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20. März, Frühlingsanfang und Jour du Macaron! – Rosen-Macarons

Rosen Macarons 2Heute ist nicht nur Frühlingsanfang, sondern in Frankreich wird ausserdem der Jour du Macaron gefeiert. Vor kurzem hatte ich mir eine Silikonmatte für Macarons gekauft, denn mein erster Macaron Backversuch liegt schon einige Jahre zurück und war auch nicht so toll gelungen, was das Aussehen der Macarons betraf…
Jedenfalls ist der neue Versuch mit Silikonmatte geglückt – Rosen Macarons.
Die Farbe ist etwas gedämpft, dafür natürlich – ich habe nämlich Rote Bete Pulver zum Färben verwendet.

Rosen Macarons 1

Rosen-Macarons

Für die Macarons:

72 g Eiweiß (=2 Eier, Größe L)
1 Prise Salz
20 g Zucker
150 g Puderzucker
90 g sehr fein gemahlene, blanchierte Mandeln
etwas Rote Bete Pulver zum Färben
½ Teelöffel Rosenwasser
1 Esslöffel fein gehackte kandierte Rosenblätter

Für die Rosen-Buttercreme:
100 g weiche Butter
200 g Puderzucker, gesiebt
½ Teelöffel Rosenwasser

Spritzbeutel mit runder Spritztülle (10 mm ∅)
Silikonmatte für Macarons
Spritzbeutel für die Füllung mit Sterntülle

Die gemahlenen Mandeln mit dem Puderzucker gut vermischen und mehrmals sehr fein sieben. Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee anschlagen, langsam den Zucker einrieseln lassen und den Eischnee sehr steif schlagen. Rote Bete Pulver dazugeben und gleichmässig vermischen. Anschließend die Puderzucker-Mandel-Mischung darauf geben, das Rosenwasser hinzufügen und unterheben, bis eine dickflüssige, glänzende Masse entsteht.
Die Macarons-Backmatte auf ein Backblech legen. Die Teigmasse in einen vorbereiteten Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und runde Portionen in die Kreise spritzen. Da die Masse beim Backen noch aufgeht, sollten diese Portionen die Kreise nicht komplett ausfüllen.
Nun das Backblech mit komplett bestückter Backmatte ein paar Mal leicht auf die Arbeitsplatte klopfen, um glatte Macarons ohne Luftbläschen zu erhalten. Dann mit den gehackten, kandierten Rosenblättern bestreuen.
Ca. 30 Minuten ruhen lassen, damit sich eine Haut bildet.

Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen. Dann bei 140 °C für ca. 20-30 Minuten backen. 20 Minuten auskühlen lassen, dann die Macarons ablösen umgedreht vollständig trocknen lassen.

Rosen-Buttercreme:

Für die Buttercreme die Butter hell und cremig schlagen. Den Puderzucker nach und nach zugeben und gut verrühren, bis die Buttercreme glatt ist, dann das Rosenwasser zugeben und alles gut verrühren.
Den Spritzbeutel mit der Sterntülle mit der Buttercreme füllen und je 1 Klecks auf die Hälfte der Macaronhälften spritzen. Die anderen Hälften vorsichtig aufsetzen und vor dem Servieren etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Rosen Macarons 5
Today is not only the beginning of spring, but in France people also celebrate „Le Jour du Macaron” – Macaron Day. Recently I bought a silicone mat for macarons, because my first macaron baking test lies quite a few years back and was not such a great success, concerning the appearance of the Macarons …
Anyway, the new try has been successful – using the silicone mat. I made Rose Macarons!
The colour is somewhat subdued, because I have used beetroot powder to colour the Macarons – after all, it’s still natural.

Rose Macarons

For the macarons:

72 grams of eggwhites (= 2 eggs, size L)
1 pinch of salt
20 g confectioner’s sugar
150 g icing sugar
90 g of very finely ground blanched almonds
some beetroot powder for colouring
½ teaspoon rose water
1 tablespoon finely chopped candied rose petals

For the Rose Buttercream:
100 g soft butter
200 g icing sugar sifted
½ teaspoon rose water

piping bag with a round spout (10 mm ∅)
silicone mat for Macarons
piping bag with a star tip for the filling

Mix well the ground almonds and icing sugar and sift very finely for several times. Whisk the egg whites with a pinch of salt until slightly stiff. Slowly sprinkle in the confectioner’s sugar and then beat the egg whites very stiff. Add beetroot powder for colouring and evenly mix. After that, add the icing sugar and almond mixture on top, add the rose water and fold in to receive a thick, shiny mass.
Place the macarons silicone mat onto a baking sheet. Pour the batter into a prepared piping bag with round spout and place the mass in round portions in the middle of the circles. Since the mass will rise during baking, these portions should not completely fill the circles.
Then lightly tap the baking sheet with the fully stocked baking mat on the working surface to achieve smooth Macarons without any air bubbles. Then sprinkle with the chopped, candied rose petals.
Let rest for approximately 30 minutes – allowing the macarons to form a skin.

Preheat the oven to 150 °C = 302 °F (fan/convection). Then bake at 140 °C = 284 °F for about 20-30 minutes. Let cool for 20 minutes, then remove the macarons from the silicone mat, turn and allow to dry completely.

Rose Buttercream:

For the butter cream, beat the butter until light and creamy. Gradually add the icing sugar and continue stirring until the butter cream is smooth, then add the rose water and mix well.
Fill the piping bag with a star tip with the butter cream and squirt 1  blob on one half of the Macarons. Place the other halves carefully on top and let rest for about 30 minutes before serving.

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Oma Anna Marias Buttercreme-Biskuit-Torte

Buttercremetorte Christel1

Hier kommt noch das Familienrezept der Buttercreme-Biskuit Torte, die es vergangene Woche gab…
Nun ist dieses Rezept auch endlich festgehalten! Natürlich könnt ihr auch euer persönliches Biskuit-Rezept verwenden – mit 10 Eiern.
Es gibt auch Rezepte, bei denen ein Teil des Mehls durch Speisestärke ersetzt wird.
Das Kirschwasser im Zuckerguss ist die „Geheimzutat” meiner Oma – wenn Kinder mitessen sollte der Zuckerguss natürlich nur mit Wasser angerührt werden.

Ach ja – zu dieser Buttercreme-Torte gehört auf jeden Fall ein Kaffee und ein Gläschen Kirschwasser, dass dazu serviert wird.
Ob man den Kirsch dann in seinen Kaffee gießt, oder so trinkt, bleibt dem Geschmack eines jeden überlassen.

Für den Biskuit (am Vortag zubereiten)

Grundrezept für Biskuit:

1 Ei
20 g Zucker
30 g Mehl

Oma Anna Maria hat 10 Eier verwendet (Springform 26-28 cm Ø):

10 Eier, getrennt
200 g Zucker
(nach Belieben 2 Päckchen Vanillezucker)
2 Esslöffel warmes Wasser
300 g Mehl

Eine Springform mit Backpapier auslegen.
Das Eiweiß sehr steif schlagen und dabei etwa ein Drittel des Zuckers einrieseln lassen. Beiseite stellen.
Das Eigelb verrühren und mit warmem Wasser schaumig schlagen. Die restlichen zwei Drittel des Zuckers und nach Belieben den Vanillezucker dazugeben und so lange schlagen, bis die Masse hell-cremig ist. Den Eischnee auf die Eigelbmasse geben. Das Mehl darüber sieben und vorsichtig unterheben.
Es sollte kein Backpulver notwendig sein – wer sicher gehen möchte, kann 1 Teelöffel Backpulver unter das Mehl mischen.
Den Teig sofort in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 – 200°C etwa 35-40 Minuten backen.
Abkühlen lassen aus der Form nehmen und über Nacht ruhen lassen.

Buttercreme

1 Beutel Bourbon Vanille Pudding Pulver (zum Beispiel Dr. Oetker)
80 g Zucker
500 ml Milch
250 g weiche Butter (Zimmertemperatur)

Aus Puddingpulver, Zucker und Milch nach Packungsanleitung, aber mit 80 g Zucker einen Pudding zubereiten. Pudding in eine Rührschüssel füllen, Frischhaltefolie direkt auf den heißen Pudding legen und erkalten lassen (nicht kalt stellen) – damit sich keine Haut bildet.

Den auf Zimmertemperatur abgekühlten Pudding verrühren. Butter in eine Rührschüssel geben, mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer (Rührstäbe) geschmeidig rühren und den Pudding nach und nach esslöffelweise (!) unter die Butter rühren.

Den Biskuitboden 3 x durchschneiden und mit der Buttercreme füllen.

Zuckerguss:

250 g Puderzucker
Kirschwasser
Schokostreusel Zartbitter

Aus 1 Packung Puderzucker (250 g) mit etwas Kirschwasser einen dicken Zuckerguss zubereiten und zügig auf der Torte und am Rand verstreichen. Mit Schokostreuseln rundum garnieren und den Zuckerguss fest werden lassen.

Ich kann mich noch daran erinnern, dass meine Oma ganz früher noch ein Muster auf den Kuchen gemacht hatte: Etwas Zuckerguss mit Kakaopulver und Kirschwasser anrühren, dünne Streifen davon auf den weißen Zuckerguss spritzen und mit einer Stricknadel in von der anderen Seite Striche durch die Linien ziehen (überkreuzen)…
Aber das war ihr wohl später zu mühsam und sie hat stattdessen dann die Schokostreusel verwendet.

Buttercremetorte Christel2

Now there is an old family recipe of a butter cream sponge cake which we had last Sunday …
Now this recipe is finally written down! Of course you can also use your personal biscuit recipe – with 10 eggs.
There are also recipes, in which a port of the flour is replaced by cornstarch…
The Kirsch schnaps in the frosting is my grandma’s „secret ingredient“  – you should leave it out for children and mix the icing sugar with water instead.

Oh yes – this buttercream cake is – following the tradition –  to be served with coffee and a glass of Kirsch / cherry brandy.
It can be poured into the coffee or drank be drunken separately.

The sponge should be baked the day before decorating it.

Basic recipe for sponge cake :

1 egg
20 g sugar
30 g flour

Granny Anna Maria always used 10 eggs ( for a springform pan 26-28 cm Ø):

10 eggs, separated
200 g of sugar
(2 sachets of vanilla sugar to taste)
2 tablespoons warm water
300 g of flour

Line a springform pan with baking paper.
Whisk the egg white until very stiff while sprinkling in about a third of the sugar. Set aside.
Whisk the egg yolk together with the warm water until fluffy. Sprinkle in the remaining two thirds of the sugar and add the vanilla extract (to taste) and whisk until the mixture is light and creamy. Put the beaten egg whites onto the egg yolk mixture and sieve the flour over it, then gently fold in.
It should not be necessary to add baking soda – those who want to play it safe, can mix 1 teaspoon of baking soda into the flour.
Immediately fill the dough into the sprinform pan and bake in a preheated oven at 175-200 °C for about 35-40 minutes.
Let cool, take out of the mold and let it rest overnight.

Buttercream

1 bag of Bourbon vanilla custard powder (for example, Dr. Oetker )
80 g of sugar
500 ml milk
250 g soft butter (room temperature)

Prepare a custard according to package instructions, using 80 grams of sugar. Fill it into a mixing bowl, place some whrapping film plastic  directly on the hot pudding and allow to cool (not in the refrigerator!).

Stir the pudding/custard which has cooled down to room temeperature until smooth. Place the butter in a mixing bowl and stir until creamy (food processor or hand mixer with stirring rods) then gradually stir in the pudding tablespoon by tablespoon (!).

Cut the sponge cake 3 times to receive 4 parts and fill with the butter cream.

Icing :

250 g icing sugar
kirsch
dark chocolate sprinkles

Prepare with a little kirsch a thick frosting from 1 package icing sugar (250 g)  and quickly spread on the cake and the edges. Garnish with chocolate sprinkles all around and leave to set the frosting.

I can still remember that in earlier days my grandma ​​decorated a pattern onto the cake: Mix some frosting with cocoa powder and kirsch, make thin strips with it on the white frosting and draw lines with a knitting needle from the other side (crosswise) …
But that probably was too cumbersome for her later on and instead she used the chocolate spinkles.