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Hausmannskost zum Abendbrot: Fleischkäsetürmchen, Rosenkohl, Zwiebeln und Ei

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Heute habe ich einfache Hausmannskost für euch! Sowas Deftiges wie gebratenen Fleischkäse mit Zwiebeln und Ei kann man bei der derzeitigen Kälte gut auf den Rippen vertragen.
Das Spiegelei ist leider etwas verunglückt, aber Vincent Klink macht das ja absichtlich… Also halb so schlimm, denn geschmeckt hat es allemal.
Dazu passt Bauernbrot.

Fangen wir mit dem Rosenkohl an:


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Rosenkohl mit roten Zwiebeln


• 500 g Rosenkohl
• kochendes Salzwasser
• Eiswasser zum Abschrecken
• 1-2 rote Zwiebeln
• Butter zum Braten
• Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Rosenkohl waschen und putzen, dabei die äußeren, unschönen Blätter entfernen. Die Kohlköpfchen kreuzweise einschneiden.
In kochendes, leicht gesalzenes Wasser geben und 5 Minuten garen. Dann in Eiswasser abschrecken und  abtropfen lassen.
Die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden. In einer Pfanne mit Butter andünsten, dann den Rosenkohl dazugeben und einige Minuten mitbraten.
Warm halten. Zum Servieren mit Salz und Pfeffer würzen.

***

Brussels sprouts with red onions

500 g Brussels sprouts
boiling water
ice-cold water for quenching
1-2 red onions
butter
salt, pepper

Preparation
Wash and peel the sprouts, remove the outer, unsightly leaves. Cross the sprouts crosswise.

Place in boiling, lightly salted water and cook for 5 minutes. Then plunge into ice-cold water and drain.
Peel red onions and cut into rings. Fry in a pan with a little Butter, then add Brussels sprouts.
Keep warm. To serve, season with salt and pepper.


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Fleischkäsescheiben halbieren, in etwas Butter und Öl anbraten. Als Turm auf einen Teller stapeln, mit Spiegelei garnieren und Rosenkohl dazu servieren.

Serve Brussels sprouts with fried sausage meatloaf (Fleischkäse) and egg sunny side up.


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Hausmanns-/Fraus – Kost: Brägele mit Blutwurst und Spiegelei – Das Rezept

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Für diejenigen, die’s nicht wissen: Brägele sind Bratkartoffeln – Die Bezeichnung lässt sich auch hieraus ableiten (prägleti Härdöpfel):
(Text aus der Ausstellung À Table – Zu Tisch in Lörrach)

atableRöstiRezept für Rösti hier: Schweizer Rösti

Brägele / Bratkartoffeln

Zutaten:
Kartoffeln, Zwiebelwürfel und Butterschmalz oder Olivenöl und Butter

Die Brägele (Bratkartoffeln) kann man sowohl mit gekochten als auch mit rohen Kartoffeln machen. Die gekochten Kartoffeln können dabei etwas dicker geschnitten werden.

Zubereitung mit rohen Kartoffeln (klassisch):

Für die Bratkartoffeln (=Brägele) festkochende Kartoffeln waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Eine Zwiebel schälen und fein würfeln.

Etwas Olivenöl mit Butter in einer schweren Pfanne (am besten Gusseisen) zerlassen, die Kartoffelscheiben hineingeben und unter häufigem Wenden 15-20 Minuten goldbraun braten. Kurz bevor die Kartoffeln gar sind, salzen, die Zwiebel hinzugeben und und ebenfalls andünsten (nicht zu stark, sie werden sonst leicht bitter.)

Wer mag, kann auch noch ein paar Speckwürfelchen hinzufügen. Gibt es gebratene Blutwurst dazu, verzichtet man auf Speckwürfelchen – das wird sonst zu salzig!
Auf Tellern zusammen mit der Blutwurst anrichten und servieren. Nach Belieben mit frischen, gehackten Kräutern, z. B. Petersilie bestreuen.

(Die Blutwurst in einer beschichteten Pfanne ohne Fett von beiden Seiten sanft anbraten.)

Das perfekte Spiegelei:

Zuerst ein nussgroßes Stück Butter langsam auf kleiner Flamme zergehen lassen. Das Ei so in die Pfanne schlagen, dass das Dotter schön in der Mitte der Pfanne zu liegen kommt (am besten eine kleine Pfanne nehmen). Dann so lange garen, bis das Eiweiß gestockt ist aber das Dotter noch weich und glasig ist. Das Salzen und Pfeffern überlässt man dem jedem selbst, nach Geschmack.

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Brägele/Bratkartoffeln (German Fried Potatoes)
with blood sausage / black pudding and egg sunny side up
Ingredients for the potatoes:
Potatoes, onions and ghee or olive oil and butter
The fried potatoes ( fried potatoes ) can be cooked from raw potatoes as well as with boiled potatoes.
The boiled potatoes can thereby be cut into slightly thicker slices.
Preparation with raw potatoes (classic) :
For the Brägele/Bratkartoffeln ( = fried potatoes ) wash, peel and cut waxy potatoes into thin slices. Peel and finely dice an onion.Heat little olive oil with some butter in a heavy skillet (preferably cast iron), add the potato slices and fry until golden brown for about 15-20 minutes, turning frequently. Just before the potatoes are cooked, add salt , diced onion and sauté (not too hot, otherwise the onions will become black and bitter. )
If you like you can also add a some diced bacon. Is you serve it with fried blood sausage do not add bacon (it’ll be to salty)!Arrange on plates along with the fried blood sausage / black pudding. Sprinkle to taste with fresh, chopped herbs , such as parsley or chives. Gently fry the blood sausage slices / black pudding without oil on both sides in a pan.The perfect fried egg, sunny side up :

First, slowly let melt a nut sized piece of butter in a pan over low heat. Open the egg and set it  into the pan so that the yolk is nicely placed in the center of it ( best to take a small pan ) . Then fry until the egg white is solid but the yolk is still soft and translucent.
(Salt and pepper to taste)

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Samstagseintopf: Kartoffel-Wirsing Suppe mit Räucherlachsstreifen

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Kartoffel-Wirsing Suppe mit Lachsstreifen

Für 4 Portionen:
600 g mehligkochende Kartoffeln
1 große Zwiebel
300 g Wirsing
Salz
1/2 l Fleischbrühe
1 Esslöffel Olivenöl oder Butter
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
frisch geriebene Muskatnuss
etwas flüssige Sahne
mehrere Scheiben Räucherlachs, in Streifen geschnitten
Frischkäse
Dillspitzen
Maggi nach Belieben

So wird’s gemacht:
Die Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Wirsing putzen, in Streifen schneiden und waschen. Gut abtropfen lassen. In einem hohen Topf die Butter zerlassen/Öl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten, die Kartoffelwürfel hinzufügen, kurz mitdünsten. Dann den Wirsing dazugeben und ebenfalls mitdünsten. Mit der Fleischbrühe ablöschen und ein wenig Salz dazugeben.  Zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe grob mit dem Stabmixer pürieren, etwas Sahne hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. Nochmals kurz aufkochen.

Zum Servieren die Suppe in tiefe Teller füllen, jeweils einen Klecks Frischkäse in die Mitte setzen und Räucherlachsstreifen darüber streuen. Nach Belieben mit getrockneten oder frischen Dillspitzen bestreuen.

Wer mag, kann  Mini-Croissants Räucherlachs-Frischkäse dazu servieren.

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Jetzt wird’s deftig – Bratwurst mit Rosenkohlgemüse und Salzkartoffeln

Bratwurst Kartoffeln Rosenkohl

So sieht wohl ein ausgewogener Lunch-Teller aus: viel Gemüse, Kohlenhydrate in Form von Kartoffeln und eine klitzekleine (Kalbs-) Bratwurst (Eiweiß) mit gerösteten Zwiebelringen. O. k., die Buttersauce am Rosenkohl müsste nicht unbedingt sein, aber es schmeckt soooo fein…..

Den Rosenkohl putzen, waschen, am unteren Ende kreuzweise einschneiden. In Salzwasser etwa 15 Minuten kochen.
In einem Topf 1-2 Esslöffel Butter schmelzen, 1 Esslöffel Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach etwas von dem Kohlwasser dazugeben und immer wieder mit dem Schneebesen glatt rühren, bis die gewünschte Saucenkonsistenz erreicht ist. Mit etwas gekörnter Brühe und Muskatnuss würzen. Dann den Rosenkohl (gut abgetropft) hinzufügen und in der Sauce aufkochen. Mit einem Schuss Milch oder Sahne verfeinern und ggfs. nachwürzen.

Die Kartoffeln waschen, schälen und je nach Größe vierteln. Ebenfalls in Salzwasser kochen, ca. 20 Minuten.

Für die Bratwurst nach Belieben Zwiebel in Ringe schneiden, in etwas Butter und Öl zusammen mit der Bratwurst bräunen. Mmmmmh….

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Quiche Lorraine mit Feldsalat

Die Quiches kommen eigentlich aus Elsaß-Lothringen, sind aber durchaus mit einer Markgräfler Waie zu vergleichen. Ich habe dem Originalrezept noch ein paar Kräuter zugefügt und den guten Schwarzwälder Speck verwendet. Weil Quiche und Waie typische Gerichte im Herbst und Winter sind, habe ich Feldsalat (Dressing mit Balsamico Essig, Olivenöl, ein wenig Senf, roter Zwiebel, Salz und Pfeffer) dazu gemacht. Gemischter Blattsalat würde auch passen.
Ein tolles Essen, denn während die Quiche im Ofen bäckt hat man Zeit für anderes. Ausserdem wird’s in der Küche wohlig warm – das richtige bei nass-kaltem Schmuddelwetter. Ach ja – Speck gehört zwingend in eine Quiche. Wer den nicht mag, kann stattdessen gehackte, in der Pfanne geröstete Walnusskerne verwenden.
Dann ist die Quiche sogar vegetarisch.

Wer keine Keramikform hat, kann auch eine Springform mit 26 cm Ø verwenden. Dann wird die Quiche evtl. etwas höher.

Für den Teig:

250 g Mehl
1/2 Teelöffel Salz
150 g kalte Butter
1 Eigelb
2-6 Esslöffel eiskaltes Wasser
Mehl zum Bearbeiten
Butter für die Form

Für den Belag
200 g Räucherspeck
(am Stück)
1 Esslöffel Butter
250 g Sahne
50 ml Milch
4 Eier (Größe M)
gemischte, gehackte Kräuter (TK oder frische)
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss

Mehl mit 1/2 Teelöffel Salz mischen. Butter in Stückchen schneiden, zum Mehl geben und mit einem großen Messer zu Krümeln zerkacken. Das Eigelb dazugeben und ebenfalls unterhacken. Dann kneten und esslöffelweise kaltes Wasser dazugeben, bis ein glatter, mürber Teig entsteht. Nicht zu lange kneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten.
Vom Speck die Schwarte dünn abschneiden und den Speck in kleine Würfel schneiden. Die Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen und den Speck darin leicht anbraten. Abkühlen lassen. Sahne, Milch und Eier gut verquirlen und mit gemischten Kräutern Salz, Pfeffer und reichlich Muskatnuss würzen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen, die Form mit Butter einfetten. Den Teig aus der Folie nehmen, und auf einer bemehlten Fläche (Silikonbackunterlage) dünn ausrollen, so dass er in die Form mit 5 cm Rand passt. Den Teig in die Form legen und mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen.
Den Speck abtropfen lassen, das Fett dabei auffangen. Den Speck auf dem Teigboden verteilen, das Fett unter die Sahne-Ei-Mischung rühren und diese über den Speck gießen.
Die Quiche im Backofen ca. 45 Minuten backen. Sollte sie zu schnell braun werden, mit etwas Backpapier abdecken. Die Quiche leicht abkühlen lassen (lässt sich besser schneiden)

und mit Salat servieren.

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Samstagseintopf in Schwaben: Kartoffel-Gulasch oder Sauerkrauteintopf

Am Samstag waren wir zu Besuch bei Freunden in der Nähe von Stuttgart. Samstags gibt es ja meist Eintopf und auch hier wurden wir nicht enttäuscht – es gab ein Kartoffel-Gulasch, von Katja umgetauft in Sauerkraut-Eintopf. Superlecker und gesund, mit würzigen Würstchen verfeinert (Schüblig oder Debrecziner z. B.).
Wer einen vegetarischen oder veganen Eintopf möchte, nimmt statt Butterschmalz zum Andünsten Olivenöl und statt der Würstchen kann man 250 g Pilze oder getrocknete Steinpilze mitgaren. Wer das Sauerkraut ein wenig milder mag, kann Schmand dazu servieren.

Kartoffel-Gulasch mit Würstchen für vier Personen

1 kg mehligkochende Kartoffeln
1 rote Paprikaschote
2 grüne Paprikaschoten
1 große Zwiebel
2 Stiele Salbei
2 Esslöffel Butterschmalz
250 g Sauerkraut
2 Esslöffel Paprika- oder Tomatenmark
330 ml Tomatensaft
150 ml Gemüsebrühe
100 ml kräftiger Rotwein
(ersatzweise Gemüsebrühe)
Salz
Pfeffer, frisch gemahlen

Die Kartoffeln waschen, schälen und in dicke Stifte schneiden. Die Paprika waschen, die Trennwände und die Kernchen enfernen und in schmale Streifen schneiden.
Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden.

Den Salbei waschen, die Blättchen in breitere Streifen schneiden.

Das Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Kartoffeln, Paprika, Sauerkraut, Paprikamark und Salbei dazugeben  und 5 Minuten schmoren lassen.

Das Gemüse mit Tomatensaft, Gemüsebrühe und Rotwein angießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 15 Min. köcheln lassen.

Das Gulasch bei geöffnetem Deckel etwas einkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Würstchen in Ringe schneiden und in der Suppe langsam erwärmen.

Dazu gibt es Brötchen. Ein deftiger und wärmender Herbst-/Wintereintopf.