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November-Ausflug zum Nonnenmattweiher – mit Vesper in der Fischerhütte

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Die Markgräflerin war viel unterwegs in letzter Zeit – dabei kommt man kaum zum Kochen geschweige denn zum Bloggen.
Ich habe einiges nachzuholen, sogar über ein bis zwei Erlebnisse vom Juli ist  noch zu schreiben…

Aber passend zur Jahreszeit möchte ich euch von einer kleinen Wanderung erzählen, die wir am 1. November bei strahlendem Sonnenschein unternommen haben.

Nonnenmattweiher 2
Im Schatten war es zwar kühl, aber sehr angehem zum Wandern. Ausgangspunkt war der Ski- und Wanderparkplatz „Kreuzweg”, wo im Winter ein Skilift in Betrieb ist und es zahlreiche Langlaufloipen gibt.
Der Parkplatz befindet sich am höchsten Punkt der Straße zwischen Badenweiler und Neuenweg bzw. Schönau im Schwarzwald.
Er ist die Verbindung zum kleinen Wiesental, und über den Haldenhof ins Münstertal. Allein schon der Ausblick vom Kreuzweg auf die umliegenden Berge und Täler ist es wert, hier anzuhalten und einige Minuten Pause zu machen.

Hier waren wir im Juli schon einmal, auf dem Heimweg von einem Ausflug ins Münstertal – davon erzähle ich euch ein anderes Mal. Dort hatte es geregnet, und es sah auf dem Kreuzweg so aus:

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….und bei einer anderen Gelegenheit so:

Kreuzweg
Ausblick vom Kreuzweg im Hochsommer

 …soviel zu den Erinnerungen an den Sommer.

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Unterwegs gibt es einiges zu entdecken, so zum Beispiel dieser von Schnecken angefressene Fliegenpilz (giftig!):

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Am Waldrand sieht man sehr viele Heidelbeersträucher – Schweden im Kleinformat….

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Hübsche Farne…

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Der Nonnenmattweiher ist ursprünglich als Karsee durch einen Gletscher in der Eiszeit entstanden. Der See war bereits im Mittelalter verlandet. Auf einer Seite sieht man die sich immer mehr ausbreitenden Torfinseln.

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Passend zu Halloween, sieht er an manchen stellen unheimlich und mystisch aus…

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Im Sommer kann man hier Baden, es gibt eine kleine Grillstelle und der kühle See ist bei sommerlichen Rekordtemperaturen eine erfrischende Angelegenheit – es kostet manchen jedoch einiges an Überwindung, in das bräunliche Moorwasser zu steigen…
Leider ist der See schon lange kein Geheimtipp mehr.

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Noch was: Der Nonnenmattweiher und das Gebiet drumherum stehen unter Naturschutz! Die Torfinseln dürfen nicht betreten werden, beim Baden im Sommer auf jeden Fall im ausgewiesenen Badebereich bleiben, beim Wandern die markierten Wege nicht verlassen, das schädigt nicht nur die Natur, sondern kann auch richtig gefährlich werden.

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Und stärken kann man sich in der Fischerhütte.

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Dort trifft man nicht nur auf wandernde Touristen, sondern auch auf Einheimische, die regelmäßig zur Fischerhütte kommen und die regionalen Spezialitäten genießen.

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Speckbrot

Schwarzwaldforelle, Speckbrot, Bratwürste, Vesperteller, Käsebrot, grüner Salat aber auch Wurstsalat, Lyonersalat mit Blutwurst, Schwarzwälder Torte oder andere Kuchen und Kaffee und selbstverständlich auch Heidelbeerwein….

November ist traditionell die Zeit, Hausschweine zu schlachten – die Metzgete, mit Blut- und Leberwurst, Sauerkraut, Kartoffelbrei und Kesselfleisch oder grüner Speck.
Wir saßen an einem Tisch mit ein paar älteren Herrschaften aus Neuenweg, die in der Fischerhütte Stammgäste sind. Sie kommen unter anderem auch wegen des guten Essens. Man sagte mir, das Fleisch und die Wurst stammen von der Landmetzgerei Zumkeller.

Ein kleiner Auszug aus der saisonalen Speisekarte… 😉

Richtig urig halt… Und für uns hieß es dann weiterwandern…. denn die Sonne verabschiedete sich langsam.

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Blick auf den Belchen

 

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Tag der offenen Gärten und Höfe – Teil 8: Ein Waldgarten

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Den Garten von Helga und Fritz Dohse in Muggardt sollte man wie eine Oase der Ruhe genießen. Wir haben uns dann auch einfach mal auf ein Bänkchen zwischen Bäumen und hohem Farn hingesetzt, um den Garten einfach nur zu genießen. Deshalb möchte ich jetzt auch nicht mehr allzuviel dazu schreiben – seht selbst:

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Aus meinem Garten: Juni – Im Namen der Rose

Garten Juni Rose de Resht
Rose de Resht – duftet intensiv

Endlich Juni – der Rosenmonat. Die ersten Rosen blühen. Ich möchte heute gar nicht viel schreiben und hoffe, dass ihr euch über den kleinen Bilderspaziergang durch meinen „Zaubergarten”  – wie ihn neulich Annette von personaleden in einem Kommentar so liebevoll benannt hat – freut. Ich finde das mit dem Zaubergarten stimmt. Lasst euch in meine kleine Traumwelt entführen…

Garten Juni Fairy

Der kleine Gartenteil im Vorgarten (Nordseite) sieht etwas wild aus. Leider sind den Winter über zwei Rosen kaputt gegangen. Hier wuchert Frauenmantel, Storchschnabel und Giersch, dunkel violette Clematis rankt sich um die Rosen, die noch übrig geblieben sind.

Clematis
Clematis, violett zwischen meterhohem Waldfarn
Garten Juni Storchschnabel
Storchschnabel

Garten Juni Vorgarten

So sieht der blühende Giersch im Vorgarten sogar hübsch aus – als Begleiter zu einer lilafarbenen Rose, deren Namen ich nicht mehr weiss.
Und sogar einen Froschprinzen (sitzt auf der silbernen Kugel) habe ich in meinem Garten.
Eine einzelne blaue Iris (Liebling der Schnecken) blüht einsam vor sich hin.

Garten Iris1

Garten Giersch

Garten Iris3

Garten Rose lila2

Garten Juni Vorgarten1
Schattenbeet mit Hostas und pinkfarbenen Nelken

Garten Juni Vorgarten2

Und jede Menge Walderdbeeren, die sich hier wild niedergelassen haben und sich im schattigen Bereich sichtlich wohl fühlen.

Garten Juni Glockenblume2
Glockenblumen nehmen die Wand als Stütze

Und nun wechseln wir zum Garten hinter dem Haus:

Garten Juni Rose RotEine klassische rote Rose vor dem Schlafzimmerfenster

Garten Juni Glockenblume
Glockenblumen auf der überdachten (obendrüber ist ein Balkon) Terrasse
Rose Westerland
Rose Westerland

Garten Juni Westerland1

Rose Louise Odier
Rose Louise Odier – ausgezeichnete Duftrose, für die Herstellung von Sirup und Likör bestens geeignet
Garten Juni Fingerhut Mutterkraut
Der Fingerhut (engl. foxglove) ist nun voll aufgeblüht, daneben noch nicht ganz blühendes Mutterkraut
Garten Juni Clematis1
Clematis

Garten Juni PfingstroseUnd endlich blühen auch die Pfingstrosen…
Und das war’s vorerst aus meinem kleinen Zaubergarten, Fortsetzung folgt.

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Der Planetenweg: Egerten

Sonne

„Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten”- So lautete der Merksatz bis zum Jahr 2006 für die damals neun Planeten (Merkur – Venus – Erde – Mars – Jupiter – Saturn – Uranus – Neptun – Pluto) in unserem Sonnensystem.

Unser Sonnensystem – klein, unbedeutend und relativ weit entfernt vom Zentrum der Milchstraße. Im Zentrum befindet sich die Sonne als Zentralstern, es folgen die Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars, die als terristische Planeten bezeichnet werden und den inneren Teil des Sonnensystems bilden. Die Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun bilden heute den äußeren Teil. Weitere Begleiter sind neben Zwergplaneten Millionen von Asteroiden und Kometen. Diese sind vorwiegend in dem Asteroidengürtel zwischen den inneren und den äußeren Planeten, dem Kuipergürtel jenseits der äußeren Planeten und der Oortschen Wolke ganz außen vorzufinden. Pluto, ehemals ein Planet, liegt im Kuipergürtel und gehört nun der neu definierten Klassen der Plutoiden und der Plutinos an.

Auf dem Planetenweg in Egerten bei Kandern-Wollbach kann man unser Sonnensystem erkunden. Das Bild oben stellt die Sonne dar. Entlang des Weges findet man die Erklärungen zu den übrigen Planeten in der bekannten Reihenfolge. Wir haben den schönen Samstagnachmittag dazu genutzt, den Weg zu erwandern. Aber nicht nur der Planetenweg ist interessant, denn die Natur ist hier sehr vielfältig. Eingekehrt haben wir natürlich auch – dazu später.

Planet4

Planet1
Das Größenverhältnis im Vergleich zur Sonne: der Jupiter. Zudem noch oberste Gottheit in der römischen Mythologie…

Planet3
Und auf den Wiesen ein Naturschauspiel:

Lichtnelke2
Kuckucks-Lichtnelke, Kranzrade
Lychnis flos-cuculi

Wiese1

rote Lichtnelke

Wiese3
Butterblume / Hahnenfuß

Wiese2

Beinwell:

Die Pflanze wurde früher als Heilmittel bei Knochenbrüchen verwendet. Daher kommt der Name Beinwell. Enthält Alkaloide und Gerbstoffe.

Beinwell1

Beinwell2

Beinwell3

Lichtnelke1

Lichtnelke5

Distel
NaturschutzgebietDas Schild sieht schon etwas lädiert aus. In diesem Waldgebiet gibt es einige Hochstände – Übungs-Zielscheibe oder versehentliche Treffer?
Und hier gibt es auch Orchideen! Knabenkräuter auf einer eher feuchten Wiese.

Knabenkraut2

Knabenkraut1

Knabenkraut3

Knabenkraut5
Die Trollblume, ein besonders schönes Hahnenfußgewächs:Trollblume4

Trollblume3

Trollblume2

Trollblume1

Bach

Farn

Walderdbeeren

Wiese6

Wiese5

Wiese4

Ein Kalkofen – wurde früher zur Gewinnung von Kalk genutzt, hat heute ein Dach und dient als Quartier für Fledermäuse.

Kalkofen

Und zum Abschluss Einkehr im Kreiterhof. Zur Belohnung gab es für den Markgräfler ein Weissweinschorle, für mich Apfelschorle.
Die Speisekarte der Straussi ist  sehr verlockend, wir haben nichts gegessen, weil ich für’s Abendessen schon etwas anderes vorhatte.

Kreiterhof KarteAber der Zwiebelkuchen und die Forelle, die am Nebentisch bestellt wurden, sahen lecker aus und dufteten noch besser zu uns herüber. Es wird ein nächstes Mal geben! Bis Juni gibt es ausserdem noch Spargel mit Beinschinken…
Ausserdem hat der Besitzer allerlei landwirtschaftliche Utensilien und Geräte zusammengetragen, die rund um den Hof und in einem Museum zu besichtigen sind.

Kreiterhof

Schorle
Nicht vergessen – in sieben Monaten ist Weihnachten!

Weihnachtsbaum