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Eine Neuerwerbung aus Frankreich: Messer und Saucibox für Salami

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Ich habe euch noch gar nichts von meiner fantastischen Neuerwerbung aus Frankreich erzählt…
Bei meinem Besuch in Colmar im Oktober wurde ich magisch von diesem kleinen Laden mit allerlei Spezialitäten aus dem Elsass angezogen. Salami aus Eguisheim, Käse und Wein:

I haven’t told you anything of my awesome new acquisition from France, yet …
During my visit to Colmar in October I was magically attrackted by this little shop with all kinds of specialties from Alsace. Eguisheim salami, cheese and wine:

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Viele verschiedene Salami-Sorten, auch ungewöhnliches, mit Berawecka (Birnenwecken = Hutzelbrot / Früchtebrot) – sehr würzig und schon etwas weihnachtlich, verschiedene Wild-Salamis (Hirsch – cerf, Reh – chevreuil-, Wildschwein -sanglier-), Geflügel: Fasan – faisan- mit Cognac, Ente – canard-  oder in Heidelbeeren -myrtilles- eingelegt – die schmeckt etwas süßlich und ist aussen ganz dunkelviolett… ich habe mich ausgiebig durchprobiert und konnte mich wieder mal nicht entscheiden. Dann sah ich noch die Aufbewahrungs-Box mit speziellem Messer, die sollte alleine 22 € kosten, mit einer Salami 30 €. Zum Schluss ging ich dann mit einem Schnäppchen nach Hause – 4 veschiedene Salamis plus Saucibox und Messer für 40 €. Voller Stolz habe ich sie dann samt Salami dem Markgräfler präsentiert – er fand sie auch super -nicht nur die Salami ;-).

Many different salami varieties, some very unusual with Berawecka (pear bread = Hutzelbrot / fruit bread) – very spicy and a bit Christmassy, various game salamis (stag – cerf, deer – chevreuil, wild boar -sanglier), poultry: pheasant – faisan-with cognac, duck – canard or soaked in blueberries -myrtilles- a salami that tastes sweet and has a very dark purple outside … I have tried them extensively and could not decide, once again. Then I saw the storage box with a special knife, which on its own would have cost € 22, € 30 with one salami. Finally, I went home with a bargain – 4 varieties of salami plus the Saucibox and knife for 40 €. Coming home I proudly presented it to the Markgräfler – he also liked it very much (not only the salami).

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Die Salami bewahrt man in der Box im Keller auf, dort trocknet sie nicht so schnell aus und wird nicht hart. Das Loch zur Belüftung ist mit einem Gitter verschlossen, damit keine Insekten daran kommen können.
Die Salami legt man zum Anschneiden in die Vertiefung, die auf dem Deckel eingelassen ist. Praktisch: beim Schneiden rollt die Salami nicht weg, ausserdem ist eine Kerbe eingelassen, dadurch erhält man Salamischeiben in gleichmäßiger Dicke.  – Ich bin immer noch ganz begeistert.

The salami is to be stored in the box in the basement/cellar, there it does not dry out and becomes not hard. The hole for ventilation is closed with a grid, so that insects can not reach the salami.
In order to cut the salami, it is placed on top of the box where there is a cavity, which is embedded in the lid. Practical: This way the salami does not roll away  while cutting and there is also a notch inserted which enables you to make salami slices in a uniform thickness. – I’m still enthusiastic about it.

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Auf dem Bild ganz oben beachte man die typische Biene auf dem Messerrücken – Markenzeichen des Ortes Laguiole in Südfrankreich. Dieses Messer stammt von Pradel, Thiers/Auvergne auch einer der Orte, in dem diese Qualitätsmesser hergestellt werden.
Schneiden tut es die Salami wie Butter….
Damit man lange Freude an solch einem Messer hat, sollte man es nach Gebrauch nur kurz von Hand spülen. Spülmaschine ist bäh – dadurch werden scharfe Messer schnell stumpf!
Zur Aufbewahrung ruht das Messer auf einem kleinen Holzstift in dem Schaft aus Holz.

You should have a closer look at the typical bee on the back of the knife in the picture above: a trademark of Laguiole in Southern France. This knife comes from Pradel, Thiers / Auvergne also one of the places where these quality knives are made.
The knife cuts the salami as if it was butter….
To enjoy such a knife for a very long time, you should only rinse it briefly by hand after using it. Dishwasher is yuck – this will make your sharp knives very quickly dull!
Easy storage of the knife: it rests on a small wooden pin in the wooden shaft.
Der kleine Laden befindet sich im Petite Venise, in der Nähe der Markthalle (Marché Couvert):
You will find the small shop at Colmar, Petite Venise, in vicinity of the market hall:
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Ein Ausflug nach Colmar

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Gestern in Colmar, bei strahlend blauem Himmel: Ich hatte mich für eine Ausflugsfahrt mit dem Bus bei der Firma Will angemeldet. In Colmar hatten wir 1 ½ Stunden Zeit, bevor es weiter nach Logelheim zum Kürbisfest ging. Hier einfach ein paar Impressionen, ohne viele Worte.

Yesterday in Colmar, under a clear blue sky: I had signed up for an excursion by bus. In Colmar, we had 1 ½ hours before going to Logelheim where we later on visited the pumpkin festival. Here just a few impressions, without too many words.

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Das Kopfhaus – Maison des Têtes

Colmar11Schilder

Colmar12Altes Kaufhaus / Zollhaus

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Petite Venise – Klein Venedig

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Colmar21Die Markthalle – mehr Bilder von einem früheren Besuch hier

Market Hall – Photos from a visit in 2012

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Bootstour auf der Ill

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Colmar – und mit Napoleon über den Canal zurück – Teil 5: Der Weg durch den Canal nach Breisach

Gegen 14.30 Uhr ging es los. Strahlend blauer Himmel und Sommerhitze!

Die Ill vom Hafen aus gesehen.
Kleingarten eines Hausbootbesitzers am Quai
Und hier liegt „Napoleon“ vor Anker

Innen
Oben, an Deck

Ein stolzer „Häusle“- Boot Besitzer gießt seinen Blumengarten am Ufer

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Stolzer Schwan auf dem Rhein – guck‘ mal, der ist verheiratet, er trägt einen Ring!?
Zurück in Breisach: Leine anlegen und festmachen

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Colmar – und mit Napoleon über den Canal zurück – Teil 4: Sightseeing

Unser Rundgang (manchmal muss man sich ein wenig strecken, um über ein Tor schöne Winkel zu entdecken):

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Die Madonna im Rosenhag von Martin Schongauer in der Stiftskirche St. Martin

…an einer Seitentür findet man diese Skulptur:

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Colmar – und mit Napoleon über den Canal zurück – Teil 3: Schaufensterbummel

Bevor wir unseren Rundgang durch die Stadt beginnen konnten, mussten wir uns erst einmal  mit einem feinen, zweiten Frühstück stärken. Ich mag zwar „pain au chocolat“ auch sehr gerne, aber noch lieber mag ich die Rosinenschnecken „escargot au raisins“  bzw. „pain aux raisins“.

Unvermeidbar – die Souvenirläden mit „La Cigogne“,  „die“ Storch – in deutsch ist Storch männlich „der“, das Wahrzeichen des Elsass:

Verlockende Schaufenster

Süßes:

Salziges:

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Colmar – und mit Napoleon über den Canal zurück – Teil 2: Petite Venise


Und genauso stellt man sich das Elsaß vor – bunte Fachwerkhäuser, schöner Blumenschmuck und französischer, strahlend blauer Himmel.

O. k.  – ein paar Wölkchen waren da doch, aber die wirkten wir herbestellt, richtig malerisch.

Als Haus getarnter Briefkasten.

Und, wie man links im Bild sieht, wird hier immer noch gebaut und verschönert.

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Colmar – und mit Napoleon über den Canal zurück – Teil 1: Marché Couvert de Colmar

Viele Jahre waren wir nicht mehr in Colmar. Am Samstag bekamen wir die Gelegenheit, mit dem neuen Schiff der Breisacher Fahrgastschifffahrt „Napoléon“ eine kleine Reise zu unternehmen. Auf dem Weg nach Colmar durften wir mit dem Firmenbus mitfahren und zurück gings dann mit dem Schiff (Bericht folgt).
Aber zuerst hatten wir ein wenig Zeit, die Stadt neu zu erkunden. Es hat sich viel getan, seit wir das letzte Mal hier waren. Ein richtiges Schmuckstückchen. Das damals renovierungsbedürftige Marktgebäude im „Petite Venise“ – klein Venedig erstrahlt nun in neuem Glanz.

Auch das Innerste kann sich sehen lassen: ein heller und moderner Marktplatz mit allerlei Köstlichkeiten.

Man bekommt all die Produkte, die wir aus Frankreich so lieben, z. B. Käse

…und dabei ganz viel „Bio“:

Frisches, pralles Gemüse:

…allerlei Meeresgetier:

…freundliche und sachkundige Bedienung inklusive.

und natürlich ein Stand mit Bretzels de Colmar (auch mit verschiedenen Sorten überbacken „gratiné“, süße Bretzels aus Hefeteig, in Öl gebacken – wie Berliner) und Kugelhopf.

Mini-Kugelhopf

Der Gugelhupf ist gut für unsere Reise verpackt und war ausserdem noch zwei Euro günstiger, als der, den wir mitten in der Stadt gesehen haben:

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Brägele à l’Alsacienne

Was verbirgt sich wohl unter diesem Elsässischen Terrinen-Deckel?

Es war einmal vor vielen Jahren bei einem Ausflug ins benachbarte Elsass, genauer gesagt nach Colmar.
Nach einer Bootsfahrt auf der Ill kehrten wir in einem kleinen Restaurant im „Petite Venise“ ein. Die Elsässischen Bratkartoffeln, mit cremigem Münsterkäse überbacken, blieben mir davon in sehr guter Erinnerung.

Ich habe eine kleine elsässische Terrinenform, die genau für 2 Personen reicht. (Für 4 Personen die Mengen verdoppeln).

und so geht’s:

Elsässer Bratkartoffeln mit Schinken und Münsterkäse

500 g geschälte Kartoffeln in dünnen Scheiben
50 g roher Bauernschinken (Speck) in Würfeln
125 g Münsterkäse in Scheiben (petit Lisbeth)
1 mittelgroße Zwiebel in Würfeln
1 Esslöffel Butterschmalz
1 kleine Konblauchzehe in Würfeln
etwas Sahne
etwas frisch gehackter Majoran
1/2 Bündchen gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer, Rosenpaprika

Kartoffeln in Butterschmalz 10 Minuten goldbraun braten, würzen.
Schinken (Speck), Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, 3-4 Minuten weiterbraten.
Gehackte Petersilie und Majoran unterschwenken und in eine feuerfeste Auflaufform füllen, ein wenig flüssige Sahne darüber giessen.


Münsterkäse in dicken Scheiben gleichmässig verteilen und unter dem Grill des Backofens auf höchster Stufe (275 °C) schmelzen lassen.

Beilage: Salat mit einer Vinaigrette