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Happy Chinese New Year – Gebratener Reis

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Der Wok zählt zu den Lieblingstöpfen in meiner Küche: Er ist ideal für eine schnelle Reispfanne mit Gemüse und Geschnetzeltem – oder aber auch zur Resteverwertung.  Zum diesjährigen Chinesischen Neujahrsfest habe ich wieder ein einfaches Rezept rausgesucht, und weil vom Sonntag was übrig war, Bratenreste verwertet.
Ich habe mich nicht genau an das untenstehende Grundrezept gehalten, ich hatte ausnahmsweise keine Möhren im Haus und statt der roten Paprikaschote hatte ich nur noch eine gelbe. Ausserdem habe ich noch Kidneybohnen und Mais aus der Dose hinzugefügt und statt der Frühlinszwiebeln eine weiße Zwiebel fein gehackt und mit angebraten. Resteverwertung eben…

Zum Servieren stellt man verschiedene Saucen auf den Tisch, wie etwa Sojasauce, Chili- oder Süß-Sauer-Sauce oder Pflaumensauce, damit jeder seinen Bratreis nach Gusto genießen kann.

Zurück zum Neujahrsfest: Dieses fällt immer auf einen Neumond zwischen dem 21. Januar und 21. Februar.  Am heutigen 5. Februar ist es soweit.
Nach dem Jahr des (Erd-)Hundes beginnt nun das Jahr des (Erd-)Schweins.

Der Markgräfler hat mir mit Photshop übrigens wieder in passendes Logo gebastelt.

Guten Appetit wünschen

(Erd-)Hahn und (Metall-)Hund



Gebratener Reis
(Resteverwertung)


Zutaten
(für 4 Portionen)

• 1 Esslöffel Rapsöl
• 2 Knoblauchzehen, geschält und fein gepresst
• 1 rote Chilischote, vom Samen befreit und fein gehackt
• 1 daumengroßes Stück frischen Ingwer, geschält und fein gerieben
• 1 Bund Frühlungszwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
• 2 große Möhren, geschält und in dünne Streifen geschnitten
• 1 (rote Paprikaschote), vom Samen befreit und fein gehackt
• 1 Teelöffel Sesamöl
• 1 Esslöffel Sojasauce
• 1 Esslöffel Thai-Fisch-Sauce
• 150 g Bratenreste, fein gehackt
• 150 g Erbsen (TK)
• Kindeybohnen und Mais
• 300 g kalter gekochter Reis
• 2 große Bio-Eier, leicht geschlagen

Zubereitung

Das Rapsöl in einer Bratpfanne erhitzen und Knoblauch, Chili sowie Ingwer eine Minute darin anschwitzen.

Frühlingszwiebeln, Möhren und Paprika hinzugeben und weitere drei Minuten braten. Sesamöl, Sojasauce und Fischsauce in die Pfanne geben, eine Minute durchrühren.

Mit den fein gehackten Bratenresten und den Erbsen vermengen, anschließend den gekochten Reis hinzufügen. Alles gut vermischen.

In der Mitte der Pfanne eine Mulde formen und die geschlagenen Einer hineingeben. Kurz stocken lassen, dann schnell das Ei verrühren und mit dem Reis vermengen, bis sich alles verbunden hat.

Zwei Minuten braten. Anschließend sofort in einer großen Schale servieren.



Fried Rice
(Basic Recipe  – you can add any other vegetables to use up leftovers)


Ingredients
(for 4 servings)

1 tablespoon rapeseed oil
2 garlic cloves, peeled and finely pressed
1 red chili pepper, seeds removed and finely chopped
1 thumb-sized piece of fresh ginger, peeled and finely grated
1 bunch of spring onions, ​​thinly sliced
2 large carrots, peeled and cut into thin strips
1 red bell pepper, seeds removed and finely chopped
1 teaspoon sesame oil
1 tablespoon soy sauce
1 tablespoon Thai fish sauce
150 g roast leftovers, finely chopped
150 g peas (frozen)
300 g cooked rice, cold
2 large organic eggs, lightly beaten

Instructions

Heat the rapeseed oil in a frying pan and sauté garlic, chili and ginger in it for a minute.

Add spring onions, carrots and peppers and fry for another three minutes. Then add sesame oil, soy sauce and fish sauce, stir for a minute.

Mix with the finely chopped roast leftovers and peas, then add the cooked rice. Mix everything well.

Form a hollow in the middle of the rice and add the beaten eggs. Stir briefly, then quickly stir the eggs and mix with the rice until everything has joined.

Fry for two minutes. Serve immediately in a large bowl with various sauces on the side – (e. g. sweet chili sauce, plum sauce, soy sauce, sweet-and-sour sauce….)


Siehe auch

Happy Chinese New Year – Gemüse mit Garnelen aus dem Wok (2018 – Jahr des Hundes)


Happy Chinese New Year – Das Jahr des Gockels… äh- Hahns: Gebratener Reis (Südchina)


 und Happy Chinese New Year: Ente süß-sauer (2017 – Hahn)


Chinese New Year: Geschmorter Chinakohl mit Ingwer, Garnelen und Eiernudeln (2016 – Affe)


Happy Chinese New Year! – Resteverwertung: Wok mit Gemüse und Kalbfleisch-Streifen (2015 – Schaf)


(2014 – Pferd)


Happy Chinese New Year! – Asiatische Gemüsesuppe aus dem Wok- vegetarisch (2013 – Schlange)

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Happy Chinese New Year – Das Jahr des Gockels… äh- Hahns: Gebratener Reis (Südchina)

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Das Chinesische Neue Jahr hat soeben begonnen. Es ist das Jahr des Hahns, das der Geburtsjahrgänge 1921, 1933, 1945, 1957, 1969, 1981, 1993, 2005, 2017

Da ich im Jahr 1969 gebohren bin, ist es also mein Jahr!


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Am 28. Januar 2017 beginnt das Jahr des Feuer-Hahns.
Es endet am 15. Februar 2018.

Und deshalb gibt es heute keinen klassischen Samstagseintopf, sondern ein chinesisches Reisgericht aus dem Wok.

Ich besitze schon sehr lange einen Wok, genauer gesagt seit den 90er Jahren, als das Kochen mit Wok bei uns in Deutschland ganz neu und hip war.
Auch habe ich mehrere Kochbücher, die sich mit China und Asien beschäftigen, habe bisher aber nur etwa 3 oder 4 Gerichte bewußt daraus gekocht.
Ich war auch noch nie in Asien auf Reisen unterwegs und kenne alles also nur aus Erzählungen anderer oder aus Büchern und Fernsehsendungen.

Meist lief es beim Kochen darauf hinaus, dass geschnetzeltes Fleisch, oft vorher mariniert, mit der üblichen Gemüsemischung (Paprika, Karotten, Lauchzwiebeln evtl. Sellerie, Chinakohl und Bambussprossen) im Wok gelandet ist. Dazu gab es Reis oder chinesische Eiernudeln.

Das folgende Rezept aus Südchina ist sehr einfach und mit Zutaten, die man bei uns in jedem Supermarkt findet, herzustellen.
Der Markgräfler und ich fanden den Reis allerdings etwas zu trocken – am besten, man stellt eine Sauce bereit. Es passen zum Beispiel Süß-Sauer-Soße oder Pflaumensoße.


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gebratener Reis

Als Vorspeise gab es Krabbenchips (Kroepoek geschrieben und Krupuk gesprochen – Krabbenbrot, Krabbenkeks oder Bratchip) ist ein scheibenförmiges Nahrungsmittel: ein indonesischer Cracker aus Tapiokamehl, Salz, gemahlenen Shrimps und Gewürzen.
Wenn man die flachen, milchglasartig aussehenden Scheiben in heißes Fett gibt, gehen sie auf und dabei kommt das heraus:


Kroepoek – Krabbenbrot


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Kroepoek

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Gebratener Reis
Huo Tui Fan Quie Chao Fan


Zutaten
(für 4 Portionen)
• 250 g Langkornreis
• 1 Tomate (etwa 100 g)
• 50 g Gurke
• 100 g gekochter Schinken
• 4 Esslöffel Pflanzenöl
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Den Reis waschen, mit der doppelten Menge Wasser zum Kochen bringen und zugedeckt bei schwacher Hitze in etwa 20 Minuten ausquellen lassen.
Dann in einer Schüssel erkalten lassen. Eventuell bis zum nächsten Tag.

Inzwischen die Tomate mit kochendem Wasser überbrühen, kurz darin ziehen lassen, kalt abschrecken und häuten. Tomate von den Kernen befreien und klein würfeln.
Gurke waschen und ebenfalls würfeln.
Den Schinken kleinschneiden.

Einen Wok oder eine Pfanne erhitzen. Öl hineingeben.
Schinken, Tomate und Gurke darin bei mittlerer Hitze unter Rühren 30 Sekunden braten.
Reis dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und unter Rühren etwa 2 Minuten braten.
Dann sofort servieren.


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Fried rice
Huo Tui Fan Quie Chao Fan

Ingredients
(For 4 servings)
250 g long grain rice
1 tomato (about 100 g)
50 g cucumber
100 g ham
4 tablespoons of vegetable oil
salt
pepper

Preparation
Wash the rice, bring to a boil with double the amount of water and allow to swell for about 20 minutes over low heat.
Then let cool in a bowl (possibly until the next day).

Meanwhile, peel tomato by pouring boiling water over it, leave in the hot water for a few minutes then quench with cold water and remove the skin. Remove the tomato kernels and dice tomato.
Wash cucumber and also dice. Cut the ham into small pieces.

Heat a wok or a pan. Add vegetable oil.
Fry ham, tomato and cucumber over medium heat for 30 seconds.
Add the rice, season with salt and pepper and fry for another 2 minutes.
Serve immediately.

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I like Chinese….

Chinesisch1

Ein kurzer Rückblich auf den Donnerstagabend. Bei uns gab es nichts Grünes, wie es am Gründonnerstag üblich ist, sondern was Abgeholtes, Chinesisches… Wie, nein – nicht direkt in China, sondern in Chinesischen Restaurant in Müllheim, Hing Lung in der Hauptstraße. Das Essen ist gut, günstig und üppig…

Das machen wir manchmal, wenn ich absolut keine Lust habe, was zu kochen, geschweige denn, hinterher aufzuräumen. Also ist der Markgräfler losgezogen und hat was zu Beißen besorgt. Vorspeisenplatte mit Krabbenchips, frittierten Wan Tans und vegetarische Frühlingsröllchen. Dazu eine Süß-Sauer Sauce.

Chinesisch2

Und dann noch Ente süß-sauer und Fisch im Teigmantel, süß-sauer. Und diesmal kein Rezept dazu – das können die im Chinarestaurant nämlich besser kochen, als ich…

😉

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Happy Chinese New Year! – Asiatische Gemüsesuppe aus dem Wok- vegetarisch

Chinesische Suppe1

Vor lauter Fasnachtsumzug, Markgräflers Geburtstagskuchen und Schneeschauern hätte ich es beinahe vergessen – das Chinese New Year (das Jahr der Schlange, übrigens), gestern am 10. Februar 2013!

Aber nun doch noch: Passend zum schmuddeligen Schneewetter, das uns wieder über Nacht ereilt hat (und es ist immer noch kein Ende in Sicht) gibt es ein feurig-wärmendes asiatisches Gemüsesüppchen, das ganz einfach  und schnell zubereitet ist – vorausgesetzt man hat das ganze Gemüse schon geschnippelt 😉

Würzige Grundlage ist rote Currypaste, die eigentlich aus Thailand kommt (mit Chilies, Knoblauch, Zitronengras und Ingwer) und natürlich Hühnerbrühe – so viel wie’s braucht…

Ich habe einfach zusammengeschnippelt, was noch in Keller, Kühlschrank und TK-Truhe war:

1 Zwiebel, etwas Lauch oder Lauchzwiebeln, ein wenig Sellerie, etwas Weisskohl, Karotten, TK-Erbsen, eine rote Paprikaschote, Tomate und dann war noch ein Glas Sojabohnen-Keimlinge im Keller, das kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum stand. Man kann aber durchaus auch Bambussprossen verwenden und nach Belieben noch Chinesische Pilze oder ähnliches hinzufügen.

Chinesische Suppe

So geht’s: Die Zwiebel abziehen, achteln, Lauch oder Lauchzwiebeln waschen, putzen und in Ringe oder Streifen schneiden. Weisskohl (oder Chinakohl, oder Broccoli) in Streifen hobeln. Karotten und Sellerie (ein kleines Stück) waschen, schälen, in Julienne-Streifen schneiden (ich habe dazu eine Art Schäler mit Zacken von WMF – das geht wunderbar). Paprikaschote waschen, Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden, Tomate ebenfalls waschen, Stielansatz entfernen und in Stücke schneiden.

Wenig hoch erhitzbares Öl (z. B. Sojaöl) in einen Wok oder eine Pfanne mit hohem Rand geben. Sehr heiss werden lassen, zuerst die Zwiebeln unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel kräftig anbraten, dann ca. 1 Esslöffel rote Currypaste hinzufügen und nach und nach das übrige Gemüse unter ständigem Rühren dazugeben. Mit heißer Hühnerbrühe ablöschen, so viel, dass das Gemüse bedeckt ist  und leicht köcheln lassen. Wer mag, kann zusätzlich noch Glasnudeln dazugeben und mitkochen. Etwas einkochen lassen. Nach Belieben mit Sojasauce nachwürzen.

Ubrigens: diese Grundlage läßt sich zum Chinesischen Gemüse abwandeln, wenn die Sauce angedickt wird. Dazu einenn Teelöffel Kartoffelmehl in etwas kaltem Wasser anrühren und dazugeben – kräftig rühren, damit es nicht klumpt. Dann serviert man Reis oder chinesische Eiernudeln dazu. Oder man macht es umgekehrt, bereitet so viel Gemüse zu, das es am nächsten Tag mit ein wenig Hühnerbrühe gestreckt noch für ein Süppchen reicht. Zwei Fliegen mit einer Klappe… Das wäre eigentlich auch ein feiner Samstagseintopf!!!

Chinesische Suppe3

Köstlich – und so gesund – das Gemüse sollte noch bissfest sein!