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Unterwegs im Markgräflerland: Z’Lörrach uff’em Märt

Loerrach Markt 1


Neulich waren der Markgräfler und die Markgräflerin zum Bummeln in Lörrach. Es war Samstag, und es bot sich die Gelegenheit, einmal über den Marktplatz zu schlendern.
Dass man hier so richtig im Markgräflerland ist, beweist das Angebot an den Bauernständen.
Heimischer Spargel, Obst und Gemüse, Kräuter, Tomaten- und Chilipflanzen und allerlei Selbstgemachtes – von Eierlikör über Eingemachtes bis hin zur Linzertorte mit ihren Varianten Mailänder (heller Teig mit Aprikosenmarmelade gefüllt) und Hüsi(n)ger (mit Nuss- und Marmeladenfüllung).
Von der Stadt Lörrach gibt’s übrigens einen netten Flyer „Wochenmärkte in Lörrach“ mit den Wochenmarkt-Terminen. Auf der Rückseite ist ein Kalender, der zeigt, welches Gemüse gerade Saison hat.


Loerrach Markt 4



An einem Bauernstand habe ich weißen Spargel aus dem Örtchen Fischingen mitgenommen. An einem anderen gab es Brunnenkresse im Topf. Ausserdem haben ein paar Oliven, gefüllte Weinblätter, Grünspargel und neue Kartoffeln und frisches Holzofenbrot von der Bäckerei „Heiners Backparadies” … den Weg in den Ikea-Einkaufstrolley („Hackenporsche”) gefunden.


 Blumen


Loerrach Markt 11



Gemüse


Loerrach Markt 6


Loerrach Markt 5


Kräuter und Gemüsepflanzen


Loerrach Markt 19


Loerrach Markt 25


Loerrach Markt 7


Und dann, auf unserem Rückweg zum Parkhaus waren wir froh, dass wir auf dem Markt noch Spargel bekommen hatten:


Loerrach Markt 26
Alle wollen Spargel….

Spargelrezepte folgen….


Vorschau:

Spargel Brunnenkresse neue Kart 1
Spargel mit Brunnenkresse

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WIRSINGWAIE – Rahmwirsing Tarte und ein Besuch z’Mülle uff em Märt

Heute möchte ich Euch mal ein wenig von dem Ort zeigen, wo ich zu Hause bin. Am Freitag hatte ich einen freien Tag und konnte einen wunderschönen „Goldenen Oktober“-Tag genießen. Dazu passt ein Besuch auf dem Markt und der Einkauf von Herbstgemüse.

Wirsing. Ich liebe Rahmwirsing, der besonders gut zu Kurzgebratenem und Kartoffelbrei passt. Ich habe aber ein anderes Rezept aus meiner Sammlung gekramt, das ich schon immer mal ausprobieren wollte.

Hier beim Bio-Gemüse Stand Piluweri habe ich dann einen wunderschönen Wirsing-Kohl gekauft.
Dann bin ich noch ein wenig über den Markt und durch die Fußgängerzone spaziert.

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Wirsingwaie

Für den Waieteig:
200 g Dinkelmehl Type 630
1 Ei
Salz
125 g kalte Butter
Butter für die Form
Mehl zum Ausrollen

Für den Belag:
1 kg Wirsing
2 Zwiebeln
100 g Schwarzwälder Speckwürfel
2 Eier
200 g süße Sahne
1 Teelöffel Kümmel
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Das Mehl auf die Arbeitsplatte sieben. Mit einem Löffel in die Mitte eine Vertiefung drücken. Das Ei, eine Prise Salz und 1 Esslöffel kaltes Wasser hineingeben. Die  Butter in kleine Stückchen auf den Mehlrand setzen. Alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig verkneten, den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Wirsing putzen, vierteln und den Strunk entfernen. Die Blätter in Streifen schneiden und waschen. Die Zwiebeln pellen und hacken. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Speckwürfel darin auslassen und die Zwiebeln glasig dünsten.

Den Wirsing zugeben und mit etwas Wasser 5-10 Minuten andünsten.

Den Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Eine Waieform/Tarteform (oder Springform) 28-32 cm Ø mit etwas Butter einfetten. Die Eier mit der Sahne in einer Schale gut verquirlen, mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig auf leicht bemehlter Fläche ausrollen und Boden und Rand der Springform damit belegen. Die angedünsteten Wirsingstreifen darauf verteilen,

die Eiersahne gleichmäßig darüber verteilen. Die Wirsingwaie auf der zweiten Schiebeleiste von unten 35 Minuten im Ofen backen.

lecker und herzhaft, mit viel Gemüse