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Lyon: Salat von Lyoner und Roseval-Kartoffeln nach Eckart Witzigmann

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Lyon: Die Welthauptstadt der Gastronomie – Sie hat einige weltberühmte Köche hervorgebracht, z. B. den Meister von Lyon, Paul Bocuse, oder einen seiner bekannten Schüler und Koch des Jahrhunderts, Eckart Witzigmann.

Asterix und Obelix Mitbringsel aus Lugdunum, wie die Stadt zur Zeit der Römer hieß, waren Quenelles und Wurst (Lyoner).


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Eckart Witzigmann: Fleischwurst Lyoner

Der Lyoner, auch Fleischwurst oder Cervelat genannt, hat Eckart Witzigmann sogar ein kleines Büchlein gewidmet – für das ich ein Rezept beisteuern durfte:  Linseneintopf mit Fleischwurst und Knöpfle.

Die Lyoner gehört auch zu einem Klassiker der Küche aus dem Dreiländereck: dem Elsässer Wurstsalat.

Für meinen Blogevent zur Fußball-EM in Frankreich habe ich ein Rezept von Eckart Witzigmann aus dem Büchlein rausgekrammt.


Lyoner Kartoffeln Linsen 3


Salat von Lyoner und Roseval-Kartoffeln


Zutaten
(für vier Personen)

• 300 g Lyoner
• 400 g Roseval-Kartoffeln (2 Stück) oder eine anderere, festkochende Sorte
• 1 Schalotte
• 30 g Butter
• 100 g Beluga-Linsen (oder grüne Linsen)
• 1 Teelöffel Tomatenmark
• 1 Teelöffel Zucker
• 1 Scheibe geräucherten Speck
• 100 ml Cidre-Essig
• 200 ml Brühe
• 30 g feine Karottenwürfel
• 30 g feine Selleriewürfel
• 30 g feine Würfel vom Lauchgrün
• 100 ml Traubenkernöl
• 100 ml Wasser
• 100 ml Weißweinessig
• Salz, Zucker, Pfeffer
• 1 Bund Wildkräutersalat
• 1 milde weiße Zwiebel
• 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung:

Die Lyoner in dünne Scheiben schneiden. Die Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden und in Salzwasser in etwa 10 Minuten gar kochen. Die Schalotte schälen und in kleine Würfel schneiden, Butter in einen Topf geben und die Schalotte darin glasig dünsten.
Die Linsen waschen und dann zu den Schalotten geben. Das Tomatenmark kurz mit anrösten und mit dem Zucker karamelisieren. Dann die Speckscheibe dazugeben und mit anbraten. Mit dem Essig ablöschen und die Brühe hinzugeben.

Die Linsen köcheln lassen, bis sie weich sind. Das dauert etwa 20-25 Minuten. Anschließend mit Salz und Pfeffer sowie nach Bedarf mit Zucker und etwas Essig abschmecken.
Die Karotten-,  Sellerie- und Lauchgrün-Würfel in Salzwasser blanchieren und zu den Linsen geben.

Eine Vinaigrette aus Traubenkernöl, Wasser und Weißweinessig herstellen und mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

Zum Anrichten die Kartoffelscheiben in einen Ring (ca. 15 cm) sauber einlegen und die Mitte frei lassen. In einem Abstand von 2 cm die Lyoner ebenfalls zu einem Kreis legen. Mit einem Teil der Vinaigrette marinieren und rund fünf Minuten stehen lassen. Den Wildkräutersalat mit einem weiteren Teil der Vinaigrette marinieren und in der Mitte des Ringes ein kleines Nest bauen.

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Schnittlauch ebenfaZlls fein schneiden .Beides über die Kartoffelscheiben und die Lyonerscheiben verteilen. Die Linsen mit dem Rest der Vinaigrette vermengen und außerhalb des Ringes auf dem Teller verteilen. zum Schluss den Ring abziehen und servieren.
Dazu passt ein trockener Weißwein – z. B. ein Riesling, Gutedel oder Grauburgunder.


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Salad of Lyon and Roseval potatoes


Ingredients
(serves four)
300g Lyon sausage
400g Roseval potatoes
1 shallot
30g butter
100g Beluga lentils (or green lentils)
1 tsp tomato paste
1 tsp sugar
1 slice of smoked bacon
100ml of cider vinegar
200ml broth
30g carrots, finely diced
30g celery, finely diced
30g leek greens, finely diced
100ml grapeseed oil
100ml water
100ml white wine vinegar
Salt, sugar, pepper
1 bunch of wild herb salad
1 mild white onion
1 bunch of chives

Cut the Lyon sausages into thin slices. Peel the potatoes, cut into thin slices and cook in salted water for about 10 minutes. Peel the shallots and finely dice. Melt the  butter in a pan until foamy and fry the shallots in it until soft.
Wash lentils in a sieve and add to the shallots. Stir in tomato paste and fry briefly. Add sugar and caramelize. Then add the bacon slice and fry for a few minutes. Deglaze with cider vinegar and add the broth.

Simmer the lentils about 20-25 minutes until they are soft. Season with salt and pepper and add a little sugar and vinegar, if needed. Blanch carrot, celery and leek greens in salted water, drain. Then add to the lentils.

Prepare a vinaigrette of grape seed oil, water and white wine vinegar. Season with salt, sugar and pepper.

To serve, arrange the potato slices in a ring (15 cm) on a plate and leave a gap in the centre. Also arrange the Lyons forming a circle at a distance of 2 cm. Marinate with some of the vinaigrette and let stand about five minutes. Mix the wild herb salad with another part of the vinaigrette to marinate and build a little nest in the middle of the ring.

Peel onion and finely dice. Finely chop the chives. Sprinkle over the potato and sausage slices on the plate. Mix lentils with the remaining vinaigrette and spread outside of the ring on the  plate.
Serve with a dry white wine.


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Samstagseintopf: Wurschtltopf mit frischem Marktgemüse

Wurschtltopf 2

Endlich gibt es mal wieder einen Samstagseintopf! Der Markgräfler und die Markgräflerin waren auf dem Markt und haben frisches Gemüse eingekauft. Kohlrabi, Karotten und Frühlingszwiebeln. Kartoffeln sind immer auf Vorrat im Keller und die Fleischwurst ist wie immer vom Metzger unseres Vertrauens. Und der Schnittlauch ist frisch geschnitten aus dem eigenen Garten.
Geschmacklich abgerundet wird der Eintopf mit saurer Sahne und Tomatenmark.
Die Zubereitung nimmt nicht viel Zeit in Anspruch – so bleibt mehr Zeit für anderes!

Wurschtltopf mit frischem Marktgemüse
(für 4 Personen)

2 Kohlrabi
300 g Karotten
250 g Frühlingszwiebeln
500 g Kartoffeln
3 Esslöffel Butter
250 ml Fleischbrühe
1 Ring (400 g) Fleischwurst
250 ml saure Sahne
1 Esslöffel Tomatenmark
1 Bund Schnittlauch
Salz
Pfeffer

Die Kohlrabi schälen und würfeln. Karotten schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Auch die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und mit dem frischen Grün in Ringe schneiden.

Die Butter in einem flachen weiten Topf erhitzen, Zwiebeln, Kartoffeln, Kohlrabi und Karotten hineingeben und unter Rühren fünf Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Die heiße Fleischbrühe dazugeben und mit etwas Pfeffer würzen. Anschließend alles im geschlossenen Topf etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen.

Die Fleischwurst häuten und in Streifen (oder Scheiben) schneiden. Den Schnittlauch waschen, trockentupfen und kleinschneiden. Die saure Sahne mit dem Tomatenmark verrühren.

Die Fleischwurst zum Gemüse geben und fünf Minuten mitköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, anschließend die saure Sahne mit dem Tomatenmark auf dem Eintopf verteilen, den Schnittlauch darüberstreuen und anschließend servieren.

Statt Fleischwurst kann man auch Wienerle, Schüblig oder Kabanossi nehmen.

Wurschtltopf 1

 Wurschtl pot of fresh summer vegetables and meat sausage

2 kohlrabi
300 g carrots
250 g spring onions

500 g potatoes
3 tablespoons butter
250 ml broth
1 ring (400 g) meat sausage
250 ml sour cream
1 tablespoon tomato puree
1 bunch of chives
salt
pepper

Peel the kohlrabi and dice. Peel, wash and cut the carrots into thin slices. Also peel the potatoes and cut into cubes. Cut the spring onions cut into rings (white and green parts).
Melt the butter in a shallow wide saucepan, add onions, potatoes, kohlrabi and carrots and fry for five minutes at medium heat while stirring. Pour the hot broth and season with pepper. Then cover with a lid and cook over medium heat for about 20 minutes.

Peel the meat sausage and cut into stripes (or slices). Wash the chives, pat dry and cut into small pieces. Mix the sour cream with the tomato paste.
Add the meat sausage to the vegetables and cook for another five minutes. Season with salt and pepper, then add the sour cream with the tomatopaste, mix and serve sprinkled with chives.

 

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SWR-Essgeschichten am 29. Januar 2015: Suuri (H)Erdäpfel – Saure Kartoffeln mit Fleischwurst

suuri Herdäpfel 2

Am Donnerstag, 29. Januar  ist es also soweit: Die Markgräflerin kommt im Fernsehen. Um 18.15 Uhr in der Reihe Essgeschichten im SWR:

Donnerstag, 29. Januar 2015

Essgeschichten

Teige – Tinte – Tellergerichte

18:15 – 18:45 Uhr | Auch in der vierten Folge der neuen „Essgeschichten“ dreht sich alles um kulinarisch Begeisterte und ihre Genüsse. Diesmal unter anderem um die Bloggerin Karin Schindler aus Müllheim. Sie nennt sich „Markgräflerin“ und kocht mit wiederentdeckten alten Gemüsesorten wie etwa Vulkanspargel.
– Die Beckers aus Edenkoben betreiben eine Familienbäckerei, in der viel mit Kastanien gebacken wird und das auch noch ganz transparent: Mit einer „Gläsernen Bäckerei“ hat sich Claus Becker einen Traum verwirklicht.
– Eva Hartmann aus Ravensburg ist die „Pasta-Queen“. Sie hat ein Restaurant mit Manufaktur, in der sie ihre selbst hergestellte Pasta mit besonderen Namen serviert, zum Beispiel „James Bond“.
– Jörg Zink aus Ahorn-Eubigheim, Metzger und Fleischversteher, löst ein „Bürgermeisterstück“ aus.
– Mit dem Landgasthof Lamm in Bad Liebenzell haben sich Gudrun Rembold-Kast und Raimond Kast einen Lebenstraum erfüllt. Zu essen gibt’s viel Gemüse und Geschmortes. Eine Besonderheit, die es wahrscheinlich nur im Lamm gibt: Eine Woche lang bedient er und sie steht in der Küche. In der anderen Woche ist es umgekehrt.

Falls ihr die Gerichte nachkochen bzw. nachbacken wollt, die in der Sendung vorkommen, werde ich hier nochmal alle Rezepte veröffentlichen.
Heute gibt es also „Suuri Herdäpfel” – saure Kartoffeln, ein Rezept, das ich von meiner Mutter und Großmutter kenne.
Wer keine Fleischwurst mag, kann diese selbstverständlich auch weglassen. Stattdessen kann man einen Klecks Sauerrahm oben aufsetzen – oder auch beides zusammen.

SWR TV Oktober 2014_22

Suuri Herdäpfel – Saure Kartoffeln

Für 2 Personen:

1 Zwiebel
20 g Butter
30 g gebranntes Mehl
(Mehl in einer beschichteten Pfanne ohne Fett braun rösten)

½ Liter Fleischbrühe
1-2 Esslöffel Essig: Apfelmost (Cidre) oder Apfelessig

½ kg = 500 g Kartoffeln

½ Liter Fleischbrühe
1 Nelke
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer

Liebstöckel (oder Maggi)

Fleischwurst und/oder Sauerrahm nach Belieben

Die Zwiebel schälen, kleinschneiden. In einem Topf die Butter zerlassen und die Zwiebeln darin anrösten. Das gebrannte Mehl dazugeben und die Fleischbrühe unter ständigem Rühren langsam dazugeben. Die Gewürze ebenfalls hinzugeben und das Ganze ½ Stunde köcheln lassen.

Währenddessen die Kartoffeln waschen, schälen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. In einen zweiten Topf geben, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Etwa 1 Teelöffel Salz dazugeben und die Kartoffelscheiben etwa 10 Minuten kochen, in ein Sieb abschütten und abtropfen lassen.

Nelke und das Lorbeerblatt aus der Sauce nehmen, die Kartoffelscheiben hineingeben. Mit Salz, Pfeffer und Essig und nach Belieben mit Maggi abschmecken. Nochmals aufkochen lassen. Wer mag, kann ein Stück Fleischwurst dazu servieren.
Wer im Früjahr frischen Liebstöckel hat, kann diesen als Deko nehmen oder kleinhacken und darüber streuen.

Alternativ können die Kartoffeln auch roh, in Scheiben geschnitten verwendet werden – dafür die rohen, mehligkochenden Kartoffelscheiben direkt nach Zugabe der Gewürze mit in den Topf geben.

***

This is a typical dish from my area – I learnt it from my mother and grandmother.

suuri Herdäpfel 1

Sour Potatoes with Meat Sausage

For 2 people:

1 onion
20 g butter
30 g of toasted flour
(toast flour in a pan, without fat, until browned)
½ litre of broth

1-2 tablespoons of vinegar: Cider or cider vinegar

500 g potatoes

1 clove
1 bay leaf
salt and pepper

lovage (or Maggi)

sour cream and/or meat sausage to taste

Peel the onion, then cut into small pieces. In a saucepan, melt the butter and sauté the onions. Add the toasted flour and pour the broth slowly while stirring constantly. Also add the spices let the simmer for 30 minutes.

Meanwhile, wash and peel the potatoes then cut the potatoes into 1 cm thick slices. Put the potatoes in a second saucepan, cover with water and bring to a boil. Add about 1 teaspoon of salt and cook the potatoes for about 10 minutes, drain in a colander.

Remove clove and bay leaf from the sauce, add the potato slices to the saue. Season with salt, pepper and vinegar and to taste with Maggi. Bring to a boil again. You might want to serve a piece of meat sausage to it. If you don’t like sausage you can also serve it with some sour cream.

Those who have fresh lovage in their garden in spring, can take this as a decoration or chop it and sprinkle the potatoes with it.

Altenatively, the peeled and sliced potatoes can also be used without cooking in a separate pot  – use floury potatoes and add to the sauce immediately after the addition of spices.

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Resteverwertung auf Schwedisch: Pytt i panna

pytt i panna5
Reste in der Pfanne heisst dieses schwedische Gericht. Ab und zu soll es in einem Haushalt ja auch mal Reste geben… Das war bei uns in der Zeit um Weihnachten so und ich hatte die Gelegenheit gleich zwei mal Pytt i panna – mit verschiedenen Zutaten zu kochen.

Leftovers in a pan is the name of this Swedish dish. From time to time there are food leftovers in a household … That was the case with us around Christmas time and so I had the opportunity to cook Pytt i panna twice – with different ingredients, that is.

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Nr. 1 mit Resten von einem Wildschweinbraten und Fleischwurst, Nr. 2 mit den Resten vom Rinder-Suppenfleisch, das es zwischendurch auch einmal gab. Kartoffeln und Zwiebeln sind bei Pytt i panna immer dabei, die restlichen Zutaten sind variabel.

No. 1 with remains of a wild boar roast and sausage, No. 2 with the remains of beef soup meat. The basic ingredients of Pytt i panna are potatoes and onions, the other ingredients are variable.

pytt i panna1-2Nr. 1 – Pytt i Panna mit Bratenresten

2 Zwiebeln
3 Esslöffel Butterschmalz
500 g Pellkartoffeln oder Salzkartoffeln
250 g Bratenreste (oder Fischreste)
200 g Fleischwurst (oder Schinken)
2-3 Esslöffel Öl (oder Butter)
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
1-2 Esslöffel gehackte Petersilie

Die Zwiebeln würfeln und in heißem Fett andünsten, die gewürfelten Kartoffeln dazugeben und kräftig anbraten. Dann das gewürfelte Fleisch mit etwas mehr Öl oder Butter dazugeben, würzen und alles unter ständigem Wenden rösten. Mit Petersilie bestreut servieren.

1 – Pytt i Panna with roast leftovers
2 onions
3 tablespoons ghee
500 g boiled potatoes (peeled)
250 g roast or fish leftovers
200 g pork sausage (or ham)
2-3 tablespoons of oil (or butter)
Salt and pepper
1 pinch of sugar
1-2 tablespoons chopped parsley Dice the onion and fry in hot oil, add the diced potatoes and fry vigorously. Then add the diced meat with a little more oil or butter, season and roast while turning constantly. Serve sprinkled with parsley.

pytt i panna2-2

In dieser Pytt i Panna wurden auch Reste von eingelegter Roter Bete und Essiggurken verwertet.

Nr. 2 – Pytt i Panna mit Fleischresten und Rote Bete

1-2 Zwiebeln
3 Esslöffel Butterschmalz
500 g Pellkartoffeln oder Salzkartoffeln
250 g Bratenreste
100 g eingelegte Rote Bete
2 große Essiggurken
1 Esslöffel Öl
Salz, Pfeffer
150 g Crème fraîche
Schnittlauch

Alles kleinschneiden, Zubereitung wie oben beschrieben, zum Schluss Crème fraîche unterziehen und mit Schnittlauch bestreuen.

In this Pytt i Panna also remains of pickled beetroot and gherkins were used:

No. 2 – Pytt i Panna with leftover meat and beetroot

1-2 onions
3 tablespoons ghee
500 g boiled potatoes
250 g roast leftovers
100 g pickled beetroot
2 large gherkins
1 tablespoon oil
Salt and pepper
150 g crème fraîche
chives

Cut everything in cubes –  preparation as described above, add crème fraîche before serving and sprinkle with chives.

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Gebratener Wurstsalat

Gebratener Wurstsalat
Köstliche Resteverwertung! Vom Samstagseintopf, der Winzersuppe, war noch ein halber Ring Fleischwurst übrig. Die Markgräflerin dachte zuerst an einen Elsässer Wurstsalat zum Abendessen. Weil es draussen aber so kühl war, dachte ich, dass ein warmer Wurstsalat mal was anderes wäre. Was soll ich sagen – das hat toll geschmeckt….

Gebratener Wurstsalat
(2 Portionen)

300 g Fleischwurst, in Scheiben geschnitten
1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
etwas Rapsöl zum Anbraten
ein paar Essiggurken, in Scheiben geschnitten
1-2 Esslöffel Essig
1 Teelöffel Senf
Pfeffer, Maggi, wenig Salz

Wenig Öl in einer Pfanne erhitzen, die Wurstscheiben darin von beiden Seiten anbraten, die Zwiebeln hinzufügen. Die Wurstscheiben sollten leicht gebräunt, die Zwiebeln aber noch glasig sein. In einer Salatschüssel Senf, Essig wenig Salz, Maggi und Pfeffer nach  Belieben  verrühren. Wurstscheiben, Zwiebeln und Essiggurken untermischen. Dazu gibt es frisches Bauernbrot.

Delicious leftovers! From the Saturday stew, the wine soup, half some sausage was left. The first thought of the Markgräflerin was: Alsatian sausage salad for dinner. But because it was so cold outside, I thought that a warm sausage salad would be something different. What should I say – it tasted great ….

Fried sausage salad
(2 servings)

300 g of meat, sausage, sliced
1 onion, sliced ​​into rings
some rapeseed oil for frying
a few gherkins, sliced
1-2 tablespoons vinegar
1 teaspoon mustard
Pepper, Maggi, a little salt

Heat a little oil in a pan, fry the sausage slices in it from both sides, add the onions. The sausage slices should be lightly browned, but still be the onions until translucent. In a salad bowl mustard, vinegar, a little salt, Maggi and pepper to taste. Sliced ​​sausage, onion and pickles, mix. On the side there was fresh bread.

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Samstageintopf: Winzersuppe mit Riesling und Fleischwurst

Winzersuppe1

Es ist ein grauer November-Samstag – und es gibt wieder mal einen wärmenden Eintopf. Einen Winzereintopf mit Fleischwurst, aus dem Kochbuch „Fleischwurst und Lyoner” von Eckart Witzigmann, bei dem ich auch mitgewirkt habe. Ich hatte damals mein Rezept für Linsenteintopf mit Fleischwurst und Spätzle kochen und im Buch vorstellen dürfen.

It is a gray November Saturday – and again there is a warming stew.  A wine stew with sausage, from the cookbook „Sausage of Lyon“ by Eckart Witzigmann in which you can find one of my recipes. I was happy that I got the opportunity to cook my recipe for Linsenteintopf (lentils‘ stew) with  sausage and spaetzle and to introduce it in the book.

Mein Fleischwurstrezept

Selbstverständlich habe ich auch schon andere Rezepte aus dem Buch nachgekocht, damals hatte ich aber gerade mit meinem Blog angefangen und nur wenige Artikel geschrieben.
Of course, I already had cooked other recipes from the book, but at that time I had just started my blog and had only written a few posts.

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Dieses Rezept stammt also von einer Mitköchin und Co-Autorin, Carmen Reinders. Winzersuppe – da ist doch bestimmt Wein drin?!
Aber sicher doch, und da nach einem Riesling verlangt wurde, bin ich mal fremdgegangen und habe einen Durbacher Riesling (Weingut Laible, Durbacher Plauelrein, Alte Rebe) statt eines Markgräfler Weines verwendet.
So this recipe comes from another cook and co-author, Carmen Reinders. Winemaker’s Soup – isnt’t there wine in it?!
Definitely – and as it required for a Riesling, I have been untrue and took a Durbacher Riesling instead of a regional one (winery Laible, Durbacher Plauelrein, Old Vine).

Winzersuppe2
Winzersuppe
von Carmen Reinders
(für 4 Personen)

4 kleine Kartoffeln
1 große Karotte
2 Stangen Lauch
300 g Fleischwurst
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Olivenöl
1 ½ Liter Fleischbrühe
½ Liter Riesling
300 g Frischkäse
Pfeffer aus der Mühle

Kartoffeln schälen und waschen. Die Karotte und den Lauch waschen und putzen. Kartoffeln, Karotte, Lauch und Fleischwurst in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Beides in einem Topf mit etwas Olivenöl glasig dünsten. Gemüse und Fleischwurst hinzufügen, kurz mitdünsten und mit der Fleischbrühe und 250 ml Weisswein ablöschen.
Ca. 25-30 Minuten auf niedriger Hitze köcheln lassen. Zum Schluss den restlichen Wein sowie den Frischkäse zugeben und nochmals kurz aufkochen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Winzersuppe3

Winemaker’s Soup
by Carmen Reinders
(4 servings)

4 small potatoes
1 large carrot
2 leeks
300 g pork sausage
3 onions
2 cloves of garlic
1 tablespoon olive oil
1 ½ litre of beef broth
½ litre Riesling (white wine)
300 g cream cheese
Pepper

Peel and wash potatoes. Wash and clean the carrot and leek. Cut the potatoes, carrot, leeks and pork sausage into bite-sized pieces. Peel the onions and the garlic and chop finely. Sauté both in a pan with some olive oil. Add vegetables and pork sausage, briefly sauté and deglaze with the beef broth and 250 ml of white wine.
Simmer on low heat for about 25-30 minutes. Finally, pour the remaining wine, add the cream cheese and bring to the boil again. Season with freshly ground pepper.

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Elsässer Wurstsalat

Elsaesser Wurstsalat3

Ein Klassiker auf den Vesperkarten in den Gaststätten des Markgräflerlandes: Der Elsässer Wurstsalat. Bei einem Elsässer Wurstsalat muss auf jeden Fall Käse dabei sein….

Man kann entweder fertig vorgeschnittene Lyonerstreifen (manchmal auch gemischt mit Fleischkäse) verwenden. Ich hatte Cervelat Würste (Klöpfer) aus der Schweiz. Man kann auch einen Fleischwurstring kleinschneiden. Hierzu die Haut/Pelle abziehen, dann in feine Streifen schneiden. Dann schneidet man noch Emmentaler Käse in Streifen und mischt beides.
Ausserdem gibt man in Streifen geschnittene Essiggurken dazu und eine Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten. Das Dressing besteht aus dem Essiggurkenwasser, Salatkräutern, etwas Sonnenblumenöl und einem Schuss Weinessig. Ich würze immer noch mit ein paar Tropfen Maggi.

Elsaesser Wurstsalat2

Dazu gibt es frisches Bauernbrot oder Baguette Brötchen und ein kühles Bier, Radler oder Apfelschorle.

Mahlzeit!

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Kümmelkraut mit Klöpfer-Halbmonden

Was ist noch im Kühlschrankt? Schweizer Klöpfer (Cervelat) und Weisskraut – für ein schnelles Abendessen.
Man nehme Weisskraut, hoble es in Streifen. Etwas Zwiebel dazuhobeln und beides in einer beschichteten Pfanne mit wenig Butter oder Butterschmalz anbraten.
Dannn den längs halbierten, in Scheiben geschnittenen Klöpfer (=Halbmonde) und Kümmel nach Belieben hinzufügen. Alles anbraten, bis das Weisskraut weich aber noch knackig ist. ein wenig Sahne angiessen, diese unter rühren einkochen lassen.
Heiss servieren. Mmmmh – Einfach und gut.

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Lumpasupp – zur Buurefasnacht

Die Wirtshuusfasnet am Rosenmontag im „Gasthaus zum Salmen“ in Steinenstadt ist immer ein Ereignis – mit Guggemusik, lustigen Gesangseinlagen und Essen, das zur Fasnacht passt.
Dieses Jahr waren wir mal früh genug, so dass wir noch frittierten Karpfen mit Pommes, Mayo und Salat bekommen haben (andere hatten Pech…)

Frittierter Karpfen mit Pommes

Zum Rezept für frittierten Karpfen (Carpe Frite) geht’s hier.
Aber es gab noch viele weitere leckere Sachen, z. B. riesiges Schnitzel mit Pommes und Salat, Nudelsuppe mit Fleischeinlage (=Narrensuppe), Chili Con Carne, Spaghetti Bolognese oder
„Lumpasupp“  -und da bei uns mancherorts die Fasnacht erst angefangen hat, nämlich die „Buurefasnacht“ gibt es heute, am Samstag einen etwas anderen „Eintopf“:

Man braucht dafür:
1 rote Zwiebel
Lyoner in Streifen (für Wurstsalat)
Schwarzwurst
Emmentaler Käse
Gewürzgurken aus dem Glas
Senf, Rotweinessig, Sojaöl, Salz, Pfeffer

Zuerst die Lyonerstreifen in eine Schüssel geben. Die Zwiebel in Ringe schneiden. Den Käse in Streifen schneiden und die Gewürzgurken in Ringe scheiden.
Die Schwarzwurst ebenfalls in Ringe schneiden, dann halbieren. Alles auf die Lyoner geben, gut mischen.
1 Teelöffel Senf mit Essig und Öl zu einer Vinaigrette verrühren, mit Salz und schwarzem, frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Über die Lumpasupp gießen und gut mischen. Mit frischem Bauernbrot servieren.

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Wurstsalat Wasabi Style

Der Markgräfler ißt gerne Wurschtsalat mit Brägele. Notfalls reicht aber auch ein Stück frisches Bauernbrot.
Dieses Gericht oder eher Vesper bekommt man eigentlich in fast jeder Wirtschaft oder Straussi im Markgräflerland. (z. B. in der, wie sie sich nennt „ältesten Straußi des Markgräflerlands“ – Probst’s Straussi in Grunern).
In Müllheim geht man vorzugsweise zum „Wurschtsalat Karle“ in der Hauptstrasse (es gibt bei uns nämlich leider seit langem schon keine Straussi mehr direkt im Ort).
Mein Mann und ich essen gerne den „Elsässer Wurstsalat“  mit Emmentaler Käse und Zwiebeln.

Gestern Abend sollte es dann mal wieder Wurstsalat geben. Was war noch im Kühlschrank?
(ich hatte für das Wochenende nichts eingekauft, da wir an einem Lehrgang waren und dort so gut mit Essen versorgt waren, dass wir eigentlich kein Abendessen mehr gebraucht hätten…) – also, da war noch:

1/2 Ring Fleischwurst
zu wenig Emmentaler Käse aber: noch ein Stückchen Wasabi Käse
Ich bin eigentlich dagegen, überall Wasabi dranzuschmeissen, nur weil es gerade hip ist, aber in diesem („Not“)fall ???, wieso nicht.
Dann hatte ich noch Roma Tomaten, ein paar Essiggurken in Scheiben und Zwiebeln sind sowieso immer im Haus.

Also los.
Für das Dressing braucht man wie immer:

Öl (in diesem Fall Olivenöl), Essig im Verhältnis 2:1, 1 Teelöffel Senf, Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, ein paar Spritzer Maggi.

Die Fleischwurst, die Essiggurken und den Käse in Streifen, die Tomate in Ringe schneiden, die Zwiebel schälen und ebenfalls in Ringe schneiden.

Alles in eine große Schüssel geben, mit Essig, Öl und Senf anmachen. Mit wenig Salz, Pfeffer und Maggi würzen. Durchziehen lassen und mit Brot oder Brägele servieren.
Die Bayrische „Münchner Oktoberfest“ Variante wäre übrigens mit Brezel.
Zum Trinken gibt es ein Bierchen. Ich weiß, ich weiß, das ist nicht typisch Markgräflerland. ‚:-)

Ä Guete…Bei uns gab es diesmal Vollkorntoast zum Wurstsalat.