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Buchweizen-Dinkel-Bärlauch Crêpes mit Schmandgemüse

Baerlauchcrepes 1


Jetzt wird es höchste Zeit, den Bärlauch im Garten zu verarbeiten, denn die ersten Blüten sind schon aufgegangen und bald sind die Blätter nicht mehr so aromatisch.
Diesemal gibt es gefüllte Bärlauch-Crêpes, die aus einer Mischung von Buchweizen- und Dinkelmehl gemacht sind.
Gefüllt habe ich die Crêpes mit buntem Gemüse – fast alles, was noch im Gemüsefach des Kühlschranks war und weg musste – in einer cremigen Schmand-Sauce.

Die Sauce habe ich passend zum Gemüseallerlei mit Gefro Balance „Klare Gemüsebrühe Querbeet”aus einem Goodie Paket von Gefro gewürzt.
Beim Gemüse waren neben Kohlrabi und Lauch auch violette Urmöhren, deshalb hat die Füllung eine etwas pinkfarbene Tönung bekommen.

Die Crêpes gab es neulich abends und ich hatte noch zwei davon übrig, die sind dann als Flädle in einer Fleischbrühe gelandet! Praktisch, oder nicht?


Baerlauchcrepes 9


Buchweizen-Dinkel-Bärlauch Crêpes


Zutaten
(für ca. 10-12 Crêpes)

• 3 Esslöffel Buchweizenmehl
• 8-10 Esslöffel helles Dinkelmehl
• etwa 500 ml Flüssigkeit (Mischung aus Wasser und Milch nach Belieben)
• Meersalz
• 4-6 Eier
• eine Handvoll Bärlauchblätter, fein gehackt
• Butter zum Ausbacken

Zubereitung

Aus den Zutaten einen dünnen Pfannkuchenteig rühren, die Bärlauchblätter zum Schluss einrühren. etwa 20 Minuten quellen lassen, bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen.
Zum Ausbacken jeweils ein kleines Stück Butter in einer flachen Pfanne zerlassen und soviel Teig hineingeben, dass der Boden dünn bedeckt ist.
Einige Minuten von beiden Zeiten goldgelb ausbacken.
Die fertigen Crêpes auf einem Teller stapeln und warm halten, oder gleich verspeisen.

Für das Gemüse
Das gesäuberte Gemüse in dünne Stifte (den Lauch in Streifen) schneiden, in etwas Olivenöl anbraten.
Mit gekörnter Gemüsebrühe würzen, wenig Wasser hinzugeben und nicht ganz weich dünsten. Das Gemüse sollte noch ein wenig Biss haben.
Mit Schmand verfeinern und nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken und gehackte Frühlings- oder Wildkräuter nach Wahl (Bärlauch, Petersilie, Schnittlauch, Giersch…) untermischen.


Baerlauchcrepes 8


Buckwheat, Spelt & Wild Garlic -Crêpes

ingredients
(For about 10-12 crêpes)

3 tablespoons of buckwheat flour
8-10 tablespoons light spelled flour
approximately 500 ml of liquid (mixture of water and milk to taste)
Sea salt
4-6 eggs
A handful of wild garlic, finely chopped
Butter for frying

 

preparation

Mix the ingredients to form a thin pancake batter, stir in the wild garlic leaves at the end. Let swell for about 20 minutes. If necessary, add some more water.
For baking melt a small piece of butter in a shallow pan for each pancake and pour in enough batter, so that the ground is thinly covered.
Fry for a few minutes on each side until golden.
Stack the finished pancakes on a plate and keep warm – or enjoy immediately.

For the vegetables stuffing
Cut the cleaned vegetables into thin sticks (leeks into strips), fry in a little olive oil.
Season with granlated vegetable broth, add a little water and until quite soft. The vegetables should still be a little bit crunchy.
Refine with sour cream and season to taste with salt and pepper. Stir in chopped spring herbs/wild herbs of your choice (wild garlic, parsley, chives, ground elder …).

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Das Alimentarium von Nestlé in Vevey am Genfersee

Alimentarium 1

Vor lauter Adventskalender-Rezepten hätte ich es beinahe vergessen – ich wollte doch noch über meinen Besuch im „Alimentarium” dem Museum der Ernährung des in Vevey ansässigen Nestlé Konzerns berichten.

Alimentarium 19
Die Gabel, die im Genfersee steckt, gibt es wirklich…..

Gabel und Löffel – sie stehen als Symbol für das Museum der Ernährung.

Alimentarium 2

Im Museum gibt es keinen vorgeschriebenen Rundgang, man kann anfangen und aufhören, wo man will – je nachdem, wofür man sich interessiert.
Die Markgräflerin – als ausgeprägter Foodie – hat sich natürlich für alles interessiert. Leider hatte ich viel zu wenig Zeit und für die Sonderausstellung „Detox” (Ernährung – woran glauben?) hat es leider nicht gereicht.

DETOX, die neue und zugleich letzte Sonderausstellung des Alimentarium vor der Schliessung und der Neugestaltung, hat ihre Türen am 18. Mai 2014 anlässlich des Internationalen Museumstages geöffnet.

 

Alimentarium 3

Die Ausstellung, die man als Familie oder allein entdecken kann, präsentiert fünf Themen  – Körper, Nahrungsmittel, Diäten, Überzeugungen, Milch – und zwar auf spielerische wie auch auf überraschende Art…,  denn DETOX will aufzeigen, dass die Vorstellung des Menschen von den Auswirkungen seiner Ernährung auf seinen Körper im Laufe der Jahrhunderte einem endlosen Hin und Her und mehr oder weniger wissenschaftlich begründeten Hypothesen unterworfen war. Was zu manchem köstlichen Meinungsumschwung geführt hat! DETOX. Ernährung – woran glauben, vom 18. Mai 2014 bis 23. August 2015.
Ausstellung in französischer Sprache. Deutsche und englische Texte liegen in jedem Raum in Form von Broschüren für die Besucher auf.

Schon vor dem Eingang musste ich stehenbleiben, um den wunderschön angelegten Kräuter- und Gemüsegarten anzusehen.

 

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Angefangen hatte die Erfolgsgeschichte des Firmengründers mit der Erfindung des Nestlé Kindermehls – eine Mischung aus Milch und Weizenmehl.

Die Firma Nestlé ging aus dem 1905 erfolgten Zusammenschluss der beiden auf Milchverarbeitung spezialisierten Unternehmen Anglo-Swiss Condensed Milk Company in Cham (Kanton Zug) und Société Henri Nestlé in Vevey hervor und erweiterte dann seine Produktpalette. Zum bisherigen Nahrungsmittelangebot kamen insbesondere Schokolade, Kaffee, kulinarische Produkte und Mineralwasser hinzu.

 

In der Küche des Museums:

Alimentarium 11Kochstellen – von ihren Anfängen bis in die Gegenwart….

In diesem Raum befindet sich auch die Museumsküche. Hier finden auch verschiedene Workshops für Erwachsene, Kinder, Schulen und Familien statt. Diese gibt es nur in französischer Sprache.
Dort wird auch das tägliche Mittagsmenü vor den Augen der Besucher gekocht und man kann es sich dann nebenan im Restaurant schmecken lassen.

Restaurant
Das Café-Restaurant des Museums La Verrière mit seinem „hängenden Garten“ ist ein wahres kulinarisches Paradies. Dort wachsen zahlreiche essbare exotische Pflanzen, wie Maracujapflanzen, Orangenbäume, Kakaobäume, Kaffeesträucher, Bananenstauden, Vanille-Orchideen oder Steviapflanzen von der Decke.

Jeden Monat bieten die Küchenchefs den Besuchern zwei neue, von Saisonprodukten inspirierte Gerichte an: das Schnuppermenü für CHF 18.– bzw. Assiette La Verrière für CHF 15.-.

Mittagessen im Museumsrestaurant (Reservation empfohlen):
Dienstag bis Freitag : 12.00 – 13.30
Samstag und Sonntag: 12.00 – 14.00
Montags geschlossen

Zudem sorgen Konditoren mit ihren Leckereien für genussvolle Kaffeepausen während der gesamten Öffnungszeit des Museums. Der Zugang zum Restaurant ist für alle Gäste kostenfrei, bitte melden Sie sich am Empfang.

Das werde ich mir für meinen nächsten Besuch auf jeden Fall vormerken.

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Küchenutensilien zur Verarbeitung von Getreide

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Das Alimentarium ist nicht nur ein Museum zum Anschauen – es ist überwiegend interaktiv – man kann hier und da Schubladen herausziehen, Räsel lösen, seinen Geruchssinn testen, am Touchscreen die menschlichen Organe an der richtigen Stelle platzieren, die Ausstellungsvitrinen auf Knopfdruck beleuchten und drehen und, und, und….

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Getreidearten v. l. n. r. : Buchweizen, Gerste, Quinoa, Reis, Weizen, wilder Reis
Alimentarium 16
auf der gegenüberliegenden Seite, v. l. n. r.: Hafer, Roggen, Amaranth, Hirse, Mais und Dinkel

Na, hättet Ihr die Tafeln zuordnen können? Die kleinen Tafeln, auf denen die Getreideart steht, sind am Fuß so zugeschnitten, dass sie – ähnlich wie ein Schlüssel – nur an der richtigen Stelle passen.

Alimentarium 14
Eine Urform unseres heutigen Brots: Bier

Es gibt sehr viel zu entdecken! Ich habe mir einen Ausstellungskatalog mitgebracht, in dem es zahlreiche Fotos der Ausstellungstücke mit Erläuterung gibt. Deshalb habe ich nur diese wenigen Fotos im Museum gemacht. Unter anderem habe ich auch bei einer Live-Vorführung in einer kleinen Gruppe gezeigt bekommen, wie man Käse herstellt – und natürlich durfte man den auch verkosten.
Unter diesem Link zum Alimentarium könnt ihr noch mehr Informationen abrufen und einen Rundgang in Bildern machen.

…und dann ging es schnell zurück zum Martinimarkt, denn schon bald fuhr mein Bus wieder in Richtung Heimat…

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