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1. August – Wegge

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1. August Wegge auf Rütliwiese….

Anfang August 1291: Der Bundesbrief wird von den Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden unterschrieben.

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Der Bundesbrief, ausgestellt im Museum in Schwyz

Erst viel später hat man dann entschieden, dass dieses Dokument der Anfang von der Gründung der Schweiz war.
Der Rütlischwur vom November 1307 wurde erst von Aegidius Tschudin in seiner Schweizer Chronik dokumentiert.

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Schweiz4Das bin ich auf der Rütliwiese in einem Urlaub am Vierwaldstätter See. Recht unspektakulär, eine Wiese, auf der Kühe und Ziegen weiden.
Regelmäßige Rütlifeiern gab es aber erst seit 1949 und 1994 wurde der 1. August zum offiziellen, arbeitsfeien Nationalfeiertag ernannt.

Traditionell gehen die Schweizer am 1. August zu einem Bauernbrunch. Es wird gewandert, grilliert und gefeiert – und es gibt immer ein Feuerwerk – an Silvester wird in der Schweiz eher weniger bis gar nicht rumgeballert, aber umso mehr am 1. August. Mancherorts, wie zum Beispiel in Basel, wird schon am Vorabend gefeiert.

Die traditionellen 1. August Weggen gibt es überall zu kaufen, man kann sie aber auch selber machen:

1. August – Wegge

Für 1 grossen oder 4 kleine Weggen

Fähnchen zum Dekorieren

500 g Mehl
½ TL Salz
21 g Hefe
65 g Butter
2,5 dl (250 ml) Milch
1 Ei, verquirlt
0,2 dl (200 ml) Milch zum Bestreichen

  1. Mehl und Salz in einer hohen Schüssel mischen und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde drücken.
  2. Die Hefe in eine Tasse bröckeln und mit wenig Milch auflösen. In die Mulde giessen, mit wenig Mehl bestäuben und gehen lassen, bis die Hefe Blasen wirft (30 Minuten)
  3. Butter in einem Topf schmelzen, vom Feuer nehmen und die Milch hineingiessen. Mit dem Ei zum Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
  4. 10-15 Minuten kneten, bis der Teig elastisch aber nicht zäh ist. 1 grosses oder 4 kleine Brötchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
  5. Bei Raumtemperatur 15 Minuten gehen lassen und anschliessend 15 Minuten kühl stellen.
  6. Mit Milch bestreichen, dann mit einem Messer ein Kreuz eindrücken und im vorgeheizten Ofen bei 200 °C je nach Grösse 20-30 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Je ein Fähnchen hineinstecken und zum Brunch servieren.

Das passt sowohl zu süssen Belägen wie Marmelade und Honig als auch zu herzhaften Belägen wie Käse, Bündnerfleisch, 1. August Eiern, Salami…..

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Vierwaldstätter See – Blick auf Gersau
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Enzian
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Edelweiss

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Fotografie, Garten, Markgraeflerland, Natur & Garten, Sommer

Neues aus meinem Garten – Juli, die Amselkinder sind geschlüpft

 

Amselkind

Der Markgräfler hatte vor etwa vier Tagen entdeckt, dass die Amselkinder geschlüpft sind. Er hatte 5 Eier gezählt, im Nest sind aber nur drei kleine Amseln zu sehen. Der Rosenbusch wurde von dem Amselpäärchen weise ausgesucht. Zwischen die Dornen traut sich bestimmt keine Katze…

Amsel2Frisch nach dem Schlüpfen, die Augen sind noch geschlossen, die Vögel sehen noch ziemlich nackig aus.

Amsel bruetetHier nochmal die Amselmama beim Brüten.

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Inzwischen fliegt sie unablässig zwischen Apfelbaum als Ausschau, ob die Luft rein ist, und Nest – mit Häppchen für ihre Kleinen im Schnabel. Sie wechselt sich immer mit dem Amselpapa ab.

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Noch was Neues aus meinem Garten:

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Eine Edelweiss Pflanze, die habe ich in der Schweiz bekommen…

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Clematis, die ist schon älter, blüht aber in diesem Jahr sehr schön

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Und Schoko Cosmea

Schoko Cosmea