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Spargel Tarte mit Ricotta und Parmesan

Spargeltarte Ricotta 1
Spargeltarte mit Ricotta und Parmesan

Die Spargelsaison ist in vollem Gange. Und die Markgräflerin schwelgt nicht nur im traditionellen weißen Spargel…. – auch der grüne Spargel hat es ihr angetan.
Vom gekochten grünen Spargel, den es zum Rumpsteak gab, war noch was übrig und ich habe einfach die halbe Menge des nachfolgenden Rezepts gebacken, nur ein Ei für den Guss verwendet, dafür einen ganzen Becher Ricotta mit 250 g.
Der Einfachheit halber habe ich statt selbstgemachtem Mürbeteig fertigen Blätterteig aus dem Kühlregal verwendet.
Die Quiche gab es dann zum Brunch, als meine Freundin Zoë zu Besuch war.
Vorlage war ein Rezept aus dem Buch Spargel & Rucola, Zabert Sandmann / 1. Aufl. 2014 (ISBN 978-3-89883-437-7).


Spargeltarte Ricotta 2


Spargel-Tarte mit Ricotta und Parmesan
(Für 4 Personen)


Zutaten

Für den Teig:
• 300 g Mehl
• 150 g weiche Butter
• 1 Ei, 1 Eigelb
• 1 Esslöffel Olivenöl
• Salz

Tipp:
wenn es schnell gehen muss, verwendet man gekauften, ausgerollten Blätterteig

Für den Belag:
• 50 g grüner Spargel
• Salz
• 400 g Ricotta
• 3 Eier
• 100 g geriebener Parmesan
• Pfeffer aus der Mühle
• frisch geriebene Muskatnuss

• Butter für die Form


Zubereitung:

Teig
Mehl Butter, Ei, Eigelb, 100 ml Wasser, Öl und etwas Salz zu einem glatten Teig verkneten.

Zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und etwa 30 Minuten kalt stellen.

Belag
Den Spargel waschen, im unteren Drittel schälen und die holzigen Enden abschneiden.
Die Stangen nach Belieben ganz lassen oder in Stücke schneiden.
Den Spargel in kochendem Salzwasser etwa 5 Minuten garen, herausnehmen, abschrecken und abtropfen lassen.

Ricotta, Eier und Parmesan mischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Den Teig in der Größe einer eckigen Tarteform (22 x 22 cm) oder einer runden Quicheform (24 cm Ø) auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.
Die Form einfetten und mit dem Teig auskleiden. Den Spargel darauf verteilen und die Ricottamasse darüber geben.
Nach Belieben mit grob gemahlenem Pfeffer bestreuen.
Die Quiche im vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene etwa 30 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren.

Tipp:
Lässt sich gut am Vorabend zubereiten. Für’s Brunch am nächsten Vormittag etwa 5 Minuten im Ofen bei 200 °C erwärmen.

Spargeltarte Ricotta 3

Asparagus tart with ricotta and Parmesan
(Serves 4)

For the pastry:
300 g flour
150 g butter, softened
1 egg, 1 egg yolk
1 tablespoon olive oil
Salt

Tip:
you can also use rolled out puff pastry from the supermarket

For the topping:
50 g green asparagus
Salt
400 g ricotta
3 eggs
100 g grated Parmesan cheese
Freshly ground pepper
Freshly grated nutmeg

Butter for the baking tin

For the dough:
Mix flour, butter, egg, egg yolk, 100 ml of water, olive oil and a pinch of salt and knead into a smooth dough.
Form a ball of the dough, wrap in foil and cool in the refrigerator for 30 minutes

For the topping:
Wash the asparagus, peel the lower third and cut off the woody ends.

Cook the asparagus in boiling salted water for about 5 minutes, remove, rinse with cold water and drain.
Mix ricotta, eggs and Parmesan and season with salt, pepper and nutmeg. Preheat the oven to 200 °C (392 °F).
Roll out the dough at the the size of a rectangular tart tin (22 x 22 cm) or a round quiche dish (24 cm diameter) on floured surface. Butter the tin or dish and line with the dough.
Place the asparagus onto the dough, pour and evenly spread the ricotta mixture over it.

Sprinkle to taste with coarsely ground pepper.
Bake the tart in a preheated oven on the middle rack for about 30 minutes. Let cool slightly and serve still warm.
Tip:
The tart can easily be prepared in the evening before serving it for brunch the next day. In the morning, you only need to reheat it in the oven, at 200 °C (392 °F)  for 5 minutes.

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Der erste Spargel der Saison 2015 – mit Schwarzwälder Schinken und Kratzede

Spargel Kratzede 1

Es ist soweit – im Markgräflerland hat vergangene Woche die Spargelsaison begonnen. Und beim ersten Spargel der Saison werden keine Experimente gemacht oder etwa neue Rezepte ausprobiert. Nein, es gibt ihn ganz klassisch, mit gekochem Schinken, Schwarzwälder roher Schinken, selbst gerührter Mayonnaise und Kratzede.
Und am vergangenen Sonntag war es dann soweit, wir hatten den unseren ersten Spargel der Saison – frisch vom Feld bzw. vom Spargelstand.
Dazu gibt es ein Gläschen Gutedel.
Die Spargelschalen und das Spargel-Kochwasser werden aufbewahrt. Die Spargelschalen kocht man im Spargelwasser etwa 20 Minuten aus. Die Brühe dient später als Basis für ein leckeres Spargelcreme-Süppchen. Rezept folgt.

Spargel Kratzede 2

Klassische Mayo

1 Eigelb
1 Teelöffel Senf
Salz, Pfeffer
2 Teelöffel Essig oder Zitronensaft
1/8 Liter Olivenöl
1/8 Liter Sonnenblumen- oder Sojaöl
nach Geschmack: frische Kräuter

Eigelb mit Salz verrühren, unter ständigem Rühren (Handrührgerät) Senf, Essig oder Zitronensaft und zuletzt das Öl tropfenweise zugeben, bis eine feste, cremige Masse entsteht. Mit etwas schwarzem, frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Nach Belieben können auch frische Kräuter untergerührt werden, wie zum Beispiel Bärlauch oder Schnittlauvh: waschen, abtropfen lassen und kleinschneiden und unter die Mayonnaise heben.

***

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Spargel, klassisch (für 2 Personen)

1 kg Spargel
Salz, 1 Stück Würfelzucker, ein kleines Stück Butter

Die Spargelstangen waschen, mit einem Sparschäler schälen, am unteren Ende ca. 0,5 cm abschneiden. Die Schalen nicht wegwerfen – diese können im verbleibenden Spargelwasser ausgekocht und als Basis für eine Spargelcremesuppe verwendet werden.

Dann in einen Topf legen und soviel Wasser angiessen, dass sie knapp bedeckt sind. Salz, Zucker und Butter hinzufügen und ca. 15-20 Minuten (je nach Dicke) kochen.

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Kratzede (für 2 Personen)

3 Eier, getrennt
125 g helles Dinkelmehl
1 Prise Zucker
Salz
100 ml Milch
100 ml sprudelndes Mineralwasser
Sonnenblumenöl zum Ausbacken

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, beiseite stellen. Das Eigelb in eine Schüssel geben und mit einer Prise Zucker und etwas Salz verrühren. Das Mehl in die Schüssel sieben und mit der Milch und dem Mineralwasser zu einem glatten Teig verrühren. Dann das steif geschlagene Eiweiß unterheben.
Den Backofen auf 80 °C vorheizen, um die fertige Kratzede darin warm zu halten.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, und soviel Teig hineingeben, dass der Boden der Pfanne etwa 1 cm hoch bedeckt ist. Den Pfannkuchen von beiden seiten goldbraun backen und mit zwei Gabeln in Stücke zerreißen. (Ich habe eine kleine Pfanne verwendet und den Teig in zwei Portionen zubereitet – für 4 Personen die Zutaten verdoppeln und ebenfalls in mehreren Portionen zubereiten).
Die fertige Kratzede im Ofen warm halten.

Vergangenes Jahr gab es grüne Bärlauch-Kratzede – hier geht es zum Rezept.

Baerlauch Kratzede Spargel2
Bärlauch Kratzede und Mayonnaise mit Bärlauch zum Spargel / Kratzede with wild garlic and Mayonnaise with wild garlic

***

The past weekend we had our first asparagus this year. Of course it’s asparagus from our area the Markgräflerland!
I made the classic recipe, again, with ham, homemade mayonnaise and Kratzede (pulled apart pancake).

Classic Mayonnaise 

1 egg yolk
1 teaspoon of mustard
salt and pepper
2 teaspoons vinegar or lemon juice
1/8 liter of olive oil
1/8 liter of sunflower or soybean oil
to taste: fresh herbs

Mix egg yolks with salt, mustard, vinegar or lemon juice and while stirring constantly (hand mixer) add the oil drop by drop, until you receive a firm, creamy mass. Season with some black, freshly ground pepper. Feel free to add some fresh herbs such as wild garlic or chives: Wash the herbs, drain and chop. Fold into the mayonnaise.

***

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Asparagus – classic recipe (for 2 people)

1 kg asparagus
Salt, 1 sugar cube, a small piece of butter

Wash the asparagus, peel with a potato peeler, cut off a piece at the bottom of about 0.5 cm. Do not throw the peels away – these can be cooked in the remaining asparagus water and can be used as a base for a creamy asparagus soup.

Then put in a pot and pour enough water so that they are barely covered. Add salt, sugar and butter and cook for about 15-20 minutes (depending on thickness).
Do not throw away the asparagus peels and aspagagus broth. Cook the peels in the broth after lifting out the asparagus for about 20 minutes.
The broth can be used to make a delicious and creamy asparagus soup. Recipe will follow.

***

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“Kratzede” / pulled apart pancake (for 2 people)

3 eggs, separated
125 g flour
1 pinch of sugar
salt
100 ml milk
100 ml sparkling mineral water
sunflower oil for frying

Beat the egg whites with a pinch of salt until stiff, set aside. Put egg yolks a bowl, add a pinch of sugar and a little salt and mix. Sift the flour into the bowl and mix with the milk and mineral water to a smooth dough. Then fold in the egg whites.
Preheat the oven to 80 °C (176 °F) in order to keep the prepared Kratzede warm until it is served.
Heat some oil in a pan and pour as much dough into it so that the bottom of the pan is filled at about 1 cm. Bake the pancakes on both sides until golden brown and pull into pieces using two forks. (I used a small pan and fried the dough in two portions – for 4 persons just double the ingredients and cook also in several portions) .
Keep the prepared Kratzede warm in the oven.
Last year I made green Kratzede with wild garlic – see recipe here.

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Africani – Feines Gebäck aus der Toskana (glutenfrei)

Africani 1

Vor ein paar Jahren war die Markgräflerin über Ostern in der Toskana unterwegs und hatte sich ein kleines Büchlein mit süßen Rezepten aus der Toskana als Souvenir mit nach Hause gebracht.
Gebacken wurde daraus noch nicht viel und jetzt fiel es mir wieder ein…

Africani heißen diese, an Pralinen erinnernden, zart-luftigen Gebäckteilchen, die am besten in Begleitung von einem Likörchen (Eierlikör), Vin Santo oder Limoncello schmecken.

Africani 2

Africani

200 g Zucker
6 Eigelb
40 g Butter
Mandelöl

Die Eigelb mit dem Zucker schlagen und am Schluss die Butter zufügen; der Teig muss glatt und dickflüssig werden. Kleine Papiertütchen (wie für Pralinen) mit Mandelöl einpinseln und die Masse hineingeben, dann bei mittlerer Hitze (150 °C  – 180 °C) backen, bis sie richtig schön braun sind. Das dauert etwa 15 Minuten.

***

Africani 4

A few years ago, I spent Easter in Tuscany and had brought a little book with sweet recipes from Tuscany as a souvenir back home.
This Easter I realised that I haven’t tried almost any recipe of this booklet so now I’m finally coming back on it …

Africani are delicate, airy pastries, that taste best when accompanied by an eggnog, Vin Santo or limoncello.

Africani 3

Africani

200 g sugar
6 egg yolks
40 g butter
almond oil

Beat the egg yolks with the sugar and finally add the butter. The dough should be smooth and thick. Brush small paper cases (as for chocolates) with almond oil and pour in the batter, then bake at medium heat (302 °F- 356 °F) until they are browned. This takes about 15 minutes.

 

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Ideen für die Fasnachts-Party: Mini Croissants mit Tapenade

Mini Croissants Tapenade Noire
Man muss nun doch langsam an die Vorbereitungen für die Fasnacht denken. Hier habe ich eine einfache und schnell gemachte Idee für euer Party Buffet: Blätterteig Croissants mit schwarzer Olivenpaste aus Frankreich. Mmmh. Die sind so schnell weg – davon macht man am besten gleich zwei Portionen.

Mini Croissants mit Tapenade Noire

Für 16 Mini Croissants

100 g Tapenade Noire
(schwarze Olivenpaste aus dem Glas)
1 fertig ausgerollter Blätterteig
(Kühlregal)
1 Eigelb

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Backofenrost oder ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die Teigplatte mit der Tapenade bestreichen und in 16 Dreiecke schneiden. Dann zu Croissants aufrollen. Die Croissants auf den Rost legen und mit Eigelb bestreichen. Im Ofen 20 Minuten backen.
Warm oder kalt servieren.  – grüne Olivenpaste geht natürlich auch.

Mini Croissants Tapenade Noire 1Here is a delicious and quickly prepared party snack for you!

Mini croissants with Tapenade Noire

For 16 mini croissants

100 g Tapenade Noire
(black olive paste from a jar)
1 convenience (already rolled-out) puff pastry
1 egg yolk

Preheat the oven to 180 °C (356 °F). Furnish the oven rack or baking tray with baking paper.
Spread the dough with tapenade and  cut into 16 triangles. Then roll up into croissants. Place the croissants on the baking sheet or oven rack and brush with egg yolk. Bake in the oven for 20 minutes.
Serve warm or cold. You can also use green olive paste.

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Crema Catalana

Crema Catalana 7
Ich beginne mit dem spanischen Menü so, wie wir es im Kochkurs gemacht haben. Die Crema Catalana wird wie ein Pudding angerührt, die gelbe Farbe kommt von den Eigelben, die hineinkommen und gebunden wird das Dessert mit Maizena (Maisstärke) und aromatisiert wird die Creme mit Zimt und Zitronenschale.
Beim Kurs wurde diskutiert, ob nun eine Crema Catalana das selbe ist, wie eine Crème brulée. Beide Desserts werden vor dem Servieren mit Zucker bestreut und dieser wird dann mit einem Brenner karamellisiert. Also haben beide wohl den gleichen Ursprung…

Aber es besteht doch ein wesentlicher Unterschied: die Crema Catalana wird mit Milch zubereitet, die Crème brulée nur mit wenig Milch aber einem größeren Anteil an Sahne. Ausserdem wird die klassische Crème brulée nicht mit Maisstärke gebunden und wie ein Pudding zum Kochen gebracht, sondern man lässt sie bei geringer Temperatur im Backofen langsam stocken.
Und – eine klassische Crème brulée ist meist mit Vanille aromatisiert.

Crema Catalana 9

Crema Catalana
für 4 Personen

1 Liter Milch
6 – 8 Eigelb, je nach Größe
150-200 g Zucker
1 Zimtstange
etwas Zitronenschale
70 g Maizena
etwas Zucker zum karamellisieren
(am besten brauner Zucker)

Etwa 700 ml Milch mit Zimtstange und Zitronenschale in einen Topf geben und aufkochen lassen. Dann den Topf vom Herd ziehen und 10 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Eigelb mit Zucker in einer Schüssel verquirlen, die Speisestärke mit der restlichen Milch glatt rühren und unter die Eigelb Mischung rühren.
Zimt und Zitronenschale aus der heißen Milch nehmen.
Die Eier-Mischung in die heiße Milch rühren, nochmals aufkochen lassen, bist die Creme dick wird.

Die Creme in feuerfeste Formen füllen und mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Die Formen in den Kühlschrank stellen und auskühlen lassen.
Zum Servieren die Creme mit etwas (braunem) Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner karamellisieren.
Wer keinen Bunsenbrenner hat, kann die Creme auch im Backofen unter dem Grill karamellisieren.

Crema Catalana 10

Crema Catalana
for 4 people

1 litre of milk
6 – 8 egg yolks, depending on the size
150-200 g sugar
1 cinnamon stick
a little lemon zest
70 g cornstarch
some sugar to caramelize
(preferably brown sugar)

Pour approximately 700 ml of milk into a saucepan, add cinnamon stick and lemon zest and bring to a boil. Then pull the pan off the heat and let stand for 10 minutes.

In the meantime, whisk egg yolks together with sugar in a bowl. Stir the cornstarch with the remaining milk until smooth and then mix with the egg yolk mixture.

Remove cinnamon and lemon peel from the hot milk.
Pour the mixture into the hot milk stir, bring to a boil again, are the cream thickens.

Pour the cream into ovenproof flat bowls and cover with plastic wrap to prevent from forming a skin. Store the bowls in the refrigerator and allow to cool.
To serve, sprinkle the cream with a little (brown) sugar and caramelize with a Bunsen burner.
Those who have no Bunsen burner, can caramelize the cream in the oven under the broiler.

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Galette des Rois zum Tag der Heiligen Drei Könige

Galette des Rois
Zum Dreikönigstag gibt es wieder mal eine Galette des Rois aus Frankreich. Da die Markgräflerin auch dieses Jahr wieder arbeiten muss, haben wir die Galette aus dem nahegelegenen Elsass, aus Chalampé, importiert. Die Galette selbst zu backen, ist gar nicht so schwer, nimmt aber doch einiges an Zeit in Anspruch.
Für diejenigen, die heute Feiertag haben und nicht arbeiten müssen, habe ich das Rezept noch einmal ausgegraben. Délicieux!

Galette des Rois aus Frankreich


Das Rezept ist für eine Form mit 26 cm Ø

400 – 500 g Blätterteig

Für die Füllung braucht man:

Crème frangipane:

1. Crème pâtissière
1/3 l Milch
3 Eigelb
100 g Zucker
1 Vanilleschote oder 2 Päckchen Vanillezucker
50 g Mehl

Vanilleschote aufschlitzen, mit der Milch in einen Topf geben. Die Milch zum Kochen bringen.
Eigelb mit Zucker schaumig schlagen, das gesiebte Mehl darunter rühren. Dann die kochende Milch (Vanilleschote entfernen und auskratzen) langsam und unter ständigem Rühren zu der Eiermasse gießen. Vanillekörnchen hinzugeben, nochmals aufkochen, bis die Creme dick wird.

2. Mandelcreme
100 g gemahlene Mandeln (nach Belieben mit Haut oder blanchiert)
100 g Puderzucker
100 g weiche Butter
3 Eier
5 cl Rum (ersatzweise Rosenwasser)

Mandeln und Puderzucker gut vermischen. Mit der Butter verrühren, danach Eier und Rum oder Rosenwasser hinzufügen.

Crème pâtissière mit der Mandelcreme mischen und gut verrühren. Die Creme muss dabei fest bleiben.

Den Backofen auf 220 °C vorheizen.

Den Blätterteig in in zwei gleich große Stücke teilen, jeweils rund und ca. 1 cm dick ausrollen. Einen Teil in eine mit Backpapier ausgelegte Form ( Ø 26 cm ) legen, die Creme darauf verteilen, dabei einen Rand freilassen.
Eine Figur, Bohne oder Mandel in der Füllung verstecken, den Rand mit Wasser bepinseln, die zweite Teigplatte als Deckel darüber legen und gut andrücken, damit die Creme nicht ausläuft.
Mit einer Gabel Muster auf dem Teig ziehen oder aus einem Teigrest schöne Motive ausstechen und mit Eigelb bepinseln.

Bei 200 – 220 °C ca. 30-40 Minuten backen. Auskühlen lassen….
Na, mal sehen, wer heute die Figur findet, die Krone bekommt und König für einen Tag sein darf. Mehr über den Brauch hier.

Galette des Rois 1

Galette des Rois from France
(A traditional pastry, baked for Epiphany)

The recipe is for a springform, 26 cm indiameter

400-500 g puff pastry

For the filling you need:

Crème frangipane:

1. crème pâtissière
¹/³ litre milk
3 egg yolks
100 g sugar
1 vanilla bean or 2 teaspoons vanilla
50 g flour

Slit the vanilla pod, and give it in a saucepan, pour the milk. Bring the milk to a boil.
Beat egg yolks with sugar until foamy, stir in the sifted flour. Remove the vanilla bean and scrape out the grains. Slowly pour the boiling milk into the egg mixture while stirring constantly. Add the vanilla grains, boil again until the cream thickens.

2. Almond cream
100 g ground almonds (to taste with skin or blanched)
100 g icing sugar
100 g softened butter
3 eggs
5 cl rum (alternatively rose water)

Mix well almonds and icing sugar, mix with the butter, then add eggs and rum or rose water.

Mix well the crème pâtissière with the almond cream. The cream must remain thick!

Preheat the oven to 220 ° C (428 °F).

Divide the puff pastry into two equal sized pieces, roll each out round and about 1 cm thick. Put one half of it in a springform (Ø 26 cm), lined with baking paper, spread the cream onto it,  leaving a border.
Hide a figure, bean or almond in the filling, brush the edge with water, place the second sheet of dough as a cover over it and press down firmly so that the cream does not expire.
With a fork, draw a diamond-shaped pattern on the dough or cut out beautiful motifs from some remaining dough and brush with egg yolk.

Bake at 200-220 °C (392 – 428 °F) for about 30-40 minutes. Allow to cool ….
Well, let’s see who can find the figure today and who gets the crown and may be king for a day?

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Adventskalender 2014 – Nr. 23: Oma Marthas Herrenkirschtorte

Adventskalender 2014_23
Diese Torte von Oma Martha darf an Weihnachten nicht fehlen, sie steht – neben ihrem weltbesten Käsekuchen – zu jeder Festlichkeit auf der Wunschliste…
Und ich will euch gar nicht lange auf die Folter spannen, denn hier ist das Rezept.

Adventskalender 2014_23_1
Herrenkirschtorte

(für eine Form mit etwa 26 cm Ø)

200 g Butter
180 g Zucker
4 Eier, getrennt
125 g Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
1 gestrichener Teelöffel Zimt
125 g gemahlene Haselnüsse
100 g Blockschokolade, gerieben
2-3 Esslöffel Kirschwasser (oder Rum)
1 Glas eingemachte Sauerkirschen, abgetropft
(Schattenmorellen)

Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, beiseite stellen.
Butter schaumig rühren, Zucker und Eigelb nach und nach hinzufügen. Mehl mit Backpulver und Zimt mischen, über die Buttermasse sieben und zusammen mit der geriebenen Schokolade, den gemahlenen Nüssen und dem Kirschwasser untermengen.
Zum Schluss das steif geschlagene Eiweiß unterheben.
Die Backform mit Butter einfetten, mit Mehl bestäuben und den Teig einfüllen. Die Sauerkirschen darauf verteilen.
Auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 1 Stunde und 15 Minuten backen.
Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Wenn kein Teig mehr daran haftet, ist der Kuchen fertig. Abkühlen lassen und aus der Form lösen.
Nach Belieben zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.

*****

Granny Martha’s Cherry Cake

(for a baking dish with about 26 cm in diameter)

200 g butter
180 g sugar
4 eggs, separated
125 g flour
1 teaspoon baking powder
1 teaspoon cinnamon
125 g ground hazelnuts
100 g plain chocolate, grated
2-3 tablespoons kirsch (or rum)
1 jar of sour cherries, drained

Preheat the oven to 175 ° C (347 °F).
Whisk the egg whites until stiff and set aside.
Cream butter until fluffy, add sugar and egg yolks gradually. Mix flour with baking powder and cinnamon, sift onto the butter mixture and stir in together with the grated chocolate, the ground nuts and kirsch.
Finally, fold in the stiff egg whites.
Grease the baking dish with butter, sprinkle with flour and pour in the batter. Spread the sour cherries on it.
Bake on the middle rack of the preheated oven for about 1 hour and 15 minutes.
Check with a wooden skewer whether the cake is baked. If any dough no longer sticks to it, the cake is done. Let cool and remove from the mould.
Serve sprinkled with icing sugar.

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Adventskalender 2014 – Nr. 21: 4. Advent… Kleiner Kokos-Zitronen Gugelhupf

Adventskalender 2014_21_1Und schon brennt die vierte Kerze… Zum 4. Advent gibt es nun den vorerst letzten kleinen Adventsgugelhupf. Dieser kommt sehr erfrischend daher, locker-luftig mit Zitrone und Kokos! Da geht wortwörtlich die Sonne auf…
Wie vergangenes Jahr, ist es um Weihnachten sehr mild und vereinzelt scheint wirklich die Sonne. Ich kann mich noch erinnern, dass ich vergangenes Jahr am 24. Dezember noch fast vergessene Blumenzwiebeln eingepflanzt hatte – damals hatten wir auch frühlingshafte Temperaturen.

Adventskalender 2014_21

Kleiner Kokos-Zitronen-Gugelhupf
(für eine Gugelhupfform mit 16 cm ∅)

Für den Teig:
125 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Teelöffel gemahlene Vanille
2 Eier
1 Eigelb
1 Teelöffel abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
100 g Dinkelmehl Type 630
30 g Kartoffelmehl (Speisestärke)
1 Teelöffel Backpulver
30 g fein gewürfeltes Zitronat
60 g Kokosraspel
Butter und Mehl für die Form

Für die Glasur:
3 Esslöffel Orangenkonfitüre
50 g Puderzucker
1 Esslöffel Zitronensaft
2 Esslöffel Kokosraspel

Die Butter schaumig rühren. Zucker, Vanille, Eier, Eigelb und Zitronenschale unterrühren.
Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen, sieben und nach und nach unter die Butter-Masse rühren. Zitronat und Kokosraspel unterheben.
Den Backofen auf 200 °C (Gas Stufe 3, Umluft 180 °C) vorheizen.
Die Backform innen mit Butter einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen etwa 40 Minuten backen. Herausnehmen, 10 Minuten in der Form lassen, dann zum Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.
Die Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten, herausnehmen und abkühlen lassen.
Die Orangenkonfitüre durch ein Sieb streichen, leicht erwärmen, den Kuchen damit beträufeln. Den Puderzucker sieben und mit Zitronensaft zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Den Kuchen damit beträufeln und mit Kokosraspel bestreuen.

Adventskalender 2014_21_2

Small coconut and lemon bundt cake
(for a bundt cake mould with 16 cm ∅)

For the dough:
125 g softened butter
100 g sugar
1 teaspoon of powdered vanilla
2 eggs
1 egg yolk
1 teaspoon grated rind of an organic lemon
100 g flour (spelt type 630)
30 g of potato flour (cornstarch)
1 teaspoon baking powder
30 g of finely diced candied lemon peel
60 g grated coconut
butter and flour for the mould

For the glaze:
3 tablespoons orange marmalade
50 g icing sugar
1 tablespoon lemon juice
2 tablespoons grated coconut

Whisk the butter until fluffy. Add sugar, vanilla, eggs, egg yolk and lemon zest, stir.
Mix flour, cornstarch and baking powder, sift and stir gradually into the butter-mass. Fold in candied lemon peel and coconut.
Preheat the oven to 200 °C =392 °F (gas mark 3 / fan oven 180 ° C=356 °F).
Grease the inside of the baking mould with butter and dust with a little flour. Fill in the dough and flatten it. Bake in the preheated oven for about 40 minutes. Remove from the oven, let stand for 10 minutes in the mould, then set to cool on a wire rack.
Lightly roast the grated coconut in a dry frying pan, remove and let cool.
Spread the marmalade through a sieve, slightly warm in a pan and sprinkle the cake with it. Sift the icing sugar and mix with lemon juice to receive a viscous mass. Sprinkle the cake with it and in the end sprinkle with grated coconut.

Adventskalender 2014_21_3

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Adventskalender 2014 – Nr. 15: Rosenkohl im Bierteig, Wildschweinsteak und Pommes Frites

Adventskalender 2014_15
Heute hat die süße Backstube eine Pause eingelegt – dafür gibt es ein köstliches Sonntagsgericht. Die Markgräflerin hat am Samstag beim Metzger ihres Vertrauens schomal die wichtigsten Zutaten für die Weihnachtsmenüs vorbestellt. Was es ist, wird noch nicht verraten…
Jedenfalls gab es gerade Wild aus heimischer Jagd. In diesem Fall habe ich mich für Wildschwein entschieden, das ich diesmal nicht als Braten oder Ragout zubereitet habe, sondern wie ein Steak in der Pfanne.
Der Markgräfler hat im elterlichen Keller noch einen Frittiertopf mit Sieb entdeckt und ich wollte doch endlich mal probieren, Pommes Frites selbst zu machen.
Ich hatte ja ausführlich von unserem kulinarischen Trip nach Brügge/Belgien und dem Besuch im Pommes Frites Museum berichtet.
Auf das Rindernierenfett, in dem man traditionell Pommes Frites herstellt, habe ich dabei verzichtet und stattdessen hoch erhitzbares Rapsöl verwendet (Holl Rapsöl).
Und – ich wollte mal ein Rezept für Rosenkohl im Bierteig ausprobieren.
Rosenkohl stammt ja aus Belgien – der erste niedergeschriebene Beleg für Rosenkohl stammt aus dem Jahr 1587, vermutlich wurde er aber schon in den Jahrhunderten zuvor in Belgien kultiviert. Die englische Bezeichnung „Brussels Sprout” und das französische „Choux de Bruxelles” weisen noch auf diesen Ursprung hin.
Es ist ein typisches Wintergemüse, das sein süßliches Aroma erst entfaltet, wenn es dem ersten Frost ausgesetzt war.
Der Bierteig ist selbstverständlich mit belgischem Bier angerührt – einem milden Leffe Blonde mit 6,6 % Alkoholgehalt.

Adventskalender 2014_15_1Das Rezept für den gebackenen Rosenkohl habe ich aus dem Buch „Hauptsache Gemüse” von M. Meuth und B. Neuner Duttenhofer (Knaur Verlag), welches einmal in unserer Sonntagszeitung abgedruckt war.

Der Rosenkohl wird wie folgt vorbereitet:

Den Rosenkohl waschen. Die äusseren, unschönen Blätter abzupfen und den überstehenden kleinen Strunk abschneiden.
Reichlich gesalzenes Wasser zum Kochen bringen, den Rosenkohl darin etwa 5 Minuten blanchieren, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und in eiskaltem Wasser abschrecken, um den Garvorgang zu stoppen. Das schont nicht nur die schöne grüne Farbe, sondern es verhindert auch, dass der Rosenkohl matschig wird. Ausserdem bleiben so die meisten Vitamine erhalten. Die kleinen Kohlköpfchen sind nämlich wahre Nährstoffbomben. Vor allem Vitamin C ist reichlich enthalten, aber auch der Gehalt an den Vitaminen des B-Komplexes und an Vitamin A sowie Folsäure, Eisen und Calcium ist beträchtlich.

Adventskalender 2014_15_2Rosenkohl im Bierteig gebacken

500 g  blanchierter Rosenkohl

Für den Teig:
150 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Eigelb
eine Prise Salz
250 ml Bier
(z. B. Leffe Blonde aus Belgien)

Ausserdem:
Currypulver, Cayennepfeffer und/oder Kreuzkümmel
nach Geschmack

1 Liter Holl-Rapsöl (hoch erhitzbar) zum Ausbacken

Aus Mehl, Backpulver, Eigelb, Salz und Bier einen glatten Teig rühren. Nach Belieben mit Currypulver, Cayennepfeffer und/oder Kreuzkümmel würzen.
Den gut abgetropften Rosenkohl einzeln durch den Teig ziehen und in einer hohen Pfanne schwimmend im etwa 180 °C heißen Fett ausbacken. Mit dem Frittierkorb oder einem Schaumlöffel herausheben und gut abtropfen lassen.

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In eine flache Form geben und im Backofen bei 100 °C warm halten.

Für die Pommes Frites:
Reste des Bierteigs so gut wie möglich aus dem heißen Fett fischen.
Blaue oder rotschalige Kartoffeln waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Küchenpapier trocken tupfen. Dann im heißen Fett einige Minuten vorfrittieren, Frittierkorb herausheben einige Minuten ruhen lassen, dann nochmals einige Minuten frittieren, bis sich die Kartoffelscheiben aufblähen.
Ebenfalls gut abtropfen lassen und im Backofen warm halten.

Für die Wildschweinsteaks:
Das Fleisch kurz mit kaltem Wasser abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und mit grobem Salz würzen. 2-3 Knoblauchzehen schälen und halbieren.
Wenig Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, das Fleisch von beiden Seiten etwa 1 Minute scharf anbraten, Knoblauch hinzugeben.

Ganz wichtig: zum Wenden der Steaks auf keinen Fall mit einer Gabel einstechen, da sonst der Saft austritt und das Steak trocken wird. Dann etwas Butter in die Pfanne geben und auf mittlere Hitze reduzieren, auf die gewünschte Garstufe fertiggaren. Mit 2 ½ bis 3 Minuten sind die Steaks medium (s. u.).
Garprobe:
Gibt das Fleisch bei Fingerdruck richtig nach, ist es innen noch roh, ist es bei Druck mit dem Daumen in der Mitte noch leicht weich und an den Rändern fest ist es medium und wenn es auf Druck nur weich ist, durchgebraten.

Ein weiterer, ganz einfacher Trick hier.

Garstufe D GB F Kern- temperatur
roh blau, roh very rare, raw bleu
Kern roh blutig rare signant 52 °C
innerer Kern roh englisch medium rare
halb durchgebraten rosa medium rosé
fast durchgebraten halbrosa medium well à point 55 – 60 °C
durchgebraten durch
(-gebraten)
well-done bien cuit 70 – 85 °C

Die Steaks aus der Pfanne nehmen und auf eine vorgewärmte Platte legen, warm halten.
Etwas Bier in die Pfanne geben und aufkochen, um den Bratensatz zu lösen. Die Flüsssigkeit ein wenig einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken
Für das individuelle Würzen Salz und Pfeffer aus der Mühle bereitstellen und zusammen mit dem Bratensaft, dem Rosenkohl und den Pommes Frites (diese noch mit Salz bestreuen) servieren.

Adventskalender 2014_15_3Deep fried Brussels sprouts baked/deep-fried in a beer batter with boar steak and potato fries.

The Brussels sprouts are prepared as follows:

Wash the sprouts. Pluck off the outer, unsightly leaves and cut off the stalks at the bottom.
Bring plenty of salted water to a boil, blanch the Brussels sprouts in it for about 5 minutes, remove with a slotted spoon and plunge into ice-cold water to stop the cooking process. This is not only to protect the beautiful green colour, but it also prevents the Brussels sprouts of becoming mushy and also, most vitamins will be preserved.
In fact, the small cabbages are true nutrient bombs. Especially vitamin C is abundant, but also the content of vitamins of the B complex and vitamin A and folic acid, iron and calcium is considerable.

Brussels sprouts baked in beer batter

500 g blanched Brussels sprouts

For the dough:
150 g flour
1 teaspoon baking powder
1 egg yolk
a pinch of salt
250 ml beer
(e.g. Leffe Blonde from Belgium)

also:
curry powder, cayenne pepper and / or cumin
to taste

1 litre Holl rapeseed oil (high heatable) for deep frying


Mix flour, baking powder, egg yolk, salt and beer to a smooth dough. Season to taste with curry powder, cayenne pepper and / or cumin.
Coat the well drained sprouts one by one with dough and deep-fry floating in a deep pan with frying oil  which was heated to about 180 ° C (356 °F). Lift out with a frying basket or a slotted spoon and drain well.
Place on a flat baking dish and keep warm in the oven at 100 °C (212 °F).

For the fries:
Remove remaining bits of the beer batter from the hot fat.
Wash, peel and cut into thin slices red-skinned or blue potatoes. Pat dry with paper towels. Then pre-fry for a few minutes in the hot fat with a frying basket, then lift the basket out of the fat and let stand for a few minutes, then again fry for a few minutes until the potato slices slightly begin to blow up.
Drain well and also keep the oven warm.
For the boar steaks:
Rinse the meat briefly with cold water, pat dry with kitchen paper and season with coarse salt. Peel 2-3 cloves garlic and cut in half.
Heat a little olive oil in a frying pan, brown the meat on both sides very hot for about 1 minute, then add the garlic.

Very important: do not use a fork for turning the steaks, as piercing them draws the juice and the steaks will become dry. Then put some butter in the pan and reduce the heat, cook over medium heat until the desired degree of doneness is reached. With 2 ½ to 3 minutes, the steaks are medium (see table above).

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Oktoberfest Schmankerl: Münchner Leberknödel Suppe

Leberknoedel 5

Was wäre das Münchner Oktoberfest ohne Leberknödel???

…a Schmarrn!

Und deshalb habe ich mich wieder mal an der Bayrischen Küche versucht und war auch erfolgreich: Leberknödel in Rinderbrühe. Es war einfacher, als ich dachte: Die Knödel sind nicht auseinandergefallen und haben super geschmeckt.

Dazu gab es ein Enkendörfler Saufaus.

saufaus1
An Guadn! – wünsche ich euch – und viel Spass beim Nachkochen.

Leberknoedel 6

Leberknödel

4 Semmeln vom Vortag (in Scheiben geschnitten)
1/8 l lauwarme Milch
200 g Rinderleber
1 Zwiebel (fein gewürfelt)
½ Bund Petersilie (gehackt)
25 g Butter
2 Eigelbe
1 Esslöffel Majoran
Salz, Pfeffer, Muskat

Schnittlauch (in Röllchen geschnitten)

1 Liter Fleischbrühe

Die Semmeln mit Milch übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Zwiebel und die Petersilie kurz in Butter anschwitzen. Die Leber durch den Fleischwolf drehen. Eingeweichte Semmeln, Leber, Zwiebel, Petersilie und die Eigelbe gut miteinander vermischen und mit Majoran, Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken. Zu acht bis 10 kleinen Knödeln formen und in der Fleischbrühe je nach Größe ca. 15 – 20 Minuten leicht köcheln lassen und in der Fleischbrühe, mit Schnittlauchröllchen bestreut servieren.

Tipp:

Sollte die Knödelmasse zu feucht und locker sein,  noch etwas Semmelbrösel zur besseren Bindung hinzu geben oder die Knödel darin wälzen.

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Oktoberfest: Bavarian Liver Dumplings in Beef Broth

4 breadrolls from the day before (sliced​​)
1.8 liter lukewarm milk
200 g bovine liver
1 onion (finely diced)
½ bunch of parsley (chopped)
25 g of butter
2 egg yolks
1 tablespoon marjoram
salt, pepper, nutmeg

chives (cut into rolls)

1 litre of beef broth

Pour the milk over the bread rolls and leave to soak for 10 minutes. Sauté the onion and parsley briefly in butter. Mince the liver through a meat grinder.  Add the liver to the soaked rolls, together with onion, parsley and egg yolks and mix well. Season with marjoram, salt, pepper and nutmeg. Shape into eight to 10 small dumplings. Heat the broth and let simmer for about 15-20 minutes – depending on the size of the duplings – and serve in the broth, sprinkled with chives.
If the dumpling dough is too wet and loose you can add a bit of breadrumbs or roll the dumplings in it.