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70er Jahre Nostalgie: Käse-Cräcker

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Fingerfood von damals – Cräcker mit Belag

Neulich waren wir mal wieder im benachbarten Elsass und haben Käse, Baguette, Wein  und eine wunderbare Charentais Melone gekauft.
Natürlich schaut man sich dabei immer gerne in den Supermarktregalen unserer Nachbarn um und entdeckt dann und wann auch wieder mal etwas, das man noch aus Kindertagen kennt. Beim Markgräfler gab es die Cräcker mit Schmelzkäse-Ecken als Auflage, manch einer hat selbst einen Dip aus Quark und Kräutern oder Frischkäse gerührt (Buko war zu damaliger Zeit wohl der bekannteste Frischkäse, die Berühmtheit von Philadelphia kam erst später).
Kommen wir aber wieder zurück nach Frankreich – im Regal mit den Knabberartikeln habe ich wieder die ganz normalen runden Cocktail-Cracker entdeckt.

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In Frankreich gibt es ja statt der Schmelzkäse-Ecken kleine Schmelzkäse Würfelchen, einzeln verpackt, manchmal mit lustigen Motiven und ganz vielen Geschmacksrichtungen, von Schinken, Bleu (natur), Paprika, Olive, Tomate bis Scampi, „Apéricubes” die in Frankreich zum Apéritif sehr beliebt sind. Das ist aber auch Schmelzkäse und den mag ich ehrlich gesagt gar nicht. Hersteller ist die Firma mit der lachenden Kuh (La vache qui rit), aber es gibt inzwischen auch die „Apérivrais”, die Apéro Häppchen aus Frischkäse und Kräutern. In Deutschland sind sie unter der Marke „Bresso Antipasti” zu bekommen.

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Dazu ein Glas Sekt oder Wein – die perfekte Einstimmung auf ein feines Abendessen. Als Kinder bekamen wir natürlich eine Sinalco oder Zitronensprudel dazu – das gab es nämlich nur selten. Überwiegend wurde Mineralwasser oder Saftschorle getrunken.

Ab und zu ist ein wenig Nostalgie angebracht… Erinnert ihr euch auch an sowas, was schon längst aus der Mode gekommen ist, das ihr aber wieder mal gerne essen würdet? Oder habt ihr ein früheres Lieblingsprodukt, das es inzwischen schon gar nicht mehr gibt? Oder seid ihr auf der Suche nach einem uralten Rezept, das keiner mehr so machen kann wie die Oma damals?  – Ich freue mich über eure Kommentare!

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Mediterrane Feta-Sesam-Taschen

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Neulich abends: Salat sollte es geben, mit Mini-Tomaten aus dem eigenen Garten.

Aber was sollte es ausserdem geben? Im Kühlschrank war noch eine Packung Blätterteig, Fetakäse und Ricotta – da könnte man doch etwas mediterranes draus machen?!
In meiner Rezeptesammlung wurde ich dann fündig: Feta-Sesam Taschen, mit frischen Kräutern. Im Rezept stehen zwar noch Frühlingswiebeln, ich hatte aber nur normale Zwiebeln und Schalotten. Deshalb habe ich die Frühlingszwiebeln durch eine fein gehackte Schalotte ersetzt und das hat sogar prima gepasst. Der Markgräfler ist eh kein Fan von Frühlingszwiebeln – und alles war gut.

Diese Täschchen haben wir laut Empfehlung noch heiss gegessen, aber am nächsten Tag beim Verspeisen der Reste festgestellt, dass sie kalt noch viel würziger und aromatischer sind. Das ideale Fingerfood für Feste oder Apéro Häppchen zu einem spritzigen Weiss- oder Roséwein, das man auch am Vortag zubereiten kann…

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Feta-Sesam Taschen

(ca. 12 Stück)

150 g Fetakäse, mit einer Gabel zerdrückt
50 g Ricotta
2 Esslöffel frisch gehackte Minze
1 Ei, leicht verquirlt
1 Schalotte, fein gehackt
2 Esslöffel Semmelbrösel
1/2 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Packung Blätterteig, ausgerollt (275 g)
1 Ei, verquirlt zum Bestreichen
1 Esslöffel Sesamsamen

Den Backofen auf 225 °C vorheizen.

Den Fetakäse mit Ricotta, Minze, 1 verquirlten Ei, Schalottenwürfeln, Semmelbröseln und Pfeffer mit der Gabel gut vermischen.

Aus dem Teig Kreise von ca. 10 cm Ø ausstechen. 1 gestrichenen Esslöffel der Käsemischung in die Mitte jedes Teigkreises geben. Die Teigkreise zuklappen, ohne Luft einzuschließen. Die Ränder mit dem Daumen oder einer Gabel fest andrücken.

Das Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegen, die Käsetaschen darauf legen, mit dem verquirlten Ei bestreichen und mit Sesam bestreuen.

Im Ofen ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.

Salat waschen, auf einen Teller legen, mit Dressing aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer beträufeln und die Käsetaschen darauf anrichten oder als Fingerfood servieren.

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Spargelpäckchen mit Schinken

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Diese Spargelpäckchen eignen sich auch als Fingerfood. Der Spargel wird zuerst gekocht und dann in Schinken und Blätterteig gewickelt. Dazu habe ich etwas grünen Spargel in Butter angebraten und mit geriebenem Parmesankäse bestreut. Geht einfach und schmeckt superlecker. Dazu passt auch eine Cumberland Sauce oder einfach nur Preiselbeeren aus dem Glas.

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Die Deko besteht aus getrockneten, essbaren Blüten und frischen Borretschblüten aus dem Garten.

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Die Spargelpäckchen schmecken warm und kalt, man braucht aber ein wenig Zeit dafür.

Spargelpäckchen

Für 4 Personen

450 g Blätterteig, quadratisch ausgerollt
ca. 18 Spargelstangen, nach Belieben weissen und grünen Spargel mischen
10 g Butter
1/2 Teelöffel Zucker
1 Esslöffel Salz
Mehl zum Ausrollen
6 Scheiben gekochter Schinken
1 verquirltes Ei zum Bestreichen

Die Spargeln waschen, und sorgfältig mit einem Sparschäler oder Spargelschäler vom Kopf zum Stangenende schälen, das Ende dabei etwas dicker schälen und etwa 1 cm abschneiden. Beim grünen Spargel wird nur das untere Drittel geschält. Die Spargelstangen quer halbieren.

Reichlich Wasser in einem Topf aufsetzen, Butter, Zucker und Salz ins kochende Wasser geben, den Spargel hineinlegen und 15 bis 20 Minuten köcheln lassen. Die Spargeln herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Den Backofen auf 225 °C vorheizen. Den ausgerollten Blätterteig in 12 Quadrate von 10 cm Seitenlänge schneiden.Die Schinkenscheiben halbieren und jeweils drei Spargelstangen darin einwickeln. Die Schinkenrollen gerade auf die Teigquadrate legen, die Enden mit etwas Wasser bestreichen und zusammenlegen.
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Die Spargelpäckchen mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit verquirltem Ei bestreichen und 20 bis 25 Minuten im Ofen goldbraun backen.

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Kurz vor Ende der Backzeit die in kleine Stücke geschnittenen grünen Spargeln in einer Pfanne in Butter anbraten, leicht salzen. Zu den Spargelpäckchen servieren, hierzu mit ein wenig geriebenem Parmesankäse bestreuen.

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Spargelpaeckchen8Mmmmh!!!

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Kleine Zucchini Tartes Tatin

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Eine Kleinigkeit zum Apéro: Hauchdünne Zucchinischeibchen zur Rosette gelegt, eine Scheibe Mozzarella, mit einem Teigkreis bedecken, Ränder festdrücken und backen. Einfach und genial.

Das Rezept:

Zucchini Tarte Tatin
6 Stück

1 Packung fertig ausgerollter Blätterteig
1 Zucchini
Salz, Pfeffer, 1 Knoblauchzehe
1 Kugel Mozzarella

Für die Deko:

Nach Belieben Rucola-Blättchen, Cocktailtomaten, Bärlauch, Petersilie

Die Zucchini putzen, in dünne Scheiben hobeln und in kochendem Salzwasser 2-3 Minuten blanchieren, herausnehmen, in ein Sieb geben und kalt abschrecken. Abtropfen lassen.
Knoblauch schälen, durchpressen, zu den Zucchini-Scheiben geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Mozzarellakäse in 6 Scheiben schneiden.

Den Teig ausrollen, 6 Kreise mit ca. 10 cm Durchmesser ausstechen. Zucchinischeiben leicht überlappend zu 6 Kreisen (ca. 8 cm Ø) auf ein mit Backpapier (ich verwende Dauerbackfolie) belegtes Blech legen. Erst mit je einer Mozzarella-Scheibe , dann mit einem Teigkreis belegen, diesen am Rand gut festdrücken.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C ca. 15 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen, dann Tartes Tatin vorsichtig mit Hilfe eines Pfannenwenders wenden un mit Rucola, Bärlauch oder Petersilie und Cocktailtomaten garnieren.

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Wenn man die Kreise nicht ganz so ordentlich hinlegt, sondern nur aufhäuft, sieht das etwa so aus:

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Hat was von einer Blume… Selbstverständlich kann man auch selbst einen Teig zubereiten, nach folgendem Rezept:

25 g Magerquark
1 Prise Salz
1 Teelöffel Olivenöl
50 g Weizen- oder Dinkelmehl
1/2 Teelöffel Backpulver
Mehl zum Bearbeiten

Quark, 1 Prise Salz, Öl, Mehl, Backpulver und 1-2 Esslöffel Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugelformen und mit Frischhaltefolie bedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dann wie oben beschrieben weiter verfahren.

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Fingerfood: Mini-Croissants mit Würstchen und Ketchup

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Heute kam mal wieder das Mini-Croissant Ausstech-Eisen zum Einsatz. Party Würstchen mit Ketchup und scharfem Pizza-Gewürz, umhüllt von knusprigem Blätterteig. Dazu gab’s Salat.

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Mini Croissants mit Würstchen

1 Packung fertig ausgerollter Blätterteig (rechteckig)
Mini-Würstchen (Frankfurter, Wiener…)
Ketchup
scharfes Pizza- oder Pastagewürz
1 Ei zum Bestreichen

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Den Blätterteig ausrollen, mit dem Mini-Croissant Ausstecher mit Druck darüber rollen. Einen kleinen Klecks Ketchup auf eine breite Seite des Teigdreiecks geben, Gewürz darüber streuen.

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Je ein Würstchen darauf legen und straff von unten einrollen. Mit verquirltem Ei bestreichen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Den Backofen auf 220 °c vorheizen, die Mini-Croissants 10-12 Minuten goldgelb backen.

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Dazu einen bunten Salat servieren.

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Dieser hier ist bunt gemischt, mit Möhren, Pfälzer Rübchen, Eisberg, Frisee, Radicchio, Radieschen und Feldsalat, Dressing nach Wahl.

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Amerikaner mit Smarties-Konfetti für Fastnacht

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Leute, ich hatte schon ewig keine Amerikaner mehr. In der Mitte sieht man den Klassiker in Schwarz-Weiss, rundherum die Fastnachts-Variante mit vielen, vielen, bunten Smarties…
Für die Erwachsenen habe ich den Zuckerguss mit ein wenig Kirschwasser angerührt – wenn Kinder mitessen, verwendet man entweder Wasser oder Zitronensaft. Der Schokoguss ist selbst gemacht, aus geschmolzener Schokolade und ein wenig Sojaöl, damit die Glasur schön glänzt.

Wer könnte da nicht sofort zugreifen und reinbeissen??? Eine Alternative zum Fettgebackenen, die Zubereitung geht schnell und ist unkompliziert – und die bunten Amerikaner sind auf jeden Fall ein Blickfang auf dem Buffet einer Faschingsparty – solange sie noch nicht vernascht sind 😉

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Amerikaner

Zutaten für 12 Stück

Für den Teig:
100 g weiche Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
4 Esslöffel Milch
250 g Mehl
3 gestrichene Teelöffel Backpulver

Für die Glasur:
200 g Puderzucker
etwa 3 Esslöffel Kirschwasser, weisser Rum, Zitronensaft oder Wasser

125 g Zartbitter Schokolade 70 % Kakaoanteil
1 Esslöffel Sojaöl (oder anderes, geschmacksneutrales Pflanzenöl)

Die Butter schaumig rühren. Den Zucker, den Vanillezucker, das Salz und die Eier dazugeben und die Masse zu einer hellen Creme rühren.

Das Puddingpulver mit der Milch anrühren und kräftig unter die Schaummasse schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, darüber sieben und nach und nach untermischen. Alles gut verrühren, der Teig muss recht fest sein.

Das Backblech mit Dauerbackfolie belegen (oder Backblech einfetten). Den Backofen auf 190 °C vorheizen.

Den Teig mit zwei nassen Esslöffeln zu Häufchen von etwa 5 cm Durchmesser und 2 cm Höhe in genügendem Abstand auf das Blech setzen (ich habe je 6 auf zwei Blechen gebacken).

Die Amerikaner auf der mittleren Schiene des Backofens in 15-20 Minuten goldgelb backen. Das Gebäck vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Den Puderzucker sieben, mit dem Kirschwasser (oder Rum oder Zitronensaft oder Wasser) zu einem dicken Guss glattrühren.

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Amerikaner mit Kirschwasser Zuckerguss und Smarties – für die Erwachsenen

Die Schokolade in kleine Stücke brechen und im Wasserbad mit einem Esslöffel Sojaöl langsam schmelzen.

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Amerikaner mit selbstgemachter Schokoladenglasur (70 % Kakaogehalt in der Schokolade) und Smarties

Die flache Unterseite der Amerikaner entweder halb mit heller und halb mit dunkler Glasur bestreichen, oder 6 Stück mit heller und 6 Stück mit dunkler Glasur bestreichen.

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Die Smarties auf den Amerikanern verteilen, dabei ganz leicht in den Guss drücken.

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Knusperrollen mit Debreziner-Würstchen

Was ist noch im Kühlschrank und Keller? – Eine Rolle Blätterteig, 4 Debreziner Würstchen, Crème Fraîche, Sauerkraut – und aus dem Gewürzregal: Kümmel.
Aus dem Garten: Kräuter (Schnittlauch Petersilie) oder gefriergetrocknete Kräuter aus dem Glas.

Es geht ganz einfach. Den Blätterteig ausrollen, in vier gleichmässige Streifen schneiden. Crème Fraîche mit Kräutern verrühren (oder schon fertige Crème Fraîche mit Kräutern verwenden), unter das gut abgetropfe Sauerkraut (ca. 200 g) mischen. Das Sauerkraut in die Mitte der Teigstreifen geben, die Debrezinerwürste in die Mitte legen und einrollen. Mit der Nahtstelle auf das mit Backpapier belegte Blech legen. Mit verquirltem Ei bestreichen und mit Kümmel bestreuen.
Backen: In der Ofenmitte bei 200 °C (vorgeheizt) ca. 20 Minuten.

Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und losknuspern.

Eignet sich auch gut als Fingerfood für ein Buffet. Dafür nach dem Abkühlen in etwas kleinere Stücke schneiden und mit Spießchen servieren

Zum Beispiel für’s Halloween Buffet oder als Apéro-Gebäck:

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Italienische Barküche – Tacchino di Cremona

Eigentlich findet man das Rezept in dem kleinen Büchlein vom Augustus Verlag in der Rubrik „Piccoli e Appetitosi“ (Feine Kleine Hauptsachen) unter dem Namen „Pollo di Parma“. Da ich Huhn nicht besonders mag, habe ich Putenschnitzel verwendet – und Parmaschinken war gerade auch nicht im Kühlschrank, aber feiner Schinken aus Cremona – und habe diese feine, kleine Hauptsache in „Tacchino (=Truthahn) di Cremona“ umbenannt.

Diese Putenröllchen können sowohl warm als auch kalt gegessen werden – wer dazu eine Soße zum Dippen möchte: kalte Tomatensauce passt gut dazu – ganz toll auch als Fingerfood für ein kaltes Buffet.

Vergangene Woche gab es ja als Samstagseintopf „Minestrone col Pesto“ – das übrige Pesto kann hierbei nun wunderbar verwendet werden.

Tacchino die Cremona

500 g Putenschnitzel
2 Esslöffel Pesto
2 Esslöffel frisch geriebener Parmesan
1 Bund Basilikum
Salz, Pfeffer
12 Scheiben Schinken aus Cremona
3 Esslöffel Olivenöl

Holzspießchen

1)
Das Pesto und den Parmesan miteinander verrühren. Das Basilikum waschen, trockenschwenken und die Blättchen abzupfen. Die Putenschnitzel kalt abspülen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer würzen.

2)
Je nanch Größe der Putenschnitzel pro Portion 3-4 Scheiben Schinken leicht überlappend auf die Arbeitsfläche legen. Die Basilikumblättchen darauf verteilen. Jedes Putenschnitzel mit etwas Pestocreme bestreichen , an eine schmale Seite der Schinkenscheiben legen und darin einrollen.

3)
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl ausstreichen, die Putenröllchen hineinsetzen , mit dem übrigen Öl bestreichen und im Backofen 15 bis 20 Minuten garen.

4)
Die gegarten Putenröllchen 5 Minuten im geöffneten, ausgeschalteten Backofen ruhen lassen, dann in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit eingestecktem Holzspießchen servieren.

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Mein Mann kann….: „Ruck-zuck“ Fingerfood Aprikosen-Plunderteilchen

Schnelle Sonntagsbäckerei, designed von meinem Mann… Ich durfte diesmal nur die „niederen Tätigkeiten“ übernehmen, wie Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen, den Backofen auf die richtige Temperatur aufheizen und die Backzeit überwachen.

Diese Teilchen sind kinderleicht und so schnell wie sie gemacht sind, sind sie auch aufgegessen. Empfehlenswert auch als Fingerfood-Dessert beim Fussball.
(Dann die doppelte Menge auf zwei Backblechen backen).
Aprikosen sind für mich eigentlich etwas typisch französisches. Aus gemahlenen Aprikosenkernen macht man übrigens auch Amaretti – aber das wollte ich nicht ausprobieren, weil ich keine Lust habe, beim Mahlen der Kerne meine Küchenmaschine zu schrotten.  😉
Wie dem auch sei, die Aprikosen sind Bio und stammen aus Italien.

Fingerfood Aprikosen Teilchen (12 Stück)

1 Packung ausgewellter Blätterteig à 275 g
6 Aprikosen, gewaschen, längs halbiert und ensteint
Puderzucker
etwas Wasser

Den Blätterteig aufrollen, die 12 Aprikosenhälften gleichmäßig darauf verteilen und rundherum mit einem Teigrad quadratisch ausrädeln.

Dann jedes Teil von den Spitzen her in die Mitte falten.


Bei 200 °C im Backofen auf mittlerer Einschubleiste ca. 20 Minuten backen. Leicht abkühlen lassen.

Den Puderzucker mit wenig Wasser zu einem dicken Guss anrühren und mit einem Pinsel über den Teilchen verteilen. Den Guss festwerden lassen.
Natürlich passt auch Schlagsahne dazu, dann ist es aber kein Fingerfood mehr.

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Hot and spicy „Tacos“

Uuups, da habe ich das kleine Taco ein wenig überladen – aber die fertigen Dinger aus der Packung sind auch viel zu klein!

Und so wird’s gemacht (reicht für 2-3 Personen):

Tacos

1 Packung Taco Shells
300 g Rinderhackfleisch
1 – 2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
etwas Tomatenmark
Olivenöl
1 kleine Dose Kindney Beans
Mexikanische Würzmischung (Jalapenno muss auf jeden Fall drin sein ) und eine kleine Dose geschälte Tomaten.
oder fertige Salsa (z. B. Taco Dip) – das habe ich dieses Mal ausnahmsweise verwendet, da ich kein Gewürz mehr hatte
Jalapeno – Ringe aus dem Glas
Eisbergsalat (ca. 1/4), Salatgurke (ca. 1/2), Tomate, Gouda Käse

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Olivenöl in einen Topf geben, erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig dünsten und das Tomatenmark anrösten.
Das Fleisch hinzugeben und krümelig braten. Mit Salz und etwas Pfeffer würzen. Dann die Gewürzmischung überstreuen und gut mischen.
Anschliessend die Kidneybohnen und die Tomaten aus der Dose (abgetropft und grob zerteilt) dazugeben (oder statt Würzmischung und Tomtaten die fertige Salsa) und mischen. Etwas einköcheln lassen, bis fast keine Flüssigkeit mehr übrig ist.
Wer Dosenmais mag, kann davon noch ein wenig hinzufügen.

In der Zwischenzeit den Eisbergsalat in Streifen schneiden, waschen und gut abtropfen lassen. Die Tomate in Scheiben, die Zwiebel in Ringe, den Käse in Stifte schneiden.
Die Salatgurke längs halbieren und ebenfalls in Scheiben schneiden. Diese Zutaten in kleine Schüsselchen geben und zusammen mit den Jalapeno Chilis und der Hackfleischsoße auf den Tisch stellen, so dass sich jeder selbst bedienen kann.

Die Taco Shells im Ofen bei 180 °C aufbacken, bis sie knusprig sind (aufpassen, dabei brechen sie leicht)…
und dann kann jeder am Tisch seine Tacos nach Belieben füllen.
Vorschlag: Mit dem Salat anfangen, dann Käse, Tomaten, Gurken, Zwiebelringe, Hackfleischsoße, Jalapenos (vorsicht scharf!)