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18. Dezember: Weihnachtsmarktfutter für Daheim – Raclette

Raclette klassisch
Raclette – klassisch – mit Kartoffeln und Mixed Pickles

Eine kleine Anregung vom Weihnachtsmarkt für’s Wochenende zu Hause:
Macht doch mal wieder Raclette! Ist gesellig, macht kaum Arbeit und schmeckt sooo gut!


Raclette klassisch 1


Raclette isst man in den Monaten mit „R” – die Saison beginnt im Septembe„R” und endet im Ap„R”il.
Natürlich kann man zum Raclette auch andere Zutaten als die oben abgebildeten bereitstellen, der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.



Der Klassiker besteht aber nur aus Käse, Pellkartoffeln und/oder Brot, Mixed Pickles, Pfeffer und Paprikapulver zum Würzen.

Bei Käse sollte man auf keinen Fall die vorgeschnittenen Scheiben aus dem Vakuumpack verwenden. Am besten einen guten Raclettekäse am Tag der Verwendung beim Einkauf an der Käsetheke vorbereiten lassen, oder den Käse am Stück kaufen und mit einem speziellen Käsedraht selbst schneiden.
Und die Käserinde? Isst man natürlich mit, vorausgesetzt sie ist nicht mit Anti-Pilzmitteln und ähnlichen Haltbarmachern behandelt!

Getränkeempfehlung: trockener Weißwein oder Schwarztee!

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Schäufele mit Kartoffelsalat

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Das Schäufele (knapp 700 g) braucht im siedenden Wasser etwa 90 Minuten.

Kartoffelsalat für 4 Personen:

800 g Kartoffeln (festkochende Sorte)
knapp mit Wasser bedecken und 20 – 30 Minuten kochen.
Das Wasser abgießen, die Kartoffeln noch heiß pellen, in Scheiben schneiden (Tipp: mit einem Mozzarella-/Eierschneider bekommt man gleichmäßige Scheiben).
Kartoffelscheiben in eine Salatschüssel geben.

1 kleine Zwiebel würfeln, auf die Kartoffeln geben.
Salz, Pfeffer und 1 Teelöffel Senf hinzufügen.

2 Esslöffel Branntwein- oder Weißweinessig hinzufügen.
Dann mit ca. 1/4 Liter Brühe vom Schäufele übergießen und vermischen.
Durchziehen lassen!
Kurz vor dem Servieren 4 Esslöffel Öl (Sonnenblumen, Raps oder Sojaöl) untermischen.
Gehackte Petersilie überstreuen.

Den Kartoffelsalat nicht in den Kühlschrank stellen, er sollte lauwarm serviert werden.

Mit etwas Maggi abschmecken und evtl. noch mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen

Wer mag, kann noch etwas Mayonnaise zufügen – dann ist es aber nicht mehr ein echter Markgräfler oder auch Badischer Kartoffelsalat!
Es sind allenfalls noch ein paar ausgelassene Speck- oder Schinkenwürfelchen erlaubt!

Eigentlich ist das ein typisches Heiligabend-Essen im Markgräflerland. Aber ich hatte mal wieder richtig Lust darauf.
Zu dieser Jahreszeit würden übrigens auch Kartoffelbrei oder Salzkartoffeln und Sauerkraut dazu passen.

An dieser Stelle Danke an Katja I., die sich per E-Mail für das Kartoffelsalat Rezept bedankt hat – das hat mich wieder daran erinnert, dass ich es noch posten wollte…

Nachtrag:  Schäufele in Bier

Zutaten: 150 ml Weizen-Bier ins Kochwasser geben. Ausserdem 1 Bund Suppengrün (Sellerie, Karotten, Lauch, Zwiebel): waschen und grob schneiden. Das Schäufele ins kochende Gemüse-Bier-Wasser geben.
Gewürze: 1 Nelke (in die Zwiebel stecken), 1 großes Lorbeerblatt, 4 Pimentkörner, 6 Pfefferkörner
Das Fleisch wird wunderbar zart und ist sehr saftig…

Nachtrag: Eine kleine Anregung, Kartoffelsalat mal ein wenig anders zu machen, nämlich bunt! Nein, die Kartoffeln sind nicht gefärbt, das gibt es wirklich!

Kartoffelmarkt in Neuenburg, Oktober 2012

Nachtrag aus der Austellung “ZU TISCH – A TABLE” im Museum in Lörrach 21.09.2012 bis 24.02.2013