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Midsommar – Variationen mit Knäckebrot


Gestern war der längste Tag bzw. die kürzeste Nacht des Jahres und Sommeranfang.
Die Schweden feiern an diesem Wochenende ausgiebig Midsommar und bei uns gibt es zum Feierabend auf der Terrasse schwedisch inspirierte Häppchen!

Das Rezept dafür???
Man nehme ein paar Scheiben Brot, vorzugsweise Knäckebrot und belege diese nach Lust und Laune, zum Beispiel

  1.     Rundes Knäckebrot: Quark mit Kräutern aus dem Garten, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Gurkenscheiben belegen und mit Dill garnieren
  2.     Helles Brot mit Körnern: mit Butter bestreichen und mit geräuchertem Vesperschinken, Essiggurken und Dill belegen.
  3.     Rundes Knäckebrot: Garnelen mit fein gehackter Zwiebel, Dillspitzen und ein wenig Mayonnaise mischen, mit Dill garnieren

Yesterday was the longest day / the shortest night of the year and the beginning of summer.
The Swedes are celebrating Midsommar extensively this weekend –  and
we are having Swedish-inspired appetizers on the terrace after work!

The recipe for that ???
Just take a few slices of bread, preferably crispbread, and top them as you like, for example

  1.      Round crispbread: Spread auark / cottage cheese with herbs from the garden on it, season with salt and pepper, finally top with cucumber slices and garnish with dill
  2.      Light bread with grains: spread with butter and top with smoked ham, gherkins and dill
  3.      Round crispbread: Mix prawns with finely chopped onion, dill tips and a little mayonnaise, garnish with dill


Zwei weitere Varianten / another two variants:



Rührei mit Krabben und Schnittlauch auf Vollkornbrot und Knäckebrot mit Lachs und Gurke


Pro Portion 1 Ei und etwas Milch mit einer Gabel verquirlen. Zwei Brotscheiben dünn mit Butter bestreichen. Etwas Butter in der Pfanne erhitzen, die Eiermasse hinzugeben, bei milder Hitze stocken lassen und dann mit dem Bratenwender aus Holz auseinanderziehen.
Das Rührei auf eine gebutterte Brotscheibe geben.
Die abgetropften Garnelen (in Salzlake) ohne Fett in die heiße Pfanne geben, nach Belieben mit etwas Knoblauch und Cayennepfeffer würzen. Sobald die sich bildende Flüssigkeit nahezu verdampft ist, auf das Ei geben. Mit Schnittlauchröllchen bestreuen und die zweite Brotscheibe auflegen.
Es ist nicht nötig, das Ei zu salzen, die Garnelen sind salzig genug. Ausserdem spart man bei Verwendung von frischen Kräutern Salz!



Scrambled eggs with shrimps and chives on wholewheat bread and crispbread with salmon and cucumber


Mix 1 egg and a little milk with a fork for each serving. Brush two slices of bread thinly with butter. Heat some butter ina pan, add the egg mixture, let it set over mild heat and then pull apart with a wooden turner.
Put the scrambled eggs on a buttered slice of bread.
Add the drained shrimps (in brine) to the hot pan without fat, season with garlic and cayenne pepper as desired. Once the forming liquid has almost evaporated, add shrimps to the egg. Sprinkle with chives and top with a second slice of bread.
It is not necessary to salt the egg, the shrimps are salty enough. 

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Halve Hahn – Käsebrötchen statt halbes Hähnchen

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Passend zur Fasnacht machen wir einen kleinen kulinarischen Streifzug den Rhein hinunter und landen natürlich beim Kölner Karneval. Der Markgräfler hat das närrische Zepter in der Küche übernommen und einen Halve Hahn gemacht: Nein, das ist kein halbes Hähnchen!
In Köln und im Rheinland ist ein Halve Hahn ein halbes Roggenbrötchen (Röggelchen) mit Butter bestrichen und mit  mittelaltem Goudakäse sowie Zwiebelringen, Essiggurken, Senf und Paprikapulver belegt. Dazu passt natürlich ein Kölsch

… und etwas Musik …
Mit der Karnevalsmusik von den Höhnern  kann die Markgräflerin nichts anfangen – aber sie war in den 80er Jahren ein großer Fan der rockigen Musik von BAP und sie besitzt alle Schallplatten der Kölner Band aus dieser Zeit.



Halve_Hahn_001


Halve Hahn


Zutaten

• Roggenbrötchen (Röggelchen)
• Butter
• mittelalter Gouda-Käse (Kies)
• mittelscharfer Senf (Mostert)
• Zwiebel (Öllich)
• Essiggurke
• Paprikapulver

Zubereitung

Das Brötchen aufschneiden und mit etwas Butter bestreichen (Kalorienzähler dürfen diese auch weglassen).
Mit den Käsescheiben belegen und diese dünn mit Senf bestreichen. Zwiebel in Zwiebelringe und Essiggurke in dünne Scheiben schneiden, anschließend das Brötchen damit belegen. Zum Schluss noch etwas Paprikapulver drauf.

Loss et üch schmecke!


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Today, we make a small culinary trip along the Rhine River to the Cologne Carnival. I prepared a „Halve Hahn“.
This is not a half chicken – in Cologne a „Halve Hahn“ is half a rye roll with butter and gouda cheese as well as onion rings, gherkins, mustard and paprika powder.
Serve with a „Kölsch“ (special beer of Cologne) …


Halve Hahn


Ingredients

Rye rolls
butter
Middle aged Gouda cheese
medium hot mustard
Onion
Gherkin
Paprika powder

Preparation

Halve the bread roll and sprinkle with butter. Cover with cheese slices and brush thinly with mustard. Cut the onion into rings and finely slice gherkin, then top the bread with it.
Finally sprinkle with some paprika.


Halve_Hahn_004


Eine Halve Hahn ist also nichts anderes als ein „Super Sexy Käsebrot“ …


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Kartoffeliger Brotaufstrich: Erdäpfelkas

Erdapfelkas 1


Kartoffel LogoDas Oktoberfest ist zwar schon längst vorbei, aber dieses Rezept, das aus dem bayrisch-österreichischem Raum stammt, möchte ich euch in meinem Kartoffelmonat hier im Blog nicht vorenthalten.

Die Zubereitungsart und auch die Zutaten sind dem Obatzter sehr ähnlich, der Erdäpfelkas kommt aber mit Kartoffeln und Sauerrahm (statt mit einem Topf Butter und Camembert) viel leichter daher.

Der Erdäpfelkas wurde früher den Helfern bei der Kartoffelernte zur Stärkung gereicht.
Am Abend wurden oft Kartoffelfeuer angezündet, bei denen das Kartoffelkraut auf dem abgeernteten Feld verbrannt wurde und frisch geerntete Kartoffeln in der Glut gegart wurden.

Eine Markgräfler Note muss unbedingt sein und – so dachte ich mir – eine Scharwaie würde sich ganz toll als Unterlage eignen.

Scharwaie??? Das ist ein flaches, Markgräfler Brot, das mit Öl bestrichen und mit grobem Salz und Kümmel bestreut wird.
Der Name kommt daher, weil man früher die Scharwaie aus Teigresten, die aus dem Brotzuber zusammengekratzt (oder „gescharrt”) wurden, verwendet hat.


Scharwaie Kartoffelmarkt Neuenburg
Scharwaie von der Hausbäckerei Kotz in Müllheim beim Kartoffelmarkt in Neuenburg am Rhein, 3. Oktober 2015

Rezept für Scharwaie


Erdapfelkas 2


Und bei dieser Gelegenheit kann ich jetzt endlich mal die wunderschöne rote Cocotte von Staub ins rechte Licht rücken.
Die gab es nämlich als Goody bei einem Schneide- bzw. Messerschleifkurs anlässlich des Food Blog Day in Frankfurt im Zwilling Shop.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das Food Blog Day Team für einen wunderschönen, erlebnisreichen Tag.


Erdapfelkas 5


Erdäpfelkas


 Zutaten

• 250 g mehligkochende Kartoffeln
• 2 Esslöffel Butter
• 125 g Sauerrahm
• 1 Teelöffel Paprikapulver
• 1 kleine Zwiebel
• 1 Knoblauchzehe
• Schnittlauch (oder Petersilie), oder beides
• nach Belieben Kümmel
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Die Kartoffeln je nach Größe 20 – 30 Minuten weich kochen, dann schälen.
Mit einer Gabel zerdrücken oder fein reiben.
Die Zwiebel abziehen und fein hacken, dann unter die Butter mischen.
Den Sauerrahm mit durchgepresstem Knoblauch, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel und Schnittlauchröllchen verrühren.
Die Zwiebelbutter und das Sauerrahmgemisch unter die Kartoffeln rühren, bis eine streichfähige Masse entstanden ist.
Kühl stellen und mindestens 30 Minuten durchziehen lassen.


Erdapfelkas 4Erdäpfelkas („potato cheese“) is a spread made from cooked potatoes, onions, sour cream and spices.
It is well known in Austria and Bavaria and was formerly served to the workers during potato harvest.

In the evening after the havest potato fires were lit, in which the  potato foliage was burnt, and often freshly harvested potatoes were cooked in the embers.

Erdäpfelkas

Ingredients
250 g floury potatoes
2 tablespoons butter
125 g sour cream
1 teaspoon paprika
1 small onion
1 clove of garlic
Chives (or parsley) or both
  Caraway seeds to taste 
Salt
Pepper

Preparation
Boil the potatoes for 20 – 30 minutes (depending on the size) until soft, then peel.
Crush the potatoes with a fork or finely grate.
Peel the onion and chop finely, then mix with the butter.
Stir crushed garlic, salt, pepper, paprika, caraway seeds and chopped chives into the sour cream.
After that, mix onion butter and sour cream mixture with the potatoes and stir until a spreadable mass is obtained.
Before serving, let rest in a cool place for least 30 minutes.

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Barbecue: All-American Burger … und meine neue Burger-Presse

All American Burger 1


Es war sehr still hier auf dem Blog in den vergangenen Tagen…

Nein, die Markgräflerin war weder verreist noch blogfaul! Die Telekom war schuld, dass ihr nichts zu lesen bekommen habt.
Wir hatten kein Internet… ojeoje.
Naja, Facebook habe ich überhaupt nicht vermisst – aber ich hätte doch gerne von all den schönen Dingen berichtet, die ich gekocht, gegessen und erlebt habe.
Aber jetzt geht es wieder und ich darf euch endlich meine Neuerwerbung zeigen.

Tatatataaaa…..


All American Burger 2
Meine neue Burger-Presse nebst frisch gepressten Burger Patties

Nein, es ist keine vom Discounter (die waren neulich alle schon weg, als ich abends danach schauen konnte) und auch keine Weber-Grill Burgerpresse. Es ist die von der Firma Landmann.
Die hat uns wegen ihrer Schlichtheit am besten gefallen und sie scheint auch sehr robust zu sein. Allerdings ist sie nicht spülmaschinengeeignet, das heißt man muss sie jedes mal von Hand reinigen. Ist aber kein Problem mit heißem Wasser und etwas Spüli.
Und beim Formen der Burger sollte sie immer vorher mit kaltem Wasser angefeuchtet werden.
Ach ja, noch was: ich hasse Schmelzkäse und deshalb habe ich stattdessen Tilsiter verwendet. Das schmeckt viel, viel besser als der Kunstkäse mit Unmengen an Schmelzsalzen!


 All American Burger 3


All-American Burger
Für 4 Personen


Zutaten

• 1 Zwiebel
• 600 g Rinderhack
• 1 Teelöffel Worcestersauce
• Salz
• Pfeffer
• 3 Esslöffel neutrales Pflanzenöl
• 4 Scheiben Tilsiter
• 4 Blätter Friséesalat
• 2 Tomaten
• 4 Hamburgerbrötchen
• 4 Teelöffel Ketchup

… nach Belieben, Senf, Mayo und Essiggurken-Scheiben, rote Zwiebelringe


Zubereitung

Die Zwiebel schälen, fein würfeln und mit dem Hackfleisch vermischen.
Das Rinderhack mit Worcestersauce, Salz und Pfeffer kräftig würzen und daraus 4 flache Burger formen.
Das Öl in einer Grill-Pfanne erhitzen und die Burger darin kräftig anbraten, anschließend auf kleiner Flamme 6 Minuten durchbraten, einmal wenden.
Kurz bevor die Burger gar sind, auf jeden eine Scheibe Käse legen und darauf schmelzen lassen.

In der Zwischenzeit den Salat waschen und trockenschleudern.
Die Tomaten waschen, trocknen, den grünen Stielansatz entfernen und in Scheiben schneiden.

Die Hamburgerbrötchen halbieren und jeweils mit der Schnittfläche nach oben unter dem Backofengrill knusprig toasten. Anschließend alle Hälften mit je ½ Teelöffel Ketchup bestreichen.

Die untere Brötchenhälfte mit Salat belegen, darauf je 1 Burger (mit der geschmolzenen Käsescheibe nach oben) geben und mit Tomatenscheiben belegen.

Mit Ketchup bestreichen und nach Belieben noch etwas Senf und Mayo dazugeben und mit Essiggurken und roten Zwiebelringen belegen.
Mit der oberen Hälfte der Brötchen bedecken.

Sofort servieren.


 All American Burger 4


All-American Burgers
Serves 4

Ingredients

1 onion
600 g minced beef
1 teaspoon Worcestershire sauce
Salt
Pepper
3 tablespoons neutral vegetable oil
4 slices of Tilsit
4 leaves frisee lettuce
2 tomatoes
4 hamburger buns
4 teaspoons of ketchup

… To taste: mustard, mayonnaise, pickle slices and red onion rings

Preparation

Peel the onion, chop finely and mix with the minced beef.
Strongly season with Worcestershire sauce, salt and pepper and forms 4 flat burgers.
Heat the oil in a grill pan and first fry the burger over high heat, then reduce the heat and fry for 6 minutes, turning once.
Just before the burgers are cooked, put a slice of cheese on top of each and let it melt.

Meanwhile, wash the lettuce, then spin dry.
Wash the tomatoes, dry, remove the green stalks, then cut the tomatoes into slices.
Halve the hamburger buns and toast each half under the oven grill – with the cut side up- until crispy.
Then sprinkle each half with ½ teaspoon of ketchup.

Spread each bottom half of the buns with salad, place 1 burger (melted cheese slice up) and cover with tomato slices. Sprinkle with ketchup and top with a little mustard, mayonnaise, pickles and red onion rings to taste. At last, cover with the top half of the bun.

Serve immediately.

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Superbowl 2015 kulinarisch (2): Giant Burger

Superbowl_2015

In der Nacht von Sonntag, 1. Februar, auf Montag, 2. Februar, um 0.30 Uhr (MEZ) steigt in Phoenix (Arizona) der Superbowl – das Finale der National Football League (NFL) zwischen den New England Patriots aus Foxborough (Massachusetts) und den Seattle Seahawks aus Seattle (Washington). Grund genug, um die heimische Markgräfler Küche zu verlassen, mal wieder eine kulinarische Reise über den großen Teich zu unternehmen sowie in amerikanischen Kochbüchern und Rezepten zu stöbern. Koche ich jetzt was aus Massachusetts (Kürbissuppe und Kürbis-Risotto würde sich anbieten) und von der Pazifikküste (Garnelenspieße) oder doch eher was von den Gastgebern aus dem Südwesten? Der Markgräfler und ich haben uns für zwei Rezepte aus Arizona beziehungsweise dem Südwesten entschieden: Tomatensuppe mit Fleisch-Kartoffel-Bällchen und den Giant-Burger.

Giant Burger 047

Giant Burger (4 Stück)

Für den Burger:
2 Zwiebeln
800 g Rinderhack
1 Teelöffel Worcestersauce
Salz
Pfeffer
3 Esslöffel neutrales Pflanzenöl
4 Scheiben Käse (Cheddar/Gouda/Edamer)
4 Blätter Friséesalat oder Endivien
2 Tomaten
3 Gewürzgurken
8 Scheiben Frühstückspeck
4 Hamburgerbrötchen

Für das Dressing:
6 Esslöffel Tomatenketchup
3 Esslöffel Mayonnaise
1 Esslöffel Sauerrahm
1 Teelöffel Senf
1 Teelöffel Rotweinessig
Worcestersauce
Salz
Pfeffer
Zucker

Zuerst das Dressing vorbereiten:
Sämtliche Zutaten miteinander verrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Für den Burger eine Zwiebel schälen, fein würfeln und mit dem Rinderhack mischen. Mit Worcestersauce, Salz und Pfeffer kräftig würzen und daraus 8 flache Burger formen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Burger darin kräftig anbraten, anschließend auf kleiner Flamme kurz durchbraten und einmal wenden. Vier Burger, kurz bevor sie durchgebraten sind, mit je einer Scheibe Käse belegen und diese darauf schmelzen lassen.
In der Zwischenzeit die zweite Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Salat waschen und trockenschleudern. Die Tomaten, waschen, trocknen, den Stielansatz entfernen und in Scheiben schneiden. Die Gewürzgurken längs in Scheiben schneiden. Den Frühstücksspeck in einer anderen Pfanne ohne Fett knusprig braten
Die Hamburgerbrötchen durchschneiden und mit der Schnittfläche kurz antoasten. Die untere Brötchenhälfte mit Salat belegen und je einen Burger ohne Käse darauf setzen und mit dem Dressing bestreichen. Darauf Tomatenscheiben und Frühstücksspeck verteilen und den Burger mit Käse drauflegen. Diesen wieder mit etwas Dressing bestreichen, mit Gurken und Zwiebelringen belegen. Die Schnittstelle der oberen Brötchenhälfte ebenfalls mit etwas Dressing bestreichen und die Brötchenhälfte oben drauf setzen.

 

In the night of Sunday 1 st February to Monday 2 nd February at 0.30 clock (CET) in Phoenix (Arizona) Super Bowl – the finals of the National Football League (NFL) between the New England Patriots  and the Seattle Seahawks, Seattle (Washington) takes place in Foxborough (Massachusetts). Reason enough to leave the domestic Markgraefler kitchen, once again,  to take a culinary trip across the pond and to rummage in American cookbooks and recipes. So, what shall I cook? Massachusetts offers pumpkin soup and pumpkin risotto and the shrimp skewers from the Pacific Coast would also be a nice dish – or maybe something from the Southwest? Finally, the Markgraefler and me chose two recipes from Arizona respectivly the Southwest: Tomato soup with meat and potato balls and Giant burgers.

Giant Burger 043

Giant Burger (4 burgers)

For the burgers:
2 onions
800 g minced beef
1 teaspoon Worcestershire sauce
salt
pepper
3 tablespoons neutral vegetable oil
4 slices of cheese (Cheddar / Gouda / Edam)
4 frisee or endive lettuce leaves
2 tomatoes
3 pickles/cornichons
8 slices of bacon
4 burger buns

For the dressing:
6 tablespoons tomato ketchup
3 tablespoons Mayonaisse
1 tablespoon sour cream
1 teaspoon mustard
1 teaspoon red wine vinegar
Worcester sauce
salt
pepper
sugar

First, prepare the dressing:
Mix all ingredients together and season with salt, pepper, Worcester sauce and sugar.
For the beef patties, peel an onion, finely chop and mix with the minced beef. Season well with Worcestershire sauce, salt and pepper and shape 8 flat burgers of it. Heat the oil in a pan and fry the burgers over strong heat, then reduce the heat and fry briefly turning once. Place one slice of cheese on four patties just before they are cooked through and let it melt.
In the meantime, peel the second onion and cut into rings. Wash the lettuce and spin dry, wash and dry the tomatoes, remove the stalks and cut into slices. Also cut the pickles into long slices.
Fry the bacon in another pan without fat until crispy. Cut the burger buns diagonally in the middle and briefly toast on the cut sides.
Place lettuce on each bottom half of the buns, place a burger without cheese on top and sprinkle with the dressing. Then spread tomato slices and bacon and place the burgers with cheese on top.
Again sprinkle with a little dressing, add pickles and onion rings. Also sprinkle the the interface of the top half of the bun with some dressing and put on top of the burger.

So kocht Amerika: Tex-Mex, Barbecue, Salads & Co.
So kocht Amerika: Tex-Mex, Barbecue, Salads & Co. 

Die Rezepte stammen übrigens aus dem Buch „So kocht Amerika“.

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Hot Dogs – Heisse Hunde, der Superbowl und warum wir von IKEA so enttäuscht sind…

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Am Samstag waren wir bei IKEA – wir waren etwa gegen 11 Uhr dort – leider hatten ganz viele andere auch die Idee….
Da wir unseren Einkaufszettel schon geschrieben hatten, waren wir doch noch relativ schnell mit unserem Einkauf fertig und mussten uns wie immer mal wieder ärgern, dass bei IKEA in Freiburg gerade mal wieder Artikel ausgegangen waren, für die wir eigens dorthin gefahren sind und der Markgräfler vorher extra im Internet nachgeschaut hatte, ob diese vorrätig sind.
Wie jedes Mal wurde uns gesagt: „Naja, im Moment haben wir davon nichts da, das kommt aber demnächst wieder…..”.
Inzwischen sind wir immer mehr enttäuscht. Während altbewährte Klassiker wie das IVAR-Regal immer weiter im Angebot reduziert werden und  immer mehr neue Artikel als „Kassenschlager” auf den Markt geworfen werden, wird auch das Angebot im Schweden-Shop immer lausiger (Hallo, wo sind denn hier bitte die klassische Salzlakritze aus Skandinavien und die ach so geliebten Vanniljedrömmar????)
Kauft man im Vorjahr neues Essgeschirr, findet man im darauffolgenden Jahr keinen Ersatz mehr für den kaputt gegangenen Teller (eckig statt rund, rosa statt blau etc…) und man müsste sich eigentlich komplett neu eindecken.
Eigentlich war geplant, im IKEA Restaurant noch eine Kleinigkeit zu essen. Nachdem wir aber die Menschenmassen gesehen hatten, ist uns der Appetit vergangen. Den Gratis-IKEA-Family Kaffee kann man schon seit geraumer Zeit sowieso nicht mehr trinken, dünn, labbrig und aus Pulver gebrüht – kein Wunder, dass es den gratis  gibt – die Schweden, die sich für ihren guten Kaffee rühmen, würden sich dafür im eigenen Land schämen!
Auf das Schwedische gratis-Nachschenken verzichtet man da gerne…

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Wie dem auch sei, wir sind von dannen gezogen. Zu Hause gab es dann die zum Superbowl sowieso geplanten, selbst gemachten Hot Dogs mit selbst gemachter Barbecue-Curry Sauce (davon später).
Während des Superbowls werden davon unendlich viele verspeist – Hot Dogs sind neben Pizza und Chicken Wings das beliebsteste Fast Food der Amerikaner.

Klassisch kommt auf das Hot Dog Brötchen Remoulade, dann wird es mit Essiggurken-Scheiben belegt, dann legt man die in Wasser erhitzte Wurst (nicht kochen, sonst platzen die Würste) in das Brötchen, gibt Senf und Ketchup nach Geschmack drauf und gekrönt wird das  Ganze mit Röstzwiebeln – das war’s.

Bei diesem habe ich ganz viel Sauce drauf getan:

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Wer die Hot Dog Brötchen selbst backen möchte, findet bei cucinaepiu das Rezept. Bei Werner gab es nämlich kürzlich Chili Dogs…

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Resteverwertung auf Schwedisch: Pytt i panna

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Reste in der Pfanne heisst dieses schwedische Gericht. Ab und zu soll es in einem Haushalt ja auch mal Reste geben… Das war bei uns in der Zeit um Weihnachten so und ich hatte die Gelegenheit gleich zwei mal Pytt i panna – mit verschiedenen Zutaten zu kochen.

Leftovers in a pan is the name of this Swedish dish. From time to time there are food leftovers in a household … That was the case with us around Christmas time and so I had the opportunity to cook Pytt i panna twice – with different ingredients, that is.

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Nr. 1 mit Resten von einem Wildschweinbraten und Fleischwurst, Nr. 2 mit den Resten vom Rinder-Suppenfleisch, das es zwischendurch auch einmal gab. Kartoffeln und Zwiebeln sind bei Pytt i panna immer dabei, die restlichen Zutaten sind variabel.

No. 1 with remains of a wild boar roast and sausage, No. 2 with the remains of beef soup meat. The basic ingredients of Pytt i panna are potatoes and onions, the other ingredients are variable.

pytt i panna1-2Nr. 1 – Pytt i Panna mit Bratenresten

2 Zwiebeln
3 Esslöffel Butterschmalz
500 g Pellkartoffeln oder Salzkartoffeln
250 g Bratenreste (oder Fischreste)
200 g Fleischwurst (oder Schinken)
2-3 Esslöffel Öl (oder Butter)
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
1-2 Esslöffel gehackte Petersilie

Die Zwiebeln würfeln und in heißem Fett andünsten, die gewürfelten Kartoffeln dazugeben und kräftig anbraten. Dann das gewürfelte Fleisch mit etwas mehr Öl oder Butter dazugeben, würzen und alles unter ständigem Wenden rösten. Mit Petersilie bestreut servieren.

1 – Pytt i Panna with roast leftovers
2 onions
3 tablespoons ghee
500 g boiled potatoes (peeled)
250 g roast or fish leftovers
200 g pork sausage (or ham)
2-3 tablespoons of oil (or butter)
Salt and pepper
1 pinch of sugar
1-2 tablespoons chopped parsley Dice the onion and fry in hot oil, add the diced potatoes and fry vigorously. Then add the diced meat with a little more oil or butter, season and roast while turning constantly. Serve sprinkled with parsley.

pytt i panna2-2

In dieser Pytt i Panna wurden auch Reste von eingelegter Roter Bete und Essiggurken verwertet.

Nr. 2 – Pytt i Panna mit Fleischresten und Rote Bete

1-2 Zwiebeln
3 Esslöffel Butterschmalz
500 g Pellkartoffeln oder Salzkartoffeln
250 g Bratenreste
100 g eingelegte Rote Bete
2 große Essiggurken
1 Esslöffel Öl
Salz, Pfeffer
150 g Crème fraîche
Schnittlauch

Alles kleinschneiden, Zubereitung wie oben beschrieben, zum Schluss Crème fraîche unterziehen und mit Schnittlauch bestreuen.

In this Pytt i Panna also remains of pickled beetroot and gherkins were used:

No. 2 – Pytt i Panna with leftover meat and beetroot

1-2 onions
3 tablespoons ghee
500 g boiled potatoes
250 g roast leftovers
100 g pickled beetroot
2 large gherkins
1 tablespoon oil
Salt and pepper
150 g crème fraîche
chives

Cut everything in cubes –  preparation as described above, add crème fraîche before serving and sprinkle with chives.

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Gebratener Wurstsalat

Gebratener Wurstsalat
Köstliche Resteverwertung! Vom Samstagseintopf, der Winzersuppe, war noch ein halber Ring Fleischwurst übrig. Die Markgräflerin dachte zuerst an einen Elsässer Wurstsalat zum Abendessen. Weil es draussen aber so kühl war, dachte ich, dass ein warmer Wurstsalat mal was anderes wäre. Was soll ich sagen – das hat toll geschmeckt….

Gebratener Wurstsalat
(2 Portionen)

300 g Fleischwurst, in Scheiben geschnitten
1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
etwas Rapsöl zum Anbraten
ein paar Essiggurken, in Scheiben geschnitten
1-2 Esslöffel Essig
1 Teelöffel Senf
Pfeffer, Maggi, wenig Salz

Wenig Öl in einer Pfanne erhitzen, die Wurstscheiben darin von beiden Seiten anbraten, die Zwiebeln hinzufügen. Die Wurstscheiben sollten leicht gebräunt, die Zwiebeln aber noch glasig sein. In einer Salatschüssel Senf, Essig wenig Salz, Maggi und Pfeffer nach  Belieben  verrühren. Wurstscheiben, Zwiebeln und Essiggurken untermischen. Dazu gibt es frisches Bauernbrot.

Delicious leftovers! From the Saturday stew, the wine soup, half some sausage was left. The first thought of the Markgräflerin was: Alsatian sausage salad for dinner. But because it was so cold outside, I thought that a warm sausage salad would be something different. What should I say – it tasted great ….

Fried sausage salad
(2 servings)

300 g of meat, sausage, sliced
1 onion, sliced ​​into rings
some rapeseed oil for frying
a few gherkins, sliced
1-2 tablespoons vinegar
1 teaspoon mustard
Pepper, Maggi, a little salt

Heat a little oil in a pan, fry the sausage slices in it from both sides, add the onions. The sausage slices should be lightly browned, but still be the onions until translucent. In a salad bowl mustard, vinegar, a little salt, Maggi and pepper to taste. Sliced ​​sausage, onion and pickles, mix. On the side there was fresh bread.

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Schinkenweckle

Schinkenweckle2

So einfach und so gut – ein Schinkenweckle. Wir sagen zu unseren Brötchen „Weckle”. Der Klassiker im Markgräflerland: mit gekochtem Schinken belegt. Ganz wichtig: nach dem Durchschneiden wird eine oder beide Hälften mit Butter bestrichen, dann der Schinken aufgelegt, mit in Scheiben geschnittenen Essiggurken belegt und zusammengeklappt. Dann kommt es normalerweise in eine Butterbrot-Papiertüte, aus der man dann wunderbar essen kann, ohne alles vollzukrümeln.

Traditionelle Verpflegung zum Viertele Wein oder einem Glas Bier an Festen (oder für Kinder eine Orangenlimonade – das waren früher Sinalco, Mirinda oder Libella) – damit konnte man eine zeitlang aushalten.
Zum nahenden „Vatertag” (Himmelfahrt) bietet sich sowas auch als Verpflegung zum Wandern oder für ein Picknick an.

Schinkenweckle1

Bei dem Brötchen bzw. Weckle handelt es sich um ein „Spitzweckle”, weil es an beiden Ende meist spitz zuläuft. Es ist aus Milchbrötchenteig aber buttrig und zart.

Schinkenweckle3

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Lumpasupp – zur Buurefasnacht

Die Wirtshuusfasnet am Rosenmontag im „Gasthaus zum Salmen“ in Steinenstadt ist immer ein Ereignis – mit Guggemusik, lustigen Gesangseinlagen und Essen, das zur Fasnacht passt.
Dieses Jahr waren wir mal früh genug, so dass wir noch frittierten Karpfen mit Pommes, Mayo und Salat bekommen haben (andere hatten Pech…)

Frittierter Karpfen mit Pommes

Zum Rezept für frittierten Karpfen (Carpe Frite) geht’s hier.
Aber es gab noch viele weitere leckere Sachen, z. B. riesiges Schnitzel mit Pommes und Salat, Nudelsuppe mit Fleischeinlage (=Narrensuppe), Chili Con Carne, Spaghetti Bolognese oder
„Lumpasupp“  -und da bei uns mancherorts die Fasnacht erst angefangen hat, nämlich die „Buurefasnacht“ gibt es heute, am Samstag einen etwas anderen „Eintopf“:

Man braucht dafür:
1 rote Zwiebel
Lyoner in Streifen (für Wurstsalat)
Schwarzwurst
Emmentaler Käse
Gewürzgurken aus dem Glas
Senf, Rotweinessig, Sojaöl, Salz, Pfeffer

Zuerst die Lyonerstreifen in eine Schüssel geben. Die Zwiebel in Ringe schneiden. Den Käse in Streifen schneiden und die Gewürzgurken in Ringe scheiden.
Die Schwarzwurst ebenfalls in Ringe schneiden, dann halbieren. Alles auf die Lyoner geben, gut mischen.
1 Teelöffel Senf mit Essig und Öl zu einer Vinaigrette verrühren, mit Salz und schwarzem, frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Über die Lumpasupp gießen und gut mischen. Mit frischem Bauernbrot servieren.