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Food Blog Day in Frankfurt – 2016 (letzter Teil): Rapsöl entdecken und der letzte Spargel der Saison

Radieschenblätter-Minze Pesto Spargel 1


Und schon sind wir beim letzten Teil meiner Berichte vom Food Blog Day in Frankfurt 2016 angelangt.
Mein letzter Workshop, bevor es zur Abendveranstaltung ging, war der von UFOP (Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.).
Dort haben wir von Anja Gründer einiges über Rapsöl und dessen Anbau, gesunden Inhaltsstoffen und Verwendung erfahren.
Und dann durften wir verschiedene Rapsöle verkosten und dann unter Anleitung von Urs mit frischen Wildkräutern zu unserem Pesto nach Wahl verarbeiten.
Zum Schluss gab es noch ein Goodie Paket mit zwei verschiedenen Rapsölen, Informationsmaterial und ein paar nützlichen Utensilien.
Von der Abendveranstaltung im Wyndham Grand Hotel habe ich diesmal keine Fotos gemacht, aber es war wieder mal sehr schön – und ich habe einige neue Kontakte zu anderen Food Bloggern knüpfen können.
Von Burda gab es zum Abschluss noch einen Blumenstrauß und eine Tasche voller aktueller Food-Magazine – die beste Ausstattung für meine Heimreise mit dem Zug…


Food Blog Day 2016 Rapsöl 4


Ich hatte mich für eine Eigenkreation mit Radieschenblättern, Minze, ein wenig Kerbel, Kapuzinerkresse- und Brunnenkresseblättern entschieden und dazu ein nussig schmeckendes Rapsöl ausgesucht.


Food Blog Day 2016 Rapsöl 2 Food Blog Day 2016 Rapsöl 5


Außerdem habe ich noch reichlich Knoblauch, eine Handvoll Walnüsse, Pinienkerne, Fetakäse und Parmesankäse untergemischt und mit wenig Salz, etwas Pfeffer und Chilischote gewürzt.
Zum Schluss habe ich noch mit einer Prise geriebener, weißer Schokolade abgeschmeckt.

Das Ergebnis? – Der absolute geschmackliche Hammer! Der Markgräfler hat sich am Sonntagabend, nachdem ich zu Hause war, gleich darüber hergemacht- ich selbst habe natürlich auch kräftig zugelangt!

Und vor wenigen Tagen wurde das zweite Gläschen aus der Produktion vom Food Blog Day in Frankfurt für das letzte Spargelgericht der Saison aufgebraucht – Farfalle mit weißen Spargelstücken, gerösteten Walnüssen und Pesto…
Eine wunderbare Kombination!


Radieschenblätter-Minze Pesto 1


Die Zubereitung ist recht einfach:

Walnüsse und Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett sanft rösten, dann abkühlen lassen.
Knoblauchzehen abziehen und fein schneiden.
Radieschenblätter/Kräuter vorsichtig waschen und gründlich trocknen. Die Blätter von den Stielen zupfen und ebenfalls fein schneiden.
Alle Zutaten mit dem Rapsöl in einer Küchenmaschine kurz pürieren. In eine saubere Schüssel umfüllen.
Geriebenen Parmesankäse und zerbröckelten Feta unterheben, mit Salz, Pfeffer, Chili (fein gehackt) und nach Belieben einer Prise Zucker oder geriebener, weißer Schokolade abschmecken.
In Gläser füllen, bei Bedarf noch etwas Rapsöl hinzufügen und dicht verschließen. Nach Möglichkeit 1-2 Tage durchziehen lassen.
Wichtig: Bei allen Arbeitsschritten auf die übliche Küchenhygiene achten!
Geöffnete Gläser kühl aufbewahren und schnellstmöglich aufbrauchen. Auf dem Pesto sollte immer eine Schicht Öl sein – bei Bedarf nachfüllen.


Radieschenblätter-Minze Pesto Spargel 3


Farfalle mit Spargel und Pesto


Spargel schälen, in etwa 4 cm lange Stücke schneiden.
In kochendem, leicht gesalzenem Wasser mit einer Prise Zucker und einem kleinen Stück Butter etwa 10-15 Minuten, je nach Dicke bißfest garen.
Zur gleichen Zeit die Farfalle nach Packungsanleitung zubereiten.
In einer kleinen Pfanne eine Handvoll Walnusskerne sanft rösten, abkühlen lassen.
Spargel mit einem Schaumlöffel aus dem Kochwasser heben. Das Spargelwasser aufbewahren!
Die Farfalle abgießen und zusammen mit Spargel, Pesto, ein wenig Spargelwasser und Walnusskernen auf Tellern anrichten.
(Das übrige Spargelkochwasser kann übrigens noch für ein cremiges Spargelsüppchen verwendet werden…)


Radieschenblätter-Minze Pesto Spargel 2


FARFALLE WITH WHITE ASPARAGUS / RADISH LEAVES AND MINT PESTO

For the pesto, gently toast walnuts and pine nuts in a small frying pan, then allowed to cool.
Peel garlic cloves and chop finely.
Gently wash radish leaves / herbs (mint, nasturtium and watercress….) and thoroughly dry. Pluck the leaves from the stems and also finely chop.
Give all ingredients into a food processor together with canola oil, puree briefly. Transfer to a bowl.
Fold in some grated Parmesan cheese and crumbled feta. Season to taste with salt, pepper, chilli (finely chopped) and a pinch of sugar or grated, white chocolate.
Fill into glasses, add a little rapeseed oil if necessary and seal. Let soak for 1-2 days.
Important: Be sure to apply the usual kitchen hygiene.
Keep opened jars cool and use up as soon as possible. On the pesto should always be a layer of oil – fill up if necessary.

Peel asparagusses, cut into 4 cm long pieces.
Cook in boiling, lightly salted water with a pinch of sugar and a small piece of butter for about 10-15 minutes, depending on thickness until al dente.
At the same time, prepare the Farfalle pasta according to package instructions.
In a small pan, gently toast a handful of walnuts, leave to cool.
With a slotted spoon, lift asparagusses out of the the cooking water. Keep the cooking water – don’t pour away.
Drain Farfalle through a sieve. To serve, arrange on plates together with asparagusses, pesto, some of the  asparagus cooking water and toasted walnuts.
(You might also want to use the remaining cooking water for a creamy asparagus soup…)


Spargelcremesuppe 2
Spargelcremesuppe / Creamy Asparagus Soup
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Food Blog Day in Frankfurt – 2016 (Teil 3): Hand Brew Coffee mit Melitta

Hand Brew Coffee Melitta 2


Hand Brew Coffee ist der große Trend im Kaffeebereich.
Unsere Großmütter schwörten darauf – wohl auch, weil sie nichts anderes kannten.
Die rohen Kaffeebohnen, sofern man überhaupt welche hatte, wurden früher überwiegend selbst von den Hausfrauen in der Pfanne auf dem Holzofen geröstet und dann in der Handmühle vermahlen. Kaffee aus echten Bohnen gab es meist nur an Festtagen oder sonntags und dann auch noch mit Kaffeesatz in der Tasse!
Heutzutage übernimmt das Rösten (und Mahlen) der Kaffeeröster des Vertrauens für uns und Kaffee ist zwar immer noch ein exklusives Produkt, aber längst keine Mangelware mehr.

Den Kaffeefilter gibt es übrigens erst seit 1908:

Vor 100 Jahren hatte die Dresdner Hausfrau Melitta Bentz endgültig genug von bitterem Geschmack und Zähneknirschen beim Kaffeetrinken. Ein Löschblatt aus dem Schulheft ihres Sohnes Willy brachte Sie auf eine einfache Idee, beim Kaffeekochen mit Filter und Papier den unbekömmlichen Kaffeesatz herauszufiltern. Sie tüftelte mit einem durchlöcherten Messingbecher und am 20. Juni 1908 war die unternehmerische Basis gelegt.

Jetzt ist es also wieder „IN”, seinen Kaffee von Hand aufzubrühen und durch einen Filter laufen zu lassen, doch was steckt dahinter?
Man höre und staune:
Der Trend zurück zur Handfiltration kommt aus den USA – wohl nicht nur Starbuck’s und all den anderen Coffee Shops, wo man sich „double no fun coffee“ (entcoffeinierter Kaffee mit fettfreier Milch) oder aufgepäppelt mit allerlei Siruparomen im hitzebeständigen Pappbecher überallhin mitnehmen kann, zum Trotz…
Ich vermute, man besinnt sich auf die alten Werte zurück, weg vom Kapsel- und Bechermüll, hin zum Papierfilter, der samt Kaffeesatz umweltfreundlich im häuslichen Kompost entsorgt werden kann. Das setzt natürlich voraus, dass man nur aus der wiederverwendbaren Kaffeetasse trinkt.


Hand Brew Coffee Melitta 1


Beim Food Blog Day in Frankfurt wollte ich mir das Kaffeeaufbrühen von Hand mal genauer ansehen, und hatte mich deshalb beim Workshop von Melitta angemeldet.
Zum Einstieg gab es erst einmal ein wenig Kaffeekunde – wo kommt er her, was ist der Unterschied zwischen einem Robusta und einem Arabica Kaffee und nach was schmeckt Kaffee eigentlich?
Welches Aroma entwickelt sich durch die Röstung und wie grob oder fein sollte der Kaffee gemahlen sein?
All diese Fragen wurden ausführlich von Barrista Timon beantwortet und dann wurde ausgiebig verkostet!
Dabei war eines ausdrücklich gewünscht: Schlürfen – denn nur so kann man das volle Aroma erschmecken.


Hand Brew Coffee Melitta 3
Das Kaffee Geschmacks/Aromen Rad

Nur zwei von über 80 Kaffeebaum-Arten haben heute noch eine Bedeutung:

  1. ARABICA
    Etwa zwei Drittel der Kaffee-Weltproduktion stammen von „Coffea arabica” – Bäumen. Sie gedeihen besonders gut auf Höhen zwischen 600 und 2000 m. ü. M. und sind vor allem in Zentral- und Südamerika sowie an der Ostküste Afrikas zu finden. Die Arabica-Kaffeekirschen reifen in 7 bis 8 Monaten und werden mehrheitlich nach dem gewaschenen Verfahren* aufbereitet.
    Arabica Kaffee ist sehr aromatisch und mild, und von abgerundetem Geschmack.
    Arabica Kaffee enthält nur halb soviel Koffein wie Robusta Kaffee.
  2. ROBUSTA
    Der „Coffea robusta” macht etwa ein Drittel der Kaffee-Weltproduktion aus. Er ist schnellwüchsiger, ertragreicher und – wie der Name schon sagt- robuster gegen Hitze und Schädlinge als der Arabica. Robusta-Kaffee wird in Höhenlagen bis zu ca. 800 m ü.M. angebaut, vor allem in den tropischen Gebieten Afrikas und Asiens. Die Robusta-Kaffeekirschen reifen in 9 bis 11 Monaten und werden größtenteils nach dem ungewaschenen Verfahren** aufbereitet.
    Robusta-Kaffee ist leicht kantiger sowie etwas rauer im Geschmack. Darum ist er zum Beispiel sehr geeignet für Espresso-Mischungen.

*„gewaschener Kaffee”: Reinigen→Aufquellen→Entfernen des Fruchtfleisches→Fermentieren→Waschen→Trocknen→Schälen

**„ungewaschener Kaffee”: Sortieren/Sieben→Trocknen→Aufbrechen→Reinigen


Hand Brew Coffee Melitta 9


Melitta rät:

  1. DER RICHTIGE MAHLGRAD Das beste Aroma erhält man mit frisch gemahlenen Kaffeebohnen. Für Filterkaffee sollte der Mahlgrad mittelfein bis grob sein.

  2. DIE VORBEREITUNG Melitta® Filtertüten® entlang der Doppelnaht unten und an der Seite falten und in den Melitta® Porzellanfilter einlegen. Dann den frisch gemahlenen Kaffee in den Kaffeefilter füllen und dabei gleichmäßig verteilen. Parallel dazu kann man schon einmal das Wasser aufkochen lassen. Die perfekte Brühtemperatur liegt bei 92-96 Grad Celcius. Tipp: Falls Sie keinen Thermometer zur Hand haben, lassen Sie das Wasser nach dem Aufkochen einfach ungefähr zwei Minuten abkühlen

  3. DAS ANBRÜHEN Für einen perfekten handgebrühten Kaffee sollte das Kaffeepulver zunächst mit einer kleinen Menge Wasser vollständig angefeuchtet werden.

  4. DAS BLOOMING Durch den ersten Kontakt mit dem Wasser quillt das Kaffeepulver auf und das Kaffeebett hebt sich leicht an. Dieser Vorgang, von Experten auch „Blooming” ganannt, dauert etwa 10 bis 30 Sekunden und ist eine perfekte Vorbereitung für die volle Entfaltung des Aromas.

  5. DAS BRÜHEN Das übrige Wasser in langsamen, kreisförmigen Bewegungen nachgießen. Dabei das Wasser immer im Bereich des Kaffeebettes aufgeben, nicht auf dem Filtertütenrand. Solange Wasser nachgießen, bis die gewünschte Menge erreicht ist. Kurz warten und schließlich genießen.

Der besondere Vorteil des Handfilterns ist, dass sich der Brühvorgang optimal anpassen lässt. Mit der Aufbrühmethode kann man dabei die Stärke variieren:

Möchte man einen milden Kaffee genießen, empfiehlt es sich, die gesamte Wassermenge nach dem Anbrühen auf einmal in den Filter zu gießen. Soll der Kaffee kräftiger werden, gießt man den Kaffee Schwall für Schwall auf und lässt den Kaffee zwischendurch immer ganz ablaufen. Einen starken Kaffee erhält man, indem man das Wasser ständig schwallweise nachgießt.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Wärmt man beim Handfiltern die Kaffeekanne mit kochendem Wasser an, so lassen sich Temperatur und Aroma des Kaffees noch besser bewahren.

Neben der richtigen Aufbrühmethode spielt die Qualität des Wassers eine entscheidende Rolle für den Geschmack des Kaffees.
Melitta empfiehlt, entweder Quellwasser aus Glasflaschen zu verwenden, oder mit einem speziellen Filter entkalktes Leitungswasser.
Die Nummer der Filter ist immer die Angabe, wie viele Tassen die Flüssigkeitsmenge ergibt. 2 = 2 Tassen / 4 = 4 Tassen.
Für zwei Tassen füllt man ein Kaffeelot Kaffeepulver in den Filter, das sind bei 4 Tassen 2 Kaffeelot.
Und man füllt auch nur soviel Wasser auf, wie für diese Anzahl Tassen benötigt wird.
Bei 2 Tassen sind das etwa 200 – 250 ml, für 4 Tassen etwa 400 bis 500 ml Wasser.
Auf keinen Fall den Kaffee mit kochendem Wasser aufbrühen – das würde zuviel Bitterstoffe aus dem Kaffee lösen.



Als erstes durften wir den „Kaffee des Jahres” von Melitta® verkosten.

Kaffee des Jahres 2016
Kaffeegenuss mit feinen Noten dunkler Schokolade
Für unseren neuen Kaffee des Jahres haben sich unsere Kaffee-Experten für eine faszinierende Komposition mit feinen Noten dunkler Schokolade entschieden. Das Geheimnis liegt dabei in der Auswahl der Kaffeebohnen aus ganz bestimmten Anbaugebieten. Denn die Anbaubedingungen im Herkunftsland verleihen den Kaffeebohnen ein ganz besonderes Aroma, das durch schonende, individuelle Röstung zur Entfaltung gebracht wird. So prägen die ausgewählten Kaffees aus Asia-Pazifik den Geschmack dieser Mischung mit ihrem vollmundigen Charakter und ihren Nuancen dunkler Schokolade.


Hand Brew Coffee Melitta 10
Bildquelle: Melitta

Und dazu gab es – weil das geschmacklich sehr gut mit dem Schokoladenaroma harmoniert – Himbeer-Macarons!


Hand Brew Coffee Melitta 7


Insgesamt haben wir 5 Sorten probiert – wie man sieht, habe ich am häufigsten vom Kaffee des Jahres geschlürft.
Der hat mir sehr gut geschmeckt und zum Abschluss gab es von Melitta ein Starterpaket für den Hand Brew Coffee: Einen Porzellanfilter für 2 Tassen bzw. eine große Tasse, Filtertüten und verschiedene Kaffeesorten – mit dabei der Kaffee des Jahres!

Kaffee Nr. 2: Ein Kaffee aus Kenia – mit schwarzer Johannisbeere Geschmacksnote
Kaffee Nr. 3: Ein Kaffee aus Indonesien, mit Geschmack nach Kräutern/Eukalyptus

Kaffee Nr. 4: Ein Arabica aus Indien
Kaffee Nr. 5: Ein Robusta aus Indien

Noch mehr Infos zu Kaffee findet ihr unter www.melitta.de

Essen & Trinken, Food, Schweiz

Food Blog Day in Frankfurt – 2016 (Teil 2)

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Nach dem Foodstyling Workshop mit Kahla und Denise ging es nach einem kurzen Mittagssnack zu Victorinox, bei dem es im ersten Teil um die Auswahl des richtigen Messers ging.
Wie schon im vergangenen Jahr bei Zwilling, war die Zeit viel zu knapp, um alle Messerarten ausprobieren zu können.


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Aber immerhin habe ich mit dem kleinen Zickzackmesser die Zitrone dekorativ geschnitten. Die Kiwi hat eine andere Teilnehmerin dekoriert und wir hatten eine Menge Spaß dabei!
Außerdem konnte ich nocheinmal üben, Möhren in Juliennes und Brunoise zu schneiden…


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Die Beleuchtung war ziemlich spärlich und es war deshalb kaum möglich, ohne Blitz zu fotografieren. Deshalb muss ich mich hier für die schlechte Bildqualität entschuldigen…


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Im zweiten Teil des Workshops gab uns  Annalena Huppert vom Blog „Nummer Fünfzehn“   tolle Tipps, wie man als Blogger Food-Storys für die verschiedenen Social Media Kanäle wie Facebook, Pinterest, Instagram und Co. attraktiv in Szene setzen kann.



Und dann gab es auch noch eine Tasche mit Goodies:
Einen Victorinox Kulturbeutel mit Nagelpflege Taschenmesser und Parfumzerstäuber, nebst Victorinox Parfumproben für Sie und Ihn….

Fortsetzung folgt…

Essen & Trinken, Food, Fotografie

Food Blog Day in Frankfurt – 2016 (Teil 1)

Food Blog Day 1


Die Markgräflerin war dieses Jahr wieder beim Food Blog Day in Frankfurt mit dabei.

Eine super Veranstaltung, um andere Blogger, die man sonst nur aus dem WWW. kennt, zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und vor allen Dingen, viel Spaß miteinander zu haben.
Eigentlich wollte ich den Food Blog Day dieses Jahr etwas ruhiger gestalten, nachdem mein Zeitplan im vergangenen Jahr doch recht vollgepackt war.
Aber, dann bekam ich kurzfristig doch noch einen Platz in einem Workshop, der vorher komplett ausgebucht war….
Damit hatte ich den Tag wieder vollgepackt.
Dennoch war es diesmal sehr entspannt, da es weniger Locations gab, die auch nicht so weit voneinander entfernt waren.
Um 9 Uhr war Treffpunkt im Hotel Intercontinental. Zuerst einmal Kaffee und Frühstück.


Food Blog Day 3


Anschließend waren wir alle zusammen bei einem Vortrag von Max Thinius, der uns mit seinem Vortrag ein anschauliches Bild von unserer digitalisierten Zukunft gemalt hat und dabei einige von uns zum Nachdenken gebracht hat. Wollen wir wirklich in einer so stark digitalisierten Welt leben die uns ungeahnte Möglichteiten bietet oder macht uns das sogar ein wenig Angst? Hat Tante Emma wirklich ausgedient?

(Wie die Digitalisierung unser Ess- und Einkaufsverhalten ändern kann. Vortrag von Max Thinius, bevh.)
Und dann haben wir uns auf die einzelnen Workshops verteilt. Erst am Abend haben sich die meisten von uns wieder im Wyndham Grand zur Abschlussveranstaltung getroffen.


Food Blog Day 2


Für mich ging es erstmal zum Food Styling Workshop mit Kahla und der Food Stylistin und Bloggerin Denise von Foodlovin’

Zuerst gab es einiges an Theorie – und dann durften wir das Gelernte gleich in die Praxis umsetzen.


Theorie



Praxis



Was ein kleiner Klecks Marmelade ausmachen kann…
Und statt Kaffee kann man Cola in die Tasse gießen – die wird nicht kalt, wenn’s mal etwas länger dauert 😉


Food Blog Day 14


Auf der Dachterrasse im Kiesbett….


Food Blog Day 24



Und dann gab es für jeden Teilnehmer noch einen Porzellanbecher von Kahla mit Frankfurt – Filzdeko, spülmaschinengeeignet!

Kahla Becher

Fortsetzung folgt…

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Comté Käsestäbchen mit Kürbischutney und herbstlichem Salat

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Comté Käsestäbchen mit Kürbischutney und herbstlichem Salat

Ihr erinnert euch bestimmt daran, dass die Markgräflerin im Juli bei den Food Blog Days in Frankfurt mit dabei war.
Bei der Abendveranstaltung gab es einen Stand mit Comté Käse, an dem man sich zum Apéritif durch die verschiedenen Reifegrade (6, 12, 14 und 48 Monate) probieren konnte.

Ich hatte mich an diesem Abend sehr lange mit dem Herrn von Comté Käse unterhalten und auch einen Flyer mitgenommen.
„COMTÉ BLOGGEN COMTÉ GENIEßEN” stand darauf. Ein Rezept mit COMTÉ bloggen, den Link an info@comte.de schicken und mindestens 1000 g COMTÉ genießen.

Der COMTÉ Käse hat seinen Namen von der Gegend, aus der er kommt. Die Franche-Comté ist eine wunderschöne Gegend im französischen Jura, unweit des Markgräflerlandes und so habe ich dort auch schon vor einigen Jahren einen Urlaub verbracht.
Deshalb kannte ich den Comté und auch andere bekannte Käsesorten von dort, wie den Morbier Käse und den Mont d’Or und Vacherin Mont d’Or.


Comté Käse
COMTÉ Käse

Der COMTÉ ist nicht nur einmalig im Geschmack, er ist auch einzigartig in seiner Qualität. Bereits 1958 erhielt er als einer der ersten Käse das AOP-Qualitätssiegel (Appellation d’Origine Protégée = kontrollierte Herkunftsbezeichnung).

Die Hauptbestimmungen des Vorschriftenkataloges lauten:

• die Milchkühe fressen im Frühjahr und Sommer ausschließlich Pflanzen der Jurawiesen und im Winter Heu, das auf dem Hof produziert wurde

• Silofutter ist verboten

• der Einsatz von jeglichen Lebensmittelzusatz- und Farbstoffen ist verboten

• die Milch der Montbéliard-Kühe und der Rasse Simmentaler (Simmental française) muss roh verwendet werden

• die Reifezeit muss mindestens 4 Monate betragen

Also war für mich sofort klar, dass ich mir ein Rezept mit COMTÉ Käse ausdenke und darüber schreibe.
Und wie so oft – ihr kennt das bestimmt auch – wurde der Flyer irgendwo hingelegt und vergessen.

Aber, ich habe ihn rechtzeitig – zur Käsesaison – wieder entdeckt….

Die Aktion dauert nämlich nur noch bis heute! Und da heute Halloween ist, gibt es Comté Käsestäbchen mit Kürbischutney und herbstlichem Salat.
Als Wein passt ein Vin Jaune aus der Franche Comté.


Vin Jaune


Der Vin Jaune (franz. für gelber Wein) ist ein Wein des Weinanbaugebiets Jura. Er wird ausschließlich aus einer Rebsorte hergestellt: der weißen Sorte Savagnin. Die ältesten Rebparzellen liegen in der Nähe des Städtchens Château-Chalon, Frankreich. Im Geschmack ähnelt der Wein dem Sherry, mit dem er häufig verglichen wird. Ein großer Unterschied liegt jedoch darin, dass der Vin Jaune nicht aufgespritet wird.

Nach der Vergärung des Mosts muss der Wein noch mindestens sechs Jahre und drei Monate in einem Barriquefass liegen. In dieser Reifezeit verdunsten bis zu 40 % des Weines. Diese lange Reifezeit erklärt auch den hohen Preis des Weines, der üblicherweise bei ca. 30 Euro pro Flasche liegt. Die Flaschen haben nur einen Inhalt von 620 ml statt der üblichen 750 ml. Der Wein wird in eine spezielle Flaschenform, dem Clavelin abgefüllt. Nach dem Abfüllen hält sich der Wein sehr lange. Lagerzeiten von 40 bis 50 Jahren sind keine Seltenheit.


Comte Cheese Fingers 5


Comté Käsestäbchen mit Kürbischutney und herbstlichem Salat


Zutaten
(für 2 Personen)

• 1 Stück Comté Käse (6 Monate gereift), möglichst gleichmäßig dick, ca. 300 g
• Mehl
• 1 Ei
• selbst gemachte Semmelbrösel/Paniermehl

• 2 Handvoll Salat (Frisée, Radiccio, Feldsalat, Walnußkerne) und Tomate oder Weintrauben
• Salz, Pfeffer, Balsamico Essig und Olivenöl für das Dressing

• Kürbischutney (Rezept siehe unten)

Den Käse in etwa daumendicke, 8-9 cm lange Stäbchen schneiden.
Danach mit Mehl bestäuben. Ei in einem Suppenteller verquirlen und die Käsestäbchen darin wenden, anschließend mit Semmelbröseln panieren.
In einer gusseisernen Pfanne Butterschmalz zusammen mit etwas Rapsöl zerlassen und die Käsestäbchen darin von beiden Seiten sanft braten, bis sie eine goldbraune Kruste haben.
Nicht zu heiß werden lassen, da sonst der Käse zerfließt.

Mit herbstlichem Salat servieren.


Comte Cheese Fingers 1


Kuerbis Chutney 1


Kürbischutney


Zutaten

• 1 kg Kürbisfleisch, gewürfelt
• 1 saurer Apfel, geschält, halbiert, entkernt, gewürfelt
• 2 rote Zwiebeln, fein gehackt
• 1 rote Spitzpaprika, entkernt, in kleinen Würfeln
• 1 Chilischote, längs halbiert, entkernt, in kleinen Würfeln
• 1 Karotte, geschält, gewürfelt
• 1 Teelöffel Meersalz
• 150 g Vollrohrzucker
• 1 Teelöffel gelbe Senfkörner
• 200 ml Branntweinessig oder Apfelessig

Zubereitung

Alle Zutaten aufkochen. Unter Rühren auf kleinem Feuer langsam zu einer dicklichen Masse einköcheln lassen.
Das Kürbis-Chutney sofort in Einmachgläser füllen und sofort verschließen.


Comté cheese sticks with pumpkin chutney and autumn salad

Ingredients
(for 2 people)
1 piece of young Comté cheese (6 months), as evenly thick as possible, about 300g
Flour
1 egg
Homemade bread crumbs
2 handful of lettuce (frisee lettuce, radicchio, lettuce) and walnuts and tomatoes or grapes
Salt, pepper, balsamic vinegar and olive oil for the dressing
Pumpkin Chutney (see recipe below)

Cut the cheese into about inch-thick, 8-9 cm long sticks.
Then sprinkle with flour. Whisk egg in a soup plate and turn the cheese sticks in it, then bread with breadcrumbs.
In a cast iron skillet, heat ghee along with some canola oil and gently fry the cheese sticks in it on both sides until they have a golden brown crust.
The oil must not be too hot. The cheese should only melt a little bit.
Serve with salad.

Pumpkin Chutney

Ingredients
1 kg pumpkin flesh, diced
1 sour apple, peeled, halved, seeded, diced
2 red onions, finely chopped
1 red pointed pepper, seeded, finely diced
1 chilli, halved lengthwise, seeded, finely diced
1 carrot, peeled, diced
1 teaspoon sea salt
150 g whole cane sugar
1 teaspoon yellow mustard seeds
200 ml wine vinegar or apple cider vinegar

Preparation
Put all ingredients into a large saucepan and bring to a boil. Let simmer over low heat, while stirring constantly until the mass thickens.
Fill in jars while very hot and seal immediately.

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Kartoffeliger Brotaufstrich: Erdäpfelkas

Erdapfelkas 1


Kartoffel LogoDas Oktoberfest ist zwar schon längst vorbei, aber dieses Rezept, das aus dem bayrisch-österreichischem Raum stammt, möchte ich euch in meinem Kartoffelmonat hier im Blog nicht vorenthalten.

Die Zubereitungsart und auch die Zutaten sind dem Obatzter sehr ähnlich, der Erdäpfelkas kommt aber mit Kartoffeln und Sauerrahm (statt mit einem Topf Butter und Camembert) viel leichter daher.

Der Erdäpfelkas wurde früher den Helfern bei der Kartoffelernte zur Stärkung gereicht.
Am Abend wurden oft Kartoffelfeuer angezündet, bei denen das Kartoffelkraut auf dem abgeernteten Feld verbrannt wurde und frisch geerntete Kartoffeln in der Glut gegart wurden.

Eine Markgräfler Note muss unbedingt sein und – so dachte ich mir – eine Scharwaie würde sich ganz toll als Unterlage eignen.

Scharwaie??? Das ist ein flaches, Markgräfler Brot, das mit Öl bestrichen und mit grobem Salz und Kümmel bestreut wird.
Der Name kommt daher, weil man früher die Scharwaie aus Teigresten, die aus dem Brotzuber zusammengekratzt (oder „gescharrt”) wurden, verwendet hat.


Scharwaie Kartoffelmarkt Neuenburg
Scharwaie von der Hausbäckerei Kotz in Müllheim beim Kartoffelmarkt in Neuenburg am Rhein, 3. Oktober 2015

Rezept für Scharwaie


Erdapfelkas 2


Und bei dieser Gelegenheit kann ich jetzt endlich mal die wunderschöne rote Cocotte von Staub ins rechte Licht rücken.
Die gab es nämlich als Goody bei einem Schneide- bzw. Messerschleifkurs anlässlich des Food Blog Day in Frankfurt im Zwilling Shop.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das Food Blog Day Team für einen wunderschönen, erlebnisreichen Tag.


Erdapfelkas 5


Erdäpfelkas


 Zutaten

• 250 g mehligkochende Kartoffeln
• 2 Esslöffel Butter
• 125 g Sauerrahm
• 1 Teelöffel Paprikapulver
• 1 kleine Zwiebel
• 1 Knoblauchzehe
• Schnittlauch (oder Petersilie), oder beides
• nach Belieben Kümmel
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Die Kartoffeln je nach Größe 20 – 30 Minuten weich kochen, dann schälen.
Mit einer Gabel zerdrücken oder fein reiben.
Die Zwiebel abziehen und fein hacken, dann unter die Butter mischen.
Den Sauerrahm mit durchgepresstem Knoblauch, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel und Schnittlauchröllchen verrühren.
Die Zwiebelbutter und das Sauerrahmgemisch unter die Kartoffeln rühren, bis eine streichfähige Masse entstanden ist.
Kühl stellen und mindestens 30 Minuten durchziehen lassen.


Erdapfelkas 4Erdäpfelkas („potato cheese“) is a spread made from cooked potatoes, onions, sour cream and spices.
It is well known in Austria and Bavaria and was formerly served to the workers during potato harvest.

In the evening after the havest potato fires were lit, in which the  potato foliage was burnt, and often freshly harvested potatoes were cooked in the embers.

Erdäpfelkas

Ingredients
250 g floury potatoes
2 tablespoons butter
125 g sour cream
1 teaspoon paprika
1 small onion
1 clove of garlic
Chives (or parsley) or both
  Caraway seeds to taste 
Salt
Pepper

Preparation
Boil the potatoes for 20 – 30 minutes (depending on the size) until soft, then peel.
Crush the potatoes with a fork or finely grate.
Peel the onion and chop finely, then mix with the butter.
Stir crushed garlic, salt, pepper, paprika, caraway seeds and chopped chives into the sour cream.
After that, mix onion butter and sour cream mixture with the potatoes and stir until a spreadable mass is obtained.
Before serving, let rest in a cool place for least 30 minutes.

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Food Blog Day 2015 in Frankfurt – Die Markgräflerin war dabei!

Food Blog Day Frankfurt 2015_1


Flashback….


Samstag, 11. Juli 2015, früh um 4 Uhr klingelt der Wecker…. die Markgräflerin ist sofort hellwach, denn heute geht es zum Food Blog Day mit BurdaLife in Frankfurt.
Schnell aufstehen, den Markgräfler aus dem Bett rütteln, noch schnell einen Kaffee, Zahnbürste einpacken und los geht’s.
Was für eine Aufregung.
Von ihrer lieben Nachbarin Gertrud hat sie sich am Vortag noch einen kleinen Stadtplan von Frankfurt ausgeliehen und…- darin fein säuberlich die Locations markiert.


 FOOD BLOG DAY 2015, FRANKFURT


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Die Markgräflerin wird vom Markgräfler am Bahnhof abgesetzt und mit dem ersten Bummelzug geht es nach Freiburg und von dort weiter mit dem ICE nach Frankfurt.


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Zuerst geht’s ins Hotel, einchecken, Rucksack deponieren und weiter zur ersten Location auf dem vollgepackten Veranstaltungsplan der Markgräflerin.


Food Blog Day Willkommen

BurdaLife Meet & Greet, mit Jutta Kässinger, Chefredakteurin von Sweet Dreams
Slot1: 9.00 – 9.45 Uhr
Design Offices – Westend


Zuerst noch einen Kaffee trinken, mit Tagesticket für U- und S-Bahn, Food-Blog-Day Erkennungs-Schlüsselband und weiteren Infos zum Event ausstatten.

Und schon geht es los…


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„Sweet Dreams“ …are made of this! – Macarons

Jutta Kässinger hat uns natürlich zur Einstimmung auch etwas Süßes mitgebracht und erzählt uns, wie ein Food Magazin entsteht.
Die Auswahl der Rezepte ist klar von den Jahreszeiten bestimmt. Und es wird vor allem weltweit das Web durchstöbert, auf der Suche nach neuen Trends für Zutaten, Deko-Farben und Rezepten für die jeweilige Saison.
Ganz großes Thema ist dabei Food Pairing, das heißt Zutaten so zu kombinieren, dass im Idealfall eine neue, trendige Geschmacksrichtung dabei herauskommt.
Und noch ein heißer Tipp – Lakritze ist derzeit im Kommen….

Mit Profi-Bäckern werden dann die Rezepte für Sweet Dreams entwickelt und perfektioniert, bis diese letztendlich in Druck gehen und in einer Ausgabe erscheinen können.
Das braucht etwa ein Jahr Vorlauf und ist nicht nicht immer ganz einfach….
Jutta Kässinger erzählt zum Beispiel davon, wie eine der Redakteurinnen sich kürzlich bei sommerlicher Hitze und Weihnachtsmusik auf die Plätzchenzeit eingestimmt hat… 🙂
Als Blogger hat man da einige Vorteile, weil man weniger Zeitdruck hat und kurzfristiger reagieren kann.



Und weiter geht es für die Markgräflerin zum Zwilling Shop, wo der Schneide-Kurs stattfindet.
Über diesen Kurs ist die Markgräflerin besonders glücklich. Denn erst wenige Tage zuvor konnte sie noch einen Platz in dem begehrten Workshop bekommen.

„Der richtige Umgang mit verschiedenen Messern” mit Kirsteen Altgassen.
Intensiver Schneidkurs, bei dem die Techniken Schneiden, Würfeln und Hacken vermittelt werden.


 Zwilling Shop, 10.00 – 10.45 Uhr


Klassisches Kochmesser mit 20 cm Klinge
Klassisches Kochmesser mit 20 cm Klinge
Food Blog Day Frankfurt 2015_12
Wie man das Messer richtig hält

Ein klassisches Kochmesser sollte eine Länge von 20 cm haben. Zuerst wird den Teilnehmern gezeigt, wie man ein Messer richtig hält, und was zu beachten ist, um sich damit nicht die Finger abzusäbeln.
„Meine Güte…”, denkt sich die Markgräflerin dabei – jahrzehntelang hat sie die Messer falsch gehalten und somit auch nicht effektiv geschnitten.
Und es wird geübt – zuerst mit Staudensellerie die Basics und mit viel Abstand zu den Fingern der anderen Hand!
Dann kommt die Feinarbeit: Karotten-Streifen (Juliennes) und dann auch noch in kleine Würfelchen (Brunoise) schneiden…


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11.15 – 12:00 Uhr: Wieder zurück in den Design Offices zum Workshop „Easy Food-Fotografie” mit Reisfit und dem Hamburger Fotografen Jürgen Müller.


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In diesem Workshop geht es hauptsächlich um Licht und Schatten bei der Food Fotografie und wie man schwierige Lichtverhältnisse ausgleichen bzw. mit einfachen Mitteln verbessern kann.
Food-Fotografie Objekt ist hier ein Reissalat mit Schafgarbe.
Ausserdem gibt es noch Tipps und Übungen zur Smartphone-Fotografie und Bildbearbeitung mit dem Smartphone.


Hier wird das externe Licht von Lampe oder Blitz mti einer Acrylplatte gedämpft, das soll grelles Licht und harte Schatten verhindern
Hier wird das Licht von Lampe oder externem Blitz mit einer Acrylplatte gedämpft, das soll grelles Licht und harte Schatten verhindern. Auch der geeignete Abstand muss berücksichtigt werden.

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Nach einer kurzen Stärkung geht es für die Markgräflerin mit der U-Bahn raus nach Bornheim Mitte zur Kochwelt von Mirko Reeh.


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Kerry Gold-Butter-Workshop
13:00 – 13:45 Uhr


Die Markgräflerin kocht und bäckt am liebsten mit Butter aus Irland – und auf dem Frühstücksbrötchen darf diese natürlich auch nicht fehlen. Deshalb hatte sich die Markgräflerin auch zum Kerry Gold-Butter-Workshop angemeldet.
Aus verschiedenen Zutaten kann man in diesem Workshop seine persönliche Buttersorte kreieren. Himbeeren und Heidelbeeren stehen hierbei hoch im Kurs, aber auch getrocknete, säuerlich schmeckende Physialisbeeren.
Die Markgräflerin hat sich für eine peppige Currybutter, gewürzt mit Currypulver, etwas Salz, frischer, gehackter Minze, glatter Petersilie und einer Prise geriebener Limettenschale entschieden.


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Und dann wird bei den anderen Teilnehmern über die Schultern geschaut und selbstverständlich auch probiert.



Nach so viel Kreativität macht die Markgräflerin erst einmal Pause, denn weiter geht es erst um 17 Uhr im  Zwilling Shop.
Um die Ecke finden noch zwei weitere Workshops statt – einer mit Alpro Soja (Food Pairing), der andere mit Philips (Double Take – Gekocht und Gemixt).
Für ersteren hatte sich die Markgräflerin nicht angemeldet, letzterer war schon früh ausgebucht.
Aber mit drei anderen Butter-Kreativen darf die Markgräflerin beim letzten Teil noch zuschauen, und es gibt sogar noch ein Dessert für uns…


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Food Blog Day Frankfurt 2015_45Blog von Guido Weber:

360-einfachlecker.de


Knusprige Nektarinen mit Erbeer-Granité und Kokos-Ananas-Zabaione


Mit AirFryer und Mixer von Philips hat Guido Weber in allen fünf Städten in Windeseile kleine, edle Menüs gezaubert — hier jetzt das köstliche Dessert.

Zutaten:

Kokos-Ananas Zabaione:
200 ml Kokos-Ananas-Wasser
50 ml Ananassaft
20 g Vanillezucker
½ St. Saft einer Zitrone
1 TL Zitronenmarmelade
180 g Basic Textur
1 Prise Meersalz

Knusprige Nektarinen:
1 St. Nektarine, entkernt, in Würfel geschnitten
3-4 EL Zitronenmarmelade
1 Bund frische Minze, gehackt
16 Blätter Strudelteig
1 St. Eiweiß
2 St. Eigelb
15 g Puderzucker

Erdbeer-Sorbet:
500 g Erdbeeren, ohne Zucker
100 ml Rhabarbersaft
80 g Basic Textur

Zubereitung:

Kokos-Ananas-Zabaione:
Kokos-Ananas-Wasser mit Ananassaft, Zitronensaft, Vanillezucker, Meersalz und Basic Textur mixen.
Alles in einen ISI Siphon mit einer Gaskapsel aufdrehen und den Siphon in den Kühlschrank stellen

Knusprige Nektarinen:
Die Nektarinen mit etwas Zitrone beträufeln und mit der Marmelade und der Minze gut vermengen.
Den Strudelteig auslegen (doppelt). Nun die Nektarinen mit etwas 2 cm Platz zu den Rändern auf dem Teig verteilen. Die Teigränder mit dem Eiweiß bepinseln, die beiden Seiten nach innen klappen und eng aufrollen.
Den Airfryer auf 180°C vorheizen.
Die Butter verflüssigen und mit dem Puderzucker vermischen. Die Rollen von beiden Seiten mit der Butter einstreichen. Die Rollen nun sofort in den Airfryer geben und ca. 5-7 Minuten goldbraun ausbacken.

Erdbeer-Sorbet:
Alle Zutaten in einen Messbecher geben und mit einem Pürierstab fein mixen.
Eventuell durch ein Sieb geben und anschließend in eine Eismaschine oder einen Pacojet Behälter geben und gefrieren



Die Markgräflerin hat dann noch ein wenig Zeit, zum Sightseeing durch die Stadt zu schlendern, einen Kaffee zu trinken und sich im Hotel ein wenig frisch zu machen.




Kurze Verschnaufpause im Hotel. Und um 17 Uhr geht es für die Markgräflerin zum letzten Workshop im Zwilling Shop:

Backen in Mini Cocottes


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Erdbeer-Brioche-Auflauf aus der Mini-Cocotte


Mit Begeisterung haben viele von euch in allen fünf Städten bei Zwilling Brioche-Auflauf in den Mini-Cocottes von Staub gebacken. Hier ist jetzt das Rezept!

Zutaten
für eine große Auflaufform oder 10-12 Mini Cocottes
– 600 g Brioche
– 1 Liter Sahne
– 500 g Zucker
– 1 Ei
– 1 Vanilleschote
– 600 g Erdbeeren (das Rezept funktioniert auch perfekt mit anderen Früchten der Saison)
– 250 g Zucker
– 200 ml Apfelsaft

In einer großen Schüssel Sahne, 500 g Zucker, Ei und das Mark der Vanilleschote (oder etwas Vanilleextrakt) gut verrühren. Das Brot in Stücke reißen und gut unter die Sahne-Mischung vermengen. 30 Minuten ziehen lassen. Alle 10 Minuten etwas umrühren, damit das Brot die Sahne-Mischung aufnehmen kann.

Erdbeeren in kleine Stücke schneiden, mit Zucker und Apfelsaft vermengen und zur Seite stellen.

In eine Auflaufform (oder in jeweils eine Mini Cocotte) 3/4 der Sahne-Brot-Mischung einfüllen. Die Erdbeermasse darauf verteilen. Und zum Schluss den Rest der Sahne-Brot-Mischung darauf geben und 40 Minuten backen.


Aber bevor es richtig losgeht, gibt es noch eine kleine Stärkung – Hummus (Kichererbsencreme), Brot zum Dippen und Couscous Salat.
Dazu einen Prosecco.



Einen kurzen Einblick in den Workshop Messerschleifen, der auch schon ausgebucht war, und dann geht es ins Hotel zur Abendveranstaltung.



Ein Kochmesser sollte etwa alle 2-3 Monate geschliffen werden, um die Klinge so lange wie möglich scharf zu halten. Man kann dadurch aber die Klinge nicht schärfen.
Ist das Messer erst einmal richtig stumpf, hilft ein Wetzstahl nicht mehr.
Man kann dafür einen Wetzstab aus Stahl (Standard), aus Keramik oder Diamant verwenden. Man stellt den Stab (Wetzstahl) senkrecht auf die Arbeitsplatte und sucht dann mit dem Messer dazu einen Winkel von 20 Grad. Dann wird das Messer von oben nach unten und abwechselnd an beiden Seiten mit etwas Druck nach unten geführt.
Die Messer bewahrt man am besten in einem Messerblock auf und zum Säubern ist die Geschirrspülmaschine tabu!



Die Markgräflerin ist nun doch etwas müde – Fotos fehlen von den lecker gegrillten Burgern, dem üppingen Salatbuffet, den Würstchen von Grillido…. – und nach vielen interessanten Gesprächen und viel Spaß geht der Abend zuende.

Food Blog Day Abend


Am Sonntagmorgen gibt es dann ein Frühstück der Luxusklasse mit allem, was man sich von einem internationalen Frühstück vorstellen kann.
Die Markgräflerin frühstückt zuerst französisch mit Mini Pain au chocolat, Mini Pain aux raisins, Baguette, Butter, Konfitüre und Café au Lait und danach gibt es noch ein deftiges, britisch-amerikanisches Frühstück mit einer Tasse Tee.


Food Blog Day Abendveranstaltung 16


Die Markgräflerin fährt wieder zurück ins schöne Markgräflerland.
Ein letzter Blick auf Mainhattan…