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Feldsalat mit gebratenen Süßkartoffel-Würfeln, Walnusskernen und Wildschweinschinken

Kleines, feines Mittagessen am Samstag. Da ich abends noch zu einer Geburtstagsfeier eingeladen war, sollte es nur eine Kleinigkeit sein.
Ein herbstlicher Salat.
Neulich bekam ich einmal von einer meiner treuen Leserinnnen Wildschweinschinken geschenkt. Und der wurde jetzt probiert. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!

Den Feldsalat waschen und putzen. Die Süßkartoffel schälen und in kleine Würfelchen schneiden. In etwas Butterschmalz anbraten. Eine kleine rote Zwiebel schälen und fein würfeln und zu den Süßkartoffeln zusammen mit einer Handvoll Walnusskernen geben und mit anbraten.

Salzen und pfeffern. Für den Feldsalat eine Marinade aus Balsamico-Essig, etwas Senf, Salz und Pfeffer rühren. Über den Feldsalat geben und gut mischen. Auf Teller verteilen, mit Süßkartoffeln und Wildschweinschinken belegen. Dazu Scharwaie oder Bauernbrot servieren.

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Herbstzeit = Schäufele mit Kartoffelsalat – Zeit … oder: üben für Heiligabend

An Heiligabend soll es wieder Schäufele geben. Vergangenes Jahr war es ein Rollschinkli im Römertopf, damals noch der unechte Tontopf von der Schwiegeroma, in Wein gegart.

Beim Einkaufen hatte mich das Schäufele so angelacht, dass ich spontan Lust darauf bekam. Ein richtiges Herbst- und Winteressen. Am Heiligabend gibt es nebst Kartoffelsalat auch noch Nüssli=Feldsalat. Dazu das obligatorische Bauernbrot und natürlich Senf.

Gestern Abend gab es dann also Schäufele aus dem echten RÖMERTOPF®. Den Römertopf 10 Minuten wässern. Das Schäufele einlegen, mit reichlich Weisswein begießen – den feinen Gutedel von Herrmann Dörflinger – den Deckel auflegen, auf den Rost in den kalten Ofen stellen. Die Temperatur auf 200 °C einstellen und eine Stunde garen.

In der Zwischenzeit den Kartoffelsalat zubereiten (am besten aber schon vorher, damit der Salat richtig durchziehen kann!

Kartoffelsalat für 4 Personen:

800 g Kartoffeln (festkochende Sorte)
knapp mit Wasser bedecken und 20 – 30 Minuten kochen.
Pellen, in Scheiben schneiden (Tipp: mit einem Mozzarella-/Eierschneider bekommt man gleichmäßige Scheiben).
Kartoffelscheiben in eine Salatschüssel geben.

1 kleine Zwiebel würfeln, auf die Kartoffeln geben.
Salz, Pfeffer und 1 Teelöffel Senf hinzufügen.


2 Esslöffel Branntwein- oder Weißweinessig und
mit ca. 1/4 Liter Brühe vom Schäufele vermischen.
(Wer mal nur Kartoffelsalat ohne Schäufele macht, kann Brühe aus Fleischbrühwürfeln verwenden)

Durchziehen lassen!
Dazu den Kartoffelsalat nicht in den Kühlschrank stellen, er sollte lauwarm serviert werden.

Vor dem Servieren 4 Esslöffel Öl (Sonnenblumen, Raps oder Sojaöl)
untermischen.
Mit etwas Maggi abschmecken und evtl. noch mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen
und mit gehackter Petersilie überstreuen.

Mayonnaise hat in einem Markgräfler oder auch Badischen Kartoffelsalat übrigens gar nichts zu suchen!
Es sind allenfalls noch ein paar ausgelassene Speck- oder Schinkenwürfelchen erlaubt.

Das Schäufele ist fertig:

Den Deckel herunternehmen, dann das Schäufele vor dem Anschneiden etwa 5 Minuten ruhen lassen.