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Süßkartoffel-Zucchini-Quiche mit Pekannüssen

Suesskartoffel Zucchini Quiche 2


Es wird herbstlich – Im Markgräflerland hat die Weinlese („Herbschte”) begonnen und es ist wieder Zeit für herzhafte Wähen, Quiches und Flammkuchen.

Diese Süßkartoffel-Zucchini-Quiche ist per Zufall entstanden:
Ich hatte mir gerade eine neue Tarte-Form gekauft, bei der man den Boden herausnehmen kann.
Am Samstag stand ich dann in der Küche und machte Bestandsaufnahme, was alles da war.
Eine Süßkartoffel und zwei Zucchini, etwas Schwarzwälder Vesper-Speck und natürlich Zwiebeln.
Da wir den ersten neuen Wein (neuer Süßer/Federweißer von der WG in Auggen) der Saison im Kühlschrank stehen hatten, sollte es auch etwas geben, was dazu passt.
Traditionell gibt es Flammkuchen oder Ziibelewaie (Zwiebelkuchen)…. Aber diese Tradition wird mal kurz beiseite gelegt, dachte ich mir – wie wäre es mit einer Süßkartoffel-Zucchini-Quiche?
Aus der Süßkartoffel und den Zucchini habe ich dann mit meinem – auch neuen- „Gemüsenudelhobel” Nudeln gemacht….


Suesskartoffel Zucchini Quiche 1


Süßkartoffel-Zucchini-Quiche


Zutaten
(für eine Quiche-Form mit 26 cm ø)

Für den Teig:

• 100 g Dinkelvollkornmehl
• 150 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• Salz
• 125 g kalte Butter
• 1 Ei
• 2 Esslöffel kaltes Wasser
• 2 Esslöffel Weißweinessig
• Butter für die Form
• Mehl zum Arbeiten
• 1-2 Esslöffel Haferflocken zum Bestreuen

Für den Belag:

• 1 Süßkartoffel, geschält
• 2 mittelgroße Zucchini
• 1 große Zwiebel
• 3 Esslöffel Olivenöl
• 3 dünne Scheiben Schwarzwälder Vesperspeck, in kleine Würfel geschnitten
• Salz, Pfeffer, Currypulver
• Kräuter der Provence
• 3 Eier, Größe L
• 1 Becher Sauerrahm (200 g)
• eine Handvoll Pekannüsse, gehackt

Die Mehlsorten mit einer kräftigen Prise Salz mischen. Die Butter in kleinen Stücken dazugeben und mit den Händen oder in der Küchenmaschine zu Bröseln zerreiben.
Ei, 2 Esslöffel Wasser und 2 Esslöffel Weißweinessig dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Zucchini und Süßkartoffel zu langen Streifen (Nudeln) schneiden oder hobeln.
Die Zwiebel abziehen und in dünne Scheiben schneiden. Olivenöl in einer großen, hohen beschichteten Pfanne erhitzen, die Zwiebeln und den Speck darin sanft andünsten.
Dann die Süßkartoffel- und Zucchininudeln dazugeben, vorsichtig mischen und einige Minuten anbraten. Mit wenig Salz, etwas Pfeffer und Kräuter der Provence würzen.
Einen Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten dünsten. Zwischendurch nochmals vorsichtig mischen.
Vom Herd nehmen, mit Currypulver abschmecken und abkühlen lassen.
Eier in einer Schüssel mit einem Schneebesen verquirlen, dann den Sauerrahm unterrühren.
Etwa 2/3 der Eiermasse unter das Gemüse in der Pfanne mischen.

Die Backform mit Butter einfetten. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und die Form damit auskleiden.
Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen, dann mit Haferflocken bestreuen.
Das Gemüse auf dem Teigboden verteilen, die restliche Eiermasse gleichmäßig darüber gießen. Mit gehackten Pekannüssen bestreuen.
Etwa 40 – 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
Nach Belieben lauwarm oder kalt genießen.


It’s autumn over here – in my area, the „Markgräflerland”, the grape harvest („Herbschte“) has just begun and it’s time for hearty tarts, quiches and Flammkuchen (Tarte flambée).

This sweet potato and courgette quiche has arisen by chance:
I had just bought a new tart-tin with a removable bottom.
On Saturday I stood in my kitchen and didn’t know what to cook. So I had a look at the food that was available in the fridge and storage.
There was one sweet potato and two zucchini/courgettes, a little Black Forest bacon and onions of course.
Since we also had the first new wine of this year’s season (Federweißer) standing in the fridge, I thought that there should also be a corresponding dish.
Traditionally we have Flammkuchen or Ziibelewaie (onion tart) …. But I decided to place this tradition aside, thist time. So, how about a sweet potato and courgette quiche?
From the sweet potato and zucchini, I then made noodles with my – also brand new- „vegetable noodle slicer“ ….

Sweet potato and courgette quiche

Ingredients
(for a quiche tin with ø 26 cm)

For the pastry:

100 g spelled wholemeal flour
150 g light spelled flour (Type 630)
Salt
125 g cold butter
1 egg
2 tablespoons cold water
2 tablespoons white wine vinegar
Butter for the mould
flour for working
1-2 tablespoons of oatmeal for sprinkling

For the topping:

1 sweet potato, peeled
2 medium sized zucchini/courgettes
1 large onion
3 tablespoons olive oil
3 thin slices of Black Forest bacon, cut into small cubes
salt, pepper, curry powder
Herbes de Provence
3 large eggs
1 cup sour cream (200 g)
a handful of pecans, chopped

Mix the flour with a pinch of salt. Add the the butter in small pieces and work with your hands or in the food processor to recieve crumbs.
Add egg, 2 tablespoons of water and 2 tablespoons of white wine vinegar and knead into a smooth pastry.
Shape the pastry into a ball and wrap in cling film. Cool in the fridge for 30 minutes.

In the meantime, cut or slice the zucchini into long strips (noodles).
Peel the onion and cut into thin slices. Heat olive oil in a large, high non-stick pan, gently sauté the onions and bacon in it.
Then add sweet potato and zucchini noodles, mix gently and fry for a few minutes. Season with a little salt, pepper and Herbes de Provence.
Cover with a lid and cook for about 10 minutes over medium heat. In between, again mix gently.
Remove from the heat, season with curry powder and let cool.
In a bowl, whisk the eggs then stir in sour cream.
Pour about 2/3 of the egg mixture into the vegetables in the pan and fold in carefully.

Butter the baking dish. Preheat the oven to 200 °C (392 °F).
Roll out the dough on a lightly floured working surface. Line the baking dish pastry.
Prick the pastry several times with a fork, then sprinkle with oats.
Spread the pastry with vegetables, pour the remaining egg mixture evenly over it. Sprinkle with chopped pecans.
Bake for approximately 40 – 45 minutes. Remove from oven, let cool slightly, then remove from the mould.
Enjoy still warm – or cold.

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Freitagsfisch: Schollenfilet mit Kürbis-Linsen-Gemüse und Kartoffelspalten

Fischfilet Linsengemüse 1
Dieses Rezept stammt noch aus dem alten Jahr und da heute Freitag ist, nutze ich die Gelegenheit, euch heute dieses Freitagsfisch-Rezept endlich noch vorzustellen…
Es waren noch Schollenfilets im Tiefkühler… Ins Linsengemüse kam fast alles rein, was noch im Gemüsefach war – unter anderem Kürbis.
Dazu kommt eine leicht orientalische Würzung mit Kreuzkümmel…
Ausserdem habe ich Kartoffelspalten im Backofen dazu gemacht. Eine etwas anderere Art von Fish and Chips! Aber den Malzessig, den die Briten normalerweise darüber träufeln habe ich weggelassen – denn der mild- säuerliche Geschmack, den das Gericht braucht,  wird durch den Balsamico Essig im Linsengemüse hergestellt.

Schollenfilet mit Kürbis-Linsen-Gemüse und Kartoffelspalten

Zutaten:
8-10 mittelgroße Kartoffeln, Olivenöl, Salz

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Tomatenmark
1 kleine Dose vorgekochte Linsen (265 g Abtropfgewicht)
3 Esslöffel getrocknete rote Linsen
1 Spalte Hokkaido-Kürbis, etwa 200 g
1 dünne Scheibe Knollensellerie
1 grüne Paprika
1/4 Stange Lauch
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, gemahlener Kreuzkümmel, Currypulver, Balsamico Essig
Rapsöl

4 -8 Schollenfilets (nach Größe)
Kräutersalz, Limettensaft, Mehl zum Bestäuben, 1 Esslöffel Butter zum Braten

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, schälen (entfällt bei Frühkartoffeln) und in Spalten schneiden.
In eine Schüssel geben, mit ganz wenig Olivenöl beträufeln und gut mischen, so dass die Kartoffeln mit dem Olivenöl überzogen sind. Den Backofen vorheizen und bei 200 °C etwa 20-25 Minuten backen.

Zwiebel und Knoblauch abziehen, fein hacken. Kürbis in dünne Scheiben schneiden. Knollensellerie fein würfeln. Paprika waschen, Stiel, Kerne und weiße Seitenwände entfernen und ebenfalls in Würfel schneiden. Lauch waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.

Zwiebel und Knoblauch in einer beschichteten Pfanne glasig dünsten, die roten Linsen dazugeben, kurz mitdünsten, dann das Tomatenmark dazugeben und ebenfalls einige Minuten unter Rühren mitrösten.
Nach und nach das übrige Gemüse hinzufügen, zum Schluss den Inhalt der Dose Linsen hinzufügen. Die Dose mit Wasser füllen. Die Linsen mit wenig Salz, Pfeffer, Curry und gemahlenem Kreuzkümmel würzen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Während der Kochzeit von 10 Minuten nach und nach das Wasser hinzufügen und von Zeit zu Zeit umrühren.
Zum Schluss nach Belieben mit etwas Balsamico, Salz, Cayennepfeffer, und evtl. Curry/Kreuzkümmel abschmecken.

Die Fischfilets mit wenigen Tropfen Limettensaft beträufeln, mit Kräutersalz würzen und mit Mehl bestäuben (ich verwende dafür einen mit Mehl gefüllten Puderzuckerstreuer, das ist sparsamer, als den Fisch in Mehl zu wenden). Die Fische werden nur 1-2 Minuten angebraten, das heisst, erst kurz bevor das Gemüse fertig ist, den Fisch in der zerlassenen Butter von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Fischfilet Linsengemüse 2

Plaice fillet with pumpkin and lentil vegetable and potato wedges

ingredients:
8-10 medium potatoes, olive oil, salt

1 onion
2 cloves of garlic
2 tablespoons tomato paste
1 small can of pre-cooked lentils (265 g drained)
3 tablespoons dried red lentils
1 piece of Hokkaido pumpkin, about 200 g
1 thin slice of celeriac
1 green pepper
1/4 leek
salt, pepper, cayenne pepper, ground cumin, curry powder, balsamic vinegar
rapeseed oil

4 -8 plaice fillets (depending on size)
herb salt, lime juice, flour for dusting 1 tablespoon butter for frying

preparation:

Wash the potatoes, peel (not required if you use new potatoes) and cut into wedges.
Put in a bowl, drizzle with very little olive oil and mix well so that the potatoes are coated with the olive oil. Preheat the oven and bake for about 20-25 minutes at 200 ° C (392 °F).

Peel onion and garlic and chop finely. Cut the pumpkin into small cubes. Finely dice the celery. Wash peppers, stem, remove the seeds and white bits and cut the peppers into cubes. Wash, clean and cut the leeks into thin stripes.

In a pan, heat olive oil  and fry onion and garlic in it until glassy, add the red lentils, cook briefly, then add the tomato paste and also fry for a few minutes while stirring.
Gradually add the remaining vegetables, in the end add the lentils from the can. Fill the tin with water. Season the lentils with a little salt, pepper, ground cumin and curry and simmer over medium heat. Cook for 10 minutes, while stirring and adding some water water from the tin from time to time.
Finally, season to taste with some balsamic vinegar, salt, cayenne pepper, and curry / cumin.

Sprinkle the fish fillets with a few drops of lime juice, sprinkle with herb salt, then with flour. Fry the fish in the melted butter for 1-2 minutes on both sides until golden. The fish will be done just a moment before the vegetables are done.

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Adventskalender 2014 – Nr. 15: Rosenkohl im Bierteig, Wildschweinsteak und Pommes Frites

Adventskalender 2014_15
Heute hat die süße Backstube eine Pause eingelegt – dafür gibt es ein köstliches Sonntagsgericht. Die Markgräflerin hat am Samstag beim Metzger ihres Vertrauens schomal die wichtigsten Zutaten für die Weihnachtsmenüs vorbestellt. Was es ist, wird noch nicht verraten…
Jedenfalls gab es gerade Wild aus heimischer Jagd. In diesem Fall habe ich mich für Wildschwein entschieden, das ich diesmal nicht als Braten oder Ragout zubereitet habe, sondern wie ein Steak in der Pfanne.
Der Markgräfler hat im elterlichen Keller noch einen Frittiertopf mit Sieb entdeckt und ich wollte doch endlich mal probieren, Pommes Frites selbst zu machen.
Ich hatte ja ausführlich von unserem kulinarischen Trip nach Brügge/Belgien und dem Besuch im Pommes Frites Museum berichtet.
Auf das Rindernierenfett, in dem man traditionell Pommes Frites herstellt, habe ich dabei verzichtet und stattdessen hoch erhitzbares Rapsöl verwendet (Holl Rapsöl).
Und – ich wollte mal ein Rezept für Rosenkohl im Bierteig ausprobieren.
Rosenkohl stammt ja aus Belgien – der erste niedergeschriebene Beleg für Rosenkohl stammt aus dem Jahr 1587, vermutlich wurde er aber schon in den Jahrhunderten zuvor in Belgien kultiviert. Die englische Bezeichnung „Brussels Sprout” und das französische „Choux de Bruxelles” weisen noch auf diesen Ursprung hin.
Es ist ein typisches Wintergemüse, das sein süßliches Aroma erst entfaltet, wenn es dem ersten Frost ausgesetzt war.
Der Bierteig ist selbstverständlich mit belgischem Bier angerührt – einem milden Leffe Blonde mit 6,6 % Alkoholgehalt.

Adventskalender 2014_15_1Das Rezept für den gebackenen Rosenkohl habe ich aus dem Buch „Hauptsache Gemüse” von M. Meuth und B. Neuner Duttenhofer (Knaur Verlag), welches einmal in unserer Sonntagszeitung abgedruckt war.

Der Rosenkohl wird wie folgt vorbereitet:

Den Rosenkohl waschen. Die äusseren, unschönen Blätter abzupfen und den überstehenden kleinen Strunk abschneiden.
Reichlich gesalzenes Wasser zum Kochen bringen, den Rosenkohl darin etwa 5 Minuten blanchieren, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und in eiskaltem Wasser abschrecken, um den Garvorgang zu stoppen. Das schont nicht nur die schöne grüne Farbe, sondern es verhindert auch, dass der Rosenkohl matschig wird. Ausserdem bleiben so die meisten Vitamine erhalten. Die kleinen Kohlköpfchen sind nämlich wahre Nährstoffbomben. Vor allem Vitamin C ist reichlich enthalten, aber auch der Gehalt an den Vitaminen des B-Komplexes und an Vitamin A sowie Folsäure, Eisen und Calcium ist beträchtlich.

Adventskalender 2014_15_2Rosenkohl im Bierteig gebacken

500 g  blanchierter Rosenkohl

Für den Teig:
150 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Eigelb
eine Prise Salz
250 ml Bier
(z. B. Leffe Blonde aus Belgien)

Ausserdem:
Currypulver, Cayennepfeffer und/oder Kreuzkümmel
nach Geschmack

1 Liter Holl-Rapsöl (hoch erhitzbar) zum Ausbacken

Aus Mehl, Backpulver, Eigelb, Salz und Bier einen glatten Teig rühren. Nach Belieben mit Currypulver, Cayennepfeffer und/oder Kreuzkümmel würzen.
Den gut abgetropften Rosenkohl einzeln durch den Teig ziehen und in einer hohen Pfanne schwimmend im etwa 180 °C heißen Fett ausbacken. Mit dem Frittierkorb oder einem Schaumlöffel herausheben und gut abtropfen lassen.

Adventskalender 2014_15_4
In eine flache Form geben und im Backofen bei 100 °C warm halten.

Für die Pommes Frites:
Reste des Bierteigs so gut wie möglich aus dem heißen Fett fischen.
Blaue oder rotschalige Kartoffeln waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Küchenpapier trocken tupfen. Dann im heißen Fett einige Minuten vorfrittieren, Frittierkorb herausheben einige Minuten ruhen lassen, dann nochmals einige Minuten frittieren, bis sich die Kartoffelscheiben aufblähen.
Ebenfalls gut abtropfen lassen und im Backofen warm halten.

Für die Wildschweinsteaks:
Das Fleisch kurz mit kaltem Wasser abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und mit grobem Salz würzen. 2-3 Knoblauchzehen schälen und halbieren.
Wenig Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, das Fleisch von beiden Seiten etwa 1 Minute scharf anbraten, Knoblauch hinzugeben.

Ganz wichtig: zum Wenden der Steaks auf keinen Fall mit einer Gabel einstechen, da sonst der Saft austritt und das Steak trocken wird. Dann etwas Butter in die Pfanne geben und auf mittlere Hitze reduzieren, auf die gewünschte Garstufe fertiggaren. Mit 2 ½ bis 3 Minuten sind die Steaks medium (s. u.).
Garprobe:
Gibt das Fleisch bei Fingerdruck richtig nach, ist es innen noch roh, ist es bei Druck mit dem Daumen in der Mitte noch leicht weich und an den Rändern fest ist es medium und wenn es auf Druck nur weich ist, durchgebraten.

Ein weiterer, ganz einfacher Trick hier.

Garstufe D GB F Kern- temperatur
roh blau, roh very rare, raw bleu
Kern roh blutig rare signant 52 °C
innerer Kern roh englisch medium rare
halb durchgebraten rosa medium rosé
fast durchgebraten halbrosa medium well à point 55 – 60 °C
durchgebraten durch
(-gebraten)
well-done bien cuit 70 – 85 °C

Die Steaks aus der Pfanne nehmen und auf eine vorgewärmte Platte legen, warm halten.
Etwas Bier in die Pfanne geben und aufkochen, um den Bratensatz zu lösen. Die Flüsssigkeit ein wenig einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken
Für das individuelle Würzen Salz und Pfeffer aus der Mühle bereitstellen und zusammen mit dem Bratensaft, dem Rosenkohl und den Pommes Frites (diese noch mit Salz bestreuen) servieren.

Adventskalender 2014_15_3Deep fried Brussels sprouts baked/deep-fried in a beer batter with boar steak and potato fries.

The Brussels sprouts are prepared as follows:

Wash the sprouts. Pluck off the outer, unsightly leaves and cut off the stalks at the bottom.
Bring plenty of salted water to a boil, blanch the Brussels sprouts in it for about 5 minutes, remove with a slotted spoon and plunge into ice-cold water to stop the cooking process. This is not only to protect the beautiful green colour, but it also prevents the Brussels sprouts of becoming mushy and also, most vitamins will be preserved.
In fact, the small cabbages are true nutrient bombs. Especially vitamin C is abundant, but also the content of vitamins of the B complex and vitamin A and folic acid, iron and calcium is considerable.

Brussels sprouts baked in beer batter

500 g blanched Brussels sprouts

For the dough:
150 g flour
1 teaspoon baking powder
1 egg yolk
a pinch of salt
250 ml beer
(e.g. Leffe Blonde from Belgium)

also:
curry powder, cayenne pepper and / or cumin
to taste

1 litre Holl rapeseed oil (high heatable) for deep frying


Mix flour, baking powder, egg yolk, salt and beer to a smooth dough. Season to taste with curry powder, cayenne pepper and / or cumin.
Coat the well drained sprouts one by one with dough and deep-fry floating in a deep pan with frying oil  which was heated to about 180 ° C (356 °F). Lift out with a frying basket or a slotted spoon and drain well.
Place on a flat baking dish and keep warm in the oven at 100 °C (212 °F).

For the fries:
Remove remaining bits of the beer batter from the hot fat.
Wash, peel and cut into thin slices red-skinned or blue potatoes. Pat dry with paper towels. Then pre-fry for a few minutes in the hot fat with a frying basket, then lift the basket out of the fat and let stand for a few minutes, then again fry for a few minutes until the potato slices slightly begin to blow up.
Drain well and also keep the oven warm.
For the boar steaks:
Rinse the meat briefly with cold water, pat dry with kitchen paper and season with coarse salt. Peel 2-3 cloves garlic and cut in half.
Heat a little olive oil in a frying pan, brown the meat on both sides very hot for about 1 minute, then add the garlic.

Very important: do not use a fork for turning the steaks, as piercing them draws the juice and the steaks will become dry. Then put some butter in the pan and reduce the heat, cook over medium heat until the desired degree of doneness is reached. With 2 ½ to 3 minutes, the steaks are medium (see table above).