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Samstagseintopf: Sauerkrautsuppe mit Kartoffeln, Speck und saurer Sahne, Saucisse de Montbéliard


Jetzt wird es draußen doch eher herbstlich und deshalb gibt es heute einen kräftigen Eintopf mit Sauerkraut.

Der Markgräfler war neulich wieder mal zum Einkaufen im benachbarten Frankreich und hat von dort auch Saucisses de Montbéliard mitgebracht – das sind köstliche Würste aus der Franche-Comté, die im heißen Wasser ca. 15 Minuten sanft erhitzt werden (nicht kochen!)
Sie passen hervorragend zu Sauerkraut, aber auch zu Linseneintopf mit Spätzle….



Sauerkrautsuppe mit Kartoffeln, Speck und saurer Sahne


Zutaten
(für 4 Personen)

• 1 mittelgroße Zwiebel
• 50 g Speck
• 250 g Sauerkraut
• 3 festkochende Kartoffeln
• 1 Esslöffel Schweineschmalz
• Salz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• 1 Teelöffel Kümmel
• 1 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver
• 2 Esslöffel Mehl
• 3 Esslöffel Sauerrahm oder Schmand

Zubereitung
Die Zwiebel schälen, halbieren und in Streifen schneiden. Den Speck kleinwürfeln. Das Sauerkraut abtropfen lassen und klein schneiden. Die Kartoffeln waschen, schälen und in 1 cm große Würfel schneiden.
Das Schmalz in einem Topf erhitzen und den Speck darin anbraten. Die Zwiebel zugeben und goldbraun anbraten. Mit 1 Liter Wasser aufgießen und einmal aufkochen.
Das Sauerkraut und die Kartoffeln hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Paprikapulver würzen. Einen Deckel auflegen und bei kleiner Hitze ca. 30 Minuten kochen lassen.
Das Mehl mit etwas kaltem Wasser verrühren und die Suppe damit binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, saure Sahne einrühren, die Suppe nicht mehr kochen lassen.
In eine vorgewärmte Suppenschüssel umfüllen und servieren.


Sauerkraut soup with potatoes, bacon and sour cream

Ingredients
(for 4 people)

1 medium sized onion
50 g bacon
250 g sauerkraut
3 waxy potatoes
1 tablespoon lard
salt
freshly ground black pepper
1 teaspoon caraway seeds
1 teaspoon sweet paprika powder
2 tablespoons flour
3 tablespoons sour cream

Preparation
Peel onion, cut in half and then cut into strips. Finely chop the bacon. Drain the sauerkraut and cut into small pieces.
Wash the potatoes, peel them and cut into 1 cm cubes.
Heat the lard in a pan and fry the bacon in it. Add onion and fry until golden. Add 1 litre of water and bring to a boil.
Add sauerkraut and potatoes. Season with salt, pepper, caraway seeds and paprika powder. Cover the pot with a lid and cook for about 30 minutes over low heat.
Mix the flour with a little water and bind the soup with it. Season with salt and pepper, stir in the sour cream and take off the heat.
Fill into a warmed soup bowl and serve.

Serve with hot, smoked sausages such as Saucisse de Montbéliard.

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Heimatkunde: Eine Wanderung am Doubs entlang nach St. Ursanne mit AVANTI


Die Markgräflerin und der Markgräfler haben Ferien – und genießen ihren Urlaub zu Hause im schönen Markgräflerland.
Wir hatten schonmal vorab eine Liste gemacht, was wir alles unternehmen wollen und haben dabei auch Ausflüge zu unseren Nachbarn in die Schweiz und nach Frankreich geplant.

Unter anderem hatten wir bei AVANTI Reisen eine Heimatkunde-Fahrt mit geführter Wanderung gebucht.
Unser Ziel war der Schweizer Jura. Entlang des Flüsschens Doubs sind wir vom kleinen Ort Soubey nach St. Ursanne gewandert.

Auf unserem Weg dorthin hatte es noch geregnet. Als wir am Startpunkt unserer Wanderung ankamen, hatten wir aber schönes Wanderwetter.



Die Wanderroute
Soubey (476 m ü.M.) – Le Champois (478 m ü.M.) – Passerelle de La Charbonnière (455 m ü.M) – La Lomenne (439 m ü.M.) – St-Ursanne (438 M ü.M.)

Eigentlich eine leichte Wanderung über Stock und Stein, ohne nenneswerte Steigungen. Am Ende wurde es aber doch noch sehr anstrengend, denn ab etwa der Hälfte brannte die Sonne immer mehr vom Himmel und obwohl die Strecke größtenteils unter schattigen Bäumen verlief, waren wir am Ende ziemlich geschafft.

Als Wanderzeit waren 4 Stunden angesetzt (etwa 15 km). Karin Breyer hat die Wanderung begleitet.
Karin Breyer schreibt Wanderführer für den Schweizer Reinhardt Verlag. Sie lebt als freie Autorin, Journalistin und Achtsamkeitstrainerin in Freiburg.



In Soubey gibt es eine alte Mühle, deren Ursprünge auf das Jahr 1565 zurückgehen. Sie liegt am Anfang unserer Wanderstrecke am Bach Bief.
Die Mühle war noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts in Betrieb und besitzt ein Schaufelrad von 6 m Durchmesser.
Wir hatten Glück – die Bewohner saßen gerade draußen an einem Tischchen beim Frühstückskaffee und der Herr des Hauses hat uns durch das kleine hauseigene Mühlenmuseum geführt.


 


Dann ging es vorbei an einer Fischzucht (Forelle, Lachs Karpfen) deren Becken mit dem Wasser des Baches gespeist werden.
Überhaupt ist diese Gegend bekannt für die guten Forellen – im nahegelegenen Restaurant direkt an der Straße, wo auch die Postbus Haltestelle ist,  kann man sie probieren.
Wir hatten keine Gelegenheit dazu, wir wollten ja in Richtung St-Ursanne weiterwandern.
Nicht so schlimm, denn auch in der Nähe unseres Heimatorts gibt es ja sehr gute Forellen.



Zuerst sind wir rechts vom Doubs entlangewandert, dann ging es über eine Brücke und von dort haben wir uns immer am linken Ufer fortbewegt.


 


Hier überqueren wir den Doubs – wie das klingt, könnt ihr hier nachhören:


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Wer die Strecke lieber auf dem Fluß hinter sich legen möchte, kann in Soubey ein Kanu mieten und nach St. Ursanne paddeln.


 

 


Unser Wanderweg hat unterwegs mehrmals Kuhweiden gekreuzt….
Die Kühe liefern unter anderem die Milch für den bekannten Tête-de-Moine-Käse, der mittels eines Girolle Hobels vom halbierten Kaiselaib kreisrund und dünn abgehobelt wird.
Dadurch entstehen dekorative Käserosetten. Ein wunderbar köstlicher Käse!



Hier ist der Originalsound.


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Gegen 15 Uhr näherten wir uns dem Ziel  – rechts im Bild sieht man das Eisenbahnviadukt von St-Ursanne. Der Bahnhof befindet sich auf einer Anhöhe.


 


Wir waren so froh, dass wir es endlich geschafft hatten. Zuerst haben wir uns in einem kleinen Park im Schatten der Bäume ausgeruht. Dann haben wir uns im kleinen Coop Markt mit einer riesigen Flasche Eistee versorgt und haben nur einen kleinen Rundgang unternommen.
Ich hätte mir gerne noch mehr angesehen, aber es war wirklich viel zu heiß an diesem Tag… Außerdem wird der ganze Ort derzeit rausgeputzt. Es wird neues Kopfsteinpflaster verlegt und die zahlreichen Brunnen werden renoviert. Man hätte also sowieso nicht alles gesehen.
Den Aufstieg über die 190 Stufen zur Eremitage, wo der Namensgeber des Ortes, der Eremit Ursicinus, ein Gefährte des heiligen Kolumban, 612 bis 619 gewirkt hatte, haben wir uns auch gespart.
Wir haben aber im Tourismus-Büro vor Ort einige Prospekte mitgenommen, um nochmals hierher zu kommen.
Hier soll es nämlich auch gutes Bier geben, das haben wir auch noch nicht probiert…



Karten

Wanderroute

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