Essen & Trinken, Food, Fotografie, Italien, Rezepte

Mal schnell für zwischendurch – Tamezzini mit Salami, Käse und Salat

Tramezzini

Ein Souvenir aus der Snack-Küche Italiens. Tramezzini – das sind belegte Toastbrotscheiben, die normalerweise quer durchgeschnitten werden, damit sie zum Sandwich werden. In Italien macht man die Tramezzini dann warm, indem man sie in Sandwichtoaster oder Grills legt, die einem riesigen Waffeleisen ähneln.
Aus Italien haben wir uns das spezielle Brot dafür besorgt – pane per tramezzini – und ausserdem Salami vom Markt. Dieses Toastbrot wird sehr dünn, und gleicht nach dieser Prozedur einem Fladenbrot. Ganz gleich ergeht es den belegten Baguette-Broten, die als panini (Verkleinerungsform von pane = panino, Einzahl  oder panini, Mehrzahl) bezeichnet werden, womit in Italien meist die belegten Brötchen gemeint sind. Die warmen sollte man dann caldo (=warm) bestellen. Das Gegenteil davon wäre freddo = kalt.

Tramezzinipane

Ich habe zu Hause ein Waffeleisen, bei dem man die Eisen bzw. Formen austauschen kann. Für diese Tramezzini, die ich nicht schräg geschnitten habe, habe ich die Formen, die eigentlich zum Grillen bestimmt sind, verwendet. Das Tramezzini Brot sollte mit weicher Butter bestreichen und die gebutterte Seite nach unten legen!!! Das gilt auch für einen Sandwichtoaster, statt das Eisen einzufetten. Die Tramezzini werden dann etwas gebräunt und sind danach super knusprig. Von wegen labbriges Sandwichbrot….

Tramezzinisalami1

Dann mit Salami, Aufschnittkäse und ein paar Salatblättern (Eisberg belegen).

Tramezzinisalami2

Nach Jahreszeit bzw. nach Belieben können noch Tomatenscheiben darauf gelegt werden.
Die Brotscheibe für den Deckel ebenfalls mit Butter bestreichen, mit der gebutterten Seite auf die Füllung legen.
Sandwichtoaster oder Waffeleisen fest schließen und warten…. Wenn der Toast goldgelb und knusprig ist, ist er fertig. Etwas abkühlen lassen – der Käse wird sehr heiß, wenn Tomaten dabei sind wird das Ganze noch heißer. Ein leckerer Snack…

Und ein paar Bilder aus Venedig hatte ich dann doch noch vergessen. Hier ein Bild mit Blick auf den Mercato di Rialto (mit den roten Vorhängen) und den Kanale Grande. Am letzten Tag unserer Reise hatten wir am Vormittag noch Zeit, uns eine wunderschöne Kunstsammlung anzusehen-im Ca Doro (=Goldhaus) kann man auf die Balkone stehen und den Blick von oben genießen. Hier mit Nebel, das hat etwas Mystisches…

Mercato Ca doro

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Innenhof Ca Doro

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Essen & Trinken, Food, Fotografie, Italien, Reisen

Bella Italia – Venezia – Teil 1

Rialto
Rialtobrücke

Unsere Reise nach Venedig in den ersten Tagen des neuen Jahres war wunderschön. Am Abend der Anreise regnete es und die folgenden Tage waren zwar kalt, aber sonnig. Es muss ungefähr 30 Jahre her sein, als ich das letzte Mal in Venedig war. Seither hat es nichts von seinem Charme verloren.

Früh Aufstehen war angesagt, denn wir wollten die „Blaue Stunde” vor Sonnenaufgang nutzen, um schöne Fotos zu machen. Die Rialtobrücke oben auf dem Foto ist der Dreh- und Angelpunkt Venedigs – dort ist die zentralste Vaporetto (Wasserbus) Station RIALTO, wenn man den Weg durch die kleinen Gassen dorthin und somit zum Canale Grande zurückfindet, findet man auch den Weg zurück zum Hotel. Wir waren im Universo&Nord in der Nähe des Bahnhofs (FERROVIA) untergebracht.

Piazza San Marco
Dieses Bild ist vom Markgräfler – zur Blauen Stunde fotografiert
Gondole
Dieses Foto ist eines von mir, am späten Vormittag aufgenommen

Und dieses Bild ist am Tag unserer Anreise entstanden, regnerisch und bewölkt, aber auch interessant für die Fotografie:

Cannaregio

Das ist mal ein kleiner Vorgeschmack auf meine Berichte, die noch folgen. Denn selbstverständlich waren wir nicht nur zum Schauen, Fotografieren und Staunen da, sondern auch zum Genießen. Wir haben sehr fein gegessen, und haben es wie die Italiener gehalten – Mittags nur ein Spuntino – ein kleiner Snack in Form von Pizza, Tramezzini und Co. und Caffè al Bar oder süße Stückchen aus einer Pasticcieria. Wir waren oft zu Fuß oder mit dem Wassebus unterwegs. Geschlemmt wurde am Abend….
Und wir haben in Harry’s Bar den berühmten Bellini probiert – zu einem stolzen Preis, aber immerhin gab es cicheti (=tapasartige kleine Snacks) dazu, und wenn man in Venedig ist, muss man das einfach mal machen. Genauso wie ein Besuch im Caffè Florian (dort ist man gut beraten, wenn man sich nicht von den Kellnern zu einem Tisch geleiten lässt, sondern nach einem „caffè al bar” verlangt. In normalen Bars hat der Kaffee (italienisch: caffè), der in Deutschland als Espresso bezeichnet wird, wenn man ihn im Stehen oder auf dem Hocker an der Bar trinkt, den Standardpreis von 1 Euro. Im Caffè Florian kostet der schon 2,50 Euro, dazu gibt es ein mit Schokolade umhülltes Kaffeeböhnchen – und ein Zuckertütchen vom Tresen als Souvenir 😉 ….

Das Caffè Florian ist direkt an der Piazza San Marco, Harry’s Bar um die Ecke. Man kann davon ausgehen, das alles, was sich in der Nähe des Markusplatzes befindet recht teuer ist. Um die Ecke kann man z. B. auch im HARD ROCK CAFE einen exklusiven Hamburger essen. Aber wir haben uns natürlich an die italienischen ristorante, bars und trattorie gehalten.