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Ausprobiert: Hello FRESH Box – Zitronenhähnchen (2 Portionen) mit Backkartoffeln und Gremolata


Neulich, auf der Regio-Messe in Lörrach, gab es auch ein Stand von „Hello FRESH”, einem Unternehmen aus Berlin, das Kochboxen liefert.
Das Ziel dieser Boxen ist es, Lebensmittel möglichst nachhaltig zu verwenden, das heißt zum Beispiel, dass die Portionen für ein Gericht genau so bemessen sind, dass man hinterher keine Reste hat. Hierbei wird bei den Zutaten darauf geachtet, dass nur Bio-Ware verwendet wird. Mit dabei ist immer eine zum Gericht passende Rezeptkarte, auf der Zubereitungsdauer, Nährwerte der Portionen, Ursprungsländer der Zutaten und auch Allergene angegeben sind.
Einige Zutaten, z. B. (Oliven-) Öl, Salz und Pfeffer, von denen vorausgesetzt wird, dass diese in einem Haushalt üblicherweise vorhanden sind, werden ebenfalls aufgeführt. Ausserdem sieht man auch, welches Geschirr oder Gerätschaften man für die Zubereitung braucht (Auflaufform, Gemüsereibe, Schüsseln, Pfannnen oder Töpfe).



Die Markgräflerin kauft normalerweise eher traditionell ein – Obst und Gemüse am liebsten nach Saison und nach Möglichkeit auf dem örtlichen Wochenmarkt, aber auch im Supermarkt oder Discounter. Da ist alles frisch, man kann sich die Ware selbst ansehen und aussuchen und man trägt die Einkäufe in Einkaufskorb- oder Tasche nach Hause.
Aber frische Lebensmittel in eine Box packen und liefern lassen? Da war die Markgräflerin eher skeptisch. Funktioniert das auch???

Letztendlich haben wir uns dazu entschieden, zwei Hello FRESH Boxen à 3 Gerichte für zwei Personen mit 30% Messerabatt zu bestellen.
Dabei haben wir als Vorlieben „Neue Entdeckungen” und „Zeit sparen” angegeben.

Wenige Tage später kam eine Bestätigungsmail mit Zugangsdaten und wir haben uns die einzelnen Menüs für die kommende Woche angesehen und davon folgende drei für unsere erste Box ausgesucht:

  1. Goldbraun-knuspriges Zitrushähnchen mit Backkartoffeln und feurig-frischer Gremolata (Idee des Monats April)
  2. Shakshuka! Nordafrikanische Spezialität mit pochierten Eiern, Hirtenkäse und Avocado
  3. Pikant mariniertes Schweinefilet auf Karotten, Brokkoli, Buschbohnen und Jasminreis

In der Folgewoche war nichts dabei, was uns angesprochen hätte und deshalb haben wir unseren Lieferkalender für die zweite Kochbox auf „Pausieren” eingestellt.
Das kann man jederzeit, wenn man mal eine oder mehrere Wochen aussetzen möchte – wenn man zum Beispiel im Urlaub ist, aber selbst dann könnte man sich die Boxen an eine andere Adresse schicken lassen. Sollte man überhaupt keine Lieferung mehr wünschen, ist eine Kündigung einfach – jeweils wöchentlich bis Mittwoch, 23:59 Uhr ist dies möglich.

Also haben wir am Freitag unsere erste Box in Empfang genommen:



Fazit
Auf den ersten Blick ist alles gut verpackt, die Lebensmittel, die in den Kühlschrank gehören, sind zusammen mit kompostierbaren Coldpacks separat verpackt.
Das hier sind die Zutaten für das erste Gericht, das Zitronenhähnchen. Enttäuscht war ich ein wenig beim Anblick der Frühlingszwiebeln und dem Kerbel – dabei hätte ich etwas mehr Frische erwartet…

Kommen wir zum Rezept – das leicht verständlich war, und sogar der Markgräfler einen großen Teil der Zubereitung problemlos übernehmen konnte.
Es kam nur einmal eine Rückfrage – und zwar, als bei der Zubereitung der Gremolata noch eine Zutat übrig war – Wo kommt denn jetzt die Knoblauchzehe rein???

Die war im Rezept auf der mitgelieferten Karte bei der Zubereitung nicht angegeben. Die Markgräflerin wusste aber, dass in eine Gremolata auf jeden Fall Knoblauch reingehört, und deshalb haben wir diese durch die Knoblauchpresse gedrückt und dazu gegeben.
Im Rezept auf der Hello FRESH Seite fehlt dieser Teil übrigens nicht – im Zweifelsfall muss man dort nochmal nachsehen – für all diejenigen, die im Kochen nicht so geübt sind, könnte das für ein wenig Frust sorgen.

Ansonsten hat uns das Zitronenhähnchen durch seinen Geschmack und die ansonsten unkomplizierte Zubereitungsart gut gefallen.
Das Hähnchenfleisch war saftig und zart und die Menge war für zwei Personen sehr großzügig bemessen.



Zitronenhähnchen


Zutaten
(Für 2 Portionen)

• 1 kleines Hähnchen
• 2 Frühlingszwiebeln
• 500 g kleine Kartoffeln (Drillinge)
• 2-3  Zweige (3,3 g) Kerbel
• 2-3 Zweige (3,3 g) glatte Petersilie
• Schnittlauch (3,3 g)
• 1 Zitrone
• 1 Knoblauchzehe (4 g)

• Spicebar Gewürzmischung „Kartoffelknaller”
(Kalahari Wüstensalz, Rote Paprika edelsüß, Tomate, Malabarpfeffer schwarz, Rosmarin, Zwiebel, Thymian, Geröstete Zwiebel, Schwarzkümmel, Knoblauch)

• 1 rote Zwiebel
• 1 rote Chilischote

Aus dem Vorrat
• Olivenöl
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung

Vorbereitung
Gemüse, Kartoffeln, Kräuter und Fleisch mit Wasser abspülen, das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen.
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vorheizen.



Für das Ofengemüse
Ungeschälte Kartoffeln längs halbieren. Grünen Teil der Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Weißen Teil der Frühlingszwiebeln in 2 cm lange Stücke schneiden. Rote Zwiebel abziehen, halbieren und in 1 cm breite Spalten schneiden. Schale der Zitrone in eine kleine Schüssel abreiben. Anschließend Zitrone halbieren, eine Hälfte in Scheiben und den Rest in grobe Stücke schneiden.

Kartoffelhälften, Zwiebelspalten und weiße Frühlingszwiebelstücke in eine Auflaufform geben und mit ½ Esslöffel Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer gut vermengen.
(Die Markgräflerin hat das wie Jamie Oliver gemacht – einfach mit den Händen mischen…)



Hähnchen vorbereiten
Hähnchen mit Röstkartoffelgewürz einreiben und kräftig von innen und außen salzen. Hähnchen mit groben Zitronenstücken füllen und mittig in die Auflaufform setzen.
Zitronenscheiben gleichmäßig auf Gemüse und Hähnchen verteilen.



Gemüse und Hähnchen backen
Auflaufform auf der mittleren Schiene für 40 Min. in den Backofen geben. Anschließend Temperatur auf 200 °C Umluft erhöhen und weitere 20 – 30 Min. backen, bis die Hähnchenhaut goldbraun und knusprig ist.

TIPP: Die Backzeit kann je nach Backofen variieren. Die Fleischtemperatur am besten mit einem Küchenthermometer überprüfen. An der dicksten Fleischstelle (Mitte des Brustfilets) sollte sie ca. 80 °C betragen.



Für die Gremolata
In der Zwischenzeit Blätter von Kerbel und Petersilie abzupfen und fein hacken. Schnittlauch in dünne Röllchen schneiden. Chili längs halbieren, Kerne entfernen und Chilihälften ebenfalls fein hacken.
Knoblauch abziehen und fein hacken (dafür habe ich die Knoblauchpresse verwendet)
Gehackte Kräuter, Schnittlauchröllchen, gehackten Chili (Achtung: scharf!) und Knoblauch zum Zitronenabrieb geben und alles mit 3 Esslöffeln Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen.



Hähnchen anrichten
Gebackenes Hähnchen (Vorsicht: heiß!) auf eine große Servierplatte setzen und Ofengemüse drumherum anrichten.
(Darauf haben wir für 2 Personen verzichtet – wir haben die Portionen direkt auf Tellern angerichtet).
Grüne Frühlingszwiebelringe darüberstreuen und etwas Gremolata darüberträufeln. Restliche Gremolata dazu reichen.



TIPP zum Tranchieren
Zuerst Keulen abschneiden. Dafür Fleisch bis zum Knochen einschneiden, Keulen biegen, bis der Knochen sichtbar ist und Keulen im Gelenk trennen. Mit den Hähnchenflügeln genauso verfahren. Anschließend Brustfilets durch einen mittigen Schnitt entlang des Brustbeins lösen. Ganz zum Schluss das restliche Fleisch vom Knochen lösen.
(Die Markgräflerin hat dafür eine Geflügelschere in der Schublade).



Lemon chicken
(A recipe from Hello FRESH Cooking boxes, Berlin, Germany)

Ingredients
(For 2 servings)

1 small chicken
2 spring onions
500 g small potatoes („Drillinge”)
2-3 sprigs (3.3 g) chervil
2-3 sprigs (3.3 g) of smooth parsley
Chives (3.3 g)
1 lemon
1 clove of garlic (4 g)

Spice Bar Spice Mix „Kartoffelknaller“ (spice mix for roasted potatoes)
(Kalahari Desert Salt, Sweet Red Bell Pepper, Tomato, Black Malabar Pepper, Rosemary, Onion, Thyme, Roasted Onion, Black Cumin, Garlic)

1 red onion
1 red chili pepper

olive oil
salt
pepper

Instructions

Preparation
Rinse vegetables, potatoes, herbs and chicken with water. Pat the chicken dry with kitchen paper.
Preheat the oven to 160 °C = 320 °F conventional heat (140 ° C = 284 °F convection).

For the oven vegetables
Halve the unpeeled potatoes lengthwise. Cut the green part of the spring onions into fine rings. Cut the white part of the spring onions into 2 cm long pieces.
Peel red onion, halve and cut into 1 cm wide slices. Grate the lemon peel into a small bowl. Then halve the lemon, slice ​​one half and cut the other half into coarse pieces.

Put the potato halves, onion slices and white parts of the spring onions into a baking dish and mix well with ½ tablespoon olive oil, a little salt and pepper.
(Do it like like Jamie Oliver – just mix it with your hands …)

Preparing the chicken
Rub the chicken with roasted potato spice and salt vigorously from the inside and outside. Fill the chicken with the coarse pieces of lemon and place in the center of the casserole dish onto the vegetables. Spread lemon slices evenly over vegetables and chicken.

Bake vegetables and chicken
Put the casserole on the middle rack of the oven and bake for 40 minutes. Then increase the temperature to 200 °C = 392 °F convection heat and bake for another 20 – 30 minutes until the chicken skin is golden brown and crispy.

TIP:
The baking time may vary depending on the oven. It is best to check the meat temperature with a kitchen thermometer. At the thickest piece (middle of breast fillet) it should be about 80 ° C.

For the Gremolata
In the meantime pluck off the leaves of chervil and parsley and finely chop. Cut chives into thin rolls. Halve the chili lengthways, remove the seeds and finely chop the chili halves.
Peel garlic and finely chop (I used the garlic press for that).
Add chopped herbs, chives, chopped chilli (caution: spicy!) and garlic to the grated lemon zest and mix everything together with 3 tablespoons of olive oil, salt and pepper.

Arrange the chicken
Place the roasted chicken (be careful, it is hot!) on a large platter and arrange the vegetables around it.
(We did not do that for only 2 people – to serve, we put the portions directly on the plates).
Sprinkle with green spring onion rings and gremolata.

TIP for the chicken
First cut off the legs. Cut the meat to the bone, bend the legs until the bone is visible and separate legs in the joint. Do the same with the chicken wings.
Then loosen breast fillets through a central cut along the breastbone. At the very end, remove the remaining meat from the bone.

(I used poultry shears).

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Groundhog Day – La Chandeleur – Maria Lichtmess: Die Tage werden wieder länger, die Nächte kürzer!

Pfannkuchen Sonne
Pfannkuchen- Sonne

Gibt’s an Lichtmess Sonnenschein, wird’s ein spätes Frühjahr sein!
– oder: Wenn am Groundhog Day = Murmeltiertag in der Kleinstadt Punxsutawney, Pennsylvania

Murmeltier Phil seinen Schatten sieht (weil die Sonne scheint) bleibt es noch 6 Wochen Winter!
(Ihr kennt doch sicherlich den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier”)

Na, dann hoffen wir mal, dass sich die Sonne heute nicht blicken lässt, aber dafür dann am Wochenende unermüdlich vom Himmel scheint und der Frühling Einzug hält.

In Frankreich isst man an diesem Tag immer Crêpes / Pfannkuchen / Eierkuchen, und das in allen möglichen Variationen.
Klassiker der französischen Küche sind die Galettes aus der Bretagne, die mit Buchweizenmehl gemacht werden.


Crêpe bzw. Galette complète - mit Schinken, Käse und Ei
Crêpe bzw. Galette complète – mit Schinken, Käse und Ei

Ein Eierkuchen als Zeichen des Lichts

La Chandeleur (=Lichtmess) ist in Frankreich eine sehr alte Tradition. Sie markiert das Ende der Weihnachtszeit und somit auch das Ende des Winters.
Ursprünglich war es ein heidnischer Brauch, ein Lichtfest. Aber später haben es sich die Christen zu eigen gemacht, um mit dem Licht Jesus zu ehren, der ja auch „Licht der Welt“ genannt wird.

Für das Essen am Tag von ‚La Chandeleur‘ haben die Leute früher die Teigreste aus der Weihnachtszeit benutzt. Daraus haben sie dann Crêpes hergestellt, die eine gold-gelbe Farbe haben.
Sie sehen so  rund und gelb wie die Sonne aus.

Am 2. Februar wird gefeiert, dass die Sonne den Winter vertreibt und das Licht über die Finsternis siegt.
Und man sagt, wer ein Goldstück in der linken Hand hält, während er seine Crêpes in der Pfanne schwenkt, der wird im kommenden Jahr mit Wohlstand gesegnet.

Und deshalb gibt es heute hier im Blog Pfannkuchen! Das mit dem Goldstück habe ich leider noch nicht ausprobiert… 😉

Die Kohlrabi-Cremesuppe mit Möhrenjulienne vom Samstag hat mich dazu inspiriert, einfach mal wieder Kohlrabi-Gemüse mit Möhren dazu zu machen. Lecker.

Ihr findet weitere Ideen für Pfannkuchen hier…


Pfannkuchen Kohlrabi Möhrengemüse 2


Pfannkuchen mit Kohlrabi-Möhren-Gemüse


für 4 Personen

Kohlrabi-Möhren-Gemüse

• 1-2  Kohlrabi
• 2 Möhren
• etwas Butter
• etwas Gemüsebrühe
• Schmand, Sahne oder Crème fraîche zum Verfeinern
• gehackter Kerbel oder Petersilie

Kohlrabi und Möhren waschen und schälen. Zuerst in Scheiben, dann in feine Stifte schneiden.
In einem Topf etwas Butter zerlassen und das Gemüse darin andünsten. Ein wenig Gemüsebrühe angießen.
In ca. 15 – 20 Minuten weich garen.
Mit etwas Schmand, Sauerrahm, Sahne oder Crème fraîche und fein gehacktem Kerbel oder Petersilie verfeinern.

Pfann- oder Eierkuchen

• 500 g Mehl
• 750 ml Milch
• Salz
• 4-6 Eier
• Butterschmalz zum Ausbacken

Mehl, Salz, Milch und Eier zu einem glatten Teig rühren.
In einer Crêpes Pfanne ein wenig von dem Fett erhitzen. Dann etwas von dem Teig hineingeben und in der Pfanne verteilen.
Nach Geschmack kann man die Pfannkuchen dünner oder dicker zubereiten.
Den Pfannkuchen auf beiden Seiten goldgelb ausbacken.

Zusammen mit dem Kohlrabi-Möhrengemüse servieren.


Pfannkuchen Kohlrabi Möhrengemüse 1


A pancake as a sign of light

La Chandeleur (=Candlemas) is a very old tradition in France. It marks the end of the Christmas period and hence the end of winter.
Originally it was a pagan custom, a festival of light.
But later, the Christians have made it their own, to honor Jesus, who is so called „light of the world“.

For the meal on the day of ‚La Chandeleur‘ people formerly used the leftover dough from the Christmas season. They prepared crepes, which have a golden color.
They look as round and yellow as the sun.

On 2 February people celebrate, that the sun drives away the winter and light wins over darkness.
And they say, those who hold a gold coin in their left hand while swinging their crepes in the pan, will be blessed with prosperity in the coming year.

And therefore we’re having pancakes today! The one with the gold piece I have not tried yet … 😉

The kohlrabi soup we had on Saturday inspired me, to make kohlrabi vegetables with carrots to go with the pancakes.
Delicious!

Pancakes with kohlrabi and carrots

For 4 people

Kohlrabi and carrots

1-2 kohlrabi
2 carrots
some butter
some vegetable broth
Sour cream, cream or crème fraîche
chopped chervil or parsley

Wash and peel carrots and kohlrabi. Then first cut into slices, then cut into thin sticks.
In a saucepan, melt some butter and sauté the vegetables in it. Pour a little vegetable broth.
Cook for about 15 – 20 minutes until soft.
Refine with a little sour cream, cream or crème fraiche and finely chopped chervil or parsley.

Pancakes

500 g flour
750 ml milk
salt
4-6 eggs
Ghee or butter for frying

Mix flour, salt, milk and eggs and stir to receive a smooth batter.
In a pan, melt little of the fat and pour in some of the batter and spread in the pan. You can prepare the pancakes to your favourite thickness.
Fry the pancakes on both sides until golden.

Serve with the kohlrabi and carrots.

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Schwarzwälder Rahmsuppe mit Bergkäse

Kaesesuppe Schwarzwald 3
Es ist Samstag, draußen ist es kalt und es ist windig – es regnet! Brrrr…. Zeit für einen wärmenden Samstagseintopf bzw. ein Süppchen.
Vergangenes Jahr hatte ich von einem Ausflug in den Schwarzwald ein kleines Büchlein mit Rezepten der Naturpark Wirte mitgebracht. Beim Durchblättern fiel mir sofort diese Suppe auf – im Bild des Büchleins war der Tellerrand mit Arnika-Blüten und Gänseblümchen verziert. Das fehlt natürlich zu dieser Jahreszeit und deshalb habe ich die Suppe mit getrockneten, essbaren Blüten verziert.
Besonders an dieser Suppe gefiel mir, dass neben Rahm und Käse auch ein trockener Weißwein in die Suppe gehört.
In meinem Fall war das dann ein Markgräfler Chardonnay…
Die Suppe wärmt und lässt die Erinnerung an lauschige Hüttenabende wach werden.
Und der Käse? – da kann ich wärmstens den Bergkäse vom Glocknerhof in Münstertal-Kaltwasser empfehlen!

Kaesesuppe Schwarzwald 2

Schwarzwälder Rahmsuppe mit Bergkäse

2 Zwiebeln
40 g Butter
40 g Mehl
800 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
250 g Rahm (flüssige Sahne)
150 ml trockener Weißwein
125 g geriebener Bergkäse
Salz, Pfeffer aus der Mühle
frisch geriebene Muskatnuss
4 Teelöffel gehackte Kräuter
(z. B. Petersilie, Kerbel, Schnittlauch…)
4 Esslöffel Kracherle
(100 g Brot in etwa 1 cm große Würfel schneiden und in einer Pfanne in etwas Butter- oder Schweineschmalz goldbraun rösten)
2 Esslöffel gehobelter Bergkäse
frische oder getrocknete essbare Blüten
etwas Piment d’Espelette

Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Mit Mehl bestäuben und dieses unter Rühren hell anschwitzen lassen. Nach und nach die Brühe unter Rühren angießen, aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Erst dann den Rahm zufügen und alles nochmals aufkochen.
Den Wein und den Käse unterrühren, bis der Käse geschmolzen ist.
Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
In vorgewärmte Teller füllen und jeweils 1 Teelöffel Kräuter und 1 Esslöffel Kracherle in die Mitte geben.
Die Suppe mit Piment d’Espelette, Käsehobeln und Blüten bestreuen.

Kaesesuppe Schwarzwald 1

Black Forest Cream Soup with cheese

2 onions
40 g butter
40 g flour
800 ml vegetable or chicken stock
250 g cream
150 ml dry white wine
125 g grated mountain cheese
salt, freshly ground pepper
freshly grated nutmeg
4 teaspoons chopped herbs
(e. g. parsley, chervil, chives )
4 tablespoonsKracherle
(= 100 g bread cut into 1 cm cubes and fried in a pan with a little butter or lard until golden brown)
2 tablespoons grated mountain cheese
fresh or dried edible flowers
some Piment d‘Espelette

Peel the onions and chop finely. Melt the butter in a pan and fry the onions until translucent. Dust with flour and  fry while  stirring, until golden. Gradually add the broth while stirring, bring to a boil and simmer for 10 minutes. Then pour the cream and bring to a boil again. Add the wine and cheese and stir until the cheese has melted.
Season the soup with salt, pepper and nutmeg to taste.
To serve, fill in warmed plates and give 1 teaspoon of herbs and 1 tablespoonKracherle“ in the middle of each.
Sprinkle the soup with Piment d‘Espelette, grated cheese and edible flowers.

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Fenchelpuffer mit Schmand-Dip

Fenchelpuffer 2
Es gibt wieder mal was feines, vegetarisches aus der Pfanne – Fenchelpuffer! Salat passt ganz gut dazu, ist aber nicht notwendig. Die Puffer sind durch den darin verarbeiteten Käse und Haferflocken sättigend. Einfach einen feinen Schmand-Dip mit Schnittlauch dazu reichen, ich könnte mir dazu auch einen feinen Curry Dip vorstellen.

Fenchelpuffer

600 g Fenchel (2 kleine Knollen)
1 Zwiebel
3 Eier
4 Esslöffel helles Dinkel-Mehl (Type 630)
4 Esslöffel kernige Haferflocken
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Cayennepfeffer
1 Prise Zucker
1 Esslöffel getrockneter Kerbel
(oder ein Bund frischer, fein gehackter Kerbel)
125 g frisch geriebenen Emmentaler Käse
Olivenöl zum Ausbacken

Den Fenchel putzen, fein reiben und in eine Schüssel geben. Die Zwiebeln schälen, fein hacken, mit Eiern, Mehl und den Haferflocken zu dem Fenchel geben und alles gut miteinander vermischen.
Die Masse mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer und Zucker kräftig abschmecken.
Den Kerbel mit dem Emmentaler unter die Masse heben.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und darin portionsweise die Fenchelpuffer auf beiden Seiten goldgelb ausbacken.
Die Fenchelpuffer dekorativ anrichten und mit Dips nach Geschmack servieren.Fenchelpuffer 1

Once again, we are having  a fine, vegetarian dish out of the pan – fennel fritters! Salad goes very well with it, but is not necessary. The fritters are filling by the fact that there’s cheese and oatmeal processed in it. Just serve a sour cream dip with chives with it – I could also imagine a fine curry dip.

Fennel Fritters

600 g fennel ( 2 small tubers )
1 onion
3 eggs
4 tablespoons flour (spelt)
4 tablespoons of oatmeal
salt, freshly ground pepper
1 pinch of cayenne pepper
1 pinch of sugar
1 tablespoon dried parsley
(or a bunch of fresh , finely chopped chervil )
125 g freshly grated Emmental cheese
Olive oil for frying

Clean the fennel, grate finely and place in a bowl. Peel the onion, chop finely , add eggs, flour and oatmeal and mix well.
Vigorously season the mass with salt, pepper, cayenne pepper and sugar.
Fold in the chervil and Emmental cheese.
Heat some oil in a pan and fry the fennel fritters in taplespoon-sized portions on both sides until golden brown.
Place the fennel fritters decoratively on a plate and serve with dips to taste.

Fenchelpuffer 3