder Asperge de bois – Wilder Spargel aus Frankreich, der gar keiner ist

4. Juni 2014

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Vergangene Woche habe ich seit langer Zeit mal wieder einen Ausflug nach Freiburg gemacht, bin über den Markt geschlendert, habe erst mal eine Freiburger Rote mit Zwiebeln gegessen und wie immer, habe ich mir aufmerksam die Marktstände angesehen und dabei diesen wilden Spargel aus Frankreich entdeckt.
Zu Hause habe ich erst einmal nachgeschlagen – ich wusste, dass manchmal auch Hopfensprossen als wilder Spargel durchgehen, aber dieser wilde Spargel aus Frankreich ist eigentlich gar kein Spargel. Es handelt sich nämlich um ein Milchstern Gewächs besser gesagt um den Spross des Pyrenäen-Milchsterns (Ornithogalum pyrenaicum), einem Hyazinthengewächs, welches essbar ist. Man nennt ihn auch „Preußischer Spargel” oder Waldspargel.
Bei uns findet man in den Weinbergen Anfang bis Mitte Mai häufig den Dolden-Milchstern, manchmal auch den nickenden Milchstern.

Also habe ich einen Bund mit nach Hause genommen.  Auf dem Markt in Müllheim steht freitags immer ein Stand mit frischer Pasta. Dort habe ich mit grünem Spargel und Ricotta gefüllte Teigtaschen gekauft. Und die Zubereitung ging superschnell.
Wilder Spargel
Den wilden Spargel kurz mit kaltem Wasser abbrausen, dann ganz wenig von den Enden abschneiden und je nach Länge halbieren oder dritteln. In einer beschichteten Pfanne 1 Esslöffel Olivenöl und 1 Esslöffel Butter erhitzen, den Spargel dazu geben und andünsten. Mit Weißwein (trockener Gutedel oder Riesling) ablöschen, eine Knoblauchzehe durch die Presse dazu drücken und leicht köcheln lassen. Die Köpfe sollten nicht auseinander fallen! Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.
Für die Teigtaschen gesalzenes Wasser zum Kochen bringen, die Hitze etwas reduzieren und die Pasta dazugeben. Wenn die Teigtaschen auf der Wasseroberfläche schwimmen sind sie fertig (dauert etwa 3-4 Minuten), mit einem Schaumlöffel herausnehmen, in einen tiefen Teller geben. Wilden Spargel darauf anrichten und mit reichlich frisch geriebenem Parmesan oder Pecorino bestreuen.

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Last week I made ​​a trip to Freiburg  – I had not been there for a long time – I strolled through the market, had a „Freiburger Rote“ with onions (sausage) and as always, I observantly looked at the market stalls and discovered these wild asparagus from France.
At home I looked it up – I knew that sometimes hop shoots are called wild asparagus but this wild asparagus from France is actually not asparagus. It is, in fact, a Star of Bethlehem plant –  Prussian Asparagus or Bath  Asparagus (Ornithogalum pyrenaicum), a hyacinth plant, which is edible.
In my area you will find another species of it in the vineyards, from early May until mid-May – see image

So I bought some and took it home with me. At the market in my hometown on Fridays, there is always a stand with fresh pasta. There I bought pasta (Ravioli) filled with green asparagus and ricotta. And the preparation of our lunch went super fast, that day.

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Rinse the wild asparagus briefly with cold water, then cut off a little of the ends, then cut in half or thirds, depending on the length. Heat 1 tablespoon of olive oil and 1 tablespoon of butter in a nonstick pan, add the wild asparagus and sauté. Deglaze with white wine (Riesling or dry Chasselas), press a clove of garlic through the press, and let it simmer. The heads should not fall apart! Season with salt and freshly ground black pepper.
For the ravioli, bring salted water to a boil, reduce the heat slightly and add the pasta. When the ravioli are floating on the water surface, they are finished (takes about 3-4 minutes), remove with a slotted spoon and place in a deep plate. Place the wild asparagus on top of it and sprinkle it with plenty of freshly grated Parmesan or Pecorino.

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Und hier sind noch ein paar Fotos aus Freiburg / and here are some photos of Freiburg:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

Ein Oster-Sachertörtchen aus der Konditiorei Gmeiner

26. April 2014

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Schaut mal, was es am Ostermontag bei uns feines zum Dessert gab… Ich hatte das Törtchen aus dem Hause Gmeiner von meiner lieben Nachbarin zu Ostern geschenkt bekommen. Ist das nicht hübsch?
Ein kleines Sachertörtchen mit Hasen und Möhrchen aus Marzipan… Und dann auch noch so edel im Holzkistchen verpackt:

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Mmmmh – war das gut!

 

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Heisse Seele mit Käse und Wildschwein-Schinken

28. November 2013

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Mmmh, wie lecker – neulich gab es mal wieder heiße Seelen. Diesmal mit Wildschweinschinken und Käse. Sehr lecker. Dazu einen Nüssli Salat (Feldsalat).
Da ich im vergangenen Jahr meine Rezepte noch nicht in Englisch übersetzt habe, gibt es das Rezept für die selbstgebackenen Seelenbrötchen ein zweites Mal.

Die Seelen wurden im Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert immer nur an Allerseelen, dem 2. November für die Armen gebacken. Die sogenannten „Seelenbrote” wurden damals im Freiburger Raum an die Kinder verschenkt . Sie erhielten die „Seelenwecken” von ihren Paten. Der Brauch ist in inzwischen in Vergessenheit geraten, die Seelen gibt es fast das ganze Jahr über. Vermutlich weil sie so gut schmecken, besonders wenn sie, mit Schinken und mit Käse belegt, überbacken werden.

Mmm, it’s so delicious – the other day, we once again had „Hot Souls”. This time with wild boar ham and cheese. Very tasty. On the side there was a  lamb’s salad.
Since I only started to translate my recipes into English a short time ago, once again there is the recipe for homemade „Soulbread“/Buns.
From the Middle Ages to the 19th Century, the Soulbreads traditionally were only baked for the poor at All Souls Day, the second of November. The so-called „Soul Breads“ were then given to the children in the Freiburg (Black Forest) area. They received the „Soul Breads“ from their godfathers. The custom has fallen into oblivion in the meantime, you can get the souls almost all year round. Probably because they taste so good, especially when baked with ham and cheese on top (Hot Souls).

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S E E L E N

ergibt 8-10 Stück

1/8 Liter Vollmilch
25 g Hefe
1 Prise Zucker
500 g Mehl
1-2 Teelöffel Salz
1/4 Liter lauwarmes Wasser
Fett oder Backpapier für das Backblech
Kümmel und grobes Salz zum Bestreuen

Für den Belag:
150 g Wildschweinschinken in Scheiben
150 g Emmentaler Käse

Die Milch in einem Topf leicht erwärmen (nicht zu heiss werden lassen!). Die Hefe in eine Kaffeetasse bröckeln, mit einer Prise Zucker und etwas Milch verrühren und an einem warmen Ort stehen lassen, bis der Vorteig auf das Doppelte aufgegangen ist.
Die Butter in der restlichen Milch zerlassen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, den Vorteig und das Salz dazugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine (oder des Handrührgeräts) verrühren. Dabei langsam die Butter-Milch-Mischung und das Wasser hineinlaufen lassen. Den Teig so lange kneten, bis er Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst. Zugedeckt 1-2 Stunden gehen lassen.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier belegen. Den Teig nochmals gut durchkneten und daraus 8-10 tennisballgroße Kugeln formen und diese zu langen Stangen ausrollen, die in der Mitte dicker sind und an den Enden spitz auslaufen. Die Teigstangen auf das Blech lagen, mit Kümmel und grobem Salz bestreuen und 10 Minuten gehen lassen.
25 Minuten im Ofen backen, anschließend etwas abkühlen lassen.

Die Seelen aufschneiden, mit den Schinken- und Käsescheiben füllen und im Ofen nochmals kurz überbacken.
Natürlich kann man auch Salami und Käse, gekochten Schinken oder Rohschinken und Käse verwenden.

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SOULBREAD / S E E L E N

makes 8-10 pieces

1/8 litre of whole milk
25 g of yeast
1 pinch of sugar
500 g of flour
1-2 teaspoons of salt
1/4 litre of lukewarm water
Fat or baking paper for the baking sheet
Caraway seeds  and coarse salt for sprinkling

For the topping :
150 g wild boar ham , sliced
150 g Emmental cheese

Slightly heat the milk in a saucepan (do let it too hot ). Crumble the yeast into a coffee cup and dissolve with a pinch of sugar and some milk.Let stand in a warm place until the dough has risen to double size.
Melt the butter in the remaining milk. Sieve the flour into a bowl, add the preferment and salt and fold in with the dough hook of the food processor (or hand mixer ) while slowly pouring in the butter – milk mixture and the water. Knead the dough until it gets large bubbles and separates from the rim of the bowl. Cover and let rise for 1-2 hours .
Preheat the oven to 200 °C (392 °F). Grease a baking tray or cover with baking paper. Knead the dough again, knead well and shape it into 8-10 tennis ball sized balls and roll them into long rods that are thicker in the middle and run out pointed at the ends. Put the rods of dough on the baking sheet, sprinkle with caraway seeds and coarse salt and leave to rise for another 10 minutes.
Bake for 25 minutes in the oven, then allow to cool slightly .Cut the souls into halves, fill with the ham and cheese slices and briefly bake in the oven again.
Of course you can also fill the souls with salami and cheese or prosciutto and cheese.

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Die Plaza Culinaria in Freiburg

11. November 2013

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Dank Janine von SCHNIN’S KITCHEN habe ich es endlich mal geschafft dieses Jahr zur Plaza Culinaria in Freiburg zu gehen. Janine – dieses Foto ist speziell für Dich! Nochmals herzlichen Dank für die Freikarten. Janine konnte nicht zur Messe gehen und hatte deshalb kurzerhand ihre Eintritts-Gutscheine über Facebook verlost. Klar musste ich mitmachen und hatte prompt Glück…
Am Samstagabend machte ich mich also mit einer Freundin auf den Weg nach Freiburg – Parkplatzchaos! Die Parkplätze reichten bei dem größten Besucheransturm seit jeher nicht aus und wir mussten schonmal auf den Parkplatz des Möbelhauses mit dem großen Stuhl ausweichen.
Aber nun zur Messe – drinnen war auch sehr viel los, aber wir haben es doch geschafft, uns an einigen Ständen durchzuprobieren.

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Hier eine kleine Auswahl an Bildern:

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Thanks to Janine from SCHIN’S KITCHEN I have finally managed to go to the Plaza Culinaria in Freiburg this year. Janine – this photo is especially for you! Thanks again for the free tickets. Janine could not go to the fair and was therefore giving away her admission vouchers on Facebook. I thought I had to join and had a bit of luck – I got the tickets …
So, on Saturday night, I went to Freiburg with a friend– parking chaos! We finally had to park our car in front of a big furniture shop. There had never been so many visitors before!Here is a small selection of images:

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Der angeblich weltbeste Käsekuchen – normalerweise kann man den auf dem Markt auf dem Münsterplatz in Freiburg kaufen – wenn man Glück hat, bekommt man auch noch einen – sie sind nämlich sehr begehrt.

...this is said to be the best cheese cake in the world – you usually can buy it at the Market Place in Freiburg.

Feinster französischer Nougat – mit gaaaanz viel Honig. Superweich und zerfließt auf der Zunge. Mein Favorit – Nougat mit Salzkaramell.
Finest French Nougat – with sooooo much honey. Super soft and it melts on the tongue. My favorite one –  caramel nougat with seasalt.

plaza culinaria3Glutenfreies Gebäck und leckeres Brot. Es gab auch noch andere Spezialitäten-Ecken, zum Beispiel Gastronomie mit vegetarischen und veganen Gerichten.
Gluten-free pastries and delicious bread. There were also other specialty areas, such as restaurants with vegetarian and vegan dishes.

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Käse / cheese:

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plaza culinaria10Hier habe ich einen Käse mit Brennessel und einen mit Bockshornklee gekauft. Diese Käse kann man, wenn sie ganz und bei etwa 180°C aufbewahrt werden, etwa 6 Monate lagern.

Here I bought one cheese with nettle and one with fenugreek. This cheese can, if they are kept as a whole at about 18 ° C, stored for about 6 months.

Die Jury bewertet die Köstlichkeiten der Konditoren:
The auditors are trying the confectioners‘ delicacies:

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Nette Verpackungsidee für Geschenke:

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Eingemachtes – und Salziges

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Schokolade aus der Genussmanufaktur in St. Georgen / Schwarzwald:

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Und hier zum Schluss noch etwas ganz Spezielles – diese Werkzeuge und Küchenutensilien sind aus Schokolade – wer hätte das gedacht?

This is amazing: the tools and kitchen utensils are made from chocolate:

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Wir waren mal Papst….Bye-bye Benedikt

28. Februar 2013

PAPA

Damit ich meinen Senf zu diesem Thema auch noch beigetragen habe… wie waren die Freiburger stolz, als nun Ex-Papst – Benedikt im September 2011 für zwei Tage einen Besuch abstattete. Und dann das: ER DANKT EINFACH SO AB!!!

Richtig so. Er hat dafür zwar einiges an Kritik einstecken müssen, aber ich finde, er zeigt damit Größe. Ich wünsche mir, dass nun ein jüngerer Papst nachkommt, der den Mut hat, das angestaubte Image der  Katholischen Kirche mal so richtig aufzumischen und alles umzukrempeln. Hoffen kann man ja mal….

Ein Bummel durch Freiburg und die Wahrheit über Tofu-Currywurst

25. Juli 2012

Ein Ausflug nach Freiburg im Breisgau – natürlich mussten wir die traditionelle „Rote“ mit Zwiebeln essen, auf dem Münsterplatz, umgeben von Marktständen und bei strahlend blauem Himmel und Sommerhitze. Überall locken Sonderangebote, unser Kleiderschrank hat wieder mal ein paar neue Stücke und wir haben einen ausgiebigen Bummel durch die Innenstadt gemacht. Es ist eine wahre Sinnes-Freude, über den Markt zu gehen:

Nebenbei entdeckt man schöne Ecken, auf die man bisher nie geachtet hat, so wie hier ein Seiteneingang des Münsters:


Übrigens gibt es hier ja neuerdings für die Vegetarier (vermutlich auch für Veganer) einen Bio-Tofu Imbiss mit pflanzlicher Currywurst oder Döner…
Er reiht sich friedlich in die Schlange der Freiburger Wurststände ein, und scheint sogar recht gut besucht zu sein.
Naja, wer’s mag soll es essen, aber warum man für die Dinger keinen eigenen Namen finden kann, habe ich noch nicht so ganz verstanden-vielleicht kann mich da mal jemand aufklären??! Wenigstens kann man am Stand schon genau erkennen, worum es geht – Tofu Snacks…

Ach, und ich will ja keinem den Appetit auf Tofu verderben, aber soll ich Euch mal kurz einen Auszug aus einem Kochbuch der chinesischen  Küche vortragen, damit ihr wisst, wie Tofu gemacht wird?

Die Wahrheit über Tofu

Er besteht zwar nur aus natürlichen Zutaten – aber aus was für welchen…Calciumsulfat muss rein, bekannt als Gipspulver. Also dann, kleistern wir unseren Darm mit Gips zu und wundern uns, warum wir Verstopfungen bekommen(sorry, aber ich habe Tofu noch nie gemocht, da er doch nur schmeckt, wenn man ihn entsprechend würzt). Und wie war das mit dem Knabenurin? (was in dem deutschen Tofu vermutlich nicht drin ist… 😉   – aber spätestens hier würde mir ganz gewaltig der Appetit vergehen und Bilder von Louis de Funès in „Brust oder Keule“ kommen mir dabei augenblicklich in den Sinn.

„Im Oktober ernten die Bauern die reifen Sojasträucher ab und lassen die Bohnen acht Wochen lang trocknen, bis ihre Haut strohfarben erscheint.
Jetzt können die steinharten Sojabohnen erst weiterverarbeitet werden, nachdem sie vier bis fünf Stunden in Wasser eingeweicht wurden. Ihre Härte ist schließlich dahin, sie können anstandslos in der Mühle püriert werden. Als nächstes wird die Milch kurz, ganz kurz aufgekocht und dann von Schalen und festem Fleisch befreit. Noch zeigt sich kein Gerinnen, noch fehlt das Bindemittel.

Ohne Gips kein Gerinnen

Erst beim Zusatz von Calciumsulfat,  bekannt als Gipspulver, flockt die Milch aus. Um dem angehenden Tofu einen ganz besonderen „Kick“ zu geben, träufeln Kenner Knabenurin in die gärende Milch. Die quarkartige Paste, vom Wasser getrennt, gießt man in eine durchlässige Bambussteige, die mit einem feinmaschigen Tuch ausgeschlagen ist. Um eine glatte Oberfläche zu erreichen und die überschüssige Flüssigkeit nach unten wegzudrücken, wird das Ganze mit einem Brett und mit Steinen beschwert. Nach einer halben Stunde ist der Quark schwammig, die Steige kann umgedreht und das Tuch gelüftet werden.
Um ihn richtig schnittfest zu bekommen, bedarf es eines Ofens. Zugegeben, derart zubereiteter, himmlisch weicher Sojabohnenkäse schmeckt schrecklich fad. (….)“

Aus: Die echte chinesische Küche / GU Verlag

Wie dem auch sei, hier sind noch ein paar schöne Bilder aus Freiburg:

Zucchini

Wo der Schwarzwald in der Nähe ist, sind auch die Cockoo Clocks nicht weit
hier en minniature:

Das Historische Kaufhaus

Brunnen und merkwürdige Gestalten an Häuserecken

Das Martinstor – bekannt für das Fast-Food Restaurant mit dem großen gelben M

Die berühmten Bächle (bei Hitze kann man sich darin die Füße kühlen – aber Vorsicht, man sagt, wer aus Versehen in ein Freiburger Bächle tappt, heiratet mal eine(n) Freiburger(in).

Fischerau/Gerberau

Hier wird manches Fensterbrett als Ausstellungsfläche für die feilgebotenen Waren benutzt.

Freiburger Türen und Tore:

Freiburg ist eine sehr sehens- und lebenswerte Stadt :
und es gibt noch viel mehr zu entdecken,

fahrt doch einfach selbst mal hin.

Eure Markgräflerin

Baden-Badener Impressionen

5. Oktober 2011

Bilder von unserem Wellness-Wochenende in Baden-Baden

Wiener Flair in Baden-Baden

Rose in der Gönneranlage an der Oos

Mürbeteigboden mit leichter Vanillecreme und frischen Beeren

Nach einem ausgiebigen Bummel durch die Stadt, den Kurpark und an der Oos entlang hat man sich ein leckeres Törtchen verdient. Die gibt es übrigens auch im Café Gmeiner in Freiburg


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Die Regio erleben und genießen

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USA kulinarisch

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Höllisch scharf oder himmlisch süß: Eine kulinarische Verführung

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