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Ein kulinarischer Kurzurlaub in der Lorraine- Teil 1: Von St. Dié nach Lunéville

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EM-Fußball Finale 2016 / Frankreich gegen Portugal am 10. Juli in einem Café in Lunéville, Frankreich: Ronaldo liegt gerade am Boden

Es ist schon wieder drei Wochen her, als der Markgräfler und die Markgräflerin sich aufmachten, für ein paar Tage auszuspannen und ein wenig Urlaub zu genießen.
Am späten Sonntagvormittag ging es los.
Ursprünglich war eine Reise nach Belgien mit AVANTI geplant, die aber ein paar Wochen vorher mangels Beteiligung abgesagt wurde.
Kurzfristig hatten wir uns dann für ein etwas näher gelegenes Ziel in Frankreich entschieden.

Unser erster Stop war in St. Dié in den Vogesen, wo wir uns die Kathedrale mit dem „unvollendeten Kreuzgang” angesehen haben.
Außerdem soll man dort noch die einzige von Le Corbusier entworfene Fabrikanlage ansehen können, aber weil es an diesem Tag so heiß war, haben wir diese ausgelassen.

St. Dié kann auf eine lange Geschichte zurückblicken – sie beruht auf einer 4.000 Jahre alten vorkeltischen Siedlung, die sich etwa 7 km entfernt befindet.
Und noch eine Besonderheit: Im Jahr 1507 veröffentlichte Martin Waldseemüller hier seine Weltkarte, auf der erstmals die Bezeichnung „Amerika” zu lesen ist.
Er wurde übrigens in Wolfenweiler bei Freiburg im Breisgau geboren und hat an der Universität in Freiburg Mathematik und Geografie studiert.


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Cathédrale St-Dié-des-Vosges, Lothringen

Die Linde, die links im Bild zu sehen ist, soll etwa 800 Jahre alt sein…


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rechts im Bild: der unvollendete Kreuzgang

An der oberen Meurthe


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Und weiter ging es nach Lunéville, wo wir unser Hotel für die nächsten Tage gebucht hatten.



Das Hotel Les Pages befindet sich direkt gegenüber vom Schloss von Lunéville.
Das Schloss ließ Herzog Leopold von Lothringen zwischen 1703 und 1720 von den Baumeistern Pierre Bourdict, Nicolas Dorbay und vor allem Germain Boffrand errichten.

Das Meisterwerk der Architektur des 18. Jahrhunderts wird auch als „lothringisches Versailles“ bezeichnet und wurde im Jahr 1901 als „monument historique“ klassifiziert.
Der letzte Herzog von Lothringen, Stanislaus I. Leszczyński, starb hier 1766 an den Verletzungen, die er durch einen Brand in seinem Zimmer erlitt. Dieses Datum markiert die Annexion des Herzogtums Lothringen durch Frankreich. Die ehemals fürstlichen Räume gehören heute dem Verteidigungsministerium und der Rest des Gebäudes dem Conseil Général de la Meurthe-et-Moselle.

Leider wurde das Schloss im Januar 2003 bei einem Brand schwer beschädigt.
Der Conseil Général de la Meurthe-et-Moselle in Nancy sammelt Spenden zur Wiederherstellung der durch den Brand zerstörten Teile des Schlosses.

Von unserem Hotelzimmer konnten wir auf einen Teil des Schlosses schauen.


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Zum Hotel gehört auch ein Restaurant „Le Petit Comptoir”, wo man sehr fein Essen kann.
Da das Restaurant am Sonntagabend geschlossen hat, und wir sowieso keinen großen Hunger hatten, weil es draußen so heiß war, haben wir uns mit unseren belegten Broten, die wir vom Reiseproviant noch übrig hatten, begnügt.
Das Zimmer war übrigens mit Klimaanlage ausgestattet, außerdem Wi-Fi zum kostenlosen Surfen im Internet, Fernseher, Heißwasserkocher und Tablett mit Tee, Kaffee und Keksen, breites französisches Bett, großzügige Dusche und separates WC.
Als erstes haben wir dann einen kleinen Spaziergang in den Schlosspark unternommen.
Dort gab es einen sonntäglichen Tanztee beim Musikpavillon mit Bewirtung…


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Und den Abend haben wir dann in einem kleinen Café, in dem man – typisch für Frankreich – auch Sportwetten abschließen kann, haben wir unseren ersten Urlaubstag bei Bier und Pastis und dem Fußball EM Finale ausklingen lassen…


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French Cheeseburger mit Apfel-Cidre-Zwiebel-Sauce und Camembert

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Für meinen Blogevent zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich fehlte noch ein Rezept für die Grill- und Burgerfans.


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Ein Cheeseburger mit dem französischten aller Käse – dem Camembert – sollte es sein. Es fehlte nur noch eine Sauce dazu.
Cidré könnte dazu passen, dachte ich – und so entstand die Idee einer feinen Apfel-Cidre-Zwiebel-Sauce.

Et voilà: Hier präsentiere ich euch den „French Cheeseburger“ zum Finale! – Egal, wer gewinnt…


French Burger 4


French Cheeseburger


Zutaten
(für 4 Burger)

• 600 g Rinderhackfleisch
• 1 Teelöffel Worchester Sauce
• 250 g Camembert (Le Rustique)
• 4 Burger Buns (Burgerbrötchen)
• 2 rote Zwiebeln
• Dijon-Senf
• 1-2 Äpfel
• 1 Flasche Cidre
• Salz
• Pfeffer
• Cayenne-Pfeffer
• Salatblätter

Zubereitung:

Hackfleisch mit Worchestersauce, Salz und Pfeffer würzen und vier Burger-Patties daraus formen. Die Patties auf den Grill (oder in die Grillpfanne) legen.
Den Camembert in Scheiben schneiden. Nach ca. 3-4 Minuten, wenn die Patties auf einer Seite gut gebräunt sind, diese wenden und die Käse-Scheiben oben drauf legen.
Weitere 3-4 Minuten grillen.

Für die Sauce einen Apfel auf der Raffel fein reiben. Eine Zwiebel fein hacken. Äpfel und Zwiebelwürfel mit 200 ml Cidré in einen Topf geben und köcheln lassen, bis ein dickes Mus entsteht. Bei Bedarf noch etwas Cidre nachgießen. Anschließend mit Cayenne-Pfeffer abschmecken.

Für den Belag ein Salatblätter waschen, eine Tomate in Scheiben schneiden. Die zweite Zwiebel in Ringe schneiden.

Die Burger-Buns in der Mitte quer durchschneiden und die Schnittflächen kurz antoasten. Den unteren Teil mit etwas Dijon-Senf bestreichen, Salatblatt und Tomatenscheiben drauflegen.
Dann dünn mit Apfel-Cidré-Zwiebel-Sauce bestreichen und die fertig gegrillten Burger-Käse-Patties drauflegen.
Mit Zwiebelringen garnieren. Die obere Hälfte des Brötchens mit Sauce bestreichen und den Burger zuklappen. Fertig!



French cheeseburger

Ingredients
(For 4 burgers)

600 g minced beef
1 teaspoon Worchester sauce
250g Camembert (Le Rustique)
4 burger buns
2 red onions
Dijon mustard
1-2 apples
1 bottle of cider
Salt
Pepper
Cayenne pepper
lettuce

 

Preparation

Season minced beef with Worchester sauce, salt and pepper and form four burger patties of it. Place the Patties put on the grill (or grill pan).
Cut the Camembert into slices. After about 3-4 minutes, when the patties are well browned on one side, turn and place the cheese slices on top.
Barbecue for another 3-4 minutes.

For the sauce, finely grate one or two apples. Finely chop one of the onions. Give apples and onions together with 200 ml of cider in a pot and let simmer until the apples are mushed. If necessary, pour some more cider.
Season to taste with cayenne pepper.

For the filling, wash some lettuce leaves, cut tomato into slices. Slice the second onion into rings.

Cut the burger buns in half and toast the cut sides for a short time. Spread the bottom part with a little Dijon mustard, put lettuce and tomato slices on it.
Then thinly brush with apple-cider and onion sauce and place the grilled burger and cheese patties on it.
Garnish with onion rings.  Sprinkle with applesauce and top with the upper part of the bun. Done!

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Brazil 2014 kulinarisch: Finale…. oooohohooo…

Käsespiesse SRG2

Na, fiebert ihr schon dem heutigen Abend entgegen?

WM Brasilien Logo Blog
Die Fußball-WM 2014 in Brasilien kulinarisch bei der Markgräflerin

Falls ihr noch eine schwarz-/rot-/goldene Idee für euer Partybuffet braucht:

Diese drei Zutaten plus Zahnstocher oder Bambusspieße solltet ihr im Haus haben:

Schwarze Oliven ohne Stein, rote Kirschtomaten und Käse (Bergkäse, Gouda oder Emmentaler)

Diese Käsespieße sind ganz schnell und einfach zubereitet. Käse in Würfel schneiden.

Zuerst je eine Olive, eine Tomate und ein Käsewürfelchen auf den Spieß reihen. Fertig!

Passt zu Bier, Radler und Wein.

Käsespiesse SRG