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Feierabendcocktail: Rote Johanna

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Für alle, die heute noch arbeiten mussten, gibt es jetzt einen Feierabend-Cocktail!

Beim Stöbern in 1970/1980er-Kochbüchern habe ich ein tolles Cocktail-Rezept gefunden: Rote Johanna! Keine Ahnung wer diese Johanna ist, die dem Cocktail den Namen gegeben hat, aber der Cocktail ist richtig lecker. Er eignet sich auch gut als Apéritif vor einem Festessen.


Rote Johanna


Zutaten:

• 3 Eiswürfel
• 2 cl Gin
• 2 cl Ricard
• 1 cl Grenadine-Sirup
• 1 Maraschino-Kirsche als Deko

Zubereitung

Eiswürfel in ein Mixbecher geben. Dann Gin, Ricard und Grenadine dazugeben und umrühren. Anschließend in ein Whisky-Glas (Tumbler) abseihen. Anschließend mit der Cocktailkirsche garnieren – ich hab die Kirsche auf einem Bambusspieß aufgespießt.


When browsing in cookbooks of the 1970 / 1980 ies I found a great cocktail recipe: Red Joanna!
I have no idea who gave the cocktail the name Joanna but this drink is really delicious.
A perfect idea for your christmas party or as an apéritif for a festive meal.


Red Joanna


Ingredients:

3 ice cubes
2 cl Gin
2 cl Ricard
1 cl Grenadine syrup
1 Maraschino cherry as decoration

Place ice cubes in a cocktail-shaker. Then add Gin, Ricard, Grenadine and stir. Pour into a whiskey glass (tumbler)and garnish with a cocktail cherry – I stuck the cherry on a bamboo skewer.

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Brazil 2014 kulinarisch: Piña Colada do Brazil

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Heute ist spielfrei – die ganze Nation fiebert bereits dem Endspiel am kommenden Sonntag entgegen. Heute ist aber auch Tag der Piña Colada. Im Jahr 1954 als Deutschland den ersten Weltmeister-Titel holte, soll der Longdrink in der Bar des Hotels Caribe Hilton in Puerto Rico vom Barkeeper erfunden worden sein. Einer anderen Version zufolge entstand die „Piña Colada“ 1963 in der Bar La Barrachina in San Juan (Puerto Rico), wo heute eine Tafel am Gebäude an die  „Erfindung“ des Barkeepers Ron Ramon Portas Mingot. Wie dem auch sei, seit 1978 ist die Piña Colada das Nationalgetränk des kleinen Karibikstaates, nachdem die Barkeeper der Insel den 10. Juli zuvor bereits zum Tag der Piña Colada gekürt hatten.

 

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Die Fußball-WM 2014 in Brasilien kulinarisch bei der Markgräflerin

Das Standardrezept der International Bartenders Association (3 cl weißen Rum, 9 cl Ananassaft, 3 cl Kokosmilch) haben wir an das WM-Gastgeberland Brasilien angepasst und den weißen Rum durch Cachaça (weißer Zuckerrohrschnaps) ersetzt. Cachaça unterscheidet sich vom Rum dadurch, dass er direkt aus Zuckerrohr gewonnen wird, während Rum aus der Melasse, die bei der Zuckerherstellung übrig bleibt, hergestellt wird.

Der Cocktail ähnelt dem brasilianischen Batida de Coco.

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Piña Colada do Brazil

4 cl Cachaça
9 cl Ananassaft
4 cl Kokosmilch
2 TL Rohrzucker
Eis
evtl. Ananas-Scheibe und Cocktailkirsche für die Deko

Eis,  Cachaça, Ananassaft, Kokosmilch, Rohrzucker in den elektrischen Mixer (Blender) geben und kurz schaumig schlagen. Anschließend in ein hohes Stielglas oder Hurricane-Glas geben und mit Ananasscheibe und Cocktailkirsche dekorieren  – Saúde!

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Dazu den Song „Escape“ von Rupert Holmes spielen: „If you like Pina Coladas, and getting caught in the rain …“ („Wenn du Pina Coladas magst, gerne mal von einem Regenschauer überrascht wirst …“)

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Today there is no soccer match – the whole nation is already looking forward to the final on Sunday. But today is also the day of the Piña Colada. It is said, that in 1954, when Germany won the first soccer world championship title, the long drink was invented from the bartender in the hotel bar of the Caribe Hilton. According to another version, the „Piña Colada“ is said to be invented in the bar La Barra China in San Juan (Puerto Rico) in the year 1963,  where today a sing on the building tells you of the „invention“ of  bartender Ron Ramon Portas Mingot. Anyway, since 1978, the Piña Colada is the national drink of the small Caribbean nation – the bartender on the island had named the 10 th of July the „Day of the Piña Colada“.

We have adapted the standard recipe of the International Bartenders Association (3 cl white rum, 9 cl pineapple juice, coconut cream 3 cl)  to the World Cup host country Brazil and replaced the white rum with cachaça. Cachaça differs from rum in the way it is produced –  it is obtained directly from sugar cane, whereas rum is made ​​from molasses, which is a left over from the sugar production.

The cocktail is similar to the Brazilian Batida de Coco.

Piña Colada do Brazil
4 cl Cachaca
9 cl pineapple juice
4 cl coconut milk
2 tsp cane sugar
ice cream
for decoration: one pineapple slice and a maraschino cherry

Give ice, cachaça, pineapple juice, coconut milk, cane sugar in a blender and shake briefly until fluffy. Then pour into a tall stemmed glass or a hurricane glass and garnish with a pineapple slice and a maraschino cherry – Saúde!

This drink is best accompanied playing the song „Escape“ by Rupert Holmes: „If you like Pina Coladas, and getting caught in the rain …“

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Mein Mann kann …. Bistro Food: Hawaii-Toast

Ohne Worte….  😉

Zum Originalrezept von Clemens Wilmenrod und wie ihn Horst Lichter in „Kann denn Butter Sünde sein?“ macht,
steht
hier

Wem Toast zu wenig Unterlage bietet, der sollte sich mal das Putenschnitzel Hawaii anschauen.

Essen & Trinken, Food, Rezepte

Putenschnitzel-Raclette Hawaii

Raclette Käse war noch im Kühlschrank. Der gute aus der Schweiz, am Stück. Raclette gab’s am Wochenende. Gierig wie ich war, hatte ich aber viel zuviel Käse. Um nochmal das Raclette Gerät aufzubauen, wäre es aber zuwenig gewesen.


Im alten Jahr – welche Schande – habe ich einmal zum preisgünstigen Raclettekäse vom Discounter (der mit dem großen A) gegriffen, vorgeschnitten und in einer Plastikschale verpackt. Zu Hause eine böse Überraschung: die Zutatenliste genauer angeschaut und eine ganz winzige Notiz gefunden, dass die Rinde mit einem Mittel xyz zur Konservierung (und Zuckerkulör für die schöne Farbe) behandelt sei und empfohlen wird, diese vor Verzehr abzuschneiden. Na toll, die Hälfte vom Käse abschneiden und auf die Rinde verzichten, die doch das Beste am Raclette ist.

Schweizer Raclette-Käse am Stück – mit speziellem Raclette – Käseschneider

Naja, aus Schaden wird man klug. Und heute gab es Putenschnitzel – Raclette Hawaii:

Für 2 – 3 Personen (je nach Größe der Putenschnitzel)

2 Putenschnitzel
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
etwas Mehl
1 Ei
Semmelbrösel (die selbstgemachten)
etwas Butterschmalz
1 kleine Dose Ananas (4 Scheiben)
4 Cocktailkirschen aus dem Glas
6 Scheiben Raclette Käse, frisch geschnitten

Die Putenschnitzel leicht flach klopfen, jeweils in der Mitte auseinander schneiden. Mit Salz, wenig Pfeffer und scharfem Paprikapulver würzen. Mit Mehl bestäuben und in dem mit einer Gabel leicht verquirlten Ei wenden. Mit Semmelbrösel panieren.

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Putenschnitzel von beiden Seiten goldbraun darin anbraten.
Aus der Pfanne nehmen und in eine flache, ofenfeste Form legen. Auf jedes der vier Schnitzel eine Ananasscheibe legen, dann mit Raclettekäse bedecken und in die Mitte jeweils eine Cocktailkirsche setzen.
Im Ofen (ca. 190 °C) backen, bis der Käse zerlaufen ist. Nach Belieben mit Brot servieren.

Für die Toast-Hawaii-Liebhaber: